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Mittwoch, 15. Juni 2011

Die Kotel ist auch ein Basketballplatz

Und offensichtlich hat dieser Herr auch noch reichlich Trainingsbedarf. Gute Besserung. Vielleicht gründet er ja dereinst in Zürich die JLeague-Basketballfraktion. Der Antrag zuhanden der Jleague Foundation für Entwicklungssport und Verfassung sei bereits eingereicht...

Montag, 22. November 2010

Benefizaktion von Kiriat Yearim und der JLeague Zürich


Ran an Eure mottenden Kleiderschränke, raus mit den Altlasten!

Die JLeague Zürich führt mit Kiriat Yearim eine gemeinsame Aktion durch, an welcher jedermann teilnehmen kann.

Kiriat Yearim leitet in Israel seit 1951 Wohnstätten in Kinderdörfern für sozial geschädigte, traumatisierte und milieugeschädigte Jugendliche, wo sie losgelöst von Krieg, persönlicher Not und Verwahrlosung während 3-6 Jahren u.a. eine Chance auf geordnete berufliche und soziale Zukunft erhalten (weitere Infos und Projekte auf der Kiriat Yearim-Kinderdorf-Homepage). Hierzu gehört auch die Freizeitgestaltung. Wie die JLeague-Spielleitung in Erfahrung bringen konnte, sind die meisten Kinder passionierte Fussballfans.

Erfahrungsgemäss besitzt jeder von uns das eine oder andere Fussball-Trikot, das er schon etliche Jahre nicht mehr getragen hat oder aus welchem er längs- und breitseitig herausgewachsen ist. Wir möchten diese in der Schweiz sammeln, sie Kiriat Yearim übergeben und den geprüften und bedürftigen Jugendlichen (teils bis 18 Jahre alt) eine kleine Freude in Ihrem Alltag bereiten.

Wir bitten Euch deshalb, bis Ende 2010 Euren Kleiderschrank auszuräumen und uns gebrauchte, neue, alte Fussball-Trikots zu bringen, welche wir im Namen der JLeague Zürich an Kiriat Yearim weiterleiten werden.

Gebt die Trikots am Wizo-Basar vom 27./28. November 2010 am Whiskystand im Foyer der ICZ uns persönlich ab oder nehmt für die Übergabe mit einem Mitglied der Spielleitung Kontakt auf (E-Mail auf spielleitung (a) jleague.ch oder telefonisch auf 076 338 7894).

WICHTIG: Damit möglichst viele Trikots übergeben werden können, bitten wir Euch, auch Euren Freunden und Bekannten von dieser Aktion zu erzählen bzw. dieses Mail weiterzuleiten.

Die JLeague-Spielleitung

PS: In der letzten März 2011-Woche werden Kinder von Kiriat Yearim mit einem Chor in der Schweiz das 60 Jahre-Jubiläum der Partner-Organisation begehen. In diesem Rahmen versuchen wir, ein Freundschaftsspiel in der JLeague-Spielhalle zu organisieren . Wir werden Euch diesbezüglich sowie über den weiteren Verlauf der Trikot-Aktion über unsere Homepage
http://www.jleague.ch/ auf dem Laufenden halten.

Montag, 8. November 2010

Ein Heer von Zwillingen

Der Titel ist natürlich eine Würdigung des hauseigenen Tigers (mehr Miezekatzerl, aber sag's ihm bitte keiner).
Und wovon spricht man hierbei eigentlich? Nun, der Schweglerpirmel zieht dieses Wochenende einträchtig gegen Wolfsburg dem Benaglio einen unhaltbaren Schuss in den Winkel. Amen, als geschehe es jede Woche. Zusätzlich legt er davor Gekas einen uneigennützigen Assist erster Güte ab. Auch gut. Womit wir schon in Italien angelangt sind.
Da verliert Von Bergen mit Cesena standesgemäss in Turin bei der Alten Dame 3:1, nachdem man auch noch geführt hatte. Von Bergen spielt durch, kassiert drei Tore und wird immer noch mit 6.5 bewertet, als Klassenbester der Verteidigung wohlbemerkt.
Gögi Inler, potentiell neuer Captain unserer Heereself und seit jeher umstrittene Figur im Mittelfeld, legt für Udine einen Kopfball auf den zweiten Pfosten ab, von wo dann der Führungstreffer entsteht. Schiesst zweimal brandgefährlich auf den Torhüter, der darauf nur in höchster Bedrängnis abwehren kann. Bewertung? Ebenfalls ein 6.5 mit der Begründung, er verliere keinen Ball und jeder seiner Pässe lande beim (mannschaftseigenen) Empfänger. "J-e-d-e-r."
(Ziegler spielte 1:1 gegen Catania, unauffällig, wenn auch mit grossem Aufwand.)

Und was hat das mit dem Titel zu tun? Bei N'Kufo schrie jeweils die ganze Nation, der habe einen Zwillingsbruder und spiele nur in der Nationalmannschaft jeweils so schlecht, das sei doch unverständlich.
Dasselbe Phänomen trifft bei der halben Auswahl zu. Barnetta? Derdyiok? Lichtsteiner? Behrami? Alle haben sie Zwillingsbrüder!

Nur Alex Frei, den darf man sowohl im Club wie auch in der Auswahl auspfeifen, der ist und bleibt einfach schsse, erst recht nach seinem egoistischen Ich-bleibe-einhalb-Entscheid (merkt eigentlich jemand, dass ich mich mit dem Ausdruck "Nati" in der geschriebenen Sprache schwertue?).

Dienstag, 16. Februar 2010

Gestatten, Humberto Suazo

Einen eigentlichen Round up zum Formstand der einzelnen Schweizer Exponenten gibt's nicht, Dzemaili sieht die WM bestenfalls am Fernsehen, Lichtsteiner kämpft um einen Stammplatz, Ziegler spielt konstant und Padalino manchmal auch. Von Bergen hat am Wochenende ausgesetzt, Derdiyok ist inzwischen bei 10 Treffern angelangt (und wird an der WM systemhalber wohl trotzdem nur von der Bank starten) und Barnetta's Zwillingsbruder produziert weiterhin Flanken, wie man sie in der Nationalmannschaft halt immer noch nicht kennt. Runner Up Dani Gygax ist wieder einmal unter ferner Liefen aus den Matchblättern verschwunden. Und niemand weiss warum.
Derweil begnügen wir uns also mit einem Prachtstor von Humberto Suazo. Humberto wer? Wer ihn nicht kennt, tut besser daran, sich den Namen mal zu merken. Ist u.a. mit Chile Vorrundengegner Helvetiens. Bitte warm anziehen und resolut am Abschluss hindern.

Montag, 1. Februar 2010

Eyal Golasa's zur S.S. Lazio geplatzt (editiert)

Gemäss übereinstimmenden Meldungen in den einschlägigen Medien wechselt der israelische Stürmer Eyal Golasa (für weiterführende Groupie-Informationen persönl. Homepage, Wiki, Transfermarkt) von Maccabi Haifa zur S.S. Lazio (ja, die heissen wirklich so, società sportiva).
Auszüge des Könnens dieses jungen Mannes kann man sich weiter unten zu Gemüte führen. Ganz so berauschend ist es jedenfalls nicht, zwei Schüsse abgefälscht, beim letzten Köpfler steht er zudem im Offside.
Derweil stehe ein weiteres israelisches bzw. israelitisches Jungtalent, Gai Assulin, welcher derzeit bei der Nachwuchsmannschaft des grossen FC Barcelona unter Vertrag steht, in Verbindung mit dem Hofe von Arsène Wenger und dem Arsenal FC.
Und zu guter Letzt sei Yossi Benayoun in Liverpool aufgrund des Saisonverlaufs desillusioniert über die Perspektiven der Mannschaft und wolle seine Karriere woanders fortsetzen. Sachen gibt's. Wenigstens ist man zum Wochenstart schon wieder über alles Wichtige auf dem Planeten informiert.
EDIT: Eyal Golasa hat sich inzwischen nach einer vertraglichen Auseinandersetzung entschieden, seine Karriere doch bei Maccabi Haifa fortzusetzen. Nachdem er schon in Rom aufgetreten war, dort Ghetto und Synagoge besucht hatte und merkte, dass er im Hinblick auf womöglich bestehende vertragliche Bindungen doch nicht in Italien spielen will.

Donnerstag, 21. Januar 2010

Jöst for Fön - Scherdünn 11-11, Kurzinterview

Dökti Grasl, das gestrige Resultat lässt auf ein Spiel schliessen, welches dem Namen Spitzenkampf alle Ehre erwies. Können Sie dies unterzeichnen?

Ich kann das absolut unterzeichnen. Es war ein faires attraktives, auf hohem Niveau geführtes Fussballspiel mit schönen Toren und Torszenen.

Allerdings war die taktische Leistung von Jöst for Fön alles andere als Spitzenkampfwürdig. Wer 10 Minuten vor Schluss mit 5 Toren Vorsprung führt, darf eigentlich keine Punkte mehr abgeben. Anstatt sich nach dem komfortablen Vorsprung auf eine solide Defensivarbeit zu konzentrieren, haben sie weiterhin mit vollem Einsatz versucht den Vorsprung noch weiter auszubauen, was uns entgegengekommen ist. So erhielten wir unerwartet Platz unser Spiel zu entfalten und den Anschluss wieder herzustellen.

Entspricht es dem Spielgeschehen, dass gestern Abend kein Gewinner ermittelt wurde?

Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen (2:3). Jöst for Fön hat kurz nach dem Tee das Tempo erhöht und sehr effizient abgeschlossen. So ist auch der Vorsprung von 4:9 nach 30 Minuten zu erklären. Wir hatten uns in diesem Moment eigentlich kaum mehr Chancen ausgerechnet doch wollten wir uns nicht vom direkten Konkurrenten abschlachten lassen und eine Kanterniederlage einfahren. Wir wollten uns mit Anstand aus der Affäre ziehen und plötzlich ist uns zwischen Minute 30 und 40 wirklich fast alles gelungen.

Entsprechend den geschilderten jeweiligen Spielanteilen ist 11:11 ein Resultat, welches dem Spielgeschehen entsprach.

Wer waren die wichtigsten Akteure beidseits der Mittellinie?

Auf Seiten von Jöst for Fön hat der Äthiopier (oder ist er Jemeniter) ein überraschend starkes Spiel gespielt und nebst dem Tor des Tages, via selbstaufgelegter Direktabnahme, zusätzlich zahlreiche Tore geschossen. Der Energie- Sturmtank war wie immer sehr aktiv und torgefährlich doch er alleine hätte das Spiel mit drei 100% Chancen längst klar machen können. Zusammen mit dem Basler Jonas bildete er gestern Abend ein sehr unberechenbares Duo.

Bei Scherdünn hat sich St. Gallen der Jüngere in der erste Halbzeit für wichtige Assists und ein Tor ausgezeichnet. In der zweiten Halbzeit waren es dann der Grasl Schwager und Grasl selbst welche den Rückstand fast im Alleingang wieder aufgeholt haben.

In den Gängen des Freudenbergs munkelt man, es liege Ihnen ein lukratives Angebot von Selecao Simchesnaches für die begehrte Spielmacherposition vor.

Ich selbst habe von diesem Gerücht bisher nichts gehört und kann dementsprechend keine Stellungnahme dazu abgeben. Es ehrt mich natürlich wenn mein Name im Zusammenhang mit anderen Spitzenteams fällt.

Gibt es eigentlich eine teaminterne Hierarchie bei Scherdünn?

Grundsätzlich gibt es keine Hierarchie. Doch hat der Chasencaptain natürlich das letzte Wort was die Spielanlage anbetrifft. Der Teammanager sucht während den Transferphasen jeweils bewusst nach Spielern, welche sich in diesem liberalen Mannschaftsgefüge wortlos einordnen.

Wie läuft der Integrationsprozess der Neuen innerhalb von Scherdünn?

Die beiden Zuzüge haben sich e-r-s-t-a-u-n-l-i-c-h schnell integriert und massgeblichen Anteil an der bisher sehr erfolgreich verlaufenden Saison. Nicht zuletzt bei den knappen Siegen gegen die Vorjahresdritten Sch'motive und letzte Woche gegen die Schochtim hatten sie ihre Verpflichtung mehr als rechtfertigen können. Diese Neuverpflichtungen haben zur defensiven Stabilität und offensiver Durchschlagskraft beigetragen.

Was sind die Aussichten für den weiteren Verlauf der Saison?

Ich denke nach oben ist bei uns alles offen. Nach der bisher erfolgreichen Hinrunde können wir uns nach der Winterpause entspannt aber konzentriert der Rückrunde widmen. Ziel ist es, das Pulver nicht vor den Playoffs zu verschiessen. Letztendlich kann auch eine durchschnittliche Saison während den Playoffs vergoldet werden, was uns in der letzten Saison gelungen ist.

Nach zweimaligem Titel kann unser Ziel nur Titelverteidigung heissen.

Montag, 18. Januar 2010

Nationalmannschafts-Flash: Dzemaili in Form


Auf dem Weg in die Einsamkeit der Stadien Südafrikas sei in regelmässig unregelmässigen Abständen auf einzelne Akteure der besten Kicker Helvetiens hingewiesen, welche unsere Farben dannzumal gegen die spanischsprachigen Lawinen verteidigen werden, welche uns überrollen werden (keine Angst, wir werden trotzdem Weltmeister). Insofern nutzen wir die Gunst des Wochenendes und der vergangenen Spielrunde in den besten Ligen Europas und weisen auf ausgewählte Spitzenathleten hin, welche sich zudem auch im Sichtungskader von Chassidus Chübelsack befinden:
- Blerim Dzemaili (Parma): 0-0 gegen Udinese, holt einen Penalty raus, ist an allen Ecken des Spielfelds und an jedem Spielzug beteiligt und verdient sich die besten Noten seines Teams. Auf Standards muss er sich noch verbessern, aber da befindet er sich in der Nati ja in bester Gesellschaft. Wird zu einer ernsthaften Alternative/Ergänzung zu Inler.
- Benaglio: Verletzt und Wolfsburg geht mit 3-1 gegen die Gross'schen Stuggis unter. Langsam werden seine gesundheitlichen Beschwerden zu einer grossen Ungewissheit für den Sommer. Insbesondere im Lichte der Alternativen (Wölfli zu inkonstant) und der Blick-Kampagne pro Coltorti.
- Barnetta (der hervorragende Zwillingsbruder unseres Nati-Flügels): Trifft wieder einmal und Leverkusen gewinnt. Dasselbe gilt für Derdiyok, welcher sich für seine Tore nicht mal auf Geschwister abzustützen braucht.
- Inler (Udinese): Gesperrt, hat demzufolge ausgesetzt.
- Ziegler (Sampdoria): 1-1. Wird nun praktisch im Wochenrhythmus eingesetzt und hat sich hinten links einen Stammplatz erarbeitet , versucht, sich auch regelmässig mit Weitschüssen einzubringen.
- Padalino (Sampdoria): Weniger Spielpraxis in dieser Saison für ihn, diese Woche hat seine Einwechslung aber zu einem Aufschwung in der Mannschaft gesorgt, jedoch ohne Früchte zu tragen.
- Lichtsteiner (Lazio): Verliert auswärts mit drei Toren gegen Atalanta und einen entfesselten Doni. Fällt in der Schlussphase auch noch wegen einem Kopftreter gegen den am Boden liegenden Peluso auf, was ihm bei Anwendung des TV-Beweises wohl noch eine mehrtägige n Spielsperre eintragen wird. Schwache Leistung.
- Von Bergen: Landet (mit Raffael) nach einem 3-0 bei Hannover in der Top Elf der SID. Klärt eine Situation auf der Linie und absolut auf der Höhe des Geschehens. In Abwesenheit von Djourou und Senderos immer mehr zu einer Gewissheit der CH-Nati.
- Senderos: Fällt in absoluter Abwesenheit von Spielpraxis (lediglich ein Spiel diese Saison!) dieser Tage nur noch durch sporadische Transfergerüchte auf. Ausser Köln, Elche und Meyrin sind nun aber wirklich alle Teams einmal in Betracht gezogen worden. Langsam aber sicher muss sich Hitzfeld die Frage stellen, wie lange ein Spieler über einen solchen Bonus verfügen darf.

Montag, 7. September 2009

Kränzchen für Ibra

Man mag ihn ja ungelenk finden, zu gross, zu laut, zu geldgierig und insbesondere darf man ihm anlasten, dass er bei seinem Last-Minute-Tor mit Schweden in Budapest in der laufenden WM-Quali sehr glücklich zum Erfolg gelangt. Vielleicht sieht man hier aber auch, wieviel Bewegung er im Spiel aufbringt und was er alles dabei einstecken darf. Entschädigt jedenfalls zu Genüge.


Und auch immer wieder gut anzusehen ist der Anschauungsunterricht, weshalb Taekwondo vielleicht nicht ganz so eine schlechte Grundschulung für Fussball gewesen sein kann...

Donnerstag, 6. August 2009

Tripolis hat's gewusst!

War alles nur ein Bluff, Bickel hat uns an der Nase geführt, Canepa spielt auch schon mit Medien und Mannschaft, aber was soll's. Der FCZ ist eine Runde weiter und hat morgen bei der Auslosung der Champions League-Playoffs mit einem relativ einfachen Gegner die Weichen zu stellen für ein kleines Meistercup-Märchen für unsere Ex-Zwerglis. Grossen Respekt für diese Willensleistung.
Apropos Willensleistung und grosse Nüsse: Die Zusammenfassung des Maccabi Haifa-Spiels möchte man sich natürlich nicht vorenthalten, deshalb in vollen acht Minuten Länge, sedolüeg:

Bin nicht sicher, aber der eine Pancho bei Maccabi heisst wohl wirklich Golaco. Angeblich wollte er zuerst Eiskunstläufer werden, kam aber in den Walliser Vorausscheidungen nie am Lamm-Bieli (im Gegensatz zum Tscherno-Bieli) vorbei, weshalb er sich dann doch für Fussball entschied. Wahre Geschichten, welche nur das Leben selbst schreiben kann. Auf Simchesnaches und Maccabi-FCZ in der CL-Gruppenphase!

Sonntag, 18. Mai 2008

Firlefanz, Römertopf-Hunde und saftige Ohrfeigen

Für den sonntäglichen Ausdauertest des FC Hakoah verschob sich die jüdische Athletenschaft diese Woche ins Neudorf. Auf dem Weg säumten noch Ethanolleichen Schwammendingen, was natürlich besonders motivierend wirkte.
Zürich Nord am Sonntag Morgen natürlich die ideale Destination, um der Gentilen neuste Freizeitbeschäftigungen spazieren führen, nämlich Hunde, die gerade so gross sind, dass sie auf einen Shishlik oder in einen Römertopf passen, womöglich auch noch mit einem verzierenden Tennisball im Genick.
Jedenfalls fand man sich in der Garderobe, etwas ältere Semester wie Flügelflitzer Ferrone, den neuen Blickredaktor Ebbenstayn, Rosslunge Petiholz und der ewigheutige Libero Vo-Gott. Letzterer wurde jedoch inzwischen in der Stammformation von einem Dear Israeli Brother verdrängt, dessen Unerschrockenheit und Substanz vor allem in der ersten Halbzeit für grosse Sicherheit in der Defensive sorgte. Man lag wie so oft in den ersten 15 Minuten arg in Bedrängnis, Pfostenschuss gegen uns, dann das obligate 0:1 auf Weitschuss der Italiener (wohlbemerkt mit den eng-homophilen Kappa-Leibchen der Italianim). Daraufhin wachten die Haguahner aber auf, erzielten zuerst den gerechtfertigten Ausgleich, den offsidehalber (4 Meter, kännsch) eklatanten Führungstreffer und dann noch auf dem kurzen Winkel auch noch gleich den weiteren Treffer durch den Hattrickschützen Karanowitsch.
In der Pause wurde fast ein Fertiggrill angezündet (der Hund schmürzelte schon so schön in der Sonne), so gut war die Stimmung, es gab Divrei Torah zu den neuen orthodox-zionistischen Revolutionsplänen in Israel. Mit dem Wiederanpfiff war es aber ziemlich drastisch vorbei mit der Herrlichkeit. Nach Ausschöpfung des Haguah-Wechselkontingents sank das Laufpensum der Blauen und damit wurde man ein erstes Mal nach weitem Pass in die Tiefe zweimal in Zweikämpfen geschlagen, worauf Inter Zurigo ein erstes Mal buchen konnte und Mitte der zweiten Hälfte auf 2:3 heran kam. Weiter kam Haguah zu Entlastungsangriffen, welche teils aber überhastet oder zu wenig konsequent ausgeführt wurden. Im direkten Gegenzug eines solchen erzielten die Azzurren dann in der 84. Minute den Ausgleich nach wiederum unglücklichem Ausgang eines Zweikampfs an der Strafraumgrenze. Und schliesslich kam es wie es kommen musste und kurz vor Abpfiff, sozusagen in der 93. Minute (kännsch?), nach einem Hakoah-Konter und einem Gegenzug der Interisti konnte man wiederum nach Zweikampf an der Strafraumgrenze abziehen und den Siegestreffer zum 4:3 erzielen. Bei den Hakoahnern blieb nach einer guten Spielstunde und gutem Aufbau die Ernüchterung, ohne Punkteausbeute aus dem Norden abziehen zu müssen. Insgesamt spielt der FC Hakoah aber seit verschiedenen Wochen Fussball, wie er in keiner Weise mit der Hinrunde vergleichbar ist. Das Team ist im Umbruch, der Frühling und die nahende EM lassen ungeahnte Hormonschübe zu. In diesem Sinne verabschiedet sich Euer treue Korrespondent der 5.-Liga-Provinzplätze wieder.
In elender Treue
Euer Schorsch Möckli

Dienstag, 5. Februar 2008

Joga bonito für die grossen Jungs

Es gilt heute, das EURO 08-Feuer weiter anzufachen und das Bertchen ob der Degradierung des Plastikmembrums die besten Wünsche auf eine einträchtige und gegentorlose EM mitzugeben. Herr Kuhn, wie wir als Väter künftiger Nachwuchstalente den helvetischen C.T. benamsen sollten, hat sich selbst ein Denkmal gesetzt und ein weiteres ebensolches demontiert. Am Ende werden wir wohl nicht Europameister und die Wunde des kläglichen Scheiterns an der letzten WM klafft immer noch pfundsbreit gen Himmel, aber wenigstens hat Kuhn Stiel hochmontiert sowie später Kläffer Sforza und noch später auch den konstipierten Scheibenwischer abberufen und jetzt halt auch noch von Zubi. Herr Kuhn hat im Vorwinter seiner fussballerischen Karriere nochmal geblufft und setzt voll auf die Karte Jugend. Zubi's Aetas hat seinen Zenit nun schon längere Zeit verlassen und weniger schlecht wird er auch durch die EM nicht, weshalb die Festlegung auf den objektiv stärksten des Torhüter-Triumvirats absolut in Ordnung geht. Und weil wir uns mit dem sympathischen Ex-Madeirer so sehr freuen, auf dass er uns noch so oft mit Glanzparaden um die Ohren fliegt, verweisen wir kurz noch mit dem heutigen Titel auf eine neue Sorte von Athleten, welche Fussball in ihrer ganz eigenen Art umsetzen (vor allem an diejenigen von uns, welche in Halle und auf Rasen verletzungsmässig noch nicht ganz ausgekostet haben). Sedö lüeg.



Donnerstag, 24. Januar 2008

Nullitas hilarum balabalaque

Einerseits darf vermeldet werden, dass in der italienischen vierten Liga ein Stern aufgegangen ist. Ironischerweise spielt der in der Region von Neapel und ist argentinisch-italienischer Doppelbürger. Am Ende ist dieses Kunststück aber doch nicht ganz so spektacoolär, handelt es sich doch um einen Maradona, nämlich den Sohn des legendären Diego Armando. Aus vierzig Metern einfach mal den Fuss drüber heben, kurzum: verdient eine Nomination für den Mamesh-Meschugge-Award des Januars 2008.



Des weiteren sei auf den Messirus-Nefesh Award für den Januar 2008 hingewiesen, der durch meine gespaltene Persönlichkeitsteile (im Stil von "I hear dead people") unisono an einen Fussballprofi verliehen wird. Lustig genug, dass der nun einem Namen gehorcht, der nicht ganz alltäglich ist, nämlich Bekim Kastrati. Noch viel brüllhafter (für uns hauptsächlich ironischer Art, für ihn dann doch eher in schmerzhafter Weise) ist die Tatsache, dass er als 28-jähriger Fussballprofi und Stürmer der Fortuna Düsseldorf ein schmerzhaftes Rencontre mit des Münchner Bayern Van Buytens Nocken hatte (PG, kännsch?), was in einer tiefen Risswunde an einem Testiculum resultierte, auch genannt Hodenriss. Schmerzen einer anderen Welt, shelo neda. Oder eben: Messirus-Nefesh-Award im Januar 2008 (vor allem aber deshalb, weil er bis Matchende einfach weiterspielte und das in einem Freundschaftsspiel!).

Dienstag, 15. Januar 2008

Uaiuai-Schnulz des Tages: Tashma - Shine

Ist zwar nicht zwingend ein Schnulz, aber immer noch witzig genug, um mich davon abzulenken, dass es mich am linken Fuss (Innenrist) juckt. Ich stelle zudem eben auch einen gewissen innovativ-kulturellen Anspruch an unsere Autorengemeinschaft. Ganz Gross-Samaria soll von den Neuerungen des 21. Jahrhunderts und der Verbreitung von alternativen J-Musikquellen profitieren.

An dieser Stelle sei zudem noch erwähnt, dass morgen Abend in der berühmt-berüchtigten Halle der Wahrheit einer der erfahrensten, haarigsten und am schwierigsten bezwingbaren Indoor-Tschütteler seinen Einstand in der JLeague geben wird, der Blushnik persönlich, von den gegnerischen Stürmern auch liebevoll "Die Wanze" oder neuerdings auch "Abraham Al Zawahiri" genannt. Gebt Euch dieses Highlight zu Gemüte, nehmt ein Bierchen mit, wenn's sein muss auch Eure Frauen (auch die können noch was lernen).

Donnerstag, 29. November 2007

Ritalin auch für die grossen Kinder

Der unendlichen Fundus irrelevanter Fussballspiele, welche lediglich und allein der Zeitvertreibung dienen und den Menschen davor bewahren sollen, seine Zeit dienlicher einzuteilen und auch etwas für sein Zerebrum zu tun, hat mich diese Woche verschont und so habe ich heute Morgen lediglich die wichtigsten Resultate und Tore zur Kenntnis genommen. Dabei ist mir ein Prototyp für das Schweizer Fernsehen aufgefallen. Bekanntlich ist die Verankerung von Fussballfanatismus in vielen anderen Ländern schon etwas weiter, wo es demnach auch nicht mehr nötig ist, sich gegenseitig wegen einer fehlenden Fahne zu entführen. So hat die AS Roma einen eigenen Fernsehkanal, wo die eigenen Spiele übertragen werden. Anscheinend bringen die es auch auf einen Kommentator, welcher es wirklich in sich hat und etwas an Emotionen rüberbringen kann, was Hüppi, Schwüppi und Turnerheer es nicht mal in ihrer gemeinsamen Hochzeitsnacht im Freubad vollbracht haben. Sedö lüeg.

PS: Lützerlchen, wird FCZ-2lose heute Abend auch im Heiligen Land übertragen? Was macht die erschrockene Putzfrau? Bist Du immer noch Fussballfan?

Freitag, 16. November 2007

Joga Elefantito

Andere verwenden Ihren Blog, um die Welt über ihre Essays oder revolutionäres Gedankengut in Kenntnis zu setzen. Oder man diskutiert wieder mal über Herman's Blödheit und Kerner's Beweis, dass man sich durchaus auch auf dieses Niveau herunterlassen kann und Hirnamputation eine medientaugliche Plattform geben kann. Gibt's alles schon und ist etwas textlastig.
An dieser Stelle sei hingegen auch auf Spielfreude hingewiesen und gewichtige Athleten.
In diesem Sinne Knut Shnabbes.

Donnerstag, 8. November 2007

schade. aber schauen wir nach vorne!

wie ihr alle leider schon gehört habt, kam es in der jleague zu den ersten scharmüzeln mit spielabbruch.
natürlich gurkt mich das sehr an. unsere schöne liga muss schon einen schandfleck hinnehmen. naja, hoffentlich ist der vorfall allen eine lehre. dann wird er hoffentlich ein einzelfall bleiben.
zu den ereignissen (da alles sehr unübersichtlich war, werde ich sie nur grob skizzieren):
nach einer durch kleinere provokationen (im rahmen) geprägte startphase, kam es am mittelkreis zu einer foul-sitation. im anschluss wurde dann weitergespielt, doch nicht, vorteil gegeben, doch nicht und und und.... am ende schoss ein z.j.-spieler ein tor. der he.j. goalie liess den ball aber demonstrativ pasieren und griff nicht mehr ein (sich auf das foul berufend)... diese "vor vollendete tatsachen gestellt" situation löste eine zirka 2-minütige debatte auf dem feld aus (inkl. hitzigen worten, leichten pöbeleien, schlichtungen und was noch dazugehört. auch das noch im rahmen; wenn auch im oberen bereich.)
als die debatte fertig zu sein schien, standen vier he.j. spieler vor ihrem tor um den ball (vermutlich um bald weiterzuspielen). in diesem moment stürmte ein spieler der z.j. (der torschütze von vorhin) auf das grüppchen zu und versuchte sich durch sie durchzutanken um an den ball zu kommen. dabei rammte er die he.j. spieler. es folgten heftige schupfereien und anf***ereien. an deren ende versuchte der selbe spieler der z.j. einen spieler der he.j. zu schlagen. die gelang nicht und so kickte er ihn ziemlich heftig. der spieler der z.j. schien dabei in keinem moment die kontrolle über sich zu haben. darauf wurde er von einem anderen spieler der he.j. von hinten gepackt. er entfernte den gegner heftig von der szene und zerrte ihn in richtung ausgang. er liess ihn dann allerdings in der mitte los und entschied sich die halle zu verlassen. das komplette he.j. team entschied sich dann zum selben schritt.
die frage der schuld möchte ich hier nicht aufgreifen. denn: dass man nicht prügeln darf, weiss jeder. die rolle der anderen spieler ist nicht deutlich genug um sie zu bewerten. sicher ist, dass es mehrere "provokateure" gab. und zwar auf beiden seiten. ich hoffe, wie gesagt, dass diese vorfälle allen ein beispiel sind, wie es nicht laufen darf. schauen wir also nach vorne und freuen uns auf eine friedliche liga. denn: die liga steht und fällt mit der fairness. wenn wir schiris brauchen, können wir's auch gleich bleiben lassen (finde ich zumindest).

sack nachos

und scheeene

Freitag, 2. November 2007

Die Höhle des Löwen

Am Moze Schabes um 20 Uhr läuft der JTV in neuen Trikots in der Saalsporthalle zum Spiel der vierten Runde gegen den HC Wädenswil 3 auf.
Um sich den Aufstiegsplatz (iiija) nach 3 teils vermeidbaren Niederlagen nicht abzuschreiben, muss nun unbedingt ein Sieg her.
Abgesehen vom rekonvaleszenten Kreisläufertank Lino, kann das Team in Bestbesetzung erstmals mit 0824 Spielertrainer (ohne Orle, habs in der Dusche konrtolliert) antreten.
Die Augen sind besonders auf den Neuzuzug und ehemaligen U21 Nationalspieler gerichtet, gilt doch der JTV dank diesem Zuzug als Transfersieger des vergangen Sommers.
Auch wird der Turm und Lokalmatador Awraham Or zum ersten Mal nach seinem Comeback vor Heim(ischen)publikum auflaufen. Moze Schabes 03.11.2007, 20 Uhr, Saalsporthalle, Walther Scheibli, Radio 24, Hallestadion. B.i.Sr.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

The One And Only Jleague

Ja, das war ein sehr gegelückter Jleague start. . .es fehlte werder an Spannung und Action noch an Klasse GOALs. . .in diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen, angenehmen Issru Chag.

Mittwoch, 24. Oktober 2007

JLeague

SE HAJOM ASSA HASCHEM NAGILA WENISSMECHA BO.

Dienstag, 23. Oktober 2007

Die IRG und die abgewiesene Verantwortung oder die Zürcher "JGemeinden" als Drückeberger

Im Zuge der PR-Aktionen rund um den Ligastart der JLeague Zürich wurden auch verschiedene jüdische Gemeinden angefragt, ob sie als reine Gefälligkeit und zur Steigerung des Echos dieses neuen Projektes bereit wären, einen vorgeschlagenen Werbebrief an ihre Mitglieder in den betroffenen Altersklassen weiterzuleiten. Die Initiative, welche im Sinne einer sauberen öffentlichen Publikation orchestriert war, stiess jedoch bei IRG, ICZ und auch bei der JLG auf mehrheitlich taube Ohren.
Die ICZ drückte sich vor einem Newsletter-Versand, indem auf eine nicht zu definierende Anzahl von Destinatären und deshalb auch auf die befürchtete Gefahr von Newsletter-Spamming verwiesen wurde. Man verwies darauf, das Teilnehmerfeld sei ja offen, also könne man den Empfängerkreis nicht näher eingrenzen.
Ich kriege in meiner Inbox jedenfalls fast wöchentlich ICZ-Newsletters über Lesungen, Kulturzirkeln im sehr engen Kreis, Blockflötenkonzerte und Briefmarkensammlerkongresse sowie eine Dunkelzahl von Mails mit Korrigenden und Berichtigungen bezüglich zuvor verschickten Newslettern. In der JLeague sind Spieler gemeldet zwischen 16 und 45 Jahren. Da nähme mich schon sehr Wunder, inwiefern kein genügendes Zielpublikum in der ICZ angesprochen würde.
Noch bedenklicher fiel die Antwort der IRG aus. Nachdem auf die besagte Mailanfrage der JLeague keinerlei Lebenszeichen oder Reaktion zurückkam, wurde ein Vorstandsmitglied im persönlichen Gespräch auf die Thematik angesprochen, worauf die Antwort zurückkam, man habe das Mail im Vorstand zirkulieren lassen und befunden, es sei nicht die Verantwortung der IRGZ, die JLeague zu unterstützen. Ausserdem komme es für die IRG grundsätzlich nicht in Frage, da das Teilnehmerfeld sich ja aus beiden Geschlechten konstituiere.
Erstens ist dies konkret eine einfache Annahme, zu welcher - auch im Hinblick auf eine sportliche Kompetitivität - keinerlei Hinweise bestehen. Nie wurde so etwas erklärt und im gemeldeten Teilnehmerfeld ist nicht eine einzige Frau gemeldet. Dieser Einwand wurde ausserdem ohne Abklärung der Sachlage angenommen, was bedauerlich ist.
Die JLG? Die hat in einem historischen (jedoch wohl stillschweigenden) Konsens mit der IRG keinerlei Verlautbarung von sich gegeben.
Am Ende geht jedoch das Spiel in Anpassung der alten Fussballweisheit 2 x 20 Minuten, der Ball ist weiterhin rund, und die frühe Komplettierung des Teilnehmerfelds lässt auf eine grossartige, faire und sportliche erste Saison schliessen.
baldbaldmittwuch!