Dienstag, 21. Juni 2011
Die Schattengesellschaft kriegt ab
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Gonzalez Tripolensis
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19:55
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Divrei Chassidim
Labels: anti-system, die Juden und das Schweizerkreuz, gute_besserung, mogg
Mittwoch, 9. März 2011
Jew York, zweiter Akt
Wo waren wir? Ah, das Programm. Gestern hatte sich das Gemahlentum vorgenommen, ein spontanes Programm durchzuführen. Dieses führte ins Financial District, dann ans Memorial Museum zu 9/11, weil ich gerne das Projekt der beiden Pools und der neuen Türme sehen wollte. Anschliessend wollte man noch das physische Ground Zero begutachten. Leider stand uns hierbei sehr ungünstig ein Discountshop im Weg, der Century 21. Verrückte Auswahl, verrückte Amis und Touristen. Da packt man sich ein Trolley, schlendert zwischen Myriaden von Hemden, Krawatten, Socken und Pijama-Hosen und packt einfach mal nach Gutdünken ein. Nach gefühlten 613 Jahren hat man also wieder mal tüchtig zugepackt. Zu Unrecht, wie manch ein Modekritiker hinter vorgehaltener Hand aber schon gemunkelt hat. Und um alle Alternativgeister zu beruhigen: Nein, ich bin nicht auf den Trick mit den Elchshirts reingefallen.
Für viel mehr ausser Shopping, einem soliden Hamburger am Abend im Cafe Clasico und einem lokalen, erwarteterweise etwas fadem Weizenbier in einer Bar um die Ecke hat es nicht gereicht. Auch gut.
Dafür hat man sich nach einem Spaziergang durch den Central Park (alternativ, wie wir sind, haben wir natürlich die Anweisung, nur im Gegenuhrzeigersinn um den See zu gehen, nicht befolgt) und einem zweifachen vermeintlichen Rencontre mit Denzel Washington (es war zweimal derselbe Typ, das zweite Mal war er's aber noch weniger als das erste Mal) heute das Salomon Guggenheim-Museum gegeben. Nachdem man sich erst kürzlich den eher mediokren Film "The International" gegeben hatte, der unter anderem auch eine der entscheidenden Schiessereien in diesem Museum beinhaltete (leider sah man davon heute keine Spuren mehr), wollte man sich verständlicherweise auch des kulturellen Brotes dieser Stätte erlaben. Es war ziemlich eindrücklich. Vor allem die unteren "Stöcke" sind sehr interessant, gegen oben wird das Gemüt etwas müder, die Videoinstallationen eher unverständlich und die Gemälde insgesamt deutlich düsterer. Dafür ist die Kandinsky-Sammlung sehr bereichernd. Und erwachsen.
Später strollte man wieder durch die 5th Avenue und runzelte die Stirn über eine Vielzahl von masslos überbewerteten Läden. So beispielsweise der Niketown. Der Laden ist immens gross, hat aber in der Mitte ein riesiges Loch, dessen Wert nicht verstanden werden kann. Die Auswahl an Schuhen, also eigentlich das Stammprodukt der Marke, ist bedenklich klein. Flache Sneakers sind ohnehin anscheinend ein Produkt, das im März in dieser Stadt nicht zu finden ist. Es ist ein bisschen wie mit den (ebenfalls überbewerteten) SUV's, einfach an den Füssen. Der New Yorkeur bevorzugt das tragen von überdimensionierten Fusseinfassungen, am besten dicke Basketballschuhe in Leder und langweiligen Farben und weit über die Knöchel gehend. Na ja, nicht mein Ding.
Gegessen hat man dann in einem Deli, dessen Name aus Selbstschutzgründen (if I tell you, I'll have to kill you) nicht weitergegeben wird. Es war jedenfalls so ein Lokal, das aussah, wie das Honeybunny-Bistro in Pulpfiction, aber einfach in ein tunnelartigen langgezogenen Schlauch gelegt. Seltsame Beschreibung, war aber auch ein seltsames Lokal. Für ein Triple Deli, also ein Sandwich mit drei Scheiben scheusslichem, dünnem Brot und einer lächerlich grossen Anzahl Scheiben von Corned Beef und Salami zahlte man US$ 21.-, also der Preis, welcher andernorts für ein solides Steak bezahlt wird. Womit man wiederum beim überraschenden und generischen Summa Summarum-Fazit angelangt ist, dass Deli-Sandwiches masslos überbewertet sind.
Dafür sahen wir dann ein ziemlich gelungenes Musical, nämlich Memphis, der Gewinner der TONY-Awards 2010, ein Stück über die Anfänge des Rock'n'Roll. Sehr unterhaltsam, kurzweilig und wohl auch unterbewertet. So, das wär's. Man gratuliert aus der Ferne Barcelona und dem ukrainischen Konglomeratsfussball und allen ehrlichen Häuten dieses Planeten (inklusive dem Exilanten).
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Gonzalez Tripolensis
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06:35
1 Divrei Chassidim
Labels: Kamera umgehängt und ab, Koscher Guerilla, Kultuhr, mogg, Polnisches Frischfleisch, Schöni Momänt
Freitag, 4. März 2011
Webinar Chassidus Chübelsack - Hering 1.0
Ohne Zweifel steht fest, welche unendlichen Möglichkeiten diese kulinarische Feinheit mit sich bringt. Als frisches Filet im Brötchen ist der Hering ebenso beliebt wie eingelegt als Kiddisch-Veredler. Wer sich an die Herausforderung Hering wagt, kann bestätigen, dass das Bronfen danach einiges besser schmeckt.
Ausserdem versteckt sich eine gesundheitliche Superkraft in diesem unscheinbaren Happen. Als Katerfrühstück ist und bleibt der Hering unangefochten die klare Nummer 1.
Doch genug der Lobeshymnen. Kommen wir zum Rezept. Von den angesprochen vielen Varianten wollen wir die heimischte begutachten; der eingelegte Hering.
Zutaten:
- 200ml Wasser
- 100ml Essig (nicht Balsamico)
- 2 EL Zucker
- 6 frische Hering-Filets (am besten ungesalzen)
- 1 mittelgrosse Zwiebel
- 1 mittelgrosse rote Zwiebel
- 2 TL schwarze Pfefferkörner
- 4-5 Lorbeerblätter
Zubereitung:
Wasser, Essig und Zucker vermischen und in einem Topf zum kochen bringen. Marinade vom Feuer nehmen sobald sie kocht und ganz auskühlen lassen.
(Bei gesalzenem Hering muss dieser vor dem nächsten Schritt 1h lang in klates Wasser gelegt werden, um überschüssiges Salz wieder zu entziehen. Wasser optimalerweise 3-4 mal wechseln.)
Hering in ca. 2cm dicke streifen quer schneiden (Haut dran lassen!). Zwiebeln in lange, dünne Streifen schneiden. Lorbeerblätter halbieren.Hering, Zwiebelstreifen, Pfefferkörner (ganz) und Stücke der Lorbeerblätter schichteweise in ein Einmachgals legen (Plastik eher ungeeignet). Glas mit der gekühlten Marinade auffüllen bis alles mit Flüssigkeit bedeckt ist.
2-3 Tage im Kühlschrank stehen lassen und alles ist bereit für einen kulinarischen Höhenflug.
Serviervorschlag:
Auf einem flachen Teller Heringstücke, Zwiebelstreifen und Pfefferkörner verteilen und mit wenig Marinade übergiessen. Zahnstocher in die Fischstücke stecken.Ich wünsche en Guete und gut Simches
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el tigre numero uno_
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13:02
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Divrei Chassidim
Labels: meisterwerk, mogg, patchwork, Schöni Momänt, Tschulent
Dienstag, 26. Oktober 2010
Neulich am Oktoberfest in Zürich
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Warzenschnuffel
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14:48
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Divrei Chassidim
Labels: Koscher Guerilla, mogg, Nebbisch, Nödschönaberwillig
Donnerstag, 27. Mai 2010
Der allgegenwärtige Benibisi
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Warzenschnuffel
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13:44
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Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, CC Daily Schmonzes, de tergo, die Juden und das Schweizerkreuz, Lokalgeschwafel, mogg
Sonntag, 9. Mai 2010
Der FC Hakoah lebt immer noch
Unverhofftermassen ist heute Morgen die CC-Korrespondenz zu einem Comeback in der stämmigen Fanionformation des FC Hakoah gekommen. In der Hitze und der insgeheimen Freude über seriösen Gingg ging dabei zuerst völlig verloren, zu welch unmenschlicher Zeit sich der Rasenfrönende hierfür aus den Federn katapultieren muss, was für einen gewöhnlichen Sonntag ein absolutes Wochenend-Debakel bedeutet. Aber der Zweck heiligt ja die Mittel, und so nahm man die Umstände schön und willig in Kauf. Gegner war der Tabellenführer FC Dietikon, und entsprechend fand der Match mitten im Nirgendwo hinter einem Weiher in der agglomeratorischen Pampa statt. Die meisten Gesichter in der Kabine sind erschreckend jünger geworden und mahnen unweigerlich an das Gilben unser aller Lenzen. Da ist nunmehr ein Inka-Krieger, einzelne schmächtige Junge und ein paar Jungtalente, aufgrund welcher die muskulär dauerbelasteten Senioren immer noch die Hoffnung auf den abermaligen Aufstieg in der nächsten Saison wiederkauen. Und dann gibt's den einen oder anderen, der mit 40 Jahresringen-plus immer noch munter die Seitenlinie rauf und runterrasseln, als sei die Zeit stehen geblieben.
Das Prozedere ist gleich geblieben. Ein paar Verwegene sind viel zu früh (im Hakoah 2 hätten bestimmte Verdächtige damals hierfür wohl zur Sicherheit ein Kissen dabei), der grosse Rest findet entweder deutlich zu spät bzw. findet das Gelände erst im buchstäblich letzten Moment.
Der Match ist sodann schnell erzählt. Der CC-Korrespondent wurde in guter Reminiszenz vorerst auf der Stürmerposition eingesetzt, wo vorerst nicht allzu viel gelang. Sodann erfolgte eine knapp zehnminütige Pause auf der Bank, wonach die rechte Flügelposition zugeteilt wurde. Nach einer ausgeglichenen Startphase kassierte man nach 30 Minuten zuerst einen einfachen Penalty, dann einen Rasierklingen-Pass in die Sturmspitze, der verwertet ging und einen haltbaren Weitschuss aus grosser Distanz mitten zwischen die Ohren. Pausenstand 3:0. Nach der Pause ging's also vorbelastet weiter, jedoch stand die Hoffnung ziemlich urplötzlich wieder da. Nach einem Gewühl im gegnerischen Strafraum legte sich der CC-Flitzer den Ball auf den Schussfuss und wurde dort getroffen. Ein jäher Schwanensturz und der Schiedsrichter konnte sozusagen gar nicht anders als auf den Punkt zu zeigen, wonach der Esquimesen-Schwuger solid die Ecke fand: 3-1. Dann kam der Gaucho-Bruder noch in den Genuss eines unglücklichen Zweikampf mit dem gegnerischen Torhüter, worauf dieser liegenblieb und ausgewechselt werden musste. Dessen Ersatz, wohlbemerkt ein umgewandelter Feldspieler, musste danach in 35 Minuten genau e-i-n-m-a-l den Ball zur Hand nehmen. Zwei merkwürdige Freistossvarianten, zwei Big Saves von J, einen eigenen Linienretter mit angeklebtem Arm sowie der 613 Einwechslungen von Harry Dietikon Potter später stand das Resultat immer noch fest und der Schiedsrichter konnte sich einen friedlichen Sonntag aus der Lunge pfeifen.
Fazit: Chill ist anders, aber es hat mitunter durchaus wieder Spass gemacht, so zu tun, als gäbe es die apokalyptischen Zeiten des Hakoah 2 noch...
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Gonzalez Tripolensis
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16:16
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Divrei Chassidim
Labels: 13.05., 24.05., anti-system, Helden, mogg, patchwork
Mittwoch, 24. März 2010
Rekurs gegen die Hagbe-Bewertung vom 20. März 2010 möglich - drohen weitere Verzögerungen beim Bau des Hardturm-Stadion?
Man streitet wieder im Shtetl. Und für einmal geht es nicht Schübe, ausgelöst durch das Überschreiten der abgestoppten Zeit, welche für Mussaf aufgewendet wird. Es geht auch nicht um die Wahl des Chasens oder der Nasenpopel des edlen Kiddush-Spenders (gebenscht sei sein einzigartiges Malz).
Schreibender sieht den Gabbe also am letzten Wochenende schon heranfliegen mit dem letzten aller zu verteilenden Kuwed-Täfelchen. Und schon ist klar, dass damit kaum das Begleiten des Aushebens gemeint sein kann, sondern dass die Stunde geschlagen hat. An mir soll also die erste Skiflug-Hagbe-Bewertung exemplifiziert werden. Der Druck steigt also schon einmal in die obersten Luken. Wie wird man sich schlagen? Wird die Vorbereitung fruchten? Herrscht so früh am Tag bereits genügend Rückenwind? Wie wird sich der verkürzte Anlauf und die Erwartungshaltung des Publikums auswirken? Der Puls war demzufolge auch ohne dem inneren Aufrufen unerzählbarer Bilder bereits auf 180 Schlägen. Und dennoch: Das Telemark-Standbein wurde regelkonform ausgefahren, die Flugphase ereignete sich flüssig und auch die Landung gab aus objektiver Perspektive kaum Anlass zu Beanstandungen. Die Jury, welche die Regeln sehr autonom und nach neuer Auslegeordnung umsetzte, sah es anders. Die strengen sechs Augen bewerteten die Landung mit den Noten:
18.5, 18.5 und 17.5.
In der Begründungsschrift legten die Richter nahe, dass der Telemark gesetzt wurde, wenn auch ein kurzes Abrutschen die Abzüge begründeten. Während der Telemark-Phase sei die Fussstellung korrigiert worden, was Abzüge geben müsse. Der Telemark sei bei der Hagbe vor der Flugphase also bei der Hebelbewegung zu setzen.
Durch ausgedehnte Nachforschung in den vergangenen Tagen konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die deutlich tiefere Note durch den finnischen Richter Guyskannu Linomanen erfolgte, welcher mit dem Schreibenden bekanntlich immer noch JLeague-bezogene Fehden austrägt, welche eng mit seinem momentanen Mandat als Torhüter von Selecao Simchesnaches zusammenhängen. Linomanen lässt sich folgendermassen zitieren: "Der Telemark sei hereingeschmuggelt worden, durch die parallele Fusshaltung wäre ebendieser gar nicht möglich gewesen. Pfui, und deshalb wegen technischem Fehler Punktabzug". Dass somit eine objektive und faire Auswertung nicht möglich ist, liegt auf und in der Hand. Man wird wieder durch das System hinterrücks gepackt und kann sich nicht wehren.
Der Schreibende wird die Situation nun minutiös verfolgen und im Bedarfsfall Neuwahlen der Jury erzwingen.
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11:47
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Divrei Chassidim
Labels: anti-system, Helden, mogg, Rekurs
Freitag, 19. März 2010
Ode an den Mogg (aka Mock)
In den letzten Wochen hat sich der Begriff Mogg etabliert. Expertenteams aus aller Welt streiten bis heute, ob sich das Wort "Mogg" oder "Mock" schreibt. Ohne hier Partei zu ergreifen, wird im Folgenden die westliche Schreibweise verwendet (Mogg).
Nebst dem klassischen Mogg gibt es auch eine Reihe an weiteren Moggs (sozusagen "Nebenmoggs") welche immer mehr vernachlässigt werden.
Daher an dieser Stelle eine Auflistung der wichtigsten Nebenmoggs:
Der Komplemäntermogg:
Der klassische Mogg tritt bekanntlich nur in zeitlichen Wellen auf. Der Grundmogg füllt diese Lücken. Denn es gibt Zeitgenossen, die das Kunststück fertig bringen, immer zu moggen (offizielles Verb zu Mogg). Biologen und Mediziner sind sich bis heute noch nicht sicher, woher dieser Komplementärmogg stammt. Die wichtigsten Theorien: Klassischer Mogg ist in den Kleidern hängen geblieben; Die Ungeduld auf den nächsten Mogg ist so gross, dass sich der Körper vom Geist täuschen lässt und Phantommogg produziert.
Der Bartmogg:
Kommt fast ausschliesslich bei Männern vor. Ist vorwiegend bei Menschenansammlungen anzutreffen. Der Bartmogg ist übrigens der einzige Mogg, der für das blosse Auge sichtbar werden kann. Dies in Form von nervös herumtänzelnden Tröpfchen im Bart.
Eine kleine Sekte im Amazonas behauptet bis heute steiff und fest, dass deren Mitglieder durch blosses riechen eine Bartmoggs blind (!) die Farbe des Bartes erraten zu können.
Der Verzweiflungsmogg:
Eine äusserst unangenehme Ausprägung des Moggs. Zeitgenossen, die zwanghaft auf der Suche nach Paarungsgegner sind, strömen ihn oft aus. Die Quelle scheint allerdings eine andere zu sein als beim klassischen Mogg. Erfahrene Personen können die beiden daher auch problemlos unterscheiden.
Der Verzweiflungsmogg tritt of in Verbindung mit übertriebenem Parfümgeruch auf (meist ein Vanille- oder Erdbeerduft aus dem Billigsegment). In besonderen Härtefällen mischt sich noch der Geruch von Make-Up darunter, welches so dick aufgetragen wurde, dass es eine eigene Note hinzufügen abgibt.
Der Stechmogg und der Moosmogg (auch "drückender Mogg"):
Zwei Ausprägungen des klassischen Moggs. Zu vergleichen mit dem Unterschied zwischen Gerüchen aus Hühnerstall bzw Viehstall. Der eine beissend und der andere wiegt wie eine schwere Last.
Der Nerdmogg (auch "IT-Mogg"):
Meist bei Individuen aus der Computerbranche anzutreffen. Eine Mischung aus ungewaschenem Werbe-T-Shirt, Chipskrümel (die sich in den Haaren verfangen haben) und dumpfem Geruch aus Mamas Keller (aka Game- und Nerd-Headquarter). Tritt sehr oft in Kombination mit Kaffee- und Rauch-Mogg auf.
So, ich hoffe mit dieser Liste die Sensibilität in Sachen Mogg wieder etwas gestärkt zu haben.
In diesem Sinne wünsche ich allen eine frische Brise und alles Gute bei der Entdeckung weitere Unterarten.
etnu
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el tigre numero uno_
um
13:44
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Divrei Chassidim
Labels: mogg