Vereinte Chassidim
In den letzten 5 Jahren haben diverse CC Chassidim den Bund fürs Leben geschlossen. Nachwuchs wurde erzeugt, Joint Venture mit diversen humanitären Gruppierungen wurden eingegangen und Lehrstühle für Fäkanik und andere Dauerbrenner wurden ins Leben gerufen.
Nun steht die Nacht der langen Messer bevor.
Laut Insidern soll es einzelnen CC Mitgliedern in gut 15 Stunden tatsächlich gelingen, sich in Zürich Süd offiziös festzusetzen.
Doch die Konkurrenz schläft nicht. Ob es sich um intene oder externe Mitbewerber handelt, man weiss es nicht...
Im Namen des CC und des dreifachen Flickflacks wünsche ich uns allen, dass morgen im CC Land (einmal mehr) weisser Rauch empor steigt.
Samstag, 28. Januar 2012
Entscheidung 12 in Zürich Süd – Zwischen Konkordanz und Kehile- Judentum (Teil 3, der Meilenstein)
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Grasl
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21:06
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Divrei Chassidim
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Sonntag, 4. Dezember 2011
Die Abrechnung
Die Website der ICZ verkündet es, heute Montag findet die 2. ordentliche Gemeindeversammlung 2011 statt. Dies ist zwar erst auf den zweiten Blick ersichtlich, denn auf der Agenda-Übersicht auf der Einstiegsseite erscheint der besagte Termin nicht. Wie dem auch sei...
Interessant scheint hier vor allem das Traktandum 4 "Abnahme der Bauabrechnung Umbau Gemeindezentrum". Im Vorfeld des besagten Termins erhielten die Gemeindemitglieder eine - zugegeben gelungene - Informationsbroschüre mit durchaus brisantem Inhalt: Die Abrechnung. Klingt fast wie der Titel von "Die Hard: Folge 613" mit Bruce Willis.
Die Zahlen sind transparent und nachvollziehbar dargestellt. So werden Kostendifferenzen von Kostenschätzung ggü. Kostenvorschlag oder - viel wichtiger - Differenzen von Kostenvoranschlag zu den effektiven Kosten kommentiert und erklärt. So beispielsweise auf Seite 7, Fusszeile 1: "Zum Zeitpunkt der Submission kamen die Offerten günstiger herein als bei der KS geschätzt." Hoffentlich haben die Offerten auch brav angeklopft, bevor sie einfach so hereinspaziert sind...
Kurz: es wird ersichtlich, welche Positionen zur Budgetüberschreitung von 6,1 Mio. geführt haben. Die GRPK relativiert die Mehrkosten und kommt auf 2,7 Mio, schliesslich sei es der Gemeindeführung gelungen, zusätzliche Spendengeldern zu akquirieren. Diesem Effort gebührt den zuständigen Personen ein Lob. Gerade in der jetzigen Zeit war das sicherlich keine leichte Aufgabe.
Nun liegt es an den Mitgliedern, über den Antrag des Vorstandes zu befinden, der da lautet: Der Vorstand beantragt (...) die Annahme der Bauabrechnung (...).
Für den Fall, dass sich die eine oder andere Gedächtnislücke auftut: Vor rund 8 Jahren hat sich die Gemeindeversammlung klar gegen das damalige Projekt "Neubau" ausgesprochen. Es sei unnötig, das Haus neu zu bauen und zudem unverantwortlich, der kommenden Generation diese enorme Schuldenlast zu übertragen. Der damalige Baukredit wurde damals mit 13 Mio. voranschlagt...
Die Rechnung - soviel sei hier vorweggenommen - wird abgenommen. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass sich innerhalb weniger Jahre die Kostensensibilität der Gemeinde drastisch verändert hat. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass die Gemeinde 11,4 Mio. Franken aus eigenen Mitteln für den Umbau aufbringen muss, von denen sie aber nur 8 Mio. bewilligt hat. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass das ganze Projekt 34 Prozent teuerer geworden ist, als dies die Gemeinde am 27.4.2009 gewünscht hat. Eigentlich eine unglaubliche Zahl. Aber wie gesagt, die Rechnung wird abgenommen.
Nachtrag 1: die GRPK empfiehlt übrigens das Budget zu Ablehnung. Begründung: Bitte sparen!
Nachtrag 2: Soeben hat das Restaurant olivegarden eröffnet. Es wird mit einer Defizitgarantie in unbekannter Höhe durch die ICZ subventioniert.
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Diego
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22:38
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Divrei Chassidim
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Dienstag, 12. April 2011
Mäh de Rase - de Rase gmäht?
Dieser Post basiert aus einem ganz normalen Montagnachmittag im Leben des Tripolensis und Grasls. So ist auch das geschriebene ein Hürriyet der beiden:
Man gratuliert rescht herzlisch. Chassidus Chübelsack hat soeben eine Untersektion "Gärtnerei und Rasenpflege" eröffnet. Somit verbreitert die wohlfühligste J-Institution der Schweiz auch einen rein physische Abteilung für die Liebhaber von Vertikution und Verifiktion der grünen Halme.
Gestern fand die Eröffnung im Hummelhorst statt und die Akteure konnten sich der Aktivität schon kaum mehr enthalten, so spassig und verausgabend war die ganze Angelegenheit.
In einer ersten Auslegeordnung vor anberaumter Presse wurde bereits ein 5-Jahresplan in Kraft gesetzt:
2011: Vereinheitlichung des Geländes: Humus-Bepflasterung an neuralgischen Stellen, vollständige Entsteinung des Geländes
2011: Due Diligence in Anbetracht einer Integration in die Holding der JLeague Foundation für Recht und Verfassung
2012: Ausbesserung und Nivellierung des Geländes (Praxisgruppe Footing soll hierbei Fuss anlegen, alternativ Aktionsgruppe Seitwärts-Rolle)
2013: Generalüberholung von Rasenmäher und erste Qualitätskontrolle durch Onkel Sepp auf FIFA-Tauglichkeit
2014: Weltmeisterschaften werden mittels Unterstützung der Vereinten Arabischen Emirate in den Hummelhorst verschoben. Zeitrahmen: Februar 2014. Gleichzeitig finden die 613 Jahre-Feier der Grundsteinlegung von Minas Morgul statt. Für atmosphärische Unterstützung sorgen Minergie-zertifizierte Heizpilze sowie Tschulent-Infusionen.
2015: Geheime Arbeitsgruppe "Cricket und Panzermuseum" stellt erste Machbarkeitsstudie vor
Für den Moment sollte das reichen. Unterirdisch werden in unterirdischen Stollen zwischen dem Hummelhorst und dem Minjan erste Whiskyfässer mit selbstgebrautem Fusel eingelagert, deren Kommerzialisierung für 2613 vorgesehen ist. Bitte behaltet diese Infos für Euch, man möchte die Konkurrenz nicht auf den Plan rufen.
Ach ja, gemäht wurde also wirklich auch noch, wie unschwer zu erkennen ist. Dass Zu Beginn die beiden Schreibenden sowohl den Handgriff falsch montierten, als auch den Graskäfig kaum zusammengebrungen wurde, sei nur am Rande erwähnt.
Nomen est omen, Grasl wäre jetzt noch am Mähen, wäre nicht soeben der Herbst eingekehrt. Aber für die Bauern unter uns, ist ja der Regen im April ein Segen.
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Grasl
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15:00
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Divrei Chassidim
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Montag, 28. März 2011
Und abendlich grüsst die Erwachsenheit

Es ist Sonntagabend. Scheinbar ein ganz normaler Sonntagabend.
Man wird zu später Stunde eingeladen, die Woche, noch bevor sie begonnen hat, zu versenken. Einladungen soll man Folge leisten. Also gehts ab in den Adlerhorst bzw. Palast der Majestät und freut sich schon wieder auf einen schamparen Plausch.
Kurzer Gang in die Küche um auch Getränkemässig gut aufgestellt zu sein. Und dann stellt der Schreibende folgendes fest:
Die Majestät hat also tatsächlich um 22:36 Uhr (Uhr als Beweis auf dem Foto aufgebrungen) die Zmorgeausrüstung bereits vorbereitet.
Dem gibt's nichts mehr hinzuzufügen. Schappo
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Grasl
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22:32
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Divrei Chassidim
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Donnerstag, 13. Januar 2011
Se Hayom
Gegrüsst seien auch die Helden des gestrigen Abends mit Namen Selecao Simchesnaches. Unverhofft und trotzdem wie befürchtet ohne Ersatzspieler gegen den ständigen Tabellenführer und Serien-Halbfinalteilnehmer Jöst for Fön anzutreten ist an sich schon nicht einfach. Zumal der Gegner beinahe in Idealbesetzung und insbesondere mit drei Ersatzspielern antritt. Schnell liegt man mit einem Tor im Rückstand. Auf der Galerie drei unverdrängbare Besucher (mich selbst dürfte in den nächsten 2 Monaten kaum ein anderes Schicksal ereilen), welche den eintönigen Verlauf des Abends erahnen lassen. Plötzlich aber steht es unvermittelt 1:3 für SSN durch drei schnelle Gegenstösse. Linux steht wie eine Mauer und verkürzt Winkel um Winkel wie zu seinen besten Zeiten in der Blüte seiner Zwanziger.
Angesichts der knappen Personaldecke, des zumeist fortgeschrittenen Alters der Feldspieler und der langen noch zu bestreitenden Spieldauer verlegt sich das Barimeter in die eigene Spielhälfte. Man spielt den Ball vor allem in der Breite und lässt sich Zeit, damit das Spiel nicht noch ins Auge geht. Was dann natürlich eintreffen muss. Zwei vermeidbare Treffer, aufkommender Ärger und mit dem Halbzeits-"Pfiff" heisst das Spielverdikt plötzlich 3:3. Weiterhin guter Mut, dass das Spiel zu holen ist. Simchesnaches kommt aber schlecht aus der Pausenecke zurück. Nach wenigen Minuten fällt das 4:3, SSN verteidigt praktisch nur noch. Drei Gegenstösse werden trotz Überzahlsituationen nicht mit letzter Konsequenz abgeschlossen, zweimal rettet der Pfosten für die Schwarzen und so heisst es nach einer halben Stunde 6:3. Mit dieser Personaldecke, mit bereits fast violett angelaufenen Köpfen und dem deutlich höheren Altersschnitt eine Sache der Unmöglichkeit. Da packt es General Schwarzkopf nochmals am Ego und er reisst Konter um Konter an sich, fährt im Slalom durch die Gegner und hat vor dem Tor noch die Coolness für den entscheidenden Pass. Noch ein Tor bis zum Ausgleich, Einstand. Edison Filzschuh rettet zweimal mirakulös und akrobatisch auf der eigenen Torlinie, JFF fehlt in weiteren Situationen vor dem Tor die Coolness und plötzlich führt die Selecao mit 6:7!
Der Rest ist Geschichte, es brennt nichts mehr an, knapp aber verdient bringt ein denkwürdiger Abend einen unverhofften und schier unmöglich gehaltenen Sieg. Respekt für die Leistung und den Siegeswillen.
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Gonzalez Tripolensis
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10:53
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Divrei Chassidim
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Mittwoch, 12. Januar 2011
Eine humanitäre Katastrophe
Beinahe jeden Tag liest oder sieht man etwas über die armen Einwohner des Gazastreifens, die von den grausamen Israelis im grössten Gefängnis der Welt eingesperrt werden. Ohne Wasser, Strom und Essen, schlimmer könnte es kaum kommen. Wie dieses Video verdeutlicht:
Während in Somalia tagtäglich die Shariagerichte ihren Schrecken verbreiten, wie man in der heutigen Ausgabe der NZZ lesen konnte, im Iran Regimekritiker, Journalisten und Angehörige anderer Religionen für Nichtigkeiten zum Tode verurteilt werden und in Pakistan Gouverneure wegen liberalen Einstellungen von ihren Leibwächtern ermordet werden. Aber wenn man dem Juden nicht die Schuld geben kann interessiert es ja auch keinen.
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Lino
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10:12
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Divrei Chassidim
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Montag, 29. November 2010
Ohhh....Frost
Hier ist wieder Linos Wetterstübli, welches dieses Wochenende auf Expedition im hohen Norden war, besser gesagt im kühlen London. Wie dort schön beobachtet werden konnte hat der Winter die Nordhalbkugel fest im Griff, anhand der Flugbahnen der Schwalben konnte festgestellt werden das es diese Woche ohne viel Federlesens nochmals zu einer markanten Abkühlung kommt. Auch, oder sogar vor allem, in Anbetracht der anstehenden CC Reise empfehle ich dringend die Gattgessaison einzuläuten. Aber seht selbst:
Alle Angaben sind natürlich ohne Gewähr. Viel Erfolg!
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Lino
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14:19
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Divrei Chassidim
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Dienstag, 12. Oktober 2010
Eprhyme vs. The Rolling Stones, der Botschafter Matisyahu und die Schönheit von Darkcho
Und der "Gimme Shelter"-Remix. Passend dazu der Hinweis auf die Gimme Shelter-Ausstellung der Jüdischen Gemeinde von San Francisco (JCCSF, Link). Sedö lüeg:
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Gonzalez Tripolensis
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12:46
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Divrei Chassidim
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Montag, 4. Oktober 2010
Die offizielle "Zürich 2"-Suchmaschine
Man will es nicht verheimlichen. Man öffnet nach den Ferien inzwischen nicht mehr die Post zuerst, sondern durchforstet gleich einmal die letzten Zürich 2-Ausgaben nach womöglich verpassten Highlights. Selbiges wurde soeben gefunden. Insbesondere bemerkenswert am Online-Auftritt dieses Quartier-Käseblattes ist die Archiv-Funktion, bei welcher als Suchbegriff auch Autoren eingegeben werden können - wurde natürlich flugs verwendet und rein zufällig stiess man auf folgende Kuriosität. Zeit ist ja heute Geld und deshalb haben wir Euch gleich die lesenswertesten Passagen markiert. Sedö lüeg:
Little Züri 2: 23 rauchende Spitalangestellte
Letzten Sonntag war ich im Triemli-Spital einen Freund besuchen. Es herrschte Traumwetter! Draussen vor dem Eingang sassen die Besucher und die Kranken mit ihrem mobilen Infusionsständer. Sie tranken Kaffee und blinzelten in die Sonne. Eine lange Tischreihe war für die Raucher reserviert.
Beni Frenkel
Es hätte auch stehen dürfen: «Reserviert für unsere rauchenden Ärzte». Da ich sonst nichts zu tun hatte, begann ich zu zählen: 23 Spitalangestellte rauchten. Krass, dachte ich mir, da sitzen sie nun, unsere Halbgötter in Weiss und rauchen wie ein Schlot. Ausserdem trinken sie Kaffee, das ist auch nicht gesund, und sitzen sehr unbequem in ihren Stühlen. In zehn Minuten gehen sie wahrscheinlich wieder auf Patientenvisite und tun besorgniserregend: «Frau Gabler, ihre Lunge, sieht gar nicht gut aus!».
Wäre ich ein Arzt, ich würde meine Vorbildfunktion besser ausüben. Als Lehrer mache ich das heute schon. Wenn ich im Migros hinter einer alten, langsamen Frau stehe, zische ich sie nicht an: «Komm, mach schon, du Alte!» Ich gehe fast grundsätzlich nie bei Rot über die Strasse und beim Briefeschreiben am Computer benutze ich immer die automatische Grammatik-Kontrolle. Am Morgen putze ich mir immer die Zähne, und vor der Stunde trinke ich nie Kaffee (wegen Mundgeruch). Auf gute Kleidung lege ich grossen Wert. Die Finger- und Fussnägel schneide ich einmal pro Woche und benutze, falls nötig, die Nagelfeile. Ich darf festhalten: Ich bin ein sehr gutes Vorbild für unsere Kinder.
Doch im Triemli läuft vieles falsch. Sogar im Fahrstuhl. Auf einem Verbotsschild steht: «Rauchen verboten», aber darunter hat es gleich einen Behälter für die Zigarettenkippen. Und auf jedem Stock gibt es einen Balkon mit einer Raucherecke.
Ich verstehe das nicht. Warum können Ärzte nicht ein bisschen auf ihre Aussenwirkung achten? Das sollten sie eigentlich schon im ersten Semester gelernt haben, spätestens bei der ersten Stelle. Aber vielleicht werde ich alt. Korrektes Auftreten, Selbstbeherrschung und Berufswürde sind heutzutage Fremdwörter geworden. Wie schade!
Beni Frenkel ist Lehrer, wohnt in wollishofen und ist zweifacher Familienvater. Er schreibt regelmässig fürs «Zürich 2».
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Warzenschnuffel
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16:20
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Divrei Chassidim
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Freitag, 18. Juni 2010
Israel und Missverständnisse
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Gonzalez Tripolensis
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10:48
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Divrei Chassidim
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Donnerstag, 18. März 2010
L.O.G.G. hat Alija gemacht
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Gonzalez Tripolensis
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16:52
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Divrei Chassidim
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Donnerstag, 16. Juli 2009
Frei-Post oder der womögliche Anfang einer langjährigen Abschiedstournée
Lieber Alexander
Ich schreibe Dir in diesem Medium, weil ich ersterseits Deine Mailadresse nicht kenne, Du mittlererseits sicher reif genug bist, keine eigene Webpage mit schmierig-verschwitzten Fotos Deiner selbst zu haben und letzterseits Du sicher diesen Blog zur Vergrösserung Deines revolutionären Allgemeinwissens täglich aufrufst. Was könnte Dich denn sonst besser an die teure, willige Heimat erinnern.
Und genauso willig ist nun in der Heimat der FCB auf Dich geworden. Mind. 5 Mio CHF und 2 Mio Jahreslohn werden in einen 30-Jährigen gesteckt, was vielleicht nicht nach sonderlicher Weitsicht aussieht, aber insgesamt, um den Verein kurz- bis mittelfristig wieder auf die richtigen Bahnen zu lenken durchaus eine gute Wette sein kann. Zwar handelt es sich um eine nicht ganz verletzungsverschonte Hexe und mit dem Alter steigt bekanntlich auch die Auskurierungszeit, aber was soll's. Das sind ja nicht die grössten Bedenken. Die sind es auch nicht zwingend, wenn es darum geht, zu eruieren, ob man Dir an den Nationalmannschaftsspielen immer noch zujubeln kann, obschon Du jetzt wieder ein richtiger Bisler bist, ob man Dir während Meisterschaftsspielen Pech und Unvermögen wünschen darf, wenn dies auch Deine Nationalmannschafts-Kapazitäten beeinträchtigen könnte. Alles grosse Fragen, aber nicht die ganz grossen.
Die ganz grossen stellen sich vielmehr, was einen solch erfolgreichen (ca. 35 Tore in 75 BuLi-Spielen) Stürmer dazu bewegen kann, so früh bereits in die Gurkenliga zu steigen und sich Bellenz-Hosen anzuziehen, wenn er noch mind. 2 Jahre im Ausland erstens mit besserer Perspektive und zweitens zu deutlich höherem Lohn spielen könnte. Wahrscheinlich entgegnet man dem mal salopp, der Frei will doch auch nach Südafrika, jetzt hat er sich doch die Heim-EM verknackst, da reissen ihn doch die Landesfarben, alles daran zu setzen, noch einen erfolgreichen Grossanlass auf nationaler Ebene mitbestreiten zu dürfen!
Aber zu welchem Preis? Dafür, international nur gleich drei Gruppenspiele im UEFA-Cup zu bestreiten und sich sonst nur gerade von Marc Zellweger (rein zufälliges Beispiel), Jonas Elmer, Stephane Besle und Alessandro Mangiaratti auf den Füssen rumtrampeln zu lassen? Ist das wirklich die Waagschale, welche dazu bewegt, alles an eine WM zu setzen? Ist das der Ehrgeiz und der Glaube, wirklich noch etwas in peto zu haben, um einen internationalen Grossanlass bestreiten zu können? Und wenn man dann soweit ist und international vor Zaccardo, Lucio, Mexes oder Javier Zanetti steht, soll es dann da plötzlich wieder da sein, dieses Können, das man dann ein ganzes Jahr nicht mehr hat abrufen können? Oder ist am Ende die Axpo Gurkenliga viel schlechter berufen als sie es effektiv ist? Sind wir alles nur Schlechtreder im Schatten von Originalzitator Murat Yakin?
Es sind gleich ein paar Fragen und wir können natürlich nicht erwarten, dass Du auf all diese sogleich eine passende Antwort findest (eine Antwort pro Woche würde hierzu schon reichen). Vielleicht strafst Du uns auch alle Lügen und schlägst mit Deinem Zungenschnalz-Buddie so ein, dass Du im Frühling als Torschützenkönig wieder auf dem Balkon des Barfüsslerplatz (den Torschützenkönig kann ich Dir gerade noch wünschen, den Balkon auf keinen Fall).
Ob das dann eventuell die höchste Auszeichnung und der Weg dahin die grösste Herausforderung sein könnte, die Du in diesem Jahr bereits hättest erreichen können, das wirst Du dann aber nie erfahren. Und für dann nochmals ins Ausland (bzw. eine weitere ausländische Liga) zu wechseln, dafür ist es dann wohl schon reichlich zu spät.
Ein deutlich blauweisses Händ ue
Det Tripogonz
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Gonzalez Tripolensis
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20:13
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Divrei Chassidim
Labels: 13.05., 24.05., AGL, blutgrätsche, Deutsche Signale, schnauze und strampeln, Wer bisch dänn Du?, Wers glaubt...
Montag, 2. Februar 2009
Montagsbrüller: Racheim einmal anders
Band heisst anscheinend "Gospel Hebreux".
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Gonzalez Tripolensis
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20:54
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Divrei Chassidim
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Montag, 1. Dezember 2008
Die Gerüchteküche kocht fleischig...
- Angeblich hat Tamtam einen Ghostwriter (und aufgrund seiner berüchtigt-berühmten Fähigkeiten zu Ross auch einen entsprechenden Reiter). Man ist dem begabten Hintergrund-Sklaven noch nicht auf die Schliche gekommen, man empfehle ihm an dieser Stelle doch bitte in Zukunft mit den Tamtamschen 3 Pünktchen zu operieren, damit man wenigstens das Gefühl bekommt, das Schreiben stamme tatsächlich vom angegebenen Urheber. Nichtsdestotrotz, deshalb umso mehr und warum nicht: Bitte mehr solcher Einträge. Die Nachwelt freut sich heute schon auf mehr Perlen dieses dunklen Internauten.
- Man begrüsse an dieser Stelle die erneute Auflebung des Totensonntags. Dienstag ist Whiskytag, Mittwoch ist JLeague-Tag, Donnerstag war mal ein Höcktag. Totensonntag ist aber immer, man muss ihn nur genügend wollen.
- Wir nehmen die Abstimmungsergebnisse des heutigen Sonntags mit Bestürzung und Unglauben zur Kenntnis. Kinderpornografen sind also gesellschaftlich eher zu verfolgen als Mörder und Vergewaltiger. Hanf ist immer noch viel schlimmer als Alko-Hohl und die Petri-Beschwerden sind wir auch nicht los. Das einzig Erheiternde ist, dass der blöde Fletsch-Kayleff ausgerottet wird. Richtig so, hat ja nicht zu beissen, wenn er spielen oder Pfote geben soll. Ausserdem ist das eh kein heimisches Beheymchen. Wir bleiben dran.
- Das zehnte Whiskyschiff ist an diesem Sonntag zugrunde gegangen. War wieder mal ein seltener Spass, die redaktionelle Sektion von Chassidus Chübelsack hat sich diesmal sogar die Mühe genommen, ein Transskript der Tasting Notes zu verfassen. Entsprechende Dokumente sind bereits in Vernehmlassung und erscheinen nach Absegnung des chassidischen Parlaments in der laufenden Woche.
- Tatataaaaa: Der Wettbewerb im koscheren Zürich lebt eben doch. Angeblich macht der Betreiber von Milch und Böni jetzt ernst und eröffnet parallel zum laufenden Pizza-Babasali-Schuppen auch ein Lokal für die Liebhaber der fasrigen Fleischeslust. Und somit entsteht ein Gegengewicht zum neuen Schalom, das bekanntlich ja vom jetzigen Betreiber des Books & Bagels in die Pipeline gejagt wurde. Hier wird eine Eröffnung ja bereits für die ersten Monate von 2009, also unmittelbar vor der nächsten Meisterfeier des FC Zürichs angekündigt. Ganz allgemein darf man sich schon die Hände reiben und die Hirnwindungen wunddenken, wie die beiden Lokale wohl heissen mögen. Angeblich dürfen ja die jüdischen Restauranten in Zürich nur Doppelnamen verwenden bzw. versprechen sich dadurch erhöhte Publizität. Vielleicht haben wir also unlängst fleischiges Fix & Foxi, Michael & Moore, Simches & Naches oder Masel & Broche. Und sonst bleibt's halt beim Bed & Breakfast. Wir bleiben jedenfalls dran (lieber Tagi, bitte nicht klagen).
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00:21
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Divrei Chassidim
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Donnerstag, 2. Oktober 2008
Die wachsende Anziehungskraft des Schwarzhemdes in der Fussballwelt (repubblica.it)
Frei übersetzt aus der Repubblica:
Die Kraft dieser enthüllenden Worte des Torhüters, welcher regelmässig die Exponenten von Cuore Nero, eine neofaschistische Organisation Mailands, welche zudem auch Referenzpunkt für die Faschisten aus der Inter-Kurve sind, aufsucht, propagiert mehr als nur den italienischen Pret-a-Porter-Revisionismus und einen "guten" Faschismus vor 1938. Fussballer, welche früher dazu tendierten, nur ängstlich Aussagen zu machen, verstehen, dass diese "Wahrheiten" heute endlich ausgesprochen werden dürfen: Bei der Stimmung im 2008 gefährden sie hierbei ihre Karrieren nicht mehr.
Verschiedene Italiener haben linkische Nummern abgezogen und wedeln mit Abbildern des Faschismus, um sich danach zu rechtfertigen: "Ich wusste es nicht." Der Torhüter Gianluigi Buffon, aus engagiertem katholischen Haus, verfing sich in vier anstössigen Situationen. Einmal trug er die Nummer 88, welches von der jüdischen Gemeinde als Akronym von Heil Hitler entlarvt wurde. Dann war da das gestreifte Unterhemd mit der abgebildeten Faust und dem Schriftzug "Boia chi molla" (Wehe dem, der aufgibt). Im 2006, während den Feiern des Weltmeistertitels im Circo Massimo stellte er sich breithändig vor eine Brüstung und dem Schriftzug "Fieri di essere Italiani" (Stolz, Italiener zu sein) - mit einem Keltenkreuz in der unteren rechten Ecke. Und seine Anhänger, die Arditi (Kühnen) della Juventus stimmten während des Auswärtsspiels in Bratislava den faschistischen Gesang "Camerata Buffon" an, worauf sie einen spontanen Erwiderungsgruss durch Buffon erhielten. Vier Anhaltspunkte, welche fast einem Beweis gleichkommen.
Fabio Cannavaro, Captain der italienischen Nationalmannschaft, ist hingegen unter die Faschisten aus Zufall zu zählen: Als er in Madrid seinen Meistertitel auf dem Spielfeld feierte, warf ihm jemand eine italienische Flagge zu, welche in der Mitte das faschistische Symbol des Liktorenbündels trug. "Ich bin kein Nostalgiker, aber auch kein Linker", schwört er heute. Im 1997 aber machte er am Radio Werbung für die Evita Peròn-Sommercamps, welche von der radikalen Rechten verwaltet wurden. Sein Manager hingegen versichert: "Ein Fussballer kann unbewusst instrumentalisiert werden."
In der italienischen Hauptstadt findet derzeit eine gefährliche Infizierung von Nachwuchsspielern der AS Roma durch Fankurve, in welcher die neofaschistische Rechte eine Vormachtstellung geniesst, statt. Daniele De Rossi, welcher dereinst die Nachfolge von Captain Francesco Totti antreten wird, ist ein Sympathisant von Forza Nuova. Ein anderer Nationalspieler der AS Roma, Alberto Aquilani, ist ein Sammler von Büsten des Duce und gibt dezidierte Aussagen von sich: "Die Einwanderer sind ausschliesslich ein Problem."
Viele Torhüter sehen es zudem ähnlich wie Christian Abbiati. Der längst zurückgetretene Stefano Tacconi war Koordinator der Lombardei für die neue MSI/Destra Nazionale und wurde wegen der Verwendung von gefälschten Wahlausweisen verurteilt, welche ihm vom Faschisten Riccardo Sindoca geliefert worden waren. Matteo Sereni, ehemaliger Juniorentorhüter der ultrarechten S.S. Lazio, ist heute Torhüter in Torino und schläft weiterhin mit der Büste von Mussolini am Kopfende seines Betts.
Das Problem ist, dass die Fussballer in einem Meer von Heuchelei schwimmen, welches ihnen erlaubt, "Faccetta Nera" als Klingelton ihres Handys zu verwenden, ohne Schuldgefühle zu verspüren, was die Frage nach ihren Mentoren in den Mittelpunkt rückt. Der ehemalige Coach der S.S. Lazio machte sich wegen den Hakenkreuzen in seiner Fankurve nie Sorgen: "Auf dem Feld sehe ich nicht über die Querlatte hinaus." Gianluca Falsini, heute Verteidiger bei Padova erklärt: "Linke Spieler gibt es wenige. Die Melancholie nach dem Faschismus kommt einem wegen den gegenwärtigen Politikern." Genau: In der Meisterschaftsperiode 2007/2008 verdoppelte sich die Anzahl der rassistischen Vorfälle auf den Spielfeldern der Serie A. Es waren deren sechs. Mario Balotelli, Jungstar von Inter Mailand und Italiener mit ghanaischen Wurzeln, erzählt so von seinem letzten Spiel mit der Nachwuchsmannschaft gegen Ascoli: "Es gibt keine schwarzen Italiener. Es war ein Slogan der Faschisten. Ich wollte das Spielfeld verlassen."
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Divrei Chassidim
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Montag, 4. August 2008
Last call for passengers Zagoury Günzburger
Hi folks!
We're slowly and sadly getting to the end of our journey. We got to Antananarivo (first city with anything looking like traffic and suburbs) today and will leave from here tomorrow night to get back to Zurich. Everything went down very smoothely and that makes the return into reality and civilization even harder. So we're leaving the land of Chamaleons & Zebus at night which will give us the full tuesday to enjoy the city of Antananarivo - even if both of us have a bit of a weird feeling with such big cities - always the hardest part while travelling off the beaten track - after weeks and weeks of offroading and nature. But for now we checked in a cool little hotel and will soon get to have some dinner. Last Shabbat we spent in Ambositra, a cute little city south the capital. Nothing extraordinary, but quiet relaxing and a good spot to find some decoration for our new common home. Apart from that we managed to get us a serious cold and arebound very closely to tissues since. But that's peanuts. Today we got here by taxi-brousse with Malgashi folks that probably take a car once in four years. Result: half the minibus was throwing up for most of the ride. Fortunately we had gotten us the two front seats, but the smell was nice anyway.
Well, that would be the end of the reporting of our vacations, and we look forward to telling you more of our ventures in persona.
Take care and see you very soon!
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Gonzalez Tripolensis
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Divrei Chassidim
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Samstag, 31. Mai 2008
Grümpelturnier goes Schrott 2008
Entrüstete Reaktionen wird es genügend geben und persönlich sind der CC-Red Action auch viele solche zu Ohren gekommen. Unter anderem wird von verschiedenen Mannschaften seriös in Erwägung gezogen, dem diesjährigen Grümpelturnier fernzubleiben, weil man sich nicht alles gefallen lassen will. Wir fordern aber alle auf, Ihre Meinung nicht nur im trauten Kreis kundzutun, sondern mittels gezielter Konfrontation des 0825-OKs (www.euro825.ch) eine Stellungnahme bzw. die Anpassung an räsonable Massstäbe für einen familiären Anlass zu fordern. Gemäss unbestätigten Aussagen des OKs rechnet man mit einer Zuschauerzahl von rund 1'500 Personen, was illusorisch und fernab jeglicher realistischer Planifikation liegt. Ein solcher Anlass ist ein Stock mitten in die Beine der Grümpeli-Tradition und in dieser Form überrissen wie unnötig. Wir wollen kicken, wir wollen chillen und sicher keine Elite-Anlässe. Der Schreibende selbst hat seit 15 Jahren praktisch kein Grümpeli verpasst, verzichtet aber unter diesen Umständen, auch auf den Abendanlass.
Oder in Zeiten grossschlachtiger (und kopiert-abgeänderter) Parolen anders ausgedrückt: Kommt die EM, geht die Grümpelikultur.
In diesem Sinne erneut gute Besserung und genug des Grössenwahns.
Schorsch Möckli
PS: In einem ersten Schritt hiess es überdies aus dem Umfeld des OKs, dass das Gala-Dinner für den Verein und nicht näher bestimmten Kosten diene. Inzwischen deutet die Webseite des Grümpeli's schon klar darauf hin, dass der Verein www.sport825.ch spezifisch für dieses Grümpelitheater gegründet wurde. Dass die Gala-Mittel deshalb ebenfalls in diese Kasse führen, lässt nur erahnen, in was für ein riskantes Spiel sich die Organisatoren hier haben treiben lassen.
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Divrei Chassidim
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Sonntag, 18. Mai 2008
Firlefanz, Römertopf-Hunde und saftige Ohrfeigen
Zürich Nord am Sonntag Morgen natürlich die ideale Destination, um der Gentilen neuste Freizeitbeschäftigungen spazieren führen, nämlich Hunde, die gerade so gross sind, dass sie auf einen Shishlik oder in einen Römertopf passen, womöglich auch noch mit einem verzierenden Tennisball im Genick.
Jedenfalls fand man sich in der Garderobe, etwas ältere Semester wie Flügelflitzer Ferrone, den neuen Blickredaktor Ebbenstayn, Rosslunge Petiholz und der ewigheutige Libero Vo-Gott. Letzterer wurde jedoch inzwischen in der Stammformation von einem Dear Israeli Brother verdrängt, dessen Unerschrockenheit und Substanz vor allem in der ersten Halbzeit für grosse Sicherheit in der Defensive sorgte. Man lag wie so oft in den ersten 15 Minuten arg in Bedrängnis, Pfostenschuss gegen uns, dann das obligate 0:1 auf Weitschuss der Italiener (wohlbemerkt mit den eng-homophilen Kappa-Leibchen der Italianim). Daraufhin wachten die Haguahner aber auf, erzielten zuerst den gerechtfertigten Ausgleich, den offsidehalber (4 Meter, kännsch) eklatanten Führungstreffer und dann noch auf dem kurzen Winkel auch noch gleich den weiteren Treffer durch den Hattrickschützen Karanowitsch.
In der Pause wurde fast ein Fertiggrill angezündet (der Hund schmürzelte schon so schön in der Sonne), so gut war die Stimmung, es gab Divrei Torah zu den neuen orthodox-zionistischen Revolutionsplänen in Israel. Mit dem Wiederanpfiff war es aber ziemlich drastisch vorbei mit der Herrlichkeit. Nach Ausschöpfung des Haguah-Wechselkontingents sank das Laufpensum der Blauen und damit wurde man ein erstes Mal nach weitem Pass in die Tiefe zweimal in Zweikämpfen geschlagen, worauf Inter Zurigo ein erstes Mal buchen konnte und Mitte der zweiten Hälfte auf 2:3 heran kam. Weiter kam Haguah zu Entlastungsangriffen, welche teils aber überhastet oder zu wenig konsequent ausgeführt wurden. Im direkten Gegenzug eines solchen erzielten die Azzurren dann in der 84. Minute den Ausgleich nach wiederum unglücklichem Ausgang eines Zweikampfs an der Strafraumgrenze. Und schliesslich kam es wie es kommen musste und kurz vor Abpfiff, sozusagen in der 93. Minute (kännsch?), nach einem Hakoah-Konter und einem Gegenzug der Interisti konnte man wiederum nach Zweikampf an der Strafraumgrenze abziehen und den Siegestreffer zum 4:3 erzielen. Bei den Hakoahnern blieb nach einer guten Spielstunde und gutem Aufbau die Ernüchterung, ohne Punkteausbeute aus dem Norden abziehen zu müssen. Insgesamt spielt der FC Hakoah aber seit verschiedenen Wochen Fussball, wie er in keiner Weise mit der Hinrunde vergleichbar ist. Das Team ist im Umbruch, der Frühling und die nahende EM lassen ungeahnte Hormonschübe zu. In diesem Sinne verabschiedet sich Euer treue Korrespondent der 5.-Liga-Provinzplätze wieder.
In elender Treue
Euer Schorsch Möckli
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Gonzalez Tripolensis
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17:55
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Divrei Chassidim
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Freitag, 21. September 2007
"Und er ward erfindet..." - Und erfindet sich immer wieder neu!!
Liebe Chassidim Zum einjährigen Jubiläum des Bestehen unseres Blogs möchte ich uns allen herzlichst gratulieren. Im Namen aller Chassidim sei unserem Initianten Her Majesty und dem Menstruator Warzenschnuffel für deren Einsatz für das Wohlbefinden aller, höflichsten Dank ausgesprochen.
Möge uns dieses Jubliäum an einem solch denkwürdigen Tag zum Zeichen für noch viele Innovative Gedanken sein.
In tiefer Andacht, B.i.S
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Bertchen im Schlafrock
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08:31
1 Divrei Chassidim
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Montag, 27. August 2007
Rav Ovadia und seine gewagten Äusserungen
Und wieder einmal hat sich der Herr Rabbiner Ovadia Josef zu einer wenig qualifizierten und sehr zweifelhaften Aussage durchgerungen: Zahal-Soldaten, welche im Krieg sterben, tun dies, weil sie keinen Shabbat halten.
Eigentlich braucht diese Aussage gar keine weiteren Bemerkungen. Lest die Geschichte selbst.
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Gonzalez Tripolensis
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10:00
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Divrei Chassidim
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