
Nun ist es offiziell. Der Rekordtorschütze der Nationalmannschaft Alex Frei tritt per sofort aus der Nati zurück. Nach 84 Länderspielen und 42 (!) erzielten Toren macht er Schluss. Obwohl die Nati lange von Frei abhängig war und ich stets die sportliche Leistung von Frei in den Vordergrund gestellt habe, bin ich der Meinung, dass der Rücktritt keine Sekunde zu früh kommt. Dass Frei nach den Pfiffen im vergangenen Herbst gegen Wales genug hatte, kann ich absolut nachvollziehen. Konsequenterweise hätte ich aber eine sofortigen Rücktritt erwartet. Dass der Rücktrittszeitpunkt nun korrigiert wird, passt ins Bild der diesbezüglichen Inkosequenz.
Über die Art und Weise seiner Auftritte auf und neben dem Platz wurde oft diskutiert. Dabei gibt es eigentlich gar nicht viel zu diskutieren. Oft hat Frei einen verbissenen, ja unanständigen und arroganten Eindruck hinterlassen. Sei es bei der unsäglichen Spuckaffäre während der EURO 2004, sei es in diversen Interviews vor, während und nach den Nati- Zusammenzügen, sei es durch abschätzige Gesten und Diskussionen während eines Spieles.
Doch in erster Linie war und ist Alex Frei seinem Job nachgegangen. Er hat viele Tore geschossen und macht dies zurzeit beim FCB immer noch.
Bei Rennes schoss er in 100 Partien 48 Tore und wurde Vize- und Torschützenkönig. Bei Dortmund hat er in 74 Spielen 34 Tore erzielt und beim FCB kommt er bis jetzt in 44 Spielen auf stolze 34 Tore. Die beeindruckende Torquote in der Nati wurde bereits erwähnt.
Wenn Frei alzu oft einen verbissenen Eindruck hinterlassen hat dann soll ihm dies nicht zum Vorwurf gemacht werden. Ich bin der Ansicht dass Frei, der kein wirkliches Talent ausser dem Torriecher mitbringt, genau diese Verbissenheit nötig hat und hatte um erfolgreich zu sein. Er stellt immer sehr hohe Ansprüche an sich selbst. Oft wurde er dafür belächelt. Doch gibt ihm seine Torquote vor allem in der Nati, wo man nicht täglich mit den gleichen Mitspielern trainiert, schlussendlich recht.
Sind wir ehrlich, ohne seine Tore hätten wir wohl nicht bei vier Grossanlässen hintereinander mit Schweizer Beteiligung mitfierbern können. Ich denke da an Quali- Spiele gegen Irland, Zypern, Türkei, Georgien, Moldawien, Lettland, Griechenland...um nur einige zu nennen.
Rabojssai: Eiseis. Derdyok und Gavranovic müssen's nun richten.
Ich erlaube mir im Namen aller Chassidim mich bei Herrn A.F. für seine erfolgreichen und aufopferungsvollen Auftritte in der Nati zu bedanken.
Dienstag, 5. April 2011
TAK Alex
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Grasl
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17:43
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Divrei Chassidim
Labels: Deutsche Signale, Nachruf, sport unterem davidstern
Dienstag, 31. März 2009
Masel & Broche gewinnt sensationell die JLeague
Am Sonntag, 29. März 2009, wer hätte dies für möglich gehalten, standen sich im Final der diesjährigen JLeague der Vorjahressieger Scherdünn und das Überraschungsteam der Meisterschaft, Masel & Broche, gegenüber.
In einem packenden und die Zuschauer aus ihren Sitzen reissenden Spiel bezwangen die Underdogs schliesslich den klaren (und in den Wettbüros auch als solchen gehandelten) Favoriten mit 14:13 im Penaltyschiessen.
Dass die Zuschauer im Anschluss an das nervenaufreibende Shoot-Out den Platz stürmten um ihre Helden zu feiern, konnte von den zahlreichen Ordern nicht mehr verhindert werden. Das Sicherheitsdispositiv muss gewiss überdacht werden, wenngleich mit einem solchen Ausgang schliesslich niemand rechnen durfte.
Captain Martin Frenkel sprach von einem historischen Moment und der Stolz war deutlich hörbar, währenddessen seine Teamkollegen nicht müde wurden, sich bei den Fans zu bedanken, indem sie etliche Ehrenrunden absolvierten. Champagnerkorken flogen durch die Halle, bereits (in kühner Voraussicht) vorgedruckte Meister-Shirts wurden von den Fans in die Höhe geschwenkt. Es war ein Anblick, wie es selbst in der Sportstadt Zürich nicht häufig zu sehen ist und selbst ältere Semester zu Tränen rührte.
Sportminister Ueli Maurer liess es sich nehmen, den Spielern in der Umkleidekabine die Glückwünsche der Landesregierung auszurichten und selbst Ottmar Hitzfeld meldete sich per SMS zu Wort.
Der unerwartete Gewinn der Meisterschaft kam offenbar auch für die neu gewählte Stadtpräsidentin Corine Mauch völlig überraschend. Als bekennende Masel & Broche-Supporterin der ersten Stunde lud sie das Team spontan zu einer Visite ins Stadthaus ein, welcher voraussichtlich in der kommenden Woche stattfinden soll. Es wartet für das Team um Topscorer Jürg Bloch nicht nur der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Zürich, sondern auch die berühmten smaragdgrünen Ehrenmedaillen, welche einzig für aussergewöhnliche Leistungen im Bereich Sport verteilt werden.
Die öffentliche Meisterfeier mit den Fans findet bereits am kommenden Sonntag, 5. April auf dem Bürkliplatz statt. Die Polizei rät den Besuchern, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benützen, da mit einem grösseren Zuschaueraufmarsch gerechnet werden darf. Die Trams der Linien 2, 5, 8, 9 und 11 werden umgeleitet, da der General-Guisan-Quai für den Verkehr gesperrt sein wird.
Masel & Broche vertritt am 1. November 2009 die Schweiz an der europäischen JLeague-Ausmachung in Marseille. Anmeldungen für Carfahrten und Arrangements werden ab sofort im Sekretariat von Masel & Broche entgegen genommen.
Sonntag, 18. Januar 2009
Ferrell feat. Dubya / Kannibalen, Freude herrscht!
Und noch ein Letzter, der nicht eingebettet werden kann.
PS: Und noch was, das erste fleischige Restaurant seit der Schliessung von Schalom hat eben diese Woche an der Zurlindenstrasse wieder seine Tore geöffnet. Erste Rezensionen werden in den kommenden Wochen ihren Weg in dieses Forum finden. So wahr wir hier schreiben.
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Gonzalez Tripolensis
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13:46
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Divrei Chassidim
Labels: anti-system, CC Daily Schmonzes, Koscher Guerilla, Nachruf, Uaiuai-Schnulz des Tages, Youtube
Samstag, 12. April 2008
Nachruf auf das Restaurant Schalom - Good night Schalom and good luck!
1. Sauce Café de Paris
Wie kann man heute noch ohne der damals mindestens wöchentlichen Sauce Café de Paris (und ich spreche nicht von der vorgegenwärtigen Adaption, welche mehr nach Parvebutter über einem Salbeibrösmeli schmeckte!) auch nur existieren! Eine Kreation eines Genies aus der Küche Chajim's, ein Substrat, das den Anblick eines Unfalls der Exxon Valdez hatte, in der Folge bis zur Unkenntlichkeit wohl gebleicht und endlich durch eine satte Gewürzration gezogen wurde. Wie oft nur hatte man dank ihr das Gefühl, man habe davor noch nie einen ähnlichen Hängebauch gefühlt und getragen? Was bedeutete schon der Hamburger neben diesem Saucenglück, was die damals noch als solche benennenswerten Pommes Frites? Hach, Zeiten, Hach Paris...!
2. Das Interieur (früher)
Es gibt Blumenabteilungen schwedischer Möbeleinrichtungen, die noch eher nach Plastik aussehen als das Dekorationsmaterial der Dreissiger Jahre des altehrwürdigen Schaloms. Unter der damaligen Führung noch erschien ein Artikel im Züritipp, bei der Verfassung des welchen der Autor wohl sehr philosemitisch gestimmt war und seltsamerweise nichts über die (vormals) weisslichen Plättchenwände, den feinstaubbelasteten (der Sommer kommt wieder, daher rechtzeitig unsere Warnung für Ihre Gesundheit!) Filzteppich und eben diesen Plastikpflanzen mitten im Restaurant schrieb (Zitat "Interieur eines Hotelspeisebetriebs"), welche die Durchsicht zwischen den zwei Teilen fast verunmöglichte und den Charme eines US-Vorstadt-Bistros vermittelte. Bei Abgabe des Restaurants von Van Djik wurde hier noch einmal Hand angesetzt, aber der Charme dieser Plastikpflanzen bleibt unvergessen. Und jede übergrosse Synthetikpflanze mit Kügelchen wird mich an das Schalom erinnern. Für immer und ewig.
3. Herr Kutch
Lieber Herr Kutch, ich habe keine Ahnung, wie man Ihren Namen schreibt, ich bin jedoch sicher, Sie verzeihen mir diese Nachlässigkeit. Was wäre das Schalom ohne Sie gewesen. In den letzten Zeiten sah ich sie gar nicht mehr. Vielleicht wurde Ihnen nahegelegen, den Betrieb zu verlassen, vielleicht fielen sie der Rauchfrei-Politik Europas und Zürichs zum Opfer. Vielleicht besuchte ich am Ende aber den Laden auch nicht mehr regelmässig genug, um ihre Anwesenheit ein letztes Mal zu gegenwärtigen und ihr roh-herzliches "Mein lieber Freund" zu erwidern. Jedenfalls wusste niemand besser, was für die Kundschaft zu bestellen war und vor allem, was für ein Automobil sie fuhr. Niemand anders hätte besser als Werbemodell für altgediente Mercedes-Limousinen dienen können, niemanden sonst hätte man sich besser als Grossstadt-Charakterdarsteller von Jim Jarmusch vorgestellt. Niemand adaptierte den Gesichtsausdruck der jüdischen Hausfrau beim Anblick der ewiggestrigen und -selbigen Schnorrern köstlicher und servierte ihnen mit einem Mundwinkel-Grinsen in der Folge die gestrige Tagessuppe. Und vor allem: Niemand schaute einem bei ICZ-Empfängen direkter in die Augen und füllte das Schnappsglas nach der Einschätzung des Füllvermögens des Bedienten unrealistischer... Ich bin sicher, Sie haben einen gesunden Weg aus der ICZ gefunden und fristen nun Ihren wohlverdienten Lebensabend irgendwo an der Adriaküste und erzählen dort Anekdoten über die jüdische Kundschaft Zürichs in ihren skurrilsten und surrealsten Auswüchsen.
4. Frau Lerch und Jasmin
Aufgrund der Ausdehnung dieses Postings sei nur auf zwei weitere Charaktere hingewiesen, welche ebenfalls bei einem Nachruf auf das Schalom nicht ausbleiben dürfen. Einerseits war da der Charakter, der sich so liebevoll um die Kunden kümmerte und versuchte, sich alle namentlich zu merken: Frau Lerch, eine Frau, deren Schürze, runden Brille und Löckchen kaum eher an das Äussere einer Grossmutter hätte erinnern können. Und andererseits war Jasmin, Schürzenjäger sondergleichen und Neffe, Schwiegersohn und Stiefzwilling von Herrn Kutch.
Alle sie werden wir vermissen und hoffen, dass sie gut aufgehoben sind. Wie auch immer die Geschichte endet: Es ist unvorstellbar, in dieser Stadt auf ein fleischiges, koscheres Restaurant verzichten zu müssen. Ca. 7'000 Juden leben in dieser Stadt, eine Grösse, wo man sich kaum vorstellen kann, auf ein qualitativ ansprechendes Restaurant verzichten zu müssen. Man hofft, die Verantwortlichen finden bald eine Lösung, welche eher anspricht wie die unbefriedigende Zwischenlösung. Auf jetzt!
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Gonzalez Tripolensis
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21:52
1 Divrei Chassidim
Labels: anti-system, Gazno?, Gourmessa, Koscher Guerilla, Nachruf
Donnerstag, 13. März 2008
Freud bei den Siedlern
Wohl schwierig vergleichbar mit dem weiter unten von Lino angeprangerten Bericht ist der Skandal, den sich einer der bedeutenden Rabbanim der sogenannten modernen Orthodoxie kürzlich geleistet hat. Rabbi Herschel Schechter, einer der leitenden Lehrer und Roschei Yeshiva der Yeshiva University, eines der wohl bedeutendsten modern-orthodoxen Institute, welches auch sekulären Studien offensteht und öffentlich anerkannt wird, und auf den grossen Yeshivot wie Har Etzion in Alon Shvut ein regelmässiger Gastlektor, hat in einer Fragestunde in der Yeshivat HaKotel auf die Frage nach der Loyalität zur israelischen Armee ausgesagt, wenn diese entscheide, man müsse Jerushalaim aufgeben, würde er sogar sagen, man müsse dann wohl den israelischen Premierminister hinrichten.
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Gonzalez Tripolensis
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23:32
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Divrei Chassidim
Labels: anti-system, de tergo, gute_besserung, Nachruf
Montag, 29. Oktober 2007
Nachruf auf ein Stück jüdische Geschichte des 20. Jahrhunderts
Die Art Mensch, welche mit wenigen Gesten und Worten und einer unvergleichlichen Art in den Bann ziehen kann. Die mit dem grossen Gepäck des jüdischen 20. Jahrhunderts trotzdem als Leichtgewichte unter uns weilen. Anatoly Morkovnikov, der in der ICZ als einziger Jiddischlehrer grosse Beliebtheit bei einer kleinen aber steten Schülerschaft genoss, war zweifellos von dieser Art. Oft unbemerkt inmitten umherstürmender Religionsunterrichtsschüler betrat der jüdisch-lettische Zeitzeuge regelmässig freundlich nickend und zumeist unbemerkt montags das Gebäude der ICZ, um die jiddische Sprache und Kultur an das 21. Jahrhundert zu tradieren. Wenige Leute mögen sich an ihn erinnern. Diejenigen, welche die Gelegenheit eines Gesprächs mit ihm nutzten, werden ihn nicht vergessen. Zum Ende seiner Lehrtätigkeit in der ICZ im 2005 und nach über 20 Jahren wöchentlicher Lehrtätigkeit genoss der letzte Jiddisch-Lehrer der Schweiz noch das Ansehen von lediglich 5 Schülern.
Vor dem Krieg lebten in Riga, der Hauptstadt Lettlands, 30'000 Juden, welche unter sich hauptsächlich Jiddisch sprachen. 42 Synagogen bezeugten ein lebendiges jüdisches Bewusstsein, und deren Besucher waren ein integraler Teil der Bevölkerung. «Alle Minderheiten – Litauer, Russen, Esten, Juden, auch Deutsche – konnten gratis Schulen in ihrer Muttersprache besuchen», erinnert sich Morkovnikov. Er selbst wurde 1941 in die Sowjetische Armee geholt, wo er dank seinen Deutschkenntnissen und der daraus folgenden Mitwirkung bei Gefangenenverhören überlebte. Seine Familie überlebte, weil er sie noch vor dem Einmarsch des 3. Reichs ins tiefe Russland schicken konnte. Nach dem Krieg lebte die Familie in Riga weiter, wo er schliesslich wegen den sowjetischen Schikanen einen Ausreiseantrag stellte, der mehrfach abgewiesen wurde. Schliesslich bewilligten die Sowjets einen weiteren Antrag, weil ein hoher Funktionär an Morkovnikovs Wohnung Gefallen gefunden hatte.
Nachdem er über 80 Jahre alt war, stellte er nach etlichen Jahren als politischer Flüchtling einen Einbürgerungsantrag, der bewilligt wurde. Gemäss eigenen Aussagen betrachtete er die Schweiz als seine Heimat. «Seit die Letten auf meine jüdischen Mitmenschen geschossen haben, noch bevor die Deutschen kamen, ist dieses Land nicht mehr meine Heimat». Er habe in Riga keine Familie mehr, ausser auf dem Friedhof.
Heute Morgen ist Herr Anatoly Morkovnikov, geboren 21. August 1919 und mit ihm ein unvergessener Zeitzeuge des Zwanzigsten Jahrhunderts entschlafen.
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Gonzalez Tripolensis
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11:35
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Divrei Chassidim
Labels: die Juden und das Schweizerkreuz, Nachruf
Donnerstag, 18. Oktober 2007
Die Erkenntnisse
Das Positive nehme ich vorweg. Das Spiel wurde verloren. Ein 0:0 wäre nach dieser Leistung weit weniger effektiv gewesen und hätte die Wirkung völlig verfehlt.
So kommt man weigstens zu ein paar Erkenntnissen, welche das Projekt EURO 2008 in erfolgsversprechende Bahnen leiten könnte.
Es ist längst überfällig das 442 System anzuwenden. Leider ist es momentan nicht möglich eine befriedigende Ergänzung zu Inler im defensiven zentralen MIttelfeld zu finden. Also Umdenken. Warum nicht wieder zum Altbewährten Hakan (welcher gester wieder Punkte gegen Margairaz gemacht hat) hinter 2 Spitzen?!
Da wir auch über keine Stürmer verfügen, welche sich im Einmannsturm wohlfühlen, drängt sich dieses System erst recht auf.
Kommt hinzu dass durchaus eine Chance besteht, dass die Köbis nächsten Sommer gegen Gegner in Reichweite (Polen, Rumäninen, Schweden, Griechenland etc.) antreten müssen und dann ein 4 5 1- System sicher die falsche Variante wäre.
Das Köbikader ist sicher breiter geworden (wir gestern übrigens auch; bins sogar immer noch ein wenig), doch ist es auch bittere Realität, dass eine schweizer Mannschaft ohne Frei, Müller, P.Degen, Vonlanthen, Senderos, Djourou, Gygax und Egli, sicher nicht in der Lage ist, ein auf europäischem Niveau kompeititives B- Team auf den Platz zu stellen. Warum unter diesen Umständen keine Nachnominationen getätigt wurden, bleibt Jakovs Geheimnis (Thema 40 Mann- Sichtungskader),
es ist uns ja nicht neu, das pro Länderspiel mindestens eine unverständliche Nomination bzw. Nichtnomination stattfindet.
Doch auch mit diesen manchmal fragwürdigen Entscheidungen darf die Leistung der Schweizer nicht gerechtfertigt werden.
Diese Mannschaft hat ihr Potential seit dem glatten Reisli nach Florida mehrmals unter Beweis gestellt. Das Kader steht bis auf wenige Positionen fest (Zubi hin oder her).
Will man das Heimturnier erfolgreich gestalten, muss es dieser Mannschaft gelingen, ihr Potential- und das haben auch Ergänzungsspieler in diesem Kader- über mehrere Spiele auszuschöpfen. Ein paar Starke Minuten, wie wir sie gegen Österreich gesehen haben, reichen dafür nicht aus.
Nun zum Spiel:
Ganz nach dem Motto "jeder sein Ämtli" gingen wir gut vorbereitet auf die Reise. Her Majesty hat die Reise mit 2 Sickpack Nati-Bier angetreten, Shir hat uns einen schönen Shwärmel übergebrungen und Guysolino und Shir sorgten für die Würze.
Das frühe Erscheinen der Kondüktöse und ein halbleeres Zugabteil haben uns in die Hände gespielt. Kurzerhand konnte die SBB wieder wie in guten alten Zeiten als Dampfkabine dienen. Mit einem lockeren 2 Litergööli dann aus dem Zug gestiegen, Schnauz angetroffen, fachgesimmpelt und Platzeinnahme.
Nun war es unseren beiden Rackerern im Mittelfeld (Shir, Guysolino) zu verdanken, dass unser Spiel nie abflachte. Jederzeit waren sie zu einem überraschenden Zug fähig.
Als die Nummer 5 vor der Rückfahr auch Geschichte war, freuten wir uns alle wahnsinnig auf die Nummer 6, welche uns im HB in Zürich erwarten sollte. Zu dieser kam es leider nie..
Die Gegensätze und Gemeinsamkeiten zu und mit den Köbijungs sind frappant: Wir deuteten gestern unser Potential für nächsten Sommer unmissverständlich an, doch müssen wir uns ebenfalls noch steigern um zu gegebenem Zeitpukt auf der Fanmeile einen guten Eindruck zu hinterlassen.
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Bertchen im Schlafrock
um
11:54
2
Divrei Chassidim
Labels: AGL, CC Daily Schmonzes, golaco, Nachruf
Matchbericht CH-USA 0:1
Fussball
Walter De Gregorio über Fussball: Analysen, Anekdoten und Interviews.
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17. Oktober 2007
Matchbericht CH-USA 0:1
...aber das Essen in der VIP-Lounge war gut.
http://www.weltwoche.ch/fussball/
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Anonym
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11:01
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Divrei Chassidim
Donnerstag, 16. August 2007
Und er ruhe in Frieden...
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Gonzalez Tripolensis
um
14:31
0
Divrei Chassidim
