in guter alter manier muss ich wieder einmal sagen: die jungen von heute! früher war doch alles besser! wo sind wir nur hingekommen!
das lese ich doch auf 442.ch (ritter der absoluten wahrheit!) folgenden artikel über robinho:
Robinho stellt seine Zukunft bei Real Madrid in Frage. Der Offensivspieler wird seit einiger Zeit mit Manchester United, Chelsea und Milan in Verbindung gebracht. "Ich habe immer gesagt, dass ich gerne bei Real bleiben würde. Aber wenn keine Vertragsverlängerung erfolgt, hätte ich kein Problem damit wegzugehen", so der 24-jährige Offensivspieler, dessen Vertrag beim spanischen Meister noch bis 2010 läuft. Real ist nun also gefordert.
ich möchte daran erinnern, dass es um robinho und real schon einmal ein theater gab. als es im sommer 2005 darum ging, ob real es hinkriegt, robinho vom fc santos zu übernehmen. damals mischte sich der spieler öffentlich in die diskussion ein und liess folgende statements verlauten (nur eine auswahl!):
- real ist für mich ein kindertraum.
- für mich gibt es nur real!
- ich bin bereit auf teile meines lohns zu verzichten, damit ich zu real kann.
- ich war schon immer real fan (nicht werder-fan?).
diese herzzerreissenden liebeserklärungen scheinen heute kein thema mehr zu sein. es macht den anschein, dass robinho einfach spitz war auf die internationale bühne zu treten, egal wie. und real war halt interessiert und er sprang auf den fahrenden zug auf. ein ziemlich luxuriöses sprungbrett. der soll doch froh sein, bei einer top-mannschaft bereits einen namen zu haben. wie viel höher hinaus will er denn noch?
dass robinho kein kind von traurigkeit ist, beweist er indes auch immer wieder auf dem spielfeld. nicht selten sieht man schwalben von ihm. und wenn der schiri darauf reingefallen ist, jubelt er schmalos (meh seht... är luegt zum schedsrechter. er weiss 'i ha dr penalty griegt'. jetzt holt är sich bim dreener d'bestätigung. denn spant är sini finger zunere kugle und schiebt die hi und här. bi uns- im irrehuus- nennt me das 'e fust mache'...). auch nachtretereien gehören neben rumheulerei auf dem feld und verbal-attacken neben dem feld zum erscheinungsbild des 24-jährigen. alles in allem, trotz seiner genialität, ein nicht selten mühsamer spieler.
vieleicht wechselt er ja wirklich (wohl kaum...). und dann wird er vermutlich auf die welt kommen. hoffentlich!
Mittwoch, 4. Juni 2008
fleischgewordene fussball-prostitution
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el tigre numero uno_
um
12:52
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Divrei Chassidim
tja, dumm gelaufen
es tut mir sehr leid, dass ich den paris hilton post schon von der obersten stelle verdrängen muss. aber dieses bild kann und darf ich euch nicht vorenthalten.
gestern raste in mexico ein autofahrer in eine gruppe von radfahrern, die gerade ein rennen bestritten. der lenker war betrunken und stand unter heroin. die tragische bilanz: etliche verletzte und ein toter. das spektkulär dabei ist aber das foto, dass herausgekommen ist. denn ein fotograf hat doch tatsächlich im entscheidenden moment abgedrückt. dieses foto ist für mich klar ein kandidat für die auszeichnung world press foto 2009 (die 2008 variante ist schon vorbei. ausstellung war im sihlcity/papiersaal. nächstets jahr hoffentlich ein cc event, da ggk). hier nun das bild:
bitte nicht als motivation nehmen, falls die teutonen siegestrunken durch zürich marschieren!
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el tigre numero uno_
um
11:45
0
Divrei Chassidim
Dienstag, 3. Juni 2008
Letterman mit Hilton am Start
Liebe Kinder gebt fein acht, ich hab Euch etwas mitgebracht.
Leider müssen wir nun aber herausfinden, dass Paris Hilton ihren Mann fürs Leben gefunden hat und wir uns folglich mit dem Leder begnügen müssen. Vielleicht verkauft sie ein solches aber auch mit ihrer Kollektion.
Letterman ist jedenfalls wieder mal köstlich. Er könnte sich die Finger abbeissen vor Ärger und Selbstironie, nimmt sie aber gemütlich auf seine Ulktour und das Resultat lässt sich wirklich sehen.
PS: Morgen gehts dem Nillenhattlon an die Knöchel. 20:45 in der JLeague-Halle, da laufz!
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Gonzalez Tripolensis
um
23:36
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Divrei Chassidim
Labels: JLeague, Schöni Momänt, Youtube
Samstag, 31. Mai 2008
Grümpelturnier goes Schrott 2008
Entrüstete Reaktionen wird es genügend geben und persönlich sind der CC-Red Action auch viele solche zu Ohren gekommen. Unter anderem wird von verschiedenen Mannschaften seriös in Erwägung gezogen, dem diesjährigen Grümpelturnier fernzubleiben, weil man sich nicht alles gefallen lassen will. Wir fordern aber alle auf, Ihre Meinung nicht nur im trauten Kreis kundzutun, sondern mittels gezielter Konfrontation des 0825-OKs (www.euro825.ch) eine Stellungnahme bzw. die Anpassung an räsonable Massstäbe für einen familiären Anlass zu fordern. Gemäss unbestätigten Aussagen des OKs rechnet man mit einer Zuschauerzahl von rund 1'500 Personen, was illusorisch und fernab jeglicher realistischer Planifikation liegt. Ein solcher Anlass ist ein Stock mitten in die Beine der Grümpeli-Tradition und in dieser Form überrissen wie unnötig. Wir wollen kicken, wir wollen chillen und sicher keine Elite-Anlässe. Der Schreibende selbst hat seit 15 Jahren praktisch kein Grümpeli verpasst, verzichtet aber unter diesen Umständen, auch auf den Abendanlass.
Oder in Zeiten grossschlachtiger (und kopiert-abgeänderter) Parolen anders ausgedrückt: Kommt die EM, geht die Grümpelikultur.
In diesem Sinne erneut gute Besserung und genug des Grössenwahns.
Schorsch Möckli
PS: In einem ersten Schritt hiess es überdies aus dem Umfeld des OKs, dass das Gala-Dinner für den Verein und nicht näher bestimmten Kosten diene. Inzwischen deutet die Webseite des Grümpeli's schon klar darauf hin, dass der Verein www.sport825.ch spezifisch für dieses Grümpelitheater gegründet wurde. Dass die Gala-Mittel deshalb ebenfalls in diese Kasse führen, lässt nur erahnen, in was für ein riskantes Spiel sich die Organisatoren hier haben treiben lassen.
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Warzenschnuffel
um
23:30
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Divrei Chassidim
Labels: anti-system, blutgrätsche, schnauze und strampeln, Wers glaubt...
Mittwoch, 28. Mai 2008
FC Religionen - FC Nationalrat 6:1 (posted for g. tripolensis)
Im Zeichen der vielfältigen Vorbereitungen zur EM (bestätigten Gerüchten zu Folge hat sogar der Ordnungsweibel der ICZ-Synagoge während des Omer-Zählens am Shabbat Morgen mit einem Schmunzeln auch noch die Tage bis zum Beginn der Euro angezählt) ist nun nach den Duellen zwischen Bergdörfern, Pöstlern, Obdachlosen und anderen Chassidim auch noch ein innerschweizerisches Duell zwischen dem FC Religionen und den Nationalräten durchgeführt worden. Natürlich konnte man nicht nur auf die Würdenträger an sich abstützen, weil der Ruuw unter anderem schon seit langem nicht mehr mit Onkel Sami auf das Garagentor kickt und die Sportlichkeit anderer jüdischer Würdenträger nicht mehr ganz so hoch gehalten wird und etwas schwerfällig geraten ist. Es gehört wohl auch zum Zeitbild unserer Generation, dass von den Exponenten unserer JGeneration Sport und körperliche Ertüchtigung für nicht annähernd so wichtig gehalten wird wie der Sauberkeitsgrad von Erdbeeren und andere Einzelprobleme.
Jedenfalls trat gestern eine Auswahl von jüdischen, christlicher und muslimischen Würdenträgern gegen die Räte an und versenkte diese diskussionslos mit 6:1. Auf jüdischer Seite wurden wir durch unsere wieder genesene Euro-Hoffnung und Kantor Jackson Mandel, JLeague-Akteur Rabbi Arik Speaker, den von Schorsch Möckli so zärtlich umschriebenen "caprotto" Ernesto Ferro, Ostkurven-VIP Sämi "Händ Ue" Dubno, sowie dem jüdischen Vertreter der interkonfessionellen Konferenz IKK, Robert Heymann, und dem Sohn des Rabbiners der Jüdischen Gemeinde Bern, Benjamin Polnauer.
Über den genauen Spielverlauf ist wenig bekannt, lediglich sei erwähnt, dass die heutige Ausgabe des "20 Minuten" auf S. 7 ein herrliches Bild enthält, wie Jackson dem Bortoluzzi fast seinen Tuches auf dessen Schulter setzt und gleich mal den Tarif durchgibt (worauf der lokale SVP-Haudegen gleich mal das Spielfeld verlassen habe).
Natürlich dürfen in Zeiten gestanzter Sätze und semiprofessionellen Floskeldreschens bei solch einem Anlass auch Nullitäten wie "die Religionen miteinander im Team, nicht gegeneinander", "gute Pässe zuspielen" und "Miteinander statt gegeneinander" ausgetauscht, aber wer hätte sich denn da schon etwas anderes erwartet...
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el tigre numero uno_
um
11:43
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Divrei Chassidim
Labels: blutgrätsche, schuss
Montag, 19. Mai 2008
für nostalgiker
liebe fussballfreunde
diese sendung ist doch ziemlich kultig:
1. r. späni als flyerin mit latour unterwegs. der "dasch e gränni! dasch nit normal
herr meier!" ausrster ist ja schon legender. aber wenn man den bericht schaut, fallen
einem noch ein paar schöne sachen auf. so z.b. eben der herr meier der gerade von einer "langen verletzung" zurückkommt. wusste ich nciht mehr. oder, dass bei servette ein gewisser top-stürmer alex frei fehlte.
2. auch beim bericht zum legendären 11:3 von wil gegen güllen, ist einiges gutes zu sehen. so kam dort ein hoffnungsträger names mensah zum einsatz (namensveränderungen à la n'koufo/nkoufo war damals schon in). bei wil war ein gewisser herr lustrinelli angestellt. aber das schönste:
das erste tor für güllen schoss ein jungspund namens barnetta, der mit seinen zarten 17 lenzen schon tore wie vom himmel geschossen hat.
damals gut und heute immer noch gross
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el tigre numero uno_
um
20:47
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Divrei Chassidim
Sonntag, 18. Mai 2008
08:25, und suscht gaht's?
Im Zeichen dieses schon naheweisen Revival des kollektiven Argsinn zu Lasten der Gesellschaft in diesem anarchistisch-nihilistischen Forum des CC-Blogs wolle man doch bitte dafür sorgen, dass der schweizerisch-jüdische Sportsinn um dessen explosionsartige Verbreiterungspläne ihre Schwarte abbekommen.
Da schreibt man also eine Heerschaft von Aktiven, Passiven, Gönner, verkappte Spanner und sonstige Sportsabberer an und kündigt die Neugeburt des judäischen Athletismus Helvetiens an. So weit so gut. Gleichzeitig lässt man sich deren Unterstützung gleich mit Fr. 825.-- zu Buche schlagen, im Rahmen eines symbolischen Beitrags zu einem Galadinner. (Am Ende hat es dann ganz inoffiziell und nachträglich geheissen, man sei gar nicht Hauptziel dieses Anschreibens gewesen, sondern ledigliche glücklicher Mitwisser)
Was bisher aber völlig im Verborgenen blieb, war die eigentliche Mitteilung des Sinns dieses neuen Körpers. Für wen? Was? In welchem Zusammenhang? Und wohin gehen wir? Und vor allem: Warum?
Gleichzeitig organisiert ein Teil derselben Trägerschaft auch noch gleich ein Grümpelturnier. Für einmal und dank der EM wird dieses Turnier auf der Allmend (Hakoah: Eure Spieler wollen impfall unbedingt dorthinziehen!) in Zürich ausgetragen (eigentlich wär Basel dran, aber die haben die kleinere EM). Geladen wurden Futboleiros aller Herren Länder und Regionen. Grosses Rahmenprogramm, Infrastruktur wie im Disneyland, hemmend hohe Preise und tausend Fragen, wofür die Menschheit eigentlich so einen galaktischen Rummel braucht? Will man wirklich zusammen so tun, als sei man eine richtige Fanmeile? Sind wir am Ende nicht in der kleinen Schweiz, wo alle schon nur darauf gewartet haben, einmal eine eigentliche Fanmeile zu haben? Und wieder: Warum?
Wohlverstanden: Ich unterstütze schon nur den Gedanken sehr, einmal die Initiative zu ergriffen haben und etwas Positives zu bewirken. Man nimmt die Riemen in die Hand und und reisst mal etwas rum. Etwas gegen den schweizerisch-jüdischen Deaktionismus. Die Relationen mögen in diesem Fall vielleicht etwas ins Rütteln gekommen sein, man mag sich denken, was soll ich da, eigentlich will ich doch unters Volk, wenn's einmal eine 3wöchige Streetparade für Fussballverrückte gibt. Mag man. Vielleicht aber auch nicht.
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Warzenschnuffel
um
22:26
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Divrei Chassidim
Labels: 13.05., AGL, die Juden und das Schweizerkreuz, Lokalgeschwafel, Missing Lutz
Charedische Schulen in Zürich und ihr Umgang mit modernen Technologien
In den vergangenen Wochen haben verschiedene charedische Schulen in Zürich den Eltern ihrer Schüler einen Brief zukommen lassen. Inhalt des Schreibens war die Ankündigung neuer Massnahmen zum Schutz der Infanten vor den schrecklichen und lüsternen Verlockungen des Indernetzes. So wurde den Eltern angekündigt, dass ab sofort sowohl die Verwendung des Internetzes selbst als auch der persönliche Gebrauch von Natels für die Schüler relativ verboten sei (wenn doch erlaubt, dann nur in Notfällen und zu treuevollen Handen der Lehrerschaft). Ausserdem dürften keine elektronischen Geräte verwendet werden, welche über die Möglichkeit der Anzeige von Bildern oder Videos verfügen. Darunter fallen wohlbemerkt auch jegliche elektronische Spielzeuge wie Gameboys, PSPs und dergleichen.
Missetätern wurden bereits ernsthafte Konsequenzen angedroht, falls man sich nicht der Massnahme beugen wolle.
Und der Clou: Der Brief wurde mit einem Talon ausgestattet, den es zurückzuschicken gilt. Die Optionen lauten a) Ja, ich bin damit einverstanden / b) Ja, ich bin einverstanden, brauche aber technischen Support.
Das Internet birgt zweifelsohne grosse Risiken und es ist wohl eine der grossen Aufgaben unserer Generation, einen Gebrauch zu propagieren und zu vermitteln, der die Vorzüge in den Vordergrund stellt und einen Umgang zu ermöglichen, der sowohl im Bezug auf die Berufsausübung als auch - im weltlichen wie im religiösen - auf umfangreiche und diversifizierte Informationsbeschaffung abzielt.
Freie Informationsbeschaffung gehören für viele zu unerlässlichen Mitteln in ihrem täglichen Leben und für viele sogar zu einem inzwischen kaum mehr wegzudenkenden Mittel für jüdische Studien. Von der Demokratie hingegen profitieren wir hier alle. Wir haben der freiheitlichen Volksherrschaft unter anderem zu verdanken, dass wir unsere Religion frei wählen und vor allem ausüben dürfen. In totalitären Regimen hingegen kommt es zu einer Zensur des Wissens. Wissen wird darin als schädlich angesehen und die Bürger als unmündig, eine gesunde Unterscheidung zu treffen, was für sie gut ist und was nicht.
Ich kann es mir kaum verkneifen, vor allem auf die Optionen hinzuweisen, welche den Eltern offenstehen: Ja oder ja. Antidemokratische staatliche Wahlprozedere der Vergangenheit stossen einem in eklatanter Weise in der Erinnerung auf.
In diesem Sinne: Gute Besserung!
PS: Dändel, zufrieden?
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Gonzalez Tripolensis
um
18:19
1 Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, anti-system, Gazno?, Inyanei de Yuma
Firlefanz, Römertopf-Hunde und saftige Ohrfeigen
Zürich Nord am Sonntag Morgen natürlich die ideale Destination, um der Gentilen neuste Freizeitbeschäftigungen spazieren führen, nämlich Hunde, die gerade so gross sind, dass sie auf einen Shishlik oder in einen Römertopf passen, womöglich auch noch mit einem verzierenden Tennisball im Genick.
Jedenfalls fand man sich in der Garderobe, etwas ältere Semester wie Flügelflitzer Ferrone, den neuen Blickredaktor Ebbenstayn, Rosslunge Petiholz und der ewigheutige Libero Vo-Gott. Letzterer wurde jedoch inzwischen in der Stammformation von einem Dear Israeli Brother verdrängt, dessen Unerschrockenheit und Substanz vor allem in der ersten Halbzeit für grosse Sicherheit in der Defensive sorgte. Man lag wie so oft in den ersten 15 Minuten arg in Bedrängnis, Pfostenschuss gegen uns, dann das obligate 0:1 auf Weitschuss der Italiener (wohlbemerkt mit den eng-homophilen Kappa-Leibchen der Italianim). Daraufhin wachten die Haguahner aber auf, erzielten zuerst den gerechtfertigten Ausgleich, den offsidehalber (4 Meter, kännsch) eklatanten Führungstreffer und dann noch auf dem kurzen Winkel auch noch gleich den weiteren Treffer durch den Hattrickschützen Karanowitsch.
In der Pause wurde fast ein Fertiggrill angezündet (der Hund schmürzelte schon so schön in der Sonne), so gut war die Stimmung, es gab Divrei Torah zu den neuen orthodox-zionistischen Revolutionsplänen in Israel. Mit dem Wiederanpfiff war es aber ziemlich drastisch vorbei mit der Herrlichkeit. Nach Ausschöpfung des Haguah-Wechselkontingents sank das Laufpensum der Blauen und damit wurde man ein erstes Mal nach weitem Pass in die Tiefe zweimal in Zweikämpfen geschlagen, worauf Inter Zurigo ein erstes Mal buchen konnte und Mitte der zweiten Hälfte auf 2:3 heran kam. Weiter kam Haguah zu Entlastungsangriffen, welche teils aber überhastet oder zu wenig konsequent ausgeführt wurden. Im direkten Gegenzug eines solchen erzielten die Azzurren dann in der 84. Minute den Ausgleich nach wiederum unglücklichem Ausgang eines Zweikampfs an der Strafraumgrenze. Und schliesslich kam es wie es kommen musste und kurz vor Abpfiff, sozusagen in der 93. Minute (kännsch?), nach einem Hakoah-Konter und einem Gegenzug der Interisti konnte man wiederum nach Zweikampf an der Strafraumgrenze abziehen und den Siegestreffer zum 4:3 erzielen. Bei den Hakoahnern blieb nach einer guten Spielstunde und gutem Aufbau die Ernüchterung, ohne Punkteausbeute aus dem Norden abziehen zu müssen. Insgesamt spielt der FC Hakoah aber seit verschiedenen Wochen Fussball, wie er in keiner Weise mit der Hinrunde vergleichbar ist. Das Team ist im Umbruch, der Frühling und die nahende EM lassen ungeahnte Hormonschübe zu. In diesem Sinne verabschiedet sich Euer treue Korrespondent der 5.-Liga-Provinzplätze wieder.
In elender Treue
Euer Schorsch Möckli
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Gonzalez Tripolensis
um
17:55
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Divrei Chassidim
Labels: 13.05., AGL, golaco, nef-zu-inter, Wers glaubt...
Montag, 5. Mai 2008
Menschen, Tiere, Sensationen
Verehrte Leserschaft, es trug sich dieses Wochenende unglaubliches auf den heiligen Sportplätzen zu Buchlern zu. Der Fussballklub eurer Herzen, der FC Haguah hat nach einer dramatischen Aufholjagd seine Serie der Ungeschlagenheit um ein weiteres Spiel verlängern können. Gegner war dieses mal Barcelona, nicht die Grossen, sondern der lokale Ableger. Der Gegner ist der direkte Konkurrent um den fünften Platz, ein Sieg würde den Abstand auf einen Punkt schrumpfen lassen. Leider kam es in der ersten Halbzeit anders, total anders. Der Gegner agierte abgeklärter vor dem Tor, besser harmonierend und wacher in den Zweikämpfen, was Sie zu einer komfortablen zwei Tore Führung ummünzen konnten. Nicht das der FC Haguah keine Chancen hatte oder schlechter war, es fehlte aber die letzte Konsequenz in den Zweikämpfen und vor dem Tor, die vorhandenen Chancen konnten nicht verwertet werden. Nach der Pause ging es leider im gleichen Stil weiter, und nach einem Steilpass, bei dem David V. seine Schnelligkeit oder auch nicht, unter Beweis stellen konnte stand es 3-0. Man musste das schlimmste befürchten, als dann aus dem Nichts auch noch ein Penalty gegen den FC Haguah gepfiffen wurde. Doch es gehen auch in diesen schweren Tagen noch Zeichen und Wunder, der Goalie Guysolino konnte den Penalty abwehren. Fast im Gegenzug konnte der neuste Transfer aus Israel unten, Yigal G., eine Freistoss direkt verwandeln. Die Arbeit von Churban Brünzel scheint sich langsam Auszuzahlen, da derselbe Spieler auch noch einen Penalty verwandelte. Das Spiel nahm eine nicht mehr geglaubte Wende, das berühmte und oft erhoffte Momentum lag auf der Seite des FC Haguah, der Gegner lag in den Seilen um Vergebung bittend, aber wir kannten kein Erbarmen. Mit dem nächsten Angriff konnte auf 3-3 ausgeglichen werden. Ein Sieg lag in der Luft, die Spannung war mit den Händen zu greifen. Mit dem schönsten Angriff der Partie, Ernesto "Il leprotto" F. ging steil über links, spielte eine klugen Pass in die Mitte, wo der kleine blonde Deutsche auf den völlig freistehenden Nillenstein spielen konnte, der nur noch einzuschieben brauchte. 4-3, eine unglaubliche Aufholjagd. Der Gegner, moralisch am Boden, konnte nicht mehr reagieren. Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte dieser Saison, das Wort Aufstieg geistert wieder durch die Kabine. Wer weiss.....
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Lino
um
18:15
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Divrei Chassidim
Dienstag, 22. April 2008
Kol dichfin
Ay freilichen Peissech, ich hoffe ihr habt alle gut gebaut, apropos. Ich möchte der verehrten Leserschaft des Blog eures Vertrauens einen neuen Mitarbeiter in der Propaganda Abteilung präsentieren, verantwortlich für das Inland Ressort und den FC Haguah, Schorsch Möckli. Zum Einstand konnte er gleich vor der Meisterschaftspause ein Interview mit dem Penaltykönig Her Majesty führen, welcher den FC Haguah zu Ruhm und Ehre geführt hat. Die Saison des FC Haguah ist bis zum jetzigen Zeitpunkt ungewöhnlich erfolgreich verlaufen, ungeschlagen kann man in die zweiwöchige Pause gehen. Laut unbestätigten Gerüchten sollen sogar gezielte Verstärkungen in der laufenden Rückrunde getan werden, Churban Brünzel wurde dazu in alle Herren Länder geschickt, leider wurde ein Transfer des Aserbaidschanischen Torschützenkönigs in letzter Minute verhindert, Churabn Brünzel bleibt da aber dran, alles weiter wie immer im Blog eures Vertrauens.
- Schorsch Möckli: Die erste Halbzeit von draussen miterlebt, haben die Adduktoren gezwickt?
Her Majesty: Diesmal waren es glücklicherweise nicht die Aduktoren, bei denen grösste Vorsicht geboten ist. Vielmehr machte mir ein abgebrochener Fingernagel zu schaffen, der beim Einkleben von Paninibildli in Mitleidenschaft gezogen wurde.
- Eine eindrückliche Leistung des Haguah, Erklärungen dafür?
Es ist bemerkenswert, wie der FCH zurzeit als Kollektiv auftritt. V.a. in der Defensive manifestiert sich, wie das harmonische Zusammenspiel zwischen jung und alt, religiös und sekulär, fussballerisch begabt und debil, funktioniert. In über 180 Minuten wurde kein Gegentreffer aus dem laufenden Spiel heraus erzielt.
- Bist du froh um die Pause nach dieser Englischen Woche?
In der Tat, die Englische Woche war hart. Wider Erwarten haben wir uns allerdings gut aus der Affäre gezogen, auch weil wir wussten mit unseren Kräften haushälterisch umzugehen. So hat das gesamte Mittelfeld jeweils am der 60. Minute bereits damit begonnen Kräfte für das nächste Spiel zu sparen.
- Hat die Anwesenheit von Beni W. etwas zu der guten Leistung beigesteuert?
Absolut, seine Masse haben mich angespornt, ständig in Bewegung zu bleiben.
- Carlos S., eine Verstärkung oder ein Fehltransfer?
Sicher eine Verstärkung, er versteht es den Ball zu verteidigen und die Offensive zu bedienen. Seine für's Abendspiel verwendete Skiausrüstung haben allerdings meine Bauchmuskeln doch eher strapaziert.
- Wie siehst du die weitere Entwicklung der Mannschaft?
Es wird wohl eine grosse Herausforderung sein, das Momentum der letzten Spiele auch in den kommenden Wochen auszunützen.
Wir bedanken uns ganz herzlich und wünschen der ganzen Mischpoche viel Masel und Broche, apropos...
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Lino
um
10:04
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Divrei Chassidim
Montag, 14. April 2008
Dies und das
Tag allerseits, das Interview/Bericht über die sensationellen Leistungen des Haguah ist noch in Bearbeitung, entschuldigt die Verzögerung. Ich möchte ein paar Dinge loswerden, die mir doch seit längerem auf der Leber liegen.
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Lino
um
18:15
2
Divrei Chassidim
Samstag, 12. April 2008
Nachruf auf das Restaurant Schalom - Good night Schalom and good luck!
1. Sauce Café de Paris
Wie kann man heute noch ohne der damals mindestens wöchentlichen Sauce Café de Paris (und ich spreche nicht von der vorgegenwärtigen Adaption, welche mehr nach Parvebutter über einem Salbeibrösmeli schmeckte!) auch nur existieren! Eine Kreation eines Genies aus der Küche Chajim's, ein Substrat, das den Anblick eines Unfalls der Exxon Valdez hatte, in der Folge bis zur Unkenntlichkeit wohl gebleicht und endlich durch eine satte Gewürzration gezogen wurde. Wie oft nur hatte man dank ihr das Gefühl, man habe davor noch nie einen ähnlichen Hängebauch gefühlt und getragen? Was bedeutete schon der Hamburger neben diesem Saucenglück, was die damals noch als solche benennenswerten Pommes Frites? Hach, Zeiten, Hach Paris...!
2. Das Interieur (früher)
Es gibt Blumenabteilungen schwedischer Möbeleinrichtungen, die noch eher nach Plastik aussehen als das Dekorationsmaterial der Dreissiger Jahre des altehrwürdigen Schaloms. Unter der damaligen Führung noch erschien ein Artikel im Züritipp, bei der Verfassung des welchen der Autor wohl sehr philosemitisch gestimmt war und seltsamerweise nichts über die (vormals) weisslichen Plättchenwände, den feinstaubbelasteten (der Sommer kommt wieder, daher rechtzeitig unsere Warnung für Ihre Gesundheit!) Filzteppich und eben diesen Plastikpflanzen mitten im Restaurant schrieb (Zitat "Interieur eines Hotelspeisebetriebs"), welche die Durchsicht zwischen den zwei Teilen fast verunmöglichte und den Charme eines US-Vorstadt-Bistros vermittelte. Bei Abgabe des Restaurants von Van Djik wurde hier noch einmal Hand angesetzt, aber der Charme dieser Plastikpflanzen bleibt unvergessen. Und jede übergrosse Synthetikpflanze mit Kügelchen wird mich an das Schalom erinnern. Für immer und ewig.
3. Herr Kutch
Lieber Herr Kutch, ich habe keine Ahnung, wie man Ihren Namen schreibt, ich bin jedoch sicher, Sie verzeihen mir diese Nachlässigkeit. Was wäre das Schalom ohne Sie gewesen. In den letzten Zeiten sah ich sie gar nicht mehr. Vielleicht wurde Ihnen nahegelegen, den Betrieb zu verlassen, vielleicht fielen sie der Rauchfrei-Politik Europas und Zürichs zum Opfer. Vielleicht besuchte ich am Ende aber den Laden auch nicht mehr regelmässig genug, um ihre Anwesenheit ein letztes Mal zu gegenwärtigen und ihr roh-herzliches "Mein lieber Freund" zu erwidern. Jedenfalls wusste niemand besser, was für die Kundschaft zu bestellen war und vor allem, was für ein Automobil sie fuhr. Niemand anders hätte besser als Werbemodell für altgediente Mercedes-Limousinen dienen können, niemanden sonst hätte man sich besser als Grossstadt-Charakterdarsteller von Jim Jarmusch vorgestellt. Niemand adaptierte den Gesichtsausdruck der jüdischen Hausfrau beim Anblick der ewiggestrigen und -selbigen Schnorrern köstlicher und servierte ihnen mit einem Mundwinkel-Grinsen in der Folge die gestrige Tagessuppe. Und vor allem: Niemand schaute einem bei ICZ-Empfängen direkter in die Augen und füllte das Schnappsglas nach der Einschätzung des Füllvermögens des Bedienten unrealistischer... Ich bin sicher, Sie haben einen gesunden Weg aus der ICZ gefunden und fristen nun Ihren wohlverdienten Lebensabend irgendwo an der Adriaküste und erzählen dort Anekdoten über die jüdische Kundschaft Zürichs in ihren skurrilsten und surrealsten Auswüchsen.
4. Frau Lerch und Jasmin
Aufgrund der Ausdehnung dieses Postings sei nur auf zwei weitere Charaktere hingewiesen, welche ebenfalls bei einem Nachruf auf das Schalom nicht ausbleiben dürfen. Einerseits war da der Charakter, der sich so liebevoll um die Kunden kümmerte und versuchte, sich alle namentlich zu merken: Frau Lerch, eine Frau, deren Schürze, runden Brille und Löckchen kaum eher an das Äussere einer Grossmutter hätte erinnern können. Und andererseits war Jasmin, Schürzenjäger sondergleichen und Neffe, Schwiegersohn und Stiefzwilling von Herrn Kutch.
Alle sie werden wir vermissen und hoffen, dass sie gut aufgehoben sind. Wie auch immer die Geschichte endet: Es ist unvorstellbar, in dieser Stadt auf ein fleischiges, koscheres Restaurant verzichten zu müssen. Ca. 7'000 Juden leben in dieser Stadt, eine Grösse, wo man sich kaum vorstellen kann, auf ein qualitativ ansprechendes Restaurant verzichten zu müssen. Man hofft, die Verantwortlichen finden bald eine Lösung, welche eher anspricht wie die unbefriedigende Zwischenlösung. Auf jetzt!
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Gonzalez Tripolensis
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21:52
1 Divrei Chassidim
Labels: anti-system, Gazno?, Gourmessa, Koscher Guerilla, Nachruf
Donnerstag, 10. April 2008
Geld statt Tradition
Man kann mich gerne als 80-jährigen Schwelger-in-alten-Zeiten oder Nostalgiker bezeichnen. Aber das aktuelle Heft zum Sammeln der Panini-Bildli ist der absolute Hohn. Natürlich bin auch ich heute früh gleich zuschlagen gegangen. dass das heft 2 Franken kostet ist ja schon normal. Man erinnere aber daran, dass es früher nicht nur gratis war, sondern auch noch gleich 4 gratis Bildli drin hatte (und zwar immer die selben, um ein Heftli-Horten zu vermeiden). Aber der Inhalt des diesjährigen Heftes ist eine bodenlose Frechheit.
Hier einige Eindrücke:
1. Frechheit, dass die Bildli nicht überall gleich viel kosten. Cool für Denner Kunden, dass sie dort nur 80 Rappen kosten. Aber warum geht denn das nicht überall? (Dass dicounter nun tiefere preise verlangen dürfen ist auch zumindest fragwürdig.) Denn der Preis ist mittlerweile eh viel zu hoch. 1 Franken für mittlerweile nur noch 5 Bildli (früher waren's 6 für 60 Rappen. Also genau die Hälfte pro Bildli). Frech von denen, die's verlangen und dumm von uns, die's bezahlen.
2. Das ganze Heft ist eine einzige Frecheit:
- Jede Stadt hat eine Doppel-Bild für die Stadt und ein Doppel-Bild für das Stadion: gibt 4 (!) Bilder. Früher war es ein Bild pro Stadion und damit basta. Macht fÈr dieses Heft ein Plus von 3x16 Bildli. Also 48 Blidli mehr).
- Jedes Land hat neben dem Wappen noch ein pseudo wichtiges Euro-Zeichen-und-Land-Namen-Bildli. Dieses ist aussagelos und bringt einfach so noch 16 Bildli mehr ins Heft.
- Jedes land hat ein Mannschaftsbild, das aus vier (!) Teilen besteht. Auch das war früher meist ein einziges Bild (macht ein weiteres künstliches plus von 3x16 Bildli. Also gleich noch mal 48 mehr).
- Und dann noch dieser "in aktion" Seich. Einfach nochmal über 60 Bildli. Und das schlimmste daran: da hat man den Barnetta im Päckli. Und dann ist aber nur der von hinten im Heft. Und auf die vollständige Mannschaft mus man weiter warten.
- Ganz abgesehen von diesem Poster mit den schweizer spielern. Jetzt muss man die schweizer Nati 2 Mal sammeln. Und einen Teil der Apieler eben sogar 3 Mal (!). Und die Wahl hat man ja nicht, da diese Bildli in den normalen Päckli drin sind.
Alles in allem macht das ein künstliches plus von rund 150 Bildli, die einfach unnötigerweise ins Heft eingefügt wurden. Es ist ja schön, dass die Schweizer mit 300 Mio verkauften Bildli während der WM 2006 Weltmeister im sammeln wurden. Aber da wäre ja wohl eine Belohnung angebracht gewesen und nicht eine Bestrafung der treuen sammler.
Und unter dem Strich darf man nicht vergessen, dass es sich ja vor allem um kleine Kinder handelt, denen das Geld aus der Tasche gezogen wird (auch wenn's meist die Eltern bezahlen). Kommt noch der soziale Druck dazu, der die Eltern unter Umständen zwingt, in die Taschen zu greifen. Und das halt leider auch, wenn sie nicht so gut bei Kasse sind.
Schade schade, dass sich Panini dafür hingegeben hat und sich dem Geld mehr zugetan fühlt als der Fairness gegenüber Sammlern und kleinen Kindern.
Sektion trotzdem sammeln (auch die, deren Idee es nicht war)
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el tigre numero uno_
um
15:33
0
Divrei Chassidim
HEXENJAGD
Wir sind wieder einmal soweit. Die Schweiz hat den Wahlerfolg der SVP vom vergangenen Herbst immer noch nicht verdaut. Anstatt sich an den Erfolgsfaktoren der SVP zu orientieren, wird konstant Neidpolitik betrieben. Die pseudo- und Möchtegern Staatsmänner, die nie müde werden die Rückkehr zur Sachpolitik zu fordern, nehmen jede Möglichkeit wahr, der SVP eine Hexenjagd, anti-demokratisches und frauenfeindliches Verhalten zu unterstellen.
Wenn hier jemand in einer Hexenjagd verfolg wird, ist das einzig und allein die SVP.
Der Grund: Sie kommt beim Volk an; anders als die abgehobenen, arroganten und realitätsfremden (auch als bürgerlich bezeichnete) Parteien FDP und CVP, erkennt man dei der SVP einen strammen Kurs und eine klares Profil. Bei den letzten vier kantonalen Wahlen konnte sie weitere sensationelle Erfolge verzeichnen. Man kann zwar versuchen anhand von Märchen- Statistiken diese Wahlerfolge zu relativieren; Fakt ist die SVP legte erneut massiv zu.
Zur Widmer-Schlumpfine Geschichte. Der Vorwurf an die SVP lautet:
Widmer-Schlumpf sein demokratisch gewählt worden, man solle sie endlich in Ruhe lassen.
Inwiefern die Nichtwahl von Ex-BR Blocher den Willen des Souveräns missachtete, wurde in diesem Forum bereits ausführlich diskutiert.
1) Der Wähler wählt die SVP wegen ihres klaren Profils, sonst könnte man auch die FDP wählen, die steht nämlich für alles Mögliche.
2) Die SVP toleriert sehr wohl Andersdenkende. Peter Spuhler sprach sich offen für die Personenfreizügigkeit aus, Ulrich Giezendanner forderte einen anderen Stil beim politisieren, andere prominente SVP Köpfe sprechen sich gegen die Minarettverbotsinitiative aus.
3) Eine Politikerin, die in der Energiepolitik, Steuerpolitik, Ausländerpolitik und anderen Kernthemen der SVP an der Parteilinie vorbeipolitisiert hat schlicht und einfach in diesem Verein nichts verloren. Diese Frau bezeichnet sich als waschechte SVPlerin, um von der Parteistärke zu profitieren. Sie nimmt dann an einem Komplott teil und hilft dem politischen Erzfeind die Nummer eins der SVP abzuwählen(!!!). Man stelle sich vor ein FCZler wird mit einer GC oder Basel Wimpel gesichtet. Ist so ein Fan glaubwürdig? Würde man einen solchen "Fan" in der Zürcher Verwaltungsrat wählen? Die Antwort kennen wir alle, ohne dass wir uns als Populisten, Faschisten oder gar Rassisten bezeichnen würden.
4) Evelyn Widmer-Schlupf hat ihre persönlichen Ambitionen vor die Interessen ihrer Partei gestellt und ihr dabei massiv geschadet. Sie ist mit den Gegnern ins Bett gestiegen und hat daher m.E. nichts mehr in der SVP verloren. Sie lügte ihren eingenen Parteipräsidenten an.
5) Ein Wort zu Madame Wyss(SP) und Herrn Darbellay (CVP). Frau Widmer-Schlumpf hat diesen beiden Politiker zu einem gigantischen Triumph verholfen. Sie hat die ganze Blocher-Abwahl erst ermöglicht. Anstatt sich ihr gegenüber ewig dankbar zu zeigen, plaudern sie Details in die Fernsehkameras, die letzten Endes Frau Widmer-Schlumpfs Lügen entlarven. Solche Freunde möchte man haben.
6) Ein Wort zu Sämi Schmied. Er hat Widmer-Schlumpf zur Annahme der Wahl ermutig, sie unterstützt und gefördert. Und wo ist er jetzt? Nach einer Woche eine kleine bescheidene Stellungnahme in Radio. En riiiise Siech de Sämi. Auch auf ihn als Freund könnte ich gerne verzichten.
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Anonym
um
15:04
1 Divrei Chassidim
Mittwoch, 9. April 2008
noch einmal, und ich.....
also wenn paddy kälin noch einmal einen der folgenden ausdrücke verwendet, dann gibt's eine katastrophe. dann heisst's dann im blick: "bub (24) ginggt gegen sf-sprot redaktor".
also hier die verbotenen ausdrücke:
oho!!
denkste!!
pustekuchen!!
und hier der schlimmste ausdruck: DING DONG!!!
und wer mit so einem schwiegermami-smile daherkommt, der sollte den muul nicht so weit aufreissen:
leider ist dieser schönling auch noch auf dem vormarsch, darf er doch immerhin sogar sport aktuell moderieren. aber in einer tv-anstalt wo bernhardiner turnschuh noch immer am start ist und die heim-euro kommentieren darf, da kann man wohl leider auch nicht mehr erwarten.
sektion fussbalsender für die schweiz
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el tigre numero uno_
um
22:48
0
Divrei Chassidim
Sonntag, 6. April 2008
Die Grenzen von Kibbud Av VaEm
Vor ein paar Monaten machte in der JBlog-Sphäre eine Berichte-Serie die Runde, worin von den meist unangesprochenen Überschneidungspunkten zwischen der Ultra-Orthodoxie und Jugend als Opfer von sexueller oder körperlicher Gewalt die Rede war (Google findet relevante Texte unter Eingabe der entsprechenden Suchbegriffe in den Hunderttausenden). Unter anderem fand sich dabei die Aussage eines Sozialarbeiters eines Zentrums für Kinderopfer häuslicher Gewalt in Israel, welcher aussagte, auffallend viele der bei ihm Unterschlupf findenden Kinder entstammten orthodoxen Kreisen.
Letzte Woche fand sich auf www.nrg.co.il eine entsprechende Anfrage einer inzwischen erwachsenen, laizistischen Frau, ob die Verpflichtung der mütterlichen und väterlichen Ehrerweisung auch bestehe, wenn der betreffende Elternteil sich in physischer und psychischer Gewalt gegenüber Kindern - oder wie in ihrem Fall auch der Kindsmutter - übe. Die Gewaltsausübung erfolgte bemerkenswerterweise im betroffenen Fall auch durch verbale Impertinenzien. Rav Yuval Sherlo, Rosh Yeshiva der Hesder-Yeshiva von Petach Tikva hat hierauf eine Antwort verfasst, in welcher er (gekürzt und in freier Übersetzung) Folgendes äusserte:
Es schmerzt auch uns, Deinen Schilderungen zu folgen und diese zu lesen. Leider sprechen wir hier von einer sehr verbreiteten Realität, welche sehr schwierig zu behandeln ist. Allgemein ist in Familiensachen sehr sorgfältig und vorsichtig vorzugehen, um einerseits Beteiligte nicht zu verletzen und auf der anderen Seite sich selbst nicht aufzugeben.
Eines der ersten halachischen Prinzipe lautet "Das Deinige geht jedem anderen vor". Dies mag sehr egoistisch tönen. Wir werden einerseits dazu erzogen, gegenüber anderen immer Gutes zu tun (Gmilut Chassadim) und uns gegenüber der Aussenwelt zu öffnen. Vorher aber liegt es an uns, die eigene Identität und Einheit zu stärken.
Deshalb ist es auch nicht als Deine Pflicht zu betrachten, einen Prozess von Erniedrigung und Peinigungen zu durchgehen. Auch wenn es um Kibbud Av Vaem geht und Deine Situation es nicht ermöglicht, dieses allzu wichtige Prinzip anzuwenden: Du bist in diesem Fall nicht dazu verpflichtet. Es ist auf anderer Seite wichtig, dass Du - unter der angebotenen Hilfe Deiner Kinder - Deiner Mutter die notwendige Unterstützung anbieten kannst. Du kannst Deinem Vater Bedingungen für Deine Besuchabstattungen im elterlichen Haus auferlegen. Du kannst Deine Mutter - und ausschliesslich sie - einladen, vermehrt Zeit bei Dir zu Hause zu verbringen.
Auch wenn Dir dieser Weg vielleicht beschwerlich scheint - Du würdest das Richtige tun. Oftmals ist es gerade eine verstärkte Wirbelsäule und eine Abstützung auf das Prinzip von "Deines vor den Anderen", welches Dir die notwendige Kraft verleiht, Dein eigenes Gebiet, Deine Unabhängigkeit und die Kraft Deiner Eigenheit abzustecken. Du sollst diesen Weg begehen und ich glaube, so tust Du das Beste.
Viele von uns erinnern sich vielleicht an die narrativen Bände "Auf den Wegen unserer Weisen", wo u. a. die beispielhafte Erzählung zu finden war, nach welcher ein Rabbi einmal seine Mutter auf seinen Handflächen nach Hause gehen liess, weil ihr die Schuhe kaputt gegangen waren. Die Unterscheidung zu den obig geschilderten Umständen ist wohl nicht in allen Fällen sehr einfach und wahrscheinlich ist der von Rav Sherlo angezeigte Weg nicht unumstritten. Die dogmatische Erkenntnis, vorerst auf die eigene Gesundheit zu achten, bevor Gmilut Chassadim geübt wird, ist sicher ein Schritt.
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Gonzalez Tripolensis
um
11:15
0
Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, Gid Hanashe, Gueti Frag, Inyanei de Yuma
Mittwoch, 2. April 2008
etwas andere gelüste (401. POST!)
wie versprochen stelle ich hier das video von max mosely rein. abgesehen von den deutschen befeheln (nach ca. 1:00 min) ist mir noch was ganz schlimmes aufgefallen. bei minute 0:25 kontrolliert die "aufseherin" den "häftling" doch tatsächlich nach läusen. ganz schlimm. und dazu gleich noch eine frage: für wen ist das geil? für sie? für ihn? für die läuse?
egal. hier das video
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el tigre numero uno_
um
11:12
0
Divrei Chassidim
Dienstag, 1. April 2008
Aprilbericht von der Front
Ich schreibe Dir mitten aus den schweren Gefechten an der Grenze. Das Leben da ist saumässig schwer. Mitunter etabliert sich sogar ein gewisses linguistisches Verständnis für die lokalen Gaumenschwellungen, welche zu doch noch meist unverständlichem Sprachgebrauch führen. Schleitheim und das Reiat bleiben aber immer noch Festungen der Helvetischen Alpenburg. Von meinem Wachturm aus habe ich immer noch ein hervorragende Übersicht über die Weiten Germaniens und führe da Buch über deren Bewegungen, Truppenverschiebungen und Schachmanöver. Alles wird minutiös rapportiert, wir leisten unseren Dienst - in Kollaboration mit dem Steuervogt - sehr gewissenhaft.
Gegenwärtig werden wir aber auch - und hier erfolgt ein fliegender Wechsel in die Tagesaktualität - durch die vorgegenwärtigsten Schlagzeilen von unserem Freund Mösli von der Karrosseriemeisterschaft F1 eingeholt, dessen Frühlingsgefühle sich so manifestieren mussten, indem er als Scherge verkleidet Schnauzparolen seinen extensiven und fürstlich bestechlichen Konkubinats-Schauspielerinnen entgegenölte und mit ihnen Nazi-Fangis spielen musste.
In kaum vorstellbarer Provision haben Aussenminister Guysolino und meine Wenigkeit vor unlangen Wochen noch eine Episode des Literaturclubs (u.a. mit unserem Prototyp-JLiteraten und Visionär Chügel) des Schweizer Fernsehen absorbiert, wo eben noch von den neusten Erzeugnissen des zeitgenössischen Lesens diskutiert wurde und das Schaffen von Jonathan Littell und seinem Roman über einen homosexuellen SS-Offizier und seine perverse Impressionen aus dem Holocaust diskutiert wurde. Die sexuelle Unterdrückung werde im Buch dabei als Motor genommen für die exzessive Brutalität, welche im Buch Les Bienveillantes beschrieben wird.
Es wirkt im Falle von Max Mosley für einen Standard-Füdlibürger wohl schon sehr befremdlich, wie man körperliche Anziehung mit Völkermord assoziieren und dabei das höchste aller Gefühle empfinden kann. Zwei Gebiete, welche sich in den Augen der Gesellschaft so kontrastieren. Ist das die Art, wie eine zweite Generation danach sich mit der Thematik auseinanderzusetzen hat? Gehört dies zum emotionalen Verarbeitungsprozess der Vergangenheit?
Muss andererseits die volle Brutalität des Krieges minutiös portraitiert werden, damit man humanitäre Greuel nachvollziehen kann?
Wenn dem wirklich so ist, sind die Fragen nach den Gründen dieser Entwicklung angebracht.
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Gonzalez Tripolensis
um
23:23
0
Divrei Chassidim
Labels: Gazno?, Gueti Frag, Inyanei de Yuma, Polnisches Frischfleisch
April, April!
Verehrtes Publikum, nachdem der FC Haguah am Wochenende die ersten drei punkte eingefahren hat, konnte Churban Brünzel ein Interview mit dem Startrainer Grünbert führen, welcher dem Match beigewohnt hat.
CB: Tolle Leistung auf dem Platz und von den Rängen, wie gross war der Einfluss der zahlreichen Fans auf den Erfolg?
Vielleicht hat aber die Ankündigung der Hasigkeit bereits beflügelt. Einer der "Kumpels" war allerdings bereits früher dort, vielleicht hat er den Unterschied ausgemacht.
Als ehemaliger Coach, hat sich dein Nachfolger bewährt oder hättest du anders Aufgestellt?
Unter meiner kurzen Amtstätigkeit, war es mir nicht vergönnt, ein Training oder ein Spiel mit genügend Spielern durchzuführen. So möchte ich meine Kritikpunkte nicht als ehemaliger Coach sondern als Zuschauer platzieren:
- Martin F. war ein Totalausfall, den könnten man auch erst kurz vor Schluss für die Statistik bringen.
- Johann S.bemüht, aber mit zu wenig Übersicht. Wäre wohl am Flügel besser eingesetzt als halbzentral. Beim secklen geht die Aerodynamik ein wenig verloren, da der Kopf jeweils dem Körper um einen halben Meter voraus ist. Zur Optimierung verweise ich allerdings auf den Fragensteller.
-Nillenst. kommt als Mittelfeldspieler besser zur Geltung als im Sturm. Habe ihm nach einem schönen Pass auf Nechunjarsch ein Kompliment auf das Spielfeld gerufen. Uenen möps konnte ihn angeblich am Zürichberg direkt ims Muul nehmen.
-Der linke Aussenverteidigter, auch Lino der Schreckliche genannt, könnnte noch ein wenig mehr Akzente nach vorne setzen (jaja apropos), sozusagen Druck von hinten (apropos). Sonst geschickte und effektive Nominationen.
Ist der Aufstieg noch realistisch?
Der Aufstieg wird wohl frühestens am nächsten Jom Kiper stattfinden. Aber für nächste Saison hat es noch Spatzung.
Hat die Glühbirne geblendet?
Die Glühbirne...Da Spielbeginn nur knapp 40 Stunden nach Schabes- bzw. Mitzwebeginn war, hielt sich der Glanz und die Blendung in Grenzen, auf Grund reger Benutzung.
Starstürmer Nechunja H. mit einer tollen Leistung, erste Scouts wurden auf der Tribüne gesichtet, hat er eine grosse Zukunft vor sich?
Nechunjarsch kommt ganz ganz digg. Der war ja Alleinunterhalter in der Offensive. Super Ballbehandlung bei unglaublichem Tempo. Grosses Potential ist vorhanden, doch stellt sich die Frage, wie gut er sein Potential im Tabellenmittelfeld der fünften Liga ausschöpfen kann. Ich möchte ja keine Wechselgerüchte heraufbeschwören, doch könnte dieser Jüngling gut und gerne auch ein oder zwei Ligen höher weitersaugen.
Nächste Woche wird das Comeback von Carlos S. erwartet, ist er die erhoffte Verstärkung?
Die fünfte Liga ist ja bekannt als Holzer und Fighterliga. Ein Künstler wie Carlos S. wird es sicher nicht leicht haben, sich gegen die gestreckten Beine durchzusetzen, doch lasse ich mich gerne eines Besseren belehren. Ein Künstler im Team, kann natürlich auch mit wenigen gelungenen Aktionen massgebend zur Kreativität beitragen...Man erinnere sich an den rauchenden Pizzabäcker David B. Bin gespannt!
Kann man von dir auch auf ein Comeback hoffen?
Nach längerer Zeit habe ich mich gestern wieder mal in das Rund der Buchlern begeben. Die Lust bei diesem Kaiserwetter mitzuspielen war natürlich wie jedes Mal wenn ich als Zuschauer dabei bin, enorm! Doch gleichzeitig wie ich mir vorstelle wieder auf dem Platz zu stehen, betrachte ich erste Grätschen, Knie-an-Knie Schläge, versteckte Fouls etc. und muss daher bei meinem Entscheid bleiben.
Vorerst ist also nicht mit einem Comeback zu rechnen.
Wo ist Pluz?
Diese Frage stelle ich mir fast täglich wieder von neuem. Das letzte Mal wurde er in Jaffo bei einem arabischen Bsomimverkäufer als Handlanger fungierend (apropos Funghi) gesichtet. Ich bitte die Leserschaft um Hinweise über den Aufenthaltsort des Pluschnigs!
Da gibt es nichts mehr hinzuzufügen, toitoi ihnen und uns allen, ein saubere halleluja!
LÖSCH!!!
Textowiert durch
Lino
um
08:30
1 Divrei Chassidim
