Montag, 13. Juli 2009

Ba li lehitblogeg


Auf der gegenwärtigen Suche nach Feriendestinationen für die Nach- und Vorprüfungszeit ist die Schreiber- inkl. mittlerweile leibeigen gemachter Weibschaft auf die indonesischen Inseln gestossen. Da deren Regierung bekanntlich keine Beziehungen mit Israel pflegt und die Kunde über terroristische Akte um 2002 mit Bombenanschlägen in Bali auch uns nicht verschont hat, hat man sich inzwischen in Sorge gewiegt, ob diese Destination auch für derart mutige Personen wie uns geeignet ist.

A friend of mine invited me to a Shabat tonight. You don’t know what a Shabat is? Neither do I really. The other day he said “Some expats get together and hold a shabat, you want to go?” I said I didn’t know what that was, and he said it was what Jewish people do on Fridays. I said I’m not a Jew, and have no idea what they do on Friday nights.

Apparently food will be involved (hopefully drinking too). Maybe I should keep quiet about the Muslim converting thing. Just found a site for Jewish travelers, about Shabat.

Shalom dan selamat malam

Die Kommentare anschliessend lassen dann schon einige Zweifel aufkommen, erstens was die Vorstell der Allgemeinheit betrifft oder alternativ, was es auf der Welt für seltsame jüdische Bräuche gibt (meines Erachtens verwechselt hier jemand aber Shabbes mit Mimouna, welche die Sfardim vor Pessach feiern und Schlüssel und Schmuckstücke in eine Schale mit Mehl und Öl werfen).

laurs | May 19th, 2006 at 6:56 pm

Now i think I can be of assistance here ,Nick.Northern Ireland had a big Jewish comunity.In my job as a nurse i got to learn a bit about the Jewish culture/religion.
Saturday is their sabbath-they do nothing.That includes cooking,cleaning ect.maybe Friday night is their “cut loose let it all hang out night”.hopefully you will have fun —keep us posted.Um not sure bout the alcohol though but should be plenty of food.
Cheers laurs

Chris | May 20th, 2006 at 3:03 am

Isn’t a Shabat where all the men present throw their car/bike keys into a bowl and the women present pick a set out and bob’s your uncle, it’s time to pump up the jam.

Nick | May 20th, 2006 at 11:18 am

Chris, that’s exactly what happened. Only thing was I didn’t want to risk losing my whole set of keys, so I just sat on the sidelines and took photos.


Schlussendlich rausgekommen ist's dann aber doch zugunsten des neugierigen Reisenden. Ganz im Gegenteil, es tönt sogar nach noch-mehr-bitte:

Friday night’s Shabat was very enjoyable and a positive experience. I picked up some red wine at Bali Deli, and rode over to the house in Seminyak with my friend. Long tables were set up, and about 30 people were there, from all parts of the world.

I talked to people from Sweden, the UK, France, Australia and Israel. Actually half the people there were Israeli’s, which surprised me. Indonesia does not have diplomatic relations with Israel, and Israeli’s cannot get tourist visas. One guy told me there are agents in Israel, who can file paperwork for a Business visa, you then fly to Bangkok, wait 3 days, then fly on to Bali.

Back to the Shabat. Many bottles of wine lined the tables. There was a stack of the little round skull caps, and I was invited to wear one. My first choice was small and kept sliding off. So I picked out a larger one and stretched it across the back of my big head. Heck, I’ve worn a Muslim ‘pecis‘, so might as well give the skull cap a try. After a couple of candles were lit and something was said in Hebrew, 2 of the Israeli guys sang traditional songs for a little while. Large loaves of bread were broken, and passed around. Soon after came plate of hummus and other Mediterranean type dips and appetizers. Then came the main course, a huge bowl of fish steaks, in a lovely sauce. Rice was served, as well as about 6 different vegetables, including roast potatoes. I take my that off to the host, a damn good time!

Chatting with some of the people from Israel, they seemed very positive about their country, and said they got used to the violence. One guy smiled and said you have more chance of getting hit by a car, or having a heart attack, than being in a terrorist bombing. Another fellow around 40, told me that this was his first time in Bali. He said he wished he was born here.

Going into this Shabat I was expecting a more straight laced, sombre atmosphere, like you might find at a Christian event. None of it, this was more like a large Meditereanaen family meal. Fantastic. Shabat in Seminyak happens every week and I’d like to attend again sometime. Its at a private house and I don’t really know the host so I can’t just invite anyone.

Talking to a friend of mine, I wondered if Ika might enjoy a gathering like this. He pointed out that this was very much a cosmopolitan party, Israeli’s themselves coming from all over the world. Telling Ika about it later she asked if there were many Jewish prayers, and I told her there were not, after the intial welcoming. Maybe stepping into another religious scene might be threatening for her, but with the warmth of the people, she’d soon get over it.

Ist also alles gerade nochmals gut gegangen, schonofroh.

Presseschau Rigi-Schwinget 2009


Der Überraschungssieger Glarner Matthias wurde heute auch in den hiesigen Tageszeitungen gewürdigt:




- Jungfrau Zeitung (ausführlicher Bericht inklusive Bilder der Siegerehrung und Interview)

- NZZ




Und sogar im Ausland:




Sonntag, 12. Juli 2009

Der Rigi hat uns gehabt

Der Bildbeweis: Mann war da

So sei's um uns geschehen. Um 06:45 traf sich der Oilem heute Morgen endlich zum lange ersehnten und so wichtigen Chassidus Chübelsack-Teamevent des Rigi-Schwinget 2009. Mit Spannung erwartet und im Kreise illustrer Gesellschaft endlich ausgetragen, teils vom schönen Wetter verschmäht und konstant vernieselt. Dafür vom Grillgott in höchster Weise gesegnet und am Ende ein Anlass wie geschaffen, um die schöne Haut zu pflegen.

+ Herr Weisser Hase um 09:00 in der Beiz unterwegs
+ Grillade von ganz grossen Eltern.
+ Erstklass-Hinfahrt
+ Erkleckliche Einführung in die Schwingkünste durch lokale Conaisseure
+ Der Brienzer: immer wieder schön im Anschauungsunterricht
+ Wanderleistung erster Güte: 1100 Höhenmeter in netto 3h Zottlerei
- Ketchup-Attacken missgünstiger Konkurrenten
- bäurischer (Mund-)Schiss
- Jodeln ist was für Eunuchen

Freitag, 10. Juli 2009

BaldbaldSunntig!!!

Geschätzte Sportler Freunde,

Am Sonntag ist es soweit, einer der Höhepunkte dieser fussballfreien Zeit steht vor der Tür. Der CC geht ans Schwingfest! Für die optimale Vorbereitung auf diesen Anlass möchte ich die folgenden Zeilen nutzen um uns und unserer grossartigen Fangemeinschaft diesen archaischen Sport ein bisschen näher zu bringen.

Die Regeln sind simpel und kurz erklärt:

- Es treten jeweils zwei Schwinger gegeneinander an
- Eine Runde, im Fachjargon "Gang" genannt, sollte maximal 5min dauern
- Gewonnen hat wer den Gegner mit beiden Schultern auf den Boden, den Sägemehl Ring, drückt
- Hat nach der Kampfzeit keiner der beiden das geschafft gibt es ein Unentschieden, einen "gestellten" Gang
- Für einen gewonnen Gang gibt es 9.5 - 10 Punkte
- Endet der Gang unentschieden gibt es 8.5 - 9 Punkte
- Der Verlierer erhält 8.25 - 8.75 Punkte.

Die erste Runde, auch Anschwingen genannt, erfolgt nach der Qualifikation der Schwinger, jede weitere Runde wird vom Kampfgericht nach erreichter Punktzahl und Qualifikation ad hoc bestimmt. Im Schlussgang, dem Final, stehen die beiden Schwinger mit der höchsten Punktzahl nach fünf Gängen.

Ausrüstung:
Die Schwinger werden in folgende Gruppen eingeteilt:
- Sennenschwinger tragen ein farbiges, meist blaues, Hemd (bitte aber keine Mode- und Fantasiehemden) und eine dunkle Hose
- Turnerschwinger ein weisses Leibchen und eine weisse Hose
Werbung und sonstige Aufschriften sind nicht erlaubt. Zusätzlich tragen die Schwinger die obligaten Schwingerhosen.

Das Schwingen ist eine Gentlemansportart wie das Tennis, vor dem Kampf begrüsst man sich per Handschlag, nach dem Kampf muss der Sieger dem Verlierer das Sägemehl vom Rücken wischen. Begonnen wird ein Kampf vom Platschiedsrichter mit einem laut hörbaren "GUT", beendet wird er mit einem "FERTIG".

Natürlich gibt es noch viel mehr darüber zu sagen, weitere Infos gibts hier

Ein Schwingfest besteht nicht nur aus dem Schwingen selber, normalerweise wird ein solcher Anlass mit einem traditionellen Alpfest verbunden, an dem andere Sportarten und vor allem Folklore auch ihren Platz finden. Jodeln, Fahnenschwingen und Steinstossen sind nur ein paar Beispiele.

Der CC wird diesen Sonntag also nutzen, eine tiefere Einsicht in diese Urschweizerische Tradition zu bekommen, einen Erlebnisbericht wird es vermutlich an dieser Stelle geben.

In diesem Sinne, uns allen ein fröhliches TTSD!!!

Donnerstag, 9. Juli 2009

Der 17. Tamus und eine Chumres-Innovation

Schkuzim mit Piercing in der Wirbelsäule


Man liegt in Ödnis auf dem Sofa. Erholt sich von den Strapazen des Alltags, der einen doch so regelmässig einholt. Jappst nach Luft und denkt an Lasagne. Schmierige, leckere Lasagne mit Mozzarella-Bindfäden, dass man vor lauter Gabeldrehen massig Krämpfe kriegt, natürlich obendrauf gleich auch noch mit Parmesan, dazwischen Bechamel-Sauce, frische Tomaten, Pilze, Marshmallows, Sirup und ...
Aufwachen. Draussen ist immer noch hell und vor allem immer noch 17. Tamus. Zur Erinnerung für all jene, welche wie jedes Jahr am Ende des Tages angekommen sind und nicht mehr wissen, wozu das ganze eigentlich dient:
  • Mosche zerbricht die Luchot (wohlbemerkt im Präsens, da jedes Jahr von neuem)
  • Das Korban Tamid wird unterbrochen
  • Die Stadtmauer von Jerusalem werden durchbrochen;
  • Apostomos verbrennt die Torarolle;
  • Im Tempel wird ein Götzenbild aufgestellt.
Und also harrt man weiter (natürlich traurig) des Eindunkelns und des endlichen Einnehmens der obgenannten Lasagne. Oder sonst etwas Essbarem, weil man nach so unmenschlich langen Fasttagen eh nur noch einfach reinschaufeln will, was passt. Hauptsache Teigwaren (in etwa wie Mailand oder Madrid, Hauptsache Spanien).
Jedenfalls ist mir heute vor lauter Traurigkeit noch eine sehr teilenswerte Chumre in den Sinn gekommen, die ich in keiner Weise vorenthalten möchte:
Man sollte demnach an einem Fasttag auf keinen Fall das Fahrrad verwenden. Erstens ist dies natürlich ein absolut unpässliches (passt sech nisch, kännsch) und schweisstreibendes Fortbewegungsmittel, welches zumindest dem Sinn des Tages schon diametral entgegensteht (Die Tennisturniere, welche auf Machanot regelmässig und Fastobligatorium als Teilnehmerbeschränkung mit Plastiktennisschlägern und Schaumgummiball auf einem effektiv eingezeichnetem Tennisfeld und Austragung nach Grand Slam-Modus bleiben hier auf jeden Fall unerwähnt). Und zweitens möchte man ja auch nicht während des Fahrens in einem Zustand akuten Sauerstoffmangels nach Luft ringend plötzlich unerbetene Schkuzim im Schlund wiederfinden, die dann drei Minuten vor Fastenende jäh einen Fastenabbruch provozieren und so den ganzen Spass verderben.
Darum eben die Chumre der Fasttage (bitte wenn möglich gleich während den ganzen 3 Wochen): Keine Velofahrten ohne Imker-Netz!
Zom kal, moil und baldbaldsonntag


Ich hab's versucht, aber ich kann mir den Link nicht verkneifen, Piich!

Sonntag, 5. Juli 2009

Israelischer Student an der Weinbergstrasse niedergestochen

Gemäss SDA-Meldung wurde am Samstag Nacht ein Student aus Israel an der Weinbergstrasse in Zürich mit Verletzungen am Brustkorb notfallmässig ins Spital gebracht. Die Täter sind flüchtig. Der 32-jährige israelische Student wurde kurz nach 1 Uhr in der Nacht von drei Unbekannten angesprochen, wie die Stadtpolizei Zürich mitteilte. Einer von ihnen zückte dabei ein Messer, nahm dem Studenten das Portemonnaie ab und stach auf ihn ein. Ein Passant fand den jungen Mann schliesslich verletzt am Boden.
Kurz darauf wurde auch ein zweiter Passant in der Innenstadt mit Fusstritten traktiert und verprügelt.

Eight25 schliesst die Tore wieder / Fein & Schein-Imbiss? (Update)

Es mehren sich derzeit die Stimmen, welche aus erster Hand erfahren haben, dass der anfangs Jahr hier angekündigte Betrieb des koscheren Restaurants eight25 bereits wieder eingestellt wird. Zuerst wurde vor einigen Wochen der Umbau der eigentlich vorgesehenen Lokalität abgeblasen, inzwischen scheint auch der ad hoc-Betrieb keine Zukunft beschieden zu sein.
Und so kommt es, dass es die CC-Redaktion nicht einmal schaffte, einen Rezensionstermin für Degustationszwecke zu vereinbaren, bevor die Tore geschlossen wurden.
Wir wünschen, dass der verbliebenen Konkurrenz besserer Erfolg zukomme und das inzwischen lobenswerte Menu vor Misserfolgen gefeit sei.
Derweil gehen die Umbauarbeiten des vermeintlichen Fein & Schein-Imbisslokals gegenüber der Klopstockwiese munter weiter, word goes aber, dass da nie ein Mietvertrag unterzeichnet wurde und am Ende vielleicht auch dieses Projekt lediglich beim guten und lobenswerten Gedanken bleibt. Wir hoffen jedenfalls auf weiter gute Schletzgelegenheiten und viel Fleisch. Und natürlich auf Roger Federer, den wiedererstandenen Erlöser der Nation.
P.S. Auch heute Morgen gab's im Stadion Neufeld wieder deutsche Signale. Dieses Geschrei ist im 21. Jahrhundert inzwischen kaum auszuhalten.
P.P.S.: Inzwischen lauter Dementi. Das Eight25 scheint nun doch nicht zu schliessen und an der designierten neuen Imbissstätte wird eifrig montiert und weitergebastelt. Inzwischen stehen schon Kühlauslagen für Esswaren im Laden. Ob da aber effektiv das Fein & Schein reinkommt, ist nicht bekannt.


Montag, 29. Juni 2009

Wimble-Döner: Day VII - 29 June 2009

Wimbledon kulinarisch


Genauso wie unendliches Anstehen für Centre-Court Tickets und perfekt vorbereitete Rasenteppiche, gehören auch Strawberries & Cream zu den langjährigen Traditionen des ältesten Tennisturniers der Welt.

Einige Tennisfans haben auf dem BBC-Blog damit angefangen, den Tennisspielern Nicknames zu verpassen, die im Zusammenhang mit Gerichten und Speisen aus aller Herren Länder stehen:


Eine Auswahl:

- Candy Murray
- Lleyton Chewitt
- Juan Martin del Popcorn
- Martina Haggis
- Prawn Borg
- Dorito Starace
- Egg Rusedski


Die Chassidim sind hiermit herzlich eingeladen die Kommentarfunktion dieses Mediums zu benützen und allfällige weitere Nicknames zu kreieren.

HM



Nachtrag zu Day III:
Dass die Erwartungshaltung der Angelsachsen häufig wenig mit der Realität korreliert habe ich an dieser Stelle bereits erwähnt, folgende Grafik soll dies nun veranschaulich (merke, wir stehen nach Runde 3, es sind also nochmals drei Spiele zu gewinnen bis zum Final):



Mittwoch, 24. Juni 2009

so, und jetzt muss es raus...

nachdem ich zuerst nur gerüchteweise von diese artikel gehört habe, den ein gewisser beni f. veröffentlicht haben soll, kam ende letzte woche die bestätigung per mail. die gleich mitgesandten leserbriefe sind alle grandios, treffen aber nur teils mein empfinden. daher möchte ich dieses forum nutzen, um meinem unmut luft zu verschaffen:

lieber herr f.
ich weiss nicht genau, ob sie das lustig finden oder nicht. und noch weniger weiss ich, ob ich hofen soll, dass es als witz gemeint war oder ernst. falls es ein witz war, habe ich ihn hinten und vorne nicht verstanden (und mit mir der rest der welt - so vermesen bin ich jetzt mal). und wenn es ernst war, dann empfehle ich wahlweise die PUKs der städte basel, zürich oder gojkon. was sie hier anrichten ist mit nestbeschmutzung noch nett umschrieben. und sagen sie nie mehr "im namen tausender". ich mein's ernst: NIE MEHR. denn das risiko, dass sie mich meinen ist mir enorm viel zu hoch. wenn ich's mir recht überlege, reden sie bitte in zukunft nur noch in ihrem eigenen namen. oder noch besser: seien sie vieleicht eine lange zeit einfach ruhig. für diese zeit der selbstfindung, stelle ich ihnen ein paar optionen zur verfügung, wie sie ihr problem in den griff bekommen könnten:

1. trinken sie ab donnerstag abend nichts mehr. dann müssen sie samstags morgens ja vieleicht nicht mehr.
2. verwenden sie einen so genannten pee bag. einfach anziehen und die freiheit geniessen. hier noch der link dazu: hier müssen sie drücken (am besten immer noch schweigend). den entsprechenden heter erhalten sie gegen ein entsprechendes entgeld bei ihrem rabbinat oder jenem der allgemeinen alkoholiker.
3. die gute alte wäscheklammer sollte immer eine option sein.
4. ebenso der korken (falls ihr loch schon gross genug ist).
5. auch die windel für erwachsene scheint mir in ihrem fall angebracht.
6. ich sehe sie immer mit mütze. einfach einmal auffüllen und anschliessend diskret in eine ecke entleeren.
7. ich hoffe, sie haben nicht vergessen, zu schweigen!
8. stellen sie sich jeweils vor, dass ihr abflussloch mit einer chemikalie gefüllt ist, die bei berührung mit der gelben zauberflüssigkeit sofort entzündet wird. dann müsen sie nicht mehr, versprochen!

so, ich hoffe da war was dabei, dass sie verwenden können. und falls nicht, bitte ich sie hier nochmals in aller form: bitte behalten sie solche dinge in zukunft für sich. ich meine nicht nur, dass sie es nicht in eine zeitung schreiben sollen. ich meine, ganz für sich. denn das interessiert wirklich nur die aller- allerwenigsten.

freundlichst
etnu

Wimble-Döner: Day III - 24 June 09

Time to say good bye...

Die ersten beiden Spieltage in Wimbledon sind traditionellerweise diejenigen, wo den Briten schonungslos aufgezeigt wird, dass ihre sportlichen Ambitionen in keinem Verhältnis zur Realität stehen. Von 11 angetretenen Spielern haben genau zwei den Schritt in die zweite Runde geschafft. Aber der Sport wäre ja unertragbar, wenn sich Erfolg nach Erfolg reihen würde. Dieser Umstand widerspiegelt sich in der kürzlich geäusserten Forderung nach einer Entlassung von Fabio Capello, seines Zeichens Manager der Three Lions, da eine Serie von sechs Siegen den Plebs davon abhält die Leistung der Nationalmannschaft in den Pööbs (angelsächsisch für Wirtsstube) zu denunzieren.

Langer Rede kurzer Sinn, wir verabschieden uns mit dem olympischen Gedanken und danken eurem Messirus Nejfesh, euch jedes Jahr wieder als Favoritenfutter zur Verfügung zu stellen.

HM

Dienstag, 23. Juni 2009

Wimble-Döner: Day II - 23 June 2009

Fellow sportmen


Der erste Spieltag hat ja wenig überraschendes gebracht, ausser vielleicht das Ausscheiden von James Blake, der dies wie folgt kommentiert: "127 Spieler werden dieses Turnier als Verlierer verlassen." Wo er recht hat, hat er recht.


Darum wollen wir uns heute einmal der Mode widmen. Wimbledon ist ja das einzige Turnier, welches das Tennis noch als weissen Sport anerkennt, und darum sind die zugelassenen Outfits strengstens reglementiert.

Die verschiedenen Ausrüster kommmen immer wieder mit neuen Ideen und Varianten. King Rotscher hat in den vergangenen Jahren bis dato jedes Jahr wieder auf ein Neues überrascht (Bildstrecke). Dieses Jahr sogar mit Weste, was dem BBC-Kommentator offensichtlich gefiel:
"A polite buzz of anticipation fills the air - and here come the players! My giddy aunts - what a jacket that is. A round-neck, sub-Beatles '63 collar, military pockets on breast and shoulder and the usual gold 'RF' monogrammed across the breast. If Roger was to wear it on genuine military manoeuvres, he'd have to hope he'd be posted to the Arctic Circle or he'd stick out like a whitewashed thumb.
Now this we didn't expect - there's a waistcoat under the jacket! Now Rog looks like he's off to serve food at a 1940s Guardsmans' dinner."
Auch wenn's ja ganz nett ausschaut, hoffentlich steht Tennis bald wieder im Mittelpunkt.
HM

Montag, 22. Juni 2009

Wimble-Döner: Day I – 22 June 2009




Dear folks

Eine nervenaufreibende Angelegenheit war das, die zwei Wochen ohne richtiges Tennis zwischen Roland Garros und den traditionellen All England Championships zu Wimbledon. Schlagzeilen gab’s ja genug, sei es die Kampfansage des schottischen Grossmauls Mörri oder die Schlotterknie des Wunderkinds aus dem 17. Bundesland Mall-Orka. Aber das richtige Kribbeln kam erst heute morgen, als sich die Pforten das altehrwürdigen All England Lawn Tennis and Croquet Club öffneten und die britischen Camper, die gestern noch husch ihre Zelte von Silverstone an die Church Road im Südwesten Londons verlegen mussten, sich die letzten Tickets für das bevorstehende Auftaktspiel unseres Roschee National ergatterten.

Nun, wir sind gespannt was das diesjährige Turnier mit sich bringt, und wir sind froh, dass dank neuem Dach über dem Centre Court dieses Jahr keine Übertragung von Regentropfen-Rennen stattfinden muss.

Und nun widmen wir uns dem Wesentliche: das Auftaktspiel – Liveticker


HM

Sonntag, 21. Juni 2009

Link of the Day: Shidduchdateguide


Aufgrund vielseitigen Wunsches und eines überwiegenden öffentlichen Interesses an der Verbreitung nützlichen Wissens sei hiermit auf einen zugeflogenen Link verwiesen, auf den wir Ende vergangener Woche aufmerksam geworden sind.
Bekanntlich sind gerade heute passende Lokalitäten für besondere Gelegenheiten rar geworden. Nur zu schnell entpuppt sich ein Geheimtipp zu einer stadtweit bekannten Gewissheit. Oftmals kreuzt man irgendwo auf, in der vermeintlichen Gewissheit, keine bekannten Gesichter begrüssen zu müssen und wird dann schnurstracks eines Besseren belehrt.
So ist das auch bei den Schidduchim (ich verkneife mir hier eine Analogie zu den katastrophalen Überleitungen zwischen Sportberichten unseres nationalen Konzessionsfressers). In der Sparte der intergeschlechtlichen Treffpunkte zur Erörterung etwaiger Kompatibilität für ein Bais Neemon, wo doch Diskretion wichtiger ist als an vielen anderen Orten, wobei dies immer noch auf öffentlichem Raum, fehlt es je länger desto öfter an geeigneten Orten, wo man in Anonymität und in der notwendigen Kulisse unbekannter Gesichter Kenntnis der vorgestellten Hälfte erlangen soll.
Dieses Manko wurde nun vom Stiefzwilling des Coiffeurs meines geliebten Pudels erörtert und versucht unter Belebung der Community-Homepage www.shidduchdateguide.com zu beheben. Man darf sich an dieser Stelle fragen, ob das Internet überhaupt passendes Medium hierfür sein kann, ist doch bekannt, dass vor allem in den charedischen Gemeinden ein Bann für diese Art der Kommunikation oder Informationsbeschaffung besteht (siehe Vorgeschichte). Der Ansatz ist jedoch absolut löblich: Indem man die Vorteile des Internets in seinen positivisten Zügen und nützlichsten Anwendungsmöglichkeiten aufzeigt, kann man vielleicht die betreffenden Entscheidungsträger zu Konzessionen bewegen. Die Hoffnung stirbt jedenfalls zuletzt.
Das Publikum wird in diesem Sinne gebeten, dieser hochnützlichen Initiative Leben einzuhauchen und sie mit weiteren Inputs für etwas alternativere und dennoch sehenswerte Örtlichkeiten zu bereichern.
Mir kommen hierzu spontan gleich folgende Bereicherungen in den Sinn:
1) Dinosauriermuseum im Aatal. Wenn man den möglichenAufbau einer Familie in Betracht zieht, sollte man zuerst über die Wurzeln der Evolution und deren Verträglichkeit mit der Überlieferung denken. Sozusagen aus der Vergangenheit lernen und so mit stolzer Brust gemeinsam in die Zukunft schreiten (ich bewerbe mich jetzt dann auch als Ethikprofessor).
2) Die Terrasse des Unique-Flughafens in Kloten: Um etwas Magie auch in älteren Jahren bewahren zu können, soll man gemeinsam auch das Abheben erlernen.
3) Whiskyclub im Minjan Wollishofen (natürlich nicht ohne selbst für einen edlen Tropfen gesorgt zu haben): Erstens sieht man die wahre Seele eines Mannes nur, wenn sie durch feinen Malz beträufelt wurde. Zweitens erkennt man so bei der Frau auch noch gleich, ob sie eine zureichend tolerante Person ist. Drittens leistet man so einen Beitrag zum kollektiven Freudentaumel und erweist sich als grosszügige Seele (haut angeblich bei Frauen als Aufreissmasche unheimlich hin). Viertens ist jemand da, falls Beni Frenkel's Blase versagen sollte und er wieder mal auf akuter Suche nach einer Toilette ist (ja Beni, wenn Du wirklich willst, dass Deine Bisi-Probleme in der Öffentlichkeit diskutiert werden, leisten wir dem sehr gerne Folge).
Bonustrack: Die Klopstockwiese bei Nacht: Angeblich sehr gut besucht, wenn auch nicht von den ganz feinen Baalei Batim (natürlich alle männlich). Auch wenn sie wohl eher ungestört ihren Vorlieben frönen möchten: Man kann auch von ihnen was lernen und Teilen ist schliesslich etwas Schönes.

Erneut ein israelischer Fussballer in der Super League?


Neuchâtel Xamax und sein Sportchef Paolo Urfer haben das israelische Supertalent Itay Shechter an der Angel. Urfer steht schon seit Monaten mit dem Stürmer und seinem Agenten in Kontakt und hatte den Spieler bereits länger als "Antrittsgeschenk" für seinen neuen Verein im Hinterkopf.
(Quelle: 20min.ch)

Freitag, 19. Juni 2009

Verehrte Chassidim

Mit grossem Stolz präsentiere ich Euch das Festprogramm des diesjährigen Rigi-Schwingen. Auch heuer werden wieder zehntausende Schlachtebummler zum Sportereignis des Jahres erwartet. Und mittendrin der CC-Mob.

Das Programm gestaltet sich wie folgt (Kwälle):

Festprogramm

05.25 Abfahrt ab Goldau für Festleitung, Komitee
06.32 / 06.52 Abfahrt ab Goldau für Gäste und Schwinger
05.55/06.49 Abfahrt ab Vitznau für Gäste und Schwinger
07.20 / 07.50 Abfahrt ab Weggis Luftseilbahn für Gäste und Schwinger
08.00 Berggottesdienst beim Festplatz
08.15 Sitzung des Kampfgerichtes im Rechnungsbüro (Blockhütte beim Festplatz)
08.45 Anschwingen (Schwinger unbedingt pünktlich antreten!)
ab 11.00 Apéro für Ehrengäste, Sponsoren und Ehrenmitglieder im Eventzelt Station Rigi Staffel
11.45 Bankett im Eventzelt
13.00 Beginn des Steinstossens beim Berghaus
13.15 Fortsetzung des Schwingens
14.15 Grosser Alpaufzug durch den Festplatz
15.00 Ausstich, Steinstossen im Festplatz
ca. 17.30
Rangverkündigung auf dem Festplatz

Unterhaltung auf dem Festplatz:
Ländlerkapelle, Jodelvorträge, Fahnenschwingen, Alphornbläser, Geisslechlepfer


Offene Fragen und Kommentare:


- Wie Ihr sehen könnt, werden wir uns etwas früher aus den Federn erheben müssen, findet doch um 08.00 ein gemeinsames Schacharis auf der Rigi-Kulm statt. Unbestätigten Gerüchten zufolge wird ein Tfillin-Stand von den 770ern eingerichtet.
- Um was geht bei der Sitzung des Kampfgerichts? Was wird im Rechnungsbüro gerechnet???
- Geht eigentlich wirklich jeder Goj um 11.45 bereits zum Mittagessen?
- Falls jeder einverstanden ist, werden wir unseren Stein bereits vor 13.00 Uhr stossen
- Werden dieses Jahr wieder Greenpeace-Aktivisten den Alpaufzug stören, weil die Kühe ohne Feinpartikelfilter ausgestattet sind und somit zuviel Methan in die Atmosphäre pusten?
- Ich bin auch dafür, dass man mehrmals Steine stösst
- Was ist denn ein "Jodelvortrag"? Und ist die Vorstellung der "Geisslechlepfer" jugendfrei?

Die Antworten werden wir finden, spätestens am 12. Juli.


Von den All-England Championships
Her Majesty

Dienstag, 16. Juni 2009

Nach dem Grümpeli ist vor dem Grümpeli

Und so ist ein erstes Highlight des Sommers 2009 an uns vorbeigezischt. Die einen schwelgen immer noch in Jubelszenen, andere versuchen, das Erlebte therapeutisch in Worte zu fassen, während Dritte (besessenhaft wie Cristiano Ronaldo angezogene) wohl immer noch nach faulen Sprüchen suchen, die sie in ätzender und pseudobelustigender Weise versuchen an den Mann zu bringen.
Aber es ist ja ein bekanntes Phänomen, dass das Grümpeli nicht das einzige Erinnerungswerte in einem ganzen Jahreszyklus sein kann. Dieses Wochenende holt uns die Schafskälte ein und dann kommt schon bald wieder der Winter. Und mit ihm das Whiskyschiff. Vorher sollte da noch der berühmt-angekündigte Ausflug an einen Schwingomat stattfinden. Mehr dazu wird in Bälde auch im Blog Eures Vertrauens zu finden sein.
Und wenn's aber vor Traurigkeit und Sehnsucht nach brillanten Momenten, wie sie uns der Sonntag eben offeriert hat, nicht mehr geht, so kann uns immer noch der Gedanke retten, dass es anderen noch schlechter geht, welche zum Beispiel neulich ihre Beziehung beenden mussten. Sedo lüeg.

Post Grümpeli Interview

Nach den aufwühlenden Ereignissen vom Wochenende hat sich Grasl spontan für ein Inteview zur Verfügung gestellt.

Bitte schön:


Wie war ihr genereller Eindruck vom diesjährigen Turnier? Enttäuscht über die wenigen Aktivenmannschaften?
Die Organisation war wie erwartet und gwohnt 1a. Den Teilnehmern wurde nicht mehr und nicht weniger geboten als was nötig war. Ein Fussballplatz, Kabinen in der Nähe, eine Wurst über Mittag und ein super Zeitplan. Das einzige Manko aus organisatorischer Sicht, waren die wenigen Schattenplätze.
Natürlich sind die wenigen Aktivmannschaften an sich eine Entäuschung doch habe ich inzwischen die Ursache herausgefunden. Publicity war dieses Jahr eindeutig ungenügend. Es gibt Teams, welche zwar jedes Jahr dabei sind, doch müssen diese zuerst ein Monat lang von Freunden und Bekannten hören, dass das Grümpeli auch dieses Jahr wieder stattfindet. Erst dann melden diese Mannschaften sich an.
Dieses Jahr sind die Anmeldungen erstens zu spät und zweitens lediglich an die Captains des letztjährigen Turnier versendet worden. Warum nicht ein Mail an den Makkabi, Hakoah und JTV Verantwortlichen, sowie ins Kescherli?!

Wie schätzen sie ihre eigene Leistung ein?
Ich bin zufrieden mit meiner Leistung. Erstmals habe ich vor allem den defensiven Part im Team übernommen. Da ich bekanntlicherweise gerne Druck von hinten mache, um so auch den einen oder anderen Distanzschuss zu wagen, kommt mir diese Rolle entgegen. Ich bin nicht der Typ Spieler der mit dem Rücken zum Tor den Ball erhält und dann sich selbst eine Fallrückzieher auflegt. So konnte ich aus der Verteidigung raus den einen oder anderen schönen Angriff lancieren und hin und wieder ein Tor erzielen. Sehr zufrieden war ich mit meiner Penaltyverwertung. Schade das mir im Halbfinale die Kraft für den einen oder anderen Effort gefehlt hat, aber es war einfach zu warm!

Wie ist es gegen den Überraschungsfinalisten ausgeschieden zu sein?
Ganz erhlich gesagt, im ersten Moment ist es einfach hart, zum dritten Mal hintereinander im Penaltyschiessen auszuscheiden. Da spielt der Gegener noch keine Rolle. Dann kommen Gedanken auf, dass man dem Gegener eigentlich spielerisch hochaus überlegen sein sollte, das nervt einen Moment. Heuer (oder auf Österreichisch, Heier) war der Schmerz tatsächlich nur von sehr kurzer Dauer und zwar aus 3 Gründen: Erstens wurde das Halbfinale erreicht, was besser war als die letzten 2 Jahre, wo wir jeweils im Viertelfinale ausgeschieden sind.
Zweitens hat dasjenige Team uns geschlagen, welches seit Jahren einen Platz in meinem Grümpeliherzen einnimmt und drittens wurden wir von einem cleveren Team geschlagen, welches es nach X Anläufen endlich verstanden hat, wie man am Grümpeli erfolgreich spielt. Nochmals Respekt für diese Leistung.

Können sie die Stimmung während des Achtelfinals der 613-0825-1818 beschreiben?
Das Achtelfinale war schlicht und einfach der helle wahnisnn. Gänsehautstimmung pur! Man muss sich die Ausgangslage einfach nochmals vor Augen führen. Favorit gegen Underdog. Der Underdog schiesst per Befreiungsschuss das 0:1 und plötzlich muss in den Köpfen der Spieler ein Umdenken stattfinden. Anstatt sich mit Anstand aus dem Turnier zu verabschieden geht es plötzlich ums Überleben! Da gehen auch die Fans und Coaches, als welchen ich mich in dem Moment wie viele andere betrachet habe, voll mit! Ich wäre gerne selbst auf den Platz gegangen und den Guysolino nach der Parade umarmt bzw. den Spielern während der Defensivarbeit einen Tritt in den Tuches, als Motivationsschub, gegeben. Ich denke, der Stutz betrachtet mich nach diesem Spiel zurecht als komplett abnormal. Der hat nicht verstanden dass ich so mitgehen konnte.
Sinnbildlich für die Stimmung und auch unvergesslich, dass Herr Schnuffel nach dem Tor als erstes mit Ringolf, kein Mitspieler, einen Früchtejubel durchgeführt hat. Ich könnte noch stundenlang über dieses Achtelfinale erzählen, für mich schon jetzt eine Legende. Dieses Spiel war die Initialzündung, nicht nur für das diesjährige Turnier.

Gerüchteweise gabs ein gepflegtes FWW während des Turniers, was sagen sie dazu?
Sowohl aus dem Basler als auch aus dem Zürcher Mob machten bereits im Vorfeld solche Gerüchte die Runde. Das FWW fand schlussenldich sehr ungepflegt im zweiten Halbfinale des Tages statt. Ohne die ganze Geschichte aufzuwicklen, waren Überraschenderweise die Schlächter, ohne explizite Anküdnigung, mitten drin statt nur dabei. Wobei der ältere Bruder die Funktion des Schlichters einnehmen wollte; soll ja bekanntlicherweise seine Stärke sein.

Wer sind die Sieger/Verlierer des Turniers?
Die Sieger sind für mich die beiden Finalisten. Ohne den klassischen Satz benützen zu wohlen, dass ja beide Finalisten eigentlich Gewinner sein sollten.
613-825-1818 gehören für mich aus bereits mehrmals erwähnten Gründen zu den Gewinnern.
Zum zweiten die Gewinner des Turniers. Sie haben es verstanden die Gunst der Stunde auszunützen, dass diverse Favoriten gestrauchelt sind. Mit schnörkellosem Zusammenspiel und gueter Besetzung auf allen Positionen haben sich schlicht und einfach ihre Qualitäten ausgespielt. Es war nicht spektakulär anzuschauen, aber sehr effektiv. Schappo für das Tempo und die Kraft, mit welchem sie auch im Finale nach einem langen heissen Tag noch aufgespielt haben.
Die Verlierer sind für mich die beiden Finalisten der letzten 2 Jahre.
Die Titans haben sich auf Grund diverser Abwesenheiten von einer homogenen Gruppe aus (Fussball)freunden zu einer heterogenen Truppe mit guten Einzelspielern entwickelt. So gewinnt man das Turnier nicht.
Die Genfer haben es nach 2maligem Finalverlust nicht zustande gebracht, die Gunst der Stunde, dass diverse mit klangvollen Namen gespickten Teams ausgeschieden sind, auszunützen.

Wo ist Churban Brünzel?
Churban konnte am Turnier nicht teilnehmen, da seine Herkunft (Eltern) nicht ganz klar ist. Obwohl, eine Orle war auf jeden Fall nicht ersichtlich, wie bei der Glühbirne.
Churbi arbeitet nach wie vor als Nahostkorrespondent. Siehe auch die diversen Treffer via Google.

Lebt Bruno Manser noch?
Gemäss Tripolensischem Post von letzter Woche lebt er noch. Er arbeitet nun als freier Autor am Confed Cup für die WOZ.

Danke

Danke auch!

Cinderella Story

Geschätzte Freunde des gepflegten Rasenschachs,

Wundersames hat sich am letzten Sonntag auf dem Sportplatz Schützenmatte zu Basel ereignet. Nicht die favorisierten Basler, Makkabäer oder die Russen standen im Final des diesjährigen Grümpelturniers, nein, die Gesandtschaft des Leitmediums der jüdischen Jugend, die Schreibtischtäter dieses Blogs kämpften sich heroisch bis in den Final. Aber alles schön der Reihe nach.

Bereits die Matchvorbereitung verlief harzig bis schleppend, da der geschätzte Djibril seine obligate Verspätung einhielt und man deshalb mit dem Anpfiff auf den Platz einlief. Dementsprechend verlief nicht nur das erste Spiel, welches 1-1 endete, sondern gleich die ganze Vorrunde. Angezählt in den Seilen hängend oder anders ausgedrückt, abgeschlagen als letzter der Gruppe mit nur einem Punkt aus 4 Spielen und einem erzielten Tor ging es in die Mittagspause. Hier spielten sich diie entscheidenden Szenen für den weiteren Verlauf des Turniers ab. Der Mannschaftsrat entschied sich aufgrund der aussichts-, ja sogar auswegslosen Situation zur einzig richtigen Entscheidung in diesem Moment, zu absoluter Entspannung. Ohne grosse Hoffnung harrte man also dem finalen Niederschlag im Achtelfinal gegen die Russen, notabene Gruppenerster. Nachdem in der Vorrunde versucht wurde offensiv zu spielen und das Team daran grandios gescheitert war, wurde entschlossen die Taktik umzustellen. Ein destruktives 3-1, aus einer gesichterten Abwehr heraus sollte man probieren das 0-0 so lange wie möglich zu halten und entweder den Lucky Punch oder das Penaltyschiessen zu erzwingen. Los ging es, mit den Zuschauern im Rücken und gecoacht durch die mehrmalige Siegermannschaft der Eskimos. Gleich in der ersten Minute ein Hammer in Richtung CC Tor, zum Glück pariert durch Lino. Die Russen drückten, zwängten und probierten, es sollte jedoch alles anders kommen. Tripogonz nahm sich ein Herz, wollte eigentlich nur den Ball nach vorne dreschen, doch alle Fussballgötter hatten ein Erbarmen mit uns. Der Ball wurde lang und länger, kam gefährlich vors Tor und plötzlich, war er drin. Unglaublich. Die Erde hörte sich für einen Moment auf zu drehen, die Sonne ging für Sekundbruchteile aus. Wir waren in Führung. Unglaublich. Die Russen waren angezählt, stachelten sich nochmals auf, der CC kämpfte, rackerte und zeigte Biss. Die Sekunden wollten nicht vorübergehen, doch dann war es soweit. Abpfiff. Man war eine Runde weiter.

Im nächsten Spiel ein Gegner, den man nicht unterschätzen durfte, eine Nachwuchsmannschaft mit grossem Potenzial. Die Taktik blieb unverändert, Penaltyschiessen oder Luckypunch. Das Spiel ist kurz Zusammengefasst, keine Tore und noch weniger Torchancen. Das Penaltyschiessen kam in grossen Schritten auf einen zu. Wer sollte schiessen? Tripogonz nicht, soviel war klar. Her Majesty, KP und Stutz sollten es probieren. Plötzlich strömten Zuschauer auf den Platz, Lino suchte verzweifelt nach irgendwelchen Tips von erfahreren Spielern. Panik machte sich breit. Der Gegner lief an, drin. Stutz für den CC, in seinen Augen lag blanker Horror, doch verwandelte er Souverän. Zweiter Versuch des Gegners, in die Mitte geschossen, keine Chance für den Lino. KP lief an, er schien irgendwie entrückt zu sein von allem, verwandelte sicher. Dritter Versuch für den Gegner, Sruli R. gab Lino den Tip sich nur auf den Ball zu fokussieren. Der Gegner lief an, ich schaute auf den Ball, irgendwie herrschte Totenstille plötzlich, dann, gehalten, pariert, die Chance aufs Weiterkommen zum greifen nahe. Vor Nervosität schaffte ich es kaum hinzusehen als Her Majesty zum finalen Penalty anlief. Dann ist er drin. Wieder weiter. Unglaubliche Freude, unglaubliche Erleichterung. Im Halbfinale. Purer Wahnsinn.

Im Halbfinale warteten die Eskimos, die Erfinder des Grümpelicatenaccios welchen sie bis zur Perfektion beherrschen. Ein Gegner, fähig aus dem nichts ein Tor zu erzielen und den Vorsprung ohne Mühe verwalten zu können. Im Spiel waren Sie die bessere Mannschaft, erspielten sich aber genauso wie wir kein wirklichen Torchancen, Tripogonz verhinderte mit gesunder Härte, sprich einem Foul, ein mögliches Tor. Schon wieder ein Penaltyschiessen, die Schützen vom CC die selben wie beim letzen Mal. Es begannen die Eskimos mit Nechunja H. dem Debütanten für die Männer aus dem Norden, mit einem Versuch neben das Tor. KP lief an, mit roboterhaften Bewegungen, gleich einer Maschine versenkte er ihn im Tor. Zweiter Versuch für die Eskimos, ich wusste dass Grasl in die Mitte schiessen wird, doch der Ball war so schnell das er nicht zu halten war. Stutz lief an, wird zurückgepfiffen, man ihm sah fömlich die Nervosität an, zweiter Versuch, die Glühbirne lenkte den Schuss an den Pfosten, gehalten. Letzter Versuch für die Eskimos, le General lief an, an den Innenpfosten, der Ball kullerte Ewigkeiten der Linie entlang, wieder hatte man das Gefühl die Erde hielt für einen Moment den Atem an, schlussendlich kullerte er aus dem Tor, wieder vorbei. Her Majesty nahm sich den Ball, keine Angst war zu sehen, drei Schritte anlauf, Sauber verwandelt. Es brachen alle Dämme, sowohl auf und auch neben dem Platz. Wir standen im Finale, selbst heute noch hört sich das unverschämt schön an, fast nicht zu glauben, selbst jetzt habe ich schon wieder feuchte Hände. Einfach schön.

Wir verloren schlussendlich das Finale ohne eine wirkliche Chance zu haben mit 3-0, es kam aber auch gar nicht mehr drauf an. Wir mussten uns nichts mehr beweisen, nicht mehr für die Galerie schön spielen und dann trotzdem verlieren. Wir waren im Finale, als krasser Aussenseiter haben wir uns sportlich dafür qualifiziert, alles andere interessiert nicht.

Eigentlich müssten wir als Mannschaft unseren Rücktritt erklären, denn besser gehts nicht mehr. Ich zweifle aber schwer daran. In diesem Sinne, nach dem Grümpeli ist vor dem Grümpeli, auf ein neues im nächsten Jahr.

Euer treu ergenbenster

Montag, 15. Juni 2009

Grümpeli 09: 613-825-1818; Ein Sommermärchen

Es gibt Sie also auch tatsächlich in der Amateurfussballwelt. Diese Fussballwunder, welche eigentlich niemand so richtig erklären kann.

Da machen sich 8 anfangs topmotivierte Fussballfreunde auf, den ganzen Grümpeliladen mal richtig aufzumischen.
Bis zum Mittagessen war die Motivation nach sackschwacher Vorrundenleistung so niedrig, dass man erstmals (!) an einem Grümpeli zum Antidepressiva aka Nejgelwasser greifen musste. Man stelle sich das vor!

Doch einmal mehr war diese Handlung die Initialzündung. Wo sonst beim PES 09 genau diese Aktion zum fast sicheren Verlust des nächsten Spieles führt, war es diesmal eine regelrechte Schubumkehr.

Einmal das System in ein destruktives aber sehr effektives 3-1 umgestellt mit den richtigen Protagonisten auf den richtigen Postitionen, mogelt sich das Team tatsächlich bis in das Finale!! Der absolute Wahnsinn.

Auf dem Höhenflug hat diese Mannschaft, welche je länger desto mehr als verschworene Truppe aufgetreten ist, Bemerkenswertes erreicht:

- Erstmals seit Beginn der Neuzeit und der Wettermessung hat ein Team im ganzen Turnier 2 Tore geschossen und das Finale erreicht!

- Der einstige Angstgegner Eskimos wurde in einem niveauarmen aber dramatischen Kampf nach X Anläufen im Penaltyschiessen erstmals niedergerungen!

- Das Team hat im Laufe des Mittagessens eine regelrechte defensive Metamorphose durchgemacht. Plötzlich konnte der Laden dicht gehalten werden, wo am gleichen Tag, in den Vorrundenspielen noch haarsträubende Fehler begangen wurden.

- Zum ersten Mal in einem Turnier der 1818er, hat der Torwart im Achtelfinale und Viertelfinale den Unterschied ausgemacht!



Nun noch ein paar Statistiken, welche das eindrückliche Erreichen des Finales unterstreichen sollen:

- Das Team 613-825-1818 hat kein einziges Tor bei eigenem Abstoss erhalten.

- Bei gegnerischem Ballbesitz ist nie ein Spieler im Offside gestanden.

- Tamtam hat in 10 Grümpeli hintereinander nicht auf das gegnerische Tor geschossen.

- Herr Schnuffel wurde zum x- ten Mal Torschützenkönig des Teams.



Kommen wir nun zu den einzelnen Kritiken. Das Team hat in den zwei Tageshälften so komplett verwandelt gespielt, dass die jeweils erste Note für den Morgen gilt und die zwote für die Finalrunde:

Torwart Guysolino:

Solide Leistung am Morgen, läuft im Achtelfinale zur absoluten Topform auf, wird im Viertelfinale zum Penaltyhelden und bleibt bis zum Turnierende, ein verlässlicher Rückhalt. Note am Morgen: 4.5 Note am Nachmittag 5.75

Her Majesty:

Hat nach Ratschlag eines zukünftigen Halbfinalgegners festgestellt, dass er sich auf das Wesentliche konzentrieren sollte, nämlich die Tore zu verhindern (Matchentscheidend an einem Grümpeli) und das Spiel versuchen in Ruhe aufzubauen. Einziges Manko: Effektive Pässe und Schüsse aufs gegnerische Tor haben gefehlt. 4.0 und 5.5



TamTam:

Die Mangelnde Spielpraxis war klar ersichtlich. War aber wie gewohnt, der erhoffte Rückhalt. Fand je länger das Turnier ging, immer mehr zu seinem Spiel. Ein Gewinn für die defensive. Offensiv harmlos: 3.75 und 5

KP:

Der Motivator und Spassvogler (kein freudscher Versprecher) im Team. Am Morgen auf Irrwegen am Nachmittag durch enormen Einsatz aufgefallen. Die Kaltblütigkeit im Penaltyschiessen war beeindruckend. 3.75 und 5.5



Schnuffel:

Der Captain konnte die Adduktorenverletzung nicht ganz verdrängen. War nicht sein bestes Turnier, hat aber mit seinem Tor im Achtelfinale den Zug in die richtigen Bahnen gelenkt. Enorm wichtig für das Team als Motivator und Antreiber. Zu hartes Einsteigen im Halbfinale (zu unrecht) und Finale (zurecht).

3.75 und 5.

Stutz:

Defensiv stark, offensiv nix. Traut sich nichts zu. Schöner Schuss im Viertelfinale an das Gestänge. Hat als einziger Spieler das ganze Turnier durch auf konstantem Niveau mit wenigen Ausreissern nach unten und oben gespielt. 4.5 und 5

Fisch:

Der erhoffte Wadenbeisser hat seinem Namen wieder mal alle Ehre gemacht. Konnte sein offensives Potential nicht abrufen, die Technik sollte es eigentlich zu mehr zulassen. Hinten ganz stark Kimi. 4.25 und 5

Til:

Traute sich am Morgen offensiv zu viel zu und war defensiv noch nicht effektiv. Am Nachmittag die Taktik des Teams voll umgesetzt und eine sehr gute defensive Leistung geboten. 4 und 5.25



Kurt und gut:

Es zeigt sich einmal mehr, dass ein erfolgreiches Grümpeli in der Verteidigung beginnt. Das Umsetzen dieser Taktik ist höchst anspruchsvoll und hiermit gehört ein dreifachs Hiphiphurra an die unverwüstlichen 613-825-1818, SCHAPPO!

Dienstag, 9. Juni 2009

Grümpeli 09: Menschen, Legenden und Tugenden II.

Ein weiteres Schmankerl in der Interview Reihe im Hinblick auf kommenden Sonntag. Niemand geringeres als Herr Tripolensis erzählt, während der Vorbereitung für den grossen Tag, aus dem Nähkästchen:

Grasl: Herr Tripolensis, die ganze Fussballwelt macht sich Sorgen um Sie. Wie steht es um Ihre Verletzung? Werden Sie am Sonntag auf der Sportanlage Schützenmatte auflaufen können? Welche Erwartungen haben Sie an sich und Ihr Team?

Tripolensis: Ich spüre den Druck dieser Tage enorm. Jetzt, da Mandel, J.E. und Bonsai in den Ferien sind, ergibt sich für mich das erste Mal die Gelegenheit, die begehrte Trophäe als MVP einzuheimsen. Und just dieses Jahr muss ich mich mit der traurigen Tatsache der unheilbaren Adduktorenseuche herumschlagen. Es trifft schon immer die falschen. Dabei studiere ich schon seit Monaten auf der PS2 minutiös Dribblings und Weitschüsse ein.
Ich bin aber vorsichtig zuversichtlich. Die Flector-Kuren zeigen Wirkung und erste Belastungstests durch Paganini und Gämperle haben Grund für vorsichtigen Optimismus gegeben. Am Ende ist jedoch vieles von der Tagesform abhängig. Auflaufen werde ich ohnehin, und wenn's sein muss, im Anzug als Commissario Tecnico.
Die Erwartungen sind vielseitig, wir möchten Basel wieder mal einen Stempel aufsetzen, wie's eigentlich schon lange nicht mehr der Fall war. Wir haben verschiedene Transfers getätigt und am Ende sind wir trotzdem immer dieselben sieben Gallier.


Schildern Sie uns ihr schönstes und schrecklichstes Erlebnis ihrer episch langen Grümpelturnierkarriere.

Ihr Journalisten seid immer dasselbe Dreckspack und müsst den Finger immer dahin legen, wo's so enorm schmerzt (im Moment die Adduktoren). Ich tue Euch den Gefallen aber diesmal nicht, oder sagen wir nur zur Hälfte:
Schönstes Erlebnis war eindeutig mein persönlicher Hattrick zur Aufholung eine 0:3-Rückstandes gegen das Gerber-Team vor x Jahren in Basel. Schrecklich war dann aber, dass ich im selben Spiel den entscheidenden Penalty Millimeter neben das Tor gesetzt habe.
Es gibt aber auch andere schöne Momente, z.B. den epischen Sieg gegen die Eskimos in der Vorrunde in Basel oder aus kulinarischem Standpunkt die Bratwurst, welche in Basel immer so kultig schmeckt.


Wie schätzen Sie den Entscheid des akutellen OK ein, dass das Grümpelturnier nach einmaligen Unterbruch wieder in der herkömmlichen Art und Weise durchgeführt wird?

Letztes Jahr fand gar kein Grümpelturnier statt, das war viel eher ein merkwürdig-überzogener Kommerzanlass, dem ich das Exil in Russland vorzog. Ich propagiere deshalb meine Wahlparole für meine Kandidatur an den nächsten ICZ-Präsidentschaftswahlen: Lieber zwei Grümpelis in Basel als keines in Zürich!


Sehen Sie Verbesserungmöglichkeiten?

Einerseits gäbe es das Potential für ein Sackspringen in der Pause oder wie von radikalen Schattierungen gefordert ein gepflegtes FWW (alle auf die Endinger). Andererseits würde ich mich auch gerne für eine mit Jibril gemeinsame Durchführung eines karitativen Kamelreitens für Kinder zugunsten des Vereins 0825 oder eine öffentlichrechtliche Ziegenfütterung stark machen.


Aus der Presse ist zu vernehmen dass Herr Jibril nun doch auflaufen wird. Können Sie diese Meldung bestätigen? Wird Herr Jibrli die erhoffte Verstärkung in der Abwehr bringen?

Die Vergangenheit hat mich gelehrt, nur das zu glauben, was ich wirklich sehe. Und manchmal auch das nicht. Klar ist jedenfalls, dass Jibril einen gewaltigen Fundus an Grümpel-Erfahrung mit sich trägt und vor allem für die Jüngeren in unserem Team eine wichtige Stütze bedeutet. Falls sein Auftritt von Management und Skyguide wirklich bestätigt wird, werde ich gleich die Sicherstellung seines Auftritts für das kommende Septennat in Angriff nehmen.


Die obligatorische Frage zum Schluss: Wie stehen Sie zu Nejgelwasser am Vorabend?

Halachisch gesehen besteht diesbezüglich einige Unsicherheit, ich tendiere in gewisser Hinsicht aber zu radikalen Zügen. Man sollte im Leben und im Judentum wenn möglich immer zu einer Chumre ansetzen, wenn sich die Gelegenheit bietet. Und für einmal vertrete ich mit Entschiedenheit den Standpunkt, dass ich mich für die Masse als absolut massgebend betrachte. Wo kämen wir denn sonst hin.


Besten Dank für das Interview.

Gonzalez Tripolensis hält an dieser Stelle fest, dass er keinerlei Honorarforderungen für dieses ausführliche Interview gestellt hat. Karitative Zuwendungen wurden aber zugunsten von 1800-BrunoManser, der Kitnyot Liberation Army und der Interessengemeinschaft für helvetisch-psychoorganischen Simchesnaches getätigt.

Vorbereitung des Jom Hajamim

Im Auftrag des Tripogonz:

Rabbinat und Beis Din von Chassidus Chübelsack sind soeben aus ihrer wöchentlichen Klausur zurückgekehrt. Die Anstrengung und Seriosität ist allen Gesichtern diesen hochqualifizierten und mannigfaltig toyredig dekorierten Vertretern der judäischen Intelligenzia noch klar abzulesen: Es müssen fürchterliche Streitgespräche gewesen sein, die sich in den letzten Tagen ereignet haben. Gespräche, welche das Innerste des Karmas schürfen und aufwühlend die Neudefinierung seiner Orientierung fordern. Fürchterliche Risse in der Persönlichkeit. Allwissenheit und Reizung des Ich-Bereichs durch Stimulierung des Ohrläppchen.
So bereichernd diese Tage gewesen sein müssen, so resolut stellen sich auch die Schlussfolgerungen für die Vorbereitung des Grümpelturniers dar. Das Beis Din hat deshalb ein striktes Edikt erlassen, wie es seit den dunklen Zeiten des Mittelalters und der Formung der Endinger Blauhelm-Truppe in der Schlacht um Nagorny Karabach nicht mehr der Fall gewesen ist. Es geht auch um sehr viel: Wieder mal stehen Ehre und Ruhm mitten im Schlachtfeld. Mannesheere werden danach greifen, um sich am Gral der ewigen Jugend zu regenerieren. Dieser Jahrtausende alte Wunsch wird jedoch auch dieses Jahr nur einer Mannschaft vergönnt bleiben. Wer wird sich also die Kräfte dieses Jahr am umsichtigsten einzuteilen wissen? Wessen weise Vorsätze werden dieses Jahr am konsequentesten umgesetzt?
Der Sonntag wird es zeigen.

Verletzungssorgen
Auch der stramm-moiredige und neo-heimische Interessenvertreter des charedischen Gedankenguts hat sich für dieses Jahr enorm viel vorgenommen. So wird sich erweisen, ob Tripogonz, die akrobatisch-45°-schusswuchtige Wühlmaus vom Dienst, sich seiner in tragischer Weise in den Schlussminuten eines harmlosen Sonntagskicks auf dem Quartierplatz erlittenen Adduktorenläsion entledigen können wird. Ein erster Belastungstest, unter Führung des Conconi-Mashgichim und der JLeague-Spielleitung ging da schon mal gründlich in die Hosen bzw. in die Muskeln und sollte wenig Gutes verheissen. Sollten aber eine Woche voller gutgläubiger Flector-Einheiten, asiatischer Massagen, aufgelegter Tschulent-Socken sowie dem grossmütterlich verschriebenen Rezept der Einnahme eines Erstlings-Sandkorns aus der Sahara (Bikkurim, kännsch?) dennoch ihre Wirkung nicht verfehlen? Sollte die Motivation wieder einmal Berge zu versetzen wissen und alle Pessimisten Lügen strafen? So wird schon heute spekuliert, ob sich Tripogonz in den ersten Spielen vorsichtig an die Form seiner besten Tage heranfinden wird oder ob er sich wiederum umstandsmässig die Handschuhe umstülpen und seinem Ruf als galactico-intuitivem Herrn der weissen Linie gerecht wird.

Die Altersseuche im 613-825-1818-Team
Auch andere Elemente der Achse kämpfen mit Sorgen. Da ist Abwehrhaudegen Langsmann, der sich neuerdings alternativ-poppigen Sportarten wie Inline-Raving verschrieben hat und so sein Feintuning für Kick-and-Rush empfindlich gestört haben könnte. Zwischen den Pfosten steht ein weiterer Evergreen des jüdischen Sportplatzes, der in letzter Zeit vor allem seine zweite Karriere gefördert hat, indem er in auffälliger Weise Mandate als Torwarttrainer, Materialwart, südfranzösischer Projektbegleiter und lakonischer Stänkerer alk-uiriert hat. Zudem dürften weitere Elemente des Teams entweder ihrem Stigma als Eisenfüsse entgegentreten oder sich überraschend als Chancen-Gallachim erweisen. Der Sonntag wird es zeigen.

Rückkehr aus dem Urwald der Vergessenheit
Ultimativ auf die Motivation seiner Mannschaft, welche dieses Jahr moiredigerweise den Übernamen 613-825-1818 trägt, sollte sich auswirken, dass ein kaum vorstellbarer und bereits als abergläubische Illusion abgetaner Traum sich nun doch realisiert hat. Jahre der Ungewissheit haben sich gelohnt und die bis zuletzt Glaubenden werden nun für ihre Treue belohnt. B-R-U-N-O--M-A-N-S-E-R--L-E-B-T!!!!
Und nicht nur das, sondern er wird am kommenden Donnerstag mit einem Sonderflug des Klosters von El Alamein in die Schweiz verfrachtet, aufgepäppelt und verstärkt am Sonntag sensationellerweise auch noch seine alte Grümpeli-Kumpanen. Was für ein Exploit. Teile der Mannschaft dürften diesen freudigen Umstand noch nicht einmal vernommen haben, deren Freude man sich jedoch nur allzu gut vorstellen kann. Fanfaren, nervige Tröten und Purim-Rasseln sowie einschlägig bekannte, minderjährige Cheerleaders werden seinen Eintritt zum Spielfeld gebührend begleiten. Der Sonntag wird es auch hier zeigen.

Optimale Vorbereitung
Letzte Gerüchte zeitigen, dass ein drittes und letztes Trainingslager womöglich noch durchgeführt wird. Die Verhandlungen mit dem Sponsorenkonsortium werden diesbezüglich unlängst abgeschlossen. Jedoch ist allen Beteiligten klar, dass das A und O eines erfolgreichen Sonntags in der individuellen Vorbereitung liegt. Ein allgemeiner Trainingsplan mit öffentlichrechtlichem Kult-Charakter soll an dieser Stelle dennoch für faire und ausgeglichene Verhältnisse sorgen:

  • Dienstag: Lockeres Footing, Leibchen rauslegen & Brustbereich mit Perskindol einreiben, ab sofort wegen Ayin hara kein Freddy Mercury mehr hören (Langsmann darf ab sofort kein Rollraving mehr betreiben)
  • Mittwoch: Sprinteinheiten, Tante anrufen, Steigerungsläufe (zu Müsliburg von R200k)
  • Donnerstag: Torwandschiessen auf dem ZDF-Gelände, seriöses Ausdehnen der Adduktoren, 825 Rumpfbeugen (empfohlene musikalische Begleitung: Final Countdown), obligatorischer Vor-Armageddon-Wegschmiss
  • Freitag: Trizeps-Stärkung für ausgedehnten Torjubel, lockeres Footing, 613 Liegestützen (im Büro sicherstellen dass keine wichtige Sitzungen am Montag Morgen angesetzt sind, präventiv Out-of-Office-Reply installieren)
  • Shubbes: absoluter Ruhetag, wenn möglich im Minjan übernachten, um beim Treppenlaufen keine Verletzung zu erleiden (auch keine Hagbaa akzeptieren!), für ICZ- und Minjan-Gänger: letzte Tipps von Moische und Sami einholen; absolutes TSCHULENT-VERBOT!!!
  • Nacht vom Shubbes auf den Sonntag: Beischlafverbot, Keuschheitsgürtel-Pflicht, keine Discobesuche (siehe Beischlafverbot), nur Eminem als motivationelle Untermalung, Draft für einen möglichen Rekurs am Sonntag ausarbeiten, DAR die ganze Nacht anrufen, damit er am Sonntag wenigstens einen Grund hat, gegen uns zu pfeifen
  • Sonntag: einmal nass pfunden, feucht abwischen, grossformatige Zeitung kaufen, um während der Hinfahrt im Auto sich und diese einmalige Nervosität vor 4x10 Minuten Grottenkick zu verbergen.
Korrespondentenberichte von Churban Brünzel und Yves Bourgignon werden das Geschehen ab Montag gebührend wiederzugeben versuche. Inzwischen wünschen wir allen eine gesund-seriöse Vorbereitung und Tuttifrutti. Und falls das noch nicht Motivation genug war, so zum Ende noch ein Schmankerl zum Geschmack geben:

Sportliche Highlights Sommer 2009


1) Nichts bewegt den Commonwealth zurzeit mehr als die ICC Twenty20 Cricket Weltmeisterschaften im Mutterland der Krone.




Zurzeit findet die Vorrunde zwischen den folgenden Teams statt:

- Australien
- Bangladesh
- England
- Indien
- Neuseeland
- Pakistan
- Sri Lanka
- Schottland
- Irland
- West Indies
- Holland

Gespielt wird, nomen est omen, je zwanzig overs à sechs balls. Gestern musste Australien eine herbe Niederlage gegen Sri Lanka einstecken und hat sich somit aus dem Turnier verabschiedet. Für die Aussies geht’s aber zum Glück Schlag auf Schlag, denn in zwei Wochen beginnen bereits The Ashes 2009, der Kontinentalfight gegen die Angelsachsen mit fünftägigen Matches. Ein Muss für jeden Fan des gepflegten Rasensports!


2) Im Rahmen des Vereinsfest von Chur 97 werden am 20. Juni auf dem Sportplatz Ringstrasse in Chur beim 1. Heineken Calanda Cup zwei grosse Kaliber auftreten. Der souveräne Super-League-Aufsteiger St. Gallen wird sich mit Bellinzona und Chur in einem Kurzturnier messen.
Unter dem Motto «Fussball begeistert – lassen auch Sie sich begeistern» werden Stars wie Mauro Lustrinelli, Gürkan Sermeter oder Marc Zellweger auflaufen (Quelle: 20min)


3) Morgen und am Samstag gilt es ernst für unsere Innerschweizer Freunde, wenn es gilt den Platz in der Axpo-Gurkenliga gegen die Luganesi zu verteidigen. Live dabei ist man wie immer bei SF2


4) Und dann noch dies: BBC Three überträgt alle Spiele vom Confetti-Cup live!

Das Highlight der Vorrunde gleich zu Beginn:

- Eröffnungsspiel, Sonntag 14.06.: Südafrika - Irak

Die anderen Teilnehmer sind:

- Egypten
- USA
- Spanien
- Neuseeland
- Italien
- Brasilien

Man freut sich auf spannende Spiele, brechend volle Stadien und guten Fussball. Ijaaaaa….


HM

Mittwoch, 3. Juni 2009

e nomine gonzus

angesichts der länge dieses woz-artikels zum thema "angeblich jüdische fussball-vereine" wird hier nur der lingg gepostet. der artikel ist aber äusserst spannend.
also: les! les! i les a!

Highnoon im Fussballland

Geschätzte Fans des gepflegten Ballsports, auch in dieser schwierigen Vorgrümpelizeit und Sommerpause gibt es für uns Afficionados keinen Grund Trübsal zu blasen. In den Randregionen des Weltfussballs wird munter getestet, was uns die Möglichkeit bietet einen Blick in die Tiefen der Fussball Weltrangliste zu werfen.
Für Freunde der Karibischen Fussballkunst gibt es Morgen, 3.Juni das Spiel Antigua&Barbuda - Guyana. Einen interessanten Fight zwischen afrikanischer Ballkunst und nordischer Kampfkraft gibt es am Samstag 6.Juni Estland - Äquatorialguinea. Die Kiwis, das Neuseeländische Nationalteam, ist im Moment auf Werbetour in Afrika, was gleich zu mehreren hochspannenden Spielen führt, zuerst heute Tansania - Neuseland und am 6.Juni dann Botswana - Neuseeland. Das Zückerli wie immer zum Schluss, am 13.Juni spielt Cote d'Ivoir - Kamerun, das beste afrkanische Team zurzeit dürfte den Kamrunern wohl zeigen wo der Bartli den Most holt. Das schleckt keine Geiss weg.

Amen

Dienstag, 2. Juni 2009

Grümpeli 09: Menschen, Legenden und Tugenden

Es geht weiter. Im Rahmen der Grümeplivorbereitung war es dem Grasl vergönnt, mit unserem verehrten Guysolino, einem mehrfachen Teilnehmer am Grümpeli und langjähriges Mannschaftsmitglied der 6131818825, ein kurzes Gespräch zu führen.
Sedolüeg:

Grasl: Herr Guysolino, haben Sie ein Ritual vor dem Grümpeli bzw. bereiten Sie sich immer gleich vor?

Guysolino: Die Vorbereitung beginnt jeweils in der Woche davor, man versucht sich und seinen Körper zu schonen und bereitet sich mit dem Schabbes Mental auf den Sonntag vor. Kein Alkohol, viel Schlaf. Nervositätsk*ck am Sonntagmorgen und dann nur noch grosse Vorfreude.

Wie stehen Sie zum Austragungsort Basel? Ein Vor- oder Nachteil für 6131818825?

Bis jetzt war Basel für uns ein eher schlechtes Pflaster, ich hoffe doch dieses Jahr den Erfolg auf unserer Seite wissen zu können.

Wie schätzen Sie die Chancen ihres Teams ein?

Wie jedes Jahr ist das Überstehen der Vorrunde Pflicht, alles was danach kommt ist Zugabe. Dieses Jahr liegt evtl ein Vorstoss in die zwote Finalrunde drin, schaunmermal.

Welche Teams zählen Sie zu den Mitfavoriten?

Auf Grund zahlreicher Absenzen dürften der JTV Basel nicht mehr zu den Favoriten zählen, wenn die Russen kommen sind Sie sicher der Top Favorit. Nicht zu Unterschätzen sind wie immer die Eskimos und die Makkabi Mannschaft. Vielleicht gibts auch noch die eine oder andere Überraschung aus Bern oder dem Surbtal.

Im heutigen Zeitalter der Fanausschreitungen, sehen Sie Gefahrenpotential auf der Sportanlage Schützenmatte?

Ich habe gehört dass der JTV Basel mit einem grossen Fan Mob kommt, auch aus Effretikon und Brüttisellen haben sich Schlachtenbummler angemeldet. Ich hoffe doch dass das OK ein griffiges Sicherheitskonzept aufgestellt hat. Ansonsten löst man das halt Standardmässig mit einem gepflegten FWW.

Was macht das Grümpeli zu einem solch attraktiven Event?

Tradition, Spiel, Spass und allgemeine Affinität zum Fussball aller beteiligten Personen. Sowie die natürlich die Chawrusse.

Wie fühlt man sich beim Einlaufen auf dem Spielfeld?

Ich bin jeweils einfach nur nervös und hoffe dass ich meine erste Ballberührung ohne grössere Peinlichkeiten über die Bühne bringen kann.

Ein kontroverses Thema: Wie stehen Sie zu sportlicher Bettbetätigung am Vorabend?

Es schadet ganz klar dem Spiel, ich würde sogar soweit gehen und ein paar Tage vorher damit aufhören. Einfach damit genug Spannung aufgebaut werden kann.

Was spricht für oder gegen Nejgelwasser am Vorabend?

Nejgel ja, Wasser nein, die Kombination davon finde ich zum Kotzen.

Danke für das Interview.

Bitte und viel Erfolg!

Montag, 1. Juni 2009

Grümpeli 09: Rückblick, Randnotizen und Mercado

In weniger als 2 Wochen ist es wieder soweit. Das langersehnte Grümpeli steht vor der Tür und kehrt nach 3 jährigem Unterbruch wieder zurück in die Mutterstadt der Grümpelturniere.
Noch nicht lange ist es her, da wurden sämtliche nicht "Arelim" mit Grossleinwänden, Galadinners, 613m Türenschletzen und Kampfschletz auf die Allmend Brunau gelockt. Dass sich die Teilnehmerkosten des letztjährigen Turnieres auf das zweieinhalbfache (!) des gewohnten Preises beliefen, sei hier nur am Rande erwähnt.
Die Kritik der letztjährigen Selbstbeweihräucherung wurde in diesem Kreise bereits abgehandelt.
Lassen wir den letztjährigen Pflock bis auf die letzten Zeilen Ruhen und freuen uns darüber dass Teutonien an diesem schönen Tag anno 2008 den Vize Europameistertitel gewonnen hat!
Mein Fokus geht weiter zurück. In den nächsten Zeilen möchte ich ein paar Highlights der letzten paar Grümpelturniere nochmals kurz aufleben lassen:

Rückblick:

Beginnen wir beim brisantesten Thema: Auch das diesjährige Grümpelturnier wird von M.S. nur unter Protest bestritten. Seit dem Halbfinale im Jahre 2000 in Basel, zwischen den Eskimos und den Schlächtern ist ein Rekurs hängig. Unvergessen wie Francus Eskimo einen Freistoss direkt zum 1:0 Endstand verwandelt hat und die nachmaligen Sieger somit ins Finale schoss. Der Schiri hat aus unerklärlichen Gründen auf direkten Freistoss entschieden, was gemäss M.S. nicht regelkonform ist. Tatsachenentscheid dalaufz. Die Rekursinstanz tagt in diesen Stunden unter Beihilfe der Zeitlupe!
Ein Wort noch zu den Schlächtern: Da sich die Teilnehmer dieser Mannschaft jeweils nicht einigen konnten, wer nun gleichzeitg Trainer, Captain Torwart, Stürmer und Materialwart sein darf, wurde die Mannschaft nach wenigen Jahren wieder aufgelöst.
Das Grümpeli des Jahres 2004, wieder in Basel, fand ganz im Zeichen der Veletzungen statt. Hans B. welcher früher gut und gerne in einem Meisterschaftsspiel des FC Rainbow, den ersten Freistoss bereits in der Kabine reserviert hatte, musste bereits beim Einlaufen zum ersten Grümpelispiel mit gebrochenem Bein ins Spital befördert werden.
Ganz zum Schluss dieses Turnieres, war es dann die Marrokanische B.S. welche noch nicht verstanden hatte, dass man sich nicht neben das Tor stellt als Zuschauer, sondern dahinter. Inzwischen sollte sie es begriffen haben, kassierte sie doch während des Finalspielse einen Kampfschuss geradeaus in die Gosche, dass sie mit einer Gerhirnerschütterung und einem Zahn weniger abtransportiert wurde.
Das Grümpeli des Jahres 2005 im heiligen Tempel zur Buchlern geht als düsteres Kapitel der Jesolo Jünger in Erinnerung: Im Achtelfinale stand die Begegnung gegen eine typische Altherren Mannschaft an. Kurz vor Spielende, war es Herr Tripolensis, welcher die Verantwortung übernahm, den zugesprochenen Penalty zu verwandeln.
Er bleibt uns als tragischer Held in Erinnerung.
Im Jahre 2006 in Basel hatte eine alternde aber umso cleverere Eskimomannschaft das Kunststück fertig gebracht, die Finalrunde mit drei 1:0 Siegen zu überstehen um im Finale nach einem destruktiven 0:0 den Sieg im Penaltyschiessen zu erlangen. Es sollte bis zum heutigen Tag der letzte Turniersieg der Eskimos bleiben.
Das Turnier des Jahres 2007 steht ganz im Zeichen des Ägyptisch- Irakischen Doppelbürgers, Jibril ben Tamtam. Im Achtelfinalspiel, schon fast traditionell gegen die Eskimos, schleicht sich der drahtige Verteidiger nach einer höchstsouveränen Devensivleistung beim Stande von 2:0 für die Eskimos nach vorne un d verwertet den Einwurf mit einem Volley in weltbekannter Zidane- Manier. Am Schluss hats zwar nicht gereicht, doch wurde de Transfer zu den Borussia Bet Sachnin kurze Zeit später Realität!
Das Turnier des Jahres 2008...da kann ich mich an nicht mehr viel erinnern: Brütende Hitze, EM Dellirium, Ein Turnier das um 10.45 Uhr beginnt, eine 2 stündige Mittagspause, damit sich der OK Chef finanziell über Wasser halten kann, Rekurse des OK Chefs als Turnierteilnehmer, ein Finale und niemand hats gemerkt, da es kurz vor Einbruch der Dunkelheit stattgefunden hat...zum Glück hat da noch die Grossleinwand geleuchet...
...kurz und gut freuen wir uns auf die Rückkehr zu den alten (teutonischen) Tugenden:
Normale Teilnehmergebühr, vernünftige Anspielzeiten, viele Zuschauer, lockere Stimmung, sprich einfach ein ganz normales Grümeplturnier welches hoffentlich mindestens so bereichernde Anektdoten liefert, wie es die verangengen Turniere hervorgebracht haben.

Randnotizen:

- Herr Ringolf hat jeweils ab den Achtelfinals die Hosen voll.
- Die Gerbers spielen lieber obenohne.
- Glocken J trägt keinen Unterleibschutz
- J.E. hat zufällig die komplette Sportausrüstung im Auto, um kurzfristig bei einer Mannschaft auszuhelfen.
- KP kurbelt am Vorabend des Spieles nicht.
- Jibril dampft am Vorabend nicht, bis er vom Gegenteil überzeugt (in Chrigelsprache "überzogen") wurde.
- Bert ist jeweils am Morgen vor dem Grümpeli um 6 Uhr hellwach

Mercado:

Auch kurz vor den Turnieren soll über die getätigten Transfers berichtet werden. Der Autor bittet alle Leser, die ihnen bekannten Transfers auf dieser Seite zu melden.

Eskimos:
Abgänge: Jackson (Ferienpflock)
Zugänge: IlanEskimo (Comeback), Nechunja H.

6131818825:
Abgänge: Jibril (Reisepflock)
Zugänge: ?

Dienstag, 26. Mai 2009

Was ein Tag a.k.a. die Wiedergeburt des 24.5.

Es ist so weit. Liebe Kinder, gebt fein acht, der Fonzie hat's uns eingebracht. Um 18:05 des heiligen Sonntags, 24. Mai 2009 wurde die geschundene und gemarterte Seele des treuen FCZ-Fans unübertreffbar beschenkt und zum 12. Mal zum Grossvater bzw. Schweizer Besten gemacht. Nachdem im Vorfeld noch im Rat der Weisen diskutiert worden war, ob man sich die Reise nach Bellenz geben möchte oder sich zugunsten der Paarschaft und der langhaarigen Hälften doch eines Besseren besonnen und sich damit begnügt, die wohl ohnehin nicht entscheidende Partie auf der Mattscheibe zu verfolgen. Nicht, dass jemand die Auswärtsreisen dieser Spieldauer nach Aarau, Mailand und Vaduz bedauert hätte, aber an einem gewissen Punkt kann man's auch mal sein lassen. Wenn auch zu Unrecht. So hatte doch eben erst die Der Sonntag hatte so harmlos begonnen. Kurze Joggrunde auf der Hündelerstrecke, danach erstes längeres Einstimmen in mamesh heimischer Atmosphäre auf die womöglich klimatisch lästigen Nebenerscheinungen des Grümpelturnier (zudann wird auch noch der Chemie-Drämmli-Effekt eintreten) und Einwärmen bei Calanda und Grillade. Spätestens als man merkte, dass man es beinahe haarscharf verpasst hatte, den Einmarsch der Spieler auf dem Comunale zu begutachten, spürte auch der Hinterletzte des CC-SK-Triumvirats, dass an diesem Tag womöglich noch Grossartiges passieren möchte. Die Nervosität stieg kontinuierlich ins Unermessliche. Kenntnisnahme der Führung des FCB, soweit eigentlich alles erwartet. Im Handumdrehen dann aber Frontenwechsel in Basel mit Führung für den GC Niederhasli. An sich auch nicht übel, aber auch dies nützt wenig, wenn Fonzie weiterhin Chancen versiebt und er von hinten wenig unterstützt wird. Und die Hoffnung, dass Gügi in seinem Leben nie mehr so alleine vor Leoni auftauchen darf. Nie mehr.

Pause. Einmal tief ein- und ausatmen und auf bessere Zeiten hoffen. Und torreichere. Inzwischen hat auch das sturste Alphatierchen mit Pläsierchen eingesehen, dass die Ablenkung durch paralleles Begutachten des Basler Spiels auf Zattoo wohl nicht zwingend schädlich wird.
Und dann trifft Fonzie endlich. E-N-D-L-I-C-H. Und plötzlich ist der Sonnenuntergang rosa und es schimmert an allen Enden. Es ist nun plötzlich möglich, plötzlich können wir heute noch Meister werden. Durchstehen, durchatmen, sich nicht durch halbbackene Bellenzer Drehschüsse aus dem Konzept bringen lassen. Die letzten Minuten werden zur Tortur, man steht sich wie beim Penaltyschiessen geschlossen in den Armen (im Wohnzimmer wohlverstanden) und als der Schlusspfiff ertönt, möchte der Wunderfitz am liebsten durch den Bildschirm hindurch das Comunale stürmen. Es ist vollbracht. Nun bringen sogar die witzlosesten Kommentare beduselter Fans am Schirm zum Brüllen. HB-Empfang und der Marsch an den Helvetiaplatz sind dann noch geistreiche und willkommene Zusätze. So improvisiert und spontan die Meisterfeier nun ausfällt, so bringt sie dennoch Dinge zu Tage, die man wohl nicht mehr so rasch vergisst. Zum Beispiel, dass Fonzie angeblich Deutsch spricht. Dass sich keiner der nicht Eingesetzten wohl so erleichtert gefreut hat wie Hassli. Dass Tico wirklich hart einen an der Waffel hat. Und dass sogar Gilli sich glaubs gefreut hat.
Besonders sehenswert ist der SF-Sport Aktuell-Beitrag vom Montag sowie der Auftritt des FCZ-Führungstriumvirats bei Tele Züri mitsamt Einkleidung von Mc Gilli.
PS: Wir danken Hakadosh Borchu zusätzlich für seine Umsichtigkeit, die Entscheidung nicht erst mitten in Shavuot zu platzieren, wo sie an allen heimischen CCler vorbeigesaust wäre. Wenn überhaupt. Und dafür, dass er davor auch in Budapest war.
PPS: Hört bitte auf mit dieser GCN-Dankerei, das widerspricht dem Derby-Geist. Witzig ist das Team der Runde im Blick aber dennoch... ;)

Donnerstag, 21. Mai 2009

Der Goooorps-Weltmeister zeigt's uns

Aus der Serie von Youtubbies, welche man unbedingt mal gesehen haben muss stammt auch folgendes Clipchen, welches jedemmann vorzeigt, wie man es in der diesigen Welt doch noch zu Ehre und Ruhm schafft. Wohlbemerkt: Die Lautstärke entspricht teils einem Donnergrollen. Zum Nachahmen und nach dem nächsten Fasttag selber probieren!

Aus der Jöh-Ecke dringt sodann folgender Clip noch zu uns. Ist weder aufschlussreich noch originell, aber vielleicht steht jemand ja auf ridende Affen.

Falls am kommenden Freitag Zürich oder Basel den kürzeren ziehen sollte, hoffe ich, dass niemand so enden wird. Der ZS am Ende bringt's ziemlich auf den Punkt (gilt übrigens auch für die Zürcher Europabrücke-und die Berner HB-Affen).

Auf jeden Fall steht es den Jungen von heute und den Nachtrauernden einer verpassten Athletenkarriere auch zu, sich von einem gestandenen Superbowl-Chussid inspirieren zu lassen. Auch hierzu, sedölüeg:

Und wie Mr. Clerc früher so schön sagte: "Und zum Schluss noch dies:"

Und noch ein Topfan an einem Black Sabbath-Konzert

Jimmy Kimmel and the New York Jets

Ziemlich seltsame Tage. Gestern waren wir alle YB-Fans, am Sonntag ist man hauptsächlich für GC, weil gegen Basel, am Mittwoch drauf ist man dann wieder für Barcelona. Die fussballerische Identitätsspaltung scheint keine Grenzen mehr zu kennen... Zur Ablenkung deshalb ein sedölüeg:

Mittwoch, 20. Mai 2009

Planung der neuen Saison (Tripogonz-Posting)‏

Damit wir uns alle bereits frühzeitig auf die wichtigsten Fakten der neuen Fussballsaison, welche ja im jüdischen Kalender einen eigenen und nicht zu geringschätzenden Stellenwert einnimmt, einrichten können, stelle ich untenstehend eine Serie von verschiedenen, kaum geordneten Thesen in den Raum, welche wohl alle innert Jahresfrist bestätigt werden. Wir sind zwar nicht das Tagi-Magi, welches sich für die Jahresplanung die bestmögliche Ausgabe schnappt und diese gleich auch noch als Spezialauflage brandmarkt, aber wir tun unser Bestes. Emess!

- Netanyahu hat sich's nochmal überlegt und ist nun doch für Zweistaatenlösung.

- Auf den Bahamas wird eine Filiale des Schweizerischen Fussballverbandes eröffnet. Der Geschäftsführer ist vorderhand unbekannt, ein schwerer Verdacht liegt aber vor.

- An der Bederstrasse eröffnet Fein & Schein ein fleischiges Imbisslokal (im Umbau) und etabliert sich flugs.

- Rosh Hashana findet auch dieses Jahr statt. Pessach nicht.

- KolTuv gerät in die Schlagzeilen, weil es aufgrund sinkender Bratwurst-Verkaufszahlen das Rezept der Genossenschafts-Metzgerei kopiert.

- Die HubbaBubba-Kaugummis werden wieder von der K-Liste genommen, weil niemand gemerkt hat, dass sie drauf waren.

- Die Schweinegrippe geht vorbei und niemand merkt's (weniger eine Vorhersage als eine gegenwärtige Feststellung)

- Nach den Paprikachips schaffen es auch Panettone, Laugen-Gipfeli und eine essenswerte Fonduemischung auf die K-Liste.

- Das Stadion Zürich (Pentagon) kommt zustande (def. Entscheid bis Ende Juni).

- Transferbelange:

Shevchenko trennt sich von Pazik und kehrt nach Minsk zurück. Oder Kiev. Oder London.

Mexes wechselt zur AC Milan.

Drogba geht zu Inter Mailand.

Ancelotti geht zu Chelsea, Gattuso geht zu den Bayern.

Ribery wechselt zu Real Madrid und Cristiano Ronaldo beisst sich wegen des verpassten Deals eine Fingerkuppe ab (kann das letztere Thema schon nicht mehr hören).

Ibrahimovic bleibt in Mailand.

Arjen Robben wechselt zu Inter Mailand.

Van Nistelrooy verlässt Real Madrid i. Richtung Premiership.

Avi Tikva wird Manager des FC Endingen.

FCZ verliert am Stück Abdi, Leoni und Hassli, gibt Stucki an Congeli ab und holt Rennella (Lugano/Genoa, def.) und Ekdal (Juve, leihw.).

St. Gallen bringt nach dem direkten Aufstieg keinen hochkarätigen Transfer zustande und kämpft direkt um den Wiederabstieg.

Daniele Massaro wird Sportredaktor beim Blick.



Die Liste ist frei erweiterbar. Für den Anfang sollte es einmal reichen.

Montag, 18. Mai 2009

Yes he can!

Ich freue mich schon, am 14. September folgende Schlagzeile zu lesen:

Wechselt Nadal zum Ping-Pong?

Nach einem fantastischen Zwischenhoch (Nr.1 der Weltranglist erobert) muss
Rafael Nadal den Platz als bester Tennisspieler der Welt wieder an
Roger Federer abtreten. Roger gewinnt nach Paris und Wimbledon auch noch
das US Open.


Es begann alles am 17.Mai als Roger Federer in Madrid erstmals seit langem Rafael Nadal wieder einmal schlagen konnte. Dies nicht nur auf Nadals Lieblingsunterlage sondern gleich noch in beeindruckender Manier. Nur wenige ahnten damals, dass es sich um eine Wende handelte. Nachdem Roger nun sensationel in Paris (in 3 Sätzen), Wimbledon und New York triumphieren konnte, sind die Verhältnisse im Männertennis wieder geradegerückt.
Nadal, der seit seinem Sieg bei Australian Open nur noch maximal bis in ein Final vorrücken konnte (scheiterte jeweils an Federer) scheint der Verzweiflung nahe. In einem Interview meinte er auf die Frage, was er den gegen Federers Macht tun wolle: "Ich weiss es wirklich nicht. Ich denke, ich sollte zum Ping-Pong wechseln. Vieleicht kann ich ihn ja dort schlagen." Die ganze Tennis- und wohl auch die ganze Sportwelt ist froh, Roger wieder dort zu sehen, wo er hingehört.

Montag, 11. Mai 2009

tiefe trauer in der axpo gurken liga

wenn in einer liga 5 runden vor schluss von den 3 "top-teams" nur ein punkt eingefahren wird, ist das doch äusserst bedenklich. einmal mehr gilt: meister wird der, der am wenigsten schlecht ist... und stolz sein kann sowieso niemand auf den titel...

Freitag, 1. Mai 2009

Daily Schmonzes am 1. Mai

Psycho-organischer Birkenstock-Chassidismus, we like!

Und das ganze hat natürlich auch einen Internet-Auftritt unter www.HebrewChanting.com .

Und wieder einmal zählt das Motto und der rettende Strohhalm: Sie tun ja niemandem weh!