Kurz und knapp, denn das folgende Bild braucht eigentlich keine weiteren Erklärungen. Ja, für diejenigen, für die es nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist. Eine bestehende Etikette wurde mit einer neuen überklebt. Aus "verpackt am 8.12.2010" wurde kurzerhand "verpackt am 27.3.2012". Übrigens: Fundort ist nicht der Freistaat Bayern und es ist auch nicht irgendwelches vergammeltes Dönerfleisch. Sondern Pouletfleisch, das als "koscher" verkauft wird. En Guete! An dieser Stelle muss die Frage erlaubt sein, wann endlich die jüdischen Gemeinden und die Behörden aktiv werden.
Freitag, 27. April 2012
Ups, they did it again
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Diego
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00:16
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Divrei Chassidim
Labels: Gazno?, Koscher Guerilla, Polnisches Frischfleisch
Mittwoch, 4. Januar 2012
Migros-Käse und mikrobielles Lab
Folgende Produkte der Migros wurden ohne tierisches Lab hergestellt:
Sämtliche Milchfrischprodukte unseres Eigenproduktionsbetriebes Estavayer Lait SA (ELSA) werden ohne tierisches Lab hergestellt. Beachten Sie das ELSA-Signet oder Betriebszulassungsnummer 2434 auf der Verpackung.
Sämtliche Quark-Produkte (Quark nature, Quark M-Budget, Bio Magerquark, Früchtequark, Léger-Quark, Quark-Crèmen) werden ohne tierisches Lab hergestellt. Die Quark-Desserts enthalten Gelatine.
Die in der Migros erhältlichen Mozzarella-Produkte aus Kuhmilch der Marken Alfredo, Santa Lucia (Galbani), Léger und M-Budget sowie der Migros Bio Mozzarella (2006.086) werden mit mikrobiellen Lab hergestellt. (Mozzarella di Bufala (2126.818) dagegen wird mit Kälbermagenlab hergestellt).
Auch Kiri, Babybel und alle Cantadous werden mit mikrobiellem Lab hergestellt.
Der Feta Mikos (2125.940) wird mit mikrobiellem Lab hergestellt.Für den Feta Xenia (2125.951) und den Xetabel (2125.760) wird dagegen Kälbermagenlab verwendet.
Hier ein paar weitere Beispiele von Produkten, welche ohne Kälbermagenlab hergestellt werden (Änderungen vorbehalten):
Frischkäse können in der Regel problemlos ohne tierisches Lab hergestellt werden. Für Weich-, Halbhart- und Hartkäse sind Labersatzstoffe aus qualitativen Gründen weniger geeignet.
Artikelnummer Produktname 2101.270.240.00 Léger Rustique 2101.277.240.00 M-Budget Schweizer Hartkäse 2104.051.060.00 Sennenmutschli 1/4 Laib 2104.070.240.00 Luzerner Rahmkäse 2104.070.242.00 AdR Luzerner Rahmkäse 2104.110.040.00 St. Paulin 1/2 Laib 2104.110.060.00 St. Paulin 1/4 Laib 2104.110.220.00 St. Paulin 150g 2104.113.040.00 SE St. Paulin 1/2 2104.118.240.00 Léger Minitaler 2104.143.040.00 Gomser Raclette 1/2 Laib 2104.279.240.00 Raccard Scheiben Moscato 2104.340.240.00 M-Budget Schweizer Halbhartkäse 2104.711.000.00 Reibkäse Pizzamischung 2104.789.240.00 Bio Familie-Chäs 2123.851.260.00 M-Budget Allgäuer 2124.052.260.00 M-Budget Gouda 2124.230.220.00 Fol Epi 150g 2125.173.220.00 Chamois d'Or 150g 2125.671.220.00 Le Vieux Pane 2125.673.220.00 Le Chaumes 2104.051.025.00 Sennenmutschli 2104.070.025.00 Luzerner Rahmtilsiter 2104.082.025.00 Léger Tilsiter 2104.143.025.00 Gomser Raclette 2104.160.025.00 AdR Walliser Bergkäse 2104.160.065.00 Gomserkäse 2104.164.025.00 AdR Dallenwilerkäse 2104.216.025.00 Spycherkäse 2104.249.025.00 AdR Lenker Bergtummeli 2104.360.025.00 Don Olivo 2104.505.025.00 AdR Lenker Kräuterkäse 2104.789.025.00 Bio Familie-Chäs 2105.053.025.00 Couronne 2105.166.025.00 Dallenwiler Geisskäse 2124.026.025.00 Stilton Vieux 2124.230.025.00 Fol Epi 2124.951.025.00 Englischer Cheddar 2125.107.025.00 St. André 2125.110.025.00 Peyrigoux 2125.173.025.00 Chamois d'Or 2125.211.025.00 Chavroux 2125.563.025.00 Brie Coeur de Lion 2125.609.025.00 Bresse Bleu 2125.673.025.00 Chaumes 2125.675.025.00 St. Albray 2125.740.025.00 Brebiou 2125.880.025.00 Cambozola
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13:52
1 Divrei Chassidim
Labels: 13.05., anti-system, Gourmessa, Helden, Koscher Guerilla, Polnisches Frischfleisch, Schöni Momänt
Sonntag, 3. Juli 2011
Matisyahu, seltsamer kulinarischer Genosse
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11:27
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Divrei Chassidim
Labels: Polnisches Frischfleisch, Rekurs
Dienstag, 10. Mai 2011
ELSA-Mozzarella: Update
Erstens. Wir fühlen uns als bisherige Vertreter der Zweifel-Paprika-Masslosvertilger geehrt, den Kampf mit einer neuen Kategorie aufzunehmen. Nämlich wurde eben bekannt, dass die Paprika-Version der Budget-Chips nun ebenfalls auf der Koscherliste steht. Auf jetzt, entlastet Eure Haushaltsausgaben.
Zweitens. Auch die Snacketti-BBQs sind nun auf der Koscherliste. Da man nach dem Snacketti-Konsum jeweils das Völlegefühl verspürt, das man auch vor ihnen hatte, handelt es sich um ein Nullsummenspiel.
Drittens und zur eigentlichen Causa dieses Updates: Der Koscherkommissar und Coiffeur des Stiefgöttis von Churban Brünzel hat sich in heiliger Mission begeben und hat ein ebenfalls unverzichtbares Element der koscheren Küche wieder erforscht: die smiley-versehenen Budget-Mozzarella-Ziegel (geschmacklich übrigens in jeglicher Hinsicht empfehlenswert). Dabei hat sich herausgestellt, dass ELSA die Mozzarella (also auch die Alfredo-Reihe) nicht mehr selbst herstellt, sondern von Emmi bezieht. Emmi jedoch führt sie noch nicht auf ihrer bekannten Lab-Liste (gehört inzwischen aufgrund ihren Werts schon fast eingerahmt und danach in die Gnisa), weshalb weitere Forschungsaktivitäten nötig sind.
Wir bleiben dran. Und warten sehnlichst auf positive Bescheide.
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17:27
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Divrei Chassidim
Labels: Koscher Guerilla, Missing Lutz, Polnisches Frischfleisch
Freitag, 18. März 2011
Der erste israelische Single Malt ward erfunden
Zugegeben. Erstens trinkt nicht jeder gerne Whisky. Zweitens nicht gerne in gesunden Mengen. Und wenn jemand sich dann dazu bekennt, dann gibt es mannigfaltig Restriktionen bezüglich Vorlieben und Qualitätsbeschränkungen. Sogar unter den Single Malts sind lange nicht alle geniessbar. Vor allem diejenigen, welche ausserhalb Schottlands abgefüllt bzw. fabriziert werden, stossen oftmals auf rümpfende Nasen. Nicht jeder trinkt Yamakazi, ich persönlich finde den Säntis oder den Swissky sehr selten und erst geniessbar, wenn es auf den Geschmack nicht mehr gross ankommt. Das Post-Octomore-Syndrom halt...
At the end of 2008 the Israeli Whisky Society (IWS) bottled the first ever whisky cask to land in Israel. This is part of a unique and complex project pursued by IWS for a long time.Natürlich konnte ein solches Produkt nicht auf den Markt kommen, ohne bereits erste Chumres auf den Plan zu rufen. Deshalb sei auf eine Chametz-Besitzeswarnung des "Jerusalem Kosher News"-Blogs hingewiesen, welche letztes Jahr bereits erlassen wurde. Wohlbemerkt, es geht darum, dass es um Chametz geht, welcher im eigenen Eigentum bleibt und deshalb für den Genuss während des ganzen Jahres verboten bleibt:
The aim of this project is to age quality whisky in Israel. To this end, we initially dispatched a few casks of young malt whisky to Israel. We then placed them in a number of prime sites to enable the whisky to breathe the holy air in various places in the country. All sites were hand picked, and all provide the whisky
suitable climatic conditions and local charm.
On December 22, 2008, IWS bottled 236 bottles that were filled from the first cask that landed in Israel. This cask was placed between the cool stone walls of the Scots hotel wine cellar in Tiberias, on the Sea of Galilee. This is a malt that was distilled in the Arran Distillery on the Isle of Arran in western Scotland and matured here in the Holy Land. This unique malt was bottled directly from the cask and was not diluted, coloured nor chill filtered. The product proves that the air and environment of the Holy Land gives the whisky a character and uniqueness that cannot be found anywhere else in the world.
The next cask that is scheduled for bottling is located in the wine cellar of the American Colony Hotel in Jerusalem. This is an exceptional site, which according to initial samples taken from the cask, grants the whisky a unique character.
Jerusalem Kosher News has learned that the “The Israeli Whiskey Society” single cask whiskey that is about to go on sale (“Jerusalem Cask”) or is already on sale (“Scots Hotel” Single Cask) is most probably chametz that remained in the possession of a Jew over Passover and therefore, may be forbidden forever.There are those seeking to assist the local whiskey aficionado in clarifying this matter after learning that it remained in the possession of its Jewish owners over the holiday this past Pesach, as well as previous ones while it was aging. But, the JKN has learned that they have been unsuccessful, thus far, in their efforts to determine if there is a way to have the whiskey permitted b’dieved (post-facto). It should be noted that the chairman of the Israeli Whiskey Society has been honest, forthright, and fully cooperative in these efforts.
(...) To the best of my knowledge, all the locally-aged whiskey currently being bottled and sold by the IWS in Israel most probably falls under the category of chametz that remained in the possession of Jews on Passover and therefore it remains prohibited forever.
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13:00
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Divrei Chassidim
Labels: Eretz und Medine, Osten, Polnisches Frischfleisch, Schöni Momänt, tribute, Uaiuai-Schnulz des Tages
Mittwoch, 9. März 2011
Jew York, zweiter Akt
Wo waren wir? Ah, das Programm. Gestern hatte sich das Gemahlentum vorgenommen, ein spontanes Programm durchzuführen. Dieses führte ins Financial District, dann ans Memorial Museum zu 9/11, weil ich gerne das Projekt der beiden Pools und der neuen Türme sehen wollte. Anschliessend wollte man noch das physische Ground Zero begutachten. Leider stand uns hierbei sehr ungünstig ein Discountshop im Weg, der Century 21. Verrückte Auswahl, verrückte Amis und Touristen. Da packt man sich ein Trolley, schlendert zwischen Myriaden von Hemden, Krawatten, Socken und Pijama-Hosen und packt einfach mal nach Gutdünken ein. Nach gefühlten 613 Jahren hat man also wieder mal tüchtig zugepackt. Zu Unrecht, wie manch ein Modekritiker hinter vorgehaltener Hand aber schon gemunkelt hat. Und um alle Alternativgeister zu beruhigen: Nein, ich bin nicht auf den Trick mit den Elchshirts reingefallen.
Für viel mehr ausser Shopping, einem soliden Hamburger am Abend im Cafe Clasico und einem lokalen, erwarteterweise etwas fadem Weizenbier in einer Bar um die Ecke hat es nicht gereicht. Auch gut.
Dafür hat man sich nach einem Spaziergang durch den Central Park (alternativ, wie wir sind, haben wir natürlich die Anweisung, nur im Gegenuhrzeigersinn um den See zu gehen, nicht befolgt) und einem zweifachen vermeintlichen Rencontre mit Denzel Washington (es war zweimal derselbe Typ, das zweite Mal war er's aber noch weniger als das erste Mal) heute das Salomon Guggenheim-Museum gegeben. Nachdem man sich erst kürzlich den eher mediokren Film "The International" gegeben hatte, der unter anderem auch eine der entscheidenden Schiessereien in diesem Museum beinhaltete (leider sah man davon heute keine Spuren mehr), wollte man sich verständlicherweise auch des kulturellen Brotes dieser Stätte erlaben. Es war ziemlich eindrücklich. Vor allem die unteren "Stöcke" sind sehr interessant, gegen oben wird das Gemüt etwas müder, die Videoinstallationen eher unverständlich und die Gemälde insgesamt deutlich düsterer. Dafür ist die Kandinsky-Sammlung sehr bereichernd. Und erwachsen.
Später strollte man wieder durch die 5th Avenue und runzelte die Stirn über eine Vielzahl von masslos überbewerteten Läden. So beispielsweise der Niketown. Der Laden ist immens gross, hat aber in der Mitte ein riesiges Loch, dessen Wert nicht verstanden werden kann. Die Auswahl an Schuhen, also eigentlich das Stammprodukt der Marke, ist bedenklich klein. Flache Sneakers sind ohnehin anscheinend ein Produkt, das im März in dieser Stadt nicht zu finden ist. Es ist ein bisschen wie mit den (ebenfalls überbewerteten) SUV's, einfach an den Füssen. Der New Yorkeur bevorzugt das tragen von überdimensionierten Fusseinfassungen, am besten dicke Basketballschuhe in Leder und langweiligen Farben und weit über die Knöchel gehend. Na ja, nicht mein Ding.
Gegessen hat man dann in einem Deli, dessen Name aus Selbstschutzgründen (if I tell you, I'll have to kill you) nicht weitergegeben wird. Es war jedenfalls so ein Lokal, das aussah, wie das Honeybunny-Bistro in Pulpfiction, aber einfach in ein tunnelartigen langgezogenen Schlauch gelegt. Seltsame Beschreibung, war aber auch ein seltsames Lokal. Für ein Triple Deli, also ein Sandwich mit drei Scheiben scheusslichem, dünnem Brot und einer lächerlich grossen Anzahl Scheiben von Corned Beef und Salami zahlte man US$ 21.-, also der Preis, welcher andernorts für ein solides Steak bezahlt wird. Womit man wiederum beim überraschenden und generischen Summa Summarum-Fazit angelangt ist, dass Deli-Sandwiches masslos überbewertet sind.
Dafür sahen wir dann ein ziemlich gelungenes Musical, nämlich Memphis, der Gewinner der TONY-Awards 2010, ein Stück über die Anfänge des Rock'n'Roll. Sehr unterhaltsam, kurzweilig und wohl auch unterbewertet. So, das wär's. Man gratuliert aus der Ferne Barcelona und dem ukrainischen Konglomeratsfussball und allen ehrlichen Häuten dieses Planeten (inklusive dem Exilanten).
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06:35
1 Divrei Chassidim
Labels: Kamera umgehängt und ab, Koscher Guerilla, Kultuhr, mogg, Polnisches Frischfleisch, Schöni Momänt
Samstag, 5. März 2011
Und was würdest du tun?
Geschätzte Leserschaft, nach Wochen des Zauderns und Zögerns, nach Monaten der Ungewissheit und schlaflosen Nächten ist es endlich soweit. Rechtzeitig zu Rosch Chodesch Adar II ist sie hier, in unendlicher Fragwürdigkeit und bereit, unser aller Leben zu verändern.
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Lino
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20:05
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Divrei Chassidim
Labels: Gazno?, Koscher Guerilla, Polnisches Frischfleisch
Donnerstag, 10. Februar 2011
Nachbearbeitung des Beginnes des Endes
Herr B. Frucht: Die Klatsche schmerzt (hält inne, ringt mit den Tränen). Sie schmerzt aus zwei Gründen. Erstens sind wir uns das Siegen gewohnt. Nun haben wir zwei Niederlagen in Folge kassiert, was uns noch nie passiert ist. Zweitens schmerzt die Niederlage aufgrund der Art und Weise wie sie zustande gekommen ist. Wir hatten Spiel und Gegner im Griff, lassen den Gegner durch unnötige Tore zurück ins Spiel kommen und können dann nicht mehr reagieren.
Im Vorfeld hatten verschiedene Experten eher einem Sieg für Scherdünn gerechnet. Was ist passiert?
Wir und der Ball sind plötzlich (kurz vor der Halbzeit) nicht mehr gelaufen.
Unser wichtigtster Spieler Nelson J. Mandela ist langzeitverletzt. Wir haben zwar einen ausgeglichenen Kader, doch kann nicht jeder gleich viel mit dem Ball anfangen. Dies hat der Gegner gemerkt und sogleich den Savannenhuscher als Manndecker auf mich gehetzt. Da ein weiterer Spielmacher den Phon ersetzen musste, wurde unser Aufbauspiel durch diese Massnahme zerstört. An dieser Stelle ein grosses Kompliment an den Gegner für die Taktik und vor allem für die Laufbereitschaft ohne Auswechselspieler (!). Wir haben den Kampf nie richtig annehmen können (Ka-Tdjing!!!).
Hat sich Scherdünn vielleicht durch die Polemik um Blerim anstecken lassen?
Nein, wir stehen nicht so auf Joga Bonito "wow". Eher auf taktischen Fussball.Doch leider waren wir gestern ausgerechnet taktisch unterlegen.
Ist Scherdünn ohne den angestammten Urflipp auf der Linie verwundbarer?
Keine Frage, auf der Linie sind wir ganz sicher verwundbarer ohne ihn. Im Angriffsspiel hatte der Kugelblitz gestern von hintenallerdings mehr Akzente setzen können.
Um hier aber keine Diskussion loszureissen: Phon ist und bleibt unser Stammtorwart, Punkt!
Was wurde in der Saisonpause falsch gemacht? Habt Ihr zu wenig Tschulent trainiert?
Was dass auch immer heissen mag, "Tschulent trainieren". Konsumiert haben wir mehr als genug davon (die Beigeräusche und Mimik um diese Antwort werden in einer zu bestimmenden Session mit Professor Zeiser näher analysiert. Die Chassidus Chübelsack-Akademie für Wissenschaft und jüdische Riten hält an dieser Stelle ausserdem fest, dass es etwas ähnliches wie "mehr als genug Tschulent" physikalisch gar nicht geben kann. Solche Aussagen zeugen von einem mehr als fragwürdigen Religionsbewusstsein und deren Emittent gehört hierfür ausgepeitscht).
Wie sieht der weitere Verlauf der Saison aus? Könnt Ihr Euch noch steigern?
Steigerungspotential ist ganz sicher vorhanden, doch muss da taktisch und fussballerisch noch einiges geschehen. Wie ich schon zu Beginn der Saison bemorken habe: Wir haben bisher jedes Jahr das Finale erreicht. Das ist auch dieses Jahr unser Ziel und daran messen wir uns.
Was spricht der Transfermarkt? Sind Verstärkungen angezeigt?
Zurzeit werden keine Transfers in Betracht gezogen. Unser Kader ist gross und stark genug um mithalten zu können (Standardantwort 17 im Katalog, Danke).
4 Mannschaften liegen in der Liga derzeit innerhalb von 3 Punkten und legen eine Hand auf 3 Playoffspiele (Hart am Start ausgenommen, welche enteilen). Wer macht das Rennen?
Die Hinrunde ist noch nicht einmal fertig gespielt, darum ist eine Prognose zum jetztigen Zeitpunkt sehr schwierig. Ich wage zu behaupten dass es für Seleçao eng wird. Schliesslich verlieren die per sofort ihren nicht unumstrittenen Stammtorwart, welcher ja von einem (selbsternannten) Experten als "bester Torwart der JLeague" bezeichnet wird.
Fakt ist, dass die JLeague von Jahr zu Jahr auf hohem Niveau ausgeglichener wird, was sehr erfreulich ist. Dadurch sind auch Überraschungen kurz vor Playoffbeginn nicht ausgeschlossen.
Die JLeague-Spielleitung hat auf telefonische Anfrage jegliche Fragen zur Planung eines JLeague-Jubiläumsanlasses strikte von sich gewiesen, hat mit juristischen Schritten gedroht und zieht einen Rücktritt in corpore in Erwägung.
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15:39
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Divrei Chassidim
Labels: JLeague, Polnisches Frischfleisch, Rekurs, schnauze und strampeln, sport unterem davidstern
Freitag, 29. Oktober 2010
Trejfenes Handy - Schulausschluss

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13:09
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Divrei Chassidim
Labels: 13.05., CC Daily Schmonzes, de tergo, Gueti Frag, gute_besserung, Osten, Polnisches Frischfleisch
Dienstag, 5. Oktober 2010
Impressionen aus dem Heiligen Land
Aber Tel Aviv ist auf seine Art auch ein verrückt geiles Pflaster. Das Wort Flanieren entstammt nach CC-Nachforschungen eigentlich aus dem Hebräischen. Die Wurzeln sind zwar nicht ganz klar, aber wer mal auf der Tayelet, Shuk haCarmel, Shuk Bezalel, dem Shuk haPishpushim in Yaffo, auf Sheynkin, der Ben-Yehuda oder Diesengoff (nicht abschliessende Aufzählung) unterwegs war, kann dies bezeugen. Unter anderem fällt man innerhalb von Gruppen immer wieder zurück, weil man gar nicht genug kriegt von diesen wahnwitzigen Konversationen, Diskussionen und unnachahmlichen Verkaufsgesprächen. Ein Genuss sondergleichen. Ebenfalls ein Besuch wert ist inzwischen die Hafengegend im Norden mit einer Höllenaussicht auf die nächtliche Meeresgischt.
Um den hiesigen Schabbestischen die Konversationsthematik Nr. 1 nicht zu nehmen, wollen wir an dieser Stelle auch auf die kulinarischen Entwicklungen im Land von Milch und Honig Rücksicht nehmen. Im Gegensatz zum untenstehenden Autor habe ich mich in 10 Tagen Aufenthalt mit lediglich zwei Löffeln Cottage und einem Milkshake zufriedengegeben, sonst nur Fleisch. Ging los mit dem legendären Shwarma vom "Shemesh" auf Jabotinsky in Ramat Gan, geht über das g-a-n-z-e Menü der Burgers Bar (Lammburger oder die scharfe 300g-Keule), dem Jem's in Ramat Gan (Rib-Eye Entrecote!) sowie dem obligaten Besuch am Freitag um 12:00 in Fertigwaren-Verkaufslokalen von Bnei Brak:
"Ist das dieser unförmig grosse Topf da hinten Tschulent?"
"Ja, aber der ist noch nicht bereit." Und schon hatte ich wieder dieses glückselige Lächeln im Gesicht, sodass ich mich mit einer einfachen Portion gesüsster gehackter Leber zufrieden gab. Ah ja, eine Ankündigung des Weltuntergangs und atomaren Supergaus habe ich auch noch entdeckt. Klickt auf das Bild und vergrössert es, die Lektüre jeder einzelnen Zeile lohnt sich!


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11:24
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Divrei Chassidim
Labels: CC Daily Schmonzes, Eretz und Medine, Gid Hanashe, Polnisches Frischfleisch, Schöni Momänt, simchesnaches, Tu Bishvat
Dienstag, 6. Juli 2010
Gastronomie an der Côte d'Azur: Restaurant Binoutche in Juan-les-Pins
Fazit: Der Besuch ist für fleischophile Südfrankreich-Besucher mehr ein Muss als ein Soll. Juan-les-Pins ist auch für ein abendliches Flanieren entlang der Strandpromenade absolut zu empfehlen und in vielem deutlich freundlicher als die ungleich grösseren Cannes oder Nizza.
Binoutché-Chassidus Chübelsack-Spezialofferte: Besucht bei Eurem nächsten Côte d'Azur-Besuch das Binoutché in Juan-les-Pins, erwähnt, dass Ihr auf Empfehlung von Chassidus Chübelsack gekommen seid und kommt so in den Genuss einer 20%-Reduktion auf Eurer Konsumationsrechnung.
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Divrei Chassidim
Labels: Gid Hanashe, Kamera umgehängt und ab, Koscher Guerilla, Polnisches Frischfleisch, Topften
Sonntag, 9. Mai 2010
Das leise Ende der Coop-Truthahn-Schnitzel aus Israel
Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir nach wie vor kein koscheres Ersatzprodukt für die Trutenschnitzel in unserem Sortiment haben. Wir können Ihnen zu diesem Zeitpunkt leider nicht sagen, ob und wann eine entsprechende Alternative angeboten werden kann. Dürfen wir auf Ihr Verständnis hoffen?
Das Coop-Sortiment wird im Sinne einer steten Optimierung in regelmässigen Abständen genau unter die Lupe genommen wird. Die besagten Trutenschnitzel sind aus qualitativen Gründen aus dem Sortiment gestrichen worden.
Es tut uns Leid, Ihnen keinen anderen Bescheid geben zu können. Es würde uns freuen, Sie weiterhin bei uns begrüssen zu dürfen.
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16:03
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Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, churban brünzel, Gourmessa, Polnisches Frischfleisch, Rosengarten
Dienstag, 4. Mai 2010
Gibt es im IKEA eigentlich Koscherprodukte?
Auf dem gestrigen erneuten Familienausflug in den IKEA (nach der israelischen Devise Weisst Du nicht wohin, dann geh mal in ein Einkaufszentrum) hat sich der heimische Möbel-Lego-Fetischist wieder einmal gefragt, ob es eigentlich auch eine Legitimation gibt für diese abartig mundend aussehenden Heringsorten in der IKEA-Lebensmittelabteilung. Unsereins müht sich wöchentlich mit versalzenen, geschmacklosen oder einfach ätzenden Hering-Variationen, während wohl der Nordländer es viel eher versteht, kulinarisch verständlichen Hering vorzubereiten als der Polakke von nebenan. Also hat man kurzum eine interaktive Forschung betrieben und entdeckt, dass IKEA eine ziemlich umfassende Liste von koscheren Artikeln führt, auf welche hiermit hingewiesen sei Bezeichnenderweise stammt die Liste von der jüdischen Gemeinde in Edinburgh, Irland, und aus dem Jahre 2006. Ja, hat denn Stockholm keine eigene Koscherliste? Dodoch, hat es. Nur stammt die aus dem genau gleichen Alter und führt merkwürdigerweise keine IKEA-Artikel. Churban Brünzel hat jedenfalls einmalgetestet und kann die Empfehlbarkeit auf unverbindlicher Basis und natürlich höchst inoffiziell nur bestätigen.
Öffentliche Geheimtipps: Dillchips (unbedingt Fish Roe-Paste (Lachsrogen- und -forellenpaste) drüber schmieren, Senapssill (Senfhering), Sourcreamsill)
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14:03
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Divrei Chassidim
Labels: churban brünzel, epos, Gourmessa, Polnisches Frischfleisch
Jüdischer Ohrensaft: The jew's ear juice
Im Internet kursieren für den jüdischen Ohrensaft zwei Theorien. Der weniger fundierten gemäss handelt es sich hierbei um eine falsch buchstabierte Version des juciest juice. Dies ist aber wenig mehr als ein freundlicher Erklärungsversuch. Tatsächlich handelt es sich jedoch um den Saft eines asiatischen Pilzes, welcher in unseren Breitengraden als Judasohren (oder Holzohren, Holunderschwamm, Wolkenohrenpilz oder auch ganz einfach Mu-Er) bezeichnet wird. Gemäss selbsternannten Gourmetpäpsten ist dessen Saft eine Delikatesse und in der Zubereitung ein ziemlich schwieriger Prozess, welcher das latente Risiko eines minderwertigen Endproduktes mit sich bringt. Ob man sich im Wissen um diese Tatsache einer chinesischen Aludose anvertrauen will, das sei schliesslich jedem selbst überlassen. Angeblich riecht es irgendwo zwischen Bratensauce und Apfelessig und schmeckt dabei in einer bemerkenswerten Steigerung wie schlecht gegorener saurer Most (da Mehlbeere und chinesische Datteln beigemischt werden). Erhitzt schmeckt das Getränk eher nach einer Spaghetti-Sauce und angeblich nun merklich besser. Ob das Produkt hier bereits erhältlich ist, entzieht sich der Kenntnis genauso wie die Tatsache, ob ein Handirr-Mullah schon drigspeuzt hat.
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10:17
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Divrei Chassidim
Labels: CC Daily Schmonzes, Gourmessa, Polnisches Frischfleisch
Donnerstag, 11. März 2010
Alfredo Lardelli wird Hazoloh-Gönner, efsher
Telezüri-Bericht, verlinkt auf Tagi-Homepage
Man möge sich bitte den obigen Beitrag zu Gemüte führen, insbesondere die Standbilder im hinteren Drittel des Beitrags bezüglich seines Abtransports. Das ist noch wahrer Kiddush Hashem...
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Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, Polnisches Frischfleisch
Sonntag, 21. Februar 2010
Die Routine des Schnitzers
S: Aufpassen, sonst schneide ich Sie auch noch. Weiss aber nicht mehr, ob von Ihnen (was mich ja zu einer mitteleuropäischen Rarität machen würde).
B: Schade, schon passiert. Bei wieviel sind wir inzwischen eigentlich angelangt?
S: Weiss auch nicht so genau, wohl um die 5760, muss mal nachsehen. (Ein paar Minuten später die Bestätigung: fünfttausendsiebenhundertzweiundsechzig).
Dinge, die man sich einmal vor Augen führen muss. Und ja, der Koffer war auch da.
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Divrei Chassidim
Labels: churban brünzel, Gid Hanashe, meisterwerk, Polnisches Frischfleisch
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Coop-Truthahnschnitzel: Aus der Küche geplaudert
Nachdem an den Sukkot-Tischen, Shabbatmahlzeiten, Barmizwes, Shidduch-Lounges, in Knäckefrieden und Freudekuchen und sogar in Trauerhäusern von nichts anderem mehr die Rede war (Yves Bourgignon ging letzthin in Effretikon sogar auf die Strasse und brüllte sich in seiner unendlichen Trauer und in bester Mordechai-Manier eine „Zeaka Gdola uMara“ aus dem Leib), hat sich die CC Red Action ein Herz gefasst und hat den Coop-Bunker einmal angefragt, weshalb eigentlich die ominösen Coop-Truthahnschnitzel (Konsumprodukt Nr. eins bei allen Mozei-Late Night-Spachtlern, Last Minute-Shabbes-Organisatoren und notorischen Pseudovegetariern) aus dem Sortiment genommen worden. Wieso wurde uns diese Freude vergellt, wie ein ordentlicher Schweizer Bürger ohne Identitätskrise, im Einkaufszentrum ganz normal in die Kühltruhe zu greifen und einen Sack panierte Truten in den Einkaufswagen zu werfen? Wieso werde ich so bestraft?
Die Antwort des Coop-Kundendienstes folgte in weniger als 1.5 Stunden:
Vielen Dank für Ihren Anfrage. Wir bedauern sehr, dass Sie das Trutenschnitzel aus Israel in unserem Sortiment vermissen.
Nach Rücksprache mit der zuständigen Fachabteilung müssen wir Ihnen mitteilen, dass die besagten Trutenschnitzel in der Tat aus dem Sortiment genommen wurde. Im Moment sind wir auf der Suche nach einem passenden Ersatzartikel. Bis dahin bitten wir Sie um etwas Geduld.
Es tut uns Leid, Ihnen keinen anderen Bescheid geben zu können. Es würde uns freuen, Sie wieder bei uns begrüssen zu dürfen.
Der Konsumentenblog Ihres Vertrauens bleibt jedenfalls dran und meldet sich, sobald sich eine Entwicklung abzeichnet.
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07:24
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Divrei Chassidim
Labels: churban brünzel, Gourmessa, Polnisches Frischfleisch, Schwarma

