Freitag, 16. November 2007

Joga Elefantito

Andere verwenden Ihren Blog, um die Welt über ihre Essays oder revolutionäres Gedankengut in Kenntnis zu setzen. Oder man diskutiert wieder mal über Herman's Blödheit und Kerner's Beweis, dass man sich durchaus auch auf dieses Niveau herunterlassen kann und Hirnamputation eine medientaugliche Plattform geben kann. Gibt's alles schon und ist etwas textlastig.
An dieser Stelle sei hingegen auch auf Spielfreude hingewiesen und gewichtige Athleten.
In diesem Sinne Knut Shnabbes.

Donnerstag, 15. November 2007

Uaiuai-Schnulz des Tages: LA Olympics

Ist zwar weder Uaiuai noch Schnulz, aber dennoch enorm amüsant, ein Tagesroutinenbrecher, ein Sympathieträger der Massen, Volksverbinder, ein gesichtsloses Copräsidium, ein Ansporn fürs neue Jahrtausend und vieles, vieles mehr.
Oder auch einfach ein simpler Hingucker ohne weitere Bedeutung. Je nach Perspektive.

PS: Ein herzliches Danke übrigens an die Scherdünnler für die gestrige grosse Schlacht zum Freudenberg, war eine Herzensangelegenheit.
Und wie sich vor allem heute Morgen herausstellt, war's vor allem auch eine Erinnerungsstätte meiner wunden und aufgeschürften Knie. Die Fitness und das fortschreitende Alter, langsam könnte ich ein Buch davon schreiben... schenedag!

R.I.P. Gabriele Sandri

Mit einer sehr emotionalen Abschiedsfeier begleiteten Tausende von Freunden, Bekannten und Fans den am Sonntag tragisch umgekommenen Lazio-Fan Gabriele Sandri auf seinem letzten Weg. Halb Rom stand zumindest Spalier, als auch Politiker und Fussballer wie Kakà ("Hört mit den Ausschreitungen auf oder die Stars wandern Euch aus") mit Parolen das Ende der Gewalt herbeibeschwörten. Wie auch immer es zu diesem tragischen Unfall kam, werden die Mühlen der italienischen Justiz zu eruieren versuchen. Fakt ist jedenfalls, dass es nie zu dieser Wendung hätte kommen müssen.


Fakt ist aber auch gleichzeitig, dass die Gesellschaft inzwischen ein Riesenproblem hat. Jugendliche haben den Tod eines Jugendlichen am Sonntag Abend und nach Absage von Roma-Cagliari zum Anlass genommen, um in ganzen Quartieren einfach Randale und Zerstörung walten zu lassen. Es wurden nicht mal Parolen skandiert, wie dies an einer 1. Mai-Demo der Fall sein könnte, sondern es ging einfach um der puren Zerstörung Willen. Es kann bei solch einer Zerstörungswut nicht mehr einfach davon die Rede sein, dieses Problem sei im Fussball entstanden, sondern der Fussball und die Stadien werden mehr und mehr Kanal und Katalysator von Energien, welche allein dieser Sport nicht auslösen kann.


In Italien werden jetzt jedenfalls für das Fortbestehen der Geldmaschinerie Calcio verschiedene Hebel angesetzt, wie es sogar die Schweizer Schnäuze schon eine Weile tun: Auswärtsbeschränkungen bzw. -verbote, Fanpass, das ganze Programm. Die Ultràs der S.S. Lazio jedenfalls wird es kaum freuen. Kaum eine Fankurve setzt sich politisch in Italien so klar in Szene und polarisiert wie die blauweisse Römer Fankurve. Schockierende Bilder wie die untenstehenden sind am Trauerzug für Sandri gestern teils am Ausgang der Kirche geschossen worden. Und an Sonntagen ist das dann die Kurve, in welcher Spruchbänder wie "Odio e disprezzo a chi rovina la vita della gente" (Hass und Abschaum für diejenigen, welche das Leben von Menschen ruinieren) in absurder geschichtlichen Verklärtheit die Exponenten des Faschismus und Nazismus anbetet. Strube Zeiten....


Mittwoch, 14. November 2007

Mitteilung vom Shammes




Sehr verehrte Mitglieder

Ich möchte Sie höflichst darauf hinweisen, dass die Institut für Meteorologie für kommenden Shabbos Vajetze äusserst garstige Bedingungen angekündigt hat. Es ist mit arktischen Temperaturen zu rechnen.

Es empfiehlt sich daher, ausser den Dienstschuhen und dem Syni-Kappel auch die seit der Umstellung auf Sommerzeit schmerzlich vermissten Gatkes zu montieren. Wer unsere Aufbewahrungstipps für die Sommermonate befolgte, wird die Gatkes noch mit dem herrlichen Tschuulent-Geschmack des letzten Winters aus dem Schrank nehmen können.

Im Namen der V.Ü.S.S.E. (Vereinigung Übermotivierter und Schnauztragender Schameissim Endingen)

Her Majesty

"eine dose thun-fisch öffnen" mal anders

oje oje. welch dramatische ereignisse spielen sich jetzt auch shcon in unserer heiligen eidgenossenschaft ab. wann denkt denn nur jemand mal an die kinder???
aber stop! was ist denn da genau passiert? ist es denn nicht so, dass fussballspieler gottheiten sind? also in anderen ländern schon. da werden solche früchtchen den spielern zum frühstück geopfert. aber immerhin bekommt der ausdruck thun-fisch eine ganz neue bedeutung (hehehehe).
hier aber mal ein paar fragen zu den geschehnissen:

1. warum heisst es denn jetzt plötzlich in jedem (und wirklich jedem) bericht, schnipsel, fötzel oder sonst irgendeiner serviette in einem zweitklassschuppen, dass "die unschuldvermutung gelte". warum sagt man das nicht auch in anderen fällen? ist das nicht immer so? oder kennt jeder journalist das grichtsurteil einer tat bereits 3 stunden nachdem sie geschehen ist? oder müssen die armen vergewaltiger einfach geschont werden?

2. war es für den 21. hengst immer noch gleich toll wie für die ersten 3?

3. ich möchte auf den satz "grösstenteils im einverständnis des mädchens" eingehen. das könnte folgende mehrere dinge bedeuten:

a) sie haben zusammen gewohnt und dann nochmals und nochmals. irgendwann wollte sie nicht mehr und dann wurde sie halt gezwungen.

b) einer hat sie vergewaltigt. dann hat's ihr so gefallen, dass sie gleich weiter machen wollte.

c) die "handlung gegen ihren willen" fand in der mitte statt (unwahrscheinlich)

d) es ist ganz anders gemeint. die handlungen waren teils mit ihrem einverständnis und teils ohne. d.h. rummachen und missionar war voll easy. aber als dann einer mal ein bisschen ausgefallener ran wollte, war's für sie mit dem spass vorbei.

4. als wie alt hat sich das mädchen ausgegeben? denn wir wissen wie die mädchen sich heute aufmachen (stichwort: ich gseh us wie e n***e. so geil). entschuldigt zwar nicht alles, aber macht es ein bisschen weniger schlimm.

also unterm strich(er) plädier ich auch für fussballer für das groupie-wesen wie wir es von rockstars, ober-rabbiner-gurus und anderen halbstarken kennen. wenn die mädchen so verrückt nach denen sind, lassen wir sie doch.
also denkt bitte alle an diese geschichte wenn ihr das nächste mal eine dose thun-fisch öffnet (wow! wieviele zweideuter waren das denn?)

verdelli nocheinmal

hey jetzt werde ich dann aber fuchsteufelswild!
wer zum teufel glauben die agl-disziplinar-richter denn das sie sind???
bekommt doch dieser zayatte nur 3 spielsperren. derweil huggel immer
noch ausser gefecht ist (hirnerschütterung etc.)
what the f***?
ich weiss nicht wer gesehen hat wie bayerns lucio versucht (!) hat
magnin eine zu donnern. trotz misslungenem versuch erhielt er 3 spielsperren.
das ist auch etwas für 3 spielsperren. aber zayattes angriff ist doch
mindestens 5 oder noch mehr wert.
so was gurkt mich an, verflucht. warum sind es immer die schweizer,
die keine eier haben, mal ein saftiges urteil auszusprechen.
3 sperren sind nicht mal die höchststrafe! was muss man denn noch
tun um die höchststrafe zu erhalten???
vieleicht muss er ja eine kick a là cantona rauslassen? oder jemanden
umbringen? oder wie wärs mit schiri schwängern (ausser es ist pötinja! die
will das ja)?
nei aber im ernst. ich kann nicht verstehen warum die agl hier nicht ein deutliches zeichen setzen kann? und dass die verletzung, die er verursacht hat, anscheinend äusserst gravierend ist, sollte doch eine rolle spielen.
hier mal die beiden videos. zur erinnerung: beide erhielten 3 spielsperren:
lucio


und hier zayatte (ist ein wenig lang. aber der schlag ist in den ersten 30 sekunden zu sehen):


hallo????? wo sind wir denn hier. ich trete heute abend in der dscheilig nur unter protest an (auch wenn ich nur als zuschauer komme). aber iregendein zeichen muss ich ja setzen.


eine maslos entäuschte fan

sektion "ich bi nit hässig. nur entüscht"

Bobbele, der neo-Mechanech




Nein, nein, das ist bei weitem keine Volksvera****. Bobbele von Besenkammer (BvB) erteilt in der auflagestärksten europäischen Tageszeitung tatsächlich wertvolle Ratschläge wie man sein Kind zu erziehen hat.
Finde ich völlig in Ordnung. Wer, wenn nicht Baruch Becker, der seine jeweiligen Lebensabschnittsgefährtinnen im Takt der Superleague Spieltage wechselt, sollte diese menschliche Kernkompetenz besitzen?

Bobbele gibt beispielsweise, nur um Euch ein absolutes Highlight aus seinen Tipps hier mit auf den Weg zu geben, folgendes Statement von sich:

Boris Becker: Wenn meinen Kindern langweilig ist oder sie sich kaum vom Computer oder vom Fernseher weglocken lassen wollen, dann gehe ich immer mit ihnen raus.
Es ist wirklich unglaublich, wie sich die Laune ändert, wenn wir nur eine Stunde Basketball spielen, kicken oder herumtoben.

WOW WOW WOW INEZIE BITTE ! ! !WER HÄT DAS DÄNK ?!?! EUSI ELTERE HÄND JA MIT EUS USSER PS2 SPIELE NÜT GMACHT !!!!

Unglaublich wie er da drauf gekommen ist, dieser Zusammenhang, diese Fähigkeit analytisch zu denken, Erfahrungen miteinander zu vergleichen und allenfalls zu kombinieren und daraus wertvolle Schlüsse ziehen. . .Respekt. . .
In einer noch etwas schwammigen Vision sehe ich schon seine „Dankesrede“ wenn er einen Award für sein Buch (er schreibt nicht nur Kolumnen, er publiziert ein Buch) erhält. Das hört sich dann etwa so an:
„Dieser Award (Sniff, Sniff, Träne, Träne, ein gerührter Laudator M. Matthäus legt seine Hand beruhigend und bewundernd um BvBs Schulter) bedeutet mir viel mehr wir all meine grossartigen und bis anhin nicht wiederholten spektakulären Siege in Wimbledon.“
Er dank dann emotionsgeladen seinen Kindern, die leider nicht persönlich an der Veranstaltung teilnehmen konnten, da sie mit ihren Müttern über alle Kontinente verteilt sind.

Ich bin froh und ein Stück erleichtert meine zuvor eher bescheidenen Kenntnisse im Erziehungswesen nun mit aussagekräftigen Informationen aus dem Hause Becker erweitern zu können.

Gestärkt aus dieser Weiterbildung, habe ich nun bald das nötige Selbstbewusstsein inne, mich als potentiell geeigneten Vater bezeichnen zu können.

http://www.bild.t-online.de/BTO/leute/2007/11/14/becker-serie-teil9/sport-kinder-fitness,geo=2942892.html

Dienstag, 13. November 2007

Nachruf.

Herr Peter Steiner, (man gedenke Pinchas ben scheine Beheime) geborener Hugentobler, Ehrenmitglied in der Zunft zum scheschäftigen Schmmiedlein, ist heute leider durch einen schrecklichen Unfall aus dem irdischem leben entwichen.
Er wurde an einem sonnigen Montagmorgen im Mai (12. oder 13., unter renommierten Historikern umstritten) 1732 , 13 Sivan 5632, in eine gut bürgerliche schweizerische Familie im tiefen Appenzellerland geboren. Schon bei seiner Geburt ist seine überdurchschnittlich ausgeprägte Gesichtsbehaarung positiv aufgefallen. Es wurde keine Landsgemeinde ohne seine Anwesenheit durchgeführt. Trotz teils heftiger Debatten war er immer um Konsens und Frieden bemüht. Er ist seinen Pflichten als guter Bürger stets voller Elan nachgekommen. Ausserdem durfte sich Peter mit den folgenden Titeln schmücken:
1)Ehrenpräsident der schweizerischen Vereinigung "Kenner der Gräser und Kräuter die erst ab 1800 m.ü.M gedeihen und die seit dem frühen 19 Jahrhundert nicht mehr gesichtet worden sind"
2)Gründungsmitglied der Interessengemeinschaft: Schnäuzer ohne Bart gleich NULL Schnäuzer 3)Verwaltungsratpräsident der eidg. Stiftung „Enzian, wir lieben Dich“
4)Producer des neuen Album Stress feat. DJ Tatana
Es gibt tatsächlich noch viele weitere Ämtli die Peter mit viel beispiellosem Verantwortungsbewusstsein unerschütterlich wahrgenommen hat.
Es trauern: Seppi, sein treuer Appenzeller Sennenhund Lucrenzia, seine loyale Zimmerpflanze Statt Blumen and die Trauergesellschaft zu senden, möge man bei der nächsten Simche das Ländler Trio „I wett e Tracht zum Znacht“ buchen. Alles Liebe, ein grosser Fan

Montag, 12. November 2007

Schatten eines Jibrils oder Rom unter Beschuss


Na ja, am Ende hat man wohl wie so oft aus der Entfernung und den Medien fast mehr erfahren wie vor Ort. Gestern Sonntag morgen kursierte bei spätem Oifstand die Meldung, ein Lazio-Fan sei auf einer Raststätte von einem Polizisten erschossen worden. Gleichzeitig wurden Nachrichten aus Mailand (gestern hätte Inter-Lazio stattfinden sollen), Bergamo (Atalanta-Milan) und weiteren Orten publik, wo Ultràs die Situation eskalieren liessen und gegen die Polizei vorgingen. Am Abend um 18:00 dann der Entscheid der Römer Polizei, das Abendspiel nicht durchführen zu lassen.
Der Unfall bei der Raststätte ist unfassbar. Ein PW mit Juve-Fans auf dem Weg nach Parma, ein PW mit Römern, Fans steigen aus, geraten aneinander, Fäuste, Schläge, Schirmhiebe, von der anderen Autobahnseite ein Schuss eines Polizisten in die Luft, Fans zurück in die Autos (, wobei die Juvefans noch versuchen, einen Laziale umzufahren!), Laziali sind im PW bereits fast wieder auf der Autobahn gen Norden, Polizist rennt ihnen nach, ein weiterer Schuss löst sich und trifft einen lokal angeblich bekanntenen DJ und Blogger im PW tödlich im Hals.
Der Rest ist dann sozusagen programmiert. Aus dem DJ wird nun ein Altar gemacht und er wird zu einem weiteren Anlass genommen, Krawalle stattfinden zu lassen. Grosser Fehler der Behörden war jedenfalls, den Spieltag trotzdem global stattfinden zu lassen. Am Abend und nach Absage von Roma-Cagliari (Jibril?) um 18:00 Uhr greifen dann bereits am Olimpico anwesende Roma-Fans schwerbewaffnet Polizeikasernen an, stossen Hundertschaften von Scootern um, setzten Autos in Flammen, kurzum, das ganze Programm.
Und nun die Frage aller Fragen? Ma Nishtana? Und v.a. wo war der Tripogonz? Der war tagsüber Bekannte besuchen, lächelte angestrengt und erklärte brav seine beruflichen Facetten und legte sich dann ins Zeug um rechtzeitig den Match zu besuchen. Bei Ankunft beim Rest der Roma-Saison-Abo-JTruppe dann sofort die Meldung, aus, aus das Spiel ist aus, Rom brennt. Die Frustration war dann verständlicherweise relativ gross und an ein geordnetes Abendprogramm war nicht mehr zu denken. Sofort wurde nach Konsultation eines lokalen Therapeuten die PS3 mit dazugehörendem PES07 in Funktion gesetzt und auf ging die Jagd nach weiteren Rekorden. So wurde nun auch unter den Römer Gamern der Wettbewerb in Funktion gesetzt, zu zweit WM's durchzuspielen, worauf hier bisher anscheinend niemand gekommen war. Wie Obelix damals schon wegweisend festhielt: Die spinnen, die Römer...
Dann wurde aber doch noch ein Versuch laut, den Abend andersweitig zu verplanen, worauf kurzfristig eine Texas Hold'em-Runde eingeläutet wurde. Tripogonz in der Haut des blutigen Anfängers mit dem kurzen Gedächtnis für die verschiedenen Kartenvariationen hatte vor allem Glück und mit Verlauf des Abends in einem bekennend klar vorsätzlichem Verstoss gegen die WADA-Prinzipien immer weniger Verstand, worauf aus einer 10er-Runde ein zweiter Platz resultierte, der angesichts des Spielverlaufs als höchst unglücklich einzustufen ist. Machte aber extrem Lust auf mehr und der Instituierung des Texanischen Sonntags oder Donnerstags wird in Kürze auch in Zürich Einhalt gewährt werden.
Sonst geht es Rom aber recht gut. Im November ist es hier immer noch warm genug, um mindestens ein Glacé am Tag zu schlemmen, Pizza biancha schmeckt immer noch gleich gut und die Koscherfleisch-Versorgung in Zürich ist eine Tragödie. Heute gab's jedenfalls libysche Kuh-Wangen an Reis und Erbsen, kann ich nur empfehlen. Vielleicht steig ich heute Abend aber doch wieder auf Stiik um, einfach der guten Ordnung halber.
So, das war ein kurzer Rückblick, ich hatte noch viel mehr römische Eigenheiten im Kopf, die mir aber inzwischen wieder entwichen sind.
Apropos entwichen: Ich habe mit Bestürzung vernommen, der am Freitag mit soviel Vorschusslorbeeren angekündigte Tschulent habe einen jähen Absturz erfahren. Zu den weiteren Entwicklungen in dieser Affäre in Kürze mehr durch unseren Bisler Journalisten vom Dienst!
PS: Wie geht es dem Tzohar?
PPS: Was sagt Jibril?
PPPS: Und was isch s'Nünispiel?
PPPPS: Rom hat übrigens WC-technisch ganz interessante Eigenheiten:
1) Kein einziges WC hatte in vier Tagen einen normalen Spülknopf, der auch funktionierte.
2) Die Schüssel liegt regelmässig so tief, dass man die Knie fast bei den Ohren oben habt. Unübertrieben impfall!
3) Die Schüssel liegt überdies auch regelmässig auch unmittelbar neben einem Schrank, einer Wand oder einem Pizza-Ofen, sodass man nie Lust hat, sich länger diesem altehrwürdigen Vergnügen hinzugeben.
4) WC-Papier gleicht mehr Zelophan-Folie, nichts Solides. 5)
5) Duschmittel? Fehlanzeige, alle duschen hier mit Handseife, Haut fühlt sich nachher an wie Schleifpapier. Wücky.
PPPPPS: Einen habe ich noch. Gestern hat ja der Gögi Inler mit Udinese auch Fiorentina in Florenz geschlagen. Titel der Gazzetta online war gestern um 18:00 "Colpo del Udinese a Firenze", sinngemäss zu übersetzen mit "Schuss/Schlag von Udinese in Florenz". Bravo, schmeissmichweg...

Freitag, 9. November 2007

Wherever I may Rome

Gnaegnaegnae, ein kleines musikalisch angehauchtes Wortspiel fuer die altbackenen Rocker unter uns (sprich hautsaechlich der Radio-Heini Majesticulix und der scharfe Hund Shir Dabeirei) zum Anfang, soll der Lockerheit Abhilfe tun und die Stimmung in diesen schwierigen Stunden (siehe Post zur JLeague) etwas heben. Moege der Eibischter und der grosse Hamurabbi uns helfen.
Bekanntlich sitze ich momentan in Rom, der ewigen Stadt, caput mundi, Stadt der einsamen Liebe und der alten Gebaeude, von welchen aber ein Teil in der Neuzeit rekonstruiert worden sind... (ja, ich weiss, man lernt nie aus). Dass ich aber in dieser Ecke der Stadt in solch einem Internetcafé sitzen wuerde, haette ich mir noch vor ein paar Tagen nicht traeumen lassen. Gegenueber meiner Wohnstaette gibt es so einen Al-Ballah-Shikabala-Corner, wo hauptsaechlich islamische Floskeln rezitiert werden, von welchen ich auch diejenigen inzwischen kenne, die mir vor zwei Tagen noch nicht bewusst waren. Nicht, dass ich viel hier waere, aber 30 Minuten reichen aus, um sich hier diesbezueglich zu bilden.
Sonst nicht viel Neues, die Stadt hat immer noch ein Verkehrsaufkommen, das in Zuerich selbst zur so gefuerchteten EM-Zeit kaum erreicht wird, Scooter-Fahrer in Zuerich koennen hier wohl im eigenen Garten unfallfrei Runden drehen, fuer mehr fehlt es wohl an Fahrvermoegen und Crosscheck-Erfahrungen.
Aber wenigstens werde ich wieder mal ordentlich durchgefuettert, ich hatte es ja dringend noetig. Zwischen Nordafrika, Pizza biancha und anderen Feinheiten, es geht einem nicht schlecht hier.
So, bevor ich hier noch auf den Teppich gelegt werde, geh ich mal wieder. Am Sonntag Abend steht bekanntlich der Knueller Roma-Cagliari auf dem Programm, was man sich hier wohl kaum entgehen lassen kann, wenn auch eher ohne Grossmutter. Der Vergleich zu den Arenen in der Schweiz wird dann in der kommenden Woche vollzogen und entsprechend gewuerdigt.
So, des Simchesnaches zum Trotz und in Erwartung der kommenden Woche der JLeague-Bewaehrung verabschiedet sich der Tripogonz mit Birkat Shalom Le Has und Jaetz und einem freudigen Git Shnubbes!
Edit wuenscht den Shubbes-Clubbern noch viel Vergnuegen beim Bekehren der kuenftigen Gemahlin. Erklaert der doch mal den geistigen Wert eines guten Single Malts und den Verarbeitungsprozess eines Tschulents im Karma-Innern. Explizite Gratulationen zum letzten Punkt uebrigens. Man ersieht hier ausdruecklich, wie neuerungsfreudig die juedische Gemeinschaft in Zuerich doch ist. Da koennten sich einige Paragraphen- und Verwaltungsfetischisten einen grossen Loeffel davon nehmen. In diesem Sinne, ab!

Donnerstag, 8. November 2007

schade. aber schauen wir nach vorne!

wie ihr alle leider schon gehört habt, kam es in der jleague zu den ersten scharmüzeln mit spielabbruch.
natürlich gurkt mich das sehr an. unsere schöne liga muss schon einen schandfleck hinnehmen. naja, hoffentlich ist der vorfall allen eine lehre. dann wird er hoffentlich ein einzelfall bleiben.
zu den ereignissen (da alles sehr unübersichtlich war, werde ich sie nur grob skizzieren):
nach einer durch kleinere provokationen (im rahmen) geprägte startphase, kam es am mittelkreis zu einer foul-sitation. im anschluss wurde dann weitergespielt, doch nicht, vorteil gegeben, doch nicht und und und.... am ende schoss ein z.j.-spieler ein tor. der he.j. goalie liess den ball aber demonstrativ pasieren und griff nicht mehr ein (sich auf das foul berufend)... diese "vor vollendete tatsachen gestellt" situation löste eine zirka 2-minütige debatte auf dem feld aus (inkl. hitzigen worten, leichten pöbeleien, schlichtungen und was noch dazugehört. auch das noch im rahmen; wenn auch im oberen bereich.)
als die debatte fertig zu sein schien, standen vier he.j. spieler vor ihrem tor um den ball (vermutlich um bald weiterzuspielen). in diesem moment stürmte ein spieler der z.j. (der torschütze von vorhin) auf das grüppchen zu und versuchte sich durch sie durchzutanken um an den ball zu kommen. dabei rammte er die he.j. spieler. es folgten heftige schupfereien und anf***ereien. an deren ende versuchte der selbe spieler der z.j. einen spieler der he.j. zu schlagen. die gelang nicht und so kickte er ihn ziemlich heftig. der spieler der z.j. schien dabei in keinem moment die kontrolle über sich zu haben. darauf wurde er von einem anderen spieler der he.j. von hinten gepackt. er entfernte den gegner heftig von der szene und zerrte ihn in richtung ausgang. er liess ihn dann allerdings in der mitte los und entschied sich die halle zu verlassen. das komplette he.j. team entschied sich dann zum selben schritt.
die frage der schuld möchte ich hier nicht aufgreifen. denn: dass man nicht prügeln darf, weiss jeder. die rolle der anderen spieler ist nicht deutlich genug um sie zu bewerten. sicher ist, dass es mehrere "provokateure" gab. und zwar auf beiden seiten. ich hoffe, wie gesagt, dass diese vorfälle allen ein beispiel sind, wie es nicht laufen darf. schauen wir also nach vorne und freuen uns auf eine friedliche liga. denn: die liga steht und fällt mit der fairness. wenn wir schiris brauchen, können wir's auch gleich bleiben lassen (finde ich zumindest).

sack nachos

und scheeene

Mittwoch, 7. November 2007

MEIN NEUES VORBILD

ich weiss ja, dass man nicht einfach videos posten soll.
aber dieses ist so wundeschön, dass ich es mit der welt teilen muss.
wie oft haben wir uns über die idioten von modratoren und ihre wurst fragen geärgert. da kommt es gerade recht, wenn man einer zurückschiesst. zwar erinnern wir uns alle an völlers ausraster (1. video). aber das 2. video ist einfach unglaublich schön und balsam für meine gebeutelte zuschauerseele:


zägg zägg zägg:



ich wünsche mir ein solches verhalten in der agl!!!!

Freitag, 2. November 2007

Die Höhle des Löwen

Am Moze Schabes um 20 Uhr läuft der JTV in neuen Trikots in der Saalsporthalle zum Spiel der vierten Runde gegen den HC Wädenswil 3 auf.
Um sich den Aufstiegsplatz (iiija) nach 3 teils vermeidbaren Niederlagen nicht abzuschreiben, muss nun unbedingt ein Sieg her.
Abgesehen vom rekonvaleszenten Kreisläufertank Lino, kann das Team in Bestbesetzung erstmals mit 0824 Spielertrainer (ohne Orle, habs in der Dusche konrtolliert) antreten.
Die Augen sind besonders auf den Neuzuzug und ehemaligen U21 Nationalspieler gerichtet, gilt doch der JTV dank diesem Zuzug als Transfersieger des vergangen Sommers.
Auch wird der Turm und Lokalmatador Awraham Or zum ersten Mal nach seinem Comeback vor Heim(ischen)publikum auflaufen. Moze Schabes 03.11.2007, 20 Uhr, Saalsporthalle, Walther Scheibli, Radio 24, Hallestadion. B.i.Sr.

Donnerstag, 1. November 2007

Erstes JLeague-Fazit

Nachdem das Schweizer Fernsehen in absentiam von Fussballwissen und Rhetorik jeweils bereits beim ersten Einwurf eine erste Zusammenfassung des Spiels liefert, möchte man ihm in diesem ebenso seriösen wie professionellen Medium in keiner Weise nachstehen und nach gesamthaft satten 180 Minuten JLeague eine erste und absolut vermeidbare Betrachtung ins Netz wöarfen.
Sodann ist ein erster Spieltag vorbei und durchwegs ist nur Positives zu vermelden. Einige Resultate sind wohl etwas allzu klar ausgefallen, aber das wird sich mit dem weiteren Verlauf der Liga, Ermüdung, Fitness-Feinarbeit sowie Absenzen sicherlich geben. Hauptsache ist für jetzt, dass die Spieler mit gesundem Menschenverstand in die Begegnungen einsteigen und dafür weniger in die Beine. Und dass in zwei Begegnungen sicher 40 Personen zugegen waren, welche nicht wegen des eigenen Spiels gekommen sind. Sogar Lino hat seinen ursprünglichen schwachen und halbherzigen Widerstand aufgegeben - wenn das nun nicht bereits ein Vorbote für das messianische Zeitalter ist... (zudem sind noch keine Rekurse eingegangen, man wagt es kaum auszusprechen)
Für das Spektakel gibt es noch Steigerungspotential. Es fehlen mannschaftliche Eingespieltheit, Vertrautheit mit dem seltsamen und weichen Tennisball sowie eine gesunde Anwendung der Weitschüsse. Aber es kommt sehr gut, der kommt schon noch, braucht einfach ein wenig Zeit. Wie Pancho.
PS: Ich appelliere wieder an den journalistischen Freigeist in unseren Kreisen. Möge er erhallen.
PPS: Darf man moralische Bedenken anbringen gegen ICZ-Präsidiumskandidaten, obschon sie nicht durch Fakten belegbar sind oder muss man froh sein, dass dies überhaupt noch jemand tun will?
PPPS: Und weils so schön ist und überall reinpasst: TZOHAR TAASE BATEWA!!!

Dienstag, 30. Oktober 2007

Uaiuai-Schnulz des Tages: Game Boyz - Tni Li

Kaum zu fassen. Es gab ja nie ernsthaft eine Hava Amina, dass man Israel nur göttliche Früchte pflücken kann (Boo's Dimsum-Katze kann davon ein Liedchen singen). Und bekannt war auch, dass vieles im israelischen Radio abgelutschter tönt als Buschi's WM-Song, von dem uns für den nächsten Sommer eine B-Side (und mit Sicherheit auch wieder ein Clip) droht. Und irgendwo kann man ja auch Verständnis dafür aufbringen, dass man in Israel ein bisschen wenigstens versucht zu sein wie in irgendeinem beliebigen anderen Land - wie beispielsweise in Boyband-Retortien.
Auf jeden Fall bin ich heute in Youtubien wieder mal über einen Schnulz gestolpert, der so tönt, als hätte man Nick Carter mit einem Schwarma-Shaver die Weichteile weggestoppelt und nun findet er sich in Bat Yam mit drei halbwüchsigen Mami-Sheli-Uaiuais wieder.
Der Name der Band ist schon gefährlich nahe beim Brüller, bevor die den ersten Eunychen-Ton überhaupt loslassen. Geht dann die Musik los, tönt's wie die drittletzte Backstreet Boys-Reunion (wären die doch nur ganz weit back in the street geblieben), und wenn die Stimme einsetzt, kommt der Brechreiz automatisch hoch.
Aber urteilt doch bitte selbst, sedö:

Montag, 29. Oktober 2007

Nachruf auf ein Stück jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts



Die Art Mensch, welche mit wenigen Gesten und Worten und einer unvergleichlichen Art in den Bann ziehen kann. Die mit dem grossen Gepäck des jüdischen 20. Jahrhunderts trotzdem als Leichtgewichte unter uns weilen. Anatoly Morkovnikov, der in der ICZ als einziger Jiddischlehrer grosse Beliebtheit bei einer kleinen aber steten Schülerschaft genoss, war zweifellos von dieser Art. Oft unbemerkt inmitten umherstürmender Religionsunterrichtsschüler betrat der jüdisch-lettische Zeitzeuge regelmässig freundlich nickend und zumeist unbemerkt montags das Gebäude der ICZ, um die jiddische Sprache und Kultur an das 21. Jahrhundert zu tradieren. Wenige Leute mögen sich an ihn erinnern. Diejenigen, welche die Gelegenheit eines Gesprächs mit ihm nutzten, werden ihn nicht vergessen. Zum Ende seiner Lehrtätigkeit in der ICZ im 2005 und nach über 20 Jahren wöchentlicher Lehrtätigkeit genoss der letzte Jiddisch-Lehrer der Schweiz noch das Ansehen von lediglich 5 Schülern.

Vor dem Krieg lebten in Riga, der Hauptstadt Lettlands, 30'000 Juden, welche unter sich hauptsächlich Jiddisch sprachen. 42 Synagogen bezeugten ein lebendiges jüdisches Bewusstsein, und deren Besucher waren ein integraler Teil der Bevölkerung. «Alle Minderheiten – Litauer, Russen, Esten, Juden, auch Deutsche – konnten gratis Schulen in ihrer Muttersprache besuchen», erinnert sich Morkovnikov. Er selbst wurde 1941 in die Sowjetische Armee geholt, wo er dank seinen Deutschkenntnissen und der daraus folgenden Mitwirkung bei Gefangenenverhören überlebte. Seine Familie überlebte, weil er sie noch vor dem Einmarsch des 3. Reichs ins tiefe Russland schicken konnte. Nach dem Krieg lebte die Familie in Riga weiter, wo er schliesslich wegen den sowjetischen Schikanen einen Ausreiseantrag stellte, der mehrfach abgewiesen wurde. Schliesslich bewilligten die Sowjets einen weiteren Antrag, weil ein hoher Funktionär an Morkovnikovs Wohnung Gefallen gefunden hatte.

Nachdem er über 80 Jahre alt war, stellte er nach etlichen Jahren als politischer Flüchtling einen Einbürgerungsantrag, der bewilligt wurde. Gemäss eigenen Aussagen betrachtete er die Schweiz als seine Heimat. «Seit die Letten auf meine jüdischen Mitmenschen geschossen haben, noch bevor die Deutschen kamen, ist dieses Land nicht mehr meine Heimat». Er habe in Riga keine Familie mehr, ausser auf dem Friedhof.

Heute Morgen ist Herr Anatoly Morkovnikov, geboren 21. August 1919 und mit ihm ein unvergessener Zeitzeuge des Zwanzigsten Jahrhunderts entschlafen.

Freitag, 26. Oktober 2007

"Nachruf für einen ehemaligen Fussbalfan (Teil 2)" oder "Die Hoffnung stirbt zuletzt"

Nach mehreren Versuchen, konnte wieder einmal eine Leitung zu unserem Jibril ben Tamtam (nerau joir) ins Afrikanische hergestellt werden.
Wie es sich während solchen Gesprächen gehört, kam auch der Füeschbol nicht zu kurz, womit wir leider wieder bei einem wehleidigen Thema angelangt sind.
Ich erinnere euch ungerne an meinen Post vom Donnerstag 20. September 2007. Das Fussballherz schmerzt immer noch.
Doch nun dies, es ist Freitagmittag, ich befinde mich nach kurzer Nacht, zwischen Halbschlaf und Mittagspause mit dem Tamtam am Telefon.
Die obligate Frage meinerseits, ob er beabsichtige sich im nächsten Juni für die EM zu opfern (diesen Eindruck macht er mir tatsächlich!) um in die Schweiz zu kommen, lässt nicht auf sich warten.
Völlig unerwartet, ja sogar auf dem falschen Fuss wurde ich erwischt, kommt diese Antwort:
"An mir wird es nicht scheitern"
Ich stelle mir folgende Fragen und bitte Euch alle innigst, mir zur Hilfe zu eilen:
1. Wie muss ich das interpretieren? 2. Nennt man das Tschuwa Gmura? 3. Ist das nur viel heisse Luft, um die Diskussionen zu beenden? 4. Gibt es immer einen Weg, wo ein Wille ist? 5. und umgekehrt?
Eine Frage an den Herr Admin: Besteht die Möglichkeit, einen Jibrilometer einzurichten, wo jeder Chossid jeweils voten kann, wie hoch er die Chancen auf ein Auftauchen des Tamtams an der EURO 08 einschätzt?
B.i.Sr.

Edith voms Adminz: Wir werden die technische Abteilung in Anspruch nehmen, eine Adminz-Sitzung wurde schon einberufen, findet aber wohl ordnungshalber ohne Bindestrich statt. Apropos...

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Meeeeh!

Weit über den dreihundertsten Post hinaus geniesst unser Blog nach wie vor grosse Aufmerksamkeit und entfacht Begeisterung.
So durfte ich heute folgende Zeilen, per Mail erhalten, geniessen (Achtung Dialekt): **
"Han übrigens grad e chli im Blog gläse, aber nach 5 min miese uffhüöre, bevor nid jedi Person im Saal sich nach mir umdrüllt, will ich vor lache kei Luft me bekumm!!! Saumässigi bricht, i freu mi scho uff mini nägste Läsestunde im Internet!"
"ich döf nie meh in dr uni de blog läse...!;)"
Liebe Chassidim, es soll also nicht das Gefühl aufkommen, wir seien abnormal! Im Gegenteil, die Menschheit lechzt nach unseren Ein- und Ansichten!
Bögggliii!!!!!!!
** Name des Autors dem Bertchen bekannt.

sektion gool

auch ich muss noch meinen senf dazu geben.
aber ich hate gestern wirklich schampar de plesche (steht im büchlein unter s).
und ich freu mich schon auf nächste woche. und die darauf und die darauf und und und.
hoffentlich kriegen wir auch mal so was hin:



lasst euch auch diese video eine inspiration sein:


nachos

The One And Only Jleague

Ja, das war ein sehr gegelückter Jleague start. . .es fehlte werder an Spannung und Action noch an Klasse GOALs. . .in diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen, angenehmen Issru Chag.

Mittwoch, 24. Oktober 2007

JLeague

SE HAJOM ASSA HASCHEM NAGILA WENISSMECHA BO.

Dienstag, 23. Oktober 2007

m wie metaphernbüchlein

dies ist ein offener post!

ich werde eine liste eröffnen, die bitte von allen bitte weiter zu führen ist:

wir wissen ja spätensten seit der WM, dass das SF für alle sport-mitarbeiter ein metaphernbüchlein herausgibt (nicht zu verwechseln mit dem büchlein, das die irg herausgibt. darin steht zu jedem buchstabe eine unanständigkeit!).
es fällt auf, dass es sprüche gibt, die für alle sportarten zählen (f wie die feine klinge führen). dann gibt es aber auch sprüche, die fallen mehrheitlich in einzelnen sportarten (bsp. teetrinkenden zuschauer auf der tribüne zeigen und sagen (e wie): das spiel war bis zur halbzeit nicht wirklich erwärmend).

zur liste: es ist die sportart (oder sportarten) anzugeben und dann der spruch mit anfangsbuchstaben:

formel 1: l wie "auf der letzten rille"
tennis: m wie "marge"
leichtathletik: b wie "besonders schnelle bahn"

also bitte bemüht die kommentare und ergänzt (kann ja auch mal was sein, das nicht mit sport zu tun hat. ich bin sicher die reden auch in ihrer freizeit so...)

mefi

Die IRG und die abgewiesene Verantwortung oder die Zürcher "JGemeinden" als Drückeberger

Im Zuge der PR-Aktionen rund um den Ligastart der JLeague Zürich wurden auch verschiedene jüdische Gemeinden angefragt, ob sie als reine Gefälligkeit und zur Steigerung des Echos dieses neuen Projektes bereit wären, einen vorgeschlagenen Werbebrief an ihre Mitglieder in den betroffenen Altersklassen weiterzuleiten. Die Initiative, welche im Sinne einer sauberen öffentlichen Publikation orchestriert war, stiess jedoch bei IRG, ICZ und auch bei der JLG auf mehrheitlich taube Ohren.
Die ICZ drückte sich vor einem Newsletter-Versand, indem auf eine nicht zu definierende Anzahl von Destinatären und deshalb auch auf die befürchtete Gefahr von Newsletter-Spamming verwiesen wurde. Man verwies darauf, das Teilnehmerfeld sei ja offen, also könne man den Empfängerkreis nicht näher eingrenzen.
Ich kriege in meiner Inbox jedenfalls fast wöchentlich ICZ-Newsletters über Lesungen, Kulturzirkeln im sehr engen Kreis, Blockflötenkonzerte und Briefmarkensammlerkongresse sowie eine Dunkelzahl von Mails mit Korrigenden und Berichtigungen bezüglich zuvor verschickten Newslettern. In der JLeague sind Spieler gemeldet zwischen 16 und 45 Jahren. Da nähme mich schon sehr Wunder, inwiefern kein genügendes Zielpublikum in der ICZ angesprochen würde.
Noch bedenklicher fiel die Antwort der IRG aus. Nachdem auf die besagte Mailanfrage der JLeague keinerlei Lebenszeichen oder Reaktion zurückkam, wurde ein Vorstandsmitglied im persönlichen Gespräch auf die Thematik angesprochen, worauf die Antwort zurückkam, man habe das Mail im Vorstand zirkulieren lassen und befunden, es sei nicht die Verantwortung der IRGZ, die JLeague zu unterstützen. Ausserdem komme es für die IRG grundsätzlich nicht in Frage, da das Teilnehmerfeld sich ja aus beiden Geschlechten konstituiere.
Erstens ist dies konkret eine einfache Annahme, zu welcher - auch im Hinblick auf eine sportliche Kompetitivität - keinerlei Hinweise bestehen. Nie wurde so etwas erklärt und im gemeldeten Teilnehmerfeld ist nicht eine einzige Frau gemeldet. Dieser Einwand wurde ausserdem ohne Abklärung der Sachlage angenommen, was bedauerlich ist.
Die JLG? Die hat in einem historischen (jedoch wohl stillschweigenden) Konsens mit der IRG keinerlei Verlautbarung von sich gegeben.
Am Ende geht jedoch das Spiel in Anpassung der alten Fussballweisheit 2 x 20 Minuten, der Ball ist weiterhin rund, und die frühe Komplettierung des Teilnehmerfelds lässt auf eine grossartige, faire und sportliche erste Saison schliessen.
baldbaldmittwuch!

Donnerstag, 18. Oktober 2007

aus der kategorie: bitte nie!!!

ich denke dieses video braucht keine weiteren kommentare:

na und?

da alle horror-szenarien und endzeit-dramen ja schon zur genüge von den medien und auch vielen anderen ausgeschlachtet wurden, möchte ich an dieser stelle die ganze geschichte des gestrigen abend mal von einer anderen seite aufrollen:

1. nicht so schlimm:
unser coiffeur-model hüppi-psychologe sutter sagt ja nicht immer nur gscheites. aber seine analyse von gestern (ja herr tripolensis: ich war am spiel UND habe die analyse geshen!!! das geht schon wenn man will. man kann aber auch ganz auf so ein spiel verzichten. auch das geht wenn man will!) hat der alä was gutes gesagt. 40-mann kader hin oder her. wir haben zwar 40 männer aber gestern haben wir aufgezeigt bekommen, dass sie nicht beliebig ausgetauscht werden können. um wieder mal ein sprichwort zu bemühen: es trennt sich langsam die weize von der spreu. es braucht halt fitte leistungsträger (tranqille, guter stürmer (im richtigen system) guter spielmacher- sprich hakan- und und und). der abend hat auch bewiesen, dass wir keine gegner nebenbei schlagen können. es geht nur mit einsatz und wille!
aber daher war der abend nicht so dramatisch. jetzt wissen die wenigstens, dass nur mit einer top leistung einer top mannschaft etwas zu holen sein wird. mein motto: abhaken und gegen nigeria ein erfolgserlebnis holen. und im 2008 dann mal langsam den ernstkampf simulieren. dann ist dann langsam fertig mit probierereien. denn eins dürfen wir nicht vergessen. unser team für die EURO muss doch auch eingespielt sein. also ab nächstem frühjahr sollte die elf grundsätzlich stehen.

2. goal ist nicht immer gleich goal!
also was wir gestern geboten haben war eine europameisterliche leistung. und das mitten in der woche! ich denke wir (die dort waren) können mit fug und recht behaupten absolut bereit zu sein für die EURO im eigenen land. von schnauzkonversationen übers gool bishin zur fankultur hat gestern einfach alles gestimmt. keine club diskusionen sondern die nati stand stets im vordergrund (mir kommen schon fast ein wenig die tränen). doch jetzt darf man sich auf den errungenschaften ausruhen. die devise heisst: standard hochhalten. diese form ist auf die EURO hin zu halten und evtl. sogar auszubauen!!!

für einen lacher will ich aber auch sorgen und mit ihm zeigen, dass es noch schlimmer kommen kann:

auf ein grosses fussballfest!!!

sd

Die Erkenntnisse

Das Positive nehme ich vorweg. Das Spiel wurde verloren. Ein 0:0 wäre nach dieser Leistung weit weniger effektiv gewesen und hätte die Wirkung völlig verfehlt.
So kommt man weigstens zu ein paar Erkenntnissen, welche das Projekt EURO 2008 in erfolgsversprechende Bahnen leiten könnte.
Es ist längst überfällig das 442 System anzuwenden. Leider ist es momentan nicht möglich eine befriedigende Ergänzung zu Inler im defensiven zentralen MIttelfeld zu finden. Also Umdenken. Warum nicht wieder zum Altbewährten Hakan (welcher gester wieder Punkte gegen Margairaz gemacht hat) hinter 2 Spitzen?!
Da wir auch über keine Stürmer verfügen, welche sich im Einmannsturm wohlfühlen, drängt sich dieses System erst recht auf.
Kommt hinzu dass durchaus eine Chance besteht, dass die Köbis nächsten Sommer gegen Gegner in Reichweite (Polen, Rumäninen, Schweden, Griechenland etc.) antreten müssen und dann ein 4 5 1- System sicher die falsche Variante wäre.
Das Köbikader ist sicher breiter geworden (wir gestern übrigens auch; bins sogar immer noch ein wenig), doch ist es auch bittere Realität, dass eine schweizer Mannschaft ohne Frei, Müller, P.Degen, Vonlanthen, Senderos, Djourou, Gygax und Egli, sicher nicht in der Lage ist, ein auf europäischem Niveau kompeititives B- Team auf den Platz zu stellen. Warum unter diesen Umständen keine Nachnominationen getätigt wurden, bleibt Jakovs Geheimnis (Thema 40 Mann- Sichtungskader),
es ist uns ja nicht neu, das pro Länderspiel mindestens eine unverständliche Nomination bzw. Nichtnomination stattfindet.
Doch auch mit diesen manchmal fragwürdigen Entscheidungen darf die Leistung der Schweizer nicht gerechtfertigt werden.
Diese Mannschaft hat ihr Potential seit dem glatten Reisli nach Florida mehrmals unter Beweis gestellt. Das Kader steht bis auf wenige Positionen fest (Zubi hin oder her).
Will man das Heimturnier erfolgreich gestalten, muss es dieser Mannschaft gelingen, ihr Potential- und das haben auch Ergänzungsspieler in diesem Kader- über mehrere Spiele auszuschöpfen. Ein paar Starke Minuten, wie wir sie gegen Österreich gesehen haben, reichen dafür nicht aus.
Nun zum Spiel:
Ganz nach dem Motto "jeder sein Ämtli" gingen wir gut vorbereitet auf die Reise. Her Majesty hat die Reise mit 2 Sickpack Nati-Bier angetreten, Shir hat uns einen schönen Shwärmel übergebrungen und Guysolino und Shir sorgten für die Würze.
Das frühe Erscheinen der Kondüktöse und ein halbleeres Zugabteil haben uns in die Hände gespielt. Kurzerhand konnte die SBB wieder wie in guten alten Zeiten als Dampfkabine dienen. Mit einem lockeren 2 Litergööli dann aus dem Zug gestiegen, Schnauz angetroffen, fachgesimmpelt und Platzeinnahme.
Nun war es unseren beiden Rackerern im Mittelfeld (Shir, Guysolino) zu verdanken, dass unser Spiel nie abflachte. Jederzeit waren sie zu einem überraschenden Zug fähig.
Als die Nummer 5 vor der Rückfahr auch Geschichte war, freuten wir uns alle wahnsinnig auf die Nummer 6, welche uns im HB in Zürich erwarten sollte. Zu dieser kam es leider nie..
Die Gegensätze und Gemeinsamkeiten zu und mit den Köbijungs sind frappant: Wir deuteten gestern unser Potential für nächsten Sommer unmissverständlich an, doch müssen wir uns ebenfalls noch steigern um zu gegebenem Zeitpukt auf der Fanmeile einen guten Eindruck zu hinterlassen.

Matchbericht CH-USA 0:1

Fussball
Walter De Gregorio über Fussball: Analysen, Anekdoten und Interviews.
-->
17. Oktober 2007
Matchbericht CH-USA 0:1
...aber das Essen in der VIP-Lounge war gut.

http://www.weltwoche.ch/fussball/

300, oleoleole

Bleischwer lag ich heute Morgen im Bett, der Wecker warf mich aus traumlosem Schlaf, irgendwo in meinem Kopf kam die Erinnerung hoch das ich gestern in Basel war. Warum? Für die Landesverteidigung, Chemieunfall, Zoobesuch? Nein, der Nebel lichtete sich langsam, in der Trübe kam ein leichtes Schimmern zum Vorschein, ja, ich war an einem Fussballmatch. Aber warum habe ich es dann verdrängt? Warum will ich mich nicht mehr daran erinnern? Ich lasse das Match nochmals vor meinem geistigen Auge vorüberziehen, die langweilige erste Halbzeit, die noch langweiligere zweite. Niemand der Spieler wollte sich aufbäumen, einen Exploit wagen, sich in diesem Spiel irgendwie exponieren, nein, niemand. Der Torhüter, der sich dafür entschieden hat bei hohen Bällen nicht mehr einzugreifen, der Stürmer, der seine technischen Limiten nicht mal mehr mit Toren zu verbergen versucht. Alles halb so schlimm möchte man meinen, das grosse Turnier ist ja erst in acht Monaten, aber ist im Hier und Jetzt nicht die Zeit, um den Plebs anzuheizen, die Freude und Begeisterung zu entfachen, das eigene Feuer aufflackern zu lassen? Offensichtlicht nicht. Dann ist es wohl auch besser ich vergesse das alles wieder. Und schliesse die Augen und schlafe weiter.

P.S Dies ist im übrigen das 300. Posting, herzlichst Masel Tov uns allen, der ganzen Familie zur Freude. Hallelujah.

Unsere eigene EM-Misere und ein überlebenswichtiger Tipp

Simchesnaches,
inzwischen sind wir schon bei JLeague minus 6 angelangt, der Oilem freut sich schon gewaltig und wärmt sich insgeheim schon in den Hausgängen und den verschiedenen Minjanim von ZH-City auf.
Auch die Hinterletzten und Pseudoprotestierenden haben sich zu Teams zusammengefunden und ihren halbherzigen Widerstand gegen die Innovation des Jahrzehnts und Neuerfindung des Rads aufgegeben. Das Spektakel kann beginnen.
Davor noch ein letztes Wochenende mit vielen Spekulationen und Irrungen, letzten Anträgen zur Änderung des Spielreglementes, eventualiter schon einzugebenden Spielprotesten und sonstig auszutauschenden Nettigkeiten. Aber der Ball ist immer noch rund.
Wie gestern abend übrigens auch, aber dazu werden wir später noch mehr lesen. In meinen Ohren schwingt immer noch die aufbrausend-zornige Aussage von Bertchen, der kurz nach Spielende von sich gab, die erste Spielhälfte sei das Schlechteste gewesen, was er je live gesehen habe, dicht gefolgt von der zweitschlechtesten Leistung, welche er mit der gestrigen zweiten Halbzeit assoziierte.
Aus der Perspektive eines ignoblen Ignoranten, der sich nicht einmal die Besichtigung der Affiche am Fernsehen, geschweige denn einen Stadionbesuch zu "St. Jacques" (Originalton des Welschen Staatsradios) aufbürdete, ist lediglich zu kennzeichnen, dass es schade ist, dass sich die Teambildung so schwierig gestaltet. Da wird immer noch beispielsweise an einem Veteranen und Lebendgeglaubten im Tor festgehalten, welcher im Fünfer immer noch und immer wieder dieselben Fehler begeht und schlicht nicht mehr tragbar ist. Zubi gehört zu Baulmes oder Ähnlichem, der kann bald nicht mal mehr seinen Stammplatz in Neuenburg verteidigen.
Im Mittelfeld herrscht dann die Misere total. Niemand ist es würdig, neben Inler die Mittelfeldmotorik anzunehmen, was sich mit dem Trainerwechsel in Bolton - wohl zu Ungunsten von - Dzemaili auch nicht ändern wird. Da hilft es auch nicht, dass die teure Nachwuchshoffnung in Manchester bisher lediglich als goldige Bänkchenverzierung dient. Und wenig sachdienlich ist auch die fehlende Stärke zur Korrektur durch einschneidende Massnahmen von Alt-Köbi.
Kurzum: Man tut momentan auf der ungemein wichtigen Teamebene sehr wenig, um die ohnehin schon schwächelnde Euforie weiter anzuheizen, während die Medien sich allgemein ums Bashing kümmern und keinerlei konstruktive Beiträge zur Verbesserung der Situation beitragen (allen voran Schaleluja Sutti und Zappel-Hüppel).
Und damit nicht gleich alle in Tränen ausbrechen hier noch mein Beitrag zur heutigen Volksbelustigung:

Dienstag, 16. Oktober 2007

Gaga-Böni des Tages

Achtung, jetzt kommt ein Dicker.
Im Magazin des Tages-Anzeigers vor ein paar Wochen (Nr. 38/2007) gab's einen sehr lesenswerten Artikel von Andrew Keen (google, kännsch?) über Web 2.0, die Medialisierung der Gesellschaft und vor allem darüber, dass jeder nur noch überall publizieren will und gefilmt werden will, wobei der Inhalt und vor allem dessen Qualität völlig verloren geht.
Der selbstkritische CC-Blog-Leser wird sich da gewisse Überlegungen anstellen. Ich bin auch schon über Nacht in Klausur gegangen und habe unsere street credibility einer gewissenhaften Prüfung unterzogen, wobei ich zum Schluss gekommen bin, dass wir natürlich ganz anders sind. Wir sind inhaltlich kaum vergleichbar, weil es uns ja nur im Datensalat gibt, wir sind praktisch ein virtuelles Bouquet unserer selbst, kritisches Abbild einer ambiguen Gesellschaft und Produkt einer Mischkultur zwischen Orient, Akzident und germanischen Tugenden.
So, worauf ich eigentlich hinauswollte, ist, dass ich heute über einen Typen gestolpert bin, der genau in dieses Web 2.0-Muster passt, jedoch in einem derart schockierenden Ausmass einen an der Waffel hat, dass man ihm seine 5 Sekunden Ruhm doch gewähren sollte, damit er danach sein Fool-for-a-life erst recht auskosten kann.

Dem aufmerksamen Voyeur wird auch nicht entgehen, was der sexy Junge für Höschen trägt. Und dann diese Insbrunst und Überzeugung. Wer weiss, vielleicht ist das der Trumpf der US-Republikaner, der ihnen zur nächsten präsidialen Amtszeit verhelfen wird.
Ich schliesse mich darüber hinaus auch dem Schlafrock in seiner kritischen Auseinandersetzung mit den Bräuchen der Zeit an. Kaum instituiert wird der Minhag der Ausschmückung der unverzichtbaren Spiele des Weltfussballs nun bereits wieder aus dem Programm gekickt. Verdanken wir das nach dem skandalösen Absägen von Schmüddli und Blond auch der Deltenre? So nicht, Lino!
PS: JLeague minus 8, kännsch? Die ersten Duelle stehen fest und sind ab heute abend online abrufbar. Erste spannende Duelle sind bereits vorprogrammiert. Der Oilem wartet schon lechzend...

LONGOS ÜBERRASCHUNGSPAKET

Diesen Freitag kommt Longo nach einem anstrengenden Tag nach hause. Sowohl das Büro als auch die darauf folgende Session in der Bibliothek forderten wirklich alles von ihm. Kurz vor Schabbes wird dann noch der Briefkasten geleert.
Da liegt doch tatsächlich so ein Fötzel von der Post im Briefkasten. Ich hätte ein Paket erhalten.
Und dann war es mit meiner inneren Ruhe aus und vorbei. Was könnte das sein? Wer kennt denn schon meine neue Adresse? Wieso passieren solche Sachen immer am Freitag wenn ich noch ein vollständiges Wochenende gespannt warten muss? Ist es eine Ex-Freundin die nun einige Souvenirs and den Verteiler zurücksendet?
Nachdem ich mir das ganze Weekend den Kopf darüber zerbrochen habe, wer mir nun dieses verdammte Päckchen hat zukommen lassen, bin ich natürlich am Montagmorgen bei Türöffnung vor der Post Enge.
Endlich auch für mich ein verspäteter SIMCHES NACHES TAUROH wo ich meine Geschenke in Empfang nehmen durfte.
Nun hielt ich das Prachtexemplar von einem Packet in meinen Händen. Im Tram dann zuerst eine optische Inspektion…Interessant, dachte ich und jetzt geht’s ans eingemachte.
Zuerst die herbe Enttäuschung, es kam vom neuen Arbeitgeber.
Im Kassensturz würde es jetzt heissen: WAS IST DRINN?!?!

GRIPPENPANDEMIE-SET ( JA!!!!!)

Inhalt:
50 Chirugische Atemschutzmasken
100 ml Händedesinfektionsmittel
1 Psackung Panadol Tabletten
1 Thermometer (quecksilberfrei)
Papiertaschentücher
1 Merkblatt mit Gebrauchshinweisen und Erklärungen

Zusätzlich für heimische jings:

2 Beutel mit Knorr instant Tschulent Mix
Ein Vacumm Arba Minim Set (Mehadrin)
Ein plüsch Chicken für Kapores

Montag, 15. Oktober 2007

Wenn Goj und Germanische Etikette aufeinandertreffen

Unser Püro kam auf die plauschige Idee, das Zürcher Pendant zum Münchener Oktoberfest zu besuchen. Unser Abteilungschef liess sich den Kowed nicht nehmen, gleich 30 Leute einzuladen, sprich CHF 2000.-- dafür springen zu lassen, naja, so gibt jeder Zdoke.
Letzten Donnerstag war es soweit. Goj bereits seit mehreren Tagen nervös erscheint mit Plastiksack im Büro. Inhalt des Sackes:
1 mal Lederhosen 1 mal Oktoberfest T- shirt (gibt sicher einen Fachausdruck) 1 mal handgestrickte Socke 1 mal chlobige Halbschuhe
Um 17:15 geht Bertchen kurz nach Hause einen Boden legen, der Rest verschwindet im Vorderen Sternen für eine gute Wurst (Die hatte ich dann Zuhause nach dem Essen).
18:10 Uhr Eintritt ins Zelt. Vor mir ein Meer von Schnäuzen, Fahnen und unappetitlichen Ausschnitten. Ich geselle mich dann zu meinen Pyrokollegen, welche bereits bei deutschen Volksliedern am mitgrölen sind, der eine mit der ganzen Ausrüstung bereits stehend auf der Bank.
Man stelle sich vor, ein ganzes Zelt schreit zu diesen germanischen Schlachtgesängen, da läufts einem schon fast kalt den Rücken runter.
Nun bin ich aber schliesslich mit meinen Bürokollegen dort und Bier hat es ja ebenfalls zu Haufe...Kurz und gut nach 3.5 Mass verabschiedet sich der Bert aus dem Bunker und geht nach Hause, im Halbbesoffenen Zustand den Tschulent für Schabes vorbereiten.
Das Resultat liegt in der Schüssel.

Reklamation

Scheinbar ändern sich gewisse Dinge schneller als einem lieb ist.
Ich möchte hiermit meine Entäuschung offenbaren, dass der Zibur in keiner Art und Weise über die Freundschaftsspiele des vergangenen Wochenendes und des kommenden Mittwochs orientiert wurden.
Scheinbar spielt man nur noch in Europa Fussball!!
Schade Guysolino, sehr schade.

Dienstag, 9. Oktober 2007

JLeague voll auf Kurs!


Ein erster hocherfreulicher Update der JLeague: Knapp eine Arbeitswoche vor Ende der Anmeldefrist (14.10.2007) ist ein einziger Mannschaftsplatz noch frei geblieben!
Anmeldungen werden weiterhin unter spielleitung@jleague.ch angenommen.

Montag, 8. Oktober 2007

BLOG

Hier noch ein interessanter Blog zu den Themen Fussball und Politik, leicht beschneidungstechnisch angehaucht. . .

http://lizaswelt.blogspot.com/

es mazel tov an SHIR,

Longos.

Montag, 1. Oktober 2007

Schmankerl zum Wochenstart

Eigentlich gehöre ich zur Sektion der journalistischen Gilde, welche sich bezüglich Paris Hilton ein Erwähnungsverbot auferlegt hat. Letterman gehört offensichtlich nicht dazu und hat sich die seichte Nichtsnutzin, welche primär durch Alkoholkonsum und private Pornsessions bekannt ist, vorgeknöpft.
Für ersteres ist sie ja bekanntlich unlängst hinter schwedischen Gardinen gesessen, was Letterman sich als Thema des Interview-Teils seiner Talkshow auserkoren hat - ganz im Gegensatz zur von ihr vorgestellten Thematik, welche Parfüm, ihre neusten Kinofilme und was auch immer beinhaltet hätte und so nur in den letzten 90 Sekunden zum Thema wird.
Ganz grosses Kino, sedo lüeg:

Sonntag, 30. September 2007

Ein Spiel für die Unendlichkeit

Heute Morgen, 9:00, Buchlern. Das Wetter Grau und ungemütlich, der Parkplatz verlassen und es herrschte eine gespenstische Ruhe über dem geheiligten Buchlern Rasen. Voller Taten- und Harndrang zwang man sich in die Kabine und zum Umziehen, irgendwie zog es einen Magisch ins Bett zurück. Doch, es ist wieder Hakoah Zeit. Heute der Schlager gegen Sporting Clube. Ein Gegner, der nach den letzten Leistungen eigentlich zu bezwingen sein sollte. Aber wie immer, am Schluss kommt es anders als man denkt.
Das Spiel begann gemütlich, als plötzlich und unerwartet ein Tor gefallen war. Der Gegner jubelte, das Heimteam konsterniert. Was war geschehen? Nach einem, eigentlich ungefährlichen, Querpass des Gegners lag der Ball im Tor, wunderschön versenkt durch Gonzales T. Aufmunternde Worte von allen, halfen ihm danach zu einer absoluten Topleistung. Noch vor der Pause konnte das Missgeschick ausgeglichen werden, und der FC Hakoah konnte mit einem positiven Momentum in die Pause gehen. Nach der Pause folgte leider die bekannte Geschichte, das Heimteam verschlief die ersten 20min komplett und brachte nach vorne nichts zustande. Im Gegenzug konnte der Gegner durch einen praktisch vom Schiedsrichter geschenkten Penalty 2:1 in Führung gehen. E.K jedoch schien heute einen Prachtssonntag erwischt zu haben, nach feiner Einzelleistung, Brustabnahme-Schuss, gelang der Ausgleich zum 2:2. Mit einem ihrer zahlreichen Distanzschüsse, der absolut haltbar schien, und eher zufällig ging der Sporing Clube wieder 3:2 in Führung und beschränkte danach sein Spiel aufs Verwalten des Vorsprungs. Der FC Hakoah wollte jedoch unbedingt noch ein Unentschieden erreichen, nach einer Massflanke von Nechunja T. köpfte E.K zum verdienten 3:3 ein. Alles in allem eine gerechte Punkteteilung, mit ein bisschen mehr Cleverness im Spiel nach vorne wäre ein Sieg heute allemal dringelegen.
Um die Berichterstattung zu komplettieren, folgt ein Interview mit Schnuffel:

Man will ja nicht in Wunden herumstochern, aber dein Eigentor, was
ist dir in diesem Moment durch den Kopf geschossen?

Man stochert eben trotzdem darin herum, aber gewisse Zeitzeichen sind wohl unauslöschlich. So auch in meiner Erinnerung. Der Ball kam, von hinten nahten unmittelbar zwei Stürmer und ich wollte lediglich den Ball wegschlagen. Die Bewegung war etwas unkoordiniert und so lag der Ball ehe ich mich versah im eigenen Tor. Danach kam die grosse Wut und die Einsamkeit des stillen Leidens. Vielleicht schreib ich mal ein Buch darüber. Vielleicht aber auch eher nicht.

Nach dem Eigentor war eine klare Leistungssteigerung sichtbar. Eine Trotzreaktion oder war das dein normales Leistungsvermögen?

Ich habe seit dem Sommer lediglich zwei Spiele gespielt und draussen praktisch keine Trainingsmöglichkeiten gehabt. Es war sicher viel Trotz dabei, aber auch viel mehr Bewegungsfreiraum an meiner angestammten Position. Die Coaches haben das Zeichen wohl gesehen. Überwiegend ist aber am Ende der Ärger über drei absolut unnötige Treffer. Wir hatten keinen Zug aufs gegnerische Tor und verrannten uns mal für mal weit vom gegnerischen Strafraum. Das Unentschieden geht wohl deshalb in Ordnung.

Wer war für dich der Mann des Spiels?

Mann des Spiels war einerseits Oldie Holzi. So viel Herzblut, solch eine Erfahrung, unverzichtbar. Definitiv eine Teamstütze in der Innenverteidigung. Den Titel teilt er sich aber mit dem dreifachen Torschützen Raoul Kasachstani. Aus der Versenkung (heute morgen beim
Wasserlassen fragte ich mich noch nach seinem Verschellen) heraus solche eine Rückkehr, das hatte er sich wohl selbst nicht erträumt.

E.K, zwei Tore gemacht und sehr gut gekämpft, eine Einschätzung von dir?

Der Junge kommt schon noch, das könnte noch der schwedische Bulle im Haguah-Sturm sein. Etwas mehr Luft in der Lunge und 15 Minuten mehr Schlaf (macht m.E. schon 25% aus) und er wird noch ein Thema für die Nationalmannschaft.

Was ist an den latenten Transfergerüchten (nach unbestätigten Quellen, steht Gonz vor einem Wechsel zum FC Hillal) dran?

Ich habe mich letzte Woche zum gemeinsamen Laffabacken getroffen, das ist eine alte libysche Tradition vor Sukkes und dient auch der panarabischen Völkerverständigung. Wir verstehen uns super, ich stehe aber zu meiner Verpflichtung und zur bekannten Aufstiegsambition des
Haguah.

Sind die Floppers auch interessiert?

Die Floppers sind für die Insektenfütterung auf Sechsbeiner angewiesen, ich komme höchstens auf fünf. Ausserdem beisst sich unsere konsequente Ausrichtung nach Südosten mit den konfus ändernden Saisonzielen der Hasliboys und den anvisierten Rängen 5 - 9.

Wie siehst du die Aufstiegsambitionen nach dem heutigen Spiel?

Wie ich immer zu sagen pflege: Füreinander, miteinander, übereinander. Wir sind auf dem richtigen Weg. Oder um den alten Fuchs Lulu zu zitieren: "Isch brauchen meer Sait".


Mittwoch, 26. September 2007

KOSHER FLASH

neu koscher sind:

-HEINZ HOT KETCHUP
-CURRY KETCHUP
-`LOW CARB/LIGHT` KETCHUP

hmmmmmmmmmm yuuuuummmmmmmyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

Dienstag, 25. September 2007

Die ersten Oper...

... so kurz nach dem Tag der Wahrheit - es ist kaum zu fassen.



Solly's on Golders Green Road - 24.09.2007 - R.I.P.

Kurt, der Schwede

Absolute Wucht. Zu so einem Iutubel muss man eigentlich gar nichts mehr sagen. Einfach nur reinziehen und geniessen. Eine Augenweide im klassischen Sinn!

Montag, 24. September 2007

gebet für den tschulent (anlässlich des 1-jährigen blog jubiläum)

tschulent unser der du bist im topf,
geheiligt werden deine bohnen.
deine nefiches geschehen
wie unter der decke so in der wanne.
und vergib uns unsere spuren
wie auch wir verwischen die spuren unserer winde.
und führe uns nicht in die verstopfung,
sondern erlöse und uns mit geschmeidigkeitt.
denn dein ist der knatterer und der schleicher
und die dröhnung auf der synibank.
auf ewig amen

Freitag, 21. September 2007

"Und er ward erfindet..." - Und erfindet sich immer wieder neu!!


Liebe Chassidim Zum einjährigen Jubiläum des Bestehen unseres Blogs möchte ich uns allen herzlichst gratulieren. Im Namen aller Chassidim sei unserem Initianten Her Majesty und dem Menstruator Warzenschnuffel für deren Einsatz für das Wohlbefinden aller, höflichsten Dank ausgesprochen.
Möge uns dieses Jubliäum an einem solch denkwürdigen Tag zum Zeichen für noch viele Innovative Gedanken sein.
In tiefer Andacht, B.i.S


Donnerstag, 20. September 2007

Nachruf für eine ehemaligen Fussballfan

Seit gestrigem Telefon mit unserem Afrika Korrespondenten Jibril ben tamtam bin ich nach wie vor zutiefst bestürzt.
Lange Zeit galt unser werter Kollege als Garant für berauschende Fussballabende. Hatte man keinen Platz um Fussball zu schauen, Jibrils FT war für uns alle ein zu Hause. Grosse, ja legendäre Nächte (u.a. CH- Jamaika) haben dort stattgefunden.
So war ich mir sicher, dass Tamtam nun halt zumindest im kleinen Kreise einen FT am Meer installieren wird. Eigentlich wollte ich mir nächste Woche im Heiligen Land, mein eigenes Bild machen, doch meine Eindrücke nächste Woche sind nun mit gewissem faulen Vorgeschmack bestückt.
Auf meine gestrige Frage ob auch in Tel Aviv CL geschaut wurde, zuerst ein routiniertes JA und anschliessend dann folgende Einschränkung:
Die erste Halbzeit wurde geschaut, dann hat sich der TamTam für "Friends" entschieden und anschliessend noch Being John Malkovich (wahrscheinlich zum 5. Mal) geschaut.
Das stinkt nach "Hauptsache nicht Fussball" und beängstigt mich aufs Äusserste. Ich weiss nicht wie der Zibur reagiert hätte, ich konnte nur stumm in den Telefonhörer reinstagnieren.
FT, Jehi Sichro Baruch

Mittwoch, 19. September 2007

Handball vom Montag

Schon die Anfahrt verhiess nichts Gutes.
Wir parkieren nur wenige Meter neben dem berüchtigten Seebach Schulhaus. Für Gänsehautstimmung war also gesorgt. Vor immerhin 2 Zuschauern- wohlbemerkt aus dem JTV Sektor- fand dann ein animiertes Dance se wörm öp statt. Auf detaillierte Ereignisse aus dem ästhetischen Bereich wird verzichtet.
Doch nun zum Spiel:
Da verschläft der JTV die ersten 10 Minuten und liegt schnell mit 6:1 im Rückstand. Nach einem Time out auf JTV Seite findet die Mannschaft zur Ruhe und kann bis auf 7:6 verkürzen.
Der Glühbirne- Bruder hat dann die geniale (Scheiss-) Idee 40 Sekunden vor Halbzeitpfiff einen Gegenstoss zu lancieren. Der Ball landet in den Pfoten des Gegners und so steht es psychologisch ungünstig kurz vor der Pause 8:6 statt 7:7. Nach einer kurzen und würzigen Pausenansprache des verletzten Eskimos, wird die zweite Halbzeit mit einem vollbepackten Rucksack von guten Vorsätzen in Angriff genommen. Um es vorwegzunehmen, dieser Rucksack blieb bis zum Schluss fast unangetastet.
Der Gegner nützt das Anstossrecht (känsch?) gnadenlos aus und erhöht auf 9:6.
Wieder verschläft der JTV die ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit und gerät vorentscheidend mit 12:6 in Rückstand. Auch Longo und Guysolino konnten das Blatt nicht mehr zum Guten wenden. Im Allgemeinen gab sich und vor allem hatte der JTV an diesem Abend doch einige Mühe einen anständigen Spielfluss zu entwickeln.
Am Ende mussten wir uns mit einer 20:15 Niederlage wohl oder übel zufrieden geben, eher übel. Diese Niederlage wäre durchaus zu verhindern gewesen.
Nicht nur patzten die Hinterspieler im Abschluss, auch unterliefen der ganzen Mannschaft zu viele sogenannte technische Fehler (Ballversluste, Doppel, Fehlpässe etc.).
Ein grosse Lob an den bereits erwähnten Glühbirnenbruder, welcher einen sehr gute Leistung zwischen den Pfosten zeigte (apropos).
Insgesammt aber befindet sich die neu von 2 Trainern betreute Mannschaft auf einem guten Weg, der Aufstieg wird aber erst für die Saison 08/09 ins Auge gefasst.
Wir berfinden uns, so ähnlich wie der nebisch Club vom Hardturm s.A. seit Jahren, in einer Übergangsaison.
An die Schmonzesredaktion:
Guysolino (der polysportive), Longo und Grasl stehen allfälligen Interviews jederzeit zur Verfügung.
Nächstes Spiel:
MATCH: SONNTAG 23. SEPTEMBER 2007
WO: SCHLIEREN UNTERROHR (apropos)
TREFFPUNKT: 15.00 BAHNHOF ENGE, ODER 15.30 UMGEZOGEN IN DER HALLE
Ich möchte mich an dieser Stelle nach monatelanger Absenz zurückmelden und hoffe, in Zukunft wieder aktiver am Geschehen teilnehmen zu können."

Dienstag, 18. September 2007

Bein Kese Le Asor: Tag 5 a.k.a. zwischen Angst und Vorfreude

Inmitten hoher Überlegungen, ob unsere Seele auch den diesjährigen Versöhnungstag übersteht oder bereits brutzelnde Bratränder aufweist, vergessen viele, dass man sich ja nicht allein vom Fasten ernähren kann. Die niederen Geschöpfe unter uns brauchen Motivationen, tägliche Brosamen, um sich des Alltags anzunehmen und die schwierigen Tasks des Lebens erfolgreich zu meistern. So niederträchtig das auch tönen mag, die Ablenkungen vor der grossen Tag in der jüdischen, weissen Burka, dem drög-trockenen Mundgeruch und dem 25stündigen Bibbern um das Überstehen des Jahres (denkste, die beiden Dreitäger sind dann noch meilenweit entfernt!) sind mannigfaltig und finden sich diese Woche in der Ertüchtigung des Mannes. Die montägliche Handballsschlacht des JTV ist aufgrund des Fehlens eines Geschichtsschreibers unglossiert geblieben. Über das Hinspiel des FCZ am Donnerstag werden noch genügend literarische Tränen vergossen bleiben, weshalb wir uns heute einstweilen mit den Hakoah-Mannen auseinandersetzen werden. Die Interviewpartner fliessen da in Strömen den Bach hinunter und man hat sich nur den nächsten an seiner spärlichen Haarpracht zu packen und zur Rede zu stellen. Heute hat's Her Majesty erwischt, der sich - in wohl schier unerträglicher Erwartung des Entscheides des Juchhof-Platzwartes bezüglich Durchführbarkeit der Grande Boucle - den kritisch-brisanten Fragen der CC Daily Schmonzes Red Action gestellt hat.
Her Majesty spielt schon etliche Tage in der Hakoah-Truppe und hat am vergangenen Dienstag einen siebten Frühling als angezogenen Flügelflitzer erlebt. Die Dribblings am gegnerischen Strafraum haben jedenfalls bereits Eingang im Jahrbuch der sautollen Erinnerungen gefunden.

Her Majesty, heute steht das altehrwürdige Lokalderby gegen Juve an. Erinnerungen an frühere Begegnungen?

Ein sogenannter "Big Fight" steht an. Ich erinnere mich nur allzu gut an die letzte Begegnung, als ich Opfer eines Sackzwickers wurde (unbestraft - Schiri hat auch so manch Anderes nicht gesehen) .

Zwickt der Sack heute immer noch? Werden Sie heute dem damaligen Gegenspieler den Sack, ähm die Hand drücken?

Eher den Sack, aber dort findet sich bei dem meistens ja auch die Hand.

In Ihrer Reputation steckt viel Selbstbewusstsein, aber auch eine gehörige Portion Steh-und Denkvermögen. Überlegen Sie sich oft, was der Gegner sich denkt, wenn er von Ihnen überlaufen wird?

Während eines Matches bleibt wenig Zeit für tiefe Gedankengänge, da sind spritzige Reaktionen gefordert. Der wahre Geist eines Fussballers (und des TV-Reporters) kommt so oder so erst bei den Interviews hervor.

Wie werden Sie Ihre beispiellose Karriere fortsetzen, wenn die Fussballschuhe in langer Zeit mal am Nagel hängen werden, sind Sie eher der Manager- oder der Coach-Typ?

Ich werde mich wohl auf eine Sportart konzentrieren, die auch im Nach-Fussball-Alter noch betreiben kann, wie Cricket zum Beispiel.

Die Saison ist noch jung. Was steckt in dieser unberechenbaren Hakoah-Mannschaft?

Ich denke, dass wir ausgesprochenes Glück hatten bei der Gruppeneinteilung und uns daher durchaus im Mittelfeld der Liga etablieren könnten.

Liegt da eine nicht ausgesprochene Ambition auf den Aufstieg in ihrer Stimme?

Langfristig ist vieles zu machen, mit der erfrischten Juniorenförderung wird die Leistungsdichte an der Spitze steigen.

Hat Zürich Platz für zwei weitere Spitzenclubs neben dem FC Hakoah? Ist eine Fusion nicht einleuchtend und vernünftig?

Fusion ist eine Illusion und führt nur zu Konfusion.

(Sehr konfus) Der Kuss an den Ehering nach den stets souverän verwandelten Penalties, eine Geste an den teuren Goldschmied, den lieben Gott oder die gute Frau? Was ist die Symbolik dahinter?

Ein klares Statement bezüglich der mittelalertlichen Zunft unserer Glaubenbrüder, die sich mit dem edlen Metall ihren Lebensunterhalt verdienten.

Wären Sie ehrenwerter und pausbackener Handwerker, worin sähen Sie sich am ehesten: Stein, Holz, Rohr oder Edelmetall?

Ganz klar HOLZ!

Eine These besagt, dass Fussball eine Art ist, Langeweile im Leben zu kaschieren? Wie stellen Sie sich dazu?

Dies würde den Fussball zu einer Nebensache degradieren, was nicht der Wahrheit entspricht. Vielmehr handelt es sich beim Sport um den Sinn und Zweck des Lebens, der mit Beigemüse des Alltags angereichert wird. Um den kulinarischen Kontext zu verwenden, nimmt der Fussball die Rolle des Dessert ein, welcher für sich alleine zwar auch ganz gut schmecken würde, als Nachspeise aber den Höhepunkt einer grossartigen Mahlzeit darstellt und daher den Kulminationspunkt bedeutet.

Wie weit führt Sie Ihre Sehnsucht?

HÄÄ?

Weich und geschmeidig oder schroff und würzig? Welches ist Ihr Whisky der Woche?

Der 16jährige Longmorn hat meine besondere Aufmerksamtkeit erregt, und wurde letzthin am Flughafen bereits ausgiebig degustiert

Klar, ich bin am Morn ja auch etwas longer. Was geschieht in der Dusche nach den Hakoahspielen genau? Stimmt die Seifenaufheber-Legende?

Also der J-Ohni hat's sehr gern...

Ihr persönlicher Lieblingsspieler?

Wir sind ein Kollektiv, daher ist es schwierig die Präferenz auf ein Individuum zu spezifizieren.

Die Frage bezieht sich auf Fussball im Allgemeinen, nicht auf die Haguah-Kabine. CC Daily Schmonzes bewundert jedenfalls die Demut und falsche Bescheidenheit unseres Flügelflitzers.

Zurzeit wohl Franck Ribéry, der mit seiner herausragenden Technik, seiner Geschwindigkeit und seinem Einsatz das grosse Idol eines jeden Flügelpflitzers sein sollte.

Und wenn Israel gegen die Schweiz spielt, für wen sind Sie dann?

(HM runzelt die hohe Stirn und beginnt in seriöser Art bereits um 16:03 mit den ersten Aufwärmrunden. Die CC Daily Schmonzes-Red Action nickt hierzu anerkennend und drückt für den heutigen Match die Daumen.)

Montag, 17. September 2007

Erkundung neuer Sportarten

Wenn wir schon dabei sind und Ihro Majestät schon so wunderprächtig vorgelegt hat, schmeiss ich dem gleich einen nach und lege Ihnen das Prachtstackling von Seb Chabal, der Baguette-Version von Ringhio Gattuso ins Recht.
Fussball ist eben schon ein Sport für Weichbecher, wenn man sich das folgende Beispiel zu Gemüte führt...





Seb Chabal, le killer de All Black - wideo
Seb Chabal, le killer de All Black - wideo



Sonntag, 16. September 2007

Rugby Union

Guten Morgen liebe Sportsfreunde

Es wird wohl an keinem von Euch vorbeigegangen sein, dass zurzeit die Rugby-WM ausgetragen wird. Fuer diejenigen, denen dieser uralte, keltische Sport noch etwas fremd ist, sei hier ein kleiner Anschauungsunterricht gegeben, um was es eigentlich geht und was hier frenetisch bejubelt wird (besondere Aufmerksamkeit gehoert dem Masoe von Neuseeland - dessen Bruder seines Zeichens Boxer - welcher vom Kampfhahn Sebastien Chabal in feinster "Feld, Wald und Wiesen"-Manier getackelt wird)

Mittwoch, 12. September 2007

Neues Jahr, neue Vorsätze

Und zwar nehme ich mir vor, im nächsten Jahr noch viel mehr Amis zu foppen und noch mehr Links zur Volksbelustigung in westeuropäischen Breitengraden zu finden. Ken Yehi Razon.
Euch allen, treuer Tausendschaft fleissiger Leser, Myriaden von Chassidim und zahllose Zionisten, ein fröhlich-gesegnetes Jahr, übertreibt es bitte nicht mit dem Honig, sonst verschmiert Ihr Eure Tastaturen auf Eurer Forschungsreise von Chassidus Chübelsack. Shana Tova und Happy Rosh Hashonne!

Uitikon - Hakoah 2:2

Eine animierte Partie fand am Dienstag den Sieger im Unentschieden, Teiku, Frust über x-fache Schiripriffe über inexistente Offsides, Dankbarkeit über nicht gegebene Penalties an den Gegner und Gott sei Dank auch noch die letzten drei Minuten des Vergleichs unseres Vaterlands mit Behrami und seinen so leichten Japanesern.
Insgesamt ein faires Resultat in einem Spiel mit wenig rotem Faden und vielen Szenewechseln, schlussendlich geprägt von harten Fouls an der Grenze zur Tätlichkeit und glückhaften Aktionen in beiden Strafräumen. Ich für mich kann mich nicht erinnern, wann ich in einer Hakoah-Debütpartie gleich auf Anhieb einen Punkt einheimsen konnte, normalerweise fielen die erst ab Mitte der Rückrunde, wenn die Gegner die Jungen und Lahmen aus dem Ärmel zogen. So aber machte es definitiv Spass.
Nun wurde auch seitens verschiedener Junioren geäussert, dass das Format des Fanionteams Spass mache und den Lorbeeren des Projekts der A-Juniorenmannschaft nicht ganz so viel Positivität abgewonnen werden kann. So seien dort zwar ca. 20 Youngsters vorhanden, wovon aber die wenigsten auf dem Platz zu etwas taugen würden (Zitat: 6-7). Die Spiele des Fanionteams würden deshalb viel mehr Spass machen.
Vielleicht reicht das ja dem Vorstand zu einer Neubeurteilung der Situation. Es wäre jedenfalls schade, dieser alten Mannschaft mit alten und vielen neuen Gesichtern die Perspektive zu nehmen.
Zitat des Abends fiel von einem Gegner (aufgrund des Akzentes und Inhalts der Äusserung eher Waldegg wie Uitikon), der sich, nachdem er quer über den Platz gerannt war, um einem Hakoahner die Meinung zu sagen, von den Mitspielern Wüstes sagen lassen musste, lediglich mit krächzender Stimme zum Besten gab: "Ich han ihm nur welle säge, was ich fühle!". Merci, wir teilen gerne mit Dir.
Schliesslich gelang es heute unserem fliegenden Reporter von Chassidus Chübelsack Daily Schmonzes ein Interview mit Lino ino, Torhüter und kragenriskierender Retter des Resultats in den letzten Minuten:

Hauptakteur in verschiedenen Szenen, wie hast Du das gestrige Rencontre erlebt?

War zu Beginn extrem nervös. Dann ein vermeidbares Tor erhalten, aber sonst wohl solide Leistung, ohne grosse Fehler. Hätte ich selbst nicht von mir erwartet.

Punkteteilung mit zwei Toren pro Halbzeit. Faires Resultat?

Extrem ausgeglichener Match, mit besserer Chancenauswertung des Fc Hakoah hätten wir auch gewinnen können.

Woher die Furchtlosigkeit eines Torhüters, sich im Fünfer kopfvoran in die Beine eines Gegners zu werfen?

Ist das nicht meine Aufgabe? War zwar ein Foul, aber egal. Hauptsache den Ball gehalten.

Insgesamt zufrieden mit Deiner Leistung?

Sehr, ist aber schwierig zum selber einschätzen. Was meint der Oilem?

Kleinhöltzchen mit unglaublichem Antritt und einem grossen Potential, war er Dein persönlicher Most Valuable Player?

Absolut, unglaublich was der am Ball kann und wie er seine Geschwindigkeit einsetzen kann. Hat mich beeindruckt.

Mätzchen gehören eigentlich nicht zum Repertoire des FC Hakoah, gestern fielen vor allem einige Junge mit Unbeherrschtheiten auf. Soll dies seitens der Clubführung toleriert werden?

War halt mal ein Spiel mit mehr Emotionen, gibts halt manchmal, aber die, mit Verlaub, recht dumme Gelbe Karte von DL wird nicht mehr Toleriert, er zahlt die 40.- selber.

Gestern fiel in der Kabine des öfteren der Wunsch, dass die Jungen Wilden die Aktivmannschaft stützen sollen und letztere nicht untergeht. Siehst Du darin eine Möglichkeit, das Fanionteam zu retten?

Es wäre ein ausgesprochener Wunsch von mir, dass wir das Team in dieser Besetzung retten können. Aber ist nicht sehr realistisch, leider.

Grundsätzlich: Glaubst Du, dass das nächste Spiel des FC Hakoah am kommenden Dienstag stattfinden wird?

Ja, Spiele unter der Woche sind nie ein Problem.

Chag Sameach!

Wir möchten uns noch bei der Leserschaft entschuldigen. Unser Flying Reporter ist noch nicht in die SF DRS-Schule gegangen, weshalb wir vorläufig auf Fragen wie "Was haben sie der Mannschaft in der Kabine gesagt? Was ist das für ein Gefühl, nach dem Spiel zusammen zu duschen?" vorläufig noch verzichten müssen. Der Termin für die Schulung ist jedenfalls schon verlangt worden, wir halten Euch auf dem Laufenden!

Dienstag, 11. September 2007

Hakoah - Uitikon: Interview mit einer Ikone


Zu Ehren des effektiven Saisonstarts des FC Hakoah in der fünften Liga gelang der Red Action von Chassidus Chübelsack Daily Schmonzes ein kurzes Interview mit dem Shooting Star dieser erfrischenden Equipe. Seit einigen Monaten ist nämlich Lino ino unumstrittener Hüter des Kasten der Blauweissen. Martin Brunner hat unlängst in einer Reportage in der Motorshow gesagt, das Faszinierende an Lino ino sei, dass seine Paraden nicht auf instinktiven Reflexen basieren, sondern auf angelernten Reaktionen, was ihn für seine Gegner zum unüberwindbaren Hindernis macht und ihm von den Abwehrreihe den Übernamen "El Mosquero" eintrug. Dies schlägt sich auch in der Statistik nieder, gemäss welcher Lino ino in der gesamten vergangenen Spielzeit kein einziges Mal hinter sich greifen musste (im Tor wohlbemerkt). Mit dem sympathischen Youngster und der Schweizer EM-Hoffnung sprach Raoul Schütz.

CC: In welchem Alter bist Du Deinem Traum als Torhüter erstmals gefolgt?

Im Alter von 14/15 auf der Hürlimann Wiese, in memoriam.

Kaum auf der Bühne des Schweizer Fussballs werden schon die ersten Rufe nach der Nomination für das Nationalteam laut. Wie stellst Du Dich hierzu?

Das ist etwas worüber ich ungern sprechen möchte, da es anscheinend nur drei valable Kandidaten gibt und solange die unantastbar bleiben, gibt es leider keinen Platz für mich.

Das ist schade, wird sich aber noch ändern. Was ist Dein Markenzeichen? Fühlst Du Dich heute emotional auf der Höhe?

Eine Morgenlatte und nervöser Gagg vor den Spielen. Ich bin bereit heute grosses zu leisten.

Flattrig wie wir Dich eben kennen. Zubi hat mal über Dich gesagt, Du seist etwas launisch, kochst aber sehr gut. Was antwortest Du ihm?

Wie kann ich eine Person mit einem Plastikschwanz ersnt nehmen.... nächste Frage

Onkel Sami soll mal gesagt haben: "Ein Torhüter ist das Gerüst jeder Mannschaft und die Kathedrale der Postmoderne". Was sagst Du dazu?

Die Kathedrale der Postmoderne ist der neue Letzigrund, das Gerüst der Mannschft hat Meni M.

So kurz vor den Hohen Feiertagen noch ein Spiel. Kann man sich da überhaupt über 90 Minuten konzentrieren?

Ganz nach dem Motto: "Jetzt erst recht", das bevorstehende Neujahrsfest sollte für alle Motivation genug sein.

Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

Jubel, Trubel, Heiterkeit oder die Ruhe vor dem Sturm.

Mit dem neuen Elan im Hakoah wird vermehrt das Wort "Aufstieg" in den Muul genommen. Was hältst Du von diesen Vorhaben?

Naja, wer das behauptet hat von Fussball nicht viel Ahnung, der Substanzverlust zu Beginn der Saison hat der Mannschaft doch recht zugesetzt, ein Aufstieg ist und bleibt unrealistisch.

Lino ino nach seinem letzten Meisterschaftsspiel der letzten Saison am 24. Mai 2007.


Die Redaktion von Chassidus Chübelsack Daily Schmonzes wünscht dem FC Haguah ein dreifaches Rip rip Hurrah, viel Masel und Broche und auch der ganzen Mischpoche!



Im Anschluss ausserdem das schon mehrmals zitierte Filmchen mit dem französischen Komiker Jamel Debbouze mit Adriana Skleranikova, der Frau von Temporärgenfer Christian Karembeu:

Samstag, 8. September 2007

Mozei Brüller Shabbes

Hoch lebe die Natur.
Soeben wurde die absolute Offenbarung kund, hab mir gleich die Kehle aus dem Abend gebrüllt.
Falls es das Modell des mehrfachen Lebens (wie dasjenige der Katze) gibt, so habe ich gleich rausgefunden, was ich sein würde. Und weil wir uns in der vorneujährlichen Stimmung befinden und mir im sozialen Sinne gleich nach brüderlichem Teilen ist, sende ich Euch meinen Anteilsnahme-Link des Abend und überbiete dem Reich der Bits & Bytes gleichzeitig meine Ehrerweisung mit den besten Wünschen auf ein siesses nays Joohr und gleich mal eine Runde Powerausdauer für die Bewältigung des ersten Dreitägers.
Wo war ich? Ah ja, hier dann mein künftiges Dasein als aquatischer Langstreckenläufer:

Mittwoch, 5. September 2007

ode an die kichererbse

Ob mit oder ohne scharf,
er deckt einfach jeden bedarf.
ob carnivor oder vegi-spinner
ein genuss ist es einfach immer,
wenn man in eine solche pita beisst
und später dann mit frohem geist,
mit fug und recht behaupten kann
es sei das beste für jedermann.
doch wo liegt der zauber von diesem genuss,
hinter dem fast magie stecken muss?
ist es das fleisch, dass grosse?
oder die edot-misrach-sauce?
auch nicht der salat kann erklären
warum ihn alle so begehren.
die antwort liefert diese ode
es ist der geniale "chazazi-bode".

vo mir und de ganze mispoche
mazel tov und viel hazloche.

sektion lösch

Montag, 3. September 2007

300 und family guy

für alle family guy fans: diese video ist die vorschau für den film 300.
wer hat den zeit für so was????

Fokus GC, Shije heute und Gerüchte

Was macht man an einem harmlosen und saumüden Montag, wenn man eigentlich viel Gescheiteres zu tun hat?
Erstens mal gibt man sich den Fulham-Kamara, der rockt nämlich gewaltig. Davon träumt sogar unser Metzgerssohn Shije noch. Sedö:

Zweitens zieht man den letzten Shir-Post in die richtigen Verhältnisse. Dass Kapitalismus stinkt wie drei Tage Jontef, wissen wir nämlich nicht erst seit gestern. Der Artikel vom Samstag wäre für mich, falls ich mich eines gewürgten Tages in einem anderen Leben als GC-Tuntie öffentlich bekennen würde, ein genüglicher Grund gewesen, um mein Tagi-Abo unwiderruflich zu künden. Also hat vielleicht der Verlag Herrn Kägi angerufen und gesagt, bitte keine Boulevard-Artikel mehr und schon gar nicht solche, in welchen sie freiwillig auf 15% (wohlgesinnt geschätzt) der Zürcher (hauptsächlich im Limmattal und Richtung weisse Socken) verzichten. Also schreiben sie bitte einen Widerruf oder werden sie ab morgen Pöstler. Und so kam's.
Natürlich könnte das alles nur eine abenteuerliche Vermutung sein, die Frontseite des Tagi-Zürich-Teils sieht aber schon ziemlich danach aus. Und wenn Kägi wirklich Gayceh-Fan ist, dann ess ich am ersten Tag Sukkes Mazze mit Esrig-Konfitüre.
Als dritte Beschäftigungsmöglichkeit nimmt man bitte das Gayceh-Verteidigungsbollwerk zur Kenntnis. Niemand rammt seinen Goalie so schön wie Rinaldo beim 0:1. Als besagtes Bollwerk offenbarte sich ja auch der Plastikzubi wieder. Im Fünfer mit 1.95m so selten blöd rauskommen und nicht an den Ball kommen, das muss man zuerst mal dem Köbi erzählen. MUSS man.
Drittens hört man in der Ghettogasse mal in die Sport-Gerüchteküche. Gemäss unbestätigten Shmues brodelt es in der Projekteküche gewaltig und nach Jontef dürfte Zürich agonistisches Neuland betreten. Die Fussballer unter uns dürften jedenfalls auf ihre Rechnung kommen, mehr sei derzeit noch nicht gesagt. In Kürze dürfte aber bedeutend mehr dazu folgen.
Aus einer anderen Ecke der Gerüchteküche wird derzeit auch kolportiert, dass die Erste Mannschaft des FC Hakoah dieser Tage um ihr Überleben strampelt. Unterstützung ist jedenfalls heftig erwünscht!

hardturm-posse

am samstag veröffentlichte der tagi diesennachruf an das ausgediente hardturm. dieser kommt enorm schlecht weg. wie auch der club und zürcher fussball überhaupt. dies schmeckte den fans so nicht, dass sie den tagi überfluteten mit hass-mails und abo-kündigungen. etliche diese zuschriften wurden heute veröffentlicht zusammen mit dieser
entschuldigung des autors.
STOP. was soll das? wo bleibt die pressefreiheit?
ich finde heute schon fast, dass die entschuldigung zu weit geht! denn vergessen wir nicht, dass gc wirklich keine leuchte am schweizer gingg-himmel ist:
1. langweiliges spiel: bringt zwar erfolg, macht aber unbeliebt (bsp. bayern, juve, griechenland an der em usw.)
2. schlechter ruf: der bonzenverein-ruf wurde gc nie los (zurecht?)
3. unfans: die durchschnittlich 3.97 fans pro spiel sind ein armutszeugnis! der verein ist statistisch gesehen der erfolgreichste. kann aber die massen in keinem verhältnis begeistern.
4. rassismus: vergessen wir nicht, dass da früher nur echte schweizer aufgenommen wurden (nix mit juden oder so).
5. arroganz: wer nach 7 spieltagen sein ziel auf "meister" korrigiert, nur weil er die tabelle anführt, macht sich halt einfach unbeliebt.
6. bitte ausdrucken und liste selbst weiterführen!!!

also bitte lasst mich mit eurem genödel in ruhe! akzeptiert euren misserfolg der letzten jahren mit würde!
und das folgende video ist nicht als drohung gemeint, kann es aber noch werden, wenn sich die gc-kinder nicht bald beruhigen (das ist überigens am wochenende in polen geschehen):

freundlichst

ein fussball fan