heute war in den medien folgendes zu lesen:
Satire darf das Wort «Neger» verwenden. Das beschloss die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen. Doch der Begriff kann auch rassistisch sein. Wann genau, liegt allerdings im Auge des Betrachters. (den ganzen artikel gibt's hier).
ohne jetzt den grossen verschwörer rauszuhängen, finde ich es doch hochinteressant, dass diese meldung (welche ja eher eine kleinere meldung sein sollte) ein derartig hohe präsenz aufweist. denn in zwei tagen wird ja bekanntlicherweise ein gewisser herr maurer zur wahl als bundesrat antreten. genau ihm kommt diese meldung als schutzschild zugute. denn der vorwurf, er sei ein rassist, könnte ihn teuer zu stehen kommen.
rückblende: im sommer 2003 gab es eine svp-kampagen (wieder mal irgendwas gegen ausländer) im zuge welcher der satz "dann sind wir der neger" von herr maurer fiel. nach einem sturm der entrüstung wurde angekündigt, dass er in einer rede im albisgüetli stellung nehmen wird. statt sich zu entschuldigen, setzte er aber noch einen drauf. unter tosendem applaus verteidigte er das gesagte und meinte (ungefährer wortlaut): "...und wäge dem neger! wär isch denn de neger? jetzt bin plötzlich ich de neger nur ich will ich gseit han är sig de neger." mit der zigfachen wiederholung dieses wortes zeigte er einmal mehr was wirklich in ihm steckt: ein xenophober populist! leider wird er sich jetzt, im falle eines vorwurfes in diese richtung, auf diesen entscheid berufen und wieder mal am thema vorbei diskutieren können... schade.
mein votum: lieber keine konkordanz als dieses braune getue im bundesrat.
Montag, 8. Dezember 2008
leider ziemlich geschickt eingefädelt
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el tigre numero uno_
um
17:12
0
Divrei Chassidim
Freitag, 5. Dezember 2008
Bedamaich Chayi
Im Auftrag des verehrten Herrn Gonzales Tripolensis:
Die Serie glücklicher Auftritte von CC-Redaktionsmitgliedern (im wahrsten Sinne des Wortes) als Patrone jüdischer Simches hat heute Morgen übrigens eine würdige Fortsetzung gefunden. Unterzeichnender ging zu den Sridei Eshlern dem Eibishten für den glücklich-frühen Oifstand zu danken in der Absicht, so am Bundeseintritt des jüngsten JLeague-Teilnehmers beizuwohnen. Wie sich herausstellte, war leider ausser den üblichen Verdächtigen keine Baale Simche anwesend. Der Bris fand nämlich in der Innenstadt statt, wozu ein Kurzsprint der Rollogonz dann das entsprechende Spurtmittel lieferte.
Wie immer höchst spektakulär. Schon auf dem Hinweg stand ich am Lichtsignal neben einem bärtigen IRGler. Als ich noch mögliche Zweifel hegte, ob dies wohl der Moyel sein könnte, entdeckte ich seinen ledrigen Aktenkoffer, womit glücklicherweise jegliche Zweifel beseitigt werden konnten. Als Haloche des Tages durfte daraufhin die Tatsache in Erfahrung gebracht werden, dass Brissers zur gegenwärtigen Jahreszeit nicht vor 08:00 angeschnitten werden dürfen, wegen Shkieh-Nez-Simchesnaches oder ähnlich. Oder weil man dann einfach noch zu wenig sehen könnte.
Aber sonst ist alles beseyder, borchashem.
Git Shnippshnabbes und Masel Tov von der ganzen Chassidus Chübelsack, Fraktion Nef-wieder-id-Nati!
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Lino
um
11:41
1 Divrei Chassidim
Donnerstag, 4. Dezember 2008
Latest Fashion News
Es lohnt sich übrigens sehr, sich das 10v10 von gestern nochmals anzuschauen, v.a. den Beitrag zum SCHNAUZ! Brilliant, da wird ein Zürcher Stadtpolizist interviewt, der Auskunft gibt über seine 40jährige Beziehung zu seinem Pornobalken:
Seht selbst: Will-Gugg-Schnauz-dann-Gligg!
HM
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Her Majesty
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11:32
1 Divrei Chassidim
Liebesgrüsse aus Moskau
Tajre Chassidim,
Ich habe dir grosse Ehre, mit diesem Eintrag meine Premiere bei euch, liebe CC‘s, zu feiern.
Den mir von Warzenschnuffel erteilte Kowed will ich ernst nehmen, doch muss ich bereits am Anfang vorausschicken, dass meine Schreibkünste nicht auf dem demjenigen Niveau einzelner Protagonisten dieses Forums liegen.
Ich berichte aus dem kalten Osten, eigentlich dem nahen fernen Osten aka Viennensis. Lange habe ich mir überlegt, was ich berichten kann. Das Beste ist wohl, wenn ich einige Eindrücke und Erlebnisse erzähle.
Haute-Cuisine
Tatsächlich, schwierig ist es ja nicht, eine bessere Koscher-Versorgung auf die Beine zu stellen als in Zürich. Und so hat man hier tatsächlich die Auswahl zwischen mehreren Gaststätten.
Hervorheben will ich die Pizzeria (oder wie man im Kreis 3 auch gerne sagt: Phhhhizeria), die ich neulich erst gerade wieder einmal besucht habe. Nebst dem, dass das Essen wunderbar ist, muss man sich nicht einmal entschuldigen, wenn man etwas bestellen will. Sogar Besteck lag von Anfang an schon auf dem Tisch und von schmutzigen, klebrigen und fiesen Geräuschen beim Gehen auf dem Parkett ist auch nichts zu hören. Einziger Wermutstropfen ist, dass man die Spezialitäten aus dem Hause „Jasmin“ vergebens auf der Karte sucht.
Äusserst nett ist auch die Variante, in der Metzgerei einen Imbiss zu nehmen, bei täglich abwechselnder Auswahl. Donnerstag ist beispielsweise Schwarma-Tag, getreu dem Motto: Hüt üsch Dönerstag.
Warum so was beispielsweise in Zürich nicht möglich ist, ist nur schwer verständlich. Ah nein, ganz vergessen, mir fallen hier ein paar sehr gute Gründe ein: Auf der Hand liegt natürlich das klassische Znies-Argument (habe übrigens schon oft auf Onlysimches bei einem frisch verlobten Pärchen gelesen, dass sie sich in der lokalen Metzgerei getroffen haben). Nicht zu vergessen ist auch das Argument, dass nicht im Stehen gegessen werden sollte. Unnötig zu erwähnen sind die gemeinen und altbekannten Milchteufelchen, die aus den kurz vor dem Metzgereibesuch gekauften Joghurts und Milch herausspringen und bekanntlich eine grosse Vorliebe für Schwarma haben. Liebe Chassidim, ihr seht also allerlei Gründe, eher misnagdisch zu sein!
Von Tschulentkigel und anderen Spezialitäten
Wie das so oft ist, merkt man erst wenn man es nicht mehr hat, wie gut es eigentlich ist. So geschehen mit der Schiel.
Nicht dass es unangenehm ist dort zu oren, oder dass die Leute unsympathisch wären, nein. Es ist vor allem das Gerede und die Länge der Tfila, wobei 2.5h (!) an einem furztrockenen Schabbes absolut Durchschnitt ist. Mein langjähriger Banknachbar und CC-Kollege Grasl kann bestätigen, wie ungemütlich ich werden kann, wenns zu lange geht.
All dies wird jedoch durch eine schöne Institution abgemildert. Nach dem Dawenen setzt man sich nochmals gemütlich hin und Tschulentkigel wird serviert. Dafür braucht es nicht einmal eine spezielle Simche oder ein anderes „25-Jahre Waschzeine Jubiläum“. Nein, dies ist einfach Standard! Zugegeben, wir können darüber diskutieren ob es aufgrund des vorherrschenden Vegetarismus dieses Tschulent als solcher bezeichnet werden kann und darf. Aber lassen wir das mal auf de Seite.
Da bekommt der Passuk „Ma tovu ohalecha Jaakov“ einen ganz neuen Pschat. Ob die Tora wohl schon damals damit gerechnet hat, dass später mal in den „ohaleche Jaakov“ Tschulent gespachtelt wird?
Loooschen
Zugegeben, unser Züridütsch Ole Ole ist ja auch nicht das Erhabenste. Aber was für Wörter hier teilweise gebraucht werde ist nicht von schlechten Eltern. Hier ein Emergency-Dictionary, falls ihr mal beim Skifahren in Smnaun nicht mehr rechtzeitig vor dem Eindunkeln auf die Schweizerseite zurückfindet:
schierch = hässlich
fesch = hübsch
Paradeiser = Tomaten
Fisolen = Bohnen
Karfiol = Blumekohl
Kukruz = Maiskolben
Stellage = Gestell
plakatieren = ein Plakat anbringen
(Achtung Regel: Man nehme einfach ein Nomen und mache ein Verb daraus)
Federpenal = Etui
Verlängerter = das was bei uns als normaler Cafe Crème durchgeht
Melange = das was bei uns, und übrigens auf der ganzen Welt, als Cappuccino durchgeht
Kleiner Brauner = Ja, ihr ahnt es ja, ein Espresso.
(Finde dieser Ausdruck hat einen eigenen Nobelpreis verdient)
Jause = Znüni oder Sandwich
Zum Glück waren bis anhin all meine Vorlesungen auf der Uni entweder von Deutschen abgehalten oder auf Englisch. Ich will mir nicht ausrechnen wie das sein wird, wenn plötzlich mal ein Dozent in einem breiten Dialekt zu reden beginnt… Oder stellt ihr euch doch mal einen Vortrag in breitem Walliser-Deutsch, Entschuldigung, ich meine Woischer-Titsch vor!
Es gäbe sicherlich noch einiges zu berichten, aber ich denke fürs erste REICHts mal.
In diesem Sinne,
Euer Stangenschuss
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Stangenschuss
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00:28
2
Divrei Chassidim
Dienstag, 2. Dezember 2008
Eine nicht ganz so "geniale Karriere"
Wohlverstanden, es darf keine gültigen Argumente gegen Schiedsrichterinnen an sich geben. Bei der ARD wird beispielsweise das Sportstudio von einer Frau moderiert, welche in ihrem Znünipack die verschiedenen Thurnheer, Rüefer, Salzgeber und Wyler spazieren führen könnte. Aber Petignat war da einfach zu schlecht. Möge sie nun bitte nicht dem SF im Rahmen einer zweiten Karriere als Expertin zur Verfügung stehen. Das hätte ihr und uns gerade noch gefehlt…
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Gonzalez Tripolensis
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00:08
0
Divrei Chassidim
Labels: 13.05., 24.05., CC Daily Schmonzes, de tergo, gute_besserung, Schöni Momänt
Montag, 1. Dezember 2008
Wo kommen wir denn dahin?
Eigentlich bin ich der Meinung dass Politik nicht in deisen Blog gehört, aber nach dem letzten Wochenende muss ich hier mal meinem Frust freien Lauf lassen.
In der Stadt Zürich wurde ja bekanntlich über eine Verankerung der Nachaltigkeit und der Ziele der 2000 Watt-Gesellschaft in der Gemeindeordnung abgestimmt. Und zu allem Übel wurde dies auch noch angenommen. Leztendlich bedeutet dies ja nichts anderes als einen Atomausstieg der Stadt bis 2050 und massive Investitionen in erneuerbare Energien. Alles schön und gut, aber mir ist schleierhaft wie so etwas überhaupt zur Abstimmung und dann auch noch angenommen werden konnte.
Die Ziele der 2000 Watt-Gesellschaft unterstütze ich zu 100%, ich bin der Meinung dass wir unbedingt ein gesellschaftliches Umdenken im Umgang mit unseren Ressourcen brauchen und unseren Nachkommen keine weiteren Ökologischen Probleme aufhalsen sollten. Um ein Beispiel zu nennen, sollten meiner Meinung nach Neubauten nur noch nach den Minergie-Standarts gebaut werden dürfen, sowie sollten keine neuen Ölheizungen mehr erlaubt werden sondern nur noch alternative Heizungsformen wie z.B Holz oder Wärmepumpen eingesetzt werden dürfen. Aber ein Umdenken erreicht man sicher nicht, indem man einfach hofft, dass bis in 50 Jahren die Erneurbaren Energien soweit sind, dass ein Atomstromausstieg möglich wird. Um es einfacher Auszudrücken, nach dem heutigen Stand der Technik gibt es in der Schweiz keine Alternativen zum Atomstrom. Dieser Wandel sollte langsam und stetig voran gehen und nicht dass man dann plötzlich vor vollendeten Tatsachen gestellt wird, ab Morgen wird der Strom 200% teurer weil wir keinen billiger produzierten Atomstrom mehr beziehen dürfen. ich stell mir zudem die Frage, an was denn der Fortschritt gemessen wird und wer das Kontrolliert? Bekommt jeder einen Watt Zähler nach Hause und wenn er 2000 erreicht hat stellt der ganze Strom ab?
Irgendwie stinkt das alles ein bisschen, es schmeckt ein bisschen nach Schulterklopfen und sagen, moll, wir machen was für die Umwelt, egal für was zu einem Preis.
P.S Mann des Tages
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Lino
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07:46
3
Divrei Chassidim
Ueli Maurer, Bundes-Rattes-Kandidat
Ein Beitrag an die Sektion der politisch Bildungsfähigen unter uns. Man stelle sich bitte vor, dass so einer uns in Zukunft neben Obama, Sarkozy und Medwedew vertreten soll. Mir kommt der ueli-mative Würger.
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Gonzalez Tripolensis
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00:46
0
Divrei Chassidim
Labels: gute_besserung, tribute, Wer bisch dänn Du?, Youtube
Die Gerüchteküche kocht fleischig...
- Angeblich hat Tamtam einen Ghostwriter (und aufgrund seiner berüchtigt-berühmten Fähigkeiten zu Ross auch einen entsprechenden Reiter). Man ist dem begabten Hintergrund-Sklaven noch nicht auf die Schliche gekommen, man empfehle ihm an dieser Stelle doch bitte in Zukunft mit den Tamtamschen 3 Pünktchen zu operieren, damit man wenigstens das Gefühl bekommt, das Schreiben stamme tatsächlich vom angegebenen Urheber. Nichtsdestotrotz, deshalb umso mehr und warum nicht: Bitte mehr solcher Einträge. Die Nachwelt freut sich heute schon auf mehr Perlen dieses dunklen Internauten.
- Man begrüsse an dieser Stelle die erneute Auflebung des Totensonntags. Dienstag ist Whiskytag, Mittwoch ist JLeague-Tag, Donnerstag war mal ein Höcktag. Totensonntag ist aber immer, man muss ihn nur genügend wollen.
- Wir nehmen die Abstimmungsergebnisse des heutigen Sonntags mit Bestürzung und Unglauben zur Kenntnis. Kinderpornografen sind also gesellschaftlich eher zu verfolgen als Mörder und Vergewaltiger. Hanf ist immer noch viel schlimmer als Alko-Hohl und die Petri-Beschwerden sind wir auch nicht los. Das einzig Erheiternde ist, dass der blöde Fletsch-Kayleff ausgerottet wird. Richtig so, hat ja nicht zu beissen, wenn er spielen oder Pfote geben soll. Ausserdem ist das eh kein heimisches Beheymchen. Wir bleiben dran.
- Das zehnte Whiskyschiff ist an diesem Sonntag zugrunde gegangen. War wieder mal ein seltener Spass, die redaktionelle Sektion von Chassidus Chübelsack hat sich diesmal sogar die Mühe genommen, ein Transskript der Tasting Notes zu verfassen. Entsprechende Dokumente sind bereits in Vernehmlassung und erscheinen nach Absegnung des chassidischen Parlaments in der laufenden Woche.
- Tatataaaaa: Der Wettbewerb im koscheren Zürich lebt eben doch. Angeblich macht der Betreiber von Milch und Böni jetzt ernst und eröffnet parallel zum laufenden Pizza-Babasali-Schuppen auch ein Lokal für die Liebhaber der fasrigen Fleischeslust. Und somit entsteht ein Gegengewicht zum neuen Schalom, das bekanntlich ja vom jetzigen Betreiber des Books & Bagels in die Pipeline gejagt wurde. Hier wird eine Eröffnung ja bereits für die ersten Monate von 2009, also unmittelbar vor der nächsten Meisterfeier des FC Zürichs angekündigt. Ganz allgemein darf man sich schon die Hände reiben und die Hirnwindungen wunddenken, wie die beiden Lokale wohl heissen mögen. Angeblich dürfen ja die jüdischen Restauranten in Zürich nur Doppelnamen verwenden bzw. versprechen sich dadurch erhöhte Publizität. Vielleicht haben wir also unlängst fleischiges Fix & Foxi, Michael & Moore, Simches & Naches oder Masel & Broche. Und sonst bleibt's halt beim Bed & Breakfast. Wir bleiben jedenfalls dran (lieber Tagi, bitte nicht klagen).
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Gonzalez Tripolensis
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00:21
0
Divrei Chassidim
Labels: 13.05., anti-system, Kultuhr, Lokalgeschwafel, Wers glaubt...
Donnerstag, 27. November 2008
hängt den turnschuh an den nagel...
... und zwar an einen rostigen. gottverdammt noch einmal!!! was der gestern wieder eins zusammenkommentiert hat, ist der absolute hohn. eine frechheit!!! es war so schlimm, dass ich in meinem zustand wild den italienischen kommentar gefordert habe. ich hab's einfach nicht mehr geschafft. wenn ich meinen eigenen kurt kommentiere ist's schon besser. schon mein kurt ist besser als dieses gegurke.
aber mal ernst: wann begreift SF endlich mal, dass man kommentatoren nach ihrer halbwertszeit auch mal ausrangieren darf. "legenden" wie hans jucker oder benjamin blümchen turnschuh sind einfach vorbei. der turnschuh macht einfach grossmami fernsehen. und ich fühle mich als BILAG-bezahler hintergangen. denn das hatte mit fussball nichts aber auch gar nichts zu tun.
es fing damit an, dass wir aus spass mal auf den deutschweizer geschaltet haben. da hörte man erstmal 10sekunden gar nichts. und dann kam ein geschichtchen über den ehemaligen hundesitter der schwester des ex-bademeisters der schweigermutter des alten stadionspeaker des vorletzten gegner der handball-partner-mannschaft.
ich verstehe nicht warum man ihn nicht auf seinen stärken einsetzt. bennissimo, samstigsjass und solche spielchen. das kann er ja. aber ich lasse ja auch nicht arabella kiesbauer einen wrestlicng-kampf moderieren.
so, das musste mal raus!!!
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el tigre numero uno_
um
12:58
1 Divrei Chassidim
neulich im lift...
ich weiss nicht, wem ich schon vom brief erzählt habe, den alle mitbewohner bei mir im haus erhalten haben. es ging in diesem schweizerischsten stück papier, das ich je gesehen habe, um die briefkästen vor dem haus. diese wurden von den bewohnern mit verschiedenen kleber geschmückt, die gegen werbung, .ch und weiteren schund schützen sollten. dies stiess dem verwalter aber sauer auf. im brief hiess es:
"... Da wir auf eine einheitliches Erscheinungsbild unserer Briefkasten- und Sonnerieanlagen Wert legen... bitten wir Sie, sämtliche Kleber bis Ende Oktober zu entfernen. Beiliegend finden Sie einen Kleber, der von der Verwaltung für diesen Zweck zur Verfügung gestellt wird. Ab dem 1. November sind nur noch diese Aufkleber gestattet. Sollten sie unserer Bitte nicht nachkommen, werden wir ab dem 1. November die Kleber selbst entfernen. Die anfallenden Kosten werden dem Mieter in Rechnung gestellt."
erstmal: GUTE GUTE BESSERUNG!!!
aber heute kam's noch besser: in einem dieser momente im lift, wo man nicht weiss, was man mit dem mitfahrer reden soll, aber die ruhe noch mühsamer ist, wollte ich bei einer älteren dame punkten, indem ich mich darüber aufregen wollte, was da mit den briefkästen lief (sie hatte zuvor mit ca. 500kg werbung zu kämpfen). überraschenderweise wies sie mich in die schranken: "nei nei, das isch scho rächt so. ändlich händ sie da mal öppis unternah. isch affangs furchtbar gsi, wie das da usgseh hät. das gaht ja würkli nöd."
ich war so schockiert, dass ich wortlos in meinem stock ausgestiegen bin (besser gesagt habe ich irgendwas wie "hemenedä aber ich... eh eh ah ok u?" gemurmelt).
jaja, in so einem umfeld muss ich leben. das erklärt doch einiges...
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el tigre numero uno_
um
12:42
0
Divrei Chassidim
Sonntag, 23. November 2008
Oh Shrek
Bin kürzlich auf ein Video gestossen, welches ich euch nicht vorenthalten will. Es ist eine Aufzeichnung der Sendung „Wetten, dass..?“ , bei welcher Leonard Cohen die Originalversion von „Halleluja“ singt (inzwischen auch bekannt vom Film Shrek).
Beginnen tut dieses Video mit der Ansage von Frank Elstner, der eigentlich Timm Maria(!) Franz Elstner heisst. Da aber Elstner eine Radioshow mit einem Kollegen moderierte, der Tom hieß, wurde er gebeten, sich einen anderen Namen als Timm auszudenken. Er entschied sich für den Namen seines Bruders Frank. Wäre ja zu weit hergeholt seinen dritten Namen Franz zu gebrauchen. Er ist ausserdem Vegetarier (kännsch?) und bekennender Träger eines Glasauges (sauglatt das Wikipedia). Nachdem Maria Elstner den Namen des Sängers in zwei Atemzüge (mit Pause dazwischen) raus bellt, folgt ein wunderschöner Bildübergang, der uns zum charismatischen Leonard Cohen führt.
Cohen beginnt mit seiner Performance, wie wir sie sonst nur von Christina Aguilera oder Madonna kennen. Aber der eigentliche Star des Videos kommt erst. Als die Kamera von Cohen weg zoomt, gugst einer der Backgroundsänger (ist ausserdem alles Live gesungen….iiija) hinter der Säule kurz vor. Gugguseli! Wahrscheinlich war es ihm langweilig geworden und er wollte schauen was auf der Bühne so abgeht. Er merkt jedoch schnell, dass er im Fokus der Kamera ist und verschwindet wieder. Sekunden später, als alle Backgroundsänger hervorkommen, verpasst er seinen Einsatz und kommt erst viel zu spät hinter der Säule hervor (je öfters man’s schaut desto lustiger ist es).
Weiter zu beachten:
- die überforderte Windmaschine (wahrscheinlich ein Handföhn), die versucht das Laub aufzuwirbeln
- die Rauchmaschine, bei der es aussieht als ob es aus einem Auspuff kommt. Wahrscheinlich musste der P*rno Ralle am Steuer seines Trabis aufs Gaspedal drücken.
- Die beiden Quoten-Weissen in der unteren Reihe. Ansonsten alles sehr deutsch getrennt. Es wird gemunkelt, dass unser Stammesvater Tamtam auch mitgesungen hat.
- Der Kleidungstiel der Leute in der oberen Etage.
- Ab der zweiten Strophe schaut Cohen ständig auf etwas unter der Kamera. Entweder steht dort ein Teleprompter mit dem Text oder er schaut unaufhörlich auf den Bönni des Kameramannes. Bei seinem verträumten Blick bin ich mir nicht sicher, was es von den beiden ist.
- Bei Minute 3:45 spielen sie „ziitig läse“ (oder wie dieses Spiel auch immer heissen mag, wo man sich nicht bewegen darf sobald sich der eine umdreht)
Um den Schreck zu verdauen hier noch die Shrek-Version gesungen von Rufus Wainwright und eine Version wo Shrek selber mitsingt (in Jeansjacke…..läck die Zahlugge...ab 0:55 zu sehen).
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jibril ben tamtam
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17:53
2
Divrei Chassidim
Freitag, 21. November 2008
Bekanntmachung
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Her Majesty
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13:04
0
Divrei Chassidim
Dienstag, 18. November 2008
Morgens, halb Zehn in Baden
Nach der grossartigen Würdigung eines Meisterwerks der neueren Musikgeschichte, muss ich kurz meinem Frust Platz machen. Bei uns auf der Toilette gibt es, wie in so vielen anderen auch, neben dem Brünneli aka Waschbecken einen Papierspender von CWS um sich die Hände zu trocknen. Dem Erfinder dieser Papiertücher gebührt der Orden für die nutzloseste Erfindung der Menschheit. Wie schafft man es ein so simples Ding wie ein Papiertuch dreimal zu falten, so dass es unmöglich ist, dieses ohne zu zerrreissen aus dem Spender zu bekommen? Ich finde es ja auch schön dass meine Firma konsequent die Umwelt schützt und nur noch Recycling Papier benützt, aber wieso muss das heissen dass solches keine Flüssigkeit aufsaugt? Sind denn Papiertücher nicht dazu da die Hände zu trocknen? Bin ich der einzige der es nicht schafft nur eines aus dem Spender zu bekommen, sondern immer gleich Zehn auf einmal mitreisse. Ein absolutes Scheissding, welches ohne mit der Wimper zu zucken abgeschafft gehört.
P.S: Die Nomination von Chrusel Zubi in die Startelf ist eine absoltue Frechheit dem Fan gegenüber, wie kann man so einen Zappelphillip ins Tor stellen? Ich habe echt gedacht dass mit Hitzfeld diese komischen Experimente endlich aufhören.
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Lino
um
15:21
1 Divrei Chassidim
Montag, 17. November 2008
ONE - Ein unerreichtes Meisterwerk

es kommt die zeit im leben eines jeden musik-fans, in der man sich sagt: "so. und jetzt muss ich mir mal von der seele schreiben, was dieser oder jener song für ein unglaubliches meisterwerk ist." und genau dieser gedanke ist mir vor kurzem beim hören/studieren von metallica's song "one" durch den kopf geschnellt. (hier die studio version.)
als dritte single des albums "...and justice for all" erhielten metallica ihren ersten grammy für "one". das lied ist die musikalische interpretation des romanes "johnny got his gun" (dt. "johnny zieht in den krieg"). es erzählt die geschichte eines soldaten, der im ersten weltkrieg durch eine deutsche miene schwer verletzt wird. er verliert dabei arme, beine, gehör, die fähigkeit zu sprechen und sein augenlicht. da sein verstand aber immer noch einwandfrei funktioniert lebt er als gefangener in seinem körper weiter. seine hilferufe kann er erst an die aussenwelt kommunizieren, als ihm der einfall kommt, mit seinem kopf morsezeichen ans bett zu klopfen (seine häufigste nachricht: kill me).
musikalisches epos
die vielfalt dieses stückes zeichnet es ebenso aus wie die genialität jeder einzelnen passage. nach einigen kriegsgeräuschen, entführt das intro (ein langsames melancholisches gitarrenspiel) den zuhörer in die tragik der geschichte. nach den genielen textpassagen der fast romantisch gesungenen ersten zwei strophen setzt erstmals die legendäre gitarre von kirk hammet ein. sein solo wird unterbrochen von hektischen hilferufen des patienten (auch hier ist der text wirklich sehr tief). im anschluss gibt es kein halten mehr. hammet legt das hin, was das magazin "guitar world" (so was wie das mass aller dinge) zum siebtbesten solo aller zeiten gewählt hat; direkt vor "hotel california" (die liste der top 100). mit kombinationen, die stets kopiert und doch nie erreich wurden verzaubert die gitarre den zuhörer und schickt ihn auf eine reise, auf der das leid des liedes vergessen wird. die geschwindigkeit mit der hammet spielt bleibt legänder.
video(s)
zu "one" drehte metallica auch erstmals ein video. für viele ihrer eingefleischten fans kam dies einem hochverrat gleich. die band habe sich verkauft.
doch das video ging, ebenso wie der song, in die geschichte ein. oder besser gesagt: die videos. denn es gibt gleich mehrere versionen des videos. die bekannteste version beinhaltet sowohl bilder der band (das lied in einem warenhaus spielend) sowie ausschnitte aus der verfilmung von "johnny got his gun". die kombination funktioniert! die film-ausschnitte stören keineswegs, sondern untermalen die problematik und die dramatik des themas. (bestes beispiel: auf die frage des hohen vertreters des militärs an den arzt, ob er denn nicht irgendeine nachricht für den patienten habe, antwortet dieser: he's a product of your profession; not mine!). das video ist eines der am häufigsten auf mtv gespielten.
die zweite version ist eine gekürzte version des ersten videos. und in der dritten version sieht man ausschliesslich die band (und keine film-ausschnitte).
cover versionen
das lied wurde etliche male gecovert. korn und children of bodom sind nur zwei von vielen bands, welche sich an den song 'ran wagten. doch der song war auch inpiration für etliche instrumental-versionen. neben harptallica, welche den song auf harfen spielen, haben natürlich apocalyptica den song gecovert. ohen den charakter des songs zu verfälschen, verleiht apocalyptica dem song eine weitere unglaubliche ebene. dass sich der song optimal eignet, um von streichinstrumenten gespielt werden, wird durch die vielzahl an covers auf youtube deutlich (hier ein beispiel. und hier nur das berühmte solo). auch als piano version weiss das werk zu überzeugen.
hier noch ein kleines extra: "one" auf dem gitarren-programm des iphone's.
fazit
alles in allem ist metallica ein meisterwerk gelungen, dass in die analen der musik-geschichte eingegangen ist. "one" gilt für viele als der beste metallica-song aller zeiten. dass metallica auch selbst die genialität ihres werkes erkannt hat, steht ausser frage. so haben sie auf ihrem neusten album (auf welchem sie nach eigenen angaben das beste ihres bisherigen schaffens zusammengetragen haben) einen song plaziert, der stark an "one" erinnert. the day that never comes ist ein song, der sich ebenfalls mit dem thema krieg befasst, wie auch das video zeigt. aber auch musikalisch ist der song fast eine "one". dem langsamen beginn des songs mit einem ruhigen gitaren-intro und zwei melanchonischen strophen folgt genau wie in "one" ein schneller gitarren-part und eine hektischer gesangs-part. und auch dieser song wird von einem langen gitarren-solo beendet. natürlich kommt "the day that never comes" nie an "one" heran, er zeigt aber, dass die band das konzept weiter für erfolgreich hält und einen eigenen tribut für "one" für angebracht hält.
ich hoffe, ich habe euch dieses meisterwerk etwas näher bringen können. ich bin auf jeden fall froh, dass ich meine bewunderung mal von der seele schreiben konnte.
danke
etnu
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el tigre numero uno_
um
23:46
1 Divrei Chassidim
en guete (beshem omro)
gemäss dieses artikel düfen wir uns schon bald auf neue köstlichkeiten auf unserem teller freuen (leider ist diese "neuentdeckung" gar nicht so neu... sie wird einfach alle paar jahre als solche gefeiert)
e guete
p.s. man munkelt ein gewisser israel r. hat sich schon sämtliche einfuhrrechte gesichert und wir ab nächste woche polnisches giraffenfleisch anbieten.
According to a report in the Yedioth Ahronoth newspaper, vets were asked to treat an adult, female giraffe at Israel's largest zoo, the Safari Park in Ramat Gan.
The team, led by Professor Zohar Amar, took a routine sample of milk and found that it clotted in the way required by Jewish law for kosher certification.
They submitted more milk for verification by the rabbinical authorities and the paper reported that a ruling was made that giraffe meat and milk are acceptable for observant Jews.
The giraffe belongs to the family of grazing animals that have cloven hooves and chew the cud, thereby making them consistent with kosher rules, but the milk test was the final confirmation.
"Indeed, the giraffe is kosher for eating," Rabbi Shlomo Mahfoud, who accompanied the researchers in their work, said.
"The giraffe has all the signs of a ritually pure animal, and the milk that forms curds strengthened that."
But Dr Yigal Horowitz, the zoo's chief vet, said this did not mean there would suddenly be a surge in demand of giraffe food products in Israel.
"This does not mean that tomorrow we are going to drink giraffe milk or eat soup made from giraffe necks," he said.
"After all, this is an animal in danger of extinction."
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el tigre numero uno_
um
11:50
0
Divrei Chassidim
Donnerstag, 13. November 2008
wenn wir's schon von lusitgen schweizer videos haben
... dann müssen folgende drei wieder ausgegraben werden:
etwas lang, aber witzig
rambo (lässt sich nicht embeden). achtung, lohnt sich enorm. nehmt euch ruhig einen moment
und natürlich:
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el tigre numero uno_
um
15:59
0
Divrei Chassidim
Montag, 10. November 2008
Viva la grischa
Geschätzte Leser und-innen. Vor nicht allzu langer Zeit gab es mal eine sehr lustige, wenn nicht so gar schamparderplauschige Werbung des Bündner Tourismus Verbandes. Wer sie nicht kennt, hier der entsprechende Link. Dazu gibt es noch ein paar Abarten davon, hier, hier und hier.
Viel Spass beim Schauen und alles Gute.
Lino der Erste
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Lino
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22:37
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Divrei Chassidim
Mittwoch, 5. November 2008
ein kleines rärsel und grosse emotionen
an der kirche san cerveca ayayay (auch bekannt als sagrada familia) entdeckte ich folgende platte mehrmals. schaut euch das bild an und überlegt, was dahinter stecken könnte (nehmt euch ruhig 'ne minute):
nachdem ich erst mal dachte es sei das erste istorisch belegte sudoku (hahaha sehr unwitzig...), merkte ich dann schnell mal was das sollte. die 4 zahlen jeder zeile und jeder spalten ergeben zusammen jeweils 33. nach dem ich mit meinem - durch etliche montagabende geschärften verstand - unseren saubannerzug in erstaunen versetzte (gratulation an alle, die's auch rausgefunden haben), kam das grosse rätseln, wof¨r die 33 den steht. doch nicht für kugelblitz. er wusste es - als treuer blogleser - sofort. er führte aus: C ist der dritte buchstabe des alphabet. 33 steht als für cc; ergo chasidus chübelsack. für diese erklärung vergebe ich den ehren-messirus-nefesh-award. so eine treue rührt mich. es ist doch immer schön zu sehen, wie wir einfluss nehmen und das leben unserer leser bereichern.
(überigens fanden wir noch heraus, dass 33 das alter war, in dem chesus - der sohn des schöpfers - seinen tod fand)
in tiefer demut
etnu
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el tigre numero uno_
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02:21
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Divrei Chassidim
etnu und kugelblitz berichten aus dem hexenkessel
zuerst möchte ich kugelblitz zu seinem ersten blogeintrag willkommen heissen.
nach dem erkunden der stadt und der gleichgültigkeit der bewohner diesem spiel gegenüber, machten wir uns richtung stadion. oder besser gesagt dem schrein für den club. diese leute leben diesen club wirklich. sie essen und trinken ihn sogar:
zum spiel, oder besser gesagt, kurz davor. während wir unsere tickets kauften, spielte sich neben uns dramatisches ab. die fanbetreuer mussten einen fan trösten, dem das ticket kurz vor der ziellinie noch von der polizei weggenommen wurde. zum ziel fehlten nur ein paar promille... (bzw. waren's ein paar zuviel). mit dem besten hundeblick und weinerlicher stimme sagte (lallte) er immer wieder nur: "aber wieso mache die das immer? wurum haue sie mi immer? ich ha doch gar nüt gmacht!"
wir fassen zusammen:
1. die kennen wir bestens: seich machen und es dann nicht gewesen sein wollen...
2. 'fit. nach barca geflogen und dann nicht ins stadion gekommen. eine gute geschichte für die enkelkinder eines tages. (warst du nicht auch am spiel? - nein, leider nur fast. war aber trotzdem schampar der plesche).
3. und das ist eigentlich das wichtigste: was heisst hier "immer". passiert dem das denn öfter. ist das so ne art neuer stil von matschbesuchen. möga isi!! noie schtöeil. schoscho. bescht hobby ever...)
aber nun zum spiel. leistung war ansprechend. das 1:1 ist nicht ganz unverdient. aber das habt ihr ja alle gesehen. die stimmung war aber wieder mal etwas vom besseren. 90minuten vollgas. wir haben uns nach dem match sagen lassen, dass die fcb-fans scheinbar lauter waren als die barça-fans. ein tiefschlag war dann allerdings die ältere dame die nach spielschluss raus wollte. wie immer mussten die fans der auswärtsmannschaft logischerweise etwas im sektor warten. mit der ältesten ausrede der welt wollte sie sich am security-kasten vorbei flirten. "ich muss auf die toilette" (auf deutsch! so wie alle schweizer hier. nach dem motto "eifach mol probiere" die verstöhn das scho...). als er nicht drauf einging passierte das unfassbare. zum schrecken aller beteiligten untermalte sie ihre forderung mit dem öffnen ihrer hose. ein violetter tanges kam zum vorschein. einer, für den sie doch schon mindestens 50jahre zu alt war. wilkommen z'nacht; da bist du ja wieder...
noch zwei bilder zum abschluss:
1. bild: das kampfstadion, das aber nicht ganz ans san siro rankommt
2. bild: der beweis, dass saftige früchte aus barçelona kommen
in diesem sinne
auf ein weiteres mal
etnu und kugelblitz
Textowiert durch
el tigre numero uno_
um
01:41
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Divrei Chassidim
