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Donnerstag, 2. Juni 2011
44 Gründe, das religiöse Judentum zu verlassen
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Divrei Chassidim
Labels: anti-system, de tergo, Gid Hanashe, Gourmessa
Der Jude ist kein Wichser
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Divrei Chassidim
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Sonntag, 22. Mai 2011
Baranes neuer Restaurateur der ICZ?
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Divrei Chassidim
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Montag, 28. Februar 2011
Das letzte Post von Onkel Lino
Auf jetzt, Onkel Lino, eine vo ois!
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1 Divrei Chassidim
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Freitag, 29. Oktober 2010
Trejfenes Handy - Schulausschluss

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Divrei Chassidim
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Montag, 25. Oktober 2010
Serie A-Roundup zum Wochenende und Danke SF
Mittwoch, 15. September 2010
Die "reaktionären" Juden von Zürich
So werde von diesem Teil der ansässigen Bevölkerung die gesamte moderne Welt als bedrohlich und dekadent abgelehnt. Was natürlich Schwachsinn und falsch ist. Viele sehr orthopraxe Juden sind gelernte Informatiker, arbeiten sehr wohl mit modernen Medien und bewegen sich durch den Alltag, als sei ihnen das Bluetooth-Teil im Ohr verwachsen. Und die politische Reaktion bedeutet, dass man den Fortschritt ablehnt und sich gegen den gesellschaftlichen Fortschritt und gegen die Prinzipien der Französischen Revolution (liberté, égalité, fraternité) richtet. Dies von ultraorthodoxen Menschen zu behaupten und im selben Atemzug zu dokumentieren, dass diese sich eigentlich gar nicht für eine breite Öffnung interessieren (also nicht dagegen kämpfen, sondern es ist ihnen einfach egal, weil sie unter sich zumeist die Lösung für die allermeisten gesellschaftlichen Fragen finden), ist widersprüchlich. Man mag dieses Desinteresse kritisieren und die Existenzberechtigung einer Parallelgesellschaft in Frage stellen, aber daraus gleich eine reaktionäre Gegenbewegung zu machen, ist falsch.
Auch würde wohl eine überwiegende Mehrheit der Juden der Aussage, dass die jüdische Frau dem Mann untergeordnet ist, vehement widersprechen (siehe auch die Erklärung von Venutti, dass die jüdische Religion lediglich über die Mutter übertragen werde). In gewissen Angelegenheiten würden sich die Frauen wohl mehr Gewicht beim Ausdruck ihrer Anliegen wünschen. Dennoch finden Frauen heute auch in nicht-liberalen Gemeinden Einsitz in wichtigen Gremien und Präsidien und leisten so einen nicht zu vernachlässigenden Beitrag zur Entwicklung dieser Glaubensgemeinschaften (dass dies in ultraorthodoxen Kreisen anders sein mag, ist jedoch kaum von der Hand zu weisen, aber es gibt eben nicht nur den einen Fünftel und den einen Sechstel, sondern die breite Mehrheit dazwischen ist ebenfalls zu berücksichtigen).
Dass die im 2004 kreierte Begegnungsplattform "Plattform der liberalen Juden in der Schweiz" bereits massgeblichen Anteil am Erfolg der liberalen Gemeinden trägt, kann ich nicht beurteilen, ist jedoch zumindest stark in Frage zu stellen, sofern es nicht mit Zahlen belegbar ist.
Nun, gewisse Aussagen von Venutti lassen sich hingegen kaum von der Hand zu weisen, auch wenn sie vielleicht nicht genügend präzise sind. Es finden sich im religiösen Sektor ebenfalls privatfinanzierte Schulen und es findet nicht lediglich die Vermittlung von Lehrinhalten durch Privatunterricht statt (richtig ist jedoch wohl die Aussage, dass sich mit diesen Schulabschlüssen nur erschwert ein Lebenserwerb finden lässt und somit die Gefahr der Unterstützungsbedürftigkeit durch Institutionen des Gemeinwohls besteht).
Venutti hat sich in der journalistischen Landschaft der Schweiz insbesondere dadurch einen Namen geschaffen, dass er die Organisation und Missstände in der weitgehend der Öffentlichkeit verschlossenen Hooliganszene durchleuchtet und so einer breiteren Bevölkerung zugänglich gemacht hat. An den Hohen Feiertagen begegnete ich vor der Synagoge den fragenden Blicken und Stimmen der Nachbarsbevölkerung, welche nicht verstand, weshalb an einem stinknormalen Donnerstag eine grössere Gruppe Menschen in derart festlicher Kleidung mitten im Vormittag aus einem einzelnen Lokal strömen mögen. Laubhüttenfest? Händer wieder esonen Fiirtig? Wir verstehen, dass das Unbekannte und Unverständliche zu Fragen animieren kann und diese beantwortet gehören, soweit dies auch nur möglich ist. Daraus aber gleich eine reaktionäre und rückständische Bewegung zu konzipieren, entbehrt jedoch jeglicher Grundlage und Glaubwürdigkeit.
Ein möglicherweise gesünderer Ansatz für die Koexistenz kommt von Phenomden, welcher in seiner Ode an Wiedikon zu diesem Thema lediglich die 4 Worte singt: "Villi Lüt sind jüdisch." Nicht weniger, aber auch nicht mehr. Jeder zieht sein Ding durch und wo ein Austausch nicht zwingend gefragt ist, kann man ihn auch einfach sein lassen, ohne eine gesellschaftsfeindliche Tendenz daraus zu machen.
PS: Zum Bild im Artikel: Die Szene spielt offensichtlich an Purim, wie in der Legende auch dokumentiert. Vielleicht hätte man auch noch erklären können, was an Purim denn Brauch ist und dass diese Kinder verkleidet sind (unter uns gesagt ist dies aber auch nicht ganz so trivial zu erkennen, wenn die Satmarer sich als Gerer und umgekehrt verkleiden...)
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Divrei Chassidim
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Freitag, 18. Juni 2010
Israel und Missverständnisse
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Divrei Chassidim
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Donnerstag, 10. Juni 2010
Hillel Neuer's Rede vor dem UN-Menschenrechtsrat
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Divrei Chassidim
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Donnerstag, 3. Juni 2010
Das Symbol des Widerstands konvertiert: Die Keffiyeh
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Divrei Chassidim
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Donnerstag, 27. Mai 2010
Der allgegenwärtige Benibisi
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Divrei Chassidim
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Mittwoch, 26. Mai 2010
Min haMeizar oder wie Selecao aus der Asche stieg
Es scheint eine sonderbare Gewohnheit der Kanarien-Mannen geworden zu sein, einen Saisonstart so schlecht wie schimmlige Schokoladenmousse hinzulegen, sich gegenseitig die Galle ins Gesicht zu schmieren und am Ende doch wieder dazustehen, als sei man nie weggewesen. So auch heute Abend. Man geht gegen den Serien-Halbfinalisten und ständigen Tabellenleader Jöst for Fön eher zufällig mit einem Tor in Führung und kommt mit den Dribblings des Gegners über weite Strecken überhaupt nicht zurecht. Zu allem Unglück kommt auch noch Pech dazu: Nach wenigen Spielzügen reisst eine alte Oberschenkel-Zerrung eines Simchesnachisten wieder auf, worauf dieser für praktisch für die gesamte Spielzeit ausfällt. Auf der anderen Seite wechseln sich die gegnerischen Feldspieler im Tor ab, da der Stammwart mit gebrochenen Fingern nur auf der Galerie Platz finden kann. Der Pausenstand lautet sodann 5:3 für den Tabellenführer.
Der Spielverlauf verläuft weiterhin mit wechselseitiger Front, Selecao gelingen aber nun mehr Gegenstösse und es vermag auch einige Weitschüsse im gegnerischen Gehäuse zu versorgen, sodass das Spieldiktat wechselt und die Kanaristen verdient in Führung gehen. Die letzten Minuten erinnern sodann an vergangene Duelle, wo es zeitweise aussah, als könne Jöst for Fön mit einem Schlussfurioso den Spielstand noch zu kehren. Doch das Tor will nicht gelingen. Und so heisst der Überraschungssieger dieser zeitweise unterhaltsamen Begegnung am Ende verdient Selecao Simchesnaches. Spielstand 10:8.
Damit beträgt der Abstand zu den Halbfinal-Qualifikationsplätzen nun lediglich noch drei Punkte, welches Handicap aufgrund des Spielkalenders nun in Reichweite liegt.
PS. Und damit es gleich auch noch gesagt ist: Nein, wir freuen uns nicht über des berühmtesten Zungenschnalzers Helvetiens Muskelfaserriss. Unsere Nation ist ja ohnehin gesegnet mit einem unvergleichlichen Timing für KO-Verletzungen, wovon auch Streller ein Lied singen kann. Wenn ich aber sein Potential mit der Abschlussstärke von Ben Khalifa oder Bunjaku vergleiche, dann könnte man rein hypothetisch und verbotenerweise auch auf den Schluss kommen, dass uns nicht viel Besseres hätte passieren können. Wie gesagt: rein hypothetisch. Spanien schlottert jedenfalls schon.
Montag, 3. Mai 2010
Vermischtes zum Wochenstart inklusiv dunkelrote Karte an Marcel Koller
Des Weiteren gratuliert man Benjamin Pipimann Frenkel, welcher wieder einmal die Lücke gefunden hat, um über die lokale Presse seine Erleichterungsbedürfnisse zu präsentieren. Medium ist wiederum das "Zürich 2" der vergangenen Woche. Diesmal hat sein körperliches Bedürfnis nach Konsum eines Starbucks-Kaffee sogar dazu beigetragen, dass er in einen Raum der Andacht getreten ist (bis anhin war das körperliche Bedürfnis ja eigentlich das Hindernis auf dem Weg zur Synagoge und zum Eibishten)...
Schliesslich will auch Neo-Kommentator Marcel GC Koller gerügt werden. Der reicht gestern inmitten des Pausenkommentars zu Basel-Bellenz im Joggeli-Cüpli-Studio ganz tief in den Fundus verbotener Ausdrücke und erlaubt sich folgenden zerebralen Aussetzer:
"Der Marco Streller ist ja bekanntlich in einer fantastischen Form und in der Absenz von Alex Frei ist er jetzt sogar zum absoluten Sturmführer avanciert."
Lieber Mäse, wir unterstellen Dir ja keine Absicht. Aber ganz so alterlich und bildungsmässig unbelastet bist Du ja nicht. Und im grossen Kanton hast Du zudem auch noch genügend gearbeitet, um zu verstehen, dass es gewisse Ausdrücke gibt, die einfach tabu sind und nicht aus ihrem historischen Gefüge gerissen werden sollen. Sturmführer gehört sicher in die vorderste Gilde dieser Spezies. In diesem Sinne eine gute und vollständige Besserung!
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Divrei Chassidim
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Donnerstag, 3. Dezember 2009
ShidduchVision und Oxa-Chassene
Während sich die Seriösen und Erwachsenen mit politischen Schlammschlachten herumschlagen und kurz bevor die ShidduchVision auch noch nach Europa schwappt, möchten wir Euch im humanistischen Kupplungsgeist auf diese meshigge herrliche Neuerung des Shidduch-Wesens aufmerksam machen.
An einem der nächsten Wochenenden sei wieder ienmal ein Ausflug im Oxa empfohlen, vielleicht stösst man dann auf dieses Jungtalent jüdischen Bummbumm-Klänge namens Ben Snoop. Alle Achtung, für einen Künstlername ist das schon mal allerhand.
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Divrei Chassidim
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Samstag, 7. November 2009
Paolo Di Canio's kleine Schwester
Zu viel Inhalt reicht's so kurz vor dem Abschwirren in die verspäteten Sommerferien nimmer. Jedenfalls sei den Verbleibenden mit einem kurzen Hinweis auf überschwängliche Fairness und gerechte Zweikampf-Führung sei folgenden Special kolportieren:
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Divrei Chassidim
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Mittwoch, 23. September 2009
FC Hakoah - FC Dietikon 1:2
Das Resultat lässt auf ein denkbar knappes Spiel schliessen. Entspricht diese erste Analyse dem gezeigten?
Überhaupt nicht, der Gegner war während 90min, oder waren es doch 613min?, krass überlegen, spielerisch und technisch. Der Haguah hat zwar kämpferisch dagegen gehalten, hätte sich zur Pause aber nicht beklagen können wenn es bereits 0-4 gestanden wäre.
Wie lief die dankbare Schiene über links?
Ich habe nur 45min gespielt, kämpferisch wohl überzeugend, aber ohne Akzente zu setzen. Der Dietsch mit einer soliden Leistung, ein bisschen wenig Zug nach vorne, nach 70min unter tosendem Applaus dann ausgewechselt.
Wie sportlich verhielt sich der Gegner?
Sehr, es wurde eigentlich viel gekämpft und gegrätscht, aber im grossen und ganzen verlief die Partie sehr fair.
Wie konnte der Trainer in der Halbzeit die Mannschaft aufrappeln und motivieren?
Zur Pause stand es eigentlich noch 1-1, es gab also nichts grosses zu beklagen, wieso ich dann ausgewechselt wurde habe ich noch nicht ganz begriffen. Viel wurde so oder so nicht gesagt, das Radio Hakoah blieb für einmal zu Hause.
Es scheint, als hätten die Aufstiegschancen einen kleinen Dämpfer erhalten. Wie geht die Mannschaft mit diesem Druck um?
Ich weiss nicht woher sie dieses Gerücht haben, niemand spricht vom Aufstieg, würde Sie sich bitte das nächste mal besser vorbereiten. Was glauben Sie eigentlich wer Sie sind! (Der Spieler verlässt wütend und mit Sachen um sich schmeissend den Raum, Anm. der Red.)
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Divrei Chassidim
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Montag, 7. September 2009
Kränzchen für Ibra
Und auch immer wieder gut anzusehen ist der Anschauungsunterricht, weshalb Taekwondo vielleicht nicht ganz so eine schlechte Grundschulung für Fussball gewesen sein kann...
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Divrei Chassidim
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Sonntag, 21. Juni 2009
Link of the Day: Shidduchdateguide
Aufgrund vielseitigen Wunsches und eines überwiegenden öffentlichen Interesses an der Verbreitung nützlichen Wissens sei hiermit auf einen zugeflogenen Link verwiesen, auf den wir Ende vergangener Woche aufmerksam geworden sind.
Bekanntlich sind gerade heute passende Lokalitäten für besondere Gelegenheiten rar geworden. Nur zu schnell entpuppt sich ein Geheimtipp zu einer stadtweit bekannten Gewissheit. Oftmals kreuzt man irgendwo auf, in der vermeintlichen Gewissheit, keine bekannten Gesichter begrüssen zu müssen und wird dann schnurstracks eines Besseren belehrt.
So ist das auch bei den Schidduchim (ich verkneife mir hier eine Analogie zu den katastrophalen Überleitungen zwischen Sportberichten unseres nationalen Konzessionsfressers). In der Sparte der intergeschlechtlichen Treffpunkte zur Erörterung etwaiger Kompatibilität für ein Bais Neemon, wo doch Diskretion wichtiger ist als an vielen anderen Orten, wobei dies immer noch auf öffentlichem Raum, fehlt es je länger desto öfter an geeigneten Orten, wo man in Anonymität und in der notwendigen Kulisse unbekannter Gesichter Kenntnis der vorgestellten Hälfte erlangen soll.
Dieses Manko wurde nun vom Stiefzwilling des Coiffeurs meines geliebten Pudels erörtert und versucht unter Belebung der Community-Homepage www.shidduchdateguide.com zu beheben. Man darf sich an dieser Stelle fragen, ob das Internet überhaupt passendes Medium hierfür sein kann, ist doch bekannt, dass vor allem in den charedischen Gemeinden ein Bann für diese Art der Kommunikation oder Informationsbeschaffung besteht (siehe Vorgeschichte). Der Ansatz ist jedoch absolut löblich: Indem man die Vorteile des Internets in seinen positivisten Zügen und nützlichsten Anwendungsmöglichkeiten aufzeigt, kann man vielleicht die betreffenden Entscheidungsträger zu Konzessionen bewegen. Die Hoffnung stirbt jedenfalls zuletzt.
Das Publikum wird in diesem Sinne gebeten, dieser hochnützlichen Initiative Leben einzuhauchen und sie mit weiteren Inputs für etwas alternativere und dennoch sehenswerte Örtlichkeiten zu bereichern.
Mir kommen hierzu spontan gleich folgende Bereicherungen in den Sinn:
1) Dinosauriermuseum im Aatal. Wenn man den möglichenAufbau einer Familie in Betracht zieht, sollte man zuerst über die Wurzeln der Evolution und deren Verträglichkeit mit der Überlieferung denken. Sozusagen aus der Vergangenheit lernen und so mit stolzer Brust gemeinsam in die Zukunft schreiten (ich bewerbe mich jetzt dann auch als Ethikprofessor).
2) Die Terrasse des Unique-Flughafens in Kloten: Um etwas Magie auch in älteren Jahren bewahren zu können, soll man gemeinsam auch das Abheben erlernen.
3) Whiskyclub im Minjan Wollishofen (natürlich nicht ohne selbst für einen edlen Tropfen gesorgt zu haben): Erstens sieht man die wahre Seele eines Mannes nur, wenn sie durch feinen Malz beträufelt wurde. Zweitens erkennt man so bei der Frau auch noch gleich, ob sie eine zureichend tolerante Person ist. Drittens leistet man so einen Beitrag zum kollektiven Freudentaumel und erweist sich als grosszügige Seele (haut angeblich bei Frauen als Aufreissmasche unheimlich hin). Viertens ist jemand da, falls Beni Frenkel's Blase versagen sollte und er wieder mal auf akuter Suche nach einer Toilette ist (ja Beni, wenn Du wirklich willst, dass Deine Bisi-Probleme in der Öffentlichkeit diskutiert werden, leisten wir dem sehr gerne Folge).
Bonustrack: Die Klopstockwiese bei Nacht: Angeblich sehr gut besucht, wenn auch nicht von den ganz feinen Baalei Batim (natürlich alle männlich). Auch wenn sie wohl eher ungestört ihren Vorlieben frönen möchten: Man kann auch von ihnen was lernen und Teilen ist schliesslich etwas Schönes.
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Divrei Chassidim
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Donnerstag, 16. April 2009
Schmach-Ode an Thurnheer
Man muss es sich ja eingestehen: Bei staatlichen Organismen und insbesondere beim Konzessionsträger Nummero Heinz schauen wir aus Vorliebe zum Besseren sehr gerne auf die Finger und geben uns besondere Mühe, uns prollartig in den Mittelpunkt zu stellen, indem wir schallende Kritik auf exponierte Pseudopromis niederprassen lassen, welche in absehbarer Zeit dann regelmässig in direktem Kausalzusammenhang mit unseren Publikationen unter massivem öffentlichem Druck zurücktreten. Oder ähnlich.
Heute wenden wir uns wieder mal dem Weichei der Nation, der Susi des öffentlichrechtlichen Fernsehens zu, der uns inzwischen fast in allwöchentlichem Rhythmus Fussballabende vermiest und mit Sülzgelaber so tut, als sei er mittlerweile der Messias der Fussballexperten. Da sitzt einer angeblich im Stadion (könnt' bei der anfänglichen Einblendung ja auch ein Blue Screen sein, das wär mal eine intelligente Investition nach den tollen und massiv überteuerten Studios, die wir inzwischen finanziert haben) und erzählt uns in jeder Wiederholung, was wir eigentlich sehen sollten, aber effektiv auf keinen Fall sehen: Nämlich absolut unnütze und falsche Informationen, die bereits bei Spielgeschehen falsch wiedergegeben werden, was bei Betrachtung des Replays wiederholt nur noch schlimmer wirkt. Im Prinzip könnte dies auch im Auftrag des Ausbildungsfernsehens geschehen, weil es ein Ziel sein könnte, die Aufmerksamkeit der Kinder (wie am Pessach) derart zu erregen, dass die brüskiert zur Geltung geben, gemerkt zu haben, dass dies ja beispielsweise eine Einblendung von Gilles Yapi ist und nicht von Doubai oder Doumbia. Man kann hierbei nicht mal mehr von unterschwelligem Rassismus sprechen. Das ist schon ein ausgesprochener und expliziter, wie er kaum mehr getoppt werden kann; mal abgesehen davon, dass man entsprechende Spieler ja auch aufgrund der Aufstellungsposition unterscheiden könnte, aber das ist ja bereits Proficiency-Level, während Thurnheer weiterhin auf Deficiency-Niveau rumdümpelt. Man soll ja nicht arrogant sein und allzu viel erwarten.
So werden auch ständig die simpelsten Vorgänge auf dem Spielfeld, welche gewieft-erfahrener Fussball-Idiot in live schon erkannt hat, in Wiederholungen derart verhunzt und falsch beschrieben, dass man dem vor Schranken stehenden Schnurri national wirklich einfachsten Fussballverstand und wohl auch gesunde Augen absprechen muss. Jegliche Eintrittsprüfung für eine Kommentatorenlizenz müsste hierfür eigentlich eine unüberwindbare Hürde darstellen. Und doch, was ein Skandal.
Neuerlicher Tiefpunkt musste in der heutigen Cuppartie zwischen dem grossen FCB, der bis heute breitbrüstig vom Double sprach, und den deutlich emsigeren Ebay-Bienen, festgestellt werden. Thurnheer verhedderte sich in einer unheimlichen Serie von befremdlich-kindlichen Grunz- und Jubelgeräuschen, wie sie heute eigentlich in der Fernsehlandschaft nur von arabischen Zweitklasskommentatoren auf Webseiten wie 101greatgoals.com bekannt sind. Peinlich, amateurhaft und sehr unverständlich, wie es heute für die derart populäre Einrichtung der Sportübertragungen nicht möglich sein soll, in der Schweiz konkurrenzfähige Kommentatoren zu stellen (und damit haben wir noch nicht mal von den Interviewern gesprochen, welche regelmässig nichts anderes bewerkstelligen, als den Zwiegespräch-Partnern fertige Sätze und Aussagen von unheimlich tiefer Aussagekraft und Intelligenz in den Mund zu legen).
Auch hier wünscht CC eine baldige Genesung und eine Qualität, welche sich von Filz und Vetterliwirtschaft lossagen kann und objektiven Kriterien gerecht wird.
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Divrei Chassidim
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Sonntag, 1. März 2009
Senderos
Wir werden darüber noch wissenschaftliche Studien veranstalten müssen, einen unabhängigen und neutralen Beobachter entsenden. Vielleicht wird er auch Churban Brünzel heissen. Vielleicht aber auch nicht. Zentral bleibt aber die brennende Kontroverse innerhalb von Chassidus Chübelsack über den eigentlichen Wert von Philippe Senderos. Man erinnere sich: im Sommer hoch gelobt, weil potentiell der teuerste Transfer eines Schweizers ever, von Arsenal nach Milan geliehen, seither mässig regelmässig im Einsatz. Teils grottenschlechte Einsätze, teils spielt er wenigstens durch (was wenig Schweizer Söldner im Moment von sich behaupten können), und das erst noch bei einer Weltmannschaft. Immerhin.
Jedoch gibt es auch eine verbissene Gegnerschaft von Sändeli, welche skandalöserweise behauptet, der Spieler nerve, können nur mit dem Kopf spielen und sei weit über seinem Wert verkauft. Oder vermietet, je nach dem.
Jedenfalls hat sein heutiges Spiel (neben den ohnehin parteiischen und fiesen Kommentaren der italienischen und voreingenommenen Sportgazzetten, worin er au heute als absolut schlechtestem Mann auf dem Feld nominiert wird) nicht sehr viel zu seiner Entlastung beigetragen. Man bemerke bitte, wie Herr Senderos völlig orientierungslos im Sechzehner steht und wenig mit sich anzufangen weiss. Hierzu das sedölüeg.
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Divrei Chassidim
Labels: blutgrätsche, CC Daily Schmonzes, de tergo, nicht zu ernst nehmen, Wer bisch dänn Du?
