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Dienstag, 22. Juni 2010

"Kinder, es ist Zeit fürs Martyrium!"

Der arabische Kinderchor "Die Vögel des Garten Eden", gegründet im 1994, hat neulich ein Video ausgestrahlt, in welchem die Kinder (von Kindern) aufgefordert werden, als Märtyrer und Selbstmörder dem Widerstand beizuwohnen. Teilweise erschreckende Bilder und Nachstellungen. U.a. tritt auch ein erwachsener Sänger auf, welcher die Kinder daran erinnert, ihre religiösen Pflichten wahrzunehmen.
Angeblich geniesst dieser Chor über eine breite Zuschauerschaft und basiert auf einer privaten Initiative.

Sonntag, 7. Februar 2010

Stramme Mannen und ihre Stadtfarben

Man möge sich einmal mutmasslich harte Bandagen auf den hiesigen Fussballanlagen der höchsten Liga vor Augen halten. Und dann bitte den Grundton eines Liverpooler Derby's ansehen. Da hat's ein paar ganz wüste Kerle mit ziemlich wenig Rücksicht auf Gegenspieler und Verluste. Chassidus Chübelsack nimmt sich in diesem Zusammenhang wie immer seinen Erziehungs- und Bildungsauftrag sehr ernst und zeigt folgendes Video mit ausdrücklichem Hinweis auf seine Explizität. Und empfiehlt bis auf Weiteres im Sinne einer ad-aeternum-Chumre, den Nachwuchs auf eine Karriere abseits der Sportarenen dieses Planeten (mit Ausnahme der JLeague natürlich) vorzubereiten. Es sei denn als zniesdig-musikalischer Pausenakt der Superbowl. Oder als Harfen-Solist, Geigenbauer oder Logorrhöiker jeglicher Ausführung. Wo waren wir schon wieder? Ach ja, sedö lüeg:

P.S. Unsere besten Wünsche auf baldige Genesung gehen an dieser Stelle an Blerim Dzemaili, welcher gestern Abend im Meisterschaftsspiel gegen Palermo zu einem Kopfball hochstieg und hierauf so schlecht landete, dass er seinen Einsatz beenden musste. Und (wieder einmal) mit Verdacht auf die Mutter aller Knieverletzungen ins Spital eingeliefert wurde. In Italien spricht man für ihn schon vom vorzeitigen Ende der laufenden Meisterschaft. Und somit jeglicher Hoffnung, auf den startenden Flug an die Weltmeisterschaft nach Südafrika aufzuspringen...

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Ronnie o mago und die Singlesproblematik


Tatort Letzigrund. Am letzten der magischen Abende, als wir uns alle bereits davon überzeugt hatten, dass die Champions League zwar eine nette Kasse hat, uns aber resultatmässig ziemlich überfahren hat (sportlich war der FCZ viel weniger weit von den Spitzenplätzen weg, als es die Tabelle und die Spielresultate vermuten lassen), liess man sich also nicht lumpen und huldigte den Vereinsfarben ein letztes Mal im internationalen Kontext. Viel anderes bleibt gar nicht mehr übrig, da im Landeswettbewerb die Duelle gegen Bellenz und Gossau zu unerträglichen Zitterpartien erbärmlichen Niveaus gesunken sind. Und da, wie der Föhn-X (neue Rechtschreibung) aus der Asche, klopft sich der FCZ seine Alltagsprobleme von den Schultern und spielt wieder San Siro. Tritt seinen übermächtigen Gegnern auf den Füssen rum, als hiessen sie Ritschratsch Cabanarsch und Kriechsohn Varela. Spielt sich der FCZ also in einen Spielrausch und plötzlich wieder über die Flügel, dominiert das Mittelfeld und verlagert effizient das Spiel über die Seiten wie selten in dieser Saison. Wird also aus allen Lagen auf Dida gefeuert und wenn Dida gestern nicht doppelt so glückhaft wie agil gewesen wäre, wäre auch Tico's Schuss reingekullert. Und dann eben der Youngster auf dem Platz, den man ob Nikci's Leistung fast vergessen hätte: Da steht der Philipp Koch für einmal auf der Stahel-Position und läuft den Ronaldinho ein ums andere Mal ab, tackelt ihm den Spielwitz vom Stiefel und lässt so wenig zu, dass es Gaucho am Ende zu blöd wird und er sich damit genügen wird, Kabinettstückchen für seine Galerie und die Jesolo-Kurve zu präsentieren. Bis zum Penalty, der meiner Meinung erst noch keiner war (Rochat spielt zuerst den Ball - edit: Penalty wird vorbehaltlos anerkannt). Aber das spielte zum Ende des Jahres schon keine Rolle mehr. Zu gross die Genugtuung, der AC Mailand in zwei Spielen 5 Punkte abgeknöpft zu haben und in der Scala des Fussballs Ballett getanzt zu haben. Zu schön.
Und als Reverenz an ebendiese Fussballkunst wollen wir eben nicht vergessen, dass Ronaldinho eben immer noch einer der Besten seines Fachs ist, der den Ball sogar im Dunkeln noch spielen könnte. Wörtlich...


Ach ja, dann gab's ja noch einen, nämlich die ultimative Quantenerklärung, warum amerikanische High School-Absolventinnen vor Heiratsscheue fast platzen und doch niemanden finden. Sieht fast so aus, als hätte sich jemand die Mühe genommen, eine astrein-wissenschaftliche Begründung hierfür zu finden. Aber wie immer: selbst ist die Überzeugung.

Montag, 17. September 2007

Erkundung neuer Sportarten

Wenn wir schon dabei sind und Ihro Majestät schon so wunderprächtig vorgelegt hat, schmeiss ich dem gleich einen nach und lege Ihnen das Prachtstackling von Seb Chabal, der Baguette-Version von Ringhio Gattuso ins Recht.
Fussball ist eben schon ein Sport für Weichbecher, wenn man sich das folgende Beispiel zu Gemüte führt...





Seb Chabal, le killer de All Black - wideo
Seb Chabal, le killer de All Black - wideo



Mittwoch, 18. Juli 2007

Borat's Blitzbesuch in Frankreich

Die steilen Tage der Toordefronz haben begonnen und somit auch die Tage der tränenden Bergkraxler und heulenden Kurvenverpasser. Es kommt deshalb nur gelegen, dass zwischendurch auch mal ein nur geistig Meschuggener auf die Idee kommt, den Athleten (sie mögen wohl allesamt bis auf die Zähne gedopt sein, aber 3 Wochen unter horrendem Tempo durch Baguettanien fahren, ist sportlich trotzdem eine grossartige Leistung) eine optische Perle zu servieren. Ich hoffe, die Beule in der Radlerhose - stimmt das eigentlich wirklich, dass Radler während Radrundfahrten sich einfach in die Hosen erleichtern? Ist diese Wärme wirklich der Geschwindigkeit förderlich? - hat aufgrund dieses doch schwer erotisierenden Auftritts keine Härte erfahren, kann auf dem Sattel kaum angenehm sein.

Sedö lüeg


PS: Die Hilton hat übrigens einen neuen Hund. Ich dachte, sie würde sich jetzt eher einen Kater Carlo oder ein Streifenhörnchen zutun, aber die Realität belehrt mich wieder eines besseren. Auguet.

Montag, 21. Mai 2007

JClips vom Montag

In Amerika impfall, da sind die Juden ganz anders. Da gibt es eine eigene jüdische Mafia (die von der Weltherrschaft, haben Hörner und halten alle Präsidenten der WElt ganz eng an der Leine) und auch einen innerjüdischen Bürgerkrieg mit ganz eigenen Waffen und Regeln. Tragischer Mitschnitt eines Gangkonflikts, sedö:


Übrigens bestechen die amerikanischen Juden die Welt auch mit einer modernen Auslegung der Brunnenvergiftung: Unter dem Vorwand von guten Taten und Wohlfahrt vergeben sie vergiftete, fiese Fischstückchen, die süchtig machen. Sie wirken dann als Einstiegsdroge für die irreversible und schädlichste aller jüdischen Drogen; der Tschulent.


Wenigstens hat es der gute alte Borat gemerkt, der hier zuerst die Antworten gibt und dann Steilpässe ins islamische Nirvana lanciert. Man bemerke hierzu vor allem das literarisch hochstehende Schlussfazit und die Intelligentia-Diskussion in den Kommentaren der Youtube-Originalseite.

Montag, 23. April 2007

Eine Probe für den Ernstfall

CC-Ausflügli nach Bisel anlässlich des vermeintlichen Schlagerspiels FCB-FCZ vom 22. April 2006.

Vorbereitung gehörig, Nervosität ebenfalls und eine sehr ausgelassene Stimmung im Extrazug auf dem Weg nach Basel, NZZ links, schmauchende Modefans rechts, wirklich chillig. Erster Reibungspunkt war dann der Bahnhof, vor den Eingängen stopfte sich das Geschehen bereits über das erträgliche Mass. In einer unglaublichen Hitze über 30 Min. Anstehen ist ein Konzept, das im Hinblick auf die EM vom kommenden Sommer überdacht werden muss. Für über tausend Eintritte nur zwei Eingänge öffnen zeugt nicht gerade von Weitsicht und Plankraft.
Spiel eigentlich müssig zu kommentieren, vielleicht überlasse ich das einem separaten Eintrag anderen Chassidim und beschränke mich auf das Verlassen des Stadions. Bullen bilden in einer seltenen Unnot vor dem Treppenausgang des Auswärtssektor einen Kordon und schicken die Leute zu einem anderen Ausgang, von dort wieder zurück und wieder hin, bekizzer: eine Sauerei. Zusätzlich problematisch wurde das Hinzustossen von Fans aus allen Richtungen, die nach aussen wollten und die Vordersten in Richtung Bullerei stiessen. So kam es dann zum Theater, Tränengas, das grosse Kotzen und Husten, Stockhiebe, bis sich die Situation kurzfristig abkühlte. Ein Vollmongo meinte dann, er müsse wie ein POS-Kind mit BSE noch den Kiosk auseinandernehmen und seine Aggressionen gegen das dortige Personal abfedern (unter anderem unter Beschmeissung von Regalen und anderem), sodass die auch noch schliessen mussten (mir reichte es dennoch zu zwei lebensrettenden Schoggiriegeln, mefi). Auf dem Weg zum Extrazug (einziger Weg aus dem Stadion) mussten FCZ-Fans auch noch von FCZ-Beheimes mit Steinen beworfen werden, bravo.
Zug wurde dann zwischen Joggeli und Muttenz durch hirnverbrannte Notbremser ca. 10 Mal angehalten, vielleicht schaffen es ja dann doch noch ein paar Basler zu einer Konfrontation. Tatsächlich ging auch ein munterer Steinhagel los: Bilanz in unserem Abteil: 3 vollständig zertrümmerte Seitenscheiben. Ein Fan musste völlig groggy und schwerblutend mit einbandagiertem Kopf von Bullen abgestützt abtransportiert werden. Bei dieser Gelegenheit durfte sich der Kioskbesitzer über reissenden Absatz erfreuen und musste nicht mal einkassieren, Beheimes halt.
Kurzum: Wenn das an der EM so abgeht, dann hat die Schweiz grössere Probleme. Da wartet auf einige noch gröbere Arbeit. Und das ganze in den Medien zu verniedlichen (O-Ton: "ein nicht ganz problemloser Fussballnachmittag"), bringt eine Lösung kein bisschen näher.
Und auch die Südkurve kann sich mit ihren anscheinenden Erfolgen bei der Selbstregulierung (siehe auch das vermehrte Auftauchen prügelwilliger Glatzen an den Spielen) ihr Stück abschneiden. Da ist man von einem akzeptablen Zwischenresultat noch meilenweit entfernt.

Donnerstag, 12. April 2007

Gepflegt boxen

Heute im Tagi wähnt sich ein Artikel (hab den Original-Link nicht, Text ist hier aber lesbar) befindlich über die Subkultur der versteckten Prügler. Ist doch eine erfreulich, dass sich die damit identifizierenden Akteure von der rechtsextremen Szene und vor Randale verabschieden. Ganz nach dem Motto: Wir haben vielleicht hart einen an der Waffel, aber wenigstens sind wir nicht braun ("bei uns prügeln sich auch Türken und Albaner").
Man munkelt, der FC Hakoah habe unter sich einige solche Schizophrene unter sich, welche sich aber bedeutend weniger im Griff haben und so auch im halbzivilen Leben Gegner mit Gürtel-Unterkanten-Sprüchen bemätzeln (Nillenstein original mittwochs: Bisch e Susi!).
Vielleicht wäre auch das mal einen dokumentarischen Kameraschwenker wert. Judentum und Gewalt: Ich grätsche zu!
PS: Der Artikel lässt übrigens drei tränenreiche Schlüsse zu: 1) Basel entzweit die Schweiz . 2) Wenigstens in etwas sind die Bisler amtierender Schweizer Meister. 3) Die braunen Luzerner haben den Anschluss wieder hervorgeholt, momoll!)

Montag, 5. Februar 2007

Winterpause, ab ins Geyhenem! GC-FCZ, 2. Teil

Endlich ist es so weit, die Winterpause ist ausgestanden. Und kaum ist es so weit, kommen auch schon die ersten Flucher, siehe hierzu den absolut antisemitisch geplanten Spielkalender. Chassidus Chübelsack wird so ans Äusserste ihrer Fähigkeiten und an den Rand der Legalität getrieben.

So ist in Absprache mit Rabbiner Fötzelschnipsler (shlita, nicht zu verwechseln mit Shir Dabeiris Kleinschreiberstil für den dafoser shlita) das Programm für den nächsten Mozei anberaumt worden:

Und so ward's erfindet:

18:00 spätestes Einfinden in der Makkabäer-Höhle, danach wird der Schlüssel versorgt, wer gha hät hät gha.
18:18 Verteilen der Gebetsbücher, für den Nussech Uranschmuggel-Karavane ist gesorgt.
18:20 Synchronaler Beginn des Abendsgebets, insbrünstiges Beten zugunsten des jüdischen Volks und Ohavei Isroel (nein, ich mein nicht den Rosengarten, den darf man ja jetzt nicht mehr gern haben)
18:30 Offizielles Ende der Gebetstätigkeiten, keine Verlängerungen gestattet (sog. sudden break)
18:31 Hawduleh mit Brachot (Nussech der Mehrheit, also kein völkisches Lailailai-Gesingsang, wir sind Chassidus Chübelsack und nicht die Kellogs Family)
18:32 Hawduleh mit gedörrten Früchtchen (entsprechende Körbchen müssen daher vorgängig auf dem einschlägigen Sperrkonto deponiert werden)
18:38 Hürryiet online, Verteilen des Matchprogramms
18:40 Spätestmögliches Einfinden für die Sofadünster, chassidischer Matchbeginn bzw. dessen zweiter Teil
19:30 Optionales Abfahrt mit Herrn Majestix zum Albisriederplatz zwecks Einfangen von Stirnödemen aufgrund von polizeilich motivierten Gummischrotabwürfen.

Der da kommt übrigens wahrscheinlich nicht. Hab ihn deshalb vorweg mitgenommen, weil das der Krassensteiner Rebbi ist. So heisst man heute einfach, sonst ist man niemand.