In Anbetracht der politischen Veränderungen in Nordafrika und dem Nahen Osten, hat sich unser Afrika- Korrespondent G. Tripolensis, via Lampedusa auf den Weg nach Marokko gemacht. Sehr glücklich sind wir, dass er den Weg zurück auch wieder gefunden hat und wohlauf im Lande ist.
Gezeichnet von den Erlebnissen und Eindrücken dieser Reise - Tripolensis hat mich für einen Moment an Max Göldi erinnert- hat er sich für dieses Interview zur Verfügung gestellt.
Dieses wurde, Dank der Kooperation des Chübelsack- Blogs mit der JLeague Foundation für Recht und Verfassung, ermöglicht.
Schildern Sie uns bitte die aktuelle politische Ausgangslage im Nordafrikanischen.
Politisch unterscheidet sich die Lage in Marokko entscheidend von den anderen Ländern, in welchen derzeit Unruhen und Aufruhr stattfinden. Marokko ist eine Monarchie und die Bevölkerung hat eine grosse Ehre vor ihrem König. Dies ist sowohl auf dem Land wie in den Städten spürbar. Viele Lokale bezeugten, dass der König Mohamed VI. sowie sein verehrter Vater Hassan II. sich für das Land aufopferten und so viel für die Bevölkerung tue. Dennoch führt er in verschiedenen Städten Höfe und grosse Paläste, die er für einen Teil des Jahres neben seiner gewohnten Residenz in Rabat bewohnt. In vielen Kaffees und Restaurants, in welchen ein Angehöriger der Königsfamilie gespiesen hat, hängt ein Foto von ihm mit dem stolzen Inhaber. Man muss auch sagen, dass die Städte eine eindrückliche Zahl von sehr imposanten öffentlichen Gebäuden und Moscheen hat, welche ohne den königlichen Support nie derart üppig ausgefallen wären.
Die Könige waren im Übrigen immer grosse Unterstützen der religiösen Minderheiten Marokkos, so auch der Juden.
Wie lebt es sich dort als 825er?
Das Leben der Juden ist eine sehr eigenartige Geschichte. Wie in allen nordafrikanischen Ländern litten die ansässigen Juden während der Kriege in Israel an den ihnen gegenüber manifestierten Repressalien und Anfeindungen. 2003 explodierte (neben staatlichen Gebäuden und ausländischen Cafés) vor zwei jüdischen Einrichtungen Bomben. Die Attentate wurden von der Al Kaida verübt. Da sich diese zu allen israelischen Kriegen wiederholten, entschied sich die breite Mehrheit der judäischen Volksfront zur Auswanderung. Kanada, Frankreich und Israel erfuhren so eine grosse Einwanderungen und zählen heute eine sehr breite marokkanisch-jüdische Bevölkerung. Casablanca zählt heute noch vielleicht 4'000 Juden. Vor 1950 waren es deutlich über 200'000. In anderen Städten sind leider nur noch sehr imposante jüdische Friedhofe und in Orten wie Fes, Essaouira und Marrakesch auch eine Synagoge zu finden. Fes beispielsweise wird heute noch von 80 Juden bewohnt, die es jeden Shabbat schaffen, zwei Minjanim zu stellen. Leider sind diese Juden aber zumeist 50 Jahre alt und darüber. Die jüngere Generation bzw. deren Kinder sind alle in die oben genannten Länder ausgereist und kommen für die Feiertage zurück, wenn's hoch kommt. Viele marokkanische Juden kommen regelmässig für Hilloulas oder die Verehrung von Gräbern vergangener Koryphäen zurück oder verbringen die Feiertage in idyllischen Orten wie Marrakesch.
Viele Städte haben in ihrem historischen Kern einen Mellah, vom hebräischen Wort für Salz abgeleitet, da viele Juden Händler waren und auf dem Markt ihre Ware anpriesen. In diesen Mellahs ist leider wenig bis nichts Jüdisches mehr zu finden.
Wurde das Rad und die Glühbirne dort bereits erfindet?
Eines der eindrücklichsten Dinge in Marokko ist die Gegensätzlichkeit zwischen imposanten Gebäuden, Palästen und Moscheen einerseits und der Armut andererseits. Vielerorts wird gebettelt, in den Strassen führen Behinderte einen Lautsprecher mit religiösem Inhalt spazieren oder starren an Ecken ins Leere - mit ausgestreckter Hand. Lokale erzählten uns zudem, dass viele ihre Besitztümer auf dem Land und die tägliche Arbeit aufgegeben hätten, um in der Stadt zu leben. Auch wenn dies bedeute, dass sie für ihren Lebensunterhalt betteln müssten.
Die Städte sind eigentlich in einem mediterranen Sinn sehr modern. Die BMW's und VW's fahren auch hier auf runden Rädern und es gibt ein breites Bewusstsein für die Besucher des Landes, sprich überall wird kopierte Ware feilgeboten bzw. Ware, welche mal von einem Lastwagen gefallen sein muss. Auf dem Land gibt es Platz für das klischierte Bild Marokkos. Esel, Schubkarren, Schafe überqueren die Strassen, Strassen in schlechten bis keinem Zustand (inzwischen aber fast immer geteert). Auch Glühbirnen konnte ich entdecken, jedoch leider keine farbigen und keine hängenden. Schade, eigentlich.
Arbeiten die Leute dort etwas mit Computer oder in Real Estate?
Erstaunlicherweise leider nicht. Laydder. Viele gehen noch sehr bodenständigen und konkreten Tätigkeiten nach, sprich sie sind Händler, Importeure oder lassen Waren in Marokko verarbeiten, weil die Arbeitskraft hier günstiger ist. Oder sie verkaufen Schmattes.
Sehen sie Zusammenhänge zwischen der politischen Ausgangslage, dem 11. September, der Klimaerwärmung und dem Feinstaub?
Hierfür müsste man eigentlich fast ein akademisches Auslandjahr mit einem Stipendium vom Albert Stahel-Institut absolvieren. Dies sind Zusammenhänge, welche sich von blossem Auge und in knapp einer Woche nicht so deutlich herauskristallisieren lassen. Das Klima war jedenfalls warm genug (teils bis 36° C), sodass man sich kaum noch vorstellen, dass im Sommer an solchen Orten wirklich bis zu 54°C herrschen oder eine Person das Bedürfnis verspüren sollte, in die Sahara zu fahren. Eines etwas kühleren Abends aber haben wir einen Minivan voller Ötzis in einem Restaurant getroffen, die eben von einer Kameltour in der Sahara zurückkehrte. Sie sahen aus, als hätte der Sand alle Körperöffnungen verschlossen, sodass sie nicht das Bedürfnis einer gepflegten Unterhaltung manifestierten. Viele hatten noch ihre türkisen Turban und die Kamel-Fasching-Verkleidung an, was in Kombination mit osteuropäischen Attributen wie Almbart, Stockerlgesicht, Maurer-Werbeshirt und Vorarlberg-Villiger-Zwirbelschnauz ziemlich kauzig aussah. Wie auch immer. Mich fragt ja auch niemand, ob meine Nase in einem globalen Kontext vertretbar ist, von da her soll doch jeder tun, was er für das Gesündeste hält.
Hat es während der Reise Rücktritte gegeben?
Ich habe aufmerksam gelauscht, konnte aber nichts feststellen. Ich habe mal im Bus von 15 bis 17 Uhr das Handbuch über Vor- und Rücktritte gelesen, das hat aber keine Sau interessiert. Also easy.
Besten Dank für die aufschlussreichen Erläuterungen.
Dienstag, 5. April 2011
Marokko - Zwischen Antike und Moderne, zwischen 11. September und Feinstaub
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Grasl
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15:57
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Divrei Chassidim
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Mittwoch, 9. März 2011
Jew York, zweiter Akt
Wo waren wir? Ah, das Programm. Gestern hatte sich das Gemahlentum vorgenommen, ein spontanes Programm durchzuführen. Dieses führte ins Financial District, dann ans Memorial Museum zu 9/11, weil ich gerne das Projekt der beiden Pools und der neuen Türme sehen wollte. Anschliessend wollte man noch das physische Ground Zero begutachten. Leider stand uns hierbei sehr ungünstig ein Discountshop im Weg, der Century 21. Verrückte Auswahl, verrückte Amis und Touristen. Da packt man sich ein Trolley, schlendert zwischen Myriaden von Hemden, Krawatten, Socken und Pijama-Hosen und packt einfach mal nach Gutdünken ein. Nach gefühlten 613 Jahren hat man also wieder mal tüchtig zugepackt. Zu Unrecht, wie manch ein Modekritiker hinter vorgehaltener Hand aber schon gemunkelt hat. Und um alle Alternativgeister zu beruhigen: Nein, ich bin nicht auf den Trick mit den Elchshirts reingefallen.
Für viel mehr ausser Shopping, einem soliden Hamburger am Abend im Cafe Clasico und einem lokalen, erwarteterweise etwas fadem Weizenbier in einer Bar um die Ecke hat es nicht gereicht. Auch gut.
Dafür hat man sich nach einem Spaziergang durch den Central Park (alternativ, wie wir sind, haben wir natürlich die Anweisung, nur im Gegenuhrzeigersinn um den See zu gehen, nicht befolgt) und einem zweifachen vermeintlichen Rencontre mit Denzel Washington (es war zweimal derselbe Typ, das zweite Mal war er's aber noch weniger als das erste Mal) heute das Salomon Guggenheim-Museum gegeben. Nachdem man sich erst kürzlich den eher mediokren Film "The International" gegeben hatte, der unter anderem auch eine der entscheidenden Schiessereien in diesem Museum beinhaltete (leider sah man davon heute keine Spuren mehr), wollte man sich verständlicherweise auch des kulturellen Brotes dieser Stätte erlaben. Es war ziemlich eindrücklich. Vor allem die unteren "Stöcke" sind sehr interessant, gegen oben wird das Gemüt etwas müder, die Videoinstallationen eher unverständlich und die Gemälde insgesamt deutlich düsterer. Dafür ist die Kandinsky-Sammlung sehr bereichernd. Und erwachsen.
Später strollte man wieder durch die 5th Avenue und runzelte die Stirn über eine Vielzahl von masslos überbewerteten Läden. So beispielsweise der Niketown. Der Laden ist immens gross, hat aber in der Mitte ein riesiges Loch, dessen Wert nicht verstanden werden kann. Die Auswahl an Schuhen, also eigentlich das Stammprodukt der Marke, ist bedenklich klein. Flache Sneakers sind ohnehin anscheinend ein Produkt, das im März in dieser Stadt nicht zu finden ist. Es ist ein bisschen wie mit den (ebenfalls überbewerteten) SUV's, einfach an den Füssen. Der New Yorkeur bevorzugt das tragen von überdimensionierten Fusseinfassungen, am besten dicke Basketballschuhe in Leder und langweiligen Farben und weit über die Knöchel gehend. Na ja, nicht mein Ding.
Gegessen hat man dann in einem Deli, dessen Name aus Selbstschutzgründen (if I tell you, I'll have to kill you) nicht weitergegeben wird. Es war jedenfalls so ein Lokal, das aussah, wie das Honeybunny-Bistro in Pulpfiction, aber einfach in ein tunnelartigen langgezogenen Schlauch gelegt. Seltsame Beschreibung, war aber auch ein seltsames Lokal. Für ein Triple Deli, also ein Sandwich mit drei Scheiben scheusslichem, dünnem Brot und einer lächerlich grossen Anzahl Scheiben von Corned Beef und Salami zahlte man US$ 21.-, also der Preis, welcher andernorts für ein solides Steak bezahlt wird. Womit man wiederum beim überraschenden und generischen Summa Summarum-Fazit angelangt ist, dass Deli-Sandwiches masslos überbewertet sind.
Dafür sahen wir dann ein ziemlich gelungenes Musical, nämlich Memphis, der Gewinner der TONY-Awards 2010, ein Stück über die Anfänge des Rock'n'Roll. Sehr unterhaltsam, kurzweilig und wohl auch unterbewertet. So, das wär's. Man gratuliert aus der Ferne Barcelona und dem ukrainischen Konglomeratsfussball und allen ehrlichen Häuten dieses Planeten (inklusive dem Exilanten).
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06:35
1 Divrei Chassidim
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Dienstag, 6. Juli 2010
Gastronomie an der Côte d'Azur: Restaurant Binoutche in Juan-les-Pins
Fazit: Der Besuch ist für fleischophile Südfrankreich-Besucher mehr ein Muss als ein Soll. Juan-les-Pins ist auch für ein abendliches Flanieren entlang der Strandpromenade absolut zu empfehlen und in vielem deutlich freundlicher als die ungleich grösseren Cannes oder Nizza.
Binoutché-Chassidus Chübelsack-Spezialofferte: Besucht bei Eurem nächsten Côte d'Azur-Besuch das Binoutché in Juan-les-Pins, erwähnt, dass Ihr auf Empfehlung von Chassidus Chübelsack gekommen seid und kommt so in den Genuss einer 20%-Reduktion auf Eurer Konsumationsrechnung.
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Gonzalez Tripolensis
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13:58
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Divrei Chassidim
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Dienstag, 27. April 2010
Que bonito es Israel!
Wir bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei unserem Korrespondenten am Salkantay, welcher uns per Satelliten-Verbindung folgenden Beitrag des israelischen Fremdenverkehrsbüros in Lima zugestellt hat. Es handelt sich dabei um als Chatos reinkarnierte Chabadniks, welche die Vorzüge des Heiligen Landes vorzeigen (hauptsächlich Kreuzungen , Strandraves und die Tayelet in Tel Aviv). Die Tanzschritte sind eine Wucht, der geschlechtlich unentscheidbare Tiger ist wahrhaftig furchterregend und die visuellen Effekte toppen sogar Keshet beAnan. Sedö lüeg:
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Gonzalez Tripolensis
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Divrei Chassidim
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Montag, 13. Juli 2009
Ba li lehitblogeg
Auf der gegenwärtigen Suche nach Feriendestinationen für die Nach- und Vorprüfungszeit ist die Schreiber- inkl. mittlerweile leibeigen gemachter Weibschaft auf die indonesischen Inseln gestossen. Da deren Regierung bekanntlich keine Beziehungen mit Israel pflegt und die Kunde über terroristische Akte um 2002 mit Bombenanschlägen in Bali auch uns nicht verschont hat, hat man sich inzwischen in Sorge gewiegt, ob diese Destination auch für derart mutige Personen wie uns geeignet ist.
A friend of mine invited me to a Shabat tonight. You don’t know what a Shabat is? Neither do I really. The other day he said “Some expats get together and hold a shabat, you want to go?” I said I didn’t know what that was, and he said it was what Jewish people do on Fridays. I said I’m not a Jew, and have no idea what they do on Friday nights.
Apparently food will be involved (hopefully drinking too). Maybe I should keep quiet about the Muslim converting thing. Just found a site for Jewish travelers, about Shabat.
Shalom dan selamat malam
Die Kommentare anschliessend lassen dann schon einige Zweifel aufkommen, erstens was die Vorstell der Allgemeinheit betrifft oder alternativ, was es auf der Welt für seltsame jüdische Bräuche gibt (meines Erachtens verwechselt hier jemand aber Shabbes mit Mimouna, welche die Sfardim vor Pessach feiern und Schlüssel und Schmuckstücke in eine Schale mit Mehl und Öl werfen).
laurs | May 19th, 2006 at 6:56 pm
Now i think I can be of assistance here ,Nick.Northern Ireland had a big Jewish comunity.In my job as a nurse i got to learn a bit about the Jewish culture/religion.
Saturday is their sabbath-they do nothing.That includes cooking,cleaning ect.maybe Friday night is their “cut loose let it all hang out night”.hopefully you will have fun —keep us posted.Um not sure bout the alcohol though but should be plenty of food.
Cheers laurs
Chris | May 20th, 2006 at 3:03 am
Isn’t a Shabat where all the men present throw their car/bike keys into a bowl and the women present pick a set out and bob’s your uncle, it’s time to pump up the jam.
Nick | May 20th, 2006 at 11:18 am
Chris, that’s exactly what happened. Only thing was I didn’t want to risk losing my whole set of keys, so I just sat on the sidelines and took photos.
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Schlussendlich rausgekommen ist's dann aber doch zugunsten des neugierigen Reisenden. Ganz im Gegenteil, es tönt sogar nach noch-mehr-bitte:
Friday night’s Shabat was very enjoyable and a positive experience. I picked up some red wine at Bali Deli, and rode over to the house in Seminyak with my friend. Long tables were set up, and about 30 people were there, from all parts of the world.
I talked to people from Sweden, the UK, France, Australia and Israel. Actually half the people there were Israeli’s, which surprised me. Indonesia does not have diplomatic relations with Israel, and Israeli’s cannot get tourist visas. One guy told me there are agents in Israel, who can file paperwork for a Business visa, you then fly to Bangkok, wait 3 days, then fly on to Bali.
Back to the Shabat. Many bottles of wine lined the tables. There was a stack of the little round skull caps, and I was invited to wear one. My first choice was small and kept sliding off. So I picked out a larger one and stretched it across the back of my big head. Heck, I’ve worn a Muslim ‘pecis‘, so might as well give the skull cap a try. After a couple of candles were lit and something was said in Hebrew, 2 of the Israeli guys sang traditional songs for a little while. Large loaves of bread were broken, and passed around. Soon after came plate of hummus and other Mediterranean type dips and appetizers. Then came the main course, a huge bowl of fish steaks, in a lovely sauce. Rice was served, as well as about 6 different vegetables, including roast potatoes. I take my that off to the host, a damn good time!
Chatting with some of the people from Israel, they seemed very positive about their country, and said they got used to the violence. One guy smiled and said you have more chance of getting hit by a car, or having a heart attack, than being in a terrorist bombing. Another fellow around 40, told me that this was his first time in Bali. He said he wished he was born here.
Going into this Shabat I was expecting a more straight laced, sombre atmosphere, like you might find at a Christian event. None of it, this was more like a large Meditereanaen family meal. Fantastic. Shabat in Seminyak happens every week and I’d like to attend again sometime. Its at a private house and I don’t really know the host so I can’t just invite anyone.
Talking to a friend of mine, I wondered if Ika might enjoy a gathering like this. He pointed out that this was very much a cosmopolitan party, Israeli’s themselves coming from all over the world. Telling Ika about it later she asked if there were many Jewish prayers, and I told her there were not, after the intial welcoming. Maybe stepping into another religious scene might be threatening for her, but with the warmth of the people, she’d soon get over it.
Ist also alles gerade nochmals gut gegangen, schonofroh.
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22:54
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Divrei Chassidim
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Sonntag, 21. Juni 2009
Link of the Day: Shidduchdateguide
Aufgrund vielseitigen Wunsches und eines überwiegenden öffentlichen Interesses an der Verbreitung nützlichen Wissens sei hiermit auf einen zugeflogenen Link verwiesen, auf den wir Ende vergangener Woche aufmerksam geworden sind.
Bekanntlich sind gerade heute passende Lokalitäten für besondere Gelegenheiten rar geworden. Nur zu schnell entpuppt sich ein Geheimtipp zu einer stadtweit bekannten Gewissheit. Oftmals kreuzt man irgendwo auf, in der vermeintlichen Gewissheit, keine bekannten Gesichter begrüssen zu müssen und wird dann schnurstracks eines Besseren belehrt.
So ist das auch bei den Schidduchim (ich verkneife mir hier eine Analogie zu den katastrophalen Überleitungen zwischen Sportberichten unseres nationalen Konzessionsfressers). In der Sparte der intergeschlechtlichen Treffpunkte zur Erörterung etwaiger Kompatibilität für ein Bais Neemon, wo doch Diskretion wichtiger ist als an vielen anderen Orten, wobei dies immer noch auf öffentlichem Raum, fehlt es je länger desto öfter an geeigneten Orten, wo man in Anonymität und in der notwendigen Kulisse unbekannter Gesichter Kenntnis der vorgestellten Hälfte erlangen soll.
Dieses Manko wurde nun vom Stiefzwilling des Coiffeurs meines geliebten Pudels erörtert und versucht unter Belebung der Community-Homepage www.shidduchdateguide.com zu beheben. Man darf sich an dieser Stelle fragen, ob das Internet überhaupt passendes Medium hierfür sein kann, ist doch bekannt, dass vor allem in den charedischen Gemeinden ein Bann für diese Art der Kommunikation oder Informationsbeschaffung besteht (siehe Vorgeschichte). Der Ansatz ist jedoch absolut löblich: Indem man die Vorteile des Internets in seinen positivisten Zügen und nützlichsten Anwendungsmöglichkeiten aufzeigt, kann man vielleicht die betreffenden Entscheidungsträger zu Konzessionen bewegen. Die Hoffnung stirbt jedenfalls zuletzt.
Das Publikum wird in diesem Sinne gebeten, dieser hochnützlichen Initiative Leben einzuhauchen und sie mit weiteren Inputs für etwas alternativere und dennoch sehenswerte Örtlichkeiten zu bereichern.
Mir kommen hierzu spontan gleich folgende Bereicherungen in den Sinn:
1) Dinosauriermuseum im Aatal. Wenn man den möglichenAufbau einer Familie in Betracht zieht, sollte man zuerst über die Wurzeln der Evolution und deren Verträglichkeit mit der Überlieferung denken. Sozusagen aus der Vergangenheit lernen und so mit stolzer Brust gemeinsam in die Zukunft schreiten (ich bewerbe mich jetzt dann auch als Ethikprofessor).
2) Die Terrasse des Unique-Flughafens in Kloten: Um etwas Magie auch in älteren Jahren bewahren zu können, soll man gemeinsam auch das Abheben erlernen.
3) Whiskyclub im Minjan Wollishofen (natürlich nicht ohne selbst für einen edlen Tropfen gesorgt zu haben): Erstens sieht man die wahre Seele eines Mannes nur, wenn sie durch feinen Malz beträufelt wurde. Zweitens erkennt man so bei der Frau auch noch gleich, ob sie eine zureichend tolerante Person ist. Drittens leistet man so einen Beitrag zum kollektiven Freudentaumel und erweist sich als grosszügige Seele (haut angeblich bei Frauen als Aufreissmasche unheimlich hin). Viertens ist jemand da, falls Beni Frenkel's Blase versagen sollte und er wieder mal auf akuter Suche nach einer Toilette ist (ja Beni, wenn Du wirklich willst, dass Deine Bisi-Probleme in der Öffentlichkeit diskutiert werden, leisten wir dem sehr gerne Folge).
Bonustrack: Die Klopstockwiese bei Nacht: Angeblich sehr gut besucht, wenn auch nicht von den ganz feinen Baalei Batim (natürlich alle männlich). Auch wenn sie wohl eher ungestört ihren Vorlieben frönen möchten: Man kann auch von ihnen was lernen und Teilen ist schliesslich etwas Schönes.
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Gonzalez Tripolensis
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16:42
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Divrei Chassidim
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Mittwoch, 22. April 2009
Leseprobe einer Hörprobe: Sympathie in der Symphonie
Es gibt Lebensformen, welche einfach vor sich hin vegetieren. Deren Existenz keines weiteren Kommentars bedürfen und welche abseits von Zivilisation gleicherart zu bewundern wären, als ständen sie unter tosendem Applaus von abertausenden Zuschauern auf der historischen Platea von Woodstock. Dagegen stellen wir Organismen, welche von allen Anfang an direkt mitten ins Herz treffen und von welchen wir uns kaum mehr abwenden können. Gruppen von Menschen, denen wir stundenlange zuschauen könnten und uns wünschen würden, die Zeit würde still stehen und die Welt würde aufhören, um ihre Achse zu drehen. Oder um die Sonne. Oder egal worum. Jedenfalls ist der Autor auf der Suche nach einem Comeback-würdigen Examinationsobjekt auf den Synagogenchor der ICZ gestossen. Zu hören ist dieses bemerkenswerte Ensemble massiv begabter Laiensänger in regelmässigen, jedoch schwierig zu eruierbaren Abständen in der Synagoge der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich. Hier tragen sie entscheidend zur Feierlichkeit und Zerschönerung des Gottesdienstes bei, indem sie insbrünstig und mit bemerkenswerter Überzeugung und Mimik mit ihrer Stimmgewalt die entferntesten Winkel des prächtigen Gotteshaus erfüllen. Zusammengesetzt wird dieses Ensemble aus der Breite von Anwälten, Taxifahrern, Marathonläufern, Rentnern und Gemeindefunktionären.
Gleich von Anfang an merkt man die Überzeugung dieser sympathischen Truppe, welche es bewerkstelligt, eine überzeugende Mischung aus unzähligen Jahrhunderten jüdischer Liturgie ans Publikum zu tragen, wobei dieses fast jede Melodie mitzusingen und mit einem Lächeln zu tragen weiss. Wenn der Chor bei laufendem Gottesdienst eintritt und sich witzelnd mitten auf der Treppe formiert, weiss auch der hinterletzte Synagogenbesucher, dass gleich eine orchestrale Verzückung bevorsteht. Die Stimmung ist fast mit in Scheiben zu schneiden. Nun hat auch das letzte Chormitglied seine Weltwoche aus den Noten wegversorgt und steht eingesingt bereit für seinen Einsatz. Die Melodien sind bereits derart eingefleischt, dass kaum ein Chorjunge mehr auf seine Noten schauen muss und dem Dirigenten sozusagen blind durch den umfangreichen Gottesdienst folgt. Nach dem letzten Ton ist der Dienst für diese Mannen dann getan und sie verziehen sich wieder diskret in ihr Kämmerlein oder in ihre eigene Universen. Und für den Besucher und Synagoganten bleibt diese süss-malzige Melodienfolge in den Ohren, welche ihn während Monaten bis zum nächsten und hoffentlich baldigen Auftritt begleiten wird.
Der nächste Auftritt des Synagogenchors findet am 25. April 2009 statt (Bilder stammen von der Homepage des Synagogenchors, www.synagogenchor.ch).
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Warzenschnuffel
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17:24
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Divrei Chassidim
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Sonntag, 21. Dezember 2008
Season's Greetings von den Strassen
Man bitte die verschiedenen Redaktion-Meshulochim in den entferntesten Ecken der Welt wie in Uttar Pradesh, Albisgüetli, Prater, Istanbul und dem Neugütlichen Stübli entsprechende Umfragen gleich in den umliegenden Strassen zu lancieren.
Auch demnächst an Bord: die ultimative Channukah-Berliner-Vergleichsmampfete, das Forum zur Besprechung des Sozialwohnungspotentials in der Limmatstadt, der Wahrheitsgehalt der vermeintlichen Tatsache, Zürich werde aufgrund der Vertragsverlängerung Gross' nun auch Sommermeister sowie der Ärger darüber (vor allem über den Grund!), weshalb der CH-Cupfinal dieses Jahr an einem skandalösen vor-auffährtlichen Mittwoch Abend stattfindet (wohlbemerkt am Abend des UEFA-Cup-Finals). Dies alles in Kürze durch und mit Würze.
Und vom höchst bemerkenswerten Hiphop-G-dcast der Woche:
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Gonzalez Tripolensis
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23:58
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Divrei Chassidim
Labels: AGL, Inyanei de Yuma, Kamera umgehängt und ab, Wer bisch dänn Du?, Youtube
Montag, 8. Dezember 2008
So duellieren sich in einem spannenden Fernduell zwei altbewährte Kräfte des Distanzlaufs und von Karbon-statt-Kondition. In der linken Ecke steht der Klugschmiss in Person, die Kontrollstimme aus den Weiten der Hochländer und Moore Wales'. Ein Mann mit einem unwiderstehlichen Antritt, der seinen Gegnern den Wolf jeweils ins Gewissen treibt. Ein gewiefter Psychologe, der mit seinem schieren Blick den Gegner auf die falsche Fährte zu schicken weiss. In dern anderen Ecke dagegen steht das Laufwunder aus den weiten Nordafrikas, der Wüstenfuchs aus den Sanddünen der erithreischen Sahara. Es steht noch nicht ganz fest, ob er am Sonntag seine Geheimwaffe, die baren dunklen Plattfüsse, zur Anwendung bringen wird. Ohnehin werden sich seine Opponenten in Acht nehmen müssen. Monatelang wurden Taktiken und Steigerungsläufe im Schatten der Öffentlichkeit einstudiert und mit Fachkräften besprochen (sogar die Glühbirne konnte noch entscheidende Impulse zum Wärmehaushalt innerhalb der Isolationsschichten beitragen). So wurde vordergründig Harmonie und Eintracht vorgespielt und getan, als tue man bei diesem Highlight der Nach-Olympia-Phase gemeinsame Sache, im Hintergrund wissen aber die Kenner der Hasenszene, dass mit teils unlauteren Mittel gekämpft wird (siehe ausführlichen Bericht im Sportteil der NZZ vom Dienstag mit vorgeschlagenen Massnahmen der WADA und dem angekündigten Grossaufgebot der von der EURO 08 erprobten Eingreiftruppe der Endinger Infanterie).
Man darf sich jedenfalls auf ein spannendes Rennen und einen Fight bis zum letzten Tropfen Schweiss gefasst machen. Zuschauer werden ab 17:00 entlang der Strecke erwartet, um die (auch weiblichen Star-)Teilnehmer (unter ihnen an erster Stelle das Opidinchen und Eftlon Marrakesch) an ihre Leistungsgrenzen zu peitschen. AB!
P.S. Einer fehlt, wie hiess er schon wieder? Wo ist er eigentlich? Hallo Tamtam! Tamtam?
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Divrei Chassidim
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Freitag, 8. August 2008
Top 5 der heimatlichen Vorzüge
1) Zürcher Hahnenburger: Es gibt keines wie das Zürcher Hahnenwasser. Man dreht am Hahn und es kommt das frischeste, kühlste Wasser, das ich in meinem Leben je mit Heimat identifizieren könnte. Ein bisschen süss, glasklar, keinerlei Nachgeschmack, keinerlei Chlor und vor allem dieses unerklärliche Gefühl, man erhalte die Muttermilch der Zürcher Voralpen. Kein Abkochen mehr nötig, kein Ausländer-Wässerchen, kein kartellisiertes Produkt eines staatlichen Konzerns, einfach nur flüssige, durchsichtige Glückseligkeit.
2) Geteerte Strassen: Ich hätte nie gedacht, dies eines Tages noch zu schreiben, aber wir sind 2 Wochen über Schotterpisten, löchrigen Beton und Teer, Flüsse und Sanddünen gefahren. Eine Strasse mit einem richtigen Strassenrand und Bordsteinen, Kurvenabschrankungen, wenn es brenzlig werden sollte, Strassenschildern und die Möglichkeit, nach der Durchfahrt eines x-beliebigen Fahrzeugs atmen zu können, sind viel wert.
3) Strichcodes und angeschriebene Preise: Verhandeln hat ja immer seinen Reiz, vor allem wenn man weiss, dass man am Ende maximal bei 50 % des Verkäuferpreises ankommen sollte. Wieviel kann/darf man noch drücken, ohne dem Verkäufer ans Eingemachte zu gehen, ohne ihn auszunehmen bzw. sich ausnehmen zu lassen, weil man die Hautfarbe eines Emmentalers hat? Alles interessante Fragen, aber manchmal möchte man einfach nur eine Tafel Schokolade oder eine Mandarine, ohne sich den Kopf gegenseitig wundzufeilschen. So schön.
4) Nachts unterwegs: In der Dritten Welt ist es abends dunkel und das fast ein bisschen zu sehr. Und weil oft die Strassenbeleuchtung nur entfernte Utopie ist und nachts alle Jäger gleich dunkel sind, endet das Leben fast überall mit Eindunkeln. Transporte nur noch per Taxi und dann ohne Umwege von A nach B - und dies bei Finsternis um 18:30. So ist ein Abendleben ziemlich exklusiv und nicht in jedem Fall möglich. Umso schöner, wieder da zu sein.
5) Sauberkeit und Hygiene: Viele Orte, die wir gesehen haben, waren von einzigartiger Schönheit und bergen unvergessliche Erinnerungen. Andere jedoch auch Elend und Armut, wie man sie sich hier kaum vorstellen kann. Vielerorts wird gespuckt, in Staub und Dreck gelebt, gestunken, geraucht und getrunken, was das Zeugs hält. Manchmal ist dies nicht ganz so trivial zu verfolgen und sich an einen solchen Zustand zu gewöhnen. Umso mehr weiss man es wieder zu schätzen, wenn man die Sauberkeit und Ordnung hier sieht, über welche man sich sonst immer lustig macht. Es hat aber eindeutig auch grosse Vorzüge.
Diese Punkte sollen jedenfalls nicht darüber hinwegtäuschen, dass man auf solchen Reisen und mit dem Kennenlernen fremder Bräuche und Kulturen und gerade an solch entfernten Ecken der Welt die Schönheit des Lebens und die Verschiedenheit der Kreaturen in unserem vielfältigen Garten zu schätzen lernt. Wir haben uns einzeln und global Erinnerungen eingeprägt, welche wir nie vergessen können werden und die jeden Meter dieser Reise wert machten. Das Lächeln von Kindern, unberührte Schönheit der Natur und Begegnungen, welche uns noch lange begleiten werden.
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Divrei Chassidim
Labels: Kamera umgehängt und ab, Schöni Momänt, simchesnaches
Montag, 4. August 2008
Last call for passengers Zagoury Günzburger
Hi folks!
We're slowly and sadly getting to the end of our journey. We got to Antananarivo (first city with anything looking like traffic and suburbs) today and will leave from here tomorrow night to get back to Zurich. Everything went down very smoothely and that makes the return into reality and civilization even harder. So we're leaving the land of Chamaleons & Zebus at night which will give us the full tuesday to enjoy the city of Antananarivo - even if both of us have a bit of a weird feeling with such big cities - always the hardest part while travelling off the beaten track - after weeks and weeks of offroading and nature. But for now we checked in a cool little hotel and will soon get to have some dinner. Last Shabbat we spent in Ambositra, a cute little city south the capital. Nothing extraordinary, but quiet relaxing and a good spot to find some decoration for our new common home. Apart from that we managed to get us a serious cold and arebound very closely to tissues since. But that's peanuts. Today we got here by taxi-brousse with Malgashi folks that probably take a car once in four years. Result: half the minibus was throwing up for most of the ride. Fortunately we had gotten us the two front seats, but the smell was nice anyway.
Well, that would be the end of the reporting of our vacations, and we look forward to telling you more of our ventures in persona.
Take care and see you very soon!
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Gonzalez Tripolensis
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Divrei Chassidim
Labels: Kamera umgehängt und ab, Schöni Momänt, vacaciones, Wers glaubt...
Montag, 21. Juli 2008
"Bonshu Uaza"
Hi everybody - or as we are used to be greeted here " bonjour vazaha"; corresponding to "hello white"
Finally we reached a spot where we have access to internet - and tomorrow at sunrise are leaving it again.
The place is really hard to imagine. Monday we arrived at the airport and continued straight to Antsirabe and Miandravazo where the day after we emmbarked on a little canoe with two locals and drove down the Tsiribihina river. Chamaleons, a crocodile and lots of friendly village people accompanied us on our three days trip to the sea, where we continued on a 4x4 drive to the Tsingy mountains and baobab allee. Beautiful sceneries, very friendly folks and ... to Judiths happyness: tons of rice!!!
On the way we met a great couple from La Reunion with whom we spent the past couple of days. Also we met other frenchies randomly travelling together and yesterday we decided to do something really fun with them: We rented a 4x4 with them and are driving down the desert coast to Tulear as off tomorrow. Blue lagoons, baobab forests and the second coral reef in the world are waiting for us - and very few tourists.
We`ll tell you more further ahead. For now all we have is the knowledge that we probably have no internet connection for the rest of the week.
(now suddenly the situation changed and we need to figure out a new driver, since the old one dropped out - welcome to Africa)
Yalla, we`re off for now. Take care and don`t forget about us!
Kisses from Tripolis and Atlas
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Gonzalez Tripolensis
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16:39
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Divrei Chassidim
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Montag, 14. Juli 2008
Angekommen!
Hello everybody
For purposes of linguistic barriers in Switzerland and difficult adaptation to the local computers just a short notice from the newly weds in English.
We arrived fine at Antananarivo this morning and are now on the way to the river where we will paddle down the stream for the next two days.
Flight was long and quiet exhausting, but the landscapes here make up for it easily. The island caught our heart from the beginning away.
We'll give more updates once there is really something to say. Lots of kisses and read from us soon again!
PS: No pictures for now, doubt that will work from here. Infrastructure very poor. The one existing highway looks more like Allmend in Zurich...
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Gonzalez Tripolensis
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12:18
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Divrei Chassidim
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Freitag, 11. Juli 2008
Marrakesch und Tripolis im indischen Ozean

Simchesnaches hoihoihoi!
1) Der Blog lebt noch. Jechi!
2) Deutschland ist nicht Europameister geworden, also ist alles noch im Lot.
3) Marrokko und Libyen haben geheiratet. Und der ganze Blog hat zugeschaut (also lebt er noch, nach dem Motto: ich sehe, also lebe ich)
4) Zu Ehren dieses Anlasses wird sich eine Delegation bestehend aus der besseren und vor allem der schlechteren Hälfte der neuen Familie auf die Spuren von Lemuren und Chamaleonten nach Madagaskar begeben.
5) Eben: Der Blog lebt noch. Deshalb werden wir an dieser Stelle regelmässig unsere Eindrücke von der Insel einfliessen lassen und Euch Berichtchen schreiben. Zwecks vereinfachtem Verständnis für Ost und West, Franz und Franc sowie Rösti und Graben werden wir unsere Berichte wohl auf Anglikanisch verfassen. Ankunft ist für Montag Morgen in Antananarivo geplant, der Hauptstadt, von welcher niemand weiss, dass sie ausser in den Primarschul-Realien-Tests wirklich existiert (war jeweils die Zusatzfrage, deren kumulierte Antworten zu einem der legendären SJV-Heftchen berechtigte).
6) Genug geblödelt, jetzt wird ... Gut Shabbes!
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Gonzalez Tripolensis
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19:01
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Divrei Chassidim
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Mittwoch, 9. Januar 2008
Des Eidgenossenheeres Auftritt entlang der Teutonengrenze
Jedenfalls ereilte mich folgend dokumentiertes Spektakel, eben genannt "Fahnenübergabe", am hellichten Tag und völlig frei jeglicher Befürchtung mitten auf dem Fronwagplatz in Schaffhausen. Natürlich zog sich der Aufzug mit Abspielen der Hymne, etlichen Reden schnäuziger Abzeichenträger und grossem Brimborium ab, jedoch schien das Ganze die ansässige Bevölkerung nicht weiter zu beschäftigen. Etliche einkaufende Rentner liessen sich beispielsweise durch den Aufzug auch nicht vom gewohnten Weg hindern und trotteten mitten in der Zeremonie und durch unsere qualifizierten Verteidungsexperten quer über den Platz. Auch sonst schien das Ganze trotz den entlang dem Theatercafé und Manor aufgestellten Panzern (!!!) relativ wenig Leute zu beunruhigen bzw. aus der Fassung zu bringen. Ganz nach dem Motto: Die Hunde bellen, die Karavane zieht weiter....

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Gonzalez Tripolensis
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16:23
1 Divrei Chassidim
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Dienstag, 18. Dezember 2007
Neulich in Davos (GER)
Nach den ersten Metern machte sich die berühmte Skibiermelancholie (lat. apreskiorum narcotisatio) breit, weshalb zweierlei von uns sich zittrig und mit fahriger Stimme in der nächstbesten Skibeiz auf der Piste zu Parsenn-Mittelstation auf die Suche nach einem ersten Weizenbräu machten. War nicht ganz einfach, den Stand mit den Getränken zu finden, wir natürlich schon mächtig vorfroh, also liessen wir uns von einem Küchengehilfen dirigieren, der uns gleich sein sattes Schwäbische entgegenquakte. Sein Assistent mit grossartig präparierter Glatze über dem Gesicht und einer Stimme, die auf eine mächtig vorbelastete Leber schliessen liess, präzisierte daraufhin gleich, wir wies uns zur Skibar in den Schnee, wo wir sozusagen am Aussenposten von einem Cowboyhut mit entsprechender Bestiefelung bedient würden. (Fürs Protokoll: 10:29 - Fallen des ersten Spruches über die auffällig germanophile Durchsetzung einer Bündner Skiküche mit einer Erfolgsquote von 2 auf 2).
Gut, Weizen her (auch hier fand im Protokoll Eingang: 10:31 - Cowboy ist auch ein glatzoider Teutone und was für einer!), absitzen, keine Sau, soweit das Auge schweift ... bis das Auge schliesslich neben dem Stand hängenbleibt, wo ein solches Gestell steht:

Darauf bot sich natürlich (auch aufgrund der Vorkenntnisse, dass sich auf dem Weissfluhgipfel bekanntlich ein Stützpunkt der Helvetischen Bardenarmee befindet) an, darauf gleich einzusteigen und sich nach dem genauen Typ dieses Gefährts zu erkundigen:
Gonzalez Tripolensis (GT): Was ist das eigentlich für ein Gerät?
Cowboy-Teutone (CT): Das ist eine Gulasch-Kanone.
GT: (erstes übergrosses Grinsen) Ah, wirklich? Und ist die von der Armee?
CT: Ja.
GT: Wirklich? Von der Schweizer Armee?
CT: Neee, die kommt von der Deutschen Armee.
GT: (mit skandal-witterndem Erstaunen) Wahass?!? Von der Deutschen Armee? Wieso denn das?
CT: Keine Ahnung, wir sind ja eh alles Deutsche hier oben. Dann ist sie schon mal da!
Dem darauf folgenden allgemeinen Gelächter konnte er sich dann nicht mehr entziehen. Aber seine Ehrlichkeit muss man ihm schon lassen, die war absolut entwaffnend.
In diesem Sinne verbleibe ich mit den besten Wünschen auf einen hoffentlich friedlichen Winter in den Bergen und schaut bitte, dass Ihr nur in der Nähe der FA-18-Rampen rumpulvert, man weiss ja nie.
PS: Gulasch-Kanonen kann man auch mieten ("Futtern wie bei Mutter!"). Vielleicht wär das mal was für den Whisky-Club. Wenn's für Kinderwagen draussen Platz hat, kann man auch eine Kanone mit Shubbesuhr daran hängen!
PPS: Der CC-Aussenposten meldet sich ab nächster Woche aus dem zionistischen Unterwasser-Training in der Wüste Ägyptens. Uenemenand!
PPPS: Und weil die Ferien so bös sind und der Pluz sich nach 7 Monaten Verbannung in der kenaanitischen Wüste immer noch nicht gemeldet hat, habe ich für ihn etwas Ahnenforschung betrieben und folgendes Brüller-Dokument aus seiner mutmasslichen Vergangenheit aufgestöbert, sedö lüeg!
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Gonzalez Tripolensis
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12:56
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Divrei Chassidim
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Freitag, 2. November 2007
Die Höhle des Löwen
Um sich den Aufstiegsplatz (iiija) nach 3 teils vermeidbaren Niederlagen nicht abzuschreiben, muss nun unbedingt ein Sieg her.
Abgesehen vom rekonvaleszenten Kreisläufertank Lino, kann das Team in Bestbesetzung erstmals mit 0824 Spielertrainer (ohne Orle, habs in der Dusche konrtolliert) antreten.
Die Augen sind besonders auf den Neuzuzug und ehemaligen U21 Nationalspieler gerichtet, gilt doch der JTV dank diesem Zuzug als Transfersieger des vergangen Sommers.
Auch wird der Turm und Lokalmatador Awraham Or zum ersten Mal nach seinem Comeback vor Heim(ischen)publikum auflaufen. Moze Schabes 03.11.2007, 20 Uhr, Saalsporthalle, Walther Scheibli, Radio 24, Hallestadion. B.i.Sr.
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Bertchen im Schlafrock
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12:22
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Divrei Chassidim
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Mittwoch, 1. August 2007
Des Segelns zweiter Teil
Heute hingegen morgens nicht mal die Duftmarke eines Windhauchs und nach einer Tennissession machte sich beim schreibenden Matrosenlehrling die erste Befürchtung breit, das gegenteilige Szenario von gestern könne sich bewahrheiten. Dennoch wurde der Versuch gestartet, natürlich mit der schwarzen Renn- und Kläffbestie (der verpass ich im Wasser aber das nächste Mal eine Linie Ritalin, so übermotiviert ist ja nicht mal Onkel Williams).
Als erste Regel musste ich feststellen, dass man auch auf See erst ein paar Mal Glile gemacht haben muss, bevor man Hagbe bekommt. Also habe ich den ganzen Vormittag Seile gerollt, Kurbeln gedrüllt und geschuftet, als sei die Bezeichnung Ferien nur pro forma da. Schliesslich wurde mir dann doch die Ehre des Steuermanns zuteil, hat aber weniger mit Taktik zu tun, wie ich dachte.
Zwischendurch viele erfrischende Schwimmeinheiten im Genfer Meeresbusen, Kläffbestie kriegte dabei fast die Nase nicht über Wasser, sah zum Brüllen aus. Am Nachmittag waren wir statt zu dritt plötzlich samt weiteren Angehörigen zu siebt auf dem Boot, natürlich durfte da ein kleiner Rosé nicht fehlen zwecks Erweiterung des Picknick-Vergnügens.
Irgendwann kriegte der Gonz in der Hitze eines Seitenwechsels und vor lauter Übereifer die grosse Horizontalstange des grossen Segels aus vollem Lauf an die Birne, worauf es dann doch ziemlich dunkel wurde für 15 Uhr nachmittags, Beule vorangekündigt und garantiert. Und dann ist mir noch eine dieser gächen Seilkurbeln für Fr. 155.-- ziemlich auf der Höhe meiner Linkischheit ins Wasser gefallen, worauf ich - nach einer halbsekundigen Geistesblitz, ob ich der jetzt noch nachspringen soll - einen grossen Flucher auch noch transgermanieren durfte.
So, Zwischenzitat für den Moment ist, dass es viel schwieriger ist, als es aussieht und noch viel schwieriger als man es sich vorstellt und das auch ohne Bertarelli-Infrarot-Feldstecher.
Höhepunkt war aber eine Szene mitten im Meer, als ein Wind aufzog und gleichzeitig etwa sieben Ausdrücke fielen, wie der jetzt womöglich heissen konnte. Meine Mistral-Intervention war wie erwartet meilenweit entfernt. Hauptsache mitgemacht.
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Gonzalez Tripolensis
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17:37
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Divrei Chassidim
Labels: Inyanei de Yuma, Kamera umgehängt und ab