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Montag, 5. September 2011

Die CC-Youtube Playlisten gehen live

Youtube hat mal mit einer Homepage angefangen, wo jeglicher Blödsinn wie mühsam zusammengeschnipselte WM-Trailers gepostet werden konnte. Oder man dem Geheimnis der Bonsai-Katzen nachgehen konnte, Playstation-Geeks ihre Best of-Spielzüge auf Call of Duty platzieren konnten. Mittlerweile zählt Youtube auch einen eigenen Musikkanal bzw. eine entsprechende -suchfunktion. Künstler, Interpreten und sogar Labels haben ihre eigene Subseite, wo sie Videoclips, einzelne Lieder, Lyrics und Eigeninterpretationen platzieren. Leider geschieht dies nicht immer mit Fug und Recht, d.h. manchmal sind Lieder so schnell hochgeladen, wie sie wegen Urheberrechts-Verletzungen wieder runtergenommen werden.
Von immer grösserem praktischen Belang ist auch die Playlist-Funktion geworden. Wir haben bei Chassidus Chübelsack vor Unzeiten angefangen, einzelne Uaiuai-Schnulzen des Tages zu propagieren bzw. zu präsentieren. Inzwischen haben wir einen Upgrade kreiert und entbieten Euch neuerdings am rechten Rand Eurer Lieblingsseite zuoberst einen Link mit einer Sammlung verschiedener Playlisten, passend getrennt nach Musikgeschmack und den mannigfaltigen Situationen im Leben eines Chübelsacks.
Neben sehr autonom-spezifisch-konspirativen Listen wie den Smashing Pumpkins (von gewissen Sachen kommt man einfach nie los) oder Grunge und Modern Rock ganz allgemein (same same), finden sich für die Judofilen, Uaiuai-Schnulzologen und den Liebhabern jüdisch-alternativer Klänge spezifische Playlisten, welche Euren Geschmack treffen (wenn nicht, macht Ihr was falsch).
Wie jedes halbwegs anständige Audio-Abspieltool verfügt auch die Youtube-Playliste naturgemäss über eine Repeat All- und eine Shuffle-Option.
Wohl bekomm's und einen saftigen Wochenstart wünscht
Eure CC-Akademie für Kunst, Klang und Fäkanik

Mittwoch, 1. Juni 2011

Shyne's erster Beatboxing Anlass als Chassid

Unlängst haben wir hier Shyne porträtiert, einen bekannten Hip Hopper, den es inzwischen nach Mea Shearim verschlagen hat, wo er nun ein Dasein als religiöser Jude fristet. Ein bisschen wie Cat Ramalama Stevens, einfach mit Zizis und Bekishen (ob er auch Frauen noch bekisht, ist uns unbekannt).
Nun ist er das erste Mal in einem Shtibel vor Maccabi-Bier und regulärer Plastikfolie aufgetreten. Die Zeiten von Crystal-Champagner, Waffenjonglieren und dumpfen Beats sind vorbei. Heute tritt man mit einem Beatboxer vor dem Rebbi auf. Und der scheint selbst sogar daran Gefallen zu finden. Ob sie danach als chassidische Version von The Jazzy Jeff & The Fresh Prince durch die Strassen gezogen sind, entzieht sich der Kenntnis. Auch entzieht sich unserer Kenntnis, ob die Flasche auf dem Tisch ächtsch Manischewitz ist oder nicht. Schade eigentlich.
Sedö lüeg:


Freitag, 18. März 2011

Der erste israelische Single Malt ward erfunden

Zugegeben. Erstens trinkt nicht jeder gerne Whisky. Zweitens nicht gerne in gesunden Mengen. Und wenn jemand sich dann dazu bekennt, dann gibt es mannigfaltig Restriktionen bezüglich Vorlieben und Qualitätsbeschränkungen. Sogar unter den Single Malts sind lange nicht alle geniessbar. Vor allem diejenigen, welche ausserhalb Schottlands abgefüllt bzw. fabriziert werden, stossen oftmals auf rümpfende Nasen. Nicht jeder trinkt Yamakazi, ich persönlich finde den Säntis oder den Swissky sehr selten und erst geniessbar, wenn es auf den Geschmack nicht mehr gross ankommt. Das Post-Octomore-Syndrom halt...

Nun aber bzw. seit einigen Monaten dringt jedoch ein völlig neues Produkt auf den Markt, welches unser aller israelischer Fine Food-Geniesser Herzen höher schlagen lässt: Die Israeli Whisky Society hat Arran-Fässer importiert und an verschiedenen Orten Israels lagern lassen. Die ersten zwei bis drei Abfüllungen sind bereits ausverkauft und schon werden erste Notfallrationierungen auf dem Schwarzmarkt versteigert. Neben dem kulinarischen Wert kommt natürlich auch ein emotionaler hinzu. Wer möchte denn nicht an seinem Whisky- / Kiddushclub eine Flasche israelischen Single Malt präsentieren? Für alles weitere verweisen wir auf den offiziellen Text. Sedö lüeg:
At the end of 2008 the Israeli Whisky Society (IWS) bottled the first ever whisky cask to land in Israel. This is part of a unique and complex project pursued by IWS for a long time.
The aim of this project is to age quality whisky in Israel. To this end, we initially dispatched a few casks of young malt whisky to Israel. We then placed them in a number of prime sites to enable the whisky to breathe the holy air in various places in the country. All sites were hand picked, and all provide the whisky
suitable climatic conditions and local charm.
On December 22, 2008, IWS bottled 236 bottles that were filled from the first cask that landed in Israel. This cask was placed between the cool stone walls of the Scots hotel wine cellar in Tiberias, on the Sea of Galilee. This is a malt that was distilled in the Arran Distillery on the Isle of Arran in western Scotland and matured here in the Holy Land. This unique malt was bottled directly from the cask and was not diluted, coloured nor chill filtered. The product proves that the air and environment of the Holy Land gives the whisky a character and uniqueness that cannot be found anywhere else in the world.
The next cask that is scheduled for bottling is located in the wine cellar of the American Colony Hotel in Jerusalem. This is an exceptional site, which according to initial samples taken from the cask, grants the whisky a unique character.
Natürlich konnte ein solches Produkt nicht auf den Markt kommen, ohne bereits erste Chumres auf den Plan zu rufen. Deshalb sei auf eine Chametz-Besitzeswarnung des "Jerusalem Kosher News"-Blogs hingewiesen, welche letztes Jahr bereits erlassen wurde. Wohlbemerkt, es geht darum, dass es um Chametz geht, welcher im eigenen Eigentum bleibt und deshalb für den Genuss während des ganzen Jahres verboten bleibt:
Jerusalem Kosher News has learned that the “The Israeli Whiskey Society” single cask whiskey that is about to go on sale (“Jerusalem Cask”) or is already on sale (“Scots Hotel” Single Cask) is most probably chametz that remained in the possession of a Jew over Passover and therefore, may be forbidden forever.

There are those seeking to assist the local whiskey aficionado in clarifying this matter after learning that it remained in the possession of its Jewish owners over the holiday this past Pesach, as well as previous ones while it was aging. But, the JKN has learned that they have been unsuccessful, thus far, in their efforts to determine if there is a way to have the whiskey permitted b’dieved (post-facto). It should be noted that the chairman of the Israeli Whiskey Society has been honest, forthright, and fully cooperative in these efforts.

(...) To the best of my knowledge, all the locally-aged whiskey currently being bottled and sold by the IWS in Israel most probably falls under the category of chametz that remained in the possession of Jews on Passover and therefore it remains prohibited forever.

No further comment, Your Honor.

Freitag, 30. Juli 2010

Jonathan Settel

Weil's kaum zu verantworten ist, die werte Leserschaft auf der topseriösen Note von Indy-Minjanim in ein nachdenkliches Wochenende zu treten, schnörkeln wir wie so oft mit einem Beitrag aus der Sparte Musikantenstadl aus. Auf den dieswöchigen Beitrag habe ich jedoch viel gewartet. Da ist nicht nur der kulturelle Beitrag von Musik und Text von einmaligem Wert, sondern der Interpret Jonathan Settel, mein lieber Herr, der Interpret ist von unheimlicher Klasse. Da scheint die Wachsdose zu jeglicher Zeit in einer dieser übergrossen Seitentaschen der Wempe zur Stelle zu sein, um den Schnauz in Richtung Misrach zu zwirbeln. Dazu kommt dieses hochgeknöpfte Hemd (hab das Prinzip noch nie verstanden) eines lateinamerikanischen Impresarios Der Typ ist eine Wucht und zwar nicht nur optisch. Untermalt wird der Clip offensichtlich durch Ausschnitte aus einem Jesus-Film, womit wir auch bei der Gesinnung und den Wurzeln von Jonathan Settel (Kwöll):
Jonathan Settel ist in Berlin geboren und in einem traditionell jüdischen Elternhaus in Washington DC/USA aufgewachsen. Nach einigen Jahren in Jerusalem lebt er heute in Florida/USA. Nach vierjährigem Musikstudium war er mehr als zwanzig Jahre als Musiker in den Staaten tätig. Er hat eine wundervolle warme Baritonstimme. In seinen Konzerten, die ihn nunmehr rund um die Welt führen, weist er auf die jüdischen Wurzeln des christlichen Glaubens hin. Der Musiker versteht es in besonderer Weise, seinen Glauben an den GOTT Israels und Jeschua als Messias zum Ausdruck zu bringen und setzt sich für die Verständigung und Aussöhnung zwischen Juden und Christen ein. Seine Musik verbindet israelische, folkloristische Elemente mit modernen Poparrangements. In seinen traditionell israelischen und neuen Liedern, sowie alten hebräischen Gebeten strahlt die Freude Israels an seinem - unserem - GOTT auf.
Wie auf seiner Homepage offenbar wird, betet der Herr auch noch in einem Lokal, das "Adat Yeshua" heisst und trat früher als Sänger in Nachtclubs, Bars, Hotels und Kreuzschiffen in den Vereinigten Staaten auf. Sedö lüeg, unbedingt!


Und gleich noch einer:

Montag, 12. Juli 2010

Aus, aus, das Spiel ist aus!!!


Viel mehr gibt es dazu nicht mehr zu sagen, man gratuliert San Iker und der gesamten Furia Roja zum Titel.

Dienstag, 6. Juli 2010

Dancing with the IDF und der israelische WM-Song

Das Risiko besteht latent, dass das Hani-scho-gseeeh-Gefühl schnell einschlagen wird, aber wenn sich schon einmal eine Gelegenheit für Zahal (i.e. IDF) für unfrewillige Propaganda ergibt, muss diese doch gehörig genutzt und viral verbreitet werden. Es handelt sich um eine Patrouille in Hebron, welche nun natürlich auch noch disziplinarische Sanktionen befürchten muss. In der Hoffnung, diese mögen nicht allzu drakonisch ausfallen; bei Schulstreichen erinnerte man sich danach jedoch unweigerlich auch an diese Folgen. Sedö lüeg:

Und weil's so schön ist, danken wir dem Ronaldo im gleichen Atemzug für den Hinweis auf den israelischen WM-Song. Hat ein paar Hiebe, welche deutlich unter der Gürtellinie landen und nicht angebracht sind, insbesondere gegenüber Schland (macht sie aber auch so nicht sympathischer) und Schina (dito), der Rest ist aber gute Unterhaltung auf sehr tiefem Niveau. Sedö lüeg:

Mittwoch, 30. Juni 2010

Uaiuai geht auch auf dem Fussballfeld

Besser als das Tor ist eigentlich nur der Kommentar:

Dienstag, 22. Juni 2010

Moshav Band - Eliyahu HaNavi

Es ist deutlich wieder mal Zeit für einen Uaiuai-Schnulz und zwar genau weil mir die Melodie in den letzten Wochen verschiedentlich schon am Ohr vorbeigesummt ist bzw. gesungen wurde. Und weil die Moshav Band ganze Kerle sind.

Und was man Acapella damit anstellen kann.

Sonntag, 6. Juni 2010

In Jew Yooork!

Sonntag, 21. Februar 2010

Ravid Kahalani und der Auftritt des Idan Raichel Project's in Zürich

Im Nachgang an den ausdrücklichen Konzerthinweis auf den letzten Donnerstag Abend im Moods mit der Warnung, man möge es zu vermeiden wissen, womöglich eine Sternstunde internationaler Musik in der Limmatstadt zu verpassen. Und so war es. Raichel hielt sich den ganzen Abend sehr vornehm zurück, jazzte auf dem Flügel rauf und runter und beschränkte sich in der Koordination des Abends und dem Einbringen der bunten Truppe, mit welcher er zwischen anderen Beschäftigungen Alben aufnimmt. Resultat war ein sehr beschwingter und melodiöser Abend, an welchem Maya Avraham gleich zu Beginn mit ihrer bereits bekannten Einführung zu "Im Telech" das Publikum gleich zu Beginn schmelzen liess. In welchem in der bezaubernd anmutigen Kabra Kassai (beide barfuss und in bezaubernd langen Abendkleidern auf Barhockern) zuerst in den europäischeren Liedern die Verbindung zwischen Melodie, Tempo und Wörtern nicht fand. Und als sie endlich mit "Ayale" loslegen konnte, war es spürbar, wie sehr sie sich in den orientalischeren Melodien wohler fühlte. Der Perkussionist diktierte derweil die Tempi wie Andrea Pirlo das Mittelfeld der AC Milan zu seinen besten Zeiten und auch der Bläser fand neben beeindruckenden Soli Zeit für ein akustische Jam, mit welchem er das Publikum in seinen Bann zog. Der ganze Abend stand ansonsten wirklich im Zeichen von Entspannung und dem Einbringen der verschiedenen kulturellen und instrumentalen Elemente dieser Combo. So sass die ganze Band während des ganzen Abends auf Stühlen oder Hocker und nahm sich Zeit, kostete die Noten aus und schien den Abend eindeutig zu geniessen. Einer hielt es aber auf seinem Stuhl fast nicht aus: Ravid Kahalani. Der finnisch-yemenitische Derwisch agierte als Vokalist und Perkussionist, rhythmisierte teils mit Klangelementen auf seinem Wasserglas und sang eine unheimliche Spannweite von Oktaven. Er war es auch, der es wusste, das Publikum tanzend in einer Weise mitzureissen, dass es teils den Perkussionisten vor Erheiterung schüttelte. Eindrückliche Kostproben seines und Kassai's Könnens:



Das Publikum wusste die bekannten und weniger bekannten Lieder zu verdanken und unterstützte gesanglich, wo möglich. Rührend war zu Ende des Konzertes das Solo von Maya Avraham, als sie "Ale Nisa Baruach" rezitierte, welches Raichel zuerst mit der seligen israelischen Volksmusik-Legende Shoshana Damari s"l aufgenommen hatte und eine der speziellsten Gesangsfreundschaften Israels ausgemacht hatte (Reportage des israelischen Fernsehens). Unterbrochen wurde dieser Koitus nur durch ein Mikrofon, das seine Dienste in den letzten Zügen des Liedes versagte.
Das Konzert gelang jedenfalls in eindrücklicher Weise und liest sich als grosse Ankündigung künftiger Auftritte der Gruppe in Zürich.

Dienstag, 15. Dezember 2009

Channukah, Fest der elektronischen und frivolen Spielereien

Erübrigt sich eigentlich weiterer Kommentare, deshalb auch diese ausführliche Einführung, Chag sameach & sedö lüeg:

Zum jetzigen Zeitpunkt weisen wir alle Halbwüchsigen auf den eindeutig unzniesdigen Inhalt des folgenden Clips hin. Chassidus Chübelsack übernimmt keinerlei Verantwortung für Gehenem-Einweisungsverfügungen und Entrüstungsstürme durch Soton's Jünger. Von Blingbling zu expliziter Unzüchtigkeit, Limos bis hin zu Kaul Isho ist wirklich eigentlich alles dabei, das Spass macht. Man ergötze sich deshalb der etwas anderen Art der Festtagsbegehung, sedö lüeg:

Iran - ein ganz gewöhnliches Land im Mittleren Osten und der Uaiuai-Schnulz vom 15. Dezember 2009

Im Zuge der Diskussion, dass im Mittleren Osten doch alles und alle genau gleich seien, sei auf die heute im Tages-Anzeiger publizierte Erfahrung von Michael Sauter (siehe Bild unten), einem hierzulande bekannten Filmregisseur, hingewiesen. Der Text ist pointiert geschrieben, liest sich amüsant und stimmt zum Nachdenken.

Und damit man mit einer positiven Note abschliessen darf, bringen wir zur Abwechslung auch den heutigen Uaiuai-Schnulz des Tages von Kobi Aflalo mit dem Titel "Ba Min Hashtika" (aus dem Schweigen heraus), wohl bekomm's, Mahlzeit.

Samstag, 12. Dezember 2009

Channukah 2009 Mash-Ups von djBC und andere Sedö Lüeg's

Channukah ist ja ein einziges Schmierfest. Man ölt sich die Mägen derart massiv mit triefenden Latkes und fettigen Berlinern ein, dass eine Indigestion sozusagen vorprogrammiert ist. So ist ein beträchtlicher Teil der Chassidus Chübelsack-Redaktion bereits am Freitag Abend durch die Strassen Zürichs geschleift worden, als stehe der Channukah-Zeiger bereits auf Acht. Mitnichten. Und so geht die Völlerei in ganzen Zügen weiter. So sei's drum.
Im Sinne der Patschgerei, des Vermischens in eine undifferenzierte neue Einheit, einer Fusion alter verschiedener Herkünfte stellt djBC dieses Jahr ein originelles Fusion-Projekt mit 8 verschiedenen Mash-Ups ins Netz, eines ist auf Youtube zu finden, der Rest auf seiner Homepage im Quicktime-Format. Headliner und CC's Favorit bleibt aber eindeutig die Judaisierung des Springklassikers von House of Pain. Sedö lüeg und Chag Sameach:

Falls jemandem noch eine Redux-Version der Channukah-Geschichte in G-dcast-Format ist, noch ein Sedö-lüeg:

Ausserdem scheint US-Präsident Obama, seine Agenda der dringlichsten Probleme seiner Administration neu ausrichten zu müssen: Er kommt auch an Channukah nicht um die Thematik der Einladungen ins Weisse Haus rum (NY Times-Artikel).
Einstimmiger Favorit der Woche mit einer ellenlangen Huldigung für die unkonventionelle Methodik und die beste Rolle vorwärts "in action" ännet des Teichs geht eindeutig an Rabbi Moskovitz, auch bekannt als Rabbi Rambo in seiner Überzeugung, Sicherheit in Synagogen sei eine Verantwortlichkeit, welche auch durch das breite Publikum zu tragen ist. Unrecht hat er sicher nicht, das Resultat ist aber allemal sehr amüsant anzusehen, sedö lüeg:

Rabbi Rambo from Tablet Magazine on Vimeo.

Sonntag, 5. Juli 2009

Eight25 schliesst die Tore wieder / Fein & Schein-Imbiss? (Update)

Es mehren sich derzeit die Stimmen, welche aus erster Hand erfahren haben, dass der anfangs Jahr hier angekündigte Betrieb des koscheren Restaurants eight25 bereits wieder eingestellt wird. Zuerst wurde vor einigen Wochen der Umbau der eigentlich vorgesehenen Lokalität abgeblasen, inzwischen scheint auch der ad hoc-Betrieb keine Zukunft beschieden zu sein.
Und so kommt es, dass es die CC-Redaktion nicht einmal schaffte, einen Rezensionstermin für Degustationszwecke zu vereinbaren, bevor die Tore geschlossen wurden.
Wir wünschen, dass der verbliebenen Konkurrenz besserer Erfolg zukomme und das inzwischen lobenswerte Menu vor Misserfolgen gefeit sei.
Derweil gehen die Umbauarbeiten des vermeintlichen Fein & Schein-Imbisslokals gegenüber der Klopstockwiese munter weiter, word goes aber, dass da nie ein Mietvertrag unterzeichnet wurde und am Ende vielleicht auch dieses Projekt lediglich beim guten und lobenswerten Gedanken bleibt. Wir hoffen jedenfalls auf weiter gute Schletzgelegenheiten und viel Fleisch. Und natürlich auf Roger Federer, den wiedererstandenen Erlöser der Nation.
P.S. Auch heute Morgen gab's im Stadion Neufeld wieder deutsche Signale. Dieses Geschrei ist im 21. Jahrhundert inzwischen kaum auszuhalten.
P.P.S.: Inzwischen lauter Dementi. Das Eight25 scheint nun doch nicht zu schliessen und an der designierten neuen Imbissstätte wird eifrig montiert und weitergebastelt. Inzwischen stehen schon Kühlauslagen für Esswaren im Laden. Ob da aber effektiv das Fein & Schein reinkommt, ist nicht bekannt.


Sonntag, 18. Januar 2009

Ferrell feat. Dubya / Kannibalen, Freude herrscht!

Mit Herannahen der Fanfaren und der megalomanischen Eröffnungszeremonie von Messias Barack ("ich will zuerst Arbeitsplätze schaffen" - und organisiert gleich ein Volksfest für 150 Mio. Dollar) und dem leisen Abgang von George "Dubya" Bush sei wieder einmal auf grossartige parodistische Auftritte des Halliburton-Präsidenten hingewiesen, die er uns in den letzten 8 Jahren beschert hat. Während sich die etwas weniger seriösen Medien vor allem an seinen effektiven Auftritten erlaben, führen wir als offizieller Vertreter der journalistischen Elite vielmehr die grossartigen Parodien von Will Ferrell ins Feld. Sedö lüeg:





Und noch ein Letzter, der nicht eingebettet werden kann.
PS: Und noch was, das erste fleischige Restaurant seit der Schliessung von Schalom hat eben diese Woche an der Zurlindenstrasse wieder seine Tore geöffnet. Erste Rezensionen werden in den kommenden Wochen ihren Weg in dieses Forum finden. So wahr wir hier schreiben.

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Uaiuai-Schnulz des Tages (wenn nicht des Monats): Livniboy - Zipi

Fragt bitte nicht wieder, wo man so was ausgräbt, aber es ist eine kurze Visionierung allemal wert. Auch ihm sei ganz herzlich eine Refuoh Sheleimo gegönnt.


Und zusätzlich gleich auch noch ein Cover von Ninet Tayeb (Original von Erez Lev Ari), sedö lüeg:

Montag, 21. Januar 2008

Uaiuai-Schnulz des Tages: Amir Fay Gutman - Margish

Die heutige Dienstleistungsgesellschaft ist ja allgemein nicht mehr, was sie einmal war. So lässt auch der Verriss einzelner Teile des breitgewalzten NZZ-Folios "Jung & Jüdisch" weiterhin auf sich warten, was aber dennoch hoffen lässt, dass sich Einzelne wortkräftig zu diesem Thema auslassen werden.

Inzwischen verdingen wir uns einen mässig produktiven Montag Morgen mit einem weiteren Uaiuai-Schnulz, in der Hoffnung, die Welt möge sich aufgrund der erfolgten Namensgebung des jüngsten Jöööhs in Germaniens Tiergärten (der Name ist übrigens ein Abfallprodukt der Synchronisierung amerikanischer Filme und TV-Serien, auf so was käme ja sonst niemand) und der Bestimmung der sexuellen Vorlieben von Eisbären (der Löli, der mit Knut rumalbern musste, weiss wovon er spricht, been there, done that) wieder den ernsthaften Themen unseres Alltags oder zumindest wahrlich unterhaltenden Subjekten zuwenden. Amen. Und uaiuai.

Dienstag, 15. Januar 2008

Uaiuai-Schnulz des Tages: Tashma - Shine

Ist zwar nicht zwingend ein Schnulz, aber immer noch witzig genug, um mich davon abzulenken, dass es mich am linken Fuss (Innenrist) juckt. Ich stelle zudem eben auch einen gewissen innovativ-kulturellen Anspruch an unsere Autorengemeinschaft. Ganz Gross-Samaria soll von den Neuerungen des 21. Jahrhunderts und der Verbreitung von alternativen J-Musikquellen profitieren.

An dieser Stelle sei zudem noch erwähnt, dass morgen Abend in der berühmt-berüchtigten Halle der Wahrheit einer der erfahrensten, haarigsten und am schwierigsten bezwingbaren Indoor-Tschütteler seinen Einstand in der JLeague geben wird, der Blushnik persönlich, von den gegnerischen Stürmern auch liebevoll "Die Wanze" oder neuerdings auch "Abraham Al Zawahiri" genannt. Gebt Euch dieses Highlight zu Gemüte, nehmt ein Bierchen mit, wenn's sein muss auch Eure Frauen (auch die können noch was lernen).

Dienstag, 18. Dezember 2007

Dienstag, 4. Dezember 2007

Uaiuai-Schnulz des Tages: Shai Gabzo - Tagidi Li At

So sag mir doch, meine Holde. Willst Du die Tage mit mir verbringen und unser Karma bis ans Ende unserer Tage pflegen? Willst Du? Sag schon, toda raba, herzlichen Dank, aber ohne Scharf.
Der heute vorgestellte Song handelt von der Kurzweiligkeit des 21. Jahrhunderts mit all seinen Tücken. Wir sind doch am Ende alle Opfer der Generation X, in dessen Fusstapfen wir getreten sind, in dessen Spuren wir gewandelt sind, bis unsere Füsse stecken blieben und wir merkten, die Orientierung verloren zu haben.
Und so stehen wir heute da, mit einem Doppelpräsidium, keinem Eiruv, einer nahenden EM mit vielen Gefahren und Anschlusstoren, und nichts macht mehr Sinn. Gar nichts.
Als aktives Membrum der Gesellschaft möchte ich doch meine Ehrerweisung an die politischen Avancen dieses Blogs offerieren. Es ist in meinen Augen etwas fraglich, einer Partei den Hof zu machen, weil sie als eine der einzigen sich noch offen zu Israel stellt und dem allgemeinen Trend von Israel-Bashing und trendy Pallytüchern (früher zählte der Durst noch vor dem Image) die Stirn bietet. Ganz nach dem schnauzigen Prinzip von wenn das meine Freunde sind, brauch ich wenigstens keine Feinde mehr.