Bin kürzlich auf ein Video gestossen, welches ich euch nicht vorenthalten will. Es ist eine Aufzeichnung der Sendung „Wetten, dass..?“ , bei welcher Leonard Cohen die Originalversion von „Halleluja“ singt (inzwischen auch bekannt vom Film Shrek).
Beginnen tut dieses Video mit der Ansage von Frank Elstner, der eigentlich Timm Maria(!) Franz Elstner heisst. Da aber Elstner eine Radioshow mit einem Kollegen moderierte, der Tom hieß, wurde er gebeten, sich einen anderen Namen als Timm auszudenken. Er entschied sich für den Namen seines Bruders Frank. Wäre ja zu weit hergeholt seinen dritten Namen Franz zu gebrauchen. Er ist ausserdem Vegetarier (kännsch?) und bekennender Träger eines Glasauges (sauglatt das Wikipedia). Nachdem Maria Elstner den Namen des Sängers in zwei Atemzüge (mit Pause dazwischen) raus bellt, folgt ein wunderschöner Bildübergang, der uns zum charismatischen Leonard Cohen führt.
Cohen beginnt mit seiner Performance, wie wir sie sonst nur von Christina Aguilera oder Madonna kennen. Aber der eigentliche Star des Videos kommt erst. Als die Kamera von Cohen weg zoomt, gugst einer der Backgroundsänger (ist ausserdem alles Live gesungen….iiija) hinter der Säule kurz vor. Gugguseli! Wahrscheinlich war es ihm langweilig geworden und er wollte schauen was auf der Bühne so abgeht. Er merkt jedoch schnell, dass er im Fokus der Kamera ist und verschwindet wieder. Sekunden später, als alle Backgroundsänger hervorkommen, verpasst er seinen Einsatz und kommt erst viel zu spät hinter der Säule hervor (je öfters man’s schaut desto lustiger ist es).
Weiter zu beachten:
- die überforderte Windmaschine (wahrscheinlich ein Handföhn), die versucht das Laub aufzuwirbeln
- die Rauchmaschine, bei der es aussieht als ob es aus einem Auspuff kommt. Wahrscheinlich musste der P*rno Ralle am Steuer seines Trabis aufs Gaspedal drücken.
- Die beiden Quoten-Weissen in der unteren Reihe. Ansonsten alles sehr deutsch getrennt. Es wird gemunkelt, dass unser Stammesvater Tamtam auch mitgesungen hat.
- Der Kleidungstiel der Leute in der oberen Etage.
- Ab der zweiten Strophe schaut Cohen ständig auf etwas unter der Kamera. Entweder steht dort ein Teleprompter mit dem Text oder er schaut unaufhörlich auf den Bönni des Kameramannes. Bei seinem verträumten Blick bin ich mir nicht sicher, was es von den beiden ist.
- Bei Minute 3:45 spielen sie „ziitig läse“ (oder wie dieses Spiel auch immer heissen mag, wo man sich nicht bewegen darf sobald sich der eine umdreht)
Um den Schreck zu verdauen hier noch die Shrek-Version gesungen von Rufus Wainwright und eine Version wo Shrek selber mitsingt (in Jeansjacke…..läck die Zahlugge...ab 0:55 zu sehen).
Sonntag, 23. November 2008
Oh Shrek
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jibril ben tamtam
um
17:53
2
Divrei Chassidim
Freitag, 21. November 2008
Bekanntmachung
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Her Majesty
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13:04
0
Divrei Chassidim
Dienstag, 18. November 2008
Morgens, halb Zehn in Baden
Nach der grossartigen Würdigung eines Meisterwerks der neueren Musikgeschichte, muss ich kurz meinem Frust Platz machen. Bei uns auf der Toilette gibt es, wie in so vielen anderen auch, neben dem Brünneli aka Waschbecken einen Papierspender von CWS um sich die Hände zu trocknen. Dem Erfinder dieser Papiertücher gebührt der Orden für die nutzloseste Erfindung der Menschheit. Wie schafft man es ein so simples Ding wie ein Papiertuch dreimal zu falten, so dass es unmöglich ist, dieses ohne zu zerrreissen aus dem Spender zu bekommen? Ich finde es ja auch schön dass meine Firma konsequent die Umwelt schützt und nur noch Recycling Papier benützt, aber wieso muss das heissen dass solches keine Flüssigkeit aufsaugt? Sind denn Papiertücher nicht dazu da die Hände zu trocknen? Bin ich der einzige der es nicht schafft nur eines aus dem Spender zu bekommen, sondern immer gleich Zehn auf einmal mitreisse. Ein absolutes Scheissding, welches ohne mit der Wimper zu zucken abgeschafft gehört.
P.S: Die Nomination von Chrusel Zubi in die Startelf ist eine absoltue Frechheit dem Fan gegenüber, wie kann man so einen Zappelphillip ins Tor stellen? Ich habe echt gedacht dass mit Hitzfeld diese komischen Experimente endlich aufhören.
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Lino
um
15:21
1 Divrei Chassidim
Montag, 17. November 2008
ONE - Ein unerreichtes Meisterwerk

es kommt die zeit im leben eines jeden musik-fans, in der man sich sagt: "so. und jetzt muss ich mir mal von der seele schreiben, was dieser oder jener song für ein unglaubliches meisterwerk ist." und genau dieser gedanke ist mir vor kurzem beim hören/studieren von metallica's song "one" durch den kopf geschnellt. (hier die studio version.)
als dritte single des albums "...and justice for all" erhielten metallica ihren ersten grammy für "one". das lied ist die musikalische interpretation des romanes "johnny got his gun" (dt. "johnny zieht in den krieg"). es erzählt die geschichte eines soldaten, der im ersten weltkrieg durch eine deutsche miene schwer verletzt wird. er verliert dabei arme, beine, gehör, die fähigkeit zu sprechen und sein augenlicht. da sein verstand aber immer noch einwandfrei funktioniert lebt er als gefangener in seinem körper weiter. seine hilferufe kann er erst an die aussenwelt kommunizieren, als ihm der einfall kommt, mit seinem kopf morsezeichen ans bett zu klopfen (seine häufigste nachricht: kill me).
musikalisches epos
die vielfalt dieses stückes zeichnet es ebenso aus wie die genialität jeder einzelnen passage. nach einigen kriegsgeräuschen, entführt das intro (ein langsames melancholisches gitarrenspiel) den zuhörer in die tragik der geschichte. nach den genielen textpassagen der fast romantisch gesungenen ersten zwei strophen setzt erstmals die legendäre gitarre von kirk hammet ein. sein solo wird unterbrochen von hektischen hilferufen des patienten (auch hier ist der text wirklich sehr tief). im anschluss gibt es kein halten mehr. hammet legt das hin, was das magazin "guitar world" (so was wie das mass aller dinge) zum siebtbesten solo aller zeiten gewählt hat; direkt vor "hotel california" (die liste der top 100). mit kombinationen, die stets kopiert und doch nie erreich wurden verzaubert die gitarre den zuhörer und schickt ihn auf eine reise, auf der das leid des liedes vergessen wird. die geschwindigkeit mit der hammet spielt bleibt legänder.
video(s)
zu "one" drehte metallica auch erstmals ein video. für viele ihrer eingefleischten fans kam dies einem hochverrat gleich. die band habe sich verkauft.
doch das video ging, ebenso wie der song, in die geschichte ein. oder besser gesagt: die videos. denn es gibt gleich mehrere versionen des videos. die bekannteste version beinhaltet sowohl bilder der band (das lied in einem warenhaus spielend) sowie ausschnitte aus der verfilmung von "johnny got his gun". die kombination funktioniert! die film-ausschnitte stören keineswegs, sondern untermalen die problematik und die dramatik des themas. (bestes beispiel: auf die frage des hohen vertreters des militärs an den arzt, ob er denn nicht irgendeine nachricht für den patienten habe, antwortet dieser: he's a product of your profession; not mine!). das video ist eines der am häufigsten auf mtv gespielten.
die zweite version ist eine gekürzte version des ersten videos. und in der dritten version sieht man ausschliesslich die band (und keine film-ausschnitte).
cover versionen
das lied wurde etliche male gecovert. korn und children of bodom sind nur zwei von vielen bands, welche sich an den song 'ran wagten. doch der song war auch inpiration für etliche instrumental-versionen. neben harptallica, welche den song auf harfen spielen, haben natürlich apocalyptica den song gecovert. ohen den charakter des songs zu verfälschen, verleiht apocalyptica dem song eine weitere unglaubliche ebene. dass sich der song optimal eignet, um von streichinstrumenten gespielt werden, wird durch die vielzahl an covers auf youtube deutlich (hier ein beispiel. und hier nur das berühmte solo). auch als piano version weiss das werk zu überzeugen.
hier noch ein kleines extra: "one" auf dem gitarren-programm des iphone's.
fazit
alles in allem ist metallica ein meisterwerk gelungen, dass in die analen der musik-geschichte eingegangen ist. "one" gilt für viele als der beste metallica-song aller zeiten. dass metallica auch selbst die genialität ihres werkes erkannt hat, steht ausser frage. so haben sie auf ihrem neusten album (auf welchem sie nach eigenen angaben das beste ihres bisherigen schaffens zusammengetragen haben) einen song plaziert, der stark an "one" erinnert. the day that never comes ist ein song, der sich ebenfalls mit dem thema krieg befasst, wie auch das video zeigt. aber auch musikalisch ist der song fast eine "one". dem langsamen beginn des songs mit einem ruhigen gitaren-intro und zwei melanchonischen strophen folgt genau wie in "one" ein schneller gitarren-part und eine hektischer gesangs-part. und auch dieser song wird von einem langen gitarren-solo beendet. natürlich kommt "the day that never comes" nie an "one" heran, er zeigt aber, dass die band das konzept weiter für erfolgreich hält und einen eigenen tribut für "one" für angebracht hält.
ich hoffe, ich habe euch dieses meisterwerk etwas näher bringen können. ich bin auf jeden fall froh, dass ich meine bewunderung mal von der seele schreiben konnte.
danke
etnu
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el tigre numero uno_
um
23:46
1 Divrei Chassidim
en guete (beshem omro)
gemäss dieses artikel düfen wir uns schon bald auf neue köstlichkeiten auf unserem teller freuen (leider ist diese "neuentdeckung" gar nicht so neu... sie wird einfach alle paar jahre als solche gefeiert)
e guete
p.s. man munkelt ein gewisser israel r. hat sich schon sämtliche einfuhrrechte gesichert und wir ab nächste woche polnisches giraffenfleisch anbieten.
According to a report in the Yedioth Ahronoth newspaper, vets were asked to treat an adult, female giraffe at Israel's largest zoo, the Safari Park in Ramat Gan.
The team, led by Professor Zohar Amar, took a routine sample of milk and found that it clotted in the way required by Jewish law for kosher certification.
They submitted more milk for verification by the rabbinical authorities and the paper reported that a ruling was made that giraffe meat and milk are acceptable for observant Jews.
The giraffe belongs to the family of grazing animals that have cloven hooves and chew the cud, thereby making them consistent with kosher rules, but the milk test was the final confirmation.
"Indeed, the giraffe is kosher for eating," Rabbi Shlomo Mahfoud, who accompanied the researchers in their work, said.
"The giraffe has all the signs of a ritually pure animal, and the milk that forms curds strengthened that."
But Dr Yigal Horowitz, the zoo's chief vet, said this did not mean there would suddenly be a surge in demand of giraffe food products in Israel.
"This does not mean that tomorrow we are going to drink giraffe milk or eat soup made from giraffe necks," he said.
"After all, this is an animal in danger of extinction."
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el tigre numero uno_
um
11:50
0
Divrei Chassidim
Donnerstag, 13. November 2008
wenn wir's schon von lusitgen schweizer videos haben
... dann müssen folgende drei wieder ausgegraben werden:
etwas lang, aber witzig
rambo (lässt sich nicht embeden). achtung, lohnt sich enorm. nehmt euch ruhig einen moment
und natürlich:
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el tigre numero uno_
um
15:59
0
Divrei Chassidim
Montag, 10. November 2008
Viva la grischa
Geschätzte Leser und-innen. Vor nicht allzu langer Zeit gab es mal eine sehr lustige, wenn nicht so gar schamparderplauschige Werbung des Bündner Tourismus Verbandes. Wer sie nicht kennt, hier der entsprechende Link. Dazu gibt es noch ein paar Abarten davon, hier, hier und hier.
Viel Spass beim Schauen und alles Gute.
Lino der Erste
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Lino
um
22:37
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Divrei Chassidim
Mittwoch, 5. November 2008
ein kleines rärsel und grosse emotionen
an der kirche san cerveca ayayay (auch bekannt als sagrada familia) entdeckte ich folgende platte mehrmals. schaut euch das bild an und überlegt, was dahinter stecken könnte (nehmt euch ruhig 'ne minute):
nachdem ich erst mal dachte es sei das erste istorisch belegte sudoku (hahaha sehr unwitzig...), merkte ich dann schnell mal was das sollte. die 4 zahlen jeder zeile und jeder spalten ergeben zusammen jeweils 33. nach dem ich mit meinem - durch etliche montagabende geschärften verstand - unseren saubannerzug in erstaunen versetzte (gratulation an alle, die's auch rausgefunden haben), kam das grosse rätseln, wof¨r die 33 den steht. doch nicht für kugelblitz. er wusste es - als treuer blogleser - sofort. er führte aus: C ist der dritte buchstabe des alphabet. 33 steht als für cc; ergo chasidus chübelsack. für diese erklärung vergebe ich den ehren-messirus-nefesh-award. so eine treue rührt mich. es ist doch immer schön zu sehen, wie wir einfluss nehmen und das leben unserer leser bereichern.
(überigens fanden wir noch heraus, dass 33 das alter war, in dem chesus - der sohn des schöpfers - seinen tod fand)
in tiefer demut
etnu
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el tigre numero uno_
um
02:21
0
Divrei Chassidim
etnu und kugelblitz berichten aus dem hexenkessel
zuerst möchte ich kugelblitz zu seinem ersten blogeintrag willkommen heissen.
nach dem erkunden der stadt und der gleichgültigkeit der bewohner diesem spiel gegenüber, machten wir uns richtung stadion. oder besser gesagt dem schrein für den club. diese leute leben diesen club wirklich. sie essen und trinken ihn sogar:
zum spiel, oder besser gesagt, kurz davor. während wir unsere tickets kauften, spielte sich neben uns dramatisches ab. die fanbetreuer mussten einen fan trösten, dem das ticket kurz vor der ziellinie noch von der polizei weggenommen wurde. zum ziel fehlten nur ein paar promille... (bzw. waren's ein paar zuviel). mit dem besten hundeblick und weinerlicher stimme sagte (lallte) er immer wieder nur: "aber wieso mache die das immer? wurum haue sie mi immer? ich ha doch gar nüt gmacht!"
wir fassen zusammen:
1. die kennen wir bestens: seich machen und es dann nicht gewesen sein wollen...
2. 'fit. nach barca geflogen und dann nicht ins stadion gekommen. eine gute geschichte für die enkelkinder eines tages. (warst du nicht auch am spiel? - nein, leider nur fast. war aber trotzdem schampar der plesche).
3. und das ist eigentlich das wichtigste: was heisst hier "immer". passiert dem das denn öfter. ist das so ne art neuer stil von matschbesuchen. möga isi!! noie schtöeil. schoscho. bescht hobby ever...)
aber nun zum spiel. leistung war ansprechend. das 1:1 ist nicht ganz unverdient. aber das habt ihr ja alle gesehen. die stimmung war aber wieder mal etwas vom besseren. 90minuten vollgas. wir haben uns nach dem match sagen lassen, dass die fcb-fans scheinbar lauter waren als die barça-fans. ein tiefschlag war dann allerdings die ältere dame die nach spielschluss raus wollte. wie immer mussten die fans der auswärtsmannschaft logischerweise etwas im sektor warten. mit der ältesten ausrede der welt wollte sie sich am security-kasten vorbei flirten. "ich muss auf die toilette" (auf deutsch! so wie alle schweizer hier. nach dem motto "eifach mol probiere" die verstöhn das scho...). als er nicht drauf einging passierte das unfassbare. zum schrecken aller beteiligten untermalte sie ihre forderung mit dem öffnen ihrer hose. ein violetter tanges kam zum vorschein. einer, für den sie doch schon mindestens 50jahre zu alt war. wilkommen z'nacht; da bist du ja wieder...
noch zwei bilder zum abschluss:
1. bild: das kampfstadion, das aber nicht ganz ans san siro rankommt
2. bild: der beweis, dass saftige früchte aus barçelona kommen
in diesem sinne
auf ein weiteres mal
etnu und kugelblitz
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el tigre numero uno_
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01:41
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Divrei Chassidim
Dienstag, 4. November 2008
erste impressionen aus barcelona, ayayay
was macht man im hotel als erstes? richtig; fernseher an. und da wartete schon die erst ueberraschung: los simpsons auf spanisch! hoemer (ausgesprochen: chomer) hat eine stimme zum totlachen. und marge gleich auch. bart (der lustigerweise nicth el barto heisst) tönt als ob er einen frosch verschluckt hätte. kulturaustausch mal anders....
der aufmarsch an fcb-fans hier ist ziemlich beeidruckend.
was mir im nike shop passiert ist, ist dagegen eher lustig:
ich kaufe mir ein barca-shirt (langärmlig...woow) an der kasse werde ich von der mit uns flirtenden verkäuferin gefragt, welchen spieler ich gerne drauf gedruckt hätte. auf die antwort, dass ich keinen namen drauf haben will, fragt die engagierte verkäuferin: willst du denn deinen eigenen namen drauf haben?
in diesem moment kommt mir der doch eher durchschnittliche bis schlechte spruch über die lippen: könnte ich denn ronaldinho drauf haben?
in dem moment ratterte der verkäuferin der laden so was runter, dass sie mir - mit einem blick à la "tod und hass" - das leibchen noch mürrisch in die tasche steckt und aus dem flirten eine "wie kannst du nur, du schwein?"-stimmung wird. mit eingezogenem kopf habe ich den laden verlassen...
ob der match ähnlich lustig wird, bleibt zu hoffen. ich werd's euch aber auf jeden fall wissen lassen.
auf bald
etnu
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el tigre numero uno_
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18:08
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Divrei Chassidim
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Und da erste prezn' is doa...
pes2009, erstes spiel: schweiz-israel. derdiyok brauch 27 minuten für den ersten hattrick. einenkleinen zusammenschnitt möchte ich euch nicht vorenthalten.
tor 1: kopfball auf flanke hakan
tor 2: schon zum erstem mal den goalie umlaufen
tor 3: könnte nocht genauer ins kreuz!
hier das video:
ub
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el tigre numero uno_
um
14:44
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Divrei Chassidim
Es ist angerichtet!
Nach viel zu langem Warten, ist es nun da: Das neue Pro Evolution Soccer 2009. Dafür kam es im grossen Stil. Im Paket waren wie angekündigt: Das Game, ein T-Shirt und ein Schlüsselanhänger. Doch nicht genug. Weiter waren noch drin: Zwei Päckchen Fruchtgummi (Chaser-Treif) und ein Necessaire. Netürlich alles mit dem PES2009 Logo. OLE. Unten das Bild und der erste Testbericht folgt bald:
und das game:
etnu
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el tigre numero uno_
um
13:51
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Divrei Chassidim
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Ja wo kommen wir denn dahin....
In diesen dunklen Tagen stehen einem beim Lesen der Zeitung wieder einmal die Haare zu Berge. Nach der gelungen Aktion des Tramführers in Wien haben die ihren Führer gleich zum dritten Präsidenten der Nationalversammlung gewählt, ein Mitglied der FPÖ der in einem deutsch-nationalistischen Studentenbund Mitglied ist. Da stellt sich zuerst einmal Grundsätzlich die Frage, wieso die Ösis drei Präsidenten für ihr Parlament brauchen und wieso so eine Person in eben dieses gewählt wird. Ist das eine Grundstimmung in diesem Land, tief Braun von oben bis unten? Nicht umsonst heisst ja ein Espresso in Wien doch ein kleiner Brauner....
Das allumfassende Thema in diesen Tagen sind ja die Amerikanischen Wahlen. Der Wahlkampf dort drüben bringt mich je länger desto mehr zum Schmunzeln. Da geht es nicht um Inhalte oder Meinungen, sondern darum den Gegenkandidaten möglichst in ein schlechtes Licht zu stellen und möglichst populistische Versprechungen zu machen (Steuergeschenke, Alternative Energien...). Ich plädiere dafür in der Schweiz ab sofort die Bundesratswahl nach dem Amerikanischen Muster durchzuführen, inklusive Werbespots und Rededuellen. Wäre interessant zu sehen wie sich Sämeli S. in so einem Duell schlagen würde. Oder wie sich Doris L. in einem Werbespot präsentieren würde.
Könnte mir einer unserer geschätzten Wirtschaftsmitarbeiter mal erklären wieso schon wieder alle behaupten die Rezession würde vor der Türe stehen? Ist das so weil die Journis absolut keine Ahnung haben von was sie schreiben und einfach irgendwelche Ausdrücke in ihre Texte streuen damit es gescheit ausschaut? Oder weil in China ein Reissack umgefallen ist? Ich bitte um Präzisierung.
Einen gesunden Winteranfang
P.S Wie man vielleicht festgestell hat bemächtigt sich die teutonische Sprache auffallend oft des Wortteils FÜHRER. Ist mir so noch gar nicht aufgefallen.
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Lino
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10:53
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Divrei Chassidim
Montag, 27. Oktober 2008
G-dcast und Nextbook
G-dcast: Parshat Bereshit from g-dcast on Vimeo
Auf ein weiteres interessantes jüdisches Online-Kulturprojekt sei übrigens mit Nextbook verwiesen, u.a. mit dem Filmchen mit Titel Getting There Is Half the Fun (embed-Funktion wollte hier irgendwie nicht richtig, wer den Script dazu hat, her damit), also luegschman.
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Gonzalez Tripolensis
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00:47
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Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, Gid Hanashe, Kultuhr
Freitag, 24. Oktober 2008
Top Ten der Jontef-Herbstmanöver-Nervtöter 2008
Wir erklären das Herbstmanöver nun tatsächlich und hochoffiziell für beendet (obschon in uns allen noch der Böög brennt). Fertig mit der allzweitäglichen Nachmittags-Schlafanödung mit anschliessend obligatem Schlafentzug bis 02:00 morgens und entsprechender Hundsmiserabilität am Folgemorgen. Fertig mit Masslosigkeit und Völlerei. Fertig mit den Schüttelspasmen wedligen Stängelgemüses und lottriger Strauchblätter, fertig und basta. Neunzig Minuten durchgekämpft, Verlängerung entspräche dem Spielverlauf in keinster Weise. Zur Feier des Tages seien spontan die würgendsten Nervtöter des Moments und Augenblicks in einer klassischen Top Ten-Anordnung aufgezählt. Was man nicht runterzählen kann, gilt ja schliesslich auch nicht.
Demnach:
PPS: Man gratuliert sogleich ein zweites Mal. Urobinho und Gonzebio (Version Samba und nicht Portugues) haben heute wieder mal den Jackpot geknackt. Erst mal funzt gar nichts, die PS2 streikt und will erst nach Betätigung des Menus auf russisch aufleben. Dafür dann erst mal ein dickes torloses Unentschieden gegen Bahrain, gefolgt von Siegen gegen Israel und die Niederlande. Inzwischen hat sich da ein Duett mit Flanken und wuchtigen Kopfschmetterern in nahe und entfernte Torwinkel etabliert, dass es schon fast in den Augen zu glänzen beginnt. Finalrunde dann klaren Siegen gegen Angstgegner Wales, einer 70-minütigen Aufholjagd gegen Liechtenstein inkl. Verlängerung, dann ein weiterer Fudigegner, der gerade entfällt und dann das Grande Finale gegen Argentinien. Führung, dann Kopfballausgleich durch Pinkt-Saviola, dann Traumkombi zum 2:1, Ausbau der Führung, Anschlusstreffer zum Heimzittern und dann die grandiose Pokalübergabe mit Konfetti, alles und Filscharf. So macht der Donnerstag Spass. Simchesnaches den Gladiatoren, welche so in Würde und mit Plakette die Ära PES 2008 beenden durften - das Folgeprodukt wartet bereits in der Sihlpost auf die Auslieferung.
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Gonzalez Tripolensis
um
01:00
1 Divrei Chassidim
Labels: 13.05., 24.05., AGL, blutgrätsche, die Juden und das Schweizerkreuz, Gid Hanashe, Inyanei de Yuma, simchesnaches, tribute
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Peter Landolt a.k.a der Samichlaus
Auf der Grauzone zwischen Teufel und Robocop taumelte in der alten Stätte des Hardturms (für die Anhänger der objektiven Seite der Geleise auch Kiesgrube genannt) als Sicherheits-Chef Peter Landolt herum. So führte er rechtlich wie durchführungstechnisch sehr fragwürdige Verhaftungsaktionen im Anschluss an Spiele durch (2007 in der Rückrunde bei FCZ-Luzern 3:0) durch, mit welchen Aggressionen erst recht geschürt wurden und stiess Fans und Anhängern mit überhartem Einsteigen und Repression vielfach vor den Kopf. Nun bringt ein Artikel der WOZ, welche im Blick zitiert wird, zum Vorschein, dass Herr Landolt mit Hooligans näher verbandelt war, als er dies je eingestanden hat und teils wilde Stripperinnen-Parties für die Hardturmfront, einer Hooligan-Vereinigung am rechten Rand der GC-Kurve, organisiert hatte. Man lese den folgenden Text aus dem Online-Blick vom Montag mit Verweis auf den revelatorischen Artikel aus der WoZ:
Es war im Jahr 2004, als Peter Landolt noch für die Sicherheit des Grasshopper Club Zürichs verantwortlich war. Wie die «WOZ» berichtet wanderte Landolt zu dieser Zeit auf einem schmalen Grat. Landolt erfüllte neben seinem Amt als Sicherheitschef bei den Zürchern auch jenen des Eventmanagers.«Chlaushock» für die HardturmfrontUnd so organisierte er auch einen Samichlausabend für die Hardturmfront, eine der gewalttätigsten Hooligangruppen in der Schweiz, politisch weit rechts orientiert. Im VIP-Zelt der Grasshoppers führte Landolt durch den Abend. Unter anderem kettete er einen Mann mit nacktem Oberkörper an eine Stange in einem mitten im Zelt aufgebauten Käfig. Auf der Brust des Mannes prangt ein grosses Hakenkreuz.Der Grund für die Ankettung: Der Hooligan hatte im Bingo den Hauptpreis gefangen - einen wilden Tanz mit drei asiatischen Stripperinnen.Ging Landolt mit dieser Party zu weit oder hält er sich seine Feinde nah? Landolt sei es um Kommunikation gegangen, er habe die Leute abholen wollen, sagt der Hooliganbekämpfer zu der «Wochenzeitung». Landolt weiter: «Wer näher an den Leuten dran ist, hat sie besser unter Kontrolle.»Das Resultat waren tatsächlich Respekt und Vertrauen. Doch wo gemeinsam eine solche Party gefeiert wird, dort ist die Vertrautheit schon bedenklich gross.Und tatsächlich - nachdem Landolt 2003 und 2004 einen solchen Abend für die Hooligans organisiert hatte, fand das dubiose Feiern ein Ende. «Mir war letztlich nicht wohl dabei. Diese Vertrautheit - sie ging zu weit. Es ist ein schmaler Grat», gibt denn Landolt auch zu.Heute zu delikatAuch aufgrund seiner heutigen Position würde das Sicherheitsoberhaupt keine solchen Partys mehr organisieren. Zu delikat sind die Feiern für einen Letzigrundmanager und Präsidenten der Sicherheitskommission.Die beschriebene Feier passt auch nicht zu Landolts sonstigen Auftritten in der Öffentlichkeit. So steht er in der Öffentlichkeit immer wieder für harte Strafen gegen den Hooliganismus ein.
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Warzenschnuffel
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00:15
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Divrei Chassidim
Sonntag, 19. Oktober 2008
wusst ich's doch (alles wägem 9/11)
ksum ist jörg haider zu grabe getragen, spriessen schon die wildesten gerüchte. war's der mossad? oder osama? oder gar das irg-sargenes-näh-kommando?
so schnell kann's gehen mit verschwörungstheorien. achtet euch darauf, wie am anfang des folgenden artikels noch alles vage ist (konjunktive, spekulationen usw.). und je länger der artikel dauert, desto mehr werden diese dinge einfach zu fakten umgewandelt.
ich liebe schmuddel-journalismus....
viel spass:
Volkswagen: Jörg Haider wurde getötet
Verfasst von Christoph Kastius am So, 2008-10-19 00:37.
Wie die ungarische Janvo in seiner englischen Online-Ausgabe berichtet, soll der Sprecher von Volkswagen, ein Herr Peter Thul behauptet haben, Haider wurde ermordet. Er bestätigte auch in der Zeitung The Sun, das am Wagen manipuliert wurde. Damit dürfte klar werden, das Jörg Haider, Landeshauptmann von Kärnten umgebracht worden sein muß.
Die österreichischen und deutschen Medien versuchten stattdessen zu vertuschen und erfanden immer mehr abenteuerlichere Animationen zum Unfallhergang. Sogar die Bild-Zeitung nannte Herrn Haider einen rechten Hund, und beging damit eindeutig eine pietätlose Beleidigung, da der Verunglückte zu diesem Zeitpunkt noch nicht beerdigt war.
Peter Thul (VW) bestätigte nochmals, das der Wagen in der Kurve, in der Jörg Haider verunglückte, nicht solche Verletzungen hätte hervorrufen können, da der Phaeton, das Auto mit dem Herr Haider fuhr, für genau solche Problematiken konstruiert wurde.
Damit wird immer deutlicher, das Sprengstoff im Spiel gewesen sein muß. Das würde auch die merkwürdigen Verformungen des Wagens erklären. Es wird seitens der österreichischen Behörden behauptet, das Haider 1,8 Promille im Blut gehabt haben soll. Nur mit 1,8 Promille ist man eindeutig nicht mehr in der Lage einen Wagen zu starten, geschweige einige Meter ohne Hilfe zu laufen. Der Barkeeper, der Haider bewirtet hat, behauptete, das er nüchtern gewesen sei, als er zum Wagen ging. Und sogar Stefan Petzner sagte anfangs, das Haider nüchtern gewesen sei. Wärend eines Interviews im österreichischen Fernsehen (ORF) in der Sendung ZIB2 wirkte Petzner nervös und man hatte den Eindruck als ob er bedroht wurde. Dies würde auch erklären, warum er wärend des Interviews immer wieder an der Kamera vorbei schaute.
Haider hatte in einem seiner letzten Interviews von einer Banken-Mafia geredet. Das dürfte wohl auch der Grund gewesen sein, warum man ihn umgebracht hat. Angesichts der Tatsache, das es auch in der öffentlichen Berichterstattung zum Unfallhergang immer wieder Ungereimtheiten gibt, wirke die Staatsanwaltschaft unglaubwürdig.
Deutsche und österreichische Medien haben sich nicht gerade damit hervorgetan, eine seriöse Berichterstattung zu liefern. Aber wenn man weiß, das gerade auf deutschem Gebiet, die Medienhoheit laut geheimer Kanzlerakte bis 2099 noch immer bei den Alliierten liegt, braucht man sich über solche verlogenen Angriffe und pietätlosen Schweinereien nicht wundern. Schließlich wollte Haider mit diesem ganzen aufräumen.
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el tigre numero uno_
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18:26
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Divrei Chassidim
Sonntag, 12. Oktober 2008
Italiens vorauseilender Ruf in Europa
Schlagzeilen, welche man im Zusammenhang mit Fussball, Anhängerschaft und Selbstregulierung wohl kaum lesen möchte.
Anmerkung: Das Bild stellt bulgarische Anhänger dar, macht's aber auch nicht besser.
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Gonzalez Tripolensis
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22:21
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Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, blutgrätsche, Gazno?, gute_besserung
Kiki, Armageddon und der fliegende Hamster
Abteilung für schwere Verbrennungen im Salt Lake City Hospital erzählt.
einiges schief gelaufen war. "Ich habe ein Papprohr in sein Rektum eingeführt und dann Raggot, unseren Hamster, hineinschlüpfen lassen." erklärte er. "Wie gewöhnlich hat Kikki 'Armageddon' gerufen, das Zeichen dafür, dass er genug hatte. Ich habe versucht, Raggot zurückzuholen, aber er wollte nicht wieder rauskommen. Also habe ich ein Streichholz angezündet und in das Rohr gespäht, wobei ich gedacht habe, das Licht würde ihn anlocken."
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11. "Ich habe ein Papprohr in sein Rektum eingeführt"
- Guter Anfang.
10. "Wie gewöhnlich hat Kikki 'Armageddon' gerufen"
- Die machen das öfter?
(Zumindest aben sie es öfter als einmal getan!).
9. "also habe ich ein Streichholz angezündet und in das Rohr gespäht"
- Tut mir leid, ber das ist so als würde man mit einem
Teleskop in die Hölle schauen. Ich würde eher mit einem
Fernglas in die Sonne blicken.
8. Der arme Hamster (der offensichtlich an geringem
Selbstwertgefühl leidet) wird aus dem Ar*** des Typen
gefeuert wie Rocky der fliegende Hamster.
7. Sich die Nase durch einem Hamster brechen, der aus dem
A---h eines anderen gefeuert wird. Ich kann nur raten, aber
ich vermute der hamster war nach seinem Ausflug in Kikkis
"Tunnel der Liebe" auch nicht mehr so ganz taufrisch.
6. Leute, die mit vulkanartigen Gasblasen in sich rumlaufen.
5. Das ist in Salt Lake City passiert. Was für eine Art von
Menschen sind Mormonen? Ich kriege langsam ein ganz neues
Bild von der Osmond Familie.
4. "Verbrennungen ersten und zweiten Grades an seinem
Anus." Macht das das Jucken und die Unannehmlichkeiten von
Hämorriden nicht zu einer willkommenen Erholung? Wie soll
man nach so was noch in Ruhe aufs Klo gehen?
Und der Geruch von einem verbranntem Anus muss in der
Top 5 der schlimmsten Gerüche auf Gottes Erden sein.
3. Leute, die sich Kiki nennen, was ganz offensichtlich ein
polinesisches Wort ist für:"Volldeppen, die sich Nagetiere in
den Ar*** stopfen."
2. Welches Krankenhaus gibt eine Pressekonferenz fuer so
etwas?
1. Leute, die so etwas tun und es dann auch noch in der
Notaufnahme zugeben, es getan zu haben.
ausgedacht, von einer umherstreichenden, pyromanischen,
unmenschlichen Analsex-Horde, die in mein Haus eingebrochen
ist und mich dann mit einem Stück glühender Holzkohle
missbraucht habt, bevor ich die Wahrheit zugebe.
vorstellen zum Arzt zu gehen und zu sagen: "Nun Herr Doktor,
es war folgendermaßen: Wissen Sie, wir haben diesen Hamster,
genannt 'Raggot, und wir haben ein Papprohr genommen...
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Warzenschnuffel
um
16:23
2
Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, anti-system, Gazno?, gute_besserung, tribute
So schön gesagt!!!
Diesem Artikel aus Baz/Tagi möchte ich nichts hinzufügen (ausser ein dreifaches hip hip HURRA hip hip HURRA hip hip HURRA)....
viel Spass
etnu
Benissimo: Thurnheer zum Pausenclown verdammt
«Freche» Gäste, Telefon-Kandidaten und eine Flasche Rimus: Das SF-Flaggschiff ist ein Schulbeispiel für geriatrische Samstagabendunterhaltung.
Bewährtes Unterhaltungskonzept: Beni Thurnheer in der Benissimo-Telefonzentrale.
Gestern war ein grosser Fussballabend. Zum Einen rang die Schweiz Lettland nieder, zum Anderen blieb einem Beni Thurnheers Kommentar erspart. Denn dieser moderierte am Samstag Abend Benissimo. Unglückliches Timing für Beni? Nein: Der dienstälteste Sport-Kommentator fährt die Nati-Berichterstattung zurück. Ob freiwillig oder nicht, sei hier nicht näher kommentiert.
Das gestrige Benissimo lässt indes vermuten, dass Thurnheer auf eine Vollzeitkarriere als Showmaster setzt. Hochmotiviert schritt er zu Showbeginn durch ein Spalier aus Tänzern und hiess das Publikum mit einer Salve einstudierter Witze zur Euro und der Finanzkrise willkommen. Den Leuten war aber nicht zum Lachen. Vielleicht hatten sie selber Geld verloren, vielleicht war Beni aus der Übung, immerhin lag eine lange Sommerpause hinter ihm. Dem Sendungskonzept sah man die Auszeit allerdings nicht an. Seit gefühlten 50 Jahren kommt die Samstagabendkiste unverändert daher: Haufenweise Showeinlagen, Telefongespräche und von der Decke regnets Swisslose.
Tausendsassa mit kurligem Englisch
Beim Showblock hatte das SF in Sachen Zielgruppen-Bedienung wieder mal alle anvisiert. Unter anderem traten auf: Der familienaffine US-Künstler Burl, der riesige Seifenblasen durchs Studio blies. Starsänger Helmut Lotti gab für Schwiegermütter eine Swing-Nummer zum Besten. Und fürs erweiterte Pop-Feuilleton hatte man Pink parat. Die US-Sängerin wurde von Beni Thurnheer tatsächlich als «eine Freche» vorgestellt. Pink rutsche dann auch ganz unartig auf den Knien herum. Danach Thurnheers obligates Kurzinterview mit dem Star des Abends. Wie immer profitierte er dabei von seinem Exotenbonus; für weitgereiste Stars ist der Schweizer Tausendsassa mit seinem kurligen Englisch wohl eine willkommene Abwechslung im globalisierten Showbusiness-Groove.
Fast schon anachronistisch muten die Telefongespräche mit hoffnungsvollen Millionen-Kandidaten an – wenn denn mal einer den Hörer abnimmt. Bis dahin überbrückt Thurnheer indem er seine Assistentin, die Vize-Miss-Schweiz 2003, über ihr Privatleben befragt. Ob das die Zuschauer interessiert? Egal. Benissimo, das verrät ja schon der Sendungstitel, ist die grosse Show des Beni Thurnheers – sollte es wenigstens sein, doch abgesehen vom Pink-Interview hielt sich Beni bedeckt. Von der «Abwechslung für die ganze Familie» , für welche die Telefongespräche laut SF-Programmhinweis sorgen, ist nichts zu spüren. Stattdessen akute Gähnreflexe des Zuschauers schon beim zweiten Anrufer. Sogar das Gespräch mit dem Gewinner liess keine Emotionen hochkommen. Die Nachricht, eine Million gewonnen zu haben, nahm dieser höflich zur Kenntnis. Zur Feier des Tages werde er eine Flasche Rimus köpfen. Immerhin.
Mehr Interviews für Thurnheer!
Konzeptuell mag man über Benissimo geteilter Meinung sein. Sicher ist: Eine Unterhaltungssendung steht und fällt mit dem Showmaster. Der von Geburt aus glamourfreie Thurheer wurde Moderator, weil er als schlagfertig gilt. In der Tat ist er nicht aufs Maul gefallen, bloss kann er dies in Benissimo nicht zeigen. Deshalb an dieser Stelle eine Bitte ans SF: Mehr interessante Interview-Partner für Thurnheer! Ansonsten bleibt als Entertainer, was er auch für manche Fussballfans ist: Ein gmögiger Pausenclown.
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el tigre numero uno_
um
16:06
0
Divrei Chassidim
Samstag, 11. Oktober 2008
Haiders Überholmanöver / Aguas Willensleistung / The Sway Machinery
Heute morgen fand ausserdem hinter dem Hallenstadion das nächste Auswärtsspiel des FC Hakoah statt. In klar gesteigerter personeller Besetzung mit begnadeten Technikern und ruchlosen Kampfsäuen sollte dem FC Italia Zurigo mit bisher lediglich zwei Gegentreffern (siehe www.fvrz.ch mit weiteren Hinweisen) das Leben schwer gemacht werden. Nun ging das Heimteam standesgemäss in Führung, verlor unterwegs sein "Müsli" (klein gewachsenes Jugendtalent, das über die GC-Juniorenabteilung den Weg in die 5. Liga wieder gefunden hat) wegen eines harten Aufsetzens auf dem Kunstrasen der Realität mit dem Steissbein und fand sich zur Halbzeit auf der sicheren Siegesstrasse. Das Spiel ging hin und her mit klaren Vorteil für die Italos, bis sich der Offensivhüne Frenkel in ureigenem Stil im Strafraum zu einer akustisch untermalten Schwaneinlage hingab und der Penalty danach verwandelt wurde. Es tat sich danach standesgemäss nicht mehr viel, und das Spiel endete mit einem verdienten 1:1.
Und für die Freunde der alternativen und kontemporanen jüdischen Musik folgende Goodies (irgendwie sind sie alle mit Balkan Beat Box verlinkt):
- The Sway Machinery
- Tomer Yosef (Myspace)
- Itamar Ziegler
Die Links sind wie immer ohne Gewähr, ohne Verantwortung, dafür mit viel Liebe, Hingabe und Nachitos ausgewählt. Chag Sameach!
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Warzenschnuffel
um
22:17
0
Divrei Chassidim
Labels: anti-system, blutgrätsche, CC Daily Schmonzes, Inyanei de Yuma
Donnerstag, 9. Oktober 2008
LATERRRRRRNA MAGNICA
gott im himmel. da komme ich vom yom kipper in der yeshive zu meinem geliebten bruder (ein begeisterter cc-leser;danke- you make us what we are...).
und mir nichts dir nichts setzt er mir doch einfach folgendes video vor. bitte ganz schauen und geniessen. (details beachten; jeder satz ist ganz ganz ganz grosses kino).
haha (hameyvin yoivn)
etnu
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el tigre numero uno_
um
21:16
0
Divrei Chassidim
Dienstag, 7. Oktober 2008
grosser verlust

von trauer und viel emotionen begleitet, fand gestern in ein zurim ein abschieds-tag statt. mit einem stell-dich-ein der grossen präger dieser yeshiva endet das zeit-alter einer der wohl offensten yeshivot in der geschichte israels. von anfang an bei den anderen yeshivot unbeliebt und von vielen seiten bekämpft, hielt es die kleine institution doch immerhin 35 jahre aus. der rückgang an schülern in den letzten jahren gab der yeshiva leider den todesstoss.
mit rav yoel, rav lichsteiner, rav bigman, rav aviya hacohen, rav amit, rav david, shimon hekscher, david daube, joel kretschmer-raziel und vielen weiteren rednern zeigte die yeshiva gestern ncoheinmal, welchen einfluss sie auf die israelische yeshive-landschaft genommen hat und für wie viele grössen der szene sie eine heimat und wirkungsstätte war.
auch wenn nicht alle shiurim der ober-hit waren (der post "i love football" wurde via wireless-internet von meinem handy aus während rav amit's shiur geschrieben) war der abend sehr bereichernd und zeigte allen nochmals, was für eine wichtige und bedeutungsvolle zeit dort verbracht wurde.
es bleibt zu hoffen, dass die schliessung doch nur vorüberehend ist und dieser ort der begegnung bald wieder leben in sich haben wird.
leshana tova techatemu
etnu
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el tigre numero uno_
um
03:59
0
Divrei Chassidim
was hätte ich dem goy gesagt...

...wenn er mich heute bei kaparot erwischt hätte?
um es vorweg zu nehmen: ja ich habe kaparot mit einem lebendigen hahn gemacht!
war ein enormer plausch!!!
aber eben: was hätte ich da antworten sollen?
"ich bereite das tier auf sein nächstes schleuder-trauma vor"
"ich mache ihm lust auf heisse schaukel-spielchen"
"ich mache es aus nervenkitzel, nicht angepupt zu werden"
allerdings sind kaparot nicht die eintigen schwer erklärbaren riten. hier eine liste der besten (gerne in den kommentaren erweiterbar):
- hakafot mit den arba minim
- schütteln derselben
- klopfen mit den aravot am hoshana raba
- traditionelles auf die sukke werfen der arba minim nach dem letzten gebrauch
- MAZZES
- SUKKE
- der mit den ra'ashanim ist ein grenzfall
- mit den kleinen fingern übergelaufener wein an die augenbrauen, in die taschen udn hinter die ohren zu streichen ist aber kein granzfall mehr
viel spass beim erklären udn weiterführen der liste
gute besserung
etnu
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el tigre numero uno_
um
03:50
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Divrei Chassidim
Montag, 6. Oktober 2008
Shana Tova!
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Gonzalez Tripolensis
um
21:43
0
Divrei Chassidim
Labels: gute_besserung, Inyanei de Yuma, Tu Bishvat, Youtube
Wir nehmen zur Kenntnis: Die Lage der Nation ist ernst
Wir sind also wieder mal kurz vor dem Abgrund: Kaum ist die UBS gerettet, stürzt sie wieder 12% ins Minus, weil Asiaten nun auch die Hose voll haben. Quintessenz: Die Weltwirtschaft hat Prostataprobleme. Und was haben wir davon?
Ach ja, und noch was, nachdem sich ja - zumindest aufgrund der neusten internationalen Auftritte der CH-Teams das Niveau unserer Liga wirklich dem Luchsenburg nähert, hier ein Vorschlag zur Unterhaltung, wenn Waduz oder Wellenz wieder mal auf Besuch kommen, man dankt dem Tiger für den wertvollen Hinweis.
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Gonzalez Tripolensis
um
21:32
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Divrei Chassidim
Labels: 13.05., blutgrätsche, nicht übel, Polnisches Frischfleisch
Sonntag, 5. Oktober 2008
i love football
"Atletico Madrid nimmt den ungeborenen Enkel von Fussballgott Diego Armando Maradona unter Vertrag. Der richtige Gen-Mix machts aus!"
der goof kassiert sofort nach der geburt einen vertrag. sein dad ist überigens agüero von athl. madrid.
das kann nur fussball!!!
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el tigre numero uno_
um
21:06
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Divrei Chassidim
Donnerstag, 2. Oktober 2008
Die wachsende Anziehungskraft des Schwarzhemdes in der Fussballwelt (repubblica.it)
Frei übersetzt aus der Repubblica:
Die Kraft dieser enthüllenden Worte des Torhüters, welcher regelmässig die Exponenten von Cuore Nero, eine neofaschistische Organisation Mailands, welche zudem auch Referenzpunkt für die Faschisten aus der Inter-Kurve sind, aufsucht, propagiert mehr als nur den italienischen Pret-a-Porter-Revisionismus und einen "guten" Faschismus vor 1938. Fussballer, welche früher dazu tendierten, nur ängstlich Aussagen zu machen, verstehen, dass diese "Wahrheiten" heute endlich ausgesprochen werden dürfen: Bei der Stimmung im 2008 gefährden sie hierbei ihre Karrieren nicht mehr.
Verschiedene Italiener haben linkische Nummern abgezogen und wedeln mit Abbildern des Faschismus, um sich danach zu rechtfertigen: "Ich wusste es nicht." Der Torhüter Gianluigi Buffon, aus engagiertem katholischen Haus, verfing sich in vier anstössigen Situationen. Einmal trug er die Nummer 88, welches von der jüdischen Gemeinde als Akronym von Heil Hitler entlarvt wurde. Dann war da das gestreifte Unterhemd mit der abgebildeten Faust und dem Schriftzug "Boia chi molla" (Wehe dem, der aufgibt). Im 2006, während den Feiern des Weltmeistertitels im Circo Massimo stellte er sich breithändig vor eine Brüstung und dem Schriftzug "Fieri di essere Italiani" (Stolz, Italiener zu sein) - mit einem Keltenkreuz in der unteren rechten Ecke. Und seine Anhänger, die Arditi (Kühnen) della Juventus stimmten während des Auswärtsspiels in Bratislava den faschistischen Gesang "Camerata Buffon" an, worauf sie einen spontanen Erwiderungsgruss durch Buffon erhielten. Vier Anhaltspunkte, welche fast einem Beweis gleichkommen.
Fabio Cannavaro, Captain der italienischen Nationalmannschaft, ist hingegen unter die Faschisten aus Zufall zu zählen: Als er in Madrid seinen Meistertitel auf dem Spielfeld feierte, warf ihm jemand eine italienische Flagge zu, welche in der Mitte das faschistische Symbol des Liktorenbündels trug. "Ich bin kein Nostalgiker, aber auch kein Linker", schwört er heute. Im 1997 aber machte er am Radio Werbung für die Evita Peròn-Sommercamps, welche von der radikalen Rechten verwaltet wurden. Sein Manager hingegen versichert: "Ein Fussballer kann unbewusst instrumentalisiert werden."
In der italienischen Hauptstadt findet derzeit eine gefährliche Infizierung von Nachwuchsspielern der AS Roma durch Fankurve, in welcher die neofaschistische Rechte eine Vormachtstellung geniesst, statt. Daniele De Rossi, welcher dereinst die Nachfolge von Captain Francesco Totti antreten wird, ist ein Sympathisant von Forza Nuova. Ein anderer Nationalspieler der AS Roma, Alberto Aquilani, ist ein Sammler von Büsten des Duce und gibt dezidierte Aussagen von sich: "Die Einwanderer sind ausschliesslich ein Problem."
Viele Torhüter sehen es zudem ähnlich wie Christian Abbiati. Der längst zurückgetretene Stefano Tacconi war Koordinator der Lombardei für die neue MSI/Destra Nazionale und wurde wegen der Verwendung von gefälschten Wahlausweisen verurteilt, welche ihm vom Faschisten Riccardo Sindoca geliefert worden waren. Matteo Sereni, ehemaliger Juniorentorhüter der ultrarechten S.S. Lazio, ist heute Torhüter in Torino und schläft weiterhin mit der Büste von Mussolini am Kopfende seines Betts.
Das Problem ist, dass die Fussballer in einem Meer von Heuchelei schwimmen, welches ihnen erlaubt, "Faccetta Nera" als Klingelton ihres Handys zu verwenden, ohne Schuldgefühle zu verspüren, was die Frage nach ihren Mentoren in den Mittelpunkt rückt. Der ehemalige Coach der S.S. Lazio machte sich wegen den Hakenkreuzen in seiner Fankurve nie Sorgen: "Auf dem Feld sehe ich nicht über die Querlatte hinaus." Gianluca Falsini, heute Verteidiger bei Padova erklärt: "Linke Spieler gibt es wenige. Die Melancholie nach dem Faschismus kommt einem wegen den gegenwärtigen Politikern." Genau: In der Meisterschaftsperiode 2007/2008 verdoppelte sich die Anzahl der rassistischen Vorfälle auf den Spielfeldern der Serie A. Es waren deren sechs. Mario Balotelli, Jungstar von Inter Mailand und Italiener mit ghanaischen Wurzeln, erzählt so von seinem letzten Spiel mit der Nachwuchsmannschaft gegen Ascoli: "Es gibt keine schwarzen Italiener. Es war ein Slogan der Faschisten. Ich wollte das Spielfeld verlassen."
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Gonzalez Tripolensis
um
13:52
0
Divrei Chassidim
Labels: anti-system, blutgrätsche, Gazno?, gute_besserung, Wers glaubt...
Ich bin auch ein Faschist
In der Samstagsbeilage Sportsweek der italienischen Gazzetta dello Sport, der pinkfarbenen (ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg, als das gewöhnlich-farbene Zeitungspapier ausgegangen war) und weitaus am meisten gelesenen Sport-Tageszeitung in Italien, beglückte Abbiati seine schwarzhemdigen Genossen in einem nostalgischen Interview mit dem Geständnis, er erachte sich als Faschist. Schliesslich seien ja nicht alle Züge des italienischen und totalitären Systems so negativ gewesen. Der Faschismus finde für ihn gerade durch den Heimatbegriff, die Verbundenheit zur katholischen Religion, die durch ihn hergestellte Ordnung und Gewährleistung der Sicherheit für seine Bürger Gefallen und Überzeugung. Hingegen sei für ihn die Allianz zu Hitler, der Kriegseintritt und die Rassengesetze verwerflich und mit seiner Überzeugung nicht vereinbar.
Vielleicht ist sich bei solchen Gelegenheiten vor Augen zu führen, dass Fussballer in sehr wenigen Fällen den politischen Bildungsgrad eines Ivan Ergic (FCB) erreichen und das Verweilen auf Wiesen, im Mannschaftsbus sowie vor Playstations während rund 25 Jahren einer Sportkarriere durchaus seine Spuren zeitigen kann. Und dennoch ist es verwunderlich, wie ungebildet und mediengeil eine Person sein kann, wenn er bezüglich des italienischen Faschismus die Schattenseite der wie von Abbiati gelobten "Ordnung" und "Sicherheit" mit den damals gängigen Repressalien von Zwangsmassnahmen wie Tötungen, Einsperrung in Verliesen, Verbannung etc. nicht in Verbindung bringen kann. Ein einziger Blick in ein Geschichtsbuch würde bereits solche Zusammenhänge offenbaren, was ja bei all der Freizeit dieser Athleten ja verlangt werden kann, bevor man sich in einem Interview in Gefilde begibt, die man nur schemenhaft kennt. Der Faschismus war nur schwer von brachialer Gewalt und den erwähnten Zwängen zu trennen. Das Traurige ist, wenn man italienische Blogforen querliest, finden sich schockierend viele Stellungnahmen, welche die Position von Abbiati wiederspiegeln und auf die derzeitigen, teilweise chaotischen und gesetzlosen Zustände der italienischen Gesellschaft verweisen. Diese Tatsache ist fast noch frappanter wie die eigentliche Aussage eines wohl ignoranten Torhüters.
In Italien sind die Bilder und Aussagen von Exponenten des Sportuniversums im Hinblick auf die Verherrlichung des Faschismus keine Neuigkeit. Die Bilder (siehe untenstehend) von Paolo Di Canio, dem langjährigen Laziospieler und ebenfalls bekennendem Faschisten, der seinen Anhängern regelmässig den "römischen" Gruss zeigte, sind leider bekannt. So auch Italiens bester Torhüter seit Dino Zoff, Gianluigi Buffon, der in seinen Jugendjahren in Parma ein Shirt zum Besten gab, das mit "Boia chi molla" (wehe, wer aufgibt) einen bekannten Slogan einer neufaschistischen Organisation demonstrierte (sich danach aber dafür entschuldigte...). Und so liessen sich über Suchmaschinen verschiedene andere "Ausrutscher" von italienischen Sportlern finden.
Walter De Gregorio, unlängst Sport-Chefredaktor beim Blick, hat für Abbiati's zerebralen Aussetzer am 29. September 2008 eine treffende Kolumne verfasst, welche folgendermassen lautete:
Wer nicht reden wollte, der musste kacken. So sehr, dass er regelrecht austrocknete, wenn die faschistische Polizei ihm Rizinusöl in den Rachen leerte. Das Öl wird natürlich gewonnen und dient als Abführmittel. In den Dreissigerjahren war es ein beliebtes Folterinstrument; viele Gegner von Mussolinis Regime haben sich wortwörtlich zu Tode geschissen.Die Zürcher Fans (traditionell eher im linken Politspektrum) haben sich jedenfalls Abbiati bereits vorgeknöpft und am späten Mittwoch Abend während des abgeschirmten Abschlusstraining der AC Mailand im Letzigrund den Torhüter mit einem Spruchband massiv beschimpft: "Zurigo ricorda le vittime del fascismo. Abbiati bastardo. (Zürich gedenkt der Opfer des Faschismus. Abbiati, Du Bastard). Das Transparent war von Eindringlingen begleitet, welche so das Training störten und von Stewards behelligt dann das Weite suchten. Abbiati jedenfalls machte gute Miene zum schlechten Spiel und sagte aus, diese Episode berühre ihn nicht im Geringsten...
Wer die Tortur vermied und ein erzwungenes Geständnis ablegte, landete im Straflager, was die Überlebenschance nur minim erhöhte. Oder er wurde nach einem Scheinprozess exekutiert, was ihm zumindest die Folter ersparte. Wir reden hier nicht von Kinderschändern und Massenmördern, sondern von Frauen und Männern, die das Pech hatten, im faschistischen Italien unbequeme Fragen gestellt zu haben.
Ruhe und Ordnung, das sei es, was er am Faschismus bewundere, sagt Milan-Goalie Christian Abbiati. Was er verwerfe, seien die faschistischen Rassengesetze, die Allianz mit Hitler und Mussolinis Kriege. Dummerweise kann man das eine nicht vom anderen trennen. Kann man Hitler als grossen Baumeister deutscher Autobahnen loben? Musste denn Mussolini grad Diktator werden, um pünktliche Züge zu garantieren? Bahnhofsvorstand hätte doch auch gereicht.
Den Preis, den Italien für Mussolinis Ruhe und Ordnung zahlte, ist allen bekannt, ausser Abbiati, offensichtlich.
Muss er das als Profi denn wissen? Reicht es nicht, Tore zu verhindern? Reicht nicht, nein. Sein Glück: Es herrscht jetzt zwar wieder etwas mehr Chaos als zu Mussolinis Zeiten, dafür kann er sagen,was er will. Wäre es anders, es gäbe Rizinusöl statt Pausentee. Zumindest, bis er – um im Bild zu bleiben – die Scheisse rausgekackt hat, die er in seinem Hirn hat.
Die Gnade der späten Geburt mag es geben, nicht jene der Ignoranz. Auch nicht für Profi-Fussballer.
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Gonzalez Tripolensis
um
00:32
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Divrei Chassidim
Labels: anti-system, de tergo, gute_besserung, Inyanei de Yuma
Mittwoch, 24. September 2008
Ausweichs- im Herbstmanöver (posted for Gonzalez Tripolensis)
Als Element unserer Auffassung des Service Public (nicht wie SF, kännsch?) sei an dieser Stelle deshalb auf die Einsätze der Walt Disney-Komikertruppe a.k.a. des Synagogenchors hingewiesen. Man muss ja nicht zu allem ja sagen bzw. Kenntnis schützt vor Ärgernis.
Hierzu also die offizielle ICZ-Meldung:
Unser beliebter (!!!) Synagogenchor singt über die Jamim Towim:
Erew Rosch Haschana Synagoge
1. Tag Rosch Haschana Synagoge
2. Tag Rosch Haschana Gemeindehaus
Kol Nidre Synagoge
Jom Kippur Synagoge
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el tigre numero uno_
um
16:06
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Divrei Chassidim
Labels: anti-system, blutgrätsche
Dienstag, 23. September 2008
Aus der Gerüchteküche (posted for g. tripolensis)
Churban Brünzel (macht Euch nicht lustig, der heisst wirklich so) hat sich deshalb auf Erkundungstour gemacht und versucht herauszufinden, was es mit den Gerüchten und Milch & Honig auf sich hat, wo unter vorgehaltenem Tallis-Sack gemunkelt wird, dass der einzige Pizza-Delivery-Service der Stadt, der ohne Quittungen und Wechselgeld unterwegs ist, auf der Suche nach einem alternativen Lokal ist.
Churban konnte diesbezüglich keine Bestätigung von offizieller Seite einholen, jedoch mehren sich die Vorzeichen eines Umzugs von Milch & Honig eindeutig. So befindet sich gemäss Pächter/Eigentümer/Chefwalzer die Suche im fortgeschrittenen Stadium, jedoch unter schwierigen Vorzeichen. Es werde jedoch auch auf neuen Kanälen und Kanüsen gefahren, so sei eine mögliche Variante auch die Eröffnung eines neuen und weiteren fleischigen Restaurants.
Es gab Zeiten, da musste man für ein Stück geniessbares Fleisch noch selbst hinter die Küchenplatten stehen. In absehbarer Zeit ist es also ein mögliches Szenario, dass wir vor lauter Kühe die Weide nicht mehr sehen. Wir sind gespannt und hoffen auf weitere Einsichten von Churban Brünzel.
PS: Nein, meine lieben Neu-JüZ-Leser. Churban Brünzel hat nichts mit Churban Europa zu tun. Irgend jemand darf mir dann bei Gelegenheit erklären, warum wir einen neuen - im Übrigen genauso fremdsprachigen - Ausdruck für den Holocaust benötigen. Aber das ist ein eigenes Thema. Genauso wie Streimelträger an einem Mittwoch.
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el tigre numero uno_
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15:02
1 Divrei Chassidim
Labels: Gourmessa, Inyanei de Yuma, Lokalgeschwafel, Polnisches Frischfleisch
Naches, naches wie gohts?
Am Sonntag hatte ich wieder mal das Vergnügen, mit dem Schwarzen Teil meiner Familie, nicht so Schwarz, die religiöse Prägung, eine Simche zu feiern, eine Sheva Brachot um genauer zu sein. Normalerweise keine grosse Sache, man geht hin, sitzt getrennt an einem grossen Tisch und ist irgendwelche Reste von Schein und Fein. Aber zu meiner Überraschung, es geht auch anders. Nichts ahnend komme ich dorthin, in den Pavillon im Muggenbühl, und sehe als erstes eine Mechize und dann einen Mann mit einem Keyboard. Das konnte ja nur heiter werden. Weiter ging es, das Brautpaar kam früher als die meisten Gäste, der Gastgeber sogar mit 40min Verspätung und er war nicht der letzte. Geredet haben dann neben den Vätern des Brautpaars, der Präsident der Agudas Achim, der Grossvater des Chatan, der Gastgeber und Herr R. Levi, der im übrigen mitten in einer Rede in den Saal gekommen ist und die Rede so unterbrochen hat. Es gab natürlich auch positives, das Essen zum Beispiel. Zur Vorspeise gab es gebratene Leber mit Safran Risotto, dann Kalbs Koteletts und Ente und zum Desser noch einen Apfelstrudel. Das Essen war besser als an manchen Chassenes....
Alles in allem eine weiter bereichernde Erfahrung!
UB
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Lino
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08:34
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Divrei Chassidim
Donnerstag, 18. September 2008
Death Magnetic - Tribut an sich selbst

nach rund 5 jahren hat das warten ein ende. metallica bringt mit "death magnetic" ihr neustes werk auf den markt. die cd selbst besticht als erstes durch ihr cover. ein - von seite zu seite kleiner werdendes - sargförmiges loch in der mitte des covers lässt von allen seiten ein wenig aufblitzen. ähnlich verhält es sich dann auch gleich mit dem inhalt. death magnetic ist ein angekündiktes patchwork-album. der versuch, von allen erfolgreichen alben das erfolgreichste einzubringen und zu einem überwerk verschmelzen zu lassen, ist aber nur beschränkt geglückt. zwar ist die angekündikte mischung zwischen dem wohl erfolgreichsten und besten werk "master of puppets" und dem populistischen durchbruchs-album "black album" durchaus erkennbar. allerdings lässt das album jegliche kontinuität vermissen. man hat eher das gefühl, dass sich die band fast selbst ein tribute album erstellt hat und mit jedem song an eine andere phase ihrer erfolgreichen karriere erinnern wollte. hier ein song praktisch nur aus staccato-riffs bestehend und tönend als sei er direkt in einem blechbehälter gespielt worden, dann ein fast 10-minütiges wechselspiel an stil, tempo und inhalt (ja, auch die songs sind in sich nicht besonders konstant) und dann eine schnulze. a propos: der von einigen lang erwartete dritte teil von the unforgiven ist doch sehr brav aber immerhin nett anzuhören (auch wenn er phasenweise nach einem linkin park song tönt). das instrumental-stück ist zwar ok, aber auch nicht der grosse reisser. ausserdem ist die single-auskopplung ungeschickt gewählt. der song ist zwar gut, aber für die massen viel zu lang und eben zu unkonstant (der durchschnittliche radio-zuhörer wird wohl meinen, dass das drei verschiedene songs sind). heute darf ein populärer song leider nur noch 2.5 minuten dauern (die aufmerksamkeitsspanne ist leider nicht länger). gott sei dank hat sich metallica nicht dazu hireissen lassen und alle songs sind lange werke. es stellt sich sowieso die frage, ob eine single-auskopplung überhaupt nötig ist...
es bleit die erkenntnis, ein solides album erhalten zu haben, das aber nicht an die besten herankommt, welche die four horsemen produziert haben. der versuch es allen recht zu machen ist ein weiteres mal gescheitert.
auch wurde hier ein weiteres mal bewiesen, dass eine solch grossartige band nur am eigenen ruf scheitern kann. denn das album ist an und für sich nicht schlecht (es ist sogar ziemlich gut). weiss man aber, wass die wirklich drauf haben, schwingt eine kleine portion enttäuschung mit.
fazit: nett zum hören, unterhaltend, aber kein album für die geschichtsbücher.
ein fan
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11:55
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Divrei Chassidim
Labels: nicht übel, patchwork, tribute
Freitag, 12. September 2008
Klas ist has und wir applaudieren! (postet for g. tripolensis)

Wir verweisen auf die Liste der Best of-Schalom, welche vor einigen Monaten hier publiziert worden war, wünschen von Herzen viel Erfolg und gutes Neues und freuen uns auf ein erstes, neu-gieriges Wiedersehen in der alten Wirkungsstätte von Lerch, Jasmin und Co..
NACHTRAG: Wir möchten an dieser Stelle auch dem Tachles gratulieren, welches nach Jahren von Grabenkämpfen und doch ziemlich heftiger Anti-Establishment-Einstellung gegenüber der ICZ diese Initiative inzwischen in so positive Energie umzumünzen wusste, sodass die ICZ es neuerdings für opportun empfindet, in ihrer offiziellen Mitgliederpost zu obiger Thematik gleich auch noch der Ausführlichkeit halber auf das Tachles selbst hinweist. Man darf das durchaus auch politisch fragwürdig finden.
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el tigre numero uno_
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10:52
1 Divrei Chassidim
Labels: anti-system, CC Daily Schmonzes, Koscher Guerilla, Lokalgeschwafel
Mittwoch, 3. September 2008
schon lange im ärmel...
... hatte ich diesen guten herrn. kampfbasler und dorfarzt von fiesch. während zwei wintermachanot mein bester freund. redet machnchmal aus spass hochdeutsch. sein bürste ist einfach zu schön um für mich zu behalten. SCHNAUZ!!!
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22:42
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Divrei Chassidim
Donnerstag, 14. August 2008
Balkan Beat Box hits Winterthur!

Jungs
Es ist in meiner Funktion als kultureller Tortenheber dieses Mediums, Euch auf eine amerikanisch-israelische Hammercombo aufmerksam zu machen: Die Balkan Beat Box kommt am 26. August 2008 im Rahmen der Winterthurer Musikfestwochen in die Schweiz und gibt in Winterthur die einzige Show der Schweiz.
Obschon hierzulande eher unbekannt, ich kann Euch versichern, dass die Freunde der balkanischen Klänge keinesfalls enttäuscht sein werden!
Gebt Euch deshalb für eine Kostprobe ihres Könnens die Balkan Beat Box-Homepage und ihren Myspace-Auftritt.
PS: Das Konzert ist gratis und es gibt nur eine Option: Hin damit.
PPS: An die Herrschaft aus Pfaffige: NEIN, DU KENNST SIE NICHT AUS DEM RADIO!!!
PPPS: Es leben die Geschäftsanlässe, welche den Besuch solcher Anlässe verunmöglichen. Würg!
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Gonzalez Tripolensis
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18:18
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Divrei Chassidim
Labels: CC Daily Schmonzes, Kultuhr, Schöni Momänt
Freitag, 8. August 2008
Top 5 der heimatlichen Vorzüge
1) Zürcher Hahnenburger: Es gibt keines wie das Zürcher Hahnenwasser. Man dreht am Hahn und es kommt das frischeste, kühlste Wasser, das ich in meinem Leben je mit Heimat identifizieren könnte. Ein bisschen süss, glasklar, keinerlei Nachgeschmack, keinerlei Chlor und vor allem dieses unerklärliche Gefühl, man erhalte die Muttermilch der Zürcher Voralpen. Kein Abkochen mehr nötig, kein Ausländer-Wässerchen, kein kartellisiertes Produkt eines staatlichen Konzerns, einfach nur flüssige, durchsichtige Glückseligkeit.
2) Geteerte Strassen: Ich hätte nie gedacht, dies eines Tages noch zu schreiben, aber wir sind 2 Wochen über Schotterpisten, löchrigen Beton und Teer, Flüsse und Sanddünen gefahren. Eine Strasse mit einem richtigen Strassenrand und Bordsteinen, Kurvenabschrankungen, wenn es brenzlig werden sollte, Strassenschildern und die Möglichkeit, nach der Durchfahrt eines x-beliebigen Fahrzeugs atmen zu können, sind viel wert.
3) Strichcodes und angeschriebene Preise: Verhandeln hat ja immer seinen Reiz, vor allem wenn man weiss, dass man am Ende maximal bei 50 % des Verkäuferpreises ankommen sollte. Wieviel kann/darf man noch drücken, ohne dem Verkäufer ans Eingemachte zu gehen, ohne ihn auszunehmen bzw. sich ausnehmen zu lassen, weil man die Hautfarbe eines Emmentalers hat? Alles interessante Fragen, aber manchmal möchte man einfach nur eine Tafel Schokolade oder eine Mandarine, ohne sich den Kopf gegenseitig wundzufeilschen. So schön.
4) Nachts unterwegs: In der Dritten Welt ist es abends dunkel und das fast ein bisschen zu sehr. Und weil oft die Strassenbeleuchtung nur entfernte Utopie ist und nachts alle Jäger gleich dunkel sind, endet das Leben fast überall mit Eindunkeln. Transporte nur noch per Taxi und dann ohne Umwege von A nach B - und dies bei Finsternis um 18:30. So ist ein Abendleben ziemlich exklusiv und nicht in jedem Fall möglich. Umso schöner, wieder da zu sein.
5) Sauberkeit und Hygiene: Viele Orte, die wir gesehen haben, waren von einzigartiger Schönheit und bergen unvergessliche Erinnerungen. Andere jedoch auch Elend und Armut, wie man sie sich hier kaum vorstellen kann. Vielerorts wird gespuckt, in Staub und Dreck gelebt, gestunken, geraucht und getrunken, was das Zeugs hält. Manchmal ist dies nicht ganz so trivial zu verfolgen und sich an einen solchen Zustand zu gewöhnen. Umso mehr weiss man es wieder zu schätzen, wenn man die Sauberkeit und Ordnung hier sieht, über welche man sich sonst immer lustig macht. Es hat aber eindeutig auch grosse Vorzüge.
Diese Punkte sollen jedenfalls nicht darüber hinwegtäuschen, dass man auf solchen Reisen und mit dem Kennenlernen fremder Bräuche und Kulturen und gerade an solch entfernten Ecken der Welt die Schönheit des Lebens und die Verschiedenheit der Kreaturen in unserem vielfältigen Garten zu schätzen lernt. Wir haben uns einzeln und global Erinnerungen eingeprägt, welche wir nie vergessen können werden und die jeden Meter dieser Reise wert machten. Das Lächeln von Kindern, unberührte Schönheit der Natur und Begegnungen, welche uns noch lange begleiten werden.
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Gonzalez Tripolensis
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10:03
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Divrei Chassidim
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Montag, 4. August 2008
Last call for passengers Zagoury Günzburger
Hi folks!
We're slowly and sadly getting to the end of our journey. We got to Antananarivo (first city with anything looking like traffic and suburbs) today and will leave from here tomorrow night to get back to Zurich. Everything went down very smoothely and that makes the return into reality and civilization even harder. So we're leaving the land of Chamaleons & Zebus at night which will give us the full tuesday to enjoy the city of Antananarivo - even if both of us have a bit of a weird feeling with such big cities - always the hardest part while travelling off the beaten track - after weeks and weeks of offroading and nature. But for now we checked in a cool little hotel and will soon get to have some dinner. Last Shabbat we spent in Ambositra, a cute little city south the capital. Nothing extraordinary, but quiet relaxing and a good spot to find some decoration for our new common home. Apart from that we managed to get us a serious cold and arebound very closely to tissues since. But that's peanuts. Today we got here by taxi-brousse with Malgashi folks that probably take a car once in four years. Result: half the minibus was throwing up for most of the ride. Fortunately we had gotten us the two front seats, but the smell was nice anyway.
Well, that would be the end of the reporting of our vacations, and we look forward to telling you more of our ventures in persona.
Take care and see you very soon!
Textowiert durch
Gonzalez Tripolensis
um
15:06
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Divrei Chassidim
Labels: Kamera umgehängt und ab, Schöni Momänt, vacaciones, Wers glaubt...

