Für all diejenigen, welche sich angesichts der letzten CL-Leistung gegen Marseille gefragt haben, ob wir jemals besser ausgesehen haben, rufen wir die grossartige Leistung vor zwei Wochen wieder in Erinnerung. Und noch etwas grossartiger ist sogar die Entdeckung dieser Kommentatorenlegende. Würd ja nicht verwundern, wenn da ein Paramedic jeweils in Griffnähe beordert wird...
Sonntag, 25. Oktober 2009
Paaaaalo, noooooo! Ma non è possibile!!!
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Gonzalez Tripolensis
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22:33
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Divrei Chassidim
Labels: 13.05., 24.05., Wer bisch dänn Du?, Youtube
Montag, 19. Oktober 2009
Taktikstunde mit Onkel Lino (1): Milan - Roma
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Lino
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20:59
1 Divrei Chassidim
Sonntag, 18. Oktober 2009
Tauschmodell: Vatikan gegen Pussies!
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Warzenschnuffel
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23:04
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Divrei Chassidim
Labels: anti-system, gute_besserung, Youtube
Dienstag, 13. Oktober 2009
Wie schüttle ich meinen Lulav ?
Numero uno ist vor allem aufgrund seiner Theorien interessant. Chalav Israel gibt grosse Hände. Gut, die Gangster-Lulav-Schüttelmethode ist auch nicht von schlechten Eltern.
Hier hingegen fällt vor allem die Akribie und die Metrik des Schütteln auf. Als wär er selbst aus einem Notenheft herausgeschüttelt worden. Mit der Zeit wird der Clip langweilig, genau deshalb in einem zweiten Schub aber auch wieder ulkig.
Und dann hätten wir noch einen Beitrag, der zwar nix mit Sukkes oder Lulavim zu tun hat, aber dem hat jemand als Säugling sonstwie die Milch zu fest geschüttelt. Zuschauen allein macht schon schwindlig, und man vergisst, dass da teils Beton, Kanten und einfach nur abartige Kräfte und Knochentraining im Spiel sind...
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Gonzalez Tripolensis
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21:45
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Divrei Chassidim
Labels: anti-system, CC Daily Schmonzes, nicht zu ernst nehmen, Schöni Momänt, Youtube
Freitag, 9. Oktober 2009
Ich bin schockiert!
Mit Trauer muss leider dieser Artikel gepostet werden. Zum lesen einfach draufklicken.
Wir danken unserem lybischen Korrespondenten.
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el tigre numero uno_
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09:48
1 Divrei Chassidim
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Das Sukkot-Fest und die Zeichen der Zeit
Und zuweilen setzt man sich aber auch einfach auf eine Parkbank im Rieterpark, legt seinen Spazierstock beiseite, krault sich (oder seinem Senioren-Biersturz-Kollegen) den Bart zurecht und verdreht im 18.613°-Winkel die Augen nach links oben. Da dort aber genau die Sonne steht, geht das natürlich nicht allzu lange. Man blinzelt also verstört, als hätte man das erste Mal in die Sonne gesehen und hat nun während einer Stunde einen violetten Fleck im Blickfeld (zum Glück ist der Sturzbier-Kumpane Arzt und kann umgehende Entwarnung geben). Der Gedanke aber, der immerzu wiederkehrende und in seiner melancholisch-drückenden Tiefe beengende Gedanke bleibt unausweichlich: Früher war alles besser.
Und was kommt denn eher gelegen, als das Sukkot-Fest, um dies festzustellen. Man gedenkt einer Zeit, welche so lange zurückliegt, assoziiert das ganze mit Freude (Sman Simchateinu) und hat aber dennoch so viele Gründe, um vor Wehmut fast zu schmelzen. In wirrer und zusammenhangsloser Abfolge deshalb die frustrierendsten früher-war-alles-besser-Argumente:
- Die Sukka selbst: Früher hatte man noch selbst gebaute, geflickte und ausgebesserte Sukkot, welche man im Schweisse des Angesichts aufstellte und sich am Ende mit einem Simchesnaches-Seufzer auf die Schulter klopfte (pfuipfui-Häretiker hätten vielleicht sogar ein kühles Blondes hervorgezaubert) und noch wusste, was man hier für ein sensationelles Werk aufgestellt hatte. Heute? Heute hat man so eine Fisher Price-Version, welche im besten Fall noch die zionistischen oder FCZ-Farben trägt, zu 100% aus einem synthetischem Plastiksegel und Schnürsenkeln besteht. Das Gerüst oder was man früher noch Wände nannte, sind heute absolute Lustkiller-Metallstangen mit Einhak-Mechanismus und zur absoluten Selbstvermeierung auch noch eine horizontale Querstange aufweisen, damit man sich wenigstens selbst glauben lässt, das sei jetzt eine Wand.
- Der Sukka-Schmuck. Wer hat heute noch Zeit, sich hinzusetzen und die Ushpisin abzuzeichnen oder verzierte Kunstwerke anzufertigen, um sich am Abend dann stolz auf die Brust zu klopfen und zu sagen: „Hab ich gemacht, ganz alleine!“ Was dann? Wir warten einstweilen immer noch auf Her Majesty’s Scherenschnitt; schon 5 Jahre mit Getöse angekündigt, jedes Jahr vertröstet und immer noch nicht die Spur. Man hat sich zu schämen. Und ja, hach, wie war’s doch früher besser.
- Das Schüttelgebüschset. Gut, die Problematik, wie man das Prozession einem Gentilen oder Andersgläubigen erklären soll ist eine Wissenschaft für sich. Da nimmt sich ein Jude also ein Ornament-Set in (je nach orthodoxer Schattierung) meist genau abgezählter Variation, sticht damit einem Samurai gleich in alle Himmelsrichtungen und raschelt dabei einen Hidur hinzu und murmelt seine Gebete. Wo gibt’s denn sowas? Aber auch hier sind die Zeichen der Zeit unmissverständlich und unübersehbar. Früher waren die Basare für den Erwerb des Herbstgemüses ein Ereignis sondergleichen. Man folgte dem Bappi auf den Markt der IRG, wo verschiedene Erwerbende mit minutiöser Sorgfalt und entsprechenden Messinstrumenten und Pilpulim das passendste Strauchset erkürten und -warben. Nicht zu sprechen vom Etrog, der immer in einer eigenen Kartonschachtel und einem fasrighaarigen Umfass daher kam, und diesem zweitbesten Geruchsobjekt des Judentums (knapp hinter dem Tschulentgeruch, wenn man am Shabbesmorgen die Wohnung abschreitet und knapp vor Comblox‘ Heringfahne beim Kiddush) in den ihm gebührenden Respekt einbettete. Heute? Da ist die Kartonschachtel bedruckt, als sei’s eine Packung Sneakers und der Scheitelschutz des Etrogs ist einem blassen und lusttötendem Kunststoff gewichen. Als würde es sich um eine künstliche Hüfte handeln. Keine Romantik, keine Seele, gar nichts. Wenn da nur nicht dieser fantastische Duft wäre...
- Früher war natürlich auch noch das Wetter besser. Man musste sich ob des eitel blendenden Sonnenscheins unter den rettenden Schatten des S’chach’s (wie hasse ich es, dieses Wort auf Deutsch schriftlich wiederzugeben) retten, dort epische Schlachten gegen ganze Wespenschwärme (natürlich unter Zuhilfenahme eines Papptellers) erleiden und am Ende frohen Mutes stichlos wieder in die gute Stube ziehen. Heute? Da ist das Wetter absolut undefinierbar - wissenschaftlich erwiesene Gründe sind natürlich die Erderwärmung, der Feinstaub, El Niño sowie die Ausläufe des Chaser-Pfnüsels - und man weiss am Morgen nicht, was am Nachmittag noch alles reinregnen wird. Und die eine Hand weiss nicht, was die andere tut (passt zwar nicht, kam mir jetzt aber auch in den Sinn).
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el tigre numero uno_
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14:14
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Divrei Chassidim
Dienstag, 6. Oktober 2009
Mittwoch, 30. September 2009
Mittwoch, 23. September 2009
FC Hakoah - FC Dietikon 1:2
Das Resultat lässt auf ein denkbar knappes Spiel schliessen. Entspricht diese erste Analyse dem gezeigten?
Überhaupt nicht, der Gegner war während 90min, oder waren es doch 613min?, krass überlegen, spielerisch und technisch. Der Haguah hat zwar kämpferisch dagegen gehalten, hätte sich zur Pause aber nicht beklagen können wenn es bereits 0-4 gestanden wäre.
Wie lief die dankbare Schiene über links?
Ich habe nur 45min gespielt, kämpferisch wohl überzeugend, aber ohne Akzente zu setzen. Der Dietsch mit einer soliden Leistung, ein bisschen wenig Zug nach vorne, nach 70min unter tosendem Applaus dann ausgewechselt.
Wie sportlich verhielt sich der Gegner?
Sehr, es wurde eigentlich viel gekämpft und gegrätscht, aber im grossen und ganzen verlief die Partie sehr fair.
Wie konnte der Trainer in der Halbzeit die Mannschaft aufrappeln und motivieren?
Zur Pause stand es eigentlich noch 1-1, es gab also nichts grosses zu beklagen, wieso ich dann ausgewechselt wurde habe ich noch nicht ganz begriffen. Viel wurde so oder so nicht gesagt, das Radio Hakoah blieb für einmal zu Hause.
Es scheint, als hätten die Aufstiegschancen einen kleinen Dämpfer erhalten. Wie geht die Mannschaft mit diesem Druck um?
Ich weiss nicht woher sie dieses Gerücht haben, niemand spricht vom Aufstieg, würde Sie sich bitte das nächste mal besser vorbereiten. Was glauben Sie eigentlich wer Sie sind! (Der Spieler verlässt wütend und mit Sachen um sich schmeissend den Raum, Anm. der Red.)
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Gonzalez Tripolensis
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18:49
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Divrei Chassidim
Labels: 13.05., 24.05., de tergo, Deutsche Signale, schnauze und strampeln, Topften
Blattkritik
Ich erlaube zum Relaunch der alten Dame der Schweizer Tageszeitungen, der NZZ, eine kleine Blattkritik.
Layout:
Das neue Schriftbild mit 5 Spalten, farbigen Blöcken und grösseren Überschriften gefällt mir ausgesprochen und gibt der Zeitung eine bessere Übersichtlichkeit. Das frühere Layout war ausgesprochen langweilig, das neue kann man als modern und aufgeräumt beschreiben.
Inhalt:
Die vorher auf fünf Bünde aufgeteilte Zeitung wird neu nur noch in drei Bünde aufgeteilt. In den Hauptbund, Wirtschaft und Sport und das Feuilleton. Ich hatte heute das Gefühl das der Umfang dabei eher gestiegen als gesunken ist. Ich finde das gut, wobei ich den Beschluss den Sport hinten an den Wirtschaftsteil anzuhängen nicht ganz nachvollziehen kann. Neu gibt es eine Meinungsseite mit Gastkommentaren, Essays und Leserbriefen, was ich einen guten Ansatz find um tiefere Betrachtungen zu Themen ins Blatt einfliessen zu lassen.
Fazit:
Der Relaunch ist meiner Meinung nach mehr als nur gelungen, die Zeitungen wirkt frischer und vom Staub befreit. Das neue Seitenlayout verbessert die Lesbarkeit markant, die farbigen Infopboxen verbessern die Übersichtlichkeit der Seiten. Den Vergleich mit der meiner Ansicht nach besten Tageszeitung, der International Herald Tribune, braucht sie nicht mehr zu scheuen. Alles in allem eine toller Neuanfang.
Alles gute uns allen
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Lino
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08:06
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Divrei Chassidim
Dienstag, 22. September 2009
JLeague goes San Siro / Muse "live" im italienischen TV
Wurde zwar in der Schweiz zwar online bereits abgehandelt und kommt etwas ausgelutscht daher: Muse tut im italienischen TV so, als würden sie live spielen, Bellamy sieht am Schlagzeug etwa so aus wie ich an einer Querflöte. GGK, "our drummer here Matt"!
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Gonzalez Tripolensis
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19:15
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Divrei Chassidim
Labels: Kultuhr, simchesnaches, Youtube
Donnerstag, 17. September 2009
RH-Statusbericht 2009
- Man gratuliert an erster Stelle dem Wächterrat von Mea Shearim in Jerushalajim, welcher mit ruchloser und erbarmungsloser Konsequenz um den Schutz seines Nukleus besorgt ist. Angeblich sind nun also Schwadronen im Einsatz, welche die Sitzbänke des Quartiers vor Shabbat-Eingang mit Sirup tapezieren, um frevelhafte Sitzophile ja vor der Verleitung unzüchtiger und schandhafter Konversation zu schützen. Im Sinne der totalen Bevormundung vor dem pösen Internet, des Verbots von Erste Hilfe-Kursen (unzüchtige Bilder) und eben auch der Verhinderung von sesshaften Bankgesprächen. Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich alle CC-Leser davor schützen, sie mit möglichen Konsequenzen derartigen Verhaltens zu konfrontieren. Osser.
Link: http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3776316,00.html
- Man hat zwar erst unlängst und erst noch zu Recht auf das Kult-Magazin und einen Artikel durch Thomas Meyer verwiesen. Inzwischen hat der gute Typ aber gleich noch eins drüber geschossen und zwar mit einem sensationellen Artikel betreffend Vorurteile über Juden. Kann direkt unterzeichnet werden als selbst gemachte Erfahrung in der Arbeitswelt, wenn Judentum immer gleich mit konspirativen Zügen, krassen Fehleinschätzungen bezüglich der Anzahl jüdischen Schweizern („sicher 200‘000, oder?“) und undurchsichtig verschworenen Gruppen („ihr känned Oi doch eh alli!“, was dann aber wiederum ziemlich direkt in Widerspruch mit der ersten Annahme steht) gleichgesetzt wird. Man hat sich jedenfalls schon mal auf der Samenbank erkundigt, ob sie bereits Samples von Meyer’s Erbgut da befinden, möchte man doch sehr ziemlich sicher ein Kind von ihm. Vielleicht macht man aber aber auch einen etwas gewagten Cock-Tail zwischen ihm, Guido Mingels und Jean-Martin Büttner. Und natürlich auch von Niklaus Meienberg, auch wenn das vielleicht etwas morbide Kinder gibt.
- Szenenwechsel, Themaschnitt. Johnny Leoni. Man sitzt also am Dienstag im Letzigrund, man geniesst einen Champions League-Abend in der Kurve, wie es schon lange nicht mehr der Fall war, gerät innerhalb zweier Minute in eine Extase, die ihresgleichen sehr vieles in Schatten stellt und kassiert am Ende standesgemäss 2:5. Und nachdem halb Helvetien es offensichtlich für notwendig befunden hat, sich derart mit Tickets einzudecken, dass es für die halbe Südkurve nicht mehr gereicht hat, nachdem es jeder Lackaffe verstanden hat, sich ins Stadion zu stellen und dem FC Schweiz zuzujubeln, ist schon ein Tag nach der Niederlage die Medienschaft hauptsächlich damit beschäftigt, Schuldige für die „5“ zu finden, anstatt die Helden der „2“ zu loben. Am Ende ist es völlig wurscht, weil der erste Treffer war nicht zwingend haltbar. Und vor dem 2:4 waren schon 89 Minuten gespielt. Also huu käärs? Und wie Andy Egli zum ersten Mal in seinem Leben etwas richtiges festgestellt hat: „Ob man gegen Real 2:3 oder 2:5 verliert, es ist egal, weil es ohnehin eine beachtliche Leistung war!“. Hut ab. Hut ab auch vor der NZZ, welche als einzige heute einigermassen positive Töne fand. Und herzliche Gratulation an Herrn Rünggeli vom Blick, welcher nichts Gescheiteres findet, als polemisch Leoni die Nase zu stüben. Das ist noch ehrlicher und kritisch aufbauender Journalismus.
- Koscher-Burger vor dem Stadion wurde übrigens am Dienstag auch getestet. „Fine by Fein“ hat den Ja-Hoodie-Test eindeutig bestanden. Hut ab, schmeckt auch 20 Minuten nachher noch fast wie Fastfood, einfach besser!
- Noch viel deutlicher offtopic ist ein anerkennendes Stirnrunzeln an die fragwürdig-selbstgefällige Schülerreise FCB, die sich auch für eine absolut idiotensichere Fotoserie in Kaiseraugst nicht zu schade war, sedolüeg... Sieht dann auch gut aus, wenn man heute Abend derart wüst in die Goschen kassiert hat...
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el tigre numero uno_
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15:40
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Divrei Chassidim
Freitag, 11. September 2009
Erste Schritte im Fine by Fein
Entsprechend unseren Pflichten zur Unterstützung einer untergehenden Gilde (nämlich der Zulieferer und Schaufelmeister einer breitgefächertern, koscheren Verpflegung) haben sich Bertolotti und Gonzalez aufgemacht und ein erstes Mal die Räumlichkeiten des neu eröffneten „Fine by Fein“ gegenüber der Klopstockwiese erkundet. Die Gegend ist bekannt, der Coiffeur hat sich zurückgezogen und somit steht eigentlich nichts mehr im Wege, auch das 613. Konzept für eine koschere Gaststätte zu testen. Diesmal funktioniert das ganze am bisher unkompliziertesten und anscheinend am konventionellsten. Man steht in einer Reihe entlang einem Buffet an, wählt ein Sandwich, einen Fleisch-mit-Beilagen-Teller aus, zahlt jetzt oder zahlt später, konsumiert, men benscht oder benscht nicht, oys, fertig. Das ganze geschieht auch noch in einer erstaunlich speditiven Weise, so ist die Auswahl der Sandwiches überraschend gross und deren Grösse für einen Preis von Fr. 10.50 sicher nicht zu knapp bemessen. Einen satten Hamburger mitsamt seinem klischierten Brot kommt faire Fr. 9.50 zu stehen, wobei auch noch die Auswahl verschiedener Einlagen und Salate sowie eine Vielzahl sehr schmackhafter und nicht alltäglicher Saucen zu berücksichtigen ist. Das Brot schmeckt, der Burger ist schnell bereit und von guter Qualität. Für die ganz Geschäftigen (oder für den Prä-Match-Mampf) werden die Burger auch noch fachmännisch verpackt mitgegeben, was für künftige Letzibesuche doch zur Standartprozedur werden könnte (zumal auch die 33er-Linie vor der Hütte steht, aber das ist sicher bewusst so konzipiert worden). Gewöhnungsbedürftig für die Sitzenden ist nur, dass man für einmal in einer koscheren Lokalität der Stadt nicht schon Brandlöcher im Magen hat, bevor man was zu futtern kriegt und man so auch noch zu Post-Mahlzeitskonversation kommt, was am Mittag eben sonst zulasten einer Halsüberkopf-Zahlen-und-zurück-ins-Büro-Prozedur nur selten der Fall ist. Parkiergelegenheiten (sowie eine politisch absolut korrekte Anbindung an den öffentlichen Verkehr) sind zuhauf vorhanden. Auch soll ein Fokus des Geschäftskonzepts das Bereitstellen von verschiedenen Esswaren für Schabbatmahlzeiten sein, was bisher durch die Urheberschaft noch nicht getestet wurde. Einziges Manko sind leider die sehr dürftigen Sitzplätze innerhalb der Lokalität („Lounge“ ist hier etwas hochgegriffen) sowie eine noch ziemlich notdürftig pinwandierte Menükarte, welche über das offene Sortiment noch nicht ganz so Aufschluss gibt, wie man sich das erwünschen könnte.
Wenn das Lokal aber sich nur mit solchen Kinderkrankheiten abzugeben hat, sind wir ja gut bedient.
Fine by Fein; Take away und Lounge; Bederstrasse 102, Tel.: 044 2113040, info@fine-by-fein.ch (Montag bis Donnerstag 10h - 20h, Freitag 7h - 14h)
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el tigre numero uno_
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15:20
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Divrei Chassidim
Montag, 7. September 2009
Kränzchen für Ibra
Und auch immer wieder gut anzusehen ist der Anschauungsunterricht, weshalb Taekwondo vielleicht nicht ganz so eine schlechte Grundschulung für Fussball gewesen sein kann...
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Gonzalez Tripolensis
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23:57
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Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, de tergo, golaco, nicht übel, Youtube
Bollag-Bäckerei vor Schliessung?
Aus den Spelunken und Gossen des Ghettos mehren sich derzeit die Stimmen, dass die prominenteste koschere Backwaren-Anlaufstelle, die Bäckerei Bollag beim Waffenplatz, ihre Tore im Verlauf der kommenden Wochen und Monate schliessen werde. Nachdem man sich mannigfaltig darüber aufregen durfte, dass bei Simches in der Stadt die Nichteingeladenen selbsterklärend auf Gebäck zu verzichten hatten, am Morgen nach dem 9. Aw freitags bereits um 09:00 keine Challot mehr verfügbar waren und nicht zuletzt Produktequalität wie Bedienung regelmässig ein Besseres wünschen liessen, scheint der Markt nun einem unrühmlichen Kapitel unverständlichen Protektionismus‘ ein Ende zu setzen.
Wie immer handelt es sich zum jetzigen Zeitpunkt nur um unbestätigte Gerüchte ohne jeglichen Wahrheitsgehalt, bezüglich welcher erst die Zeit die nötige Relevanz beweisen wird.
Werter Konsumentenschaft wird jedoch aus der Liquidations- bzw. Ausverkaufsmasse in aller Deutlichkeit davon abgeraten, der Bäckerei Parve-Kuchen mit Geléeaufguss zu konsumieren. Nach einem einzigen Stück (Disclaimer: in zeitlich eng aufeinanderfolgenden Kombination mit einem Stück heimischen Kigels) davon verbrachte Schreibender 24 Stunden mit dem einzigen und insbrünstigen Wunsch,endlich einen Luftaufstoss konkretisieren zu können, was erst nach gut portioniertem Fleischkonsum gelang. Weitere Details über die Erleichterung bei Verlassen des endodigestiven Systems seien der werten Leserschaft an dieser Stelle erspart.
An dieser Stelle wird erhofft, dass sich ein allfälliger Nachfolger mit günstigeren Rahmenbedingungen, einem etwas spürsinnigerem Geschäftssinn und deutlich besseren Produkten gewappnet sei.
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el tigre numero uno_
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11:35
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Divrei Chassidim
Donnerstag, 3. September 2009
Kult-Uhr: Matisyahu's neue CD "Light"
Tönt deutlich ähnlicher wie "The Streets" als das letzte Chassidic Song Festival, aber vielleicht ist das auch gar nicht so ein schlechtes Zeichen...
Und noch ein Stück aus dem vergangenen Jahr. Manchmal hat man das Gefühl, das jüdischste an Setup und Liedern seien die Peyes und das Oioioi.
Freitag, 28. August 2009
beängstigend gut gemacht
in wales wurde folgendes video gedreht, um die leute davon abzuhalten, während des fahrens sms zu schreiben. das video ist äusserts brutal aber enorm gut gemacht. ich denke, dass es seine wirkung nicht verfehlen wird.
ob es ok ist, zur abschreckung solche mittel zu wählen ist die andere frage. ich finde, ja.
allerdings hat das video in amerika eine ziemliche diskussion ausgelöst. die frage ist einmal mehr: darf man das im TV zeigen. zwar ist es egal (es wurde schon über 1.5 mio mal im inernet (allein auf youtube) angeschaut), aber die diskussion ist doch ziemlich spannend.
das erste video zeigt die so genannte PSA (public serive announcement) und das 2. video ist eine diskussion aus dem amerikanischen TV:
8-ung: das video ist echt hart! nehmt euch ruhig einen moment.
und hier die diskussion:
gruss
etnu
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el tigre numero uno_
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14:42
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Divrei Chassidim
Donnerstag, 27. August 2009
Punk Meyer
An dieser Stelle sei eine kleine Anekdote wiedergegeben, welche im Kult Online (wärmstens zur Lektüre empfohlen) letzthin erschienen ist. Der anzupreisende Kolumnatör heisst Thomas Meyer und ist dem Anschein nach auch jüdisch (der Chug Genealogie für Schlaflose ist jedenfalls bereits avisiert und hat seine Aussenkorrespondenten zur Ahnenforschung nach Gummihalslandia und in die Vorbezirke Novosibirsk ausschwärmen lassen). Jedenfalls war er zu einer Hochzeit in Israel geladen und hat seine Eindrücke folgendermassen zusammengefasst:
Man schleppt sich
Mein Freund Gad aus Israel hat mich an seine Hochzeit eingeladen. Schon am Flughafen Zürich beglückwünschte mich der Sicherheitsbeamte, als ich the reason of my journey angab: "Ah! A wedding! Masel tov!" Selbiges dann in Tel Aviv, als mein Pass gestempelt wurde: "A wedding! Masel tov!"
Am nächsten Tag traf ich mich mit Freunden von Gad für die gemeinsame Anreise zum Fest, das in einem Kibbutz im Norden stattfinden sollte. Wie sich herausstellte, war ich der einzige in Anzug und Krawatte, was die Frauen dazu ermunterte, die jüdische Mutter in ihnen ausrufen zu lassen: "But you're going to be hot!"
Mindestens siebenmal musste ich beschwören, dass ich mich trotz Jackett und Krawatte wohlfühle, und selbst wenn nicht; hier heirate schliesslich einer, da stehe es ja wohl ausser Frage, dass man sich in Schale werfe.
Schallendes Gelächter; dies sei Israel, hier müsse man nichts. Don't be so Swiss!
Im Kibbutz angekommen, begrüsste mich Gads Vater: "How do you do?"
Ich: "I'm fine, thank you, Sir."
Er: "Do you know why they say this?"
Es ist sehr jüdisch, einander Wissen zu vermitteln, auch wenn man eigentlich gar nicht will, aber hier lohnte es sich: "Because in New York, the Jews greeted each other by: Nu, wus macht a Jid?; and the Americans, they made out of this: How do you do."
Ich: "Okay, wus macht a Jid?"
Er: "Nu, man schleppt sich."
Es ist auch sehr jüdisch, dass man sich schleppt. Man schleppte sich also in den Garten, wo die Zeremonie begann. Sie wurde von einem freundlichen jungen Rabbiner geführt, der eine enorme Nase hatte.
"Hat aber eine enorme Nase, der Jud", dachte ich mir, und dann: "Thomas! Du sollst nicht solche Sachen denken! Bist doch selber Jud!" Aber so passiert das halt dann im Kopf. Auch beim Jud.
Der Rabbiner sang, die Gäste sangen, Gad gelobte, im Falle einer Scheidung 20 Kamele zu bezahlen, was etwas anachronistisch war, man rechnet heute eigentlich in Dollar, und dann ging man über zu Speis und Tanz. Vor allem aber zum Trank.
Später sprang die Braut im Brautkleid in den Pool, und dann sprangen alle anderen in den Pool. Ich war totally Swiss und schonte meinen Anzug. Schliesslich kotzte die Braut noch auf die Tanzfläche, um sich dann im Schoss ihres Gatten niederzulassen, von wo sie nicht mehr wegzubewegen war, was ihn sehr amüsierte.
Sollten Sie die Möglichkeit haben, an einer jüdischen Hochzeit teilnehmen zu können: Schleppen Sie sich hin, es ist sehr lustig.
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00:14
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Divrei Chassidim
Labels: anti-system, gute_besserung, Kultuhr, tribute, Youtube
Sonntag, 16. August 2009
Kulturtipps: EPHRYME und Oi-Va-Voi
Einerseits also der Link zur obgenannten Combo, welche natürlich auch Ihren eigenen MySpace-Auftritt hat. Originell ist die Verbindung von Hip Hop und Klezmer allemal.
Zudem sei dann noch auf das Theaterspektakel hingewiesen, das derzeit an den Gestaden des Zürichsees vor Wollishofen seine Zelte aufgestellt hat. Neben selten sehr originellen Strassenkünstlern und Nutella-Crêpes gibt's da ja auch handfeste Künstler zu sehen. So tritt am Mozei Shabbat, 29.8.2009, also in knapp zwei Wochen, da Oi-Va-Voi auf. Die einen mögen's kennen, die anderen haben etwas verpasst. Wie im Übrigen auch alle die, welche am selben Abend lieber nach Witerthur ans Lamb-Konzert gehen. Aber wahre Männer setzen eben Prioritäten.
Chumre des Tages: Shockel-Verbot!
Wie uns zum Ende der vergangenen Woche zugetragen worden ist, sollen sich Gerüchte ranken um eine sehr eigentümliche Art einer Verletzung, wie sie sich letzthin zugetragen haben soll. Nämlich und sehr ziemlich konkret soll sich laut einer (zu Shidduch-Zwecken unerkannt bleiben wollende) Quelle der Assistent des Frisörs meiner Cousine ihres Dackels in der Synagoge von Shaarei Tfila in Montsey/New York bei Kriyat Shma und dem berühmten Sitz-Shockeln (siehe Link für dessen verschiedene Variationen) einen Schwindelfall eingeholt haben, aufgrund welchen er dann vornüber kopfvoran in seinen Lern-Ständer geknallt sei. Die weiteren Details und Reaktionen lokaler Grössen zu diesem Thema sparen wir uns vorderhand, weisen aber im Sinne übertriebener Transparenz jedoch auf die Internet-Fundstelle hin, für welche sich wieder einmal Frum Satire verantwortlich zeichnet. Wie immer ergeht der Tipp mit der Aufforderung, der Episode reinen Unterhaltungswert beizumessen und auf keinen Fall verfrühte Schlüsse wie asketisches Kerzenbeten (d.h. Beten mit der Körperhaltung einer Kerze, as opposed to Candlelight-Chasones, welche natürlich jedem Mann und jeder Frau offen bleiben soll), Beizug eines Metronoms oder rabbinisch reguliertes Metronom-Shockeln in Betracht zu ziehen.
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Gonzalez Tripolensis
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15:55
1 Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, anti-system, Schöni Momänt
Dienstag, 11. August 2009
Fippä Däge, ein Weiser der Neuzeit
Und wem das noch nicht gereicht hätte, ertappe bitte den erfolgreicheren der Zwillinge, wie er über einen eigenen Blödsinn stolpert und behauptet, er sei in diesem Verletzungsjahr weiser geworden und habe "herausgefunden, worum es im Leben, ähm, im Fussball geht".
In diesem Sinne weiterhin eine erfolgreiche Genesung von Körper und Geist.
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Gonzalez Tripolensis
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22:54
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Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, anti-system, gute_besserung
Samstag, 8. August 2009
Habt ihr einen Vogel?
In der Zeit der Wirtschaftskrise, gilt es zusammenzustehen. Die Schweiz verzeichnet zur Zeit knapp 150'000 Arbeitslose, die UBS wurde zu einer Staatsbank, Menschen bangen um ihre Stelle und König Couchepin macht schon mal einen Fendant auf, um seinen Abschied zu zelebrieren. Der Bundesrat hat bis jetzt drei Konjunkturprogramme verabschiedet, um mit Steuermilliarden unsere Wirtschaft zu stützen. Im Rahmen eines dieses Programms wurde vergangene Woche eine revolutionäre und erfolgsverpsrechende Massnahme umgesetzt: Das Wellensittich-Forum. Amtlich bewilligt. Publiziert auf der offiziellen Website der Jünger der heiligen Helvetia. Geschätzte Leserschaft, allein der Lead der Medienmitteilung verdient meine Hochachtung.
Es soll Euch dieser nicht vorenthalten bleiben:
Wellensittich-Forum startet im August
Bern, 04.08.2009 - Brauchen Wellensittiche ein Sandbad? Welches Futter tut ihnen gut? Wie lässt sich ein neues Tier in eine Gruppe einführen? Diese und ähnliche Fragen können Wellen-sittich-Haltende ab August im Forum ,Wellensittiche richtig halten" des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) stellen. Moderiert wird das Forum von der Zoologin und Wellensittich-Expertin Esther Wullschleger.
»» Zur ganzen Mitteilung
»» Zum Forum
Und übrigens: Nein, Vogelsand ist für Wellensittiche nicht gefährlich, im Gegenteil: Sie brauchen ihn zum Verdauen.
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Diego
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23:41
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Divrei Chassidim
Donnerstag, 6. August 2009
Nachtrag zu Tisha beAv
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23:53
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Divrei Chassidim
Labels: anti-system, Eretz und Medine, Nödschönaberwillig
Tripolis hat's gewusst!
Apropos Willensleistung und grosse Nüsse: Die Zusammenfassung des Maccabi Haifa-Spiels möchte man sich natürlich nicht vorenthalten, deshalb in vollen acht Minuten Länge, sedolüeg:
Bin nicht sicher, aber der eine Pancho bei Maccabi heisst wohl wirklich Golaco. Angeblich wollte er zuerst Eiskunstläufer werden, kam aber in den Walliser Vorausscheidungen nie am Lamm-Bieli (im Gegensatz zum Tscherno-Bieli) vorbei, weshalb er sich dann doch für Fussball entschied. Wahre Geschichten, welche nur das Leben selbst schreiben kann. Auf Simchesnaches und Maccabi-FCZ in der CL-Gruppenphase!
Mittwoch, 5. August 2009
Maccabi lässt grüssen
(Im Namen des Menschenfreundes Gonzos Gonzos Ghali)
Gestern Abend hat Maccabi Haifa ein kleines Fussballwunder geschafft und sich im Heim-Rückspiel gegen den kasachischen Meister FK Aktobe mit 4-3 durchgesetzt. Nach einem torlosen Hinspiel in Borat’s Heimstadium gerieten die Haifoniken im Kiryat Eliezer-Stadion nach 15 Minuten mit drei Toren von Averchenko (8‘ mit einem Schlenzer an Nir Davidovich vorbei), Verteidiger Chichulin (13‘ ungedeckt im Strafraum) und Khayrullin (15‘) ins Hintertreffen. Hernach hat sich die Mannschaft von Coach Elisha Levi aufgerafft und noch vor der Halbzeit durch Yaniv Katan and Eyal Golasa (abgelenkter Schuss) die Hypothek verringert, bevor Vladimer Dvalishvili, ein Neuzugang vom lettischen Skonto FC, zwischen den Minuten 59‘ und 62‘ den Sack zumachte, das Stadion zum Überkochen brachte und unverrichteter Dinge zurück in die hinterasiatische Pampa schickte. 
In diesem Sinne schreien wir heute Abend den FCZ zu einem eigenen Fussballwunder und einem weiteren Kraftakt. It ain’t over ’til it’s over. Sintflutartige Trainings hin oder her und ungeachtet Polo’s und Alex‘ Absenzen. Jetzt können die Jungen zeigen, dass sie bisher zu Unrecht verschmäht wurden.
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el tigre numero uno_
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10:03
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Divrei Chassidim
Sonntag, 2. August 2009
Die Coens nagen an der Wurzel: Der jüdischste Hollywood-Tschulent des Jahres
Der Filmstart für die Schweiz ist natürlich noch nicht bekannt.
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Gonzalez Tripolensis
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15:25
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Divrei Chassidim
Labels: Inyanei de Yuma, Youtube
Israelis neu an der Spitze der AC Mailand?
Derzeit gibt der derzeitige und langjährige Patron der AC Milan, Italiens Premierminister Silvio Berlusconi, vor allem Parolen raus, gemäss welchem er seine Mannschaft gerne mit einem Altersdurchschnitt von 23 Jahren sehen würde und diese einen attraktiven Fussball mit möglichst 3 Stürmern spielen soll. Derweil überstürzen sich die Transfer-Meldungen, wonach Italiens Serienmeister der 90er Jahre in Verhandlungen mit Spielern stand, welche aber noch nicht zu einem glücklichen Ende führten (Luis Fabiano, Edin Dzeko, Klas-Jan Huntelaar), scheiterten (Elano) oder sogar als vollzogen gemeldet wurden und hernach als nichtig erklärt wurden (Aly Cissokho, bei den medizinischen Tests wurden Probleme mit seinen Weisheitszähnen geltend gemacht, derweil klar war, dass der Verein nicht mehr gewillt war, 15 Mio für den Spieler auszugeben). Andererseits verliessen den Verein bereits Leistungsträger wie Kakà für eine Rekordsumme von 75 Mio Euro, der langjährige Coach Carlo Ancelotti, und der Abgang von Andrea Pirlo steht so gut wie fest („das Freundschaftsspiel gegen Inter von letzter Woche war mein letztes Mailänder Stadtderby“). Bisher wurden auch fast sämtliche bisherige Vorbereitungsspiele verloren.
Es ist somit klar, dass dem Verein sich in einer grossen Umbruchphase befindet, in welcher unter anderem auch Berlusconi vor der Ausgabe grosser Summe zur Aufrüstung der Mannschaft zurückschreckt, welche aber vom neuen Coach und ehemaligen Spieler Leonardo lauthals in den Medien gefordert wird („mind. ein Stürmer und ein Aussenverteidiger“). Es wird spekuliert, dass die neue Investorengruppe vertreten durch den derzeitigen Sportchef Adriano Galliani operieren soll.
Ob dieser womöglich lauen Sommerstory jedoch grosse Bedeutung zugemessen werden soll, darf derzeit noch bezweifelt werden: Vor wenigen Wochen noch war die Rede davon, dass die AC Milan von einem Scheich Mansour aufgekauft werde, was aber sehr ziemlich bald wieder dementiert wurde.
Kwöll Skysports (italienisch)
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Gonzalez Tripolensis
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13:15
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Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, nef-zu-inter, nicht zu ernst nehmen
Freitag, 31. Juli 2009
Weekly Topften
Auch heute wieder im Namen des Tripogonz:
- Konnte jemand eruieren, weshalb sich Guadalajara gestern nur eine Badeschlappe leisten konnte und auf dem anderen Fuss barfuss wie ein Totem-Indianer durch seine Trauer hinkte, als sei er eben aus einer Apachenschlacht zurückgekehrt?
- Man wurde gestern zu Minche von Guysolino mit einem Lächeln auf dem linken Mundwinkel begrüsst, was mich richtig fuchsig gemacht hat. Wenn man nicht mal mehr seriös trauern kann, wo kommen wir da hin?!
- Chumre des Tages: Nach Fastenende bis zum Morgen darauf die Zähne nicht putzen, den Öl- und Dreckfilm nicht von der Haut waschen und auch nicht essen unter dem Geschäftigkeits-Vorwand: „Du wirst es nicht glauben, aber ich bin bis jetzt emesdig nicht dazu gekommen!"
- Der nächste Affe, der mich auf die mittwöchige Unfähigkeit von Andrea Guatelli-Bocelli und seinen vermeintlichen Drogenkonsum (wer hat seine Augen-Öffnungsaktionen im TV nach den faulen Eiern auch noch gesehen? Hätte er die Augen nicht etwas früher öffnen können?) anspricht, kriegt einen Löffel Tschulent hinter die Ohren: Sofort Abhaken (bitte mit Leoni im Tor), nach vorne schauen, den FCZ am Mittwoch zum nächsten Sieg schreien. N-i-e-m-a-n-d in der Schweiz hat was davon, wenn der FCZ zu diesem Zeitpunkt bereits ausscheidet. Und Bisler, welche gegen derzeitige isländische TV-Kommentatoren knapp ein 2:2 zustande bringen, dürfen ihr Schweigen gleich qualifiziert untermauern.
- Ich unterstreiche an dieser Stelle: Die Peinlichkeit der Niederlage vom Mittwoch kann gar nicht genug betont werden. von Kann jemand bitte nochmals etwas zu Bocelli sagen, die Medien hacken meines Erachtens noch nicht genügend auf ihm rum. Unsäglich (er wie sie).
- War ausserdem schon immer Leoni-Fan.
- Für diejenigen, die’s nicht gecheckt haben: Bickel hat auf Radio Energy nur geblufft, und zwar bewusst so, dass es auch die Mannschaft begreift und in seinem Ego angegriffen wird. Da wird nur eine Charakterleistung provoziert und zwar absolut korrekt. Deshalb: Respekt für die Masche.
- Und noch zu Canepa, gemäss welchem wir nun schon eine 10 %-Chance haben. Diesen Mittwoch gehen wir erst recht. Wenn man uns vorher zu überschätzen drohte, haben wir jetzt den Vorteil der Unterschätzung, Fredi’s Masche sei Dank! ;)
- Der Kaffee schmeckt heute besonders gut.
- Nochmals zur Erinnerung an die Völkerstämme an Sheinkin und Celerina: Morgen ist Whisky- und Tschulent-Tisch. Gonz hat gestern Merguez gewürfelt und Fleisch verviertelt. Geruch im Kühlschrank war fast wie an der Streetparade: ein Riesenzoo und ein Fleischmarkt sondergleichen.
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Lino
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13:01
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Divrei Chassidim
Labels: AGL, Inyanei de Yuma, schnauze und strampeln, Topften
Mittwoch, 29. Juli 2009
Aaarg Vermischtes!
Gepostet im Namen des Tripogonz:
In Argentinien liegt die Fussballnation im Argen. Was für ein Wortspiel. Jedenfalls betrifft es für einmal nicht die Nationalmannschaft, der es in der Höhe von Quito wieder mal die Luft verschlagen hätte, sondern viel eher den Ligen und ihren Vereinen, welche ihren Spielern angeblich so viel Geld schulden, dass der Verband die Unterbrechung der Meisterschaft bis zu dem Zeitpunkt verordnet hat, wenn die Schulden beglichen sein sollten.
Bei uns zu Helvetiens Gurkenligchen heult derweil die Nation, weil ein GC-Weichbecher ein Viertelschluck Bier an die Birne kassiert hat. Das passiert in der Südkurve an sich jede Woche, ohne dass Akteuren gegen ihren Willen Trainingsverbot auferlegt wird und deshalb in absolut logischer Abfolge gleich wieder nach einem Pyro-Verbot geschrien wird.
Ausserdem folgendes: Was macht eigentlich ein szeniges koscheres Lokal, das während des Jahres immer Musik im Hintergrund laufen hat, während den drei Wochen, wenn es die Tradition verbietet, Musik zu hören? In Zürich macht sie etwas ziemlich Originelles: Sie lässt einfach den ganzen Tag A-Capella-Singsang spielen. Mir geht dieses artistisch-genügsame Birkenstock-Gesülze zwar schon nach wenigen Minuten auf die Kolionen, aber ich bin ja auch kein szenisch-koscheres Lokal in Zürich.
Ausserdem folgende gewaltige Topften vom Frumsatire.net-Schreibgenossen im Zusammenhang mit den neulich wegen Organhandel verhafteten Würdenträgern:
Top ten signs your Rabbi was recently indicted
10 Suddenly takes on minhag to wear hat on face
9 Synagogue Charity Auction now includes "Kidney"
8 Unless you work in criminal defense, you ain’t getting Shlishi
7 Rebbetzin is suddenly on Jdate
6 Afternoon Halacha Shiur now entitled: "Ankle Monitors on Shabbat"
5 Will be spending the rest of the summer "upstate"
4 Sermon comes in form of an Affadavit
3 Keeps tying everything to an obscure "Josef in Jail" metaphor
2 Pretty sure he just referred to Bernie Madoff as "Shlita"
1 He’s still wearing Black & White, only this time, it’s all stripes
Top ten positive things about your Rabbi going to jail:
10. No rabbi speech
9. Will finally stop wearing same suit every shabbos
8. Sick post prison pichei stories…
7. Can blame single status on waiting for him to get out to officiate wedding
6. Less fear he’ll screw up your family names during Simcha
5. Sick parking spot open
4. Cuts out middle man of selling chometz to a goy
3. Shabbos over 20 minutes earlier
2. Breakaway minyan finally has no purpose
1. Guilt-free Kiddush Club
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Lino
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Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, anti-system, Topften
Montag, 27. Juli 2009
Dobre utra a Skopje!
Wie mannigfaltig eventuell bekannt, war der Schreibende letzte Woche für einen Businnes Trip auf dem Balkan, genauer gesagt in Skopje (Mazerdonien). Bereits die Anreise bereitete einige Mühe, musste man doch über Wien mit Umsteigen alles in allem 6h Reiseizeit aufnehmen um dorthin zu gelangen. Wer sich vom CC noch erinnern kann wie das Flugzeug von NY nach Lima war, hier war es dasselbe inklusive Gestank und schreienden Kleinkindern. Einmal angekommen erstaunt einen die schlechte Infrastruktur des Landes einerseits, der Flughafen besitzt kein richtiges Terminal, anderseits war ich erstaunt wie viele teuere Autos herumfahren, dazu aber gleich mehr. Abgeholte vom firmeneigenen Fahrer wurde ich mit der Frage: "Are you married? No? then you will like it here..." Erstes ungläubiges Staunen macht sich breit. Einmal auf dem Weg, die nächste dike Überraschung, auf der Autobahn überholt man einen BMW X5 mit Schweizer Kennzeichen. Erste Fragezeichen erscheinen. Die Lösung folgt auf dem Fuss, es wird einem erklärt das das hier so üblich sei in den Sommerferien, alle Schweizer mazedonischen Ursprungs würden dann mit ihren dicken Karren angeben. Kennt man ja.
Einmal in Skopje, wird man durch die Witterung beinahe erschlagen, strahlender Sonnenschein und mindestens 40°C im Schatten. Obwohl Skopje die grösste Stadt des Landes ist, ein Drittel aller Einwohner wohnen dort, ist die Infrastruktur schlecht und die Armut der Bewohner sicht- und spürbar. Trotzdem befinden sich auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel drei BMW Garagen. Skopje liegt in einem Tal und wird von einem Fluss, der Varna, geteilt. Eine Seite, die ärmere und mehr vergammelte, ist muslimisch, die andere christlich. Um die Verhältnisse gleich mal klarzustellen, hat die Kirche ein riesiges, in der Nacht hell erleuchtetes Kreuz auf einem Hügel aufgestellt. Die dritte Volksgruppe stellen die Zigeuner, welche in krasser Armut leben, in mitten von Dreck und Abfall. Grauslig.
Aber nun zum wesentlichen, ich war ja zum Arbeiten da.
Die Baustelle von uns wird zusammen mit einer Türkischen Firma geführt. Ja, alle türkischen Arbeiter hatten einen Schnauz und eher muffige Ausdünste, sogar die im Büro. Ihre Arbeitsmoral sieht so aus: An gewisse Dinge muss man sich einfach gewöhnen, zum Besipiel das sie sich keinen Deut um Health&Safety auf der Baustelle kümmern:
Der geneigte Leser mag sich fragen was man dort so gegessen hat, nun, zuerst stellt sich einmal das Problem das die Küche mehrheitlich auf Schweinefleisch in allen Formen und Arten basiert. Dazu serviert man meistens gegrilltes Gemüse. Und als Spezialität gibts Fisch, welcher auch dementsprechen Teuer ist. Ich habe mich deshalb auf Slat und Gemüse beschränkt.
Zum Schluss noch ein kleines Schmankerl, der Luxuswagen schlechthin, aus einheimischen Schaffen, der YUGO:

Ist neben sehr alten Skodas das meist gesehene Auto.
Alles in allem eine ttsd Reise, trotz anstrengender Heimreise mit 2:45 aufstehen.
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Lino
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10:45
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Divrei Chassidim
Dienstag, 21. Juli 2009
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Gonzalez Tripolensis
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21:26
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Divrei Chassidim
Labels: 13.05., AGL, Anomalia, gute_besserung, Wer bisch dänn Du?, Youtube
Sonntag, 19. Juli 2009
MORE - forget your troubles and just get happy
Als Perle im Gestöber des Internets präsentieren wir heute einen visionären Kurzfilm, der schon tausendfach angesehen wurde und verschiedentlich Prämierungen eingeheimst hat. Hierzu die Youtube-Beschreibung:
The Academy-Award nominated animated short-film by Mark Osborne tells the story of a lonely inventor, whose colorless existence is brightened only by dreams of the carefree bliss of his youth.
By day, he is trapped in a dehumanizing job in a joyless world. But by night, he tinkers away on a visionary invention, desperate to translate his inspiration into something meaningful.
When his invention is complete, it will change the way people see the world. But he will find that success comes at a high price, as it changes himself, as well.
Und unfehlbar natürlich der Daily Schmonzes aus unser aller Kindheit, sedolüeg:
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Warzenschnuffel
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17:49
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Divrei Chassidim
Schlaflos mit LeBron
Zum Glück gibt's solche Herzschlagfinals nicht so regelmässig im Fussball, damit man sogar eine Top Ten daraus fabrizieren kann. Sonst wäre Pescu noch ein viel ordinäreres Schicksal beschieden gewesen.
Und zur Erinnerung das ordinäre Schicksal von Julian Filipescu...
*Buzz!*
P.S.: Und nein, dieses Posting hat nicht mit dem Saisonstart des FCZ zu tun, gar nichts.
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Gonzalez Tripolensis
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03:21
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Divrei Chassidim
Labels: 13.05., AGL, CC Daily Schmonzes, Youtube
Donnerstag, 16. Juli 2009
Frei-Post oder der womögliche Anfang einer langjährigen Abschiedstournée
Lieber Alexander
Ich schreibe Dir in diesem Medium, weil ich ersterseits Deine Mailadresse nicht kenne, Du mittlererseits sicher reif genug bist, keine eigene Webpage mit schmierig-verschwitzten Fotos Deiner selbst zu haben und letzterseits Du sicher diesen Blog zur Vergrösserung Deines revolutionären Allgemeinwissens täglich aufrufst. Was könnte Dich denn sonst besser an die teure, willige Heimat erinnern.
Und genauso willig ist nun in der Heimat der FCB auf Dich geworden. Mind. 5 Mio CHF und 2 Mio Jahreslohn werden in einen 30-Jährigen gesteckt, was vielleicht nicht nach sonderlicher Weitsicht aussieht, aber insgesamt, um den Verein kurz- bis mittelfristig wieder auf die richtigen Bahnen zu lenken durchaus eine gute Wette sein kann. Zwar handelt es sich um eine nicht ganz verletzungsverschonte Hexe und mit dem Alter steigt bekanntlich auch die Auskurierungszeit, aber was soll's. Das sind ja nicht die grössten Bedenken. Die sind es auch nicht zwingend, wenn es darum geht, zu eruieren, ob man Dir an den Nationalmannschaftsspielen immer noch zujubeln kann, obschon Du jetzt wieder ein richtiger Bisler bist, ob man Dir während Meisterschaftsspielen Pech und Unvermögen wünschen darf, wenn dies auch Deine Nationalmannschafts-Kapazitäten beeinträchtigen könnte. Alles grosse Fragen, aber nicht die ganz grossen.
Die ganz grossen stellen sich vielmehr, was einen solch erfolgreichen (ca. 35 Tore in 75 BuLi-Spielen) Stürmer dazu bewegen kann, so früh bereits in die Gurkenliga zu steigen und sich Bellenz-Hosen anzuziehen, wenn er noch mind. 2 Jahre im Ausland erstens mit besserer Perspektive und zweitens zu deutlich höherem Lohn spielen könnte. Wahrscheinlich entgegnet man dem mal salopp, der Frei will doch auch nach Südafrika, jetzt hat er sich doch die Heim-EM verknackst, da reissen ihn doch die Landesfarben, alles daran zu setzen, noch einen erfolgreichen Grossanlass auf nationaler Ebene mitbestreiten zu dürfen!
Aber zu welchem Preis? Dafür, international nur gleich drei Gruppenspiele im UEFA-Cup zu bestreiten und sich sonst nur gerade von Marc Zellweger (rein zufälliges Beispiel), Jonas Elmer, Stephane Besle und Alessandro Mangiaratti auf den Füssen rumtrampeln zu lassen? Ist das wirklich die Waagschale, welche dazu bewegt, alles an eine WM zu setzen? Ist das der Ehrgeiz und der Glaube, wirklich noch etwas in peto zu haben, um einen internationalen Grossanlass bestreiten zu können? Und wenn man dann soweit ist und international vor Zaccardo, Lucio, Mexes oder Javier Zanetti steht, soll es dann da plötzlich wieder da sein, dieses Können, das man dann ein ganzes Jahr nicht mehr hat abrufen können? Oder ist am Ende die Axpo Gurkenliga viel schlechter berufen als sie es effektiv ist? Sind wir alles nur Schlechtreder im Schatten von Originalzitator Murat Yakin?
Es sind gleich ein paar Fragen und wir können natürlich nicht erwarten, dass Du auf all diese sogleich eine passende Antwort findest (eine Antwort pro Woche würde hierzu schon reichen). Vielleicht strafst Du uns auch alle Lügen und schlägst mit Deinem Zungenschnalz-Buddie so ein, dass Du im Frühling als Torschützenkönig wieder auf dem Balkon des Barfüsslerplatz (den Torschützenkönig kann ich Dir gerade noch wünschen, den Balkon auf keinen Fall).
Ob das dann eventuell die höchste Auszeichnung und der Weg dahin die grösste Herausforderung sein könnte, die Du in diesem Jahr bereits hättest erreichen können, das wirst Du dann aber nie erfahren. Und für dann nochmals ins Ausland (bzw. eine weitere ausländische Liga) zu wechseln, dafür ist es dann wohl schon reichlich zu spät.
Ein deutlich blauweisses Händ ue
Det Tripogonz
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Gonzalez Tripolensis
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20:13
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Divrei Chassidim
Labels: 13.05., 24.05., AGL, blutgrätsche, Deutsche Signale, schnauze und strampeln, Wer bisch dänn Du?, Wers glaubt...
Dienstag, 14. Juli 2009
Der CC am Schwinget
Gepostet im Namen aller, im speziellen aber des Tripogonz:
Nach einem langen, ausdauernden Tag konnte am Sonntag Abend eine Heerschar von Fans und Journalisten die Helden des Schwingerfests am Hauptbahnhof Zürich begrüssen. Zwar waren nicht ganz so viele Schaulustige zugegen wie bei der Heimkehr der FCZ-Helden unlängst aus dem Tessin, aber dennoch war der Rahmen für den Anlass absolut würdig und im Rahmen des zu Erwartenden. Man konnte den Akteuren des Tages die Müdigkeit und Zeichnung vom Erlebten eindeutig in den tiefen Furchen des Gesichts ablesen. Jedoch war auch dieses Glänzen in den Augen vorhanden, welche Aufschluss auf die Eigentümlichkeit und Einmaligkeit dieses Ausflugs hinwiesen. So mussten einzelne Teilnehmer vor Müdigkeit fast aus dem Zug getragen werden. Aufgrund der geschlossenen Mannschaftsleistung ist es in diesem Sinne auch angebracht, wenn vom gewöhnlichen Format des Interviews abgewichen und alternativ der Einbezug mehrerer Akteure präferiert wird:
Es ist auch für einen Dämmerungsfetischisten wie Dich ziemlich ungewöhnlich, sich so früh an einem Sonntag Morgen bereits als Mannschaft einzufinden, um den Gegner (aka Rigi) zu bezwingen. Wie konnte diese Schwierigkeit mit individuellen Vorbereitungen gemeistert werden?
(Bergflolino) So früh am Morgen sind gewisse Rituale unvermeidlich, einfach damit man den Rythmus gleich zu beginn findet. Bei mir war das die gleiche Tagesvorbereitung wie ein normaler Wochentag, mit ein paar Ausnahmen natürlich. Ein gesunder Stuhlgang vor Nervosität musste natürlich auch sein, da hält es sich vor solchen Grossanlässen ähnlich zu einem Grümpeli. Aber die Vorfreude hat sowieso alles andere überstrahlt.
(Gurens) Das Tragische am Ganzen war, dass ich (wie andere auch) meinen Wecker von der Wochentags-Einstellung nicht mal umstellen musste. Von daher, war es noch erträglich um diese Zeit aufzustehen. Da die Nächtigung am Vorabend leider erst um halb 3 stattfand, musste ich mich auf alte Tugenden berufen: Am Vorabend packen, WC-Gänge und Bastelarbeiten auch auf den Vorabend konzentrieren und natürlich die alt bekannte Wahrung der Spritzigkeit.
Was war für Dich persönliches Highlight des Tages?
(Bergflolino) Ganz klar die Ketchup Attacke auf Herrn Schnuffelberger, hinterhältig und gemein, aber wahnsinnig lustig und originell.
(Dietschurain) Die Einführung in die Geheimnisse des Schwingens durch einen ehemaligen Star des Ostschweizer-Verbands.
(Gurens) Ich bin sehr stark hin und her gerissen. Die 1. Klass-Tickets waren schon stark. Und Her Majesty's Ausflug auf's Damenklo natürlich auch. Auch die Philosophie-Runde mit dem Ex-Schwinger war sehr bewegend. Aber als Fan des guten alten Torte-im-Gesicht-Slapstick muss ich für den Ketchup-Erguss des Dieters votieren. Denn als Augenzeuge dieses historischen Moments durfte ich mit ansehen, dass es nicht nur das gute alte Auslafen einer Ketchup Flasche war. Nein, es war ein Wasserfall, der mit einem Gutsch auf das Pyjama-Oberteil von Berger Schnuffel niederging. Frei nach dem Motto: Eintritt an Schwinget: 42.-; Pyjama-Oberteil: 14.95; Seinen Freunden zusehen, wie sich im Ketchup-Catchen versuchen: unbezahlbar!
(Eskimös) Das ganze Schwingfest war für mich ein einziges Highlight. Das Publikum, Folklore, und natürlich die Kämpfe, welche von unserem Kommentatorenduo Köppel/Gonzalez in fachmännischer Manier beurteilt wurden.
Eine Fehlinformation des Wirten über den angeblich bereits gemeisterten Gros des Aufstiegs hat kurzzeitig den Rhythmus innerhalb der Mannschaft gestört und das Feld wurde etwas länger. Wie hast Du das als klassischer Berghase aus der verantwortlichen Kontrollstimm-Position empfunden?
(Dietschurain) Mir war die Aussage von Beginn weg suspekt, steht doch die Wirtschaft einsam auf einem kleinen Felsvorsprung am Hang, weit und breit keine Fläche sichtbar. Evident wurde die Fehlinformation aber bereits nach wenigen Metern, was die Mannschaft dazu bewegte, zueinander zu stehen, sich gemeinsam zu stärken und den weiteren Aufstieg mit metaphysischen Höhenflügen zu meistern. Lino empfahl sich als Berghase und leistete konsequente Führungsarbeit, während der Peloton darauf bedacht war, das Ende des Feldes nicht aus den Augen zu verlieren. Man kann also durchaus konstatieren, dass die fehlende Guidance bei der Routenwahl durch die Lokalmatadoren die Mannschaft eher zusammengeschweisst hat.
Aus der Helikopter-Perspektive hat Hans Jucker im SF bemerkt, wie Du aus dem Hintergrund heraus mehrfach seitliche Ausbruchsversuche in Richtung Mittelstation unternommen hast. Wie hast Du die entsprechende Situation erlebt?
(Gurens) Hans Jucker hat wohl gehofft, dass ich am Berg einbreche. Ich muss aber tatsächlich gestehen, dass meine Fitness mehr als nur zu
wünschen übrig lässt. Als begeisterter Wanderer gab es mir schon zu denken, wie ich beissen musste. Die Zwischenstationen habe ich tatsächlich angepeilt. Denn ich war schon so voller freudiger Erwartung auf das Spektakel, dass ich fast nicht mehr warten konnte. Ausserdem hat mir der Aufstieg (vor allem unter dieses Voraussetzungen) nur wenig Konversation mit Kumpels und Genossen erlaubt. Vieleicht war das allerdings ja gar nicht so schlecht...
Als Materialwart war Dir an diesem gestrigen Tag eine besondere Verantwortung beschieden. Wie zufrieden bist Du mit Deiner Grill-Fächerleistung? Wie war die Qualität des Fleisches?
(Bergflolino) Ich bin gestern ins zweite Glied gerückt und habe diese eminent wichtige Tätigkeit einem richtigen Profi überlassen, Her Majesty gebührt ein grosses Dankeschön. Aufgrund verschiedener Probleme mit der Verdauung über das ganze Wochenende habe ich nur sehr wenig gegessen, aber die Quantität und vor allem Qualität bei gewissen anderen Teilnehmern liess nichts zu wünschen übrig. Vor allem als Herr Schnuffelberger mit einem halben Lamm eingerückt ist konnte ich meinen Neid knapp zurückhalten (Anm. der Redaktion: Erschreckend schwache farbliche und olfaktorische Erkennungsfähigkeiten werden hier zu Tage gebracht: Es war natürlich Rind - O-F-F).
Im Verlauf des Nachmittags erwiesest Du Dich mit fein geführter Klinge als gewiefter Expertenbefrager, insbesondere im Extrapolieren der Unterschiede zwischen Ringern und Schwingern, zwischen Turnvereinlern und Sennen. Was konntest Du persönlich am gestrigen Tag dazulernen.
(Eskimös) Es war bei mir ein Dazulernen in zweierlei Hinsicht:
- Einerseits das gesellschaftliche, folkloristische. Das Schwingfest ist für viele Zuschauer ein gesellschaftlicher Anlass mit einer gewürzten Prise Bünzlitum. Man sitzt auf den Festbänken und isst sein Stiick, trinkt Bier und Weisswein und schaut sich ganz nebenbei das Schwingfest an. Doch man stellt fest, dass es neben dem eigentlichen Schwingen viele andere "Disziplinen" gibt, welche bei den Zuschauern Begeisterung auslöst. Das Steinschiessen (der weiteste Schuss dieses Tages landete bei 3.42m), das Kühe im Kreis laufen lassen, Fahnenschwingen, und sinnloses Herumtragen von irgendwelchen bäuerlichen Handgeräten.
Der Zuschauer sitzt und schaut sich diese Disziplinen in aller Gemütlichkeit an und unterhält sich mit dem Nachbarn.
- Anderseits der sportlichen Faktor. Schwingen ist ein körperlich höchst anstrengender Sport, welcher sehr viel taktisches Feingefühl benötigt. Der weise Herr Köppel der hinter uns gesessen ist, hat mir die taktischen Finessen näher gebracht. Was mir geblieben ist? Wenn gar nichts mehr geht, hilft nur noch der hinterlistige Schlungg: Klassischer Pausenplatztrick. Beinstellen und nach hinten abwerfen (apropos).
Auch wurde mir bewusst, dass ein Punktesystem ohne K.O. Runden sehr spannend sein kann. Hätten nämlich die beiden Schlusskämpfer einen gestellten gehabt, wäre der unbeteiligte, bis dahin drittplatzierte zum Sieger erkoren worden.
Auch gestern machte sich die Abwesenheit des Lützelchens sehr dezidiert bemerkbar. Worin hat sich dieser Umstand bei Dir geäussert?
(Dietschurain) Dem hat das OK des Rigi-Schwingen (namentlich der Einteilungspräsident Schorno Fidel aus Oberarth) Rechnung getragen, in dem es pointiert Vertreter der Westschweizer Verbände einlud und so den Quoten-K*usch bei den Schwingern stellte. Da aber dieser nicht antrat war die Abwesenheit von Lützelchen Abi ein doppelt-herber Rückschlag.
Siehst Du Dich in Deiner persönlichen Veranlagung eher als Ringer oder als Schwinger?
(Bergflolino) Ich bin mehr der Ringer, meine Qualitäten kommen eher beim Bodenturnen zum Zug.
Wir haben gestern gelernt, dass auch Turnvereinler und neuerdings sogar Welsche an den Schwingfesten teilnehmen dürfen. Wie stellst Du Dir eigentlich die soziale Öffnung des Schwingsports gegenüber fremden Völkern vor?
(Eskimös) Ich war ob der bisher geschehenen sozialen Öffnung sehr positiv überrascht. Das hat sich dadruch gezeigt, dass kurz nach der Mittagspause der Jodlerchor das braunbekannte Lieder "Der Summerjud" skandierte.
Ich sehe mich ein klein wenig als der Blatter Joseph des Schwingersports. Mein wichtigstes Anliegen ist den Schwingersport ins 22 Jahrhundert zu führen. Sprich, ich plane das übernächste Schwingerfest in Tripolis. Einerseits wäre es eine grosse Herausforderung sich auf den viel feineren Sand einzustellen und andererseits würde dieses Fest die Völker verbinden. Anstatt Kühe könnten dort beispielsweise Kriegsgefangene vorgeführt werden. Dies ist nur ein Beispiel der vielen Pläne welche ich mit dem Schwingsport vorhabe.
Das Geissechläpfe war akustisch vielleicht etwas speziell, gab aber relativ wenig Optisches her. Könntest Du Dir dies als weiteren Karriereschritt vorstellen?
(Gurens) Vom Geisslechlepfe war ich begeistert und fand, dass es auch optisch einiges hergab. Wie diese Mannsbilder sich im Sägemehl platziert haben, Ihre Stahlpakete in die Bergidylle einfliessen liessen und ihre Adonis-Körper gekonnt in Szene setzten, war ein Augenschmaus,
bei dem es mir kalt (oder warm?) den Rücken runter lief. Da ich meine Karriere vermehrt auf das Ausmessen beim Steinstossen konzentrieren will, wird wohl leider die Zeit zum Geisslechlepfe nicht reichen. Aber wer weiss? In meinen alten Tagen könnte ich mir schon vorstellen, mir diesen Traum noch zu verwirklichen.
Wir lernten gestern auch, dass Schwinger keine Athletenkarriere im eigentlichen Sinn absolvieren, sondern berufstätige Käser, Metzger und Bauern sind. Kannst Du Dir eine Professionalisierung des Schwingsports im Zeichen von 0825 vorstellen?
(Bergflolino) Nein, wir sind eher als Schreibtischathleten und Gehirnakrobaten bekannt, ich sehe nicht das sich das auf lange Sicht ändern wird. Aber wer weiss, was nicht ist kann ja noch werden.
Wir feierten gestern unter anderem auch das einjährige Jubiläum von 0825. Inwiefern trifft Dich diese Feierlichkeit?
(Gurens) Als Fan der ersten Stunde (war schon immer 825-Fan) war das für mich schon etwas spezielles. Dass es dann auf der Rigi auch noch keine Grossleinwand hatte, war schon hart. Aber so läuft das halt als Pionier: Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach. Oder in diesem Fall: Lieber den Seich hinter uns gebracht als das ganze Trauerspiel jährlich
zu wiederholen. Allerdings konnte ich es gestern nicht lassen, am Abend noch ein kleines Gala-Diner für mich selbst zu schmeissen. Zu diesem Anlass gab es eine Glässchen gutes Hahnenburger und ein Schüsselchen Corn-Flakes. Um den Anlass würdig abzurunden, hab ich noch 8.25 CHF an die Stiftung Ani pro Ration überwiesen.
Dein Organisationstalent hat uns gestern wiederum sehr markant getroffen und es fehlte nie an irgendetwas. Was sind die kommenden CC-Anlässe dieses langen Sommers?
(Dietschurain) Wir konnten die Sommerpause gut mit Tennis, Rad, Cricket und Schwingen überbrücken. Da nun die AGL wieder zu den Tagesaktualitäten zurückgekehrt ist, werden wir uns wohl wieder das eine oder andere Spiel im Stadion gönnen. Aufgrund diverser Abwesenheiten von CC-Mitgliedern werden die Aktivitäten wohl aber eher spärlich ausfallen, dafür umso heftiger.
Während gestern der gesamte Schwingsport ein erstaunliches Ereignis feiern durfte, unterlag der FCB im Startspiel dem erstaunlichen Aufsteiger FCSG und erarbeitete sich erstaunlich wenig Chancen. Wie siehst Du die Saison des letztjährigen Vizevizemeisters?
(Eskimös) Als erstes muss ich leider korrigieren.Der FCB war schlussenldich nicht einmal Vizemeister, sondern Tabellendritter.
Ich kann mir überhaupt noch nicht vorstellen wohin die Reise diese Saison führt.Auf diversen Schlüsselpositionen (Trainer, Spielmacher, Innenverteidigung, Aussenverteidung Stürmer) wird oder wurde umgestellt. Ein neues System wird eintrainiert. Ich wage mich an dieser Stelle noch zu keienr Prgonose. Es liegt in dieser Liga wirklich alles drin. Der FC SG hat mich allerdings am Sonntag positiv überrascht. Schöne Spielzüge, Systemtreue und eine super Atmosphäre. Gut dass die wieder oben sind.
Als polysportiver Adrenalinprophet muss auch Dir diese neue Sportart einen grossen Eindruck gemacht haben. Könntest Du Dir nach Deiner Karriere als Langläufer und Tennisass vorstellen, in hobbymässiger Ausführung auf den Schwingsport umzusatteln?
(Dietschurain) Bei den Aktiven sehe ich die Chance (leider) eher gering, aber als Instruktor könnte ich doch Akzente setzen. Ich werde dem JTV vorschlagen, die wöchentliche Männerriege in die Turnhalle an der Brandschenkestrasse zu verlegen und diese zu einem Schwingkeller umzurüsten. Die Chancen sind enorm: die Klopstock-Wiese anerbietet sich als Heimstadion, und der angrenzende Wurststand 825 soll dem vernehmen nach auch in den nächsten paar Wochen seine Tore öffnen.
Christian Stucki ist gestern seinem Renommé nicht gerecht geworden und ist nach zwei Gestellten im dritten Rang unterlegen. Worin ist diese Niederlage zu begründen?
(Eskimös) Wenn ich die Rangliste betrachte, Rangliste, hat Stucki Christian (BE) die ersten 3 Gänge gewonnen und dann ist er eingebrochen. Zwei Niederlagen in Folge kann man sich an einem solch gut besetzten Fest nicht leisten. Möglichweise hat er sich die gleiche Leistung zugetraut wie diejenige des CC: Nämlich in 2h45 Minuten 1100 Höhenmeter unter Einfluss jeglicher Wegschmissmaterialien zurückzulegen. Zu seiner Verteidigung muss man allerdings auch festhalten dass er fast auschliesslich gegen Nichtberner antreten musste. Jeder Innerschweizer ist natürlich gegen die Berner Gäste bis in die Haarspitzen motiviert, was es für ihn nicht einfacher machte.
(cc)
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Lino
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Divrei Chassidim
ruhe vor dem sturm
vor hier das grosse interview erscheint, noch ein kleines schmankerl aus ingolstadt.
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el tigre numero uno_
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Divrei Chassidim






