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Donnerstag, 14. Januar 2010

Idan Raichel Project kommt nach Zürich

Neues Jahr, neues Glück. Ja, auch der Blog von Chassidus Chübelsack hat sich für den neuen Kalender viele Vorsätze vorgenommen, jedoch wird es im Strom gegen die Landläufigkeit eher aufs Zunehmen, Expansion und natürlich wieder die jüdische Eroberung des Weltkapitals und aller Heiden ausgerichtet sein.
Eine erste Duftmarke setzen wir hier einmal mit einer kulturellen Avance und dem Vorschlag, man könne doch auch wieder mal ein Konzert besuchen. Und für einmal ist es nicht mit einer Spendensammel-Aktion verbunden oder mit einer Tombola, wo's gestrickte Socken zu gewinnen gibt, sondern einfach nur Kultur pur. Nämlich kommt der "Peter Gabriel des Nahen Ostens", wie es das Moods in der Konzertvorankündigung beschreibt, am 18. Februar 2010 nach Zürich. Es wird wohl eine etwas andere Aufmachung eines Konzerts sein, wie man es sich von ihm gewohnt ist, da das Motto des Abends unter Nicht-Strom a.k.a. Unplugged steht. Für diejenigen, welche nicht wissen, ob man Unplugged als Brotaufstrich oder im Lichte des Aufschlags des Halbtaxabonnaments zu verstehen habe, hat Chassidus Chübelsack in seinem Fundus einen Live-Mitschnitt eines Konzertes in diesem Sinne ausgebuddelt. Man möge sich also bitte um Tickets bemühen und aufhören, nach faulen Ausreden wie Pauchschmerzen, Pessach-Putzen und Ähnlichem zu suchen. San's grisst.

Freitag, 1. Mai 2009

Daily Schmonzes am 1. Mai

Psycho-organischer Birkenstock-Chassidismus, we like!

Und das ganze hat natürlich auch einen Internet-Auftritt unter www.HebrewChanting.com .

Und wieder einmal zählt das Motto und der rettende Strohhalm: Sie tun ja niemandem weh!

Sonntag, 2. März 2008

Ritus und Jugend, Intellekt und Spiritus Asper



Wir sind ja nicht Tachles (dafür zu unabhängig), wir stehen aber auch nicht an einer GV auf und proleten meinungsbezogene Vorwürfe einfach in den Stickstoff raus (dafür zu wenig Guerrilleros, siehe auch die Aussagen des Anonymen im NZZ-Folio zur Verträglichkeit von Kritik in jüdischen Kreisen, welche zweifellos auch auf die jüdische Einheitsgemeinde zutreffen). Jedoch sollte es möglich sein, sich zu gewissen Themen zu äussern, eine Meinung an den Tag zu fördern, welche von vielen Leuten so empfunden wird und die in der einen oder anderen Form auch den Verantwortlichen und Entscheidungsträgern zugetragen werden muss (zumal sich die neue Führung der ICZ unbestreitbar irgendwo zwischen höchst unregelmässig und fast nicht in der Synagoge zeigt).
Seit verschiedenen Jahren wird in der ICZ-Synagoge an der Löwenstrasse die Meinung vertreten, dass man sich in Reden und Ansprachen immer an das vermeintliche Niveau der Leute anpassen muss. Dieses Phänomen ist kaum treffender zu erklären, als es von verschiedenen Personen von einem ICZ-Rabbiner kolportiert wurde, der aussagte, man müsse in einer Rede die Leute da abholen, wo sie sind. Nun, das Prinzip mag nicht übel tönen und global vielleicht in anderen Belangen Sinn machen (siehe Nez Rouge oder die VBZ). Dies darf aber nicht bedeuten, dass Besucher in einer Synagoge über Wochen und Monate nichts intellektuell Anspornendes dazulernen und sich ständig auf der Suche nach einem rettenden Strohhalm befindet, der den Sermonen abzugewinnen wäre. In persönlichen Gesprächen offenbaren viele Personen, dass ihnen die Ansprachen wenig Neues offenbaren und selten ein Gedanke fällt, über welchen man an einem Schabbestisch vielleicht weiter diskutieren möchte (es fielen in der Vergangenheit auch weniger mehrheitsfähige Aussagen wie diejenige der intellektuellen Beleidigung der Besucher, dies lediglich um auch auf durchaus extremere Stellungnahmen hinzuweisen). So wird im heutigen ICZ-Gottesdienst viel Energie auf formelle Details gesetzt wie dasjenigen der absoluten Stille während 20 Sekunden vor einer Ansprache, eines 3 Stunden dauernden Gottesdienstes und der Involvierung eines Chors, der 2 Minuten vor dessen Einsatz in der Synagoge einmarschiert, sich breit vor dem Eingang kichernd platziert, kurz ein Disney-Ständchen hält und sich unmittelbar danach in schauerlicher Selbstgefälligkeit zum Befremden der eigentlichen Gottesdienstteilnehmer wieder verzieht.
Es scheint, als zähle das regelmässige Publikum an sich wenig, und man richte das Hauptaugenmerk auf die Gelegenheitsbesucher, welche wenige Male im Jahr einen Gottesdienst "erleben" wollen und denen folglich eine 3 Stunden andauernde Tfila nichts ausmacht.
Wer hauptsächlich darunter leidet, ist das ständige Publikum, eigentlicher Kern der Synagoge und eigentlich regelmässiger Bestandteil - und allen voran die Jugendlichen. Letztere sehen früher oder später andere Gebetslokale, verbringen dort einen kompletten Schabbesmorgen während knappen 1.5 Stunden und sehen vielleicht nur noch schwerlich einen persönlichen Mehrwert der Synagoge der ICZ ein. Womit sich die Synagoge mittelfristig immer weiter lichtet und die Katze sich wohl oder übel in den eigenen Schwanz beisst. Vielfach wird die Gemeinde als ein Verwaltungsapparat bezeichnet, regelmässig sieht die Löwenstrasse aus wie ein Museum für Langbänke, Teppich und rituell Interessierte.
Nicht mindere Kritik ist auch mit Bezug auf die Ansprachen allgemein anzutreffen. So kolportierten Gemeindemitglieder unlängst stirnerunzelnd, neben einem geistig durchschnittlich ansprechenden Inhalt auch ein Deja-Vu-Erlebnis festgestellt zu haben und welche meinten, dieselbe Rede an anderer Stelle unlängst schon einmal gehört zu haben. Es kann durchaus als verständlich bezeichnet werden, wenn dies in der Erwartungshaltung lernbegiehriger Mitglieder sauer aufstösst.
Vielleicht sind dies existente Baustellen, welche sich eine kritische ICZ-Führung stellen dürfte.

Donnerstag, 15. November 2007

Uaiuai-Schnulz des Tages: LA Olympics

Ist zwar weder Uaiuai noch Schnulz, aber dennoch enorm amüsant, ein Tagesroutinenbrecher, ein Sympathieträger der Massen, Volksverbinder, ein gesichtsloses Copräsidium, ein Ansporn fürs neue Jahrtausend und vieles, vieles mehr.
Oder auch einfach ein simpler Hingucker ohne weitere Bedeutung. Je nach Perspektive.

PS: Ein herzliches Danke übrigens an die Scherdünnler für die gestrige grosse Schlacht zum Freudenberg, war eine Herzensangelegenheit.
Und wie sich vor allem heute Morgen herausstellt, war's vor allem auch eine Erinnerungsstätte meiner wunden und aufgeschürften Knie. Die Fitness und das fortschreitende Alter, langsam könnte ich ein Buch davon schreiben... schenedag!

Dienstag, 11. September 2007

Hakoah - Uitikon: Interview mit einer Ikone


Zu Ehren des effektiven Saisonstarts des FC Hakoah in der fünften Liga gelang der Red Action von Chassidus Chübelsack Daily Schmonzes ein kurzes Interview mit dem Shooting Star dieser erfrischenden Equipe. Seit einigen Monaten ist nämlich Lino ino unumstrittener Hüter des Kasten der Blauweissen. Martin Brunner hat unlängst in einer Reportage in der Motorshow gesagt, das Faszinierende an Lino ino sei, dass seine Paraden nicht auf instinktiven Reflexen basieren, sondern auf angelernten Reaktionen, was ihn für seine Gegner zum unüberwindbaren Hindernis macht und ihm von den Abwehrreihe den Übernamen "El Mosquero" eintrug. Dies schlägt sich auch in der Statistik nieder, gemäss welcher Lino ino in der gesamten vergangenen Spielzeit kein einziges Mal hinter sich greifen musste (im Tor wohlbemerkt). Mit dem sympathischen Youngster und der Schweizer EM-Hoffnung sprach Raoul Schütz.

CC: In welchem Alter bist Du Deinem Traum als Torhüter erstmals gefolgt?

Im Alter von 14/15 auf der Hürlimann Wiese, in memoriam.

Kaum auf der Bühne des Schweizer Fussballs werden schon die ersten Rufe nach der Nomination für das Nationalteam laut. Wie stellst Du Dich hierzu?

Das ist etwas worüber ich ungern sprechen möchte, da es anscheinend nur drei valable Kandidaten gibt und solange die unantastbar bleiben, gibt es leider keinen Platz für mich.

Das ist schade, wird sich aber noch ändern. Was ist Dein Markenzeichen? Fühlst Du Dich heute emotional auf der Höhe?

Eine Morgenlatte und nervöser Gagg vor den Spielen. Ich bin bereit heute grosses zu leisten.

Flattrig wie wir Dich eben kennen. Zubi hat mal über Dich gesagt, Du seist etwas launisch, kochst aber sehr gut. Was antwortest Du ihm?

Wie kann ich eine Person mit einem Plastikschwanz ersnt nehmen.... nächste Frage

Onkel Sami soll mal gesagt haben: "Ein Torhüter ist das Gerüst jeder Mannschaft und die Kathedrale der Postmoderne". Was sagst Du dazu?

Die Kathedrale der Postmoderne ist der neue Letzigrund, das Gerüst der Mannschft hat Meni M.

So kurz vor den Hohen Feiertagen noch ein Spiel. Kann man sich da überhaupt über 90 Minuten konzentrieren?

Ganz nach dem Motto: "Jetzt erst recht", das bevorstehende Neujahrsfest sollte für alle Motivation genug sein.

Wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

Jubel, Trubel, Heiterkeit oder die Ruhe vor dem Sturm.

Mit dem neuen Elan im Hakoah wird vermehrt das Wort "Aufstieg" in den Muul genommen. Was hältst Du von diesen Vorhaben?

Naja, wer das behauptet hat von Fussball nicht viel Ahnung, der Substanzverlust zu Beginn der Saison hat der Mannschaft doch recht zugesetzt, ein Aufstieg ist und bleibt unrealistisch.

Lino ino nach seinem letzten Meisterschaftsspiel der letzten Saison am 24. Mai 2007.


Die Redaktion von Chassidus Chübelsack Daily Schmonzes wünscht dem FC Haguah ein dreifaches Rip rip Hurrah, viel Masel und Broche und auch der ganzen Mischpoche!



Im Anschluss ausserdem das schon mehrmals zitierte Filmchen mit dem französischen Komiker Jamel Debbouze mit Adriana Skleranikova, der Frau von Temporärgenfer Christian Karembeu:

Mittwoch, 29. August 2007

Siebnispiel

Geht so nicht mehr weiter. Komm eben von einer Sitzung zurück und ausser viel Druck und ungemütlichen Zuständen gab's da gar nichts. Ein Zeichen der Zeit?
War davor mit dem Geschäft essen, ein Erlebnis sondergleichen. Bünzliger geht's nicht mehr, sogar im Kaffee hatte es Schnauzschuppen. Und alle 10' der bange Blick auf die Uhr, geht's noch lange? Hinter uns war eine Runde mit drei Vokuhila-Bankern. Geschwatzt wurde kein Wort, dafür gejasst als gäb's kein Morgen.
Am Nebentisch sitzen fünf alte Frauen an einer runden Tafel, alle vom Format Strickoma.
Wie alt sehen wir heute abend um 21h aus?
Was macht eigentlich Carmen Fenk?
Wer bricht eigentlich die Koscherkartelle, wenn nicht die Rabbinate selbst?
Was hat Jibril gesagt?
Hat Roman Kilchsperger zuhause die Hosen an?
Wer zieht heute abend wem die Hosen aus?
Kann ich den Bierkonsum heute abend als Gesundheitskosten von den Steuern abziehen?
Ist der jüdische Kalender darauf ausgerichtet, den Orthopraxen keine Ablenkungsmöglichkeiten zu geben?
Heisst Inönü überhaupt etwas?
Gibt es in den amerikanischen Stadien eigentlich koschere Schwarmas und Olmawürste?

Fragen über Fragen, Antworten sind herzlich willkommen. Zum Beispiel diese hier:

Montag, 20. August 2007

Maseltov Jibril!

Mittwoch, 20. Juni 2007

Mefiii

Ich möchte mich an dieser Stelle bei der erweiterten Chassidus Chübelsack-Disziplinarkommission noch herzlich für die gestrige Zurechtweisung bedanken. Manchmal braucht es jemanden, der einen hart am Horn packt und ihm den richtigen Weg weist (apropos) - genau wie gestern geschehen. Ihr habt mir wieder aufgezeigt, dass es nicht nur eine Wahrheit gibt, eilu we eilu Divrei Chassidus Chübelsack!
Der Eindruck Eurer Standpauke war derart tiefgreifend, dass ich mich nachts im Bett anscheinend gewälzt und gewunden habe. Ausserdem erinnere ich mich, mitten in der Nacht mit Runzeln auf der Stirn aufgewacht zu sein, weil wir uns (gilt ab jetzt offiziell als Horrorszenario) wieder einmal von den orangen ausrangierten Ikea-Möbeln haben auseinandernehmen lassen. Genau genommen sind wir genau wieder in Jibril's Powerplay-Situation in gewohnter Grümpeli-Manier ausgekontert worden. Und bei der Preisverleihung wurden wir dann vom Orlow verprügelt, so weit kommt's noch.
Ich musste heute morgen wegen des Schweissbades gleich nochmals duschen. Und voraussagen kann ich gleich auch noch, dass mit normalem Stuhlgang von jetzt an bis am Montag abend Sense ist.

Schöni Moment!

PS: Ein kleiner Gruss heute morgen auch an den Höngger Chrigel, dessen Anspielungen heute morgen sehr schmerzhaft waren. Drei Internationale für eine Million ist wirklich keine Welt, derweil sich das Rheinknie für Leistungsträger und ausrangierte Goalgetter die Kriegskasse mit 12 Mio. füllen lässt. Dafür sind wir Meister der Herzen und nicht Meister der Solarien. Schololololo, tanze, Sven Hotz!!!

Mittwoch, 2. Mai 2007

die ruhe selbst

trotz einigen beunruhigenden details betreffend der bombendrohung am vorabend dessen was vom 1 .mai noch übrig geblieben ist, gibt es auch ein eher amüsantes detail. gemäss gerüchten spielte sich bei der evakuierung folgende szene ab:

einige gäste (hauptverdächtigter: DJ) des "jüdischen anlasses" verliessen den raum und das hotel mit den tellern in der hand und spachtelten draussen gemütlich weiter. man munkelt sogar, dass sie ins schalom rüber gingen und dort in ruhe fertig assen.
das sind noch richtige juden!!!

als quelle für diesen post möchte ich mich bei unserem tamil tiger bedanken.

in diesem sinne...

ach noch was: schafft diese 1. mai scharade sofort ab, man! jedes jahr derselbe dreck. bumm bumm und zerstörung, dann schreien alle politiker auf und 2 woche später ists vergessen und ein jahr später gehts von vorne los. erinnert mich irgendwie an die abschiedsszenen nach machanot. dort verspricht man sich noch voller überzeugung: "hey ich kumm denn mol zu dir nach basel/ zürich über shabbes. hehe". zwei wochen später weiss man nicht mal mehr, wem man das gesagt hat. und im nächsten jahr wiederhlt sich das spiel...

also darum. schafft den käse ab! nächstes jahr brauchen wir ihn eh nicht als freien tag, denn im 2008 fällt der 1. mai nämlich auf auffahrt!!! (passierte letzmals 1913. und diese information habe ich doch tatsächlich von der sendung sms galaxy...)

sektion
okeuene