Montag, 5. September 2011
Die CC-Youtube Playlisten gehen live
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Gonzalez Tripolensis
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Divrei Chassidim
Labels: epos, nicht übel, patchwork, Schöni Momänt, Uaiuai-Schnulz des Tages, Youtube
Freitag, 4. März 2011
Webinar Chassidus Chübelsack - Hering 1.0
Ohne Zweifel steht fest, welche unendlichen Möglichkeiten diese kulinarische Feinheit mit sich bringt. Als frisches Filet im Brötchen ist der Hering ebenso beliebt wie eingelegt als Kiddisch-Veredler. Wer sich an die Herausforderung Hering wagt, kann bestätigen, dass das Bronfen danach einiges besser schmeckt.
Ausserdem versteckt sich eine gesundheitliche Superkraft in diesem unscheinbaren Happen. Als Katerfrühstück ist und bleibt der Hering unangefochten die klare Nummer 1.
Doch genug der Lobeshymnen. Kommen wir zum Rezept. Von den angesprochen vielen Varianten wollen wir die heimischte begutachten; der eingelegte Hering.
Zutaten:
- 200ml Wasser
- 100ml Essig (nicht Balsamico)
- 2 EL Zucker
- 6 frische Hering-Filets (am besten ungesalzen)
- 1 mittelgrosse Zwiebel
- 1 mittelgrosse rote Zwiebel
- 2 TL schwarze Pfefferkörner
- 4-5 Lorbeerblätter
Zubereitung:
Wasser, Essig und Zucker vermischen und in einem Topf zum kochen bringen. Marinade vom Feuer nehmen sobald sie kocht und ganz auskühlen lassen.
(Bei gesalzenem Hering muss dieser vor dem nächsten Schritt 1h lang in klates Wasser gelegt werden, um überschüssiges Salz wieder zu entziehen. Wasser optimalerweise 3-4 mal wechseln.)
Hering in ca. 2cm dicke streifen quer schneiden (Haut dran lassen!). Zwiebeln in lange, dünne Streifen schneiden. Lorbeerblätter halbieren.Hering, Zwiebelstreifen, Pfefferkörner (ganz) und Stücke der Lorbeerblätter schichteweise in ein Einmachgals legen (Plastik eher ungeeignet). Glas mit der gekühlten Marinade auffüllen bis alles mit Flüssigkeit bedeckt ist.
2-3 Tage im Kühlschrank stehen lassen und alles ist bereit für einen kulinarischen Höhenflug.
Serviervorschlag:
Auf einem flachen Teller Heringstücke, Zwiebelstreifen und Pfefferkörner verteilen und mit wenig Marinade übergiessen. Zahnstocher in die Fischstücke stecken.Ich wünsche en Guete und gut Simches
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el tigre numero uno_
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13:02
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Divrei Chassidim
Labels: meisterwerk, mogg, patchwork, Schöni Momänt, Tschulent
Montag, 14. Februar 2011
Webinar Chassidus Chübelsack-Tschulent 1.0
Mittwoch (zwei Wochen später): Der obligate Besuch in den verschiedenen Lebensmittel-Boutiquen der Stadt, also beim Inder für die besten Bohnen in rauhen Quantitäten und für Masala (Gewürzmischung, bestehend aus Chili, Koriander, Minze, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma). Alternativ und ausnahmsweise kann auch auf Migros oder Coop zurückgegriffen werden (bringt aber den Verlust von zweieinhalb Kult-Punkten mit sich, dafür liegt da die Rollgerste gleich griffbereit). Und natürlich 2.5 Stunden einrechnen für den Besuch des lokalen Metzgers. Bestes Stück: Flanke (auch liebevoll und fachmännisch "Tschulentfleisch" genannt). Dazu Rauchfleisch, Merguez (unbedingt, notfalls Wienerli) nach Geschmack sowie wenige Suppenknochen für den Feinschliff (total Fleisch: ca. 150g/Person).
Donnerstag Morgen: Bohnen (wiederum in rauhen Quantitäten) in genügend Wasser einlegen. Lieber zu viel und dann wieder rausnehmen, wenn der Topf fast platzt. Bohnen haben toxische Gase. Euer Bettgenosse, Gast, Nachbar, Hauskatzerich wird Euch für's Einlegen höchst dankbar sein. Unter der Bettdecke kann es nämlich zu gefährlichen Blasenbildungen kommen, welche sich auch durch Reibung an der Matratze entzünden können (ist durch eine Nationalfonds-Studie am Lehrstuhl für Fäkanik bewiesen worden). Mind. 8 Stunden einlegen!
Donnerstag Abend / Freitag Morgen: Der Tschulent werd' gefertigt. Ein Schuss Olivenöl auf den Topfboden, Zwiebeln und Knoblauch in Scheiben reinschneiden und (fak.) kurz anbraten lassen. Ab jetzt kommt alles andere in frei zu wählender Reihenfolge rein. Fleischwürfel (vorher in einer Pfanne anbraten ist erlaubt), Wurststücke, Pelati, geschälte & geviertelte Kartoffeln, Bohnen, Rollgerste, Gewürze, Bouillonpulver, ein Schuss Whisky oder Rotwein und viel Messirus Nefesh beigeben. Anschliessend mit Wasser auffüllen bis alles bedeckt ist und dann Wasser nochmals um einen Drittel des bestehenden Volumens erhöhen.
Je nach Geschmack kann noch vegetarische oder Harte Jungs-Kischke eingelegt werden.
Über Nacht bzw. einige Stunden lang kann der Tschulent zu Beginn auf hoher Stufe gekocht werden. Für die gesamte Kochdauer ist dies nicht zu empfehlen (Fleisch wird zu hart und trocken). Die Versenkung eines Kartoffel-Kigels im Teller wird herzlich empfohlen. Das wär's, lichwod Shabbes, bon appetit!
Ach ja, die Ingredienzen (für 10 Personen), sedö lüeg:
- Olivenöl: 1 Schuss (fak.)
- 3 grosse Zwiebeln
- 3 Zehen Knoblauch
- 5 Kartoffeln
- 1 grosse Dose Pelati (gehackte, geschälte Tomaten)
- 7 Lorbeeerblätter
- 2 EL Salbeiblätter
- Gewürze: Süsser Paprika, Salz, schwarzer Pfeffer (gemahlen), 3 EL Fleischbouillon-Pulver, indisches Masala, Schwarma-Gewürz
- Bohnen (einweichen!): Borlotti-Bohnen, kleine rote und weisse, Geheimtipp: Butterfly-Bohnen (sind relativ gross und mit verrückter Konsistenz) total ca. 700g
- Rollgerste: 200g
- Fleisch: ca. 1.2 kg Flanke (oder mit Rauchfleisch kombiniert), Merguez und oder Wienerli
- Rotwein / Whisky: ein Schuss
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Gonzalez Tripolensis
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17:54
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Divrei Chassidim
Labels: meisterwerk, patchwork, Schöni Momänt, Tschulent
Dienstag, 18. Januar 2011
Einblick in die Natur
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Warzenschnuffel
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14:26
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Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, Inyanei de Yuma, patchwork
Sonntag, 9. Mai 2010
Der FC Hakoah lebt immer noch
Unverhofftermassen ist heute Morgen die CC-Korrespondenz zu einem Comeback in der stämmigen Fanionformation des FC Hakoah gekommen. In der Hitze und der insgeheimen Freude über seriösen Gingg ging dabei zuerst völlig verloren, zu welch unmenschlicher Zeit sich der Rasenfrönende hierfür aus den Federn katapultieren muss, was für einen gewöhnlichen Sonntag ein absolutes Wochenend-Debakel bedeutet. Aber der Zweck heiligt ja die Mittel, und so nahm man die Umstände schön und willig in Kauf. Gegner war der Tabellenführer FC Dietikon, und entsprechend fand der Match mitten im Nirgendwo hinter einem Weiher in der agglomeratorischen Pampa statt. Die meisten Gesichter in der Kabine sind erschreckend jünger geworden und mahnen unweigerlich an das Gilben unser aller Lenzen. Da ist nunmehr ein Inka-Krieger, einzelne schmächtige Junge und ein paar Jungtalente, aufgrund welcher die muskulär dauerbelasteten Senioren immer noch die Hoffnung auf den abermaligen Aufstieg in der nächsten Saison wiederkauen. Und dann gibt's den einen oder anderen, der mit 40 Jahresringen-plus immer noch munter die Seitenlinie rauf und runterrasseln, als sei die Zeit stehen geblieben.
Das Prozedere ist gleich geblieben. Ein paar Verwegene sind viel zu früh (im Hakoah 2 hätten bestimmte Verdächtige damals hierfür wohl zur Sicherheit ein Kissen dabei), der grosse Rest findet entweder deutlich zu spät bzw. findet das Gelände erst im buchstäblich letzten Moment.
Der Match ist sodann schnell erzählt. Der CC-Korrespondent wurde in guter Reminiszenz vorerst auf der Stürmerposition eingesetzt, wo vorerst nicht allzu viel gelang. Sodann erfolgte eine knapp zehnminütige Pause auf der Bank, wonach die rechte Flügelposition zugeteilt wurde. Nach einer ausgeglichenen Startphase kassierte man nach 30 Minuten zuerst einen einfachen Penalty, dann einen Rasierklingen-Pass in die Sturmspitze, der verwertet ging und einen haltbaren Weitschuss aus grosser Distanz mitten zwischen die Ohren. Pausenstand 3:0. Nach der Pause ging's also vorbelastet weiter, jedoch stand die Hoffnung ziemlich urplötzlich wieder da. Nach einem Gewühl im gegnerischen Strafraum legte sich der CC-Flitzer den Ball auf den Schussfuss und wurde dort getroffen. Ein jäher Schwanensturz und der Schiedsrichter konnte sozusagen gar nicht anders als auf den Punkt zu zeigen, wonach der Esquimesen-Schwuger solid die Ecke fand: 3-1. Dann kam der Gaucho-Bruder noch in den Genuss eines unglücklichen Zweikampf mit dem gegnerischen Torhüter, worauf dieser liegenblieb und ausgewechselt werden musste. Dessen Ersatz, wohlbemerkt ein umgewandelter Feldspieler, musste danach in 35 Minuten genau e-i-n-m-a-l den Ball zur Hand nehmen. Zwei merkwürdige Freistossvarianten, zwei Big Saves von J, einen eigenen Linienretter mit angeklebtem Arm sowie der 613 Einwechslungen von Harry Dietikon Potter später stand das Resultat immer noch fest und der Schiedsrichter konnte sich einen friedlichen Sonntag aus der Lunge pfeifen.
Fazit: Chill ist anders, aber es hat mitunter durchaus wieder Spass gemacht, so zu tun, als gäbe es die apokalyptischen Zeiten des Hakoah 2 noch...
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Gonzalez Tripolensis
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16:16
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Divrei Chassidim
Labels: 13.05., 24.05., anti-system, Helden, mogg, patchwork
Donnerstag, 14. Januar 2010
Idan Raichel Project kommt nach Zürich
Eine erste Duftmarke setzen wir hier einmal mit einer kulturellen Avance und dem Vorschlag, man könne doch auch wieder mal ein Konzert besuchen. Und für einmal ist es nicht mit einer Spendensammel-Aktion verbunden oder mit einer Tombola, wo's gestrickte Socken zu gewinnen gibt, sondern einfach nur Kultur pur. Nämlich kommt der "Peter Gabriel des Nahen Ostens", wie es das Moods in der Konzertvorankündigung beschreibt, am 18. Februar 2010 nach Zürich. Es wird wohl eine etwas andere Aufmachung eines Konzerts sein, wie man es sich von ihm gewohnt ist, da das Motto des Abends unter Nicht-Strom a.k.a. Unplugged steht. Für diejenigen, welche nicht wissen, ob man Unplugged als Brotaufstrich oder im Lichte des Aufschlags des Halbtaxabonnaments zu verstehen habe, hat Chassidus Chübelsack in seinem Fundus einen Live-Mitschnitt eines Konzertes in diesem Sinne ausgebuddelt. Man möge sich also bitte um Tickets bemühen und aufhören, nach faulen Ausreden wie Pauchschmerzen, Pessach-Putzen und Ähnlichem zu suchen. San's grisst.
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Gonzalez Tripolensis
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22:10
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Divrei Chassidim
Labels: Gourmessa, jaschosochli, Kultuhr, patchwork, Youtube
Donnerstag, 3. September 2009
Kult-Uhr: Matisyahu's neue CD "Light"
Tönt deutlich ähnlicher wie "The Streets" als das letzte Chassidic Song Festival, aber vielleicht ist das auch gar nicht so ein schlechtes Zeichen...
Und noch ein Stück aus dem vergangenen Jahr. Manchmal hat man das Gefühl, das jüdischste an Setup und Liedern seien die Peyes und das Oioioi.
Sonntag, 16. August 2009
Kulturtipps: EPHRYME und Oi-Va-Voi
Einerseits also der Link zur obgenannten Combo, welche natürlich auch Ihren eigenen MySpace-Auftritt hat. Originell ist die Verbindung von Hip Hop und Klezmer allemal.
Zudem sei dann noch auf das Theaterspektakel hingewiesen, das derzeit an den Gestaden des Zürichsees vor Wollishofen seine Zelte aufgestellt hat. Neben selten sehr originellen Strassenkünstlern und Nutella-Crêpes gibt's da ja auch handfeste Künstler zu sehen. So tritt am Mozei Shabbat, 29.8.2009, also in knapp zwei Wochen, da Oi-Va-Voi auf. Die einen mögen's kennen, die anderen haben etwas verpasst. Wie im Übrigen auch alle die, welche am selben Abend lieber nach Witerthur ans Lamb-Konzert gehen. Aber wahre Männer setzen eben Prioritäten.
Donnerstag, 18. September 2008
Death Magnetic - Tribut an sich selbst

nach rund 5 jahren hat das warten ein ende. metallica bringt mit "death magnetic" ihr neustes werk auf den markt. die cd selbst besticht als erstes durch ihr cover. ein - von seite zu seite kleiner werdendes - sargförmiges loch in der mitte des covers lässt von allen seiten ein wenig aufblitzen. ähnlich verhält es sich dann auch gleich mit dem inhalt. death magnetic ist ein angekündiktes patchwork-album. der versuch, von allen erfolgreichen alben das erfolgreichste einzubringen und zu einem überwerk verschmelzen zu lassen, ist aber nur beschränkt geglückt. zwar ist die angekündikte mischung zwischen dem wohl erfolgreichsten und besten werk "master of puppets" und dem populistischen durchbruchs-album "black album" durchaus erkennbar. allerdings lässt das album jegliche kontinuität vermissen. man hat eher das gefühl, dass sich die band fast selbst ein tribute album erstellt hat und mit jedem song an eine andere phase ihrer erfolgreichen karriere erinnern wollte. hier ein song praktisch nur aus staccato-riffs bestehend und tönend als sei er direkt in einem blechbehälter gespielt worden, dann ein fast 10-minütiges wechselspiel an stil, tempo und inhalt (ja, auch die songs sind in sich nicht besonders konstant) und dann eine schnulze. a propos: der von einigen lang erwartete dritte teil von the unforgiven ist doch sehr brav aber immerhin nett anzuhören (auch wenn er phasenweise nach einem linkin park song tönt). das instrumental-stück ist zwar ok, aber auch nicht der grosse reisser. ausserdem ist die single-auskopplung ungeschickt gewählt. der song ist zwar gut, aber für die massen viel zu lang und eben zu unkonstant (der durchschnittliche radio-zuhörer wird wohl meinen, dass das drei verschiedene songs sind). heute darf ein populärer song leider nur noch 2.5 minuten dauern (die aufmerksamkeitsspanne ist leider nicht länger). gott sei dank hat sich metallica nicht dazu hireissen lassen und alle songs sind lange werke. es stellt sich sowieso die frage, ob eine single-auskopplung überhaupt nötig ist...
es bleit die erkenntnis, ein solides album erhalten zu haben, das aber nicht an die besten herankommt, welche die four horsemen produziert haben. der versuch es allen recht zu machen ist ein weiteres mal gescheitert.
auch wurde hier ein weiteres mal bewiesen, dass eine solch grossartige band nur am eigenen ruf scheitern kann. denn das album ist an und für sich nicht schlecht (es ist sogar ziemlich gut). weiss man aber, wass die wirklich drauf haben, schwingt eine kleine portion enttäuschung mit.
fazit: nett zum hören, unterhaltend, aber kein album für die geschichtsbücher.
ein fan
Textowiert durch
el tigre numero uno_
um
11:55
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Divrei Chassidim
Labels: nicht übel, patchwork, tribute