Im Schweiz Fussball bahnt sich erneut eine Sensation an. Nach dem Abgang von Jacuzzi-Superwoman, der Heiligsprechung von Kleinbruder-auf-Lebzeiten Hokon, dem juristischen Kreuzzug von Roi Constantinus folgt die nächste, faustdicke Überraschung.
Die Russen aus Neuchâtel (und es sind eben doch Russen) haben sich unter der Führung von Bulat entschieden, ihr ansehliches Stadion in ein Mehrzweckareal umzunutzen, zonenkonform - versteht sich - und den Spielbetrieb in der höchsten Schweizer Liga aufzugeben. Die Gralshüter aus Muri haben sicherlich ihriges dazugetan, dass dieser Schritt etwas schneller notwendig wurde, als geplant. Der König vom Sonnenberg hingegen hat sich für einmal zurückgehalten. Er kämpft an anderer Front.
Für die Nutzung des neuen Areals mit Kunstrasen liegen zahlreiche Anfragen vor: Jassturniere, Strickwettbewerbe für Ü75 und - wie wir wissen - die Anfrage von Chabad für die Daycamps 2012-2024 (mit Option auf Verlängerung). Einzig die Veranstalter der Jahresversammlung der Hanffreunde Obergoms verzichten auf einen Besuch in Nöschatel. Das künstliche Zeugs schmilzt einfach zu schnell, bevor es irgendeine Wirkung entfaltet.
Heute nun kommt die Bestätigung aus Bern: der freigewordenen Platz der tschetschenischen Hobbykicker in der SüperLiig geht per sofort an den Sieger der Jleague-Saison 2010/2011 HAS! Diese Botschaft kam für alle sehr überraschend. Die Clubverantwortlichen von HAS sind nun erstmal auf der Suche nach einer neuen Spielstätte. Viele Optionen gibt es nicht. Der Kartoffelacker Hans-Asper oder aber die Kloppstockwiese kommen aus verschiedenen Gründen nicht in Frage. Gleichzeitig laufen intensive Verhandlungen mit dem Fleischereibetrieb aus Zürich 3. Einen Lieferengpass für die koscheren Pausenwürste würde ein denkbar schlechtes Licht auf den Liga-Neuling werfen.
Hingegen konnte für das Editorial des Matchheftlis eine echte Fussball-Koryphäe gewonnen werden. Mützel wird bei den Heimspielen von HAS von der ersten Seite winken. Hingegen möchte für die Matchankündigungen per Newsletter auf den Dienst des dritten Stocks verzichten. Zu gross wäre die Verwirrung über die aktuellen Anspielzeiten, da nicht sichergestellt werden kann, dass die fünfte Korrektur die Spieler der Gast- und Heimmannschaft zeitig erreichen wird. Den Shuttle-Service zu den Parkplätzen übernimmt Familie Bernet.
Es gibt noch sehr viel zu tun. Wir bleiben dran!
Mittwoch, 25. Januar 2012
Sensation für Jleager-Sieger 2010/2011
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Diego
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23:12
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Divrei Chassidim
Labels: Helden, Schöni Momänt, sport unterem davidstern
Mittwoch, 4. Januar 2012
Migros-Käse und mikrobielles Lab
Folgende Produkte der Migros wurden ohne tierisches Lab hergestellt:
Sämtliche Milchfrischprodukte unseres Eigenproduktionsbetriebes Estavayer Lait SA (ELSA) werden ohne tierisches Lab hergestellt. Beachten Sie das ELSA-Signet oder Betriebszulassungsnummer 2434 auf der Verpackung.
Sämtliche Quark-Produkte (Quark nature, Quark M-Budget, Bio Magerquark, Früchtequark, Léger-Quark, Quark-Crèmen) werden ohne tierisches Lab hergestellt. Die Quark-Desserts enthalten Gelatine.
Die in der Migros erhältlichen Mozzarella-Produkte aus Kuhmilch der Marken Alfredo, Santa Lucia (Galbani), Léger und M-Budget sowie der Migros Bio Mozzarella (2006.086) werden mit mikrobiellen Lab hergestellt. (Mozzarella di Bufala (2126.818) dagegen wird mit Kälbermagenlab hergestellt).
Auch Kiri, Babybel und alle Cantadous werden mit mikrobiellem Lab hergestellt.
Der Feta Mikos (2125.940) wird mit mikrobiellem Lab hergestellt.Für den Feta Xenia (2125.951) und den Xetabel (2125.760) wird dagegen Kälbermagenlab verwendet.
Hier ein paar weitere Beispiele von Produkten, welche ohne Kälbermagenlab hergestellt werden (Änderungen vorbehalten):
Frischkäse können in der Regel problemlos ohne tierisches Lab hergestellt werden. Für Weich-, Halbhart- und Hartkäse sind Labersatzstoffe aus qualitativen Gründen weniger geeignet.
Artikelnummer Produktname 2101.270.240.00 Léger Rustique 2101.277.240.00 M-Budget Schweizer Hartkäse 2104.051.060.00 Sennenmutschli 1/4 Laib 2104.070.240.00 Luzerner Rahmkäse 2104.070.242.00 AdR Luzerner Rahmkäse 2104.110.040.00 St. Paulin 1/2 Laib 2104.110.060.00 St. Paulin 1/4 Laib 2104.110.220.00 St. Paulin 150g 2104.113.040.00 SE St. Paulin 1/2 2104.118.240.00 Léger Minitaler 2104.143.040.00 Gomser Raclette 1/2 Laib 2104.279.240.00 Raccard Scheiben Moscato 2104.340.240.00 M-Budget Schweizer Halbhartkäse 2104.711.000.00 Reibkäse Pizzamischung 2104.789.240.00 Bio Familie-Chäs 2123.851.260.00 M-Budget Allgäuer 2124.052.260.00 M-Budget Gouda 2124.230.220.00 Fol Epi 150g 2125.173.220.00 Chamois d'Or 150g 2125.671.220.00 Le Vieux Pane 2125.673.220.00 Le Chaumes 2104.051.025.00 Sennenmutschli 2104.070.025.00 Luzerner Rahmtilsiter 2104.082.025.00 Léger Tilsiter 2104.143.025.00 Gomser Raclette 2104.160.025.00 AdR Walliser Bergkäse 2104.160.065.00 Gomserkäse 2104.164.025.00 AdR Dallenwilerkäse 2104.216.025.00 Spycherkäse 2104.249.025.00 AdR Lenker Bergtummeli 2104.360.025.00 Don Olivo 2104.505.025.00 AdR Lenker Kräuterkäse 2104.789.025.00 Bio Familie-Chäs 2105.053.025.00 Couronne 2105.166.025.00 Dallenwiler Geisskäse 2124.026.025.00 Stilton Vieux 2124.230.025.00 Fol Epi 2124.951.025.00 Englischer Cheddar 2125.107.025.00 St. André 2125.110.025.00 Peyrigoux 2125.173.025.00 Chamois d'Or 2125.211.025.00 Chavroux 2125.563.025.00 Brie Coeur de Lion 2125.609.025.00 Bresse Bleu 2125.673.025.00 Chaumes 2125.675.025.00 St. Albray 2125.740.025.00 Brebiou 2125.880.025.00 Cambozola
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13:52
1 Divrei Chassidim
Labels: 13.05., anti-system, Gourmessa, Helden, Koscher Guerilla, Polnisches Frischfleisch, Schöni Momänt
Donnerstag, 19. Mai 2011
Challes-Alarm!
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11:57
2
Divrei Chassidim
Labels: churban brünzel, Gourmessa, gute_besserung, Helden
Dienstag, 11. Januar 2011
Die Vergabe des Kadur Sahav
Die Spielweise von Xavi kann mit Fug und Recht als langweilig bezeichnet werden. Er hat nicht die Schnelligkeit und Explosivität eines CRonaldo oder die Technik und Wendigkeit eines Lionel Messi. Trotzdem schafft er es, mit seiner stupenden Übersicht Spiele teilweise im Alleingang zu entscheiden, nicht in dem er wie CRonaldo oder Messi Tore schiesst, nein, in dem er seinen Mitspielern pfannenfertige Torvorlagen hinzaubert oder kurz das Tempo erhöht und so ihnen den nötigen Platz erarbeitet den sie zum Toreschiessen brauchen. Wer selber Fussball spielt weiss wie schwierig es sein kann in vollem Tempo die Übersicht zu behalten oder nach einem 50m Sprint noch einen gefühlvollen Zuckerpass zwischen der Abwehr so hindurch zuspielen, das er dem Mitspieler eine direkte Torchance eröffnet. Barcelona spielt ohne ihn nur halb so gut und braucht viel mehr Einsatz und Unterstützung durch die Stürmer als wenn er mitspielt. Ich könnte ihm stundenlang beim Spielen zuschauen, nur um auf den Moment zu warten in dem er einen seinen Zuckerpässe aus dem Fussgelenk zaubert. Er bildet, in seiner teamdienlichen Spielweise einen wunderbaren Gegenpol zu einem Egomanen wie CRonaldo, der nur mitspielt damit er selber ein Tor schiessen kann.
Und genau das sollte meiner Meinung nach auch viel höher gewichtet werden. Sowohl im Klub als auch in der Nationalmannschaft ist er der wichtigste Mann im Mittelfeld, denkt und lenkt das Spiel und ist für die ganze Organisation der Offensive zuständig. Er bestimmt das Spieltempo, den Moment der Angriffsauslösung und spielt die entscheidenden Pässe für die Tore.
Meine Auswahl für die Wahl zum Spieler des Jahres hätte übrigens so ausgesehen:
- Xavi
- Wesley Sneider
- Diego Forlan
In diesem Sinne einen guten Start ins neue Jahr, viel Erfolg und Gesundheit wünscht euer
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Lino
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14:42
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Divrei Chassidim
Labels: Helden, sport unterem davidstern, WM
Montag, 20. Dezember 2010
Mit sanftem Druck auf die Tränendrüse
Guten Morgen,
Ein gutes Karma ist in manchen Berufen unabdingbar und man sollte möglichst viel dafür tun, es so rein wie möglich zu halten. Seit dem WM Gewinn im letzten Sommer, ausgiebig zelebriert im Blog eures Vertrauens, hat Xavi einen dunklen Fleck in ebendiesem, hervorgerufen durch dieses kleine Mädchen:
Herzzerreissend, und weil Barca im Moment in aller Munde ist, hat sich ein katalanischer Sender die Mühe gemacht, so kurz vor dem Jahresende Xavi eine reine Seele und das Reparieren seines Karmas zu ermöglichen:
Man beachte bitte wie Xavi beim Einspielen des Videos beinahe losheult.
Auf den Weltfrieden!
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Lino
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13:41
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Divrei Chassidim
Labels: CC Daily Schmonzes, epos, Helden, Nebbisch
Donnerstag, 16. Dezember 2010
Die Würdigung eines Wunders
Merci Fabio, guete Typ!
In diesem Sinne uns allen eine schöne Winterpause
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Lino
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08:13
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Divrei Chassidim
Labels: AGL, blutgrätsche, epos, Helden, schnauze und strampeln
Dienstag, 30. November 2010
Gestatten, Shlomi Arbeitman
Aber dafür ist er auch nicht in Belgien, sondern zum Kicken. Und das kann er offensichtlich nicht mal so übel, wie er letzte Woche mit seinem Tor zum 3:1 gegen Sporting Lissabon zeigte (ab Min. 0:53).
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21:39
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Divrei Chassidim
Labels: epos, gute_besserung, Helden, nef-zu-inter
Montag, 8. November 2010
Ein Heer von Zwillingen
Und wovon spricht man hierbei eigentlich? Nun, der Schweglerpirmel zieht dieses Wochenende einträchtig gegen Wolfsburg dem Benaglio einen unhaltbaren Schuss in den Winkel. Amen, als geschehe es jede Woche. Zusätzlich legt er davor Gekas einen uneigennützigen Assist erster Güte ab. Auch gut. Womit wir schon in Italien angelangt sind.
Da verliert Von Bergen mit Cesena standesgemäss in Turin bei der Alten Dame 3:1, nachdem man auch noch geführt hatte. Von Bergen spielt durch, kassiert drei Tore und wird immer noch mit 6.5 bewertet, als Klassenbester der Verteidigung wohlbemerkt.
Gögi Inler, potentiell neuer Captain unserer Heereself und seit jeher umstrittene Figur im Mittelfeld, legt für Udine einen Kopfball auf den zweiten Pfosten ab, von wo dann der Führungstreffer entsteht. Schiesst zweimal brandgefährlich auf den Torhüter, der darauf nur in höchster Bedrängnis abwehren kann. Bewertung? Ebenfalls ein 6.5 mit der Begründung, er verliere keinen Ball und jeder seiner Pässe lande beim (mannschaftseigenen) Empfänger. "J-e-d-e-r."
(Ziegler spielte 1:1 gegen Catania, unauffällig, wenn auch mit grossem Aufwand.)
Und was hat das mit dem Titel zu tun? Bei N'Kufo schrie jeweils die ganze Nation, der habe einen Zwillingsbruder und spiele nur in der Nationalmannschaft jeweils so schlecht, das sei doch unverständlich.
Dasselbe Phänomen trifft bei der halben Auswahl zu. Barnetta? Derdyiok? Lichtsteiner? Behrami? Alle haben sie Zwillingsbrüder!
Nur Alex Frei, den darf man sowohl im Club wie auch in der Auswahl auspfeifen, der ist und bleibt einfach schsse, erst recht nach seinem egoistischen Ich-bleibe-einhalb-Entscheid (merkt eigentlich jemand, dass ich mich mit dem Ausdruck "Nati" in der geschriebenen Sprache schwertue?).
Sonntag, 17. Oktober 2010
Rettet Alex Frei
Eine weitere Abhilfe zugunsten von unserem nationalen Patienten Alex Sensibelchen Frei wäre, dass man ihm ab sofort verbietet, Standards zu schiessen. Er soll von mir aus die Captain-Binde behalten, er soll weiter auf dem Feld rumschnattern und das Privileg geniessen, dem Unparteiischen, seine ungefragte Meinung unter die Nase zu halten, aber er soll uns bitte von uneffizienten Freistössen verschonen.
Aha, so also. Und wer soll sie denn bitte sonst schiessen? Reto Ziegler. Der liegt mit Sampdoria an diesem Sonntag gegen Fiorentina in der 80. Minute mit 0:1 zurück, steht alleine vor den Ball und der französischen Giglio-Ikone Sebastien Frey und rumst den Ball präzise über die Mauer hinter den nahen Pfosten. Und Sampdoria gewinnt das Spiel am Ende mit einem weiteren Tor von Antonio Cassano. Sedö lüeg zu Ziegler:
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17:33
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Divrei Chassidim
Dienstag, 12. Oktober 2010
Eprhyme vs. The Rolling Stones, der Botschafter Matisyahu und die Schönheit von Darkcho
Und der "Gimme Shelter"-Remix. Passend dazu der Hinweis auf die Gimme Shelter-Ausstellung der Jüdischen Gemeinde von San Francisco (JCCSF, Link). Sedö lüeg:
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12:46
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Divrei Chassidim
Labels: Helden, j-spice girls, Kultuhr, nicht zu ernst nehmen, Wers glaubt..., Youtube
Montag, 11. Oktober 2010
Zeit, am Schicksal zu rütteln
Mutmassliche Worte von Churban Matthias Brünzel vor der Schlacht zu Marignano
Es heisst auf jeden Fall wieder mal, aufwachen, es ist wieder EM-Zeit! Zusammenstehen, füreinander gehen, für die Mannschaft zu spielen! Die Jungs auf dem Fussballplatz, wir auf dem Platz des 16. Juni 2010, den wir noch so überbordend frohen Mutes dem Jubel und den Fans gewidmet hatten und den wir morgen wieder bis zum Bersten füllen werden. Um die Hoffnung aufrecht zu erhalten, für den Weltfrieden und natürlich auch für den dreifachen Flickflack.
Ich geh morgen übrigens wahrscheinlich "The American" schauen. Aber das hat ein überparteiliches Komitee unter Leitung der Berber-Rebellen in den Sand geschrieben.
Der Postscriptor meint, dass das Berbersche Revolutionskomitee angesichts der Brisanz der Ereignisse von heute Abend das akute Kluni-Ergötzungsbedürfnis zurückgestellt hat und sich heute Abend ebenfalls in die Landesfarben werfen und sich DJ des Nebelhorns profilieren wird.
Der Post-Postscriptor verweist im Sinne des Fehlens jeglichen Zusammenhangs und des Bedürfnisses, sich jeweils am Dienstag Morgen kulturell zu betätigen auf die Tagi-Splatterkinokritik von "Piranhas 3D" hin. Darin findet sich unter anderem auch die Aussage, Elisabeth Shue habe eine grossartige Zukunft hinter sich. Was eine Aussage, Respekt!
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22:17
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Divrei Chassidim
Labels: AGL, anti-system, CC Daily Schmonzes, die Juden und das Schweizerkreuz, Helden, schnauze und strampeln
Mittwoch, 1. September 2010
Dem VgT eins aufs Maul
Das Schächten in der Schweiz verboten ist dürfte hinzulänglich bekannt sein. Wieso das es verboten ist dürfte wohl eher weniger bekannt sein, zum Schutz und Wohl des Tieres ist es nicht, was ich gleich darlegen werde.
Schächten ist seit 1896 in der Schweiz verboten, ein Verbot das nur aufgrund antisemitscher Ressentiments zustande kam und seit der letzten Revison des Tierschutzgesetzes zwar nicht mehr in der Verfassung steht sondern nur noch im entsprechenden Gesetzesartikel. Der SIG wurde auch zu dem Zweck gegründet das Schächtverbot in der Schweiz abzuschaffen. Mit mässigem Erfolg. Bei der Revision des Tierschutzgesetzes wurde lange darüber diskutiert, ob und wie das Schächtverbot, das sowohl für Koscheres als auch für Halalfleisch gilt, eventuell gelockert werden könnte. Am Ende blieb alles beim alten, auch dank gütiger Mithilfe der Tierlobby um den VgT. Die Argumente waren und sind bis heute immer dieselben: Schächten erzeugt übermässigen Stress bei den Tieren, Schächten ohne vorherige Betäubung ist grausam für die Tiere, es ist brutal etc.. Aber ist dem wirklich so? In Kürze kommt in den USA ein Film über die Tierverhaltensforscherin Temple Grandin, mehr Infos zu ihr auf Wikipedia, in die Kinos, der das Leben und Wirken von ihr eindrücklich darstellt. Als Autistin geboren setzt sie sich für eine markante Verbesserung der Zustände beim Schlachten der Tiere ein, damit die Tiere weniger Stress ausgesetzt sind und am Ende glücklich Sterben können (falls das überhaupt geht...).
Nach eingehendem Studium der Gemara zum Schächten hat sie zusammen mit den Rabbinischen Verbänden in den USA dafür gesorgt, das das Schächten noch schmerzfreier und effektiver über die Bühne gehen kann. Sie hat 2004 folgendes zum Schächten gesagt (den ganzen Artikel gibt es hier):
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Lino
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09:37
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Divrei Chassidim
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Sonntag, 9. Mai 2010
Der FC Hakoah lebt immer noch
Unverhofftermassen ist heute Morgen die CC-Korrespondenz zu einem Comeback in der stämmigen Fanionformation des FC Hakoah gekommen. In der Hitze und der insgeheimen Freude über seriösen Gingg ging dabei zuerst völlig verloren, zu welch unmenschlicher Zeit sich der Rasenfrönende hierfür aus den Federn katapultieren muss, was für einen gewöhnlichen Sonntag ein absolutes Wochenend-Debakel bedeutet. Aber der Zweck heiligt ja die Mittel, und so nahm man die Umstände schön und willig in Kauf. Gegner war der Tabellenführer FC Dietikon, und entsprechend fand der Match mitten im Nirgendwo hinter einem Weiher in der agglomeratorischen Pampa statt. Die meisten Gesichter in der Kabine sind erschreckend jünger geworden und mahnen unweigerlich an das Gilben unser aller Lenzen. Da ist nunmehr ein Inka-Krieger, einzelne schmächtige Junge und ein paar Jungtalente, aufgrund welcher die muskulär dauerbelasteten Senioren immer noch die Hoffnung auf den abermaligen Aufstieg in der nächsten Saison wiederkauen. Und dann gibt's den einen oder anderen, der mit 40 Jahresringen-plus immer noch munter die Seitenlinie rauf und runterrasseln, als sei die Zeit stehen geblieben.
Das Prozedere ist gleich geblieben. Ein paar Verwegene sind viel zu früh (im Hakoah 2 hätten bestimmte Verdächtige damals hierfür wohl zur Sicherheit ein Kissen dabei), der grosse Rest findet entweder deutlich zu spät bzw. findet das Gelände erst im buchstäblich letzten Moment.
Der Match ist sodann schnell erzählt. Der CC-Korrespondent wurde in guter Reminiszenz vorerst auf der Stürmerposition eingesetzt, wo vorerst nicht allzu viel gelang. Sodann erfolgte eine knapp zehnminütige Pause auf der Bank, wonach die rechte Flügelposition zugeteilt wurde. Nach einer ausgeglichenen Startphase kassierte man nach 30 Minuten zuerst einen einfachen Penalty, dann einen Rasierklingen-Pass in die Sturmspitze, der verwertet ging und einen haltbaren Weitschuss aus grosser Distanz mitten zwischen die Ohren. Pausenstand 3:0. Nach der Pause ging's also vorbelastet weiter, jedoch stand die Hoffnung ziemlich urplötzlich wieder da. Nach einem Gewühl im gegnerischen Strafraum legte sich der CC-Flitzer den Ball auf den Schussfuss und wurde dort getroffen. Ein jäher Schwanensturz und der Schiedsrichter konnte sozusagen gar nicht anders als auf den Punkt zu zeigen, wonach der Esquimesen-Schwuger solid die Ecke fand: 3-1. Dann kam der Gaucho-Bruder noch in den Genuss eines unglücklichen Zweikampf mit dem gegnerischen Torhüter, worauf dieser liegenblieb und ausgewechselt werden musste. Dessen Ersatz, wohlbemerkt ein umgewandelter Feldspieler, musste danach in 35 Minuten genau e-i-n-m-a-l den Ball zur Hand nehmen. Zwei merkwürdige Freistossvarianten, zwei Big Saves von J, einen eigenen Linienretter mit angeklebtem Arm sowie der 613 Einwechslungen von Harry Dietikon Potter später stand das Resultat immer noch fest und der Schiedsrichter konnte sich einen friedlichen Sonntag aus der Lunge pfeifen.
Fazit: Chill ist anders, aber es hat mitunter durchaus wieder Spass gemacht, so zu tun, als gäbe es die apokalyptischen Zeiten des Hakoah 2 noch...
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Divrei Chassidim
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Freitag, 16. April 2010
Megan Fox macht Havdalah
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Warzenschnuffel
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Divrei Chassidim
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Mittwoch, 24. März 2010
Rekurs gegen die Hagbe-Bewertung vom 20. März 2010 möglich - drohen weitere Verzögerungen beim Bau des Hardturm-Stadion?
Man streitet wieder im Shtetl. Und für einmal geht es nicht Schübe, ausgelöst durch das Überschreiten der abgestoppten Zeit, welche für Mussaf aufgewendet wird. Es geht auch nicht um die Wahl des Chasens oder der Nasenpopel des edlen Kiddush-Spenders (gebenscht sei sein einzigartiges Malz).
Schreibender sieht den Gabbe also am letzten Wochenende schon heranfliegen mit dem letzten aller zu verteilenden Kuwed-Täfelchen. Und schon ist klar, dass damit kaum das Begleiten des Aushebens gemeint sein kann, sondern dass die Stunde geschlagen hat. An mir soll also die erste Skiflug-Hagbe-Bewertung exemplifiziert werden. Der Druck steigt also schon einmal in die obersten Luken. Wie wird man sich schlagen? Wird die Vorbereitung fruchten? Herrscht so früh am Tag bereits genügend Rückenwind? Wie wird sich der verkürzte Anlauf und die Erwartungshaltung des Publikums auswirken? Der Puls war demzufolge auch ohne dem inneren Aufrufen unerzählbarer Bilder bereits auf 180 Schlägen. Und dennoch: Das Telemark-Standbein wurde regelkonform ausgefahren, die Flugphase ereignete sich flüssig und auch die Landung gab aus objektiver Perspektive kaum Anlass zu Beanstandungen. Die Jury, welche die Regeln sehr autonom und nach neuer Auslegeordnung umsetzte, sah es anders. Die strengen sechs Augen bewerteten die Landung mit den Noten:
18.5, 18.5 und 17.5.
In der Begründungsschrift legten die Richter nahe, dass der Telemark gesetzt wurde, wenn auch ein kurzes Abrutschen die Abzüge begründeten. Während der Telemark-Phase sei die Fussstellung korrigiert worden, was Abzüge geben müsse. Der Telemark sei bei der Hagbe vor der Flugphase also bei der Hebelbewegung zu setzen.
Durch ausgedehnte Nachforschung in den vergangenen Tagen konnte in Erfahrung gebracht werden, dass die deutlich tiefere Note durch den finnischen Richter Guyskannu Linomanen erfolgte, welcher mit dem Schreibenden bekanntlich immer noch JLeague-bezogene Fehden austrägt, welche eng mit seinem momentanen Mandat als Torhüter von Selecao Simchesnaches zusammenhängen. Linomanen lässt sich folgendermassen zitieren: "Der Telemark sei hereingeschmuggelt worden, durch die parallele Fusshaltung wäre ebendieser gar nicht möglich gewesen. Pfui, und deshalb wegen technischem Fehler Punktabzug". Dass somit eine objektive und faire Auswertung nicht möglich ist, liegt auf und in der Hand. Man wird wieder durch das System hinterrücks gepackt und kann sich nicht wehren.
Der Schreibende wird die Situation nun minutiös verfolgen und im Bedarfsfall Neuwahlen der Jury erzwingen.
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Divrei Chassidim
Labels: anti-system, Helden, mogg, Rekurs
Dienstag, 24. November 2009
FINNtastischer Blödsinn
Diese Geschichte tönt für mich nach klassischem urbanen Heldentum. Ein klassischer Titel in den Medien müssten lauten: „HELD! Polizist rettet behinderten Mann das Leben. Bär (3) verletzt.“
Weit gefehlt!
Unsere tollen Medien hacken nun auf dem Polizisten rum:
- Warum gab er keinen Warnschuss ab?
- Gummischrot hätte gereicht!
- Der arme Bär.
- usw.
Geht’s noch?
Wer hat schon spontan Gummischrot zur Hand. Ich bin eigentlich froh, dass nicht jeder Polizist jederzeit mit Gummischrot ausgerüstet rumläuft.
Ausserdem musste der Polizist sofort reagieren. Und da zählt das Leben eines Menschen halt mehr als das des Bären. Oder fändet ihr es toll, wenn ein Angehöriger von euch stirbt, weil man es zuerst Mal mit einem Warnschuss probiert hat, wegen dem armen Bären. Ich fände das ein unverhältnismässig grosses Opfer.
Da sieht man wieder einmal, dass die Schweiz (und ihre Medien) ein Land von Nörgler und Besserwisser ist. Nie kann man Personen in Ruhe lassen, die mal positiv in den Medien sind. Unsere Medien-Landschaft ist verkommen zu einem Haufen sensationsgeiler und problemsüchtiger Schreiblinge.
In den USA wäre dieser Mann als Held des Alltags propagiert worden und er hätte den Schlüssel zur Stadt erhalten.
Aber das könne wir Schweizer nicht: Helden produzieren und ihnen ihre berühmten „15 minutes of fame“ gönnen.
Dabei brauchen die Leute Alltagshelden. Sonst trauen sie sich nie etwas zu.
Leider folgt die Schweiz hier dem berühmten Schriftsteller Berthold Brecht, der gesagt hat: „Unglücklich das Land, das Helden nötig hat“.
Die Eistellung von Friedrich Nietzsche wäre wohl die bessere: „Wirf den Helden in deiner Seele nicht weg. Halte heilig deine höchste Hoffnung.“
Deshalb von meiner Seit ein dreifaches HIPP HIPP HURRA an den Polizisten. Und an den Bären: Pech gehabt. Menschenleben sind in unsere Kultur halt doch noch wichtiger als Tiere.
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el tigre numero uno_
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Divrei Chassidim
Labels: Helden
