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Donnerstag, 12. Juni 2014

WM ist wenn..

Hier im Blog die gespenstische Ruhe gestört werden muss.

Zur Einstimmung ein Schmankerl aus den weiten Welten des Internetzes:


Viel Spass beim gucken

Dienstag, 10. Mai 2011

ELSA-Mozzarella: Update

Die Fraktion für Koscher-Guerilla und Weltfrieden vermeldet an dieser Stelle zwei kleine Präzisierungen:

Erstens. Wir fühlen uns als bisherige Vertreter der Zweifel-Paprika-Masslosvertilger geehrt, den Kampf mit einer neuen Kategorie aufzunehmen. Nämlich wurde eben bekannt, dass die Paprika-Version der Budget-Chips nun ebenfalls auf der Koscherliste steht. Auf jetzt, entlastet Eure Haushaltsausgaben.

Zweitens. Auch die Snacketti-BBQs sind nun auf der Koscherliste. Da man nach dem Snacketti-Konsum jeweils das Völlegefühl verspürt, das man auch vor ihnen hatte, handelt es sich um ein Nullsummenspiel.

Drittens und zur eigentlichen Causa dieses Updates: Der Koscherkommissar und Coiffeur des Stiefgöttis von Churban Brünzel hat sich in heiliger Mission begeben und hat ein ebenfalls unverzichtbares Element der koscheren Küche wieder erforscht: die smiley-versehenen Budget-Mozzarella-Ziegel (geschmacklich übrigens in jeglicher Hinsicht empfehlenswert). Dabei hat sich herausgestellt, dass ELSA die Mozzarella (also auch die Alfredo-Reihe) nicht mehr selbst herstellt, sondern von Emmi bezieht. Emmi jedoch führt sie noch nicht auf ihrer bekannten Lab-Liste (gehört inzwischen aufgrund ihren Werts schon fast eingerahmt und danach in die Gnisa), weshalb weitere Forschungsaktivitäten nötig sind.

Wir bleiben dran. Und warten sehnlichst auf positive Bescheide.


PS: Wir vermelden übrigens, dass anscheinend der Urheber des Ausdrucks "polnisches Frischfleisch" und VR-Präsident der Hameyvin Yovin-Fraktion angeblich im Heiligen Ländle eine wahrhaftige Metzgerei eröffnet hat. Und sich dabei auch noch einen sehr guten Hechscher gezogen hat. Ohne weitere Kommentare, bitte.

Dienstag, 7. Dezember 2010

Revue des Wochenendes

Chaschdänke. Känämä. Denjenigen, die gestern über halbgefrorenen Grachten unterwegs waren und immer wieder denselben Beat hörten, die wissen warum. Für alle andern:

Und ja! Lützel und Brno waren auch am Start!!!

Montag, 4. Oktober 2010

Die offizielle "Zürich 2"-Suchmaschine

Man will es nicht verheimlichen. Man öffnet nach den Ferien inzwischen nicht mehr die Post zuerst, sondern durchforstet gleich einmal die letzten Zürich 2-Ausgaben nach womöglich verpassten Highlights. Selbiges wurde soeben gefunden. Insbesondere bemerkenswert am Online-Auftritt dieses Quartier-Käseblattes ist die Archiv-Funktion, bei welcher als Suchbegriff auch Autoren eingegeben werden können - wurde natürlich flugs verwendet und rein zufällig stiess man auf folgende Kuriosität. Zeit ist ja heute Geld und deshalb haben wir Euch gleich die lesenswertesten Passagen markiert. Sedö lüeg:

Little Züri 2: 23 rauchende Spitalangestellte

Letzten Sonntag war ich im Triemli-Spital einen Freund besuchen. Es herrschte Traumwetter! Draussen vor dem Eingang sassen die Besucher und die Kranken mit ihrem mobilen Infusionsständer. Sie tranken Kaffee und blinzelten in die Sonne. Eine lange Tischreihe war für die Raucher reserviert.

Beni Frenkel
Es hätte auch stehen dürfen: «Reserviert für unsere rauchenden Ärzte». Da ich sonst nichts zu tun hatte, begann ich zu zählen: 23 Spitalangestellte rauchten. Krass, dachte ich mir, da sitzen sie nun, unsere Halbgötter in Weiss und rauchen wie ein Schlot. Ausserdem trinken sie Kaffee, das ist auch nicht gesund, und sitzen sehr unbequem in ihren Stühlen. In zehn Minuten gehen sie wahrscheinlich wieder auf Patientenvisite und tun besorgniserregend: «Frau Gabler, ihre Lunge, sieht gar nicht gut aus!».
Wäre ich ein Arzt, ich würde meine Vorbildfunktion besser ausüben. Als Lehrer mache ich das heute schon. Wenn ich im Migros hinter einer alten, langsamen Frau stehe, zische ich sie nicht an: «Komm, mach schon, du Alte!» Ich gehe fast grundsätzlich nie bei Rot über die Strasse und beim Briefeschreiben am Computer benutze ich immer die automatische Grammatik-Kontrolle. Am Morgen putze ich mir immer die Zähne, und vor der Stunde trinke ich nie Kaffee (wegen Mundgeruch). Auf gute Kleidung lege ich grossen Wert. Die Finger- und Fussnägel schneide ich einmal pro Woche und benutze, falls nötig, die Nagelfeile. Ich darf festhalten: Ich bin ein sehr gutes Vorbild für unsere Kinder.
Doch im Triemli läuft vieles falsch. Sogar im Fahrstuhl. Auf einem Verbotsschild steht: «Rauchen verboten», aber darunter hat es gleich einen Behälter für die Zigarettenkippen. Und auf jedem Stock gibt es einen Balkon mit einer Raucherecke.
Ich verstehe das nicht. Warum können Ärzte nicht ein bisschen auf ihre Aussenwirkung achten? Das sollten sie eigentlich schon im ersten Semester gelernt haben, spätestens bei der ersten Stelle. Aber vielleicht werde ich alt. Korrektes Auftreten, Selbstbeherrschung und Berufswürde sind heutzutage Fremdwörter geworden. Wie schade!

Beni Frenkel ist Lehrer, wohnt in wollishofen und ist zweifacher Familienvater. Er schreibt regelmässig fürs «Zürich 2».

Sonntag, 12. Juli 2009

Der Rigi hat uns gehabt

Der Bildbeweis: Mann war da

So sei's um uns geschehen. Um 06:45 traf sich der Oilem heute Morgen endlich zum lange ersehnten und so wichtigen Chassidus Chübelsack-Teamevent des Rigi-Schwinget 2009. Mit Spannung erwartet und im Kreise illustrer Gesellschaft endlich ausgetragen, teils vom schönen Wetter verschmäht und konstant vernieselt. Dafür vom Grillgott in höchster Weise gesegnet und am Ende ein Anlass wie geschaffen, um die schöne Haut zu pflegen.

+ Herr Weisser Hase um 09:00 in der Beiz unterwegs
+ Grillade von ganz grossen Eltern.
+ Erstklass-Hinfahrt
+ Erkleckliche Einführung in die Schwingkünste durch lokale Conaisseure
+ Der Brienzer: immer wieder schön im Anschauungsunterricht
+ Wanderleistung erster Güte: 1100 Höhenmeter in netto 3h Zottlerei
- Ketchup-Attacken missgünstiger Konkurrenten
- bäurischer (Mund-)Schiss
- Jodeln ist was für Eunuchen

Donnerstag, 9. Juli 2009

Der 17. Tamus und eine Chumres-Innovation

Schkuzim mit Piercing in der Wirbelsäule


Man liegt in Ödnis auf dem Sofa. Erholt sich von den Strapazen des Alltags, der einen doch so regelmässig einholt. Jappst nach Luft und denkt an Lasagne. Schmierige, leckere Lasagne mit Mozzarella-Bindfäden, dass man vor lauter Gabeldrehen massig Krämpfe kriegt, natürlich obendrauf gleich auch noch mit Parmesan, dazwischen Bechamel-Sauce, frische Tomaten, Pilze, Marshmallows, Sirup und ...
Aufwachen. Draussen ist immer noch hell und vor allem immer noch 17. Tamus. Zur Erinnerung für all jene, welche wie jedes Jahr am Ende des Tages angekommen sind und nicht mehr wissen, wozu das ganze eigentlich dient:
  • Mosche zerbricht die Luchot (wohlbemerkt im Präsens, da jedes Jahr von neuem)
  • Das Korban Tamid wird unterbrochen
  • Die Stadtmauer von Jerusalem werden durchbrochen;
  • Apostomos verbrennt die Torarolle;
  • Im Tempel wird ein Götzenbild aufgestellt.
Und also harrt man weiter (natürlich traurig) des Eindunkelns und des endlichen Einnehmens der obgenannten Lasagne. Oder sonst etwas Essbarem, weil man nach so unmenschlich langen Fasttagen eh nur noch einfach reinschaufeln will, was passt. Hauptsache Teigwaren (in etwa wie Mailand oder Madrid, Hauptsache Spanien).
Jedenfalls ist mir heute vor lauter Traurigkeit noch eine sehr teilenswerte Chumre in den Sinn gekommen, die ich in keiner Weise vorenthalten möchte:
Man sollte demnach an einem Fasttag auf keinen Fall das Fahrrad verwenden. Erstens ist dies natürlich ein absolut unpässliches (passt sech nisch, kännsch) und schweisstreibendes Fortbewegungsmittel, welches zumindest dem Sinn des Tages schon diametral entgegensteht (Die Tennisturniere, welche auf Machanot regelmässig und Fastobligatorium als Teilnehmerbeschränkung mit Plastiktennisschlägern und Schaumgummiball auf einem effektiv eingezeichnetem Tennisfeld und Austragung nach Grand Slam-Modus bleiben hier auf jeden Fall unerwähnt). Und zweitens möchte man ja auch nicht während des Fahrens in einem Zustand akuten Sauerstoffmangels nach Luft ringend plötzlich unerbetene Schkuzim im Schlund wiederfinden, die dann drei Minuten vor Fastenende jäh einen Fastenabbruch provozieren und so den ganzen Spass verderben.
Darum eben die Chumre der Fasttage (bitte wenn möglich gleich während den ganzen 3 Wochen): Keine Velofahrten ohne Imker-Netz!
Zom kal, moil und baldbaldsonntag


Ich hab's versucht, aber ich kann mir den Link nicht verkneifen, Piich!

Sonntag, 18. Mai 2008

08:25, und suscht gaht's?

Im Zeichen dieses schon naheweisen Revival des kollektiven Argsinn zu Lasten der Gesellschaft in diesem anarchistisch-nihilistischen Forum des CC-Blogs wolle man doch bitte dafür sorgen, dass der schweizerisch-jüdische Sportsinn um dessen explosionsartige Verbreiterungspläne ihre Schwarte abbekommen.
Da schreibt man also eine Heerschaft von Aktiven, Passiven, Gönner, verkappte Spanner und sonstige Sportsabberer an und kündigt die Neugeburt des judäischen Athletismus Helvetiens an. So weit so gut. Gleichzeitig lässt man sich deren Unterstützung gleich mit Fr. 825.-- zu Buche schlagen, im Rahmen eines symbolischen Beitrags zu einem Galadinner. (Am Ende hat es dann ganz inoffiziell und nachträglich geheissen, man sei gar nicht Hauptziel dieses Anschreibens gewesen, sondern ledigliche glücklicher Mitwisser)
Was bisher aber völlig im Verborgenen blieb, war die eigentliche Mitteilung des Sinns dieses neuen Körpers. Für wen? Was? In welchem Zusammenhang? Und wohin gehen wir? Und vor allem: Warum?
Gleichzeitig organisiert ein Teil derselben Trägerschaft auch noch gleich ein Grümpelturnier. Für einmal und dank der EM wird dieses Turnier auf der Allmend (Hakoah: Eure Spieler wollen impfall unbedingt dorthinziehen!) in Zürich ausgetragen (eigentlich wär Basel dran, aber die haben die kleinere EM). Geladen wurden Futboleiros aller Herren Länder und Regionen. Grosses Rahmenprogramm, Infrastruktur wie im Disneyland, hemmend hohe Preise und tausend Fragen, wofür die Menschheit eigentlich so einen galaktischen Rummel braucht? Will man wirklich zusammen so tun, als sei man eine richtige Fanmeile? Sind wir am Ende nicht in der kleinen Schweiz, wo alle schon nur darauf gewartet haben, einmal eine eigentliche Fanmeile zu haben? Und wieder: Warum?
Wohlverstanden: Ich unterstütze schon nur den Gedanken sehr, einmal die Initiative zu ergriffen haben und etwas Positives zu bewirken. Man nimmt die Riemen in die Hand und und reisst mal etwas rum. Etwas gegen den schweizerisch-jüdischen Deaktionismus. Die Relationen mögen in diesem Fall vielleicht etwas ins Rütteln gekommen sein, man mag sich denken, was soll ich da, eigentlich will ich doch unters Volk, wenn's einmal eine 3wöchige Streetparade für Fussballverrückte gibt. Mag man. Vielleicht aber auch nicht.

Freitag, 7. Dezember 2007

Netzor Leshoncha Merah

Bis jetzt haben sich die Lösungsvorschläge zum universalen Antidotum bzw. Heilmittel gegen Lashon Hara, also der üblen Nachrede, hauptsächlich auf primarschulalterliche Meimei-Fingerzeige gegenüber dem Nachredenden beschränkt. Gott sei Dank gibt es heute mit der Globalisierung und der Marktöffnung nach China und Sowetho auch Lösungsvorschläge (Link zur geschlossenen YB-Auktion!), welche in eine ganz andere Richtung gehen.



Der Kopf dröhnt übrigens gewaltig, niemand hat es heute wohl sauber aus der Wäsche geschafft, die einen hielten sich gestern mit Schäfchenzählen wach, damit die Hirnschale nicht ganz aus dem Gemüt schwappte, andere hielten sich physisch am Bettgeländer fest, um harte Bruchlandungen zu verhindern. Fakt ist, dass gestern abend das 9. und jährlich wiederholende, mundende Spektakel des Whiskyschiffs endgültig angekommen ist (so auch der erste saure Aufstoss, den einzelne Forumsteilnehmer vor fünf Minuten erstmals feststellen konnten). Und das am Freitag und weit, weit entfernt vom ersten Tschulent. Strenge, harte Realität...
Git Shubbz, Git Channige ind a gewaltige Sach Naches!
PS: Houston an Lutz, Houston an Lutz, Widmung aus dem Rive Gauche (Pendant der Südkurve für die Baur au Lac-Fuzzies) gestern in ausgelassener Heiterkeit entstanden, Caol Ila lässt grüssen und freu Dich schon mal! Bald bei Dir!

Donnerstag, 6. Dezember 2007

"Rabbi Jacob, il va danser!"

Denn am 7. Tag sollst Du tanzen.
In Zürich gibt es leider viel zu wenige Karaoke-Lokale und Gelegenheiten, sturzbetrunken "Iuuu'll neeeewr Uooooolk Elloooooooun" oder unser aller Jugendheld David Hasselhoff in einem feuchtfröhlichen Abend zu brüllen. Deshalb sind ist Chassidus Chübelsack natürlich umso dankbarer, einmal Karaoke mit geistig fordernder Garnitur zu geniessen. Es ist wirklich einfach zum Mitsingen, fehlt nur noch der Bronfen, was am Jahrestag des Whiskyschiffes aber wirklich kein unüberwindbares Hindernis darstellen sollte.

Ausserdem stehe im Sinne erwähnenswerter Reproduktionen - wie Churban Brünzel immer sagt: Wir sind ja am Ende des Tages doch nur billige Kopien unserer selbst - hier auf vielfachen Wunsch die berühmte Performance der Züri-Rabbidance-Knaben im Papiersaal zu Sihlcity erneut medial zur allgemeinen Volksbelustigung. Sedö lüeg:

PS: Wir kondolieren übrigens alle den Heimischen Jings für die gestrige Niederlage. Bei allem Übermut: So wird's wohl sehr eng mit der Playoff-Quali...
PS: Houston an Lutz, Houston an Lutz: Wo in aller Welt bitte sind Sie?

Freitag, 26. Oktober 2007

"Nachruf für einen ehemaligen Fussbalfan (Teil 2)" oder "Die Hoffnung stirbt zuletzt"

Nach mehreren Versuchen, konnte wieder einmal eine Leitung zu unserem Jibril ben Tamtam (nerau joir) ins Afrikanische hergestellt werden.
Wie es sich während solchen Gesprächen gehört, kam auch der Füeschbol nicht zu kurz, womit wir leider wieder bei einem wehleidigen Thema angelangt sind.
Ich erinnere euch ungerne an meinen Post vom Donnerstag 20. September 2007. Das Fussballherz schmerzt immer noch.
Doch nun dies, es ist Freitagmittag, ich befinde mich nach kurzer Nacht, zwischen Halbschlaf und Mittagspause mit dem Tamtam am Telefon.
Die obligate Frage meinerseits, ob er beabsichtige sich im nächsten Juni für die EM zu opfern (diesen Eindruck macht er mir tatsächlich!) um in die Schweiz zu kommen, lässt nicht auf sich warten.
Völlig unerwartet, ja sogar auf dem falschen Fuss wurde ich erwischt, kommt diese Antwort:
"An mir wird es nicht scheitern"
Ich stelle mir folgende Fragen und bitte Euch alle innigst, mir zur Hilfe zu eilen:
1. Wie muss ich das interpretieren? 2. Nennt man das Tschuwa Gmura? 3. Ist das nur viel heisse Luft, um die Diskussionen zu beenden? 4. Gibt es immer einen Weg, wo ein Wille ist? 5. und umgekehrt?
Eine Frage an den Herr Admin: Besteht die Möglichkeit, einen Jibrilometer einzurichten, wo jeder Chossid jeweils voten kann, wie hoch er die Chancen auf ein Auftauchen des Tamtams an der EURO 08 einschätzt?
B.i.Sr.

Edith voms Adminz: Wir werden die technische Abteilung in Anspruch nehmen, eine Adminz-Sitzung wurde schon einberufen, findet aber wohl ordnungshalber ohne Bindestrich statt. Apropos...