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Mittwoch, 22. Juni 2011

Piqué und Shakira neue Chabad-Emissäre in Barcelona?

Kein Joke, Piqué und seine Freundin Shakira auf Besuch an der Kotel

Die Fakten sprechen jedenfalls für sich. Gemäss unbestätigten Gerüchten hat sich Gerard Piqué auch Interesse für eine Hashgacha für einen 613 Personen fassenden Eventsaal, eine Bäckerei, eine Pizzeria, ein Freubad und einen saftigen Simchesnaches in Zürich angemeldet. Alles unbestätigt, aber genauso sinnvoll wie andere Falschmeldungen.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Shyne's erster Beatboxing Anlass als Chassid

Unlängst haben wir hier Shyne porträtiert, einen bekannten Hip Hopper, den es inzwischen nach Mea Shearim verschlagen hat, wo er nun ein Dasein als religiöser Jude fristet. Ein bisschen wie Cat Ramalama Stevens, einfach mit Zizis und Bekishen (ob er auch Frauen noch bekisht, ist uns unbekannt).
Nun ist er das erste Mal in einem Shtibel vor Maccabi-Bier und regulärer Plastikfolie aufgetreten. Die Zeiten von Crystal-Champagner, Waffenjonglieren und dumpfen Beats sind vorbei. Heute tritt man mit einem Beatboxer vor dem Rebbi auf. Und der scheint selbst sogar daran Gefallen zu finden. Ob sie danach als chassidische Version von The Jazzy Jeff & The Fresh Prince durch die Strassen gezogen sind, entzieht sich der Kenntnis. Auch entzieht sich unserer Kenntnis, ob die Flasche auf dem Tisch ächtsch Manischewitz ist oder nicht. Schade eigentlich.
Sedö lüeg:


Dienstag, 12. Oktober 2010

Eprhyme vs. The Rolling Stones, der Botschafter Matisyahu und die Schönheit von Darkcho

Und der "Gimme Shelter"-Remix. Passend dazu der Hinweis auf die Gimme Shelter-Ausstellung der Jüdischen Gemeinde von San Francisco (JCCSF, Link). Sedö lüeg:

Zusätzlich hat die Beliefs-Serie auf ABC ein Interview mit Matisyahu geführt über seine Anfänge. Entweder der Typ fliegt mit oder ohne Einfluss geistig einen halben Meter über der Erde oder er ist so losgelöst von allem, dass ich ihn einfach nicht greifen kann. Ganz abgesehen davon, dass seine Musik tönt wie der übliche Radiosulz. Und es gibt böse Stimmen, die den Eindruck nicht loswerden, dass seine Peyes-Masche ein Gimmick zur Selbstvermarktung sei, was bei ihm viel deutlicher rüberkomme als bei anderen religiösen Musikern. Genau darauf geht er jedenfalls gegen Ende des Interview-Ausschnitts ein und sagt genau gar nichts aus. Aber sedö lüegt doch bitte selbst:


Und zuletzt haben wir noch ein kleines Juwel ausgegraben. Das heisst, eigentlich hat es wiederum das amerikanische J-Label Shemspeed ausgegraben. Wie sie selbst sagen, hört es sich an wie ein Tarantino-Soundtrack auf schwerfälligen Bläser-Rhythmen der ostjüdischen Musikgeschichte und passt auf die entscheidungsträchtigsten Momente eines jeden's Lebens. Wunderprächtig (ich will noch mehr-Link auf der Shemspeed-Homepage).

Dienstag, 8. Juni 2010