Mittwoch, 22. August 2007

Blitzkrieg etc..

Ich war wieder mal in den Tiefen der Fussballwelt unterwegs und habe nach gründlichen Recherchen wieder für diese Friendly Session eine kleine Auswahl zusammengestellt.
Ein Blick lohnt sich natürlich zu den Angel-Sachsen, die zur eigentlichen Eröffnung des Wembleys die Germanen zur Neuauflage des Blitzkriegs eingeladen haben. Doch verlassen wir für einmal Zentraleuropa und wenden uns dem klassischen, kaukasischen Duell Tadschikistan-Aserbaidschan zu, bei dem die Aseris klar zu favorisieren sind nach ihren doch beachtlichen Leistungen in der EM Quali. Noch weiter östlich steht das Aufeinandertreffenvon Bangladesch-Kambodscha unter besonderen Vorzeichen, da Bangladesch wie jedes Jahr von starken Überschwemmungen heimgesucht wurde, besten an Dank an dieser Stelle an die Kambodschaner für ihre Aufbauhilfe, zadikzadik... Bei Österreich-Tschechien versucht unser Co-Organisator den ersten Sieg in diesem Jahr einzufahren und endlich auf die Erfolgsspur einzuschwenken. Wird wahrscheinlich auch dieses mal nix....

Uaiuai-Schnulz vom Tag: Hadorbanim - Lo Ba Li Lishmoa


Und wieder mal grüsst der Uaiuai. Heute seien's Hadorbanim, bekannte und beliebte Band (übersetzt: die Stachelschweine), die sich ein wenig von der tausend-mal-gehört-und-immer-noch-da-Uaiuaischaft abheben. Die Melodien sind nicht wirklich bahnbrechend, aber ganz nett zum anhören, uaiuai halt.

Zur Feier des Tages sei noch auf die Zelebration der Käseallianz hingewiesen, heute abend treffen die Helvetier auf die Erfinder der Holzcrogs. Wie wir wissen, geht schlussendlich alles auf die Niederländer zurück. Wir sollten diese auch unterstützen, solange sie ihr Land noch bewohnen können und bevor sie alle von der Grossen Nirvana-Welle von Al Gore davongespült werden. Vielleicht können sie sich ja mal um den Genfersee herum schon mal nach einer neuen Bleibe umsehen. Die Scheich-Hotels und -Villen sind jedenfalls nur im August besetzt, dafür dann bis zum Bersten.

An dieser Stelle sei dem köboiden Kuhn nochmals auf die Wunde gedrückt: Bitte von den Altlasten und den unverdienten Senioren unserer Auswahl lösen. Zubi hat seinen Plastik schon lange aufgebraucht und schürft an seiner Rente herum, was aber für einen Platz in der engeren Auswahl des Torhüters nicht mehr reicht. Goaltorti stelle ich sonst gerne bei mir in der Küche an, dann reicht er mir wenigstens die Töpfe, die zu hoch platziert sind - sofern ihm die Energie nicht wieder abfällt. Eins weiter vorne können wir dann langfristig auch auf den Müller verzichten, das Risiko ist es ob so viel talentierten Jungen nicht wert. Gleich davor können wir dann auch den Lifestyle-Riccie abbestellen, vielleicht winkt ja wieder mal das Ausland, Andy Egli sucht für die koreanische Auswahl noch einen Partyhengst, was meinsch? Und Streller können wir dann auch gleich die Schuhe aufbinden, dann muss er die nur noch selber aufhängen und abmarschieren. Lebensabend geniesst sich nämlich besser irgendwo, wo er nicht anderen im Licht steht...

Montag, 20. August 2007

Maseltov Jibril!

Donnerstag, 16. August 2007

Und er ruhe in Frieden...

Es schmerzt mir sehr, Euch mitteilen zu müssen, dass der Vorläufer des Beamers und des Prototypen des Flextempels, also der alte Ramsch-TV meines Zimmers, einmalige Mattscheibe des Machanes von Zweisimmen, zwischenzeitliche Mühle der Rieterstrasse-Wohnung und nicht zuletzt auch Austragungsfläche epischer PES-Schlachten nach kurzem Kampf gestern abend den Geist aufgegeben hat. Er hat bis zum Ende tapfer Signale ausgesandt und war ein treuer Begleiter einsamer Abende und verbindendes Element verschiedener Anlässe. Immer lag ihm viel daran, die Menschen vor den Gefahren der Strasse und der Grossstadt fernzuhalten und uns wenn immer möglich langfristig an ihn zu binden. Auch hat er dafür gesorgt, dass meine lieben Eltern regelmässig zu einigen Augenblicken Ewigkeit bzw. Champions League gekommen sind. Ach waren das glückliche Zeiten. Ach, waren wir da doch unschuldig und beseelt. Wo sind wir doch hingekommen? Was trieb uns so weit nach unten?

Gemäss bestätigten Zeugenaussagen seien seine letzten Worte gewesen: "Sag Lino, er sei ein elendes ... " und dann war aus.

Uaiuai-Schnulz vom Tag: Ben Artzi - Carousel

Simchesnaches
Und wieder ein Tag nach einem grossen Match mit einem grossen Goal. Das Schöne an der Arbeit in der Agglomeration von Zürich (Schaffhausen) ist, dass man die Weite des Einzugsgebiets der blauweissen Gemeinde erkennt. Fröhliche und glückliche Menschen, die ihre Nervosität vor grossen Spielen mit einem, zwei oder drei Bierchen zu stillen versuchen, im Wissen, dass nichts als der Anpfiff die Erlösung bringt. Fast wie das Shofar am Ende von Jom Kippur. Fast.
Jedenfalls hat man sich wieder als Meister der Herzen und der Nachspielzeit profilieren können. Ich hoffe schwer, dass der Stadtclub mit dem noch möglichen Einzug in die Champions League zum FC Schweiz mutieren wird, wie dies mit den Berner Oberländern der Fall war. Spezielle Erwähnung finden diese übrigens heute in fast allen Tageszeitungen und Kommentaren, wo die Brutalität des frühen Gegentores erwähnt wird und dem Alltag in der Super League mit Gegnern wie eben Thun oder Aarau entgegen gesetzt wird.
Lino setzte vor dem Spiel schon ein 0:3 in die Luft. Die Hoffnung ist nach dem 1:1 doch ein wenig grösser, vor allem werden die Gegner zuhause anders auftreten müssen wie gestern. Und von unseren Weitschüssen muss aber für die Qualifikation einer mal reingehen. Neuster Gerüchtekandidat ist übrigens Wicky, der sich zwischen dem FC Constantin und dem FC Canepa entscheiden muss. Was wohl...
Dann ist es Zeit, dem heutigen Uaiuai-Künstler Einlass zu gewähren: Ben Artzi, Sohn des erfolgreicheren und bekannten Schrummgitarristen Shlomo Artzi (oder wie er vor 32 Jahren in meiner Kindheit mal für ein Rüebliacker-Openair von Sydney Weill mal angekündigt war: Slome Azzri! Natürlich ist er am Ende dann nicht mal aufgetaucht...). Sein Sohn ist eben auch Sänger, politisch anscheinend etwas dezidierter und aktiver, artistisch weitaus weniger fleissig. Die Stimme ist sehr eindringlich, und er schreibt Songs, welche noch lange anhaften können. Sedö lüeg:


Für diejenigen, die's etwas härter mögen, habe ich das beste Stück der neusten Smashing Pumpkins-Platte aufgeladen. Die Platte heisst "Zeitgeist" (passend mit dem Konterfei von Paris Hilton verziert) und das Stück "United States" (passend ist im Refrain ständig von Revolution die Rede...). Die Steigerung im Verlauf des mit über 10 Minuten ungewohnt langen Stücks (live wird auch Gossamer gespielt, geht teils bis zu einer halben Stunde) ist imposant und es kracht gehörig. Pumpkins halt. Wer's mag, kann sich gerne am Sonntag abend mit der Redaktion nach Colmar machen, wo an einer Weinmesse (jäso) Billy Corgan und Konsorte auftreten werden.

Dienstag, 14. August 2007

Mannen mit strammen Beinen

Stramm den heutigen Abend erwartend habe ich heute morgen ganz vergessen, den rüdesten Club der Welt neben QPR ins Licht zu rücken, der sich mir beim morgentlichen Studium der Youtube-Novitäten in die Pupille gedrückt hat: Celtic im Old Firm Derby. Gehört wahrscheinlich zu den Spielen, die man als gehöriger Schuttolog im Leben absolut gesehen haben muss, bisher blieb dies verwehrt, im Zusammenhang mit einer ordentlichen Weizentour in den Highlands ist das aber schwer in Betracht zu ziehen. Einige Holzfälleraktionen könnten genauso gut einer PS-Session von Bert entstammen, nur sind das keine virtuellen Mannen, sondern einfach Beheimes.
PS: Man ziehe bitte auch die Kommentare unten in der Original-U2B-Seite in Betracht, sind wie so oft nicht ohne.

Eppes far jeden: Schnoiz - Kuhn - Koscher Supermarkt @ Weststrasse

Erstens einmal möchte ich dem Schweizer Fernsehen gratulieren, dass sie es schaffen, im 10vor10 während 5 Minuten über einen Event zu berichten, der wohl alles Braune der Schweiz versammelt hat. Mich hat es vor dem TV fast geschaudert: Die Military II. WK-Show in Birmenstorf - wohlbemerkt mit deutschen Schaulustigen und CO-Akteuren!!!
Am Erschreckendsten war dann aber die Tatsache, dass den Reportern nicht in den Sinn gekommen ist zu fragen, ob das nicht ein wenig viel Vergangenheit ist, die da hochgespült wird bzw. ob man einfach militärische Manöver nachspielen darf, ohne an die 21 Millionen Opfer des Zweiten Weltkriegs zu denken. Wahrscheinlich fürchtete der Reporter aber ohnehin um sein Leben. Das Video ist beim SF im Web nachzusehen.
Des weitere möchte man auch dem Jakov Cohen gratulieren, dass er den mutigen und selbstlosen Entscheid gefällt hat, dass man Torhüter nicht einfach aussortiert, auch wenn sie seit Monaten zahllose Aussetzer an den Tag legen. Mit Plastikmembrum Zubi und Goaltorti werden wir vielleicht nicht Europameister, sind aber sonst gute Typen, und das ist ja auch etwas wert.
Zudem heute im Tagi ein Bericht über den neuen koscheren Supermarkt mit Imbiss an der Weststrasse. Für einmal ein ganz nüchterner und sachlicher Artikel, wennauch ich das Dementi vermisst habe, dass die Juden wirklich keine Hörner haben und ihnen die Weststrasse auch nicht gehört...

Koscher-Supermarkt an der Weststrasse
Koscher City im Erdgeschoss - und darüber 28 modernste Wohnungen, die auf die Lebensweise orthodoxer Juden ausgerichtet sind.Der grosse, rote Block an der Weststrasse 115 fällt sofort auf - ist er doch seit vielen Jahren der erste Neubau an dieser vom internationalen Durchgangsverkehr geplagten Strasse. Ein Ausblick auf die Zeit nach 2009, wenn die Weststrasse wieder eine Wiediker Quartierstrasse sein wird. Das Erdgeschoss der Überbauung zwischen Erika- und Bremgartnerstrasse ist eine Ladenfront: Koscher City heisst das Geschäft, Zürichs erster grosser Supermarkt für Produkte, die den jüdischen Speisevorschriften entsprechen.
Koscher City öffnete seine gläsernen Tore Anfang August. Noch ist der Markt im Aufbau begriffen. Erst die Hälfte der Fläche ist provisorisch belegt mit Gestellen,
welche Geschäftsführer Gary Herzog aus dem kleinen Discount-Laden seiner Familie an der Erikastrasse mitbrachte.

Bis Ende August soll in der rechten Ladenhälfte eine Vinothek mit rund 80 koscheren Weinen stehen. Wein ist im Judentum für den Sabbat und für religiöse Feste von Bedeutung. Zwar wird koscherer Wein nicht anderes gekeltert als die übrigen Weine - seine rituelle Reinheit erhält er allein dadurch, dass der Besitzer des Weinguts selbst nach den Koscherregeln lebt. Der Zürcher Supermarkt wird Weine der Herzog Wine Cellars in Oxnard, Kalifornien, anbieten. Zwischen den Zürcher und den kalifornischen Herzogs bestehen familiäre Verbindungen. In Kooperation mit einem Grossverteiler möchte Koscher City eine Abteilung mit Früchten und Gemüse aufbauen. Ein Takeaway soll das Angebot abrunden.
Das Fleisch - für das die religiösen Regeln am strengsten sind - bezieht Herzog abgepackt und tief gefroren von der Zürcher Koscher-Metzgerei Kol Tuv an der Aemtlerstrasse. Damit besitzt das Fleisch auch den Segen der orthodoxen Rabbinate Zürichs, und es gibt keine Konflikte und Bannsprüche, wie sie dem kämpferischen Discounter Trevors Food in der Enge zum Verhängnis geworden sind. Trevors ist zurzeit geschlossen.
«Wir möchten gute Produkte ähnlich günstig anbieten können wie die Migros
mit ihrer M-Budget-Linie», sagt Gary Herzog. Lange Öffnungszeiten werden nach
den Sommerferien eine weitere Besonderheit des Familienbetriebs sein: Einkaufen
ist bei Koscher City von 8 bis 20 Uhr möglich, am Donnerstag gar bis 22 Uhr. Am
Freitag schliesst das Geschäft wegen der Sabbatruhe früher: im Sommer um 16, im Winter um 15 Uhr. Samstags bleibt es selbstverständlich zu, doch am Sonntag soll es, sobald die Bewilligung eingetroffen ist, am Vormittag bis 13 Uhr geöffnet
sein.
Koscher City liegt genau gegenüber der Synagoge der jüdisch-orthodoxen Gemeinde Agudas Achim («Vereinigung von Brüdern»). Agudas Achim wurde 1912 von Einwanderern aus Polen und Russland gegründet; die Synagoge an der Erikastrasse 8 stammt aus dem Jahr 1960. In der Nähe der Synagoge zu wohnen, ist bei den Gemeindemitgliedern beliebt.
So ist auch der rote Neubau an der Weststrasse eine begehrte Adresse. Entworfen vom Zürcher Architekturbüro Max Schönenberg, in Auftrag gegeben von der Firma Wasan (Horgen) und erbaut von der Generalunternehmung Allreal, war das Wohn- und Geschäftshaus im Herbst 2006 bezugsbereit. Die 28 Eigentumswoh-nungen sind ganz auf die Bedürfnisse orthodoxer Juden ausgerichtet; wegen der grossen Familien haben die Wohnungen bis zu acht Zimmer. Da eines der wichtigen Speisegesetze die strenge Trennung von Fleisch- und Milchprodukten vorschreibt, gibt es in den Küchen je zwei Schüttsteine, Kühlschränke, Geschirrspülmaschinen und Besteckschubladen.
Das Arbeitsverbot am Sabbat bedeutet für orthodoxe Juden, dass sie weder Lichtschalter noch Liftknöpfe drücken dürfen. Im Haus an der Weststrasse müssen sie aber am Samstag nicht Treppen steigen: Der Lift kann auf Sabbatbetrieb umgeschaltet werden, dann fährt er automatisch, hält auf jedem Stock und öffnet kurz die Tür, bis er ganz oben ist, und beim Sinken wiederholt sich das Ganze. Die Wohnungen sind alle bis auf vier der grösseren (202 m2) verkauft. Diese sind für rund 1,2 Millionen Franken noch zu haben.



Ursprünglich hiess es, dass der Wein nur von Schmerling kommen dürfe. Der Schweizerisch-jüdischen Weinlandkarte würde es sicher nicht schaden, wenn man hier auch mal koscher-amerikanische Weine zu Mund bekäme...

Montag, 13. August 2007

Uaiuai-Schnulz vom Tag: Gidi Gov - Mi Tirzi

Simchesnaches!

Neue Woche, neues Glück auf der Schatzsuche nach dem eindringlichsten, schmalzigsten Ohrwurm des Mittleren Ostens. Und da die Flugpreise vorderhand - trotz hartnäckiger Gerüchte, dass im Verlauf des Jahres das altlästige und skandalöse Kartell zwischen El Al und Swiss für Israelflüge fallen werde - für die meisten nur schwer und unregelmässig erschwinglich sind, sei auf das Netz verwiesen. Oh Internet, unser aller geistige Umnachtungsmaschinerie und Berieselungskwöll unnützer Informationen.

Interpret des Tages ist Gidi Gov, feste und greise Grösse (ist zwar ziemlich klein) der israelischen Unterhaltungsszene, (Jazz-)Sänger, Fernsehikone, Blödelmuse und Schauspieler.

Berühmt war auch sein Duett mit der inzwischen verstorbenen Ofra Haza. Gehört für mich aber eher in die Kategorie "Tausend Mal gehört, nichts dazu gelernt". Irgendwie tönt es eben doch ähnlich wie andere israelische Hits aus den Siebzigern.



Ausser Singen hat er wie erwähnt auch während Jahren TV-Shows geleitet (Lilah Gov), wo er u.a. mit Eiern jonglierte bzw. sie wohl eher als Wurfgeschosse einsetzte. Sedö, sieht aus wie Jackass für alte Warmduscher:







Ausserdem hat sich der unbeherrschte Drittel der CC-Redaktion zwecks Mitsprachemöglichkeit und aus Lust auf grosse Explosionen begeistert in den Kinosessel geschwungen, um Die Hard 4.0 zu sehen. Das Fazit fällt meines Erachtens dann doch viel weniger spektacoolär aus, als es dem Hören nach den Anschein hatte. Die Schlussfolgerungen lassen sich wie folgt zusammenfassen:



  • Bruce Willis kennt immer noch nur dieselben zweieinhalb Gesichtsausdrücke

  • Vater sein ist fast so schwierig wie Terroristen lynchen

  • Vom Wifebeater-Unterhemd in Teil 1 & 3 zum wahrhaften women-beater (zwar auch schon in NY) geschafft und dabei erst noch auf Aspirin und Zigaretten verzichtend; Ist vielleicht das Erste Folge des Letzten?

  • Die Hard-Bösewichte haben Stil, ausser in Teil 4, wo sie wie angekaute Teddybären aussehen.

  • Der Schurkenassistent war ein Unfall. Wo soll der trotz sehr hilfreichen Französischkenntnissen genau mit dem blonden Langhaar aus dem Nakatomi-Tower mithalten?

  • Terroristische Mitteilungen der US-Präsidenten - Was lernen wir daraus für das 21. Jahrhundert?

Kein Yippiekayai, keine Schweinebacken, Looping-Einlagen von Militärjets, fast keine politische Unkorrektheiten. Willis wird wirklich älter - und nicht wirklich besser.

Fliegenfänger im Roggen

Man kann Coltorti ja viel vorwerfen. Spätestens seit gestern auch, dass er seiner Mannschaft zwei Punkte verschenkt hat. Mit einer Körpergrösse von 3.17 m darf man in der 94. Minute eine Flanke aus dem Mittelfeld nicht unterlaufen, schon gar nicht, wenn sie direkt aufs Tor kommt. Mir soll's recht sein. Wenigstens kann Köbeli jetzt wenigstens gleich beide erste Torhüter der Nati austauschen und dem Portugiesen und Vailati/Leoni eine Chance geben. Auch dass Touré wieder mal zwei Tore macht, freut mich. Dann bildet er sich wenigstens wieder ein, er könne Fussball spielen. Und GC kann jetzt nicht mal mehr behaupten, sie seien diese Saison auf Kurs, da auf der letzten Stelle vor der Barrage.
Auf 101greatgoals.com ist ausserdem der grosse Saisoneinstand von Jens Lehmann zu bewundern. Alter schützt eben vor zweifelhaften Aussetzern nicht.
Dafür kann Chika schuttn, wie man es in der Schweiz bisher selten gesehen hat. Mit seinen zwei Storchenstelzen ist das Übersteigen nämlich nicht nur schön anzusehen, sondern wie am Freitag bewiesen auch noch höchst effizient und Verteidiger-anziehend (3 Stück vernascht).
Ausserdem sei die Leitung der Axpo Gurkenliga und der Häscher vom Teleclub wieder einmal darauf aufmerksam gemacht, dass das Weltkapital immer noch in der Hand der judäischen Volksfront liegt und diese daneben auch verschiedene mafiöse wie auch legale Fäden zieht. Es wäre von daher zu begrüssen, wenn man den Spielkalender einheitlich auf den Sonntag, 16:00 Uhr (im Winter ist konzessionsmässig auch fufzenhundert denkbar), ansetzen würde. Ich würde dann dem Zlozi vielleicht zu Purim wieder eine Flasche Fendant vom Bregy schicken oder ein gefrorenes Gipfeli von unserem konkurrenzlosen Stadtbeck...

Freitag, 10. August 2007

ferienoepdeit

der hinflug mit der qatar airways war grosses kino.
30 filme, 30 fernseh sendungen, eine 1-stuendige zusammenfassung des fa cup 06/07, zwei mahlzeiten usw.
aber hier der hoehepunkt: man kann zu jederzeit den mecca-pointer auf seinem bildschirm anschauen. der zeigt an in welche richtung mecca im verhaeltnis zum flugzeug liegt (fuer minche und so). bild folgt noch (efscher per mail, wenn blogger wiedermal stagniert).
ich finde das sollte man in den elal maschienen ruhig auch einfuehren.

am mittwoch durfte ich dann das tun was ein guter amerikaner halt so macht. ich ging an ein baseball spiel... zaegg zaegg haben die einen hoggen. obwohl ich nichts dagegen haette wenn vor jedem agl-spiel sina,polo hofer oder dj bobo noch den schweizerpsalm traellern wuerde. des weiteren finde ich, dass an jedes spiel auch eine truppe aus den schweizer streitkraeften eingeladen werden sollte. sektion goal.

simchesnaches aus znojorkunne.

okeuenmoe

Uaiuai-Schnulz des Tages: Shai Gabso - Arim Roshi

Der heutige Artist der Uaiuai-Schnülzer ist ein jugendlicher Sänger und ein Antikörper der Generation X. Ein junger Sänger, der sich dem Alltag entgegen stellt und mit starker Stimme und voller Brust eine Ode an die Melancholie und die Panflöte singt.
Apropos voller Brust müsste man sich eigentlich auch an der Diskussion über das öffentliche Stillen mal beteiligen. Ich meine, als vollwertige und anständige Schweizer Bürger haben wir auch eine Verantwortung an der Meinungsbildung. Es gibt vielleicht keine Hebräer-Stammbeizen, dafür haben wir Höggs, Jontef und Chug Shabbes-Kafi, da wird ja auch genug gelallt (und sei's für einmal nicht über den Hechsher von Hamzazi, die Lieferverzögerung der Adass oder den neusten Kigel von Oyneg Simchesnaches).
So erfreut sich die Kehille, dass endlich mal öffentlich über Znies diskutiert wird, es geht ja nicht an, dass man einfach in aller Öffentlichkeit den Jüngling an die bare Brust nimmt. Vielleicht kann man über die Fütterungsmöglichkeit unter einer Burka diskutieren, aber so? Ich meine, wenn es mich an neuralgischen Stellen beisst, dann packe ich ja nicht das Zelt aus und fang an dran zu beissen (in anderem Wortlaut, aber vom Schreibenden tatsächlich in einer Diskussion so aufgefangen!). Mal ganz abgesehen davon, dass der diese Woche öffentlich gewordene Fall sich in einem Restaurant abgespielt hat, wo der Säugling nachher sicher bäuchlings geklopft wurde, dass es vor lauter Rülpsern gebebt hat. Und wenn ich mein Coke trinke und es mir scheu wieder hochkommt, werde ich seit 15 Jahren wegen dieser Anmassung fast ausgepeitscht. So gemein!
Deshalb fordere ich, dass die Raucherabteile in den Restaurants durch Stillabteile für Frauen und Lustmolche ersetzt werden und so zwischen der prüden Schweiz und dem weiblichen Bevölkerungsteil, der neben der Tätigkeit als Mutter auch noch den Anspruch stellt, auswärts Kaffee trinken gehen zu dürfen, ein erträgliches Nebeneinander zu ermöglichen.

Sektion nurkeianderizures!

Donnerstag, 9. August 2007

Uaiuai-Schnulz des Tages: Yaron Cohen - Chole Alayich

Die gestern begonnene Tradition soll sogleich fortgeführt werden. Ab Mitte Monat haben wir mit Jibril ja einen ständigen Korrespondenten im Land der D&G-"Männer"-Bauchtaschen und der unbegrenzten Frassmöglichkeiten. Wir hoffen sehr, dass er uns im Sinne der Tradition (Erinnert Euch immer daran, meine Söhne, nur die Tradition rettet uns vor unseren Feinden, schon 2'000 Jahre!) Hoffnung und neue Einsichten schenken wird. Amen.
Der heutige musikalische Beitrag stammt eigentlich aus der Umkleidekabine des FC Hakoah. Verschiedentlich ist aus dem Innern der erfolgreichsten jüdischen Klubmannschaft in der Schweiz nach aussen gedrungen, dass sich die Blau-Weiss-Gladia-Tore(n) vor dem Match auf ganz individuelle Art auf den Anpfiff vorbereiten. Zumeist geschieht dies allerdings mittels zweifelhaft unterhatsamen Dreisilben-Beiträgen, welche aber allerseits mit zustimmenden Geblöke quittiert wird. Schliesslich sind alle nervös und brandheiss auf das Spiel. Aus der Masse ragt dann (manchmal etwas später) aber der unverkennbare Minnesang unserer Tormaschine aus dem Oxa, der sich mit orientalischen Melodien aus der Lethargie zu reissen vermag. Anscheinend wurde diese Sage und die Melodie mit Mistral und Föhn in den Nahen Osten kolportiert, worauf der Yaron Cohen die Noten niedergeschrieben hat und sich ein unbekannter Regisseur der Umsetzung in einen Videoclip angenommen hat.
Der Titel des Lieds lautet "Chole Alaich". Text und Handlung sind so schnell erzählt wie angesehen. Es geht um die Liebesbotschaft im vororientalen Raum "Liebet die dürren Blonden". Der Schreibende erkennt in der Frisur des Singenden vielleicht auch ein mögliches Trendsetting für eine breite Akzeptanz von Mickey Maus-Ohren, Segelohren (Bezug zum Alltag - kännsch?) und schummrigem Rotlicht. Man es weiss nie so genau, interpretieren darf man aber immer.

Mittwoch, 8. August 2007

Uaiuai-Schnulz des Tages: Ilana Avital - Otcha

Vielleicht gibt das ja eine neue regelmässige Spalte im Blök, damit auch die weiblichen Heerschaften von Lesern hier einen Incentive zur täglichen Aufschaltung und Verfolgung der Geschehnisse innerhalb der stetig wachsenden Chübelsack-Community entdecken. Das Wachstum der CC-Community überrascht nun übrigens auch die skeptischsten Analysen. Simchesnaches-Anhänger aus Ulan Bator/Mongolei und Mollepata/Peru haben heute morgen bereits auf der Homepage die neusten Entwicklungen verfolgt und der Segelclub http://www.schwingdenmastüberdenkopfsson.dk/ hat sich seit Montag als Gönner und Sponsor eingetragen. Schonogäch.

Die Schnulze des Tages stammt übrigens von Ilana Avital. Weiss noch nicht, welches der Vorname ist, spielt aber angesichts der überwältigenden Schönheit des Titels keine Rolle. Der Redaktion zugespielt wurde dieser Geheimtipp übrigens von Raoul Schützens Götti, ein fanatischer Jäger und Sammler israelischer Schwarzweiss-Reliquen. Danke Safta Liseli! Recherchen haben ausserdem ergeben, dass Ilana Avital grosse Erfolge in der internen Eurovision-Ausscheidung verbuchen konnte (1983/1987/1991/1996), über welche sie aber immer zu stolpern scheint. Wie dem auch sei, wohl bekomms und schenedag:

Sonntag, 5. August 2007

top 3

hier bereits meine top 3 pflöcke der aktuelen agl runde:

3. der fc st. gallen. zu 10 die luzerner nicht geknackt. un dabei mehr chancen vergeben, wie es haare auf einer pizza-yasmin hat. 3 spiele, 1 tor (penalty!) kein punkt. das sf spricht schon vom abstieg...

2. david zibung: vom feld geflogen weil er 2 gelbe geholt hat. die erste (die zum penalty führte) kann pasieren. aber wenn du schon gelb hast, kannst du nicht so doof auf zeit spielen. schöner gelb-rot-pflock.

1. chedli vom fc constantin. ich möchte mich bei ihm bedanken, dass er diesem eher tristen spiel mit seiner unglaubilchen tätlichkeit eine humoristische priese verlieh. aber er gehört trotzdem für lange zeit nicht mehr auf ein fussballfeld.

in diesem sinn

üönen

Donnerstag, 2. August 2007

grosser tag

das bild zu diesem post folgt noch (technische problme, sorry)


heute habe ich mit meinem alten herrn eine wanderung gemacht. ein spektakel.
auf dem gipfel angekommen, gabs natürlich das schon obligatorische hand-shake. und zwar unter strömenden tränen. hahah.
aber der höhepunkt war der kutscher auf dem rückweg (siehe bild). von dieser fahrt (wir sassen auf dem bock) berichtet dieser post.
es waren zwei pferde. das rechte war schneller als das linke (und dieses linke hiess colette. achtung wichtig!)
also ich werde versuchen es auch immer wieder zu schreiben. aber bitt fügt alle paar sätze wieder mal ein"hü colette. chumm scho, colette. hopp, colette" ein. (akzent: tiefes st.güllener-land).
es begann alles damit, dass mein alter herr, fragte was mit dem linken pferd los sei. der kutscher erklärte, dass das rechte pferd (colina) halt ein ehemaliges kavaleriepferd sei. und von da an gings los. (hü, colette).
mein alter: gibts die kavalerie noch? der kutscher schon fast entrüstet: natürlich nicht! die wurde ja 1972 abgeschafft. (so im stil von "das weiss man doch einfach).
die nächste stunde (!) erklärte er dann wie das damals lief. er hat im 1968 die rs gemacht bei den kavaleristen und dann noch 4 mal wk (im 5. wurde er dann für die letzten drei wk's zum schützenpanzerwasauchimer umgeschult). er erklärte und auch wie eine rechte armee eine kavalerie brauche.
es folgte der genaue, und zwar ganz genaue, politische ablauf, der die abschaffung herbeiführte. emd-chaf war damals ein gewiser herr rudolf nägi (aber das wisst ihr ja eh als gute schweizer). der nationalrat wollte die kavalerie behalten und der ständerat nicht. nach einem politischen showdown setzte sich die kleine kammer durch und da wars um den stolz der armee geschehen.
ich fragte dann (bewusst öl ins feuer giessend) was denn so toll war an der kavalerie. dazu erzählte er mir eine geschicht aus der zeit vo er noch als kleiner jung dem nachbarsbauer aushalf.
"êr habe eines tages beobachtet wie dieser mittem im melken die maschiene abbrach. er stürmte in die küche und rief seiner frau zu "d'dragone 4(anm. d. autors: name dieser truppe) chömmet! hopp wirf 100 würscht i d'pfanne!" es sei immer eine grossereigniss gewesen im dorf, wenn die dragonen kamen. da fingen alle später an zu arbeiten und widmenten ihre zeit der umsorgung der soldaten und ihrer pferde.
aber am besten war die geschichte seines brühmten 5. wk's als er umgeshult wurde.
ein zug habe quer durch die schweiz alle zusammengetrommelt. besser gesagt das ganze dragoneschwadron 20. die armee schickte brötchen und wurst mit im zug. als die soldaten halt ein bier wollten, wurden sie informiert, dass die armee den ausschank von alkohol verboten habe. dass lässt sich ein kavalier, in seinem stolz verletzt und von sienem pferd getrennt, nicht bieten. sie seinen dann an den haltestellen rausgerannt und mit kisten voll schnapps zurückgekommen. und als sie in bür angekommen sei "niemand mehr nüchtern und mindestens die hälfte sternhagelzu gewesen".
es endete damit, wie er mir erklärte, dass die schweiz aus werbegründen eine kavalerie haben sollte.

wooow, das war eine stunde spektakel. wollte es aufnehmen aber hatte ncihts dabei. 'fit!!! ein königreich für ein diktiergerät.
naja dafür hats ja bildli

Mittwoch, 1. August 2007

Des Segelns zweiter Teil

Wie vormals angedroht wurde gestern nach einer ersten Besichtigung schlussendlich doch nichts aus dem Segeln. Es wehte wie Tschulent am Mozei Shubbes und Inspiration war auch nicht von anderen mutigen Genfern zu holen: Niemand sonst auf hoher See.
Heute hingegen morgens nicht mal die Duftmarke eines Windhauchs und nach einer Tennissession machte sich beim schreibenden Matrosenlehrling die erste Befürchtung breit, das gegenteilige Szenario von gestern könne sich bewahrheiten. Dennoch wurde der Versuch gestartet, natürlich mit der schwarzen Renn- und Kläffbestie (der verpass ich im Wasser aber das nächste Mal eine Linie Ritalin, so übermotiviert ist ja nicht mal Onkel Williams).
Als erste Regel musste ich feststellen, dass man auch auf See erst ein paar Mal Glile gemacht haben muss, bevor man Hagbe bekommt. Also habe ich den ganzen Vormittag Seile gerollt, Kurbeln gedrüllt und geschuftet, als sei die Bezeichnung Ferien nur pro forma da. Schliesslich wurde mir dann doch die Ehre des Steuermanns zuteil, hat aber weniger mit Taktik zu tun, wie ich dachte.
Zwischendurch viele erfrischende Schwimmeinheiten im Genfer Meeresbusen, Kläffbestie kriegte dabei fast die Nase nicht über Wasser, sah zum Brüllen aus. Am Nachmittag waren wir statt zu dritt plötzlich samt weiteren Angehörigen zu siebt auf dem Boot, natürlich durfte da ein kleiner Rosé nicht fehlen zwecks Erweiterung des Picknick-Vergnügens.
Irgendwann kriegte der Gonz in der Hitze eines Seitenwechsels und vor lauter Übereifer die grosse Horizontalstange des grossen Segels aus vollem Lauf an die Birne, worauf es dann doch ziemlich dunkel wurde für 15 Uhr nachmittags, Beule vorangekündigt und garantiert. Und dann ist mir noch eine dieser gächen Seilkurbeln für Fr. 155.-- ziemlich auf der Höhe meiner Linkischheit ins Wasser gefallen, worauf ich - nach einer halbsekundigen Geistesblitz, ob ich der jetzt noch nachspringen soll - einen grossen Flucher auch noch transgermanieren durfte.
So, Zwischenzitat für den Moment ist, dass es viel schwieriger ist, als es aussieht und noch viel schwieriger als man es sich vorstellt und das auch ohne Bertarelli-Infrarot-Feldstecher.
Höhepunkt war aber eine Szene mitten im Meer, als ein Wind aufzog und gleichzeitig etwa sieben Ausdrücke fielen, wie der jetzt womöglich heissen konnte. Meine Mistral-Intervention war wie erwartet meilenweit entfernt. Hauptsache mitgemacht.

Dienstag, 31. Juli 2007

Winning Eleven

Ich habe mir erlaubt, im Rahmen meiner Tätigkeit als Chefscout des CC, eine beste 11 des FCZ der letzten 14 Jahre zu erstellen. Sie sieht folgendermassen aus:

Im Tor, ganz klar Christian Trombini.
Verteidigung: Yvan Quentin, Marcel Heldmann, Stipe Matic und Sebatien Jeanneret.
Mittelfeld: Patrick Bühlmann, Wilco Hellinga, Andre Wiederkehr und Jean Jacques Eydelie.
Sturm: Ercument Sahin und Haris Skoro.
Bank: Julio Tejeda, Bruno Sutter, Luca Iodice, Rene Weiler und Martin Stocklasa.

Unglaublich aber wahr, all diese Spieler haben mindestens ein Spiel für den FCZ gemacht, ich kann gar nicht glauben was das für Namen sind. Muss aber zugeben, dass ich die Liste auf Spieler beschränkt habe, von denen ich auch Spiele gesehen habe...
Das wa zu den Zeiten als August Makalakalane von den eigenen Fans mit Bananen beschmissen wurde und dazu Affengeräusche gemacht wurde. Oder der FCZ vor 1500 Zuschauern ein 1-1 gegen den FC Kriens in der Auf-, Abstiegsrunde erreichte.

Segelturn vor Genf, Kapitel 0.1


Also, das Luv ist im Has und der Spinnaker hat einen Knoten. Wie das ganze aber auf russisch heisst, entzieht sich bisher meinen Kenntnissen. Langsam bereue ich es jedenfalls, dass ich noch kein "Segeln für Dummies" gekauft habe. Eine Matrosenmütze gibt's bis anhin auch noch nicht.
Kurzum: Ich habe heute morgen auf dem Festland übernachtet, hab geschlafen wie ein Urzeiten-Findling und war ziemlich überrascht darüber, dass mich das Meer noch nicht rausgerufen hat, wie man das in den Tagebüchern von Mr. Spock oder eher noch bei Jules Verne nachlesen kann. Heute morgen beim Frühstück im Hafen ist ein Seemann von den Nikkobaren zurückgekehrt und hat vermeldet, dass er bei den Azoren einen Slalomparcours zwischen den Seefeuern (die Feuersbrunzten von den Kanaren haben inzwischen schon auf die See übergeschlagen) einlegen musste und dass wegen der Juli-Sonneneinstrahlung an den Infrarot-Feldstecher von Bertarelli nicht zu denken ist. Der Respekt vor der Hohen See ist hier wirklich sehr gross. Auch die Schwertfischfänger sind bisher ausgeblieben, dafür hat mir jemand ausgerichtet, dass Lino auf der ecuadorianischen Walewatcher-Nusschale immer noch seitenüber hängt und seine Seele auskotzt...
Ich werde Euch jedenfalls über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden halten (Wireless auf dem Boot funzt leider immer noch nicht, also kann ich nicht versprechen, dass ich Eure Mails heute lese...).
Hals- und Mastbruch
Gonzalez, Klassesegler erster Stunde
PS: Und nun zu Deutsch für die Poesiefeinde unter uns: Leider ist die Windgeschwindigkeit bisher zu hoch (das ist das einzige, das ich dem russischen Gewäsch entnehmen konnte) und für Novizen und Unfitte wie den Schreibenden und seine schöne Kapitainesse der Segelkunst doch zu anforderungsreich. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich zuletzt.

Freitag, 27. Juli 2007

schöner goy

danke an g.t. für die veröffentlichung meines letzten posts. jetzt gehts auch bei mir wieder...
wow war das krass in monaco. aber ich hab euch ein detail verschwiegen.
da sass ich mit meinem halben und muss sehen wie vater goy und sohn goy im gleichen t-shirt aufkreuzen. und dann noch was für eins... bitte versprecht mir, mich umgehend aus dem verkehr zu ziehen, falls ich so einen je bieten sollte:

gut schnabbes

Donnerstag, 26. Juli 2007

früchte, goal und peinlichkeiten (bsheim aumrau)

(dieser post ist von shir dabejri, der in den ferien nicht auf blogger.com kommt)

dieser post behandelt drei themen: meine ferien, die agl und die tdfzuerst zu meinen ferien. das hauptstichwort lautet sicher früchte.am abend meiner wegfahrt nach fronkreisch fragt mich meine muuter ob ich noch früchte mitnehmen will, so nektarinen usw. ich hätte dies anscheinendangesprochen. als ich nicht wusste wovon sie da redete, erklärte sie es mir.ich hätte doch den ganzen tag am telefon von "früchten in den ferien" geredet.ich musste sie dann leicht schmunzelnd aufklären, dass es sich hier um ein bisschenwas anderes halten würde. hehe. aber recht hatte sie auch ein wenig.die früchte hier sind oft enorm schön. und vor allem häufig.

zur agl:

ja ich kann hier sport aktuell schauen. yesss!!! und zwar auf dem laptop. und dader fernseh ncoh aus der zeit des vichy-regime stammt, ist der computer sogar grösserals die mattscheibe. hier meine kommentare zur 2. (und auch 1.) runde der agl:

Sion-Aarau:

Diskusionsloser sieg von der constantin elf. so kommt das gut mit den wallisern.leider musste das schweizer fernsehen den schlechtesten aller witze bringen unddie spieler in zeitlupe laufen zeigen und dazu sagen "sie kamen nur langsam in diegänge". so blöd. ausserdem steht auf sport.sf.tv folgender satz:sion "führte auch technisch die feinere Klinge". grüsse von der wm.

YB-GC:

YESS!!! 1. grosses tore von hakan. grüsse an die em!2. eine trumniederlage für den vermutlich selbsternannten züri-ole-verein.in der letzen minute ist immer schön.

Olma-Basel:

Basel grüsst nach diesem diskusionslosen erfolg von der tabellenspitze. schöne momente für eren derdyok. aber die güllener müssen sich schnellwas einfallen lassen in sachen sturm. alex fehlt enorm.brisant: sie wollten als ersatz eigentlich derdyok holen. ob dies jeetzt noch so einfach wird?

Und noch was zur Tdf:

Jetzt brecht es doch endlich ab! leader unter dopingverdacht out.gesamtzweiter steht auch unter dopingverdacht. und fast alle anderen auch. bravo...und auch bravo an den tagi. letzte woche nannten sie ard und zdf ausstieg noch "heuchlerisch"und heute ziehen sie sich selbst zurück. wie immer top professionel.

in diesem sinne

okeuenefrücht

Dienstag, 24. Juli 2007

fundstück des tages

bin gerade an einem dönerschuppen vorbei gekommen, den ich früher oft frequentiert habe. er heisst "hot and spicy"...
jaja, die aufmerksamen haben schon gemerkt was die initialen dieses geschäftes aneinander gereiht geben. ich gehörte aber nich zu den schnellen und musste mir vom neuen firmenlogo auf die sprünge helfen lassen:

hahaha. aber der gute duft von falafel erinenrte mich leider einerseits, dass ich noch lange stunden des fastens vor mir habe und auch daran, dass hazäzi mangles geschäftssinn wohl eh bald die tore schliessen muss.
in diesem sinne
reinbeigen was das zeug hält. bevor es zu spät ist.
sektion hashashas

kommentar zum letzten post

sorry, dass ich hier nicht das medium des kommentars benutze, aber das wird zu lang...

an dieser stelle sei bemerkt, dass mein rosh yeshive mich höflich aber sehr dezidiert gebeten hat mein schweiz-t-shirt nich im bet midrash zu tragen. es tät ihm weh.
das t shirt viel auch auf neben all den "sssof masslul 03" oder "massa lepolin 02" oder "paintball-tijul 2006" t-shirts, pullis, schals und unterhosen.
und überhaupt: warum muss der israeli zu jedem event ein verd**mtes t-shirt drucken.

ehrlich, wenn 3 schulbuben zusammen furzen ist das schon längst ein grund für sie ein t-shirt zu drucken. z.b. "sof hagasim 03". wahrscheinlich tut er es weil er sonst kein stil in sachen kleider hat.
da fällt mir noch was dazu ein: wer in der schweiz in lümpen rum läuft ist ein elender linker öko-futzi. und in israel bist du ein elender rechter siedler. man vergleiche:

in diesem sinne. guter fast und
uenefrücht

Montag, 23. Juli 2007

Die Juden und die Schweizerkrux


Es ist ja Sommer und für alle in etwa gleich heiss im Kopf. Ca. 37° und ein paar Dezimalstellen dazu, je nachdem, ob ein kühles Weizen daneben steht, um die Ideen wieder auf Normaltemperaturen zu bringen.
In gewissen Fällen ist dies anscheinend nicht der Fall. So verursacht die Hitze bei gewissen Leuten anscheinend einen solchen Zerebralstau, dass Fragen zum Zug kommen, welche in einer aufgeschlossen-intelligenten Gesellschaft eigentlich mit einem Pffft und einem schnippischen Nasenrümpfer eigentlich vom Tisch sein sollten.

Nicht so ist dem aber auf http://www.yeshiva.org.il/, einer Site, welche unter anderem mit den Revolutionspartnern von Roger Schawinsky und bärtigen Sendepiraten von Arutz Sheva verbunden sind. So wurde dort eine Schwierigkeit der mutmasslichen Organisatoren des europäischen BA-Wandermachanes zu Tage gebracht. Offensichtlich hatten sie Thon- und Maiskonserven sowie Mayonnaise und stinkende Chulzot im Überfluss zusammengeführt, sodass sie sich mit den wahrhaftigen Fragen des Lebens stellen können:


Die lakonische Antwort: Ja, aber nur, wenn man (wohlbemerkt vor dem Anziehen!) das Kreuz vertuscht oder unkenntlich macht, um zu verhindern, dass man das Kreuz noch erkennt.

Da sei doch das andere Superhirn noch einmal in Erinnerung gerufen, der den Rabbiner einer charedischen Gemeinde in Zürich gefragt hat, ob man am Shabbes die Jalousien hochziehen kann, weil das doch das Wachstum der Pflanzen beschleunigt.

So werden wir sicher alle bessere Menschen und um Welten näher dem göttlichen Willen.

Freitag, 20. Juli 2007

Tour de Canton de Sürrigg

Sportsfreunde,

Nach den zahlreichen Vorkommnissen im professionellen Radsport - wobei unklar ist, ob sich das Prädikat "professionell" auf Arbeitscharakter der Akteure oder die Medizinalabteilung der Teams bezieht - hatte ich gestern den Beschluss gefasst, die diesjährige Tour de France ebenfalls zu boykottieren und meine eigene Veranstaltung zu initiieren.

Daher hat HM gestern morgen seinen Rucksack gepackt, Velo entstaubt und hat den Transfer per Zug zum Startgelände am oberen Zürisee am frühen Morgen auf sich genommen.

Wie es sich gehört, fand der Prolog zur Tour nicht im Austragungsland, sondern im Grenzgebiet statt, Start zur Tour also im Kanton SCHWYZ. Kurz vor 18.00 Uhr dann der Startschuss, und der Tour-Tross (bestehend aus mir und hunderten von "Begleitfahrzeugen" die mich unverständlicherweise ständig überholten oder in verkehrter Fahrrichtung fuhren) setzte sich entlang der Seestrasse in Bewegung. Auf dem eher flachen Parcours, der aber doch mit einigen giftigen Steigungen gespickt war (Dorfzentrum Freienbach, Horgen nach dem Kreisel um nur zwei zu nennen), konnte ich meine Rollerfähigkeiten gut zur Geltung bringen. Die grösste Schwierigkeit erwartete mich auf dem Kulminationspunkt in Thalwil, wo der Gegenwind deutlich zunahm und erste Tropfen einsetzten, die sich alsbald als Moobul beDorejnu entpuppen sollten. Somit wurde die Einfahrt nach Zürich natürlich umso schwieriger, denn die Bergankunft beim Morgental sollte ja noch bevorstehen. Dennoch bestand ich auch diese Prüfung und konnte mich bereits auf Höhe Brunaustrasse von den zahlreichen Radsport-Aficionados feiern lassen. Als dann der polnische Wurststand bereits in Geruchweite lag und die beiden Kommentatoren Hans Jucker und Jean Paul Leclerq nahe der Hyperventilation operierten, konnte ich die Zieleinfahrt in vollen Zügen geniessen. Das Maillot Vert wird daher für die nächste Etappe von mir getragen.

Die Tour de Canton de Sürrigg ward erfindet.

Her Majesty

Der FC Aarau auf dem Weg zu neuen Höhenflügen

Und noch ein Rückkehrer. Der grosse FC Aarschgau, kleinkarierter Verein mit grossen Ambitionen (erstmals seit 1964 den Abstieg, geschweige denn die Barrage verpassen), hat auf ein Neues sein Kader (meine Favoriten sind Michael Ludäscher und Mario Mutsch, auf jetzt) auf einzelnen Positionen (insgesamt ca. 35), wie man so schön sagt, punktuell verstärkt. Es geht darum, dem offensichtlich etwas verdattertem Sockenkanton begreifbar und beliebt zu machen, dass das Brügglifeld langfristig keine würdige Stätte für solch einen historischen Verein ist und dass so kaum der Verbleib in der Süpürlüg gesichert werden kann. Das Brügglifeld, wo wohlbemerkt die Fankurve sich fläzend auf drei Treppchen entlang dem Seitenaus plazieren kann, gegenüber der Servilatprominenz der Nachbardörfer von Endingen.

Jedenfalls kann sich jeder an den gewesenen Mittelfeldstar des FCZ der erfolgreichen Neunziger Jahre erinnern. Flankengott einerseits und andererseits auch gefürchteter Freistossschütze (jeder Stürmer, der in die Mauer stehen musste, fürchtete bei Standards um seine N- und Füsse, weiter kam der Versuch in den seltensten Fälle) Sergio Bastida hat jedenfalls in der Schweiz im dritten Versuch seit den erwähnten glorreichen Tagen einen neuen Arbeitgeber gefunden. Dazwischen hat er sich bei (achtung, grosser zypriotischer Verein) Nea Salamina Larnaca (CYP) (davor beim Pitsilias FC) verdingt und nützlich gemacht. Bei Zürich damals ausgemustert, weil seine Knie der psychischen Belastung, der 29ste Fehltransfer Pontes zu sein, nicht standhielt und nach mehrfachen Kreuzbandrissen festgestellt werden musste, dass eine weitere Kooperation der grossen Karriere von Sergio hinderlich sein würde. Jedenfalls wird G'tt sei Dank sein Spielerwert noch mit 700k Euros angegeben, was mir schleierhaft erscheint. Aber der FC Aarau mit den tollen Pausenliedern wird uns sicher auch in dieser Saison Lügen strafen.

Besonderer Leckerbissen dürften für alle Chassidus Chübelsack-Auswärtsfanreisen-Komitee die zu erwartenden Tango Infernale-Kabinettstückchen mit Pancho Guerrero sein, einer weiteren FCZ-Perle vergangener Tage, welcher auch durch das System Schorsch (Höchi Bäll uf de Keita!) berüchtigt wurde und darin seine Grabschaufel fand. Ad kan Hakofe Rüebliacker.

Zusätzlich wollen wir es nicht vermissen, dem Schweizer Fussball in der EM-Saison für seinen ersten europäischen Eindruck zu gratulieren. Lochloch Yerewan wird zwar eine grosse paneuropäische Zukunft vorausgesagt, aber insgesamt wird YB doch gewünscht, sie möchten diese Provinzhürde überstehen. Von den Güllern wissen wir's inzwischen, Vaduz wird auch keine Stricke zerreissen. Aber wenigstens ein armenisches Erfolgserlebnis soll uns doch auf dem Weg zum Europameistertitel wenigstens vergönnt bleiben. Merci und Gitshubbz.
PS: Das obere Bild? Ist als erster Hit rausgekommen, als ich bei Google nach Bildern von Bastida gesucht habe. Sagt eigentlich schon alles.

PPS: Walti De Gregorio: Komm bitte wieder ein wenig runter und schreib wieder was Gescheites. Früher war alles besser, auch Deine Kolumnen (wenn auch nicht für sehr lange).

Donnerstag, 19. Juli 2007

The JPhone

Ist wieder mal Zeit für einen Ami-Brüller.

Man kann die Auswahl des Getränkes nach dem Prinzip wenn-schon-dann-schon ankreiden, aber ich steh eigentlich dazu, dass ich zu Hawdole (die mit Kerze und Gewürz...) auch mal einen JW einschenke. Schasstmich, steinigtmich. Ertränktmich.

der goj vom dienst (immer noch derslbe pflock!!!)

man glaubt es kaum, aber der goj hat sich schon wieder einen geleistet.
was heisst hier einen... gleich drei, vier, fünf! und das in knapp zwei stunden!
aber der reihe nach:

1: er hat ein glas wasser am platz. dies ist strikte untersagt (nur flaschen).
vorgesetzter: hast dui hausordnung je gelesen? oder die von dir unterschriebene vereinbarung zum thema "verhalten am arbeitsplatz"?
antwort: nein. wieso?

2. vorgesetzter: und noch was. an den letzten drei plätzen, an denen du gearbeitet hast, sind die mäuse kaputt. woher kommt das?
antwort: ah weist du, ich nehme immer die kugel raus und spiele damit. und dann muss ich halt mit den fingern ins loch (!) und die maus von innen steuern (anm.: sind das viele zweideuter...)

3. er bietet allen frauen einen banane an, mit dem spruch: da, du kannst das sicher gebrauchen. (haha, very smooth...)

4. er hat einen mayonaise (nicht chagonaise) rand um die gosche.
vorgesetzter: du weisst, dass man am arbeitsplatz auch nicht essen darf (weiss er offensichtlich nicht. er hats ja nie gelesen).
antwort: ich habe nicht gegessen.
vorgesetzter (äusserst cool): woher kommt dann dieses weisse zeug um deinen mund?

5. er richtet, anscheinend aufopferungsvoll, seinen tischventilator auf das neben mir sitzende bäuschen... und spritzt dann einen guten sprutz parfum in den windstrahl. und alles im auge!!!
sie: was soll das!?! jetzt rieche ich nah männerparfum. was wird da mein mann sagen?
er: mir doch egal!!!
sie: und mein auge brennt wie die ****!!!
er: oh, habe nicht gedacht, dass das passieren kann
ich: was für ein wunder, wenn du ihr direkt ins gesicht spritzt...

6. er lädt obszöne bilder runter, hebt den bildschirm in die höhe und zeigt ihn rum.

usw.

also wenn ich je fürs bloggen oder mailen angefahren werde, werde ich diese liste und die anderen beiden posts vorlegen und selbst eine gehaltserhöhung verlangen!!!

in diesem sinne

bis nächste woche.... oder vieleicht auch schon früher, arbeite schliesslich noch ein weilchen heute.


gleich noch was:
der andere vorgesetzte hat ihm jetzt in der pause gedroht: wenn du das mit dem parfum machst, spritze ich es dir dorthin wo's weh tut!!!!

und noch ein letzter: sein hintergrund ist ein oben-ohne bild von ihm selbst. und zwar in billigporon manier: palme, schummerlicht und hochglanzoberkörper.....

Endlich endlich


Viel darf man ja eigentlich gar nicht sagen. Schliesslich spielten die Würste gegen die pickligen Agglo-Gesichter. Aber es tat schon gut, dass auch ein Güllen mal gleich anfangs Saison zweimal schwer eine auf die Wurst kassiert und nun schon mal die erste Krise verkünden kann. Tritt gegen ein defensiv ausgerichtetes Gayceh vorerst mit nur einem Stürmer auf und der verdreht sich dabei auchh noch so wüst den Knöchel. Armer Mensah, das sah schon vor der Mattscheibe schrecklich aus, will mir die Schmerzen beim Schuhabziehen gar nicht vorstellen. Ganz andere Schmerzen hatte ich jedenfalls, nach dem Match dem Ha(a)s zuzuhören. Der sagt noch weniger aus wie ein Durchschnittsfussballer. Und neuerdings muss man bei ihm ja immer befürchten, dass er seine Drohung, an der EM mitzumachen mit Alibileistungen untermauern will.
Auf der anderen Seite kann ich ja nicht sagen, dass ich mich freue, aber ich stelle mit einer gewissen Genugtuung fest, dass das neue alte GC (diesen Schnäbispruch hören wir inzwischen schon jede Saison und er wird nur noch schlechter) den ersten Sieg der Saison beanspruchen konnte. Jetzt dürfen sie vielleicht noch einmal Bisel putzen, damit es uns auf dem Weg zur Titelverteidigung der Titelverteidigung noch etwas leichter fällt und dann noch einen epischen Sieg bei der Schlacht zu Brügglifeld feiern, dann kann es aber relativ getrost in Richtung Barrage gehen. Ich bin nämlich absolut nicht der Meinung, dass Zürich zwei starke Vereine braucht. Ganz im Gegenteil: Zur geistigen Entschlackung dieses Brunzvereins wäre den Insekten wohl viel eher wieder mal eine Saison Challenge League zuzumuten.
PS: HM, Grasl - nu, nu, nu?!?

Mittwoch, 18. Juli 2007

AGL

Liebe Mitchassidim, als langjähriger und erfahrener Fussballberichterstatter der CC-Medien, erlaube ich mir im Hinblick auf den heutigen Saisonstart eine kurze Einschätzung aller Teams. Da eine Prognose immer schwierig ist, und im Fussball bekanntermassen das Spiel zu Ende ist wenn der Schiri abpfeifft, 13.5 etc.., gebe ich auch für jedes Team eine Tendenz für die Saison an. Dies soll als Diskussionsgrundlage gedacht sein, nicht als der Weisheit letzter Schluss, eine offene Diskussion ist mehr als nur Erwünscht. So, genug gelabert, jetzt gehts richtig zur Sache, in alphabetischer Reihenfolge der 10 Teams.

Aarau: Letzte Saison grosse Probleme in- und ausserhalb der Mannschaft, zahllose Trainerwechsel etc. Diese Saison wieder einmal ein Neubeginn, dazu gleich die gesamte Verteidigung ausgewechselt und keine wirklichen Verstärkungen. Wird sehr schwierig werden für die Rüeblis, deshalb die Tendenz: Abstiegskampf

Basel: Nach einer sehr schechten Vorrunde konnte sich die Mannschaft fangen und spielte eine sehr gute Rückrunde, die fast zum Meistertitel gereicht hätte. Leider konnten die Leistungsträger im Sommer nicht gehalten werden, dafür kamen zwei Schweizer Natispieler als Ersatz, die auf dem Papier gleichwertig sein sollten. Hier muss man aber das Ende des internationalen Transferfensters, 31.8, abwarten, ob nicht doch noch eine ausländische Verstärkung oder doch Carlitos von Sion kommt. Schlechter wurde die Mannschaft aber auf keinen Fall, deshalb die Tendenz: Spielt um die Meisterschaft

GCN: Die Niederhaslis stehen zum 100. Mal vor einem Neubeginn, bei dem alles besser, schöner und anders als beim letzten Mal werden soll. Rein technisch gesehen mag das Stimmen, sportlich sehe ich Schwarz für sie. Die Mannschaft ist schwächer einzustufen als letzte Saison, keine guten Stürmer, schwaches Mittelfld und schwache Verteidigung. Das wird ganz schwierig, ihr Plus ist aber der Trainer H.P Latour, der ein absoluter Motivator ist und das letzte aus solchen Mannschaften herausholen kann. Aber auch auf dieser Position ist Gefahrenpotential vorhanden, gleich 2 Assistenten, die den Job auch ausüben könnten, naja ich weiss nicht. Tendenz: Mittelfeld

Luzern: Für einen Aufsteiger eine sehr gute letzte Saison, der Abstieg konnte frühzeitig ad acta gelegt werden, der Trainer konnte nach langen Diskussionen auch gehalten werden. Damit kommen wir auch gleich zum grössten Problem der Luzerner, ohne ihren Trainer wären die Innerschweizer gleich wieder abgestiegen, dies hat sich auf diese Saison hin nicht verändert, eher sogar zugespitzt, da ihr Abwehrchef Mettomo keine Lust mehr hat zu spielen und Ersatz noch nicht gefunden wurde. Zudem fehlt ein weiterer guter Stürmer neben Tchouga, jedoch wurde Chiumiento verpflichtet, vielleicht zeigt der mal sein Potential. Geht Sforza während der Saison zu einem anderen Club, wirds sehr schwierig für die Luzerner, da ist def. zu wenig Klasse vorhanden. Tendenz: Unteres Mittefeld/Abstiegskampf

Neuchatel Xamax: Bei Xamax ist die Aufstiegseuphorie noch frisch, zudem wurde massiv in die Mannschaft, es kamen unter anderem Rossi und Everson, investiert und mit Castella kommt einer der besseren Trainer in die AGL zurück. Wie bei jedem Aufsteiger wird es hier kein grösseren Probleme mit dem Klassenerhalt geben, deshalb die Tendenz: Oberes Mittelfeld

Sion: Constantin hat als Ziel für diese Saison eine Verbesserung der letzten vorgegeben, also Platz 1 oder 2. Mit der Mannschaft im Moment ist das reines Wunschdenken, Fernandes weg, Carlitos weg, das wird ganz schwierig. Zudem ist Constantin selbst das grösste Problem in diesem Verein, und was Trainerentlassungen während der Saison bringen ist ja bekannt. Wird die Mannschaft nicht noch verstärkt, kann die Zeilvorgabe klar nicht eingehalten werden, die Bestätigung der letzten Saison sollte aber allemal drinliegen, soviel Klasse ist vorhanden. Tendenz: Oberes Mittelfeld

St. Gallen: Die letzte Saison im Espenmoos ist für die Olmas eine spezielle Motivation. Zudem kann davon ausgegangen werden dass J. Mendez endlich der Knopf aufgeht und er sein Potential zeigen kann, dass nach anderen Meinungen vorhanden sein soll. Wird zudem noch der Sturm verstärkt, ist eine Verbesserung nach oben möglich, sonst kann wohl das Ergebnis der letzten Saison bestätigt werden. Tendenz: Mittelfeld

Thun: In Thun ist wieder einmal ein neuer Trainer am Start, zudem konnte der Captain A. Deumi nicht gehalten werden. Verstärkungen wurde auch keine namhaften getätigt, ich wage hier keine wirkliche Prognose über den Saisonverlauf. Tendenz: Abstiegskampf

YB: Bei YB ist zur Überraschung während der Pause nicht die halbe Mannschaft ausgewechselt worden, sonder nur punktuell Verstärkt worden. Im Sturm eröffnen sich mit Joao Paulo und Regazzoni mehr Möglichkeiten, im Mittelfeld kam mit Mangane ein klasse Spieler. Es wird sich aber zeigen müssen wie die Mannschaft zusammenspielt und vor allem ob Yakin die Mannschaft führen kann, wenn nicht ist sehr schnell Unruhe in der Mannschaft. Wenn alles Zusammenpasst ist eine Verbesserung nach oben möglich. Tendenz: Spielt um die Meisterschaft

Zürich: Hier kam in dieser Pause der grosse Schnitt nach zwei sensationellen Jahren. Der Coachingstaff und das Mittelfeld mussten ersetzt werde. Ich denke dies ist der Führung gelungen. Vor allem das Mittelfeld ist mit der Verpflichtung von Tico, Chikaoui und Aegerter nicht schlechter sondern eher besser geworden als letzte Saison. Im Sturm konnte mit Hassli endlich die gewünschte Verstärkug gefunden werden. Die Mannschaft braucht sicher Zeit bis die Abläufe und Abstimmung stimmen, dann sollte aber eine Bestätigung der letzten Saison möglich sein. Das grösste Problem wird die CL Quali sein, da hier gegen einen europäischen Topklub gespielt werden muss und ein weiterkommen nur sehr schwer werden wird. Bei einer Nichtqualifikation könnte dies vor allem bei den Ausländern zu Unstimmigkeiten führen. Zudem führt die Qualifikation zu einer Mehrbelastung, der die Mannschaft wegen fehlender Breite möglicherweise nicht gewachsen ist. Tendenz: Spielt um die Meisterschaft

Abschliessend möchte ich noch erwähnen, dass der Graben zwischen den drei Topklubs YB, Basel und Zürich und dem Rest, in dieser Saison wohl noch weiter aufgehen wird und die Qualität der Spiele zwischen diesen drei Teams und dem Rest nicht steigen wird sondern im Gegenteil sinken wird. Die Chancen der drei Topteams auf die Meisterschaft schätze ich als gleich stark ein, das Weiterkommen im internationalen Geschäft bestimmt meiner Meinung nach den Verlauf der ersten Hälfte der Meisterschaft massgebend.

In diesem Sinne, eine geile Saison, euer Chefscout
Lino
Grufcz

Borat's Blitzbesuch in Frankreich

Die steilen Tage der Toordefronz haben begonnen und somit auch die Tage der tränenden Bergkraxler und heulenden Kurvenverpasser. Es kommt deshalb nur gelegen, dass zwischendurch auch mal ein nur geistig Meschuggener auf die Idee kommt, den Athleten (sie mögen wohl allesamt bis auf die Zähne gedopt sein, aber 3 Wochen unter horrendem Tempo durch Baguettanien fahren, ist sportlich trotzdem eine grossartige Leistung) eine optische Perle zu servieren. Ich hoffe, die Beule in der Radlerhose - stimmt das eigentlich wirklich, dass Radler während Radrundfahrten sich einfach in die Hosen erleichtern? Ist diese Wärme wirklich der Geschwindigkeit förderlich? - hat aufgrund dieses doch schwer erotisierenden Auftritts keine Härte erfahren, kann auf dem Sattel kaum angenehm sein.

Sedö lüeg


PS: Die Hilton hat übrigens einen neuen Hund. Ich dachte, sie würde sich jetzt eher einen Kater Carlo oder ein Streifenhörnchen zutun, aber die Realität belehrt mich wieder eines besseren. Auguet.

Sonntag, 15. Juli 2007

schöne bilder

so was passiert dir wahrscheinlich nur einmal in der karriere:




und so was wohl eher öfters:

Freitag, 13. Juli 2007

Pflock erster Güteklasse

WAU, war das peinlich.

Die Vorgeschichte: Wir sitzen gemütlich in der Drinks-Bar an den nett mit Palmen dekorierten Tischen draussen. Wie sich das für eine Stadt mit grün-roter Regierung gehört, hat an dieser Strasse auch Bäume. Diese sind aber von neuerer Generation sind etwas tiefer gepflanzt als das Trottoir-Niveau, wobei die Erde ringsum mit dicken Metallplatten (mit Schlitzen) abgedeckt ist.

Die Geschichte: Wir sitzen also gemütlich da und trinken unser Bier, der Abend ist schon etwas fortgeschritten. Ich spiele wie immer mit meinem Ring herum, meine Hände unterm Tisch. Und da passierts - der Ring rutscht mir vom Finger und fällt direkt durch den Schlitz der Metallplatte. Pfloooooooccckkkkk!!!!
Ich also - notabene mitten im Gespräch - fange an unterm Tisch herumzukriechen und den Ring zu suchen. Nachdem alle Kollegen auf das Problem aufmerksam wurden, wurde der Ring dann schliesslich irgendwo im Laub unter der Platte entdeckt, allerdings mit blossen Händen unerreichbar. Während sich die Gojim hilfreich erweisen ("ich weiss scho warum ich nöd hüürate"), bitte ich de Kellner um eine Gabel um fischen zu gehen. Glücklicherweise gelingt diese McGyver-Aktion, und ich kann mich wieder meinem Weizen widmen.

Epilog: Ich zitiere hier gerne einmal den Basler - "Was für ä Schämmer!"

HM

Donnerstag, 12. Juli 2007

gojim gojim über alles (die zweite)

folgende szene spielte sich soeben ab:

protagonisten:
- goj vom letzten mal (in der folge "schmock" genannt)
- ein kush der marke chiller (rastas, türsteher in dr rote usw).
in der folge "le k" genannt

szene: eine wespe surrt im büro rum. le k versucht sie aus dem fenster zu jagen.
da er die mit blosser hand tut, ist er halt vorsichtig, dass sie ihn nicht sticht.

schmock: schon lustig. du kommst aus afrika und hast angst.
le k: wie meinst du das?
s: ihr seid ja im busch aufgewachsen. und da habt ihr ja sonst keine angst vor so sachen.
le k: du hast schon probleme, oder?
s: nein, wieso? es ist halt einfach so. überleg mal: wer aus australien kommt hat ja auch keine angst vor tieren.
l: ich komme aber nicht aus australien.
s: ja aber auch aus dem busch. ich meins ja nicht böse. ist ja eher ein kompliment.
dritte mitarbeiterin: aber er ist ja vieleicht in der schweiz aufgewachsen.
s: (zu l) wo bist du aufgewachsen.
l: wieso?
s: einfach so.
l: dich hat man ofensichtlich in der schule gehänselt. bist du deshalb ein rassist?
s: ich bin kein rassist. aber gewisse sachen sind halt einfach wie sie sind.
l: hör zu. ab heute solltest du vieleicht besser incht mehr mit mir sprechen.
s: aber über andere sachen können wir ja noch sprechen.
l: wenn du nochmal so was rauslässt, gebe ich dir deine zähne als geschenk!

als schmock dann nachfragen will, was das bedeutet, wird er von einem miarbeiter
darauf hingewiesen, das thema doch einfach bleiben zu lassen.
es fallen zwar immer noch böse und ängstliche blicke, aber die sache scheint (leider) nicht mehr aufzuflammen. dass wir alle nachher an ein firmenfest (sprich glugg glugg glugg) gehen, habe ich die hoffnung nach mehr action noch nicht ganz aufgegeben.

aber dass es solches denken noch gibt, beunruhigt schon ein wenig.
und überigens: le k ist kein agressiver typ oder so. im gegenteil! er chillt auf kampf. und wenn man den so auf die palme bringt, muss man schon ein idiot sein.

falls am umtrunk noch spektakel stattfindet, wird dies natürlich hier publiziert.

sektion völkerverständigungimmul

Freitag, 6. Juli 2007

Sommerpause

Sommerpause erkennt man daran, dass die Sportseiten der Tageszeitungen unter die Kategorie "hauchdünn" fallen und Fussball sich den Platz in den Nachrichten mit Orientierungslauf, Rudern und Dressurreiten teilen muss.

Die Times hat die Gunst der Stunde genutzt, um nach den 50 besten Fussballern nun eine Liste der 50 schlechtesten Fussballern zu publizieren. Man beachte vor allem die Plätze 2 (das was glaub ich vor seiner Zeit im Letzi), 34 und 37 und die zugehörigen Kommentare.

(Eine Rezension dieser Liste findet man hier)

GruFCZ
HM

Montag, 25. Juni 2007

Nach dem Grümpeli ist vor dem Grümpeli














Gestern abend nach obligater Grillade mit Moskito-Stechorgie und üppigem Fleischkonsum den Weg ins Bett (berieselte mich noch mit Shrek 2) doch noch gefunden, als mir der Einfall gelang, vielleicht doch noch auszudehnen. Ich wurde dann gleich mit einem Krampf im hinteren Oberschenkel belohnt, was ich doch sehr zu schätzen wusste. Danke.

Episoden eines erfolgreichen Sonntag nachmittags:
- An der Siegerverteilung wurde in schmähhafter Weise darauf verzichtet, den Sieger der Herzen des Makkabi-Grümpelis 2007 zu würdigen, weshalb wir im Nachhinein unter der Berücksichtigung der Maximen Känasä & Känämä noch hierbei ein (aufgrund Schwangerschaft und Dünnschiss unvollständiges) Siegerfoto publizieren. Respekt.
- Die Übermotivation einzelner Organisatoren, welche nur schwerlich eine Gelegenheit auszulassen wussten, auf ihre Bemühungen und Schufterei aufmerksam zu machen. Respekt.
- Der jüdische Röstigraben lebt! Was an einem Final an Sprücheund gegenüber den Genfern an gehässigen Kommentaren (wenn gemäss unbestätigten Gerüchten im streitbaren Fall genauso vom Bisler ausging) bis hin zu Buhrufen fallen konnten bis hin zur Legitimation von Unsportlichkeiten zwecks Zeitverzögerung, ist schon sehr bedenklich. Sportlichkeit ist anscheinend auch an einem heimischen Plauschturnier nicht relevant. Ich wäre aus Genfer Sicht gestern abend ohnehin extrem motiviert gewesen, noch für 3h ins Auto zu steigen - notabene, nachdem man um 05:00 . Respekt und bis zum nächsten Jahr.
- Als Tor des Turniers küre ich persönlich den Rotz unseres Noldis von der Mittellinie ins hohe Eck. Respekt!
- Als Zitat des Tages kann man den LHD bemühen, der nach einem mittelmässigen Spielzug den treffenden Kommentar anfügte: "Das isch Fuessball!"
- Wie es der Posttitel schon sagt: Man darf bereits heute von der Vorfreude für die nächste Ausgabe am Rheinknie schwärmen und erste Einträge der angekündigten Dokumentation "Den Topf im Kopf" freuen. Da laufz!

Donnerstag, 21. Juni 2007

gojim gojim über alles

(den titel bitte singen...melodievorschläge beim verfasser)

so jetzt ist es wieder mal passiert. ein neuer im stollen (der nebenstollen) fragt mich doch tatsächlich folgendes: du bist doch jude, oder?
ich: ja
goj: dänn bisch du ja eh huere gschiid!
ich: ich glaub nit, dass me das so sage ka.
g: doch doch. ihr sind im fall 's gschidste volk. hesch das nit gwüsst?
i: nei. und ich kenn im fall au gnueg dummi jiden.
g: wirklich??? aber im gymi sin dr scho alli gsi?

und so weiter... und während ich diese zeilen schreibe disskutiert er noch weiter...
"es isch eifach so! schwarzi rennet alli guet. südländer sin eifach guet mit fraue. und jude sin alli gschit und rich! weisch wer banke erfunde hät?"
oder " weisch wurum ihr immer ghasst werdet? das isch ifersucht uf euri intelligänz und uf eure riichtum!"
und dann eine ganz schöne frage: "hast du schon einmal einen araber angegriffen?"
wow. das wurde ich jetzt also wirklich noch nie gefragt...

während ich diesen post beende, muss ich mich immer noch mit ihm rumschlagen.
er sagt immer: "es isch eifach eso!!!" und "überlegs dr mal"....

also nächste woche bring ich im zizit und kippa mit und beschneide ihn vor aller augen. denn einer der so gut bescheid weiss, müssen wir sofort an uns binden. mit lebensvertrag ohne ausstiegsklausel!!!

in diesem sinne

orle ahoi!!!

Tevjeh - The Sashimi-Remix

Schaut mal da rein, nach zwei Minuten hab ich genug gesehen. Eine gewisse Ähnlichkeit mit Jiddisch und fernöstlichen Teletubbies lässt sich nicht von der Hand weisen. Vielleicht haben die zur Einführung in die Materie auch mal Gefillten Fisch mit Stäbchen gegessen oder am Payssech Wasabi als Maror benützt.
Schöni Moment...


Zum Thema Israel im Fernen Osten habe ich diese beiden ritalinabhängigen Maiskolben-Bluesbläser gefunden, auch nicht von schlechten Eltern:


Und zum Abschluss noch die Senioren-Delegation der Blaugurt-Hashahasha zur panglobalen Handörgeli-Makkabia in öffentlicher Selbstergötzung. Sedölüeg:

Mittwoch, 20. Juni 2007

Tjibili, libili und Onkel Remo

Sorry, ich bin's nochmals, aber ich wurde gerade auf dieses kleine Bijou aufmerksam gemacht, das ich zwingend teilen muss. Man beachte die Namen der Gören und ihr Aufzug. Und so was will auch noch ernst gemeint sein...


Ausserdem ist es meine Pflicht, jeden von Euch darauf aufmerksam zu machen, dass unser aller Nationalheld Remo Murer auch einen Auftritt beim Aeschbacher hatte. Da haben sich ja zwei gefunden...

Grümpeli ist, wenn ...


- Gallien plötzlich nur noch in zwei Teile geteilt wird: eine vor dem Grümpeli und eine danach.

- man am Sonntag die Buchlern am liebsten gleich selbst aufschliessen würde.

- alle wissen, dass wieder Penalties fallen werden.
- man am Donnerstag schon flockig scheisst.
- man am Shubbes nachmittag schon nicht mehr schlafen kann und die Nacht von Mozei bewusst verkürzt, um die schlaflose Leidenszeit zu verringern.
- man sich am Mozei vergeblich vernünftig tuend dem Nugel widersetzt, dann aber der wahren Vernunft doch den Vortritt lassen muss.
- bereits ab Donnerstag die Knie nicht mehr beansprucht werden dürfen (siehe Ehre & Ruhm).
- Ruhm und Ehre endlich wieder einen Wert haben.
- die einen ihre Pfeife glänzend striegeln und sich die anderen ein paar besonders haarsträubende Fehlentscheide zurechtlegen.
- im November bereits Aufgebotstelefone kommen.
- Onkel Moische seine SFV-Pins, die er vom Seppli Blatter persönlich ("Bisch en glatte Siech und Dini Frau isch dänn chäibeschön!") umgehängt erhielt.
- immer noch hängige Rekurse wieder in Erinnerung geholt werden (*schwelg*).

- mal wieder ein neues Jahrhunderttalent aus Israel präsentiert wird.
- einzelne Spieler die Rede von Al Pacino aus Any Given Sunday zur Motivation auswendig lernen.
- ich meine Sachen nie am Abend zuvor bereitstelle, meine Sporttasche für den Sonntag aber schon bereitsteht.
- man am Abend danach mit der Brause in der Hand in der Badewanne liegt, vor Wärme noch dampft und nur mal die Energie hat, sich selbst kühlzusprenkeln.
- wenn von Mittwoch davor bis am Mittwoch danach keine anderen Gesprächsthemen erlaubt sind.
- der Wunsch geäussert wird, das Isostar-Gemisch solle besonders süss ausfallen.
- niemand die Captainbinde tragen will.

Mefiii

Ich möchte mich an dieser Stelle bei der erweiterten Chassidus Chübelsack-Disziplinarkommission noch herzlich für die gestrige Zurechtweisung bedanken. Manchmal braucht es jemanden, der einen hart am Horn packt und ihm den richtigen Weg weist (apropos) - genau wie gestern geschehen. Ihr habt mir wieder aufgezeigt, dass es nicht nur eine Wahrheit gibt, eilu we eilu Divrei Chassidus Chübelsack!
Der Eindruck Eurer Standpauke war derart tiefgreifend, dass ich mich nachts im Bett anscheinend gewälzt und gewunden habe. Ausserdem erinnere ich mich, mitten in der Nacht mit Runzeln auf der Stirn aufgewacht zu sein, weil wir uns (gilt ab jetzt offiziell als Horrorszenario) wieder einmal von den orangen ausrangierten Ikea-Möbeln haben auseinandernehmen lassen. Genau genommen sind wir genau wieder in Jibril's Powerplay-Situation in gewohnter Grümpeli-Manier ausgekontert worden. Und bei der Preisverleihung wurden wir dann vom Orlow verprügelt, so weit kommt's noch.
Ich musste heute morgen wegen des Schweissbades gleich nochmals duschen. Und voraussagen kann ich gleich auch noch, dass mit normalem Stuhlgang von jetzt an bis am Montag abend Sense ist.

Schöni Moment!

PS: Ein kleiner Gruss heute morgen auch an den Höngger Chrigel, dessen Anspielungen heute morgen sehr schmerzhaft waren. Drei Internationale für eine Million ist wirklich keine Welt, derweil sich das Rheinknie für Leistungsträger und ausrangierte Goalgetter die Kriegskasse mit 12 Mio. füllen lässt. Dafür sind wir Meister der Herzen und nicht Meister der Solarien. Schololololo, tanze, Sven Hotz!!!

Montag, 18. Juni 2007

Summerpause - kännsch???

Alle Jahre wieder kommt es unweigerlich - das Sommerloch, welches sich unbarmherzig in die Seelen der Fussball-Fan(atiker) bohrt.

Einige Facts. Sommerpause ist dann, wenn

- DSF die Bundesliga Classics zeigt, als Loddar noch ganz rot wurde wegem Schiri und der Zickler noch keine Dose war.

- Die spannenden Testspiele zwischen gut (FCZ) und böse (Sion - Tourbillon - Fendant) stattfinden. Guckst Du hier

- Wenn die Brasilianer immer noch in den Ferien sind - dazu hat sich Raffael eine ausgezeichnete Ausrede ausgedacht (guckst Du immer noch hier, ganz unten)

- Wenn man sich jede Woche sagt, "diese Woche kein Fussball", und trotzdem immer noch live Matches findet.

- Endlich das Grümpeli stattfindet!!!


HM

PS: Für die kleine Vorfreude, der Spielplan für die neue Saison in England findet man hier.

Donnerstag, 14. Juni 2007

....

Ich bin Sprachlos, wieso darf jemand solchen Unsinn ungestraft in einer Schweizer Tageszeitung verbreiten?
Hier lesen

werte zählen also nicht mehr...

zuerst eine kleine gratulation an den fcz. ein trainerpräsentation am gartentisch. wow. und canepa muss sofort weg. man ist das ein stammtischprolet!!!

aber zum wesentlichen:
also was die grasgümperli in dieser transferphase veranstalten ist ja wirklich vernab von gut und böse. aber eins nach dem anderen:

hampe lattur zurückholen war ganz ok.

aber murat rocco yakin zu holen, ist da schon was anderes. immerhin ein "hejo drno" basler. auch wenn das nicht sein erstes engagement bei gc ist.

aber zu den neuzuzügen:

demba touré zu holen ist ein gescheiter zug. aber raul bobadilla von ginggeli basel ist eine unheimliche prachtsgurke... was josip colina zu bieten hat, ist schwer zu sagen. und dass raul cabanas (nicht schütz) leonel romero sowie cyril schiendorfer zum fanionteam stossen, soll hier eine randnotiz bleiben.

zu den knüllern:
endlich haben wir in der schweiz wieder eine echte hass-figur. mit ridschi "wurst" cavune kehrt endlich wieder einer zurück, der sich nicht zu schade ist mal in die kamera zu weinen.

aber boris schmaje toppt alles: das ist wahre fussballprostitution!!!. vom klub in dem man gross wurde in der winterpause, während einem kopf an kopf renne mit dem grössten konkurenten, zu demselben zu wechseln... das ist wie den tschulent ausspucken um sich dann coucous den hals runter zu jagen. aber, dass die in wieder wollen, zeigt wie tief der traditionsclub gesunken ist.

aber leider bleibt auch die erkentniss, dass mit gc nächstes jahr evtl. schon wieder zu rechnen sein könnte.

schade eigentlich.

tschauzämme

Mittwoch, 13. Juni 2007

Apocalypse now - eine Transfersaison mit zu hohen Hürden

Es gab ja welche, die heulten los, als bekannt war, dass Dzemaili die Zelte packen würde. Nicht ich, weil ich wusste, dass noch genügend Substanz im Verein war und Inler eigentlich der viel grössere Wert in unserem Mittelfeld war.
Dann verabschiedete sich - längst bekannt, zu erwarten und nach mehr Ärgernissen wie Erfolgserlebnissen - Margairaz: Stürchli, Spielverschlepper, missfunktionaler Flügel. Alles wurde ihm angehängt, jedoch war auch sein Anteil an der Titelverteidigung nicht von ungefähr.


Jetzt wird's aber ganz schwarz. Architekt des Spielsystems in einer Nacht- und Nebelaktion weg, ohne sich mal zu verabschieden (he, so gemein, und ich dachte er werde jetzt dann Zürcher Ehren-Stapi). Mit ihm im Schlepptau (was wohl alle von Anfang an wussten) wohl mit Gämperle im Schlepptau(die Toskana ist eben neuerdings ein Übername für Vertragsverhandlungen mit Kloss Hoeness in Berlin) und nun verlässt auch Gögi Inler den FCZ nach Udinese, in eine Richtung, wo ihm wahrscheinlich jegliche Körperöffnung mit Euros verstopft wird (lieber Euro kassieren wie Euro spielen), er jedoch sehr wenige Chancen hat, sich durchzusetzen, was ihm jedoch vergönnt sein soll. Jedoch wäre die Option Berlin mit Hinblick auf einen bekannten Coach und einer faktischen Stammposition sicherlich die verständlichere Variante gewesen. So könnte er nach den guten Ansätzen in der Nati Köbi Cohen weitere Kopfzerbrechen bereiten, sollte er nicht regelmässig zum Einsatz kommen. Denn soviel Goodwill bringt auch der CT des FC Schweiz nicht auf, um weiterhin auf den Cabanarsch zu setzen.

Und so bereiten wir uns in dieser grossartigen Phase auf die in 2 Monate anstehende Champions League-Runde vor, mit einer Gewaltsachse bestehend aus Hattlon Ärgerter, Malluege Abdi, Nobody Kollar, Banker Barmettler und Imperator Cesar. (Und einem Sportchef, der wohl vor Wut kocht, dem aber doch nicht genug Geld zur Verfügung steht, um gleichwertige Transfers zu tätigen).

Ob das reicht oder ob wir uns wieder mit halbwegs gut gespielt und doch blöd rausgeflogen begnügen müssen?

Dienstag, 12. Juni 2007

Mach mich meschigge

Ich kann nicht anders, als das Mädchen sympatisch zu finden, weil wenn ich mich nicht dazu zwinge, macht sie mich nur aggressiv. Wenn sie nicht schwatzt, hat sie Schluckauf. Gazno?

Nach einem Streit ist sie anschliessend an einen Badi-Besuch zwischenzeitlich verschollen, dann aber wieder wohlbehalten und weiter glucksend aufgetaucht.

Rein theoretisch könnte man wieder eine Liste beginnen mit den besten Hizgi-Szenen:

  1. Ist ja klar, wahrscheinlich denkt der Longo auch schon seit Sichtung des Videos daran, ist aber ziemlich naheliegend, wenn auch unglaublich abtörnend.
  2. Bänkli, haben wir aber auch schon gehabt; einmal ziehen und schon ist er wieder da.
  3. In der ICZ, in diesem grässlichen Moment, wo die ganze Welt und alle Nachbarplaneten auf eine druckreife Rede warten, hick, hick, hick!
  4. Versteckis im Garten - sie sagt selbst, nicht tun zu können, was andere Teenager tun, vielleicht meinte sie aber eher Pkt. 1.
  5. Natel läutet im Kino, kännsch? Ist ein Dreck hiegegen...
  6. Tauchkurs, etwas ärgerlich, da schwimmen sicher alle Fische davon.
  7. Im Amazonas, beim Warten auf den Jaagi oder die Wildschweine, die merken aber auch alles, sogar unseren Schleichgang.
  8. Der altbewährte Wettbewerb "Wer zuerst lacht". Gegner sind absolut chancenlos!
  9. Lehrgang bei der gescheiterten Köchin Pötiniat. Letzteren neutrale Romanze scheiterte zwar auch an einer Pfeife, war aber etwas anderes (siehe übrigens wiederum Pkt. 1).
  10. Zum Glück ist die nicht liberal und jüdisch. Wenn die Batmitzwe hätte, die würde keine zwei Psukim rausbringen.

Weitere Vorschläge sind kommentarweise herzlich willkommen.

back to the future


in einem vorbildlichen bericht erklärte sport aktuell gestern wieso genau messi der nächste maradonna sei. ich muss sagen, dass dieser bericht ein ganz grosser moment war. nach all den steuerskandalen seiner eltern (habe gehört ein gewisser herr t. revors sei auch nach am mitmischen) endlich mal eine anerkennung eines ausnahmespielers!!! leider darf der gurkensender aus rechtlichen gründen keine videos ins netz stellen. daher wird sich hier einer anderen quelle bedient. diese beinhaltet zwar nicht die hand gottes, aber dafür das, von der fifa zum tor des jahrhunderts gekürtee, tor. also, popcorn raus und video-vergleich auf der zunge zergehen lassen.

viel spass

Montag, 11. Juni 2007

Friedmann gegen die jüdische Gemeinde Wien

Die Presse publiziert einen Artikel, wonach aufgrund des Streits zwischen dem becheremten Moische Aryeh Friedmann und Talmud Thora-Schule in Wien der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Ariel Muzicant, als ultima ratio sogar die Schliessung der Schule in Betracht ziehe.
Friedmann, NEturei Karta-Werbeplakette, der bekanntlich an der Holocaust-Konferenz in Teheran teilgenommen hatte, und sich dort Ahmedinejad-leckend ablichten liess, wurden die Kinder von der besagten Schule genommen, weil er auf Einladung des Irans an der Konferenz in Teheran teilgenommen hatte, sich unorthodox aufführte und dazu die Schulgebühren nicht bezahlt hatte.
Ausserdem scheint er sich auch als „Oberrabbiner der Orthodoxen Jüdischen Gemeinde in Wien“, zu bekennen, wovon objektiv nicht die Rede sein kann.

Inzwischen hat er sich in der Schulsache an die zivilen Gerichte gewandt, um seine Anliegen gerichtlich durchzusetzen, wobei er auch noch österreichischen innenpolitischen Rückhalt als Machtmittel zu geniessen scheint (siehe verlinkten Artikel oben).

Scheint fast Schule gemacht zu haben, jüdische Interna vor den staatlichen Gerichten auszufechten. Himmeltraurig.

Dienstag, 5. Juni 2007

Etgar Keret


Ist mir wohl entgangen, aber Etgar Keret, israelischer Kurzgeschichtenerzähler (im Text ist von seiner Familienstory die Rede, köstlich!), Autor und Regisseur, hat mit seiner Frau Shira Geffen (im Bild eben ihm) an den Filmfestspielen von Cannes 2007 für die Produktion "Medusot" die Goldene Kamera abgeholt.

Etgar Keret erfreut sich in den vergangenen Monaten einer wachsenden Aufmerksamkeit. So sind auch in den Printmedien des deutschsprachigen Raums verschiedene Interviews mit ihm erschienen, so auch im Tagi-Magazin (online, aber kostenpflichtig auf der Tagi-Magi-Homepage).

Unlängst war er auch Gast einer Lesung in der ICZ, wo er sich auch den Fragen des Publikums stellte - leider vor einem Publikum, welches der Prägnanz und dem Zeitgeist dieses Autors in der Zahl kaum gerecht sein konnte.

Neben seiner sarkastischen Art, den israelischen Alltag aus der Sicht der ersten Generation, welche zumeist nicht an den direkten Folgen des Holocaust narbt, nachzuvollziehen, verfügt er auch über die Gabe, Geschichten einen eigenen und sehr eigentümlichen Stil zu verpassen.

Rigi-Schwingen 2007, da laufz!



Und wieder ruft einer dieser Anlässe, welcher aufgrund seines Charmes kaum zu vernachlässigen sein wird.


Am Sonntag, 8. Juli 2007 wird sich Chassidus Chübelsack auf die Spuren der Wurzeln seines Urgesteins Jibril machen und die Urgründe der Innerschweiz aufsuchen. Es geht um die Ausfindigmachung unserer Wurzeln, das Auffrischen der Beziehung zu unserer Heimat und unseren Mit-Eidgenossen, auf dass wir den Bund von 1291 drei Mal täglich mit dem Rezital unserer Nationalhymne erneuern können: das Rigi-Schwingen 2007 (eine Tradition, die ihren Ursprung im 10. Jahrhundert findet), von dessen Homepage Nostalgiker sagen: "Wenn man Rigiweh hat, ist das eine der Besten Seite." (zwecks Wahrung der Authentizität habe ich die Orthografie-Eigentümlichkeiten belassen)
Vielen von uns wird es dieses Jahr nicht mehr auf die Entrylist reichen, aber der schiere Anblick dieser Mannsbilder, dieser protzigen Vertreter der Schweiz des 21. Jahrhunderts, sollte der Motivation genügend Abhilfe leisten. Als Auszeichnung gibt übrigens eine Prachtskuh (früher war's noch ein Alpenkranz). Gemolken soll die aber nicht werden, JH aus Z hat es eben nicht so gern. Ausserdem ist im Programm auch vom Steinstossen die Rede, ein Highlight im Jahresprogramm jedes von uns!

In der Vernehmlassung ist Gerüchten zufolge auch eine Wettkampfkategorie für Frauen, wobei der Verzicht von Küchengeschirr den verbliebenen bekennenden Frauen noch etwas Schwierigkeit bereitet. Man arbeitet aber an einer einvernehmlichen Lösung (nur ein Wallholz pro Teilnehmerin, dafür Schürzen und Tichel erlaubt)

Abmeldungen werden aufgrund der erheblichen Relevanz dieses Anlasses nur persönlich und begründet entgegengenommen. Für die Rekursinstanz ist das Rabbinat der ICZ zuständig, eventuell und bei unentschiedenem Wahlausgang gibt es ein Wahlstechen auf Sägemehl (apropos).

Für die Hinreise setzt man sich am besten mit dem CC-OK zusammen. Für den Sicherheitsaspekt hat mir jedenfalls ein regional verankerter PG im Bus am Freitag folgende Story mitgegeben (okay, er hat sie nicht mir erzählt, ich habe der benachbarten Bankreihe zugehört): Wenn er über das gewohnte Mass hinaus mit dem Auto unterwegs sei, gebe ihm seine Tochter (40-jährig) immer einen Talisman mit. Er fände das super und nehme diesen dann auch immer mit. Wenn er es sich so überlege, könne er in der Erziehung folglich gar nicht so viel falsch gemacht haben.

In diesem Sinne: Schöni Moment, alli uf de Rigi und BALDBALDSCHWINGETE!

Freitag, 1. Juni 2007

Friendlies

Eine kleine Auswahl der besten Spiele neben den bekannten Clashes in der EM Quali, wie Deutschland - San Marino oder Russland - Andorra.
Los gehts Morgen mit Honduras - Trinidad/Tobago, auch empfehlenswert Morgen Österreich - Paraguay, die Ösis haben dieses Jahr noch kein einziges Spiel gewonnen, das wird sehr knapp für nächstes Jahr, das sind wirkliche Sorgen.
Dann am Sonntag Malawi - Gabun und als Schmankerl Ecuador - Peru.

Trainerkarussell

Das Trainerkarussell dreht sich nach Fawers heutigem Abgang bereits in schwindelerregenden Umdrehungen. Es bleibt in diesen schwierigen Stunden nichts übrig ausser sich auf das Tagesgeschäft zu konzentrieren. Medien, Unkla Fredy sowie 7 Millionen Schweizer wissen sicher alle, wer der nächste Trainer sein wird. Sinn dieses Eintrags ist, Kandidaten zu finden, an welche sonst niemand denkt. Ich mache gerne einen Anfang:

  • Arthur Schorsch
  • Arthuro Bandini
  • Othello Castioni
  • Sami Riger und Moische Fiat Luks im Doppelpack
  • Sandokan Rosengarten
  • Der Bonsai
  • Raybel (der kann alles, vor allem kommunikativ ist er saustark, schreibt auch druckreife Reden) und Goldschm*** im Doppelpack (Spiritus Kabinorum, kännsch?)
  • Konsortium des CC im Turnus (wie die BA-Schlichim, eifach andersch)
  • Dudu Schneor
  • Rami
  • Raoul Schütz
  • Niedved
  • "Erfti"
  • Der Chauffeur

Ich bitte Euch, im Sinne von Niki weiterzufahren.