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Freitag, 18. März 2011

Der erste israelische Single Malt ward erfunden

Zugegeben. Erstens trinkt nicht jeder gerne Whisky. Zweitens nicht gerne in gesunden Mengen. Und wenn jemand sich dann dazu bekennt, dann gibt es mannigfaltig Restriktionen bezüglich Vorlieben und Qualitätsbeschränkungen. Sogar unter den Single Malts sind lange nicht alle geniessbar. Vor allem diejenigen, welche ausserhalb Schottlands abgefüllt bzw. fabriziert werden, stossen oftmals auf rümpfende Nasen. Nicht jeder trinkt Yamakazi, ich persönlich finde den Säntis oder den Swissky sehr selten und erst geniessbar, wenn es auf den Geschmack nicht mehr gross ankommt. Das Post-Octomore-Syndrom halt...

Nun aber bzw. seit einigen Monaten dringt jedoch ein völlig neues Produkt auf den Markt, welches unser aller israelischer Fine Food-Geniesser Herzen höher schlagen lässt: Die Israeli Whisky Society hat Arran-Fässer importiert und an verschiedenen Orten Israels lagern lassen. Die ersten zwei bis drei Abfüllungen sind bereits ausverkauft und schon werden erste Notfallrationierungen auf dem Schwarzmarkt versteigert. Neben dem kulinarischen Wert kommt natürlich auch ein emotionaler hinzu. Wer möchte denn nicht an seinem Whisky- / Kiddushclub eine Flasche israelischen Single Malt präsentieren? Für alles weitere verweisen wir auf den offiziellen Text. Sedö lüeg:
At the end of 2008 the Israeli Whisky Society (IWS) bottled the first ever whisky cask to land in Israel. This is part of a unique and complex project pursued by IWS for a long time.
The aim of this project is to age quality whisky in Israel. To this end, we initially dispatched a few casks of young malt whisky to Israel. We then placed them in a number of prime sites to enable the whisky to breathe the holy air in various places in the country. All sites were hand picked, and all provide the whisky
suitable climatic conditions and local charm.
On December 22, 2008, IWS bottled 236 bottles that were filled from the first cask that landed in Israel. This cask was placed between the cool stone walls of the Scots hotel wine cellar in Tiberias, on the Sea of Galilee. This is a malt that was distilled in the Arran Distillery on the Isle of Arran in western Scotland and matured here in the Holy Land. This unique malt was bottled directly from the cask and was not diluted, coloured nor chill filtered. The product proves that the air and environment of the Holy Land gives the whisky a character and uniqueness that cannot be found anywhere else in the world.
The next cask that is scheduled for bottling is located in the wine cellar of the American Colony Hotel in Jerusalem. This is an exceptional site, which according to initial samples taken from the cask, grants the whisky a unique character.
Natürlich konnte ein solches Produkt nicht auf den Markt kommen, ohne bereits erste Chumres auf den Plan zu rufen. Deshalb sei auf eine Chametz-Besitzeswarnung des "Jerusalem Kosher News"-Blogs hingewiesen, welche letztes Jahr bereits erlassen wurde. Wohlbemerkt, es geht darum, dass es um Chametz geht, welcher im eigenen Eigentum bleibt und deshalb für den Genuss während des ganzen Jahres verboten bleibt:
Jerusalem Kosher News has learned that the “The Israeli Whiskey Society” single cask whiskey that is about to go on sale (“Jerusalem Cask”) or is already on sale (“Scots Hotel” Single Cask) is most probably chametz that remained in the possession of a Jew over Passover and therefore, may be forbidden forever.

There are those seeking to assist the local whiskey aficionado in clarifying this matter after learning that it remained in the possession of its Jewish owners over the holiday this past Pesach, as well as previous ones while it was aging. But, the JKN has learned that they have been unsuccessful, thus far, in their efforts to determine if there is a way to have the whiskey permitted b’dieved (post-facto). It should be noted that the chairman of the Israeli Whiskey Society has been honest, forthright, and fully cooperative in these efforts.

(...) To the best of my knowledge, all the locally-aged whiskey currently being bottled and sold by the IWS in Israel most probably falls under the category of chametz that remained in the possession of Jews on Passover and therefore it remains prohibited forever.

No further comment, Your Honor.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Revue des Wochenendes

Chaschdänke. Känämä. Denjenigen, die gestern über halbgefrorenen Grachten unterwegs waren und immer wieder denselben Beat hörten, die wissen warum. Für alle andern:

Und ja! Lützel und Brno waren auch am Start!!!

Freitag, 9. Juli 2010

Hinschied von Rav Yehuda Amital sZl




In der Nacht auf Freitag ist mit dem Hesder (Kombination von Thora-Studium und Armeeschulung)-Pionier Rav Yehuda Amital sZl eine grosse Figur der modernen jüdischen Orthodoxie und vor allem auch ein grossartiger Mensch hingeschieden. Nach einer langen Krankheit verstarb er an seinem Wohnort in Jerusalem. Rav Amital war ehemaliger und langjähriger Rosch Yeschiva der Hesder Yeschiva von Har Etzion in Alon Shvut (Gusch Etzion) im Südosten von Jerusalem und 1995 Knesset-Abgeordneter von Meimad.
Für einen ausführlicheren Lebenslauf wird auf den Jediot Achronot-Bericht (iwrit), nochmals auf Jediot Achronot (Ish haEmet), Haaretz (A rare breed, this "simple jew" und den Jerusalem Post-Artikel von heute Morgen verwiesen (Nachrufe von israelischen Würdenträgern in der JPost hier, Rav Chajim Druckman in Yediot Achronot).
Wir hoffen, die Familie Amital findet unter den Trauernden von Zion und Jerusalem Trost.

EDIT: Am Freitag Nachmittag nahmen Tausende Schüler und andere Trauernde in Jerusalem an der Beerdigung teil. Rav Aharon Lichtenstein, die andere grosse Figur, welche die Yeshivat Har Etzion während den letzten Jahrzehnten geprägt hat erklärte unter Tränen, Rav Amital habe sein Leben der Heiligung des Namen Gottes gewidmet, nachdem er selbst Opfer dessen Desakration durch die Schoa geworden war (Yediot Achronot-Bericht).

Online-Hesped von Rav Moshe Taragin

Gush-Twitter mit mehr Material

Erinnerungen eines ehemaligen Schülers (Alex Israel auf Thinking Israel)

Begegnungen mit Rav Amitals durch einen Schüler (Michael Eisenberg)

Yeshivat Har Etzion hat eine Sammlung von Materialien der Shiur-Serie von Rav Amital über jüdische Werte online gestellt. Auf der Edah.org-Homepage findet sich sodann auch folgender Artikel über Rav Amital's Werteordnung, welcher noch zu seinen Lebzeiten publiziert worden war.
Tausende säumen die Strasse vor dem Friedhof in Jerusalem

Dienstag, 22. Juni 2010

In Jew Yooork, reloaded

Zugegeben, wir hatten schon so einen, und der gegenwärtige ist beileibe nicht unter den Titelaspiranten, aber Chassidus Chübelsack ist tagesaktuell und deshalb auf myriadenseitigen Wunsch ein weiterer JMTV-Nachmittagsfüller, sedö lüeg:

Donnerstag, 3. Juni 2010

Das Symbol des Widerstands konvertiert: Die Keffiyeh



Es ist bekanntlich für niemanden zu spät. So hat Shemspeed, ein Musiklabel von der amerikanischen Ostküste, ein neues Mode-Accessoire kreiert, das es möglicherweise auch in die Kollektionen namhafter italienischer Designer schaffen könnte. Neu ist dies Story nicht, lediglich jedoch die Tatsache, dass es die Keffiyeh nun auch in den traditionellen Zahal-Farbkombination gelb-grün gibt.

Freitag, 12. März 2010

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Some soul for Binyan Adei Ad (und dem Shemspeed-Label)

Das Lied stammt ursprünglich von Lipa Schmeltzer, einem in den jüdischen USA bestens bekannten chassidischen Sänger und Entertainer. Angeblich sind seine Melodien so einprägsam, dass sie sogar von Nolan Jackson, Sound Engineer von Calev Stratton in seinem Wagen beiläufig gesungen werden. For real, give it up for Nolan!

Und dazu noch Matisyahu's letzter Auftritt als Promo seiner neusten CD bei David Lettermann. Im Lichte von Channukah bemerke der geneigte Blogschauer im Hintergrund den überdimensionalen Disco-Trendel. Da laufz, sedö lüeg:

Und während wir in der Schweiz seit 613 Jahren immer noch mit den immergleichen MBD und Friedlechs abgefüttert werden, rollt an der Ostküste schon seit längerem die neue jüdische Welle mit Fusion-Artisten, welche sich sogar in Einkaufszentren zum Besten geben (u.a. wiederum Y-Love):

Dienstag, 15. Dezember 2009

Channukah, Fest der elektronischen und frivolen Spielereien

Erübrigt sich eigentlich weiterer Kommentare, deshalb auch diese ausführliche Einführung, Chag sameach & sedö lüeg:

Zum jetzigen Zeitpunkt weisen wir alle Halbwüchsigen auf den eindeutig unzniesdigen Inhalt des folgenden Clips hin. Chassidus Chübelsack übernimmt keinerlei Verantwortung für Gehenem-Einweisungsverfügungen und Entrüstungsstürme durch Soton's Jünger. Von Blingbling zu expliziter Unzüchtigkeit, Limos bis hin zu Kaul Isho ist wirklich eigentlich alles dabei, das Spass macht. Man ergötze sich deshalb der etwas anderen Art der Festtagsbegehung, sedö lüeg:

Samstag, 12. Dezember 2009

Channukah 2009 Mash-Ups von djBC und andere Sedö Lüeg's

Channukah ist ja ein einziges Schmierfest. Man ölt sich die Mägen derart massiv mit triefenden Latkes und fettigen Berlinern ein, dass eine Indigestion sozusagen vorprogrammiert ist. So ist ein beträchtlicher Teil der Chassidus Chübelsack-Redaktion bereits am Freitag Abend durch die Strassen Zürichs geschleift worden, als stehe der Channukah-Zeiger bereits auf Acht. Mitnichten. Und so geht die Völlerei in ganzen Zügen weiter. So sei's drum.
Im Sinne der Patschgerei, des Vermischens in eine undifferenzierte neue Einheit, einer Fusion alter verschiedener Herkünfte stellt djBC dieses Jahr ein originelles Fusion-Projekt mit 8 verschiedenen Mash-Ups ins Netz, eines ist auf Youtube zu finden, der Rest auf seiner Homepage im Quicktime-Format. Headliner und CC's Favorit bleibt aber eindeutig die Judaisierung des Springklassikers von House of Pain. Sedö lüeg und Chag Sameach:

Falls jemandem noch eine Redux-Version der Channukah-Geschichte in G-dcast-Format ist, noch ein Sedö-lüeg:

Ausserdem scheint US-Präsident Obama, seine Agenda der dringlichsten Probleme seiner Administration neu ausrichten zu müssen: Er kommt auch an Channukah nicht um die Thematik der Einladungen ins Weisse Haus rum (NY Times-Artikel).
Einstimmiger Favorit der Woche mit einer ellenlangen Huldigung für die unkonventionelle Methodik und die beste Rolle vorwärts "in action" ännet des Teichs geht eindeutig an Rabbi Moskovitz, auch bekannt als Rabbi Rambo in seiner Überzeugung, Sicherheit in Synagogen sei eine Verantwortlichkeit, welche auch durch das breite Publikum zu tragen ist. Unrecht hat er sicher nicht, das Resultat ist aber allemal sehr amüsant anzusehen, sedö lüeg:

Rabbi Rambo from Tablet Magazine on Vimeo.

Donnerstag, 19. November 2009

Next stop: Gili Trawangan

Liebes Poesie
We just arrived in Gili Trawangan where finally we plan sleeping for more than 2 nights in the same place. Most likely we will stay here until Sunday/Monday and move on to Bali. We first had given it a thought to climb up the volcano of Rinjani, but the weather gets worse on the island of Lombok and it's not advisable to climb up with bad weather. And also Tripogonz is experiencing very acute moments of lazyness and no motivation at all to run up 3000 meters...
Apart from that everything is fine. We had a great time on our cruise from Labuan Bajo along Sumbawa to Lombok with a very friendly crew and a very untalkative old danish cookie (who wore the same t-shirt for 4 days and lost his seemingly only pants last night during heavy winds - they just landed in the sea for good), ate great fish, snorkled like there was no tomorrow and of course had everything documented at lenght on pictures. (Unfortunately, even though we almost got into a stormy night, Kurt didn't join us) We invite you all to our first diashow as soon as we get back. A big highlight was of course the komodo dragons of Rinca and Komodo, very impressive also for animal-scepticists like the princess from the Atlas!
Stomachs are still doing fine. More or less. Tripogonz has his usual cramps in the morning and should actually have more bananas and white rice. And stop trying all sweets handed by friendly locals...
We miss you a lot and if you want to give us some news as to what's happening on the other end of the world (apart from disgraceful mails from the ICZ regarding ISO), please feel free!
@ Dietsch: Merci fuer de Reminder. Sonen lokale Geisha haet mich welle druf ufelupfe, isch aber nuet worde. Usserdem han ich da gmerkt, dass ich mis Siddur verhaengt han. Fuer Wuchetaeg und Shubbes reichts locker, RH waer e wahri Herusforderig und es heiters Raetselrate worde.
@ CC: Nungs, ich han en Bruchteil vo minere Inbox bis jetzt glaese, Ihr haend ja hart eine ade Waffle. 250 Mails, devo mindestens 249 vo oi. Ich danke us ganzem Herze, dass Ihr so insbruenstig a mich denked und mich so wuerdig vertreted. HAS. Bert, Dir e bsunderi Widmig. Choent es Buech schriibe ueber min Halichat Kise. Usserdem han ich es Bild vo Dir, mit welem ich jede Abig rede, bevor ich d'Auge zuemache.
@ Diego: Bin sprachlos. Mer goend morn uebrigens wieder go tauche & daenked a Oi.
@ Gunze: What's new?

Montag, 9. November 2009

Me Bali li Blog - Volume I

Funky folks
She hecheyanu. We have arrived. After two long - very long - days of sitting, movies and games we have arrived tonight at Bali. Actually we received a very warm welcome - mostly in the meteorological sense of the word. It's 8 pm and still well above 30 degrees.
Getting here was special. Already in Zurich we realized that we were smart enough to have forgotten our camera in Zurich. Bravo. Gotten to Paris we realized that the libyan part of the luggage had gotten lost. For long 90 minutes (Luzern, kaennsch) we were discussing and arguing with Mrs. Baguette-Air France how to proceed as we were to continue with a different airline (actually two). After which a solemn co-worker of her easily walked into the office with the missing backpack over his shoulders. Okay, done.
We then stepped on a very full airplane to Doha with mostly french tourists going to hike in the Himalaya. Service was great, you could choose between a zillion of movies, tv-shows and free drinks as long as you felt. We then arrived in Doha, very unspectacular airport, looks like a hub in the middle of the desert with a very substantial difficulty to figure out where all these people actually came from. All the shades of grey present.
At 1 am we then stepped onto another Qatar Airways-plane, service even better, managed to sleep in a way too short night as we were flying directly against the sun. But obviously we still managed to shluff. The rest of the time was spent between working through old newspapers-articles, playing who wants to be a milionaire and starting very doubtful movies (mostly abandoned after a few minutes). Therefore it made little difference that we realized on the plane that there was going to be another stop of an hour in Kuala Lumpur without getting out of the plane...
Now we're in Bali. There is a shortage of light, everything looks quiet oddly dark (there is an ongoing dispute between Judith and me whether there can be Internet with only generators working...). It looks very friendly, lots of cute restaurants and shops and chilling tourists. Tomorrow around lunch we are taking another flight (we miss the feeling of flying already) to get to Maumere. A couple of days of diving and then we hit the road back to Bali, stopping here and there according to our daily moods...

Donnerstag, 3. September 2009

Kult-Uhr: Matisyahu's neue CD "Light"

Tönt deutlich ähnlicher wie "The Streets" als das letzte Chassidic Song Festival, aber vielleicht ist das auch gar nicht so ein schlechtes Zeichen...

Und noch ein Stück aus dem vergangenen Jahr. Manchmal hat man das Gefühl, das jüdischste an Setup und Liedern seien die Peyes und das Oioioi.

Donnerstag, 27. August 2009

Punk Meyer


Zur Abwechslung mal wieder ein origineller Beitrag aus der Serie jüdisch-seltsamer kultureller Beiträge von ännet des Teichs. Wieder mal ist es Stehaufmännchen Y-Love, der inzwischen in fast jedem zweiten Clip seine Erscheinung feiert (so auch kurz im letzten Clip von EPHRYME), der uns diesmal seine tiefgründigen Erkenntnisse zu Gewaltenteilung und Korruption offenbart. Auf dass wir alle mit seiner moyredigen Hasmode steigen mögen, wochentags, am Shabbes, wenn der FCZ spielt, wenn nicht, was auch immer.
An dieser Stelle sei eine kleine Anekdote wiedergegeben, welche im Kult Online (wärmstens zur Lektüre empfohlen) letzthin erschienen ist. Der anzupreisende Kolumnatör heisst Thomas Meyer und ist dem Anschein nach auch jüdisch (der Chug Genealogie für Schlaflose ist jedenfalls bereits avisiert und hat seine Aussenkorrespondenten zur Ahnenforschung nach Gummihalslandia und in die Vorbezirke Novosibirsk ausschwärmen lassen). Jedenfalls war er zu einer Hochzeit in Israel geladen und hat seine Eindrücke folgendermassen zusammengefasst:

Man schleppt sich

Mein Freund Gad aus Israel hat mich an seine Hochzeit eingeladen. Schon am Flughafen Zürich beglückwünschte mich der Sicherheitsbeamte, als ich the reason of my journey angab: "Ah! A wedding! Masel tov!" Selbiges dann in Tel Aviv, als mein Pass gestempelt wurde: "A wedding! Masel tov!"

Am nächsten Tag traf ich mich mit Freunden von Gad für die gemeinsame Anreise zum Fest, das in einem Kibbutz im Norden stattfinden sollte. Wie sich herausstellte, war ich der einzige in Anzug und Krawatte, was die Frauen dazu ermunterte, die jüdische Mutter in ihnen ausrufen zu lassen: "But you're going to be hot!"

Mindestens siebenmal musste ich beschwören, dass ich mich trotz Jackett und Krawatte wohlfühle, und selbst wenn nicht; hier heirate schliesslich einer, da stehe es ja wohl ausser Frage, dass man sich in Schale werfe.

Schallendes Gelächter; dies sei Israel, hier müsse man nichts. Don't be so Swiss!

Im Kibbutz angekommen, begrüsste mich Gads Vater: "How do you do?"
Ich: "I'm fine, thank you, Sir."
Er: "Do you know why they say this?"

Es ist sehr jüdisch, einander Wissen zu vermitteln, auch wenn man eigentlich gar nicht will, aber hier lohnte es sich: "Because in New York, the Jews greeted each other by: Nu, wus macht a Jid?; and the Americans, they made out of this: How do you do."

Ich: "Okay, wus macht a Jid?"
Er: "Nu, man schleppt sich."

Es ist auch sehr jüdisch, dass man sich schleppt. Man schleppte sich also in den Garten, wo die Zeremonie begann. Sie wurde von einem freundlichen jungen Rabbiner geführt, der eine enorme Nase hatte.

"Hat aber eine enorme Nase, der Jud", dachte ich mir, und dann: "Thomas! Du sollst nicht solche Sachen denken! Bist doch selber Jud!" Aber so passiert das halt dann im Kopf. Auch beim Jud.

Der Rabbiner sang, die Gäste sangen, Gad gelobte, im Falle einer Scheidung 20 Kamele zu bezahlen, was etwas anachronistisch war, man rechnet heute eigentlich in Dollar, und dann ging man über zu Speis und Tanz. Vor allem aber zum Trank.

Später sprang die Braut im Brautkleid in den Pool, und dann sprangen alle anderen in den Pool. Ich war totally Swiss und schonte meinen Anzug. Schliesslich kotzte die Braut noch auf die Tanzfläche, um sich dann im Schoss ihres Gatten niederzulassen, von wo sie nicht mehr wegzubewegen war, was ihn sehr amüsierte.

Sollten Sie die Möglichkeit haben, an einer jüdischen Hochzeit teilnehmen zu können: Schleppen Sie sich hin, es ist sehr lustig.

Sonntag, 16. August 2009

Kulturtipps: EPHRYME und Oi-Va-Voi


Einerseits also der Link zur obgenannten Combo, welche natürlich auch Ihren eigenen MySpace-Auftritt hat. Originell ist die Verbindung von Hip Hop und Klezmer allemal.
Zudem sei dann noch auf das Theaterspektakel hingewiesen, das derzeit an den Gestaden des Zürichsees vor Wollishofen seine Zelte aufgestellt hat. Neben selten sehr originellen Strassenkünstlern und Nutella-Crêpes gibt's da ja auch handfeste Künstler zu sehen. So tritt am Mozei Shabbat, 29.8.2009, also in knapp zwei Wochen, da Oi-Va-Voi auf. Die einen mögen's kennen, die anderen haben etwas verpasst. Wie im Übrigen auch alle die, welche am selben Abend lieber nach Witerthur ans Lamb-Konzert gehen. Aber wahre Männer setzen eben Prioritäten.


Sonntag, 19. Juli 2009

MORE - forget your troubles and just get happy


Als Perle im Gestöber des Internets präsentieren wir heute einen visionären Kurzfilm, der schon tausendfach angesehen wurde und verschiedentlich Prämierungen eingeheimst hat. Hierzu die Youtube-Beschreibung:

The Academy-Award nominated animated short-film by Mark Osborne tells the story of a lonely inventor, whose colorless existence is brightened only by dreams of the carefree bliss of his youth.

By day, he is trapped in a dehumanizing job in a joyless world. But by night, he tinkers away on a visionary invention, desperate to translate his inspiration into something meaningful.

When his invention is complete, it will change the way people see the world. But he will find that success comes at a high price, as it changes himself, as well.

Anbei noch der Link zur DVD.
Und unfehlbar natürlich der Daily Schmonzes aus unser aller Kindheit, sedolüeg:

Dienstag, 26. Mai 2009

Was ein Tag a.k.a. die Wiedergeburt des 24.5.

Es ist so weit. Liebe Kinder, gebt fein acht, der Fonzie hat's uns eingebracht. Um 18:05 des heiligen Sonntags, 24. Mai 2009 wurde die geschundene und gemarterte Seele des treuen FCZ-Fans unübertreffbar beschenkt und zum 12. Mal zum Grossvater bzw. Schweizer Besten gemacht. Nachdem im Vorfeld noch im Rat der Weisen diskutiert worden war, ob man sich die Reise nach Bellenz geben möchte oder sich zugunsten der Paarschaft und der langhaarigen Hälften doch eines Besseren besonnen und sich damit begnügt, die wohl ohnehin nicht entscheidende Partie auf der Mattscheibe zu verfolgen. Nicht, dass jemand die Auswärtsreisen dieser Spieldauer nach Aarau, Mailand und Vaduz bedauert hätte, aber an einem gewissen Punkt kann man's auch mal sein lassen. Wenn auch zu Unrecht. So hatte doch eben erst die Der Sonntag hatte so harmlos begonnen. Kurze Joggrunde auf der Hündelerstrecke, danach erstes längeres Einstimmen in mamesh heimischer Atmosphäre auf die womöglich klimatisch lästigen Nebenerscheinungen des Grümpelturnier (zudann wird auch noch der Chemie-Drämmli-Effekt eintreten) und Einwärmen bei Calanda und Grillade. Spätestens als man merkte, dass man es beinahe haarscharf verpasst hatte, den Einmarsch der Spieler auf dem Comunale zu begutachten, spürte auch der Hinterletzte des CC-SK-Triumvirats, dass an diesem Tag womöglich noch Grossartiges passieren möchte. Die Nervosität stieg kontinuierlich ins Unermessliche. Kenntnisnahme der Führung des FCB, soweit eigentlich alles erwartet. Im Handumdrehen dann aber Frontenwechsel in Basel mit Führung für den GC Niederhasli. An sich auch nicht übel, aber auch dies nützt wenig, wenn Fonzie weiterhin Chancen versiebt und er von hinten wenig unterstützt wird. Und die Hoffnung, dass Gügi in seinem Leben nie mehr so alleine vor Leoni auftauchen darf. Nie mehr.

Pause. Einmal tief ein- und ausatmen und auf bessere Zeiten hoffen. Und torreichere. Inzwischen hat auch das sturste Alphatierchen mit Pläsierchen eingesehen, dass die Ablenkung durch paralleles Begutachten des Basler Spiels auf Zattoo wohl nicht zwingend schädlich wird.
Und dann trifft Fonzie endlich. E-N-D-L-I-C-H. Und plötzlich ist der Sonnenuntergang rosa und es schimmert an allen Enden. Es ist nun plötzlich möglich, plötzlich können wir heute noch Meister werden. Durchstehen, durchatmen, sich nicht durch halbbackene Bellenzer Drehschüsse aus dem Konzept bringen lassen. Die letzten Minuten werden zur Tortur, man steht sich wie beim Penaltyschiessen geschlossen in den Armen (im Wohnzimmer wohlverstanden) und als der Schlusspfiff ertönt, möchte der Wunderfitz am liebsten durch den Bildschirm hindurch das Comunale stürmen. Es ist vollbracht. Nun bringen sogar die witzlosesten Kommentare beduselter Fans am Schirm zum Brüllen. HB-Empfang und der Marsch an den Helvetiaplatz sind dann noch geistreiche und willkommene Zusätze. So improvisiert und spontan die Meisterfeier nun ausfällt, so bringt sie dennoch Dinge zu Tage, die man wohl nicht mehr so rasch vergisst. Zum Beispiel, dass Fonzie angeblich Deutsch spricht. Dass sich keiner der nicht Eingesetzten wohl so erleichtert gefreut hat wie Hassli. Dass Tico wirklich hart einen an der Waffel hat. Und dass sogar Gilli sich glaubs gefreut hat.
Besonders sehenswert ist der SF-Sport Aktuell-Beitrag vom Montag sowie der Auftritt des FCZ-Führungstriumvirats bei Tele Züri mitsamt Einkleidung von Mc Gilli.
PS: Wir danken Hakadosh Borchu zusätzlich für seine Umsichtigkeit, die Entscheidung nicht erst mitten in Shavuot zu platzieren, wo sie an allen heimischen CCler vorbeigesaust wäre. Wenn überhaupt. Und dafür, dass er davor auch in Budapest war.
PPS: Hört bitte auf mit dieser GCN-Dankerei, das widerspricht dem Derby-Geist. Witzig ist das Team der Runde im Blick aber dennoch... ;)

Mittwoch, 22. April 2009

Leseprobe einer Hörprobe: Sympathie in der Symphonie

Es gibt Lebensformen, welche einfach vor sich hin vegetieren. Deren Existenz keines weiteren Kommentars bedürfen und welche abseits von Zivilisation gleicherart zu bewundern wären, als ständen sie unter tosendem Applaus von abertausenden Zuschauern auf der historischen Platea von Woodstock. Dagegen stellen wir Organismen, welche von allen Anfang an direkt mitten ins Herz treffen und von welchen wir uns kaum mehr abwenden können. Gruppen von Menschen, denen wir stundenlange zuschauen könnten und uns wünschen würden, die Zeit würde still stehen und die Welt würde aufhören, um ihre Achse zu drehen. Oder um die Sonne. Oder egal worum. Jedenfalls ist der Autor auf der Suche nach einem Comeback-würdigen Examinationsobjekt auf den Synagogenchor der ICZ gestossen. Zu hören ist dieses bemerkenswerte Ensemble massiv begabter Laiensänger in regelmässigen, jedoch schwierig zu eruierbaren Abständen in der Synagoge der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich. Hier tragen sie entscheidend zur Feierlichkeit und Zerschönerung des Gottesdienstes bei, indem sie insbrünstig und mit bemerkenswerter Überzeugung und Mimik mit ihrer Stimmgewalt die entferntesten Winkel des prächtigen Gotteshaus erfüllen. Zusammengesetzt wird dieses Ensemble aus der Breite von Anwälten, Taxifahrern, Marathonläufern, Rentnern und Gemeindefunktionären.

Gleich von Anfang an merkt man die Überzeugung dieser sympathischen Truppe, welche es bewerkstelligt, eine überzeugende Mischung aus unzähligen Jahrhunderten jüdischer Liturgie ans Publikum zu tragen, wobei dieses fast jede Melodie mitzusingen und mit einem Lächeln zu tragen weiss. Wenn der Chor bei laufendem Gottesdienst eintritt und sich witzelnd mitten auf der Treppe formiert, weiss auch der hinterletzte Synagogenbesucher, dass gleich eine orchestrale Verzückung bevorsteht. Die Stimmung ist fast mit in Scheiben zu schneiden. Nun hat auch das letzte Chormitglied seine Weltwoche aus den Noten wegversorgt und steht eingesingt bereit für seinen Einsatz. Die Melodien sind bereits derart eingefleischt, dass kaum ein Chorjunge mehr auf seine Noten schauen muss und dem Dirigenten sozusagen blind durch den umfangreichen Gottesdienst folgt. Nach dem letzten Ton ist der Dienst für diese Mannen dann getan und sie verziehen sich wieder diskret in ihr Kämmerlein oder in ihre eigene Universen. Und für den Besucher und Synagoganten bleibt diese süss-malzige Melodienfolge in den Ohren, welche ihn während Monaten bis zum nächsten und hoffentlich baldigen Auftritt begleiten wird.
Der nächste Auftritt des Synagogenchors findet am 25. April 2009 statt (Bilder stammen von der Homepage des Synagogenchors, www.synagogenchor.ch).

Montag, 1. Dezember 2008

Ueli Maurer, Bundes-Rattes-Kandidat

Ein Beitrag an die Sektion der politisch Bildungsfähigen unter uns. Man stelle sich bitte vor, dass so einer uns in Zukunft neben Obama, Sarkozy und Medwedew vertreten soll. Mir kommt der ueli-mative Würger.

Freitag, 24. Oktober 2008

Top Ten der Jontef-Herbstmanöver-Nervtöter 2008



Wir erklären das Herbstmanöver nun tatsächlich und hochoffiziell für beendet (obschon in uns allen noch der Böög brennt). Fertig mit der allzweitäglichen Nachmittags-Schlafanödung mit anschliessend obligatem Schlafentzug bis 02:00 morgens und entsprechender Hundsmiserabilität am Folgemorgen. Fertig mit Masslosigkeit und Völlerei. Fertig mit den Schüttelspasmen wedligen Stängelgemüses und lottriger Strauchblätter, fertig und basta. Neunzig Minuten durchgekämpft, Verlängerung entspräche dem Spielverlauf in keinster Weise. Zur Feier des Tages seien spontan die würgendsten Nervtöter des Moments und Augenblicks in einer klassischen Top Ten-Anordnung aufgezählt. Was man nicht runterzählen kann, gilt ja schliesslich auch nicht.
Demnach:
10. Herbstmanöver 2008: Während vier Wochen praktisch jeder Tag ein Jontef, ein Mozei- oder aber ein Erev Jontef.
9. Das Bedürfnis von Bürokollegen zu verstehen, was man denn jetzt effektiv zwei ganze Tage lang gemacht hat.
8. Der unerträgliche Nervenkitzel in der Sukkah: Ist es jetzt nur zu kalt oder regnet es wirklich auch, damit man zuhause essen kann?
7. Sukkes-Lieder aus dem Kindergarten, welche von Rütteln und Schütteln des Lulavs handeln. Pfui.
6. Vanille-Duftbäume und Duftkerzen in der Sukkah, ist was für Mantafahrer oder den Besitzer der Roten Zora (meyvin, kännsch?)
5. Drosches an Hallel-Tagen: Braucht kein Mensch und birgt Risiko von Frustquetschungen für Etrogim!
4. Migros Enge am Sonntag vor Jontef. Man könnte meinen, es gäbe was gratis.
3. Das passiert vor allem dann, wenn sie Mist bauen und zum Beispiel beim Einparken gegen einen Pfeiler fahren und "mal wieder typisch Charlie" sagen. Das ist nicht charmant sondern doof. Auch wenn's nichts mit Jontef zu tun hat.
2. Gespielte Freude am Simchat Torah. Am letzten Tag des Herbstmanövers ist man insgeheim wohl eher froh, dass man es wieder mal überstanden hat.
1. Ins selbe Körbchen: Nicht Duschen am Jontef und sich dann am Simchat Torah so penetrant beim Wettstampfen am Vordermann reiben. *würg*

PS: Man gratuliert an dieser Stelle ein erstes Mal und zwar der Verlobung eines treuen Chossids, einer wahren jüdischen Seele. Soll sein mit einer dicken Schwarte Naches und Glückseligkeit.
PPS: Man gratuliert sogleich ein zweites Mal. Urobinho und Gonzebio (Version Samba und nicht Portugues) haben heute wieder mal den Jackpot geknackt. Erst mal funzt gar nichts, die PS2 streikt und will erst nach Betätigung des Menus auf russisch aufleben. Dafür dann erst mal ein dickes torloses Unentschieden gegen Bahrain, gefolgt von Siegen gegen Israel und die Niederlande. Inzwischen hat sich da ein Duett mit Flanken und wuchtigen Kopfschmetterern in nahe und entfernte Torwinkel etabliert, dass es schon fast in den Augen zu glänzen beginnt. Finalrunde dann klaren Siegen gegen Angstgegner Wales, einer 70-minütigen Aufholjagd gegen Liechtenstein inkl. Verlängerung, dann ein weiterer Fudigegner, der gerade entfällt und dann das Grande Finale gegen Argentinien. Führung, dann Kopfballausgleich durch Pinkt-Saviola, dann Traumkombi zum 2:1, Ausbau der Führung, Anschlusstreffer zum Heimzittern und dann die grandiose Pokalübergabe mit Konfetti, alles und Filscharf. So macht der Donnerstag Spass. Simchesnaches den Gladiatoren, welche so in Würde und mit Plakette die Ära PES 2008 beenden durften - das Folgeprodukt wartet bereits in der Sihlpost auf die Auslieferung.

Sonntag, 12. Oktober 2008

Kiki, Armageddon und der fliegende Hamster


Die Geschichte ist uralt, wird im Zweiwochenzyklus repetiert und verliert dennoch kein bisschen seiner Brisanz. Seit 1998 geistert im Internet die Geschichte von Eric Tomaszewski und seinem Raketenhamster umher. Natürlich gehört die Story in die Sparte Anti-System und liegt haarscharf auf der Kante der Erzählbarkeit. Jedoch ist sie zu gut, um einfach nicht erzählt zu werden. Deshalb in voller Länge und mit angehängten Kommentaren eines ulkigen Internauten:

Tatsachenbericht aus der LA-Times
Im Nachhinein gesehen war der grosse Fehler das Streichholz anzuzünden. Aber ich habe nur versucht, den hamster wieder zu kriegen." hat Eric Tomaszewski amüsierten Ärzten in der
Abteilung für schwere Verbrennungen im Salt Lake City Hospital erzählt.
Tomaszewski und sein homosexueller Lebenspartner Andrew (Kiki) Farnom, waren nach einer Session der intimen Art zur Ersten-Hilfe-Behandlung eingeliefert worden, nachdem dabei
einiges schief gelaufen war. "Ich habe ein Papprohr in sein Rektum eingeführt und dann Raggot, unseren Hamster, hineinschlüpfen lassen." erklärte er. "Wie gewöhnlich hat Kikki 'Armageddon' gerufen, das Zeichen dafür, dass er genug hatte. Ich habe versucht, Raggot zurückzuholen, aber er wollte nicht wieder rauskommen. Also habe ich ein Streichholz angezündet und in das Rohr gespäht, wobei ich gedacht habe, das Licht würde ihn anlocken."
Bei einer eilig einberufenen Pressekonferenz beschrieb ein Sprecher des Krankenhauses was als Nächstes geschah. "Das Streichholz entzündetet eine Gasblase im Innern, eine Flamme schoss aus dem Rohr, entzündete Mr. Tomaszewski's Haare und fügte seinem Gesicht schwere Verbrennungen zu. Ausserdem fingen das Fell und die Schnurrbarthaare des Hamsters Feuer und entzündeten im Gegenzug eine noch größere Gasblase noch weiter im Inneren. Dies schleuderte den Nager nach draussen wie eine Kanonenkugel."
Tomaszewski erlitt Verbrennungen 2. Grades und eine gebrochene Nase durch den Aufschlag des Hamsters, während Farnom Verbrennungen ersten und zweiten Grades an seinem Anus und Enddarm erlitt.

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Die TOP 11 der beängstigenden Fakten dieser Geschichte:

11. "Ich habe ein Papprohr in sein Rektum eingeführt"
- Guter Anfang.

10. "Wie gewöhnlich hat Kikki 'Armageddon' gerufen"
- Die machen das öfter?
(Zumindest aben sie es öfter als einmal getan!).

9. "also habe ich ein Streichholz angezündet und in das Rohr gespäht"
- Tut mir leid, ber das ist so als würde man mit einem
Teleskop in die Hölle schauen. Ich würde eher mit einem
Fernglas in die Sonne blicken.

8. Der arme Hamster (der offensichtlich an geringem
Selbstwertgefühl leidet) wird aus dem Ar*** des Typen
gefeuert wie Rocky der fliegende Hamster.

7. Sich die Nase durch einem Hamster brechen, der aus dem
A---h eines anderen gefeuert wird. Ich kann nur raten, aber
ich vermute der hamster war nach seinem Ausflug in Kikkis
"Tunnel der Liebe" auch nicht mehr so ganz taufrisch.

6. Leute, die mit vulkanartigen Gasblasen in sich rumlaufen.

5. Das ist in Salt Lake City passiert. Was für eine Art von
Menschen sind Mormonen? Ich kriege langsam ein ganz neues
Bild von der Osmond Familie.

4. "Verbrennungen ersten und zweiten Grades an seinem
Anus." Macht das das Jucken und die Unannehmlichkeiten von
Hämorriden nicht zu einer willkommenen Erholung? Wie soll
man nach so was noch in Ruhe aufs Klo gehen?
Und der Geruch von einem verbranntem Anus muss in der
Top 5 der schlimmsten Gerüche auf Gottes Erden sein.

3. Leute, die sich Kiki nennen, was ganz offensichtlich ein
polinesisches Wort ist für:"Volldeppen, die sich Nagetiere in
den Ar*** stopfen."

2. Welches Krankenhaus gibt eine Pressekonferenz fuer so
etwas?

1. Leute, die so etwas tun und es dann auch noch in der
Notaufnahme zugeben, es getan zu haben.
Tut mir leid, aber ich hätte mir irgend ein Ammenmärchen
ausgedacht, von einer umherstreichenden, pyromanischen,
unmenschlichen Analsex-Horde, die in mein Haus eingebrochen
ist und mich dann mit einem Stück glühender Holzkohle
missbraucht habt, bevor ich die Wahrheit zugebe.
Nennt mich ruhig altmodisch, aber kann mir einfach nicht
vorstellen zum Arzt zu gehen und zu sagen: "Nun Herr Doktor,
es war folgendermaßen: Wissen Sie, wir haben diesen Hamster,
genannt 'Raggot, und wir haben ein Papprohr genommen...