Werte Bloggemeinschaft
Dienstag, 12. August 2014
Kommunikation 2.0
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Diego
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23:50
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Divrei Chassidim
Labels: Gazno?, gute_besserung, Lokalgeschwafel, Rekurs
Montag, 5. August 2013
Sommerloch
Das Sommerloch zeigt in diesen Tagen seine wahren Tiefen und Abgründe. Da soll dieser Blog keine Ausnahme sein. In Medienhäusern finden regelmässig sogenannte Blattkritiken statt.
Dabei werden Zeitungsausgaben analysiert, kritisiert und diskutiert. Dies soll - in stark reduziertem Umfang - auch an dieser Stelle erfolgen.
An dieser Stelle wurde
über das umfangreiche Redesign mit zahlreichen hilfreichen Neuerungen
berichtet. Nun schreiben wir also das Jahr 2 nach dem Relaunch der ICZ-Webseite. Das sind doch immerhin über 700 Tage, in denen man sich als
Webmaster den einen oder anderen Gedanken über Darstellung und
Funktionalität machen könnte. Der bekiffte Vogel ist zwar vermeintlich tot, aber wie unschwer erkennbar, geistert er noch immer auf dem ICZ-Server rum.

Neu auf der Einstiegsseite nehmen wir nun weitere, poppige Farbgestaltungen wahr. Der Lauftext ist nun zweifarbig gestaltet, was durchaus als kreative Weiterentwicklung bezeichnet werden darf. Beim Zählen der verschiedenen eingesetzten Schriftarten auf dieser Einstiegsseite reichen zwei Hände nicht aus. Was wiederum die Frage nach dem Grafikkonzept der ganzen Seite aufwirft. Schon nach wenigen Clicks durch die Seite, dem Begegnen von verschiedensten Schriftarten, Schriftgrössen, Hintergrundfarben, Schriftfarben, Buttons, Verlinkungen, Titelarten, Bilderauswahl, Bildanordnungen usw. lässt sich diese Frage - im Gegensatz zu zahlreich anderen - sehr schnell beantworten: Es gibt keines!
Übrigens: lasst Euch von der Bezeichnung "Kontakt_01" in der Navigation nicht irritieren. Die NSA dachte sich wohl, dass dieses Codewort nicht weiter auffällt...
Ebenfalls neu gestaltet sind auch die Bilder der einzelnen Kategorien:
Nach wie vor unerklärlich ist die Platzierung der Social Media Icons. Alte Logos, unbrauchbare Auflösung aber viel wichtiger: Nutzlos! Weder hat die ICZ eine Facebook-Seite, noch einen Twitter-Account oder ein Youtube-Channel. Deshalb die Frage: Warum? (Hört Ihr das Echo im unendlichen Web 1.0-Raum?)
FAZIT: Mit aller Bescheidenheit erlaubt sich der Schreibende, sich selbst zu zitieren, als er vor zwei Jahren über das Thema schrieb:
"Geschätzte Leserschaft, wenn das die Visitenkarte der Gemeinde im World Wide Web sein soll, dann "Guet Nacht".
In diesem Sinne: Schlafed guet!
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Diego
um
12:02
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Divrei Chassidim
Labels: Gueti Frag, gute_besserung, Lokalgeschwafel
Freitag, 26. August 2011
Alles falsch gemacht 2.0
Folgendes SMS geistern zurzeit durch die Chareydische Welt.
(Diese Nachrichten - via Mail, SMS, Facebook usw. - sind übrigens schon länger ein Phänomen in diesen Kreisen.)
"I'm passing on an SMS that Harav Hamekubal Nissim Shalom dreamt of his grandfather and was told that Mosiach is near, and says that whoever hurries and publicizes this will be saved from the birthpangs of Mosiach, and whoever doesn't may be subject to great financial loss. Pass on to at least 12 people quickly, this is a sh'at ratzon."
Heieiei, wo soll ich nur anfangen...
Kommunikation per SMS
Kinder dürfen keine Handy haben und sich nicht per Internet bilden. Aber die Grossen dürfen mit den neun Medien jede Hexerei und Scharlatanerei betreiben, die Ihnen gerade in den Sinn kommt.
Personenkult
Dass gewisse Leute gerne Träume und deren Bedeutung interpretieren, ist legitim. Problematisch wird es dann, wenn ein Traum eines Gurus mehr bedeutet als jener eines Durchschnittsbürger.
Das ganze führt dazu, dass Leuten auf Basis von wenig bis gar nichts grosse Hoffnungen gemacht werden.
Phropheten
Im Judentum gibt es heute keine Propheten. Dies wird hier scheinbar völlig ignoriert. Hauptsache heilig und gschpürschmi...
Kommt dazu, dass es auch ein Teil unserer Religion ist, nicht zu wissen, was genau die Erlösung bringen wird. Vielleicht war das ja nur in Zeiten der Gemara so. Damals gab's ja schliesslich noch keine SMS.
Lohn und Strafe
Schon wieder etwas, dass es im Judentum nicht gibt. Es ist sogar ein wichtiger Bestandteil der Religion, dass es dieses Konzept nicht gibt. Man nennt es Glauben und Gottesvertrauen. Zu behaupten, dass man weiss, was passiert, wenn man was tut oder nicht, widerspricht jedem Grundsatz für den das Judentum steht. (Mit wenigen Ausnahmen, die aber in der Tora konkret erwähnt sind!)
Grande finale
Mit "this is a sh'at ratzon" zu Enden ist für mich die klare Übersetzung von: Zämmestah, Händue, kchä Näme. Oder alternativ "Go R*********, go R*********, GO GO GO"...
In diesem Sinne
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eltigrenumerouno
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10:01
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Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, gute_besserung
Dienstag, 21. Juni 2011
Die Schattengesellschaft kriegt ab
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Gonzalez Tripolensis
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19:55
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Divrei Chassidim
Labels: anti-system, die Juden und das Schweizerkreuz, gute_besserung, mogg
Dienstag, 14. Juni 2011
Kugelmann obsiegt vor Obergericht
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Gonzalez Tripolensis
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17:37
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Divrei Chassidim
Labels: Gid Hanashe, gute_besserung
Mittwoch, 1. Juni 2011
Web 2.0. - vor unserer Zeitrechnung

Wahrlich, ein historischer Moment. Nach der umfassenden Renovation des Gemeindehauses, hat die moderne ICZ nun auch ihren Internetauftritt überarbeitet. Was den gemeinen Internet-User dabei erwartet, ist ernüchternd. Nein, eigentlich katastrophal!
Historisch im wahrsten Sinne des Wortes: Auf einen Klick fühlt man sich 20 Jahre zurückversetzt, direkt ins Mittelalter der damaligen „EDV“, nahe an die Geburtsstunde der ersten Webseiten. Ein Blick auf das Impressum und den Kontakt des "Webdesigners" machen das Resultat des "Relaunches" etwas plausibler, jedoch nicht minder besser. Die erste Jahreszahl auf dem Jubiläumslogo ist nach intensiver Recherche übrigens nicht als Zeitpunkt des Designs der Website zu verstehen.
Eine Seitennavigation, die ihresgleichen sucht. Ein Design, das den Zug ins Hier und Jetzt verpasst hat (ja, Vo-ku-hi-la war auch mal "in"), integrierte Elemente (wie Lauftexte), die keine Daseinsberechtigung haben. Treffend gewählte Farbkombinationen wie beispielsweise grauer Text auf weissem Grund, um die Lesbarkeit entscheidend zu verschlechtern. Es werden Inhalte grundlos in PDF ("Was ist neu in der icz") dargestellt. Abstände zwischen Titel und Textbausteinen sind willkürlich gewählt. Es werden ganz üble Fremd-Tools für bspw. die Frage der Woche implementiert, die dann auch nicht funktionieren.
Doch man hat auch mitgedacht. Das zeigt das Beispiel unter der Rubrik "Senioren". Hier lesen wir: "Alle im Bereich Senioren dargestellten Seiten weisen bewusst eine grösseres Schriftbild auf." Zum Glück ist dieses Schriftfbild grösser, damit der Grammatikfehler auch richtig zur Geltung kommt.
Menschen und Mitglieder sind auf dem verwendeten Bildmaterial wie Foto und - man staune - auch im Bewegtbild, also neuzeitlich gesprochen: Video (obwohl auch das ein lateinischen Wort der ersten Stunde ist. Egal, genug der Klugscheissereien) eindeutig zu erkennen. Ob die Betroffenen um ihre Einwilligung für die Verwendung des Bilds gefragt wurden, ist fraglich. Im Disclaimer entschuldigt sich man schon mal prophylaktisch dafür.
Ganz schön auch die missionarische Gebrauchsanweisung zum Thema "Jüdisch werden". Und dann - irgendwo verlinkt noch dies: "frozen bubble" - ein Spiel! Der Aufforderung "press fire to start" folgend, überrascht es nicht, dass der bekiffte Vogel keinen Wank macht.
Im Zeitalter, in dem Web 2.0 schon fast als Antiquität gilt, und sich der Nutzen crossemedialer Kommunikationskanäle rasch weiterentwickelt, will auch die ICZ mithalten. Nur ist es so, dass mit der Platzierung von Logos (und dann erst noch die falschen, denn das Youtube-Logo scheint dem Schreibenden mehr als nur suspekt) auf der Seite "Jugend", ist es damit nicht getan. Diese zeigen dem User, dass das Unternehmen oder die Organisation nebst dem Internetauftritt weitere Profile auf Facebook, Twitter und Youtube hat. Für die ICZ reicht jedoch eine Verlinkung auf die Startseite der entsprechenden Dienste. Web 2.0 vor unserer Zeitrechnung.

Beim Resümieren eines - zugegebenermassen - Heavy Users in der Internetwelt, kommen dem Schreibenden unweigerlich etablierte Begriffe wie "nicht vorhanden", "katastrophal", "erbärmlich", "armselig" und "schwach" in den Sinn.
Gespannt warten die Gemeindemitglieder auf den Newsletter (oder die Korrektur davon, oder die Richtigstellung der Korrektur), der das Prachtswerk verkündet. Geschätzte Leserschaft, wenn das die Visitenkarte der Gemeinde im World Wide Web sein soll, dann "Guet Nacht".
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Diego
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22:17
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Divrei Chassidim
Labels: gute_besserung, Lokalgeschwafel, meisterwerk, nicht zu ernst nehmen
Donnerstag, 19. Mai 2011
Challes-Alarm!
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Gonzalez Tripolensis
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11:57
2
Divrei Chassidim
Labels: churban brünzel, Gourmessa, gute_besserung, Helden
Montag, 18. April 2011
Ready, Pessach, Go!
Liebe Chumres-Brüder
Es nützt alles nichts! Da Chametz ja bekanntlich von Eierschalen direkt in Hundemäuler springt, sich in Pelzhüten einnistet und sowieso vom Teufel persönlich Leben eingehaucht bekommen hat, müssen auch wir zu immer drastischeren Mitteln greifen. Es freut mich daher ausserordentlich, Euch den einzig richtigen Weg zu zeigen, wie Pessach begangen werden muss. Rav Churban hat es nämlich gesagt und gemeint hat es Hashem sowieso schon längst so!
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el tigre numero uno_
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08:03
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Divrei Chassidim
Labels: gute_besserung, Inyanei de Yuma, schnauze und strampeln
Sonntag, 13. März 2011
Samstagabends in Lüttich
Und dann soll mir noch einer sagen das Pyro kein Verbrechen und die Selbstbestimmung der Kurve über alles geht, wenn man sich das folgende Video vom Spiel Lüttich-Charleroi ansieht.
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Lino
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14:12
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Divrei Chassidim
Labels: 13.05., blutgrätsche, Gazno?, gute_besserung
Freitag, 18. Februar 2011
Fine by Fein wieder im Dorf und der Joke des Tages
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Gonzalez Tripolensis
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13:13
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Divrei Chassidim
Labels: CC Daily Schmonzes, gute_besserung
Dienstag, 30. November 2010
Gestatten, Shlomi Arbeitman
Aber dafür ist er auch nicht in Belgien, sondern zum Kicken. Und das kann er offensichtlich nicht mal so übel, wie er letzte Woche mit seinem Tor zum 3:1 gegen Sporting Lissabon zeigte (ab Min. 0:53).
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Gonzalez Tripolensis
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21:39
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Divrei Chassidim
Labels: epos, gute_besserung, Helden, nef-zu-inter
Freitag, 29. Oktober 2010
Trejfenes Handy - Schulausschluss

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Gonzalez Tripolensis
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13:09
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Divrei Chassidim
Labels: 13.05., CC Daily Schmonzes, de tergo, Gueti Frag, gute_besserung, Osten, Polnisches Frischfleisch
Mittwoch, 4. August 2010
Ethnologie-Nachhilfe für SF DRS
Erste Szene: Sie spielt sich vor ca. 1-2 Jahren ab. Es spielt gerade die Schweizer Nationalelf, hierzulande durch ehrlichen Werksfussball bekannt und durch die Tatsache, dass sie durchwegs die Zwillingsbruder der im Ausland erfolgreichen Söldner beschäftigt. So auch der Fall bei Blaise N'Kufo. Der gute Herr schiesst in Holland Tor um Tor, reiht sich bei Twente Enschede in die Annalen der Ehrenbürger und der Topf-Torschützen ein. Sobald er aber für das Schweizer Kreuz auftritt, bringt er kaum ein Bein vors andere und der Ball muss ihm schon fast an die Lampe gehämmert werden, damit er sie reinbringt. Jedenfalls kommentiert unser lieber Panzerknacker-Sascha Rüefer das Spiel gegen Griechenland (man dankt dem Gurens für die Eingebung). Mitten in der Szene des Führungstors der Schweiz durch N'Kufo kriegt sich Rüefer fast nicht mehr ein und brüllt in seiner inzwischen unfehlbaren Panik "FÄÄÄÄÄRNAAAAANDÄÄÄÄÄS!!!". Gut, wird der geneigte Leser sagen, kann ja mal passieren.
Deshalb gleich die zweite Episode:
Diesmal ist es der der Kommentator, welcher sich der Kenntnis des Redaktors entzieht. Aufgrund der unterschwelligen Fahne und der etwas lottrigen Stimme dürfte es wohl Beni National gewesen sein. Kulisse bildet diesmal die Finalissima 2010 und nämlich genau die Szene, welche zum zweiten Tor für die Basler (bekanntlich gegen YB) führt. Ein langer Ball aus der Basler Verteidigung findet im Sturm einen Abnehmer und da entfährt es Thurnheer urplötzlich, mitten im Übereifer des Ad hoc-Kommentierens (passiert beim SF im Allgemeinen nie, es wird immer nur nacherzählt, hierfür fehlt schlicht die Qualität): "Gegenstoss über Henri Bienvenue!" Natürlich war der Angriff über Zoua-Jacqui und nicht durch einen YB-Spieler. Aber das geht Beni im Trubel der Aufregung völlig ab. Zurück bleibt einfach dieser unglaubliche Fehler. Wir haben aber einen Spielkalender-Manipulator, welcher uns vorschreibt, wer die beiden grössten Meisterkandidaten sind, welche im letzten Spiel für die Kulisse gegeneinander zu spielen haben, damit das Fernsehen den grösstmöglichen Nutzen davon trägt. Und dann stellt man so einen Unfähigen hin. Aber damit nicht genug.
Die dritte Szene: Heute Abend spielt YB unter den Augen und Kommentaren von Beni National auswärts gegen die Ferienstellvertretung von Fenerbahce (anders kann man sich solch eine Leistung von einer 100 Mio-Truppe nicht erklären). Das Spiel nimmt seinen Lauf, YB geht in Führung und spielt sich mehr oder (wohl eher) weniger durch die zweite Halbzeit. Doubaï, der wohl meistüberschätzteste Spieler der Axpo Gurkenliga, wird ausgewechselt und mit Hochstrasser ersetzt. Kurz darauf, bei einem der 613 Kontern von YB, geht Bienvenue den Flügel runter und kommt zu einer Chance. Thurnheer dazu: "Achtung, jetzt Doubaï am Ball, was macht er mit dem Ball?" (und damit wird noch ausgeblendet, dass heute Beni ausserdem 15 Minuten vor Ende anfing zu kichern, dann erklärte, dass er lachen musste, weil daran denken musste, dass jetzt eigentlich YB-Viertelstunde sei; dass er zudem teils minutenlang schwieg; dass er sodann vom Tempo des Spiels derart überfordert war, dass ihm nur noch animalische Oooohs und Aaaahs entfuhren)
Die Frage ist aber dann, was wir mit dieser Problematik machen und wie man sie beispielsweise berücksichtigen muss. Ist es vielleicht doch unterschwelliger Rassismus? Ist es lediglich die Faulheit eines Berufsschwätzers und Konzessionsträger unseres Rechtsstaates, sich die Mühe zu nehmen, bei dunkelhäutigen Akteuren nicht einfach auf die Hautfarbe abzustellen (womöglich auch noch mit einer mentalen das-isch-doch-eh-alles-s'Gliich-Verschlimmbesserung)? Ist es vielleicht das letzte Argument verbunden mit der schieren und verzweifelnden Unfähigkeit, während den ganzen 90 Minuten den Kopf bei der Sache zu behalten, keine Leibchen zu verwechseln und etwas ganz Kleines zu berichten, das man nicht selbst schon weiss? Das Problem ist doch, dass es einmal passieren kann. Dann ist es peinlich, dann kann man sich innerlich einen Schamecken anröten und fertig - es ist kein Thema daraus zu machen. Dass es aber in so kurzen Zwischenräumen immer wieder dazu kommen kann, ist peinlich, beschämend und primitiv.
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Gonzalez Tripolensis
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21:53
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Divrei Chassidim
Labels: 13.05., AGL, blutgrätsche, gute_besserung
Mittwoch, 7. Juli 2010
Warum die Deutschen nicht in den WM-Final gehören
2. Wir stehen über die Geschichte und verweigern uns nicht mehr deutschen Produkten. Wenn mir jemand einen BMW X1 überlässt, werde ich ihn wohl fahren und Siemens ist in der Küche als Apparatschaft nicht verpönt. Allein aus dieser Tatsache heraus kann ich aber trotzdem keine grossen Sympathien für dieses Team entwickeln.
3. Wenn deren ausländische Legionäre wie damals Ebi Smolarek als Tarnkappenbomber tituliert werden, wenn man immer noch vom Sturmführer Podolski spricht, im ZDF wieder versucht wird, einen Mannschaftserfolg mit einem Reichsparteitag feiern zu wollen, schauderts mich. Und hört bitte mit diesem Aushängeschild der sogenannten "deutschen Tugenden" auf!!!
4. Solange mir jemand mit zwei linken Beinen am Sonntag Morgen periodisch mit bayrischem Akzent die "Miiiiitparääääätzääääät" (auf Iwrit: Konter) ins Ohr brüllt, weckt das bei mir sehr deutliche antipathische Konnotationen.
5. Er spielt zwar nicht, aber die Hackfresse von Michael Ballack beim Freistoss zum 1:0 gegen Österreich an der EM 2008 werde ich wohl nicht so bald vergessen. Animiert zur überstürzten Flucht und der Einnahme eines Verstecks hinter dem nächsten Baum (siehe Video eingangs dieses Postings).
6. Der inzwischen weltweit bekannte Ausdruck "Vizekusen" und wiederum erst recht im Zusammenhang mit Ballack darf man von mir aus genauso gerne auf Deutschland ummünzen.
7. Mein letztes Public Viewing in Zürich war an der EM 2008 auf der Sächsilüüte-Wiese. Zur Hälfte (3:0 für die Gummihälse) war mein Bedarf an teutonisches Ohrengekreische bereits dermassen gedeckt, dass man sich getrost verziehen durfte. Deutschland ist somit direkt dafür verantwortlich zu machen, dass ich mir nie mehr ein Public Viewing mit deutscher Beteiligung in Zürich geben werde. Für den diesjährigen Halbfinal und - Gott bewahre - für den Final wird deshalb die heimische Lokation als Alternative bevorzugt. Ansonsten sei für ein Public Viewing ein Sicherheitsabstand mindestens 80 Kilometer hinter dem Röschtigraben wärmstens empfohlen.
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Gonzalez Tripolensis
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12:32
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Divrei Chassidim
Labels: 13.05., anti-system, blutgrätsche, gute_besserung, Inyanei de Yuma
Dienstag, 22. Juni 2010
Undercover in Toleranzmission: Der Lockschlumpf als falscher Jude
In einigen Quartieren Amsterdams scheinen sich religiöse Juden wegen erhöhtem Risiko von Anfeindungen und Übergriffen nicht mehr auf die Strasse zu wagen. Dem will nun der langjährige Bürgermeister von Slotervaart, einem Problemquartier, mit einer unkonventionellen Idee einen Riegel schieben: Der Einsatz von Undercover-Polizisten in traditionell ostjüdischer Tracht. Hierzu der gesamte Artikel aus der Financial Times Deutschland:
Um gegen Antisemitismus vorzugehen, Amsterdam auf höchst orthodoxe Methoden: Als Juden verkleidete Polizisten sollen die Übergriffe stoppen. Die Idee stammt ausgerechnet von einem Rechtspopulisten.Nichts lässt darauf schließen, dass sich eine Synagoge in dem Gebäude verbirgt. Kein Davidstern, keine hebräischen Schriftzeichen, kein Namensschild. Selbst die Adresse der "Sjoel West" ist geheim. Wer die Amsterdamer Synagoge trotzdem findet, muss eine Klingel drücken, die Tempelwächter drinnen entscheiden dann, ob man hineindarf. Sie haben Angst vor Übergriffen. 65 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus, mitten in Europa.Mit der traditionellen Kippa auf dem Kopf trauen sich viele Juden nicht mehr auf die Straße. Denn sonst drohen Beleidigungen, Spuckattacken und Steinwürfe. Die Täter sind oft arabischer Herkunft.Amsterdams mächtigster Araber will das beenden. "Wir müssen alles tun, um diese Kriminellen zu erwischen", sagt Ahmed Marcouch. Der langjährige Bürgermeister des Problemstadtteils Slotervaart plädiert für den Einsatz sogenannter "Lockjuden": Polizeibeamter, die sich als Juden verkleiden und ihre rassistischen Angreifer sofort festnehmen.Als Marcouch vergangene Woche seine kuriose Idee vorstellte, runzelten viele Politiker die Stirn. Nun aber bekommt der Sozialdemokrat Unterstützung. Auch Amsterdams Bürgermeister Lodewijk Asscher, der selbst Jude ist, sympathisiert mit dem Einsatz der Lockvögel. Man werde "unorthodoxe Mittel nicht scheuen", ließ Asscher gestern verlauten. Selbst wenn es sich dabei um als orthodoxe Juden kostümierte Polizisten handelt.Auslöser des plötzlichen Sinneswandels könnte eine Fernsehreportage vom Sonntag sein. Der jüdische TV-Sender Joodse Omroep begleitete den Rabbi Lody van de Kamp mit versteckter Kamera durch einige soziale Brennpunkte der Stadt - und filmte Schockierendes: Serienweise beschimpften arabisch aussehende Jugendliche den Rabbi, einer reckte gar die Hand zum Hitlergruß. "In extremistischen Kreisen gab es das auch schon vor einem Jahrzehnt, aber im Moment geschieht es auf der Straße, täglich", sagt van de Kamp.Tatsächlich scheint der Antisemitismus in den Niederlanden rapide zu wachsen. Nach einer Umfrage der Zeitschrift "Elsevier" stößt beispielsweise jeder fünfte Lehrer in Großstädten beim Thema Holocaust auf Widerstand der Schüler. Das niederländische Zentrum für Information und Dokumentation Israel (CIDI) registrierte im Januar fast 100 Attacken auf Juden, beinahe ebenso viele wie im gesamten Vorjahr.Auch das CIDI fordert nun den Einsatz von verdeckten Ermittlern als "Lockjuden". Und schon bald dürfte Marcouch einen weiteren bekannten Verbündeten finden: Geert Wilders. Von dem Rechtspopulisten und bekennenden Islamhasser hat er nämlich seine Idee abgekupfert - Wilders schlug einst vor, "Lockhomos" auf die Straße zu schicken.
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Divrei Chassidim
Labels: Deutsche Signale, gute_besserung
Dienstag, 8. Juni 2010
Helen Thomas, ehemalige Sprecherin des Weissen Hauses und begnadete Historikerin
Inzwischen hat sie (89) ihre Aussagen bedauert, mit folgendem Wortlaut:
“I deeply regret my comments I made last week regarding the Israelis and the Palestinians,” Ms. Thomas’s statement said. “They do not reflect my heart-felt belief that peace will come to the Middle East only when all parties recognize the need for mutual respect and tolerance. May that day come soon.’’ (ganzer Artikel der New York Times)
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13:36
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Divrei Chassidim
Labels: gute_besserung, schnauze und strampeln
j-spice girls
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Anonym
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07:29
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Divrei Chassidim
Labels: gute_besserung, j-spice girls, metallica
Montag, 10. Mai 2010
Daniel Vischer, Instrumentalisierungsopfer der Medien
Interessant auch die Tatsache, mit welchen Tatsachen Geri Müller konfrontiert wird, und welchen gegenüber er offensichtlich nicht aufmuckt, protestiert oder Sachlichkeit entgegenstellt. Beiden muss derweil jedoch klar gewesen sein, dass ein Interview in irgendeiner Art weiterverwendet bzw. publiziert wird. Wenn man dann auch noch in ein Megaphon reinproletiert, kann man kaum die Masche des unwissenden Opfer durchziehen.
PS: Ja, auch Chassidus Chübelsack wird natürlich direkt von der Bank Rothschild finanziert...
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Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, Deutsche Signale, die Juden und das Schweizerkreuz, gute_besserung
Montag, 3. Mai 2010
Vermischtes zum Wochenstart inklusiv dunkelrote Karte an Marcel Koller
Des Weiteren gratuliert man Benjamin Pipimann Frenkel, welcher wieder einmal die Lücke gefunden hat, um über die lokale Presse seine Erleichterungsbedürfnisse zu präsentieren. Medium ist wiederum das "Zürich 2" der vergangenen Woche. Diesmal hat sein körperliches Bedürfnis nach Konsum eines Starbucks-Kaffee sogar dazu beigetragen, dass er in einen Raum der Andacht getreten ist (bis anhin war das körperliche Bedürfnis ja eigentlich das Hindernis auf dem Weg zur Synagoge und zum Eibishten)...
Schliesslich will auch Neo-Kommentator Marcel GC Koller gerügt werden. Der reicht gestern inmitten des Pausenkommentars zu Basel-Bellenz im Joggeli-Cüpli-Studio ganz tief in den Fundus verbotener Ausdrücke und erlaubt sich folgenden zerebralen Aussetzer:
"Der Marco Streller ist ja bekanntlich in einer fantastischen Form und in der Absenz von Alex Frei ist er jetzt sogar zum absoluten Sturmführer avanciert."
Lieber Mäse, wir unterstellen Dir ja keine Absicht. Aber ganz so alterlich und bildungsmässig unbelastet bist Du ja nicht. Und im grossen Kanton hast Du zudem auch noch genügend gearbeitet, um zu verstehen, dass es gewisse Ausdrücke gibt, die einfach tabu sind und nicht aus ihrem historischen Gefüge gerissen werden sollen. Sturmführer gehört sicher in die vorderste Gilde dieser Spezies. In diesem Sinne eine gute und vollständige Besserung!
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Gonzalez Tripolensis
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Divrei Chassidim
Labels: de tergo, Deutsche Signale, gute_besserung
Dienstag, 27. April 2010
- Man ersetze "Central Park NYC" mit "Rieterpark ZH City".
- Bitte Nutzung des Chäppis bzw. Besuch des Rieterparks während der Sefirahzeit, für diejenigen die sich bereits unfreiwillig aus den jährlichen Omergames verabschiedet haben, unterlassen.
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Anonym
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14:21
1 Divrei Chassidim
Labels: Gazno?, gute_besserung, Koscher Guerilla, Nebbisch, sauglatt; omerzeit;



