Samstag, 28. Januar 2012

Entscheidung 12 in Zürich Süd – Zwischen Konkordanz und Kehile- Judentum (Teil 3, der Meilenstein)

Vereinte Chassidim

In den letzten 5 Jahren haben diverse CC Chassidim den Bund fürs Leben geschlossen. Nachwuchs wurde erzeugt, Joint Venture mit diversen humanitären Gruppierungen wurden eingegangen und Lehrstühle für Fäkanik und andere Dauerbrenner wurden ins Leben gerufen.

Nun steht die Nacht der langen Messer bevor.

Laut Insidern soll es einzelnen CC Mitgliedern in gut 15 Stunden tatsächlich gelingen, sich in Zürich Süd offiziös festzusetzen.
Doch die Konkurrenz schläft nicht. Ob es sich um intene oder externe Mitbewerber handelt, man weiss es nicht...

Im Namen des CC und des dreifachen Flickflacks wünsche ich uns allen, dass morgen im CC Land (einmal mehr) weisser Rauch empor steigt.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Sensation für Jleager-Sieger 2010/2011

Im Schweiz Fussball bahnt sich erneut eine Sensation an. Nach dem Abgang von Jacuzzi-Superwoman, der Heiligsprechung von Kleinbruder-auf-Lebzeiten Hokon, dem juristischen Kreuzzug von Roi Constantinus folgt die nächste, faustdicke Überraschung.

Die Russen aus Neuchâtel (und es sind eben doch Russen) haben sich unter der Führung von Bulat entschieden, ihr ansehliches Stadion in ein Mehrzweckareal umzunutzen, zonenkonform - versteht sich - und den Spielbetrieb in der höchsten Schweizer Liga aufzugeben. Die Gralshüter aus Muri haben sicherlich ihriges dazugetan, dass dieser Schritt etwas schneller notwendig wurde, als geplant. Der König vom Sonnenberg hingegen hat sich für einmal zurückgehalten. Er kämpft an anderer Front.

Für die Nutzung des neuen Areals mit Kunstrasen liegen zahlreiche Anfragen vor: Jassturniere, Strickwettbewerbe für Ü75 und - wie wir wissen - die Anfrage von Chabad für die Daycamps 2012-2024 (mit Option auf Verlängerung). Einzig die Veranstalter der Jahresversammlung der Hanffreunde Obergoms verzichten auf einen Besuch in Nöschatel. Das künstliche Zeugs schmilzt einfach zu schnell, bevor es irgendeine Wirkung entfaltet.

Heute nun kommt die Bestätigung aus Bern: der freigewordenen Platz der tschetschenischen Hobbykicker in der SüperLiig geht per sofort an den Sieger der Jleague-Saison 2010/2011 HAS! Diese Botschaft kam für alle sehr überraschend. Die Clubverantwortlichen von HAS sind nun erstmal auf der Suche nach einer neuen Spielstätte. Viele Optionen gibt es nicht. Der Kartoffelacker Hans-Asper oder aber die Kloppstockwiese kommen aus verschiedenen Gründen nicht in Frage. Gleichzeitig laufen intensive Verhandlungen mit dem Fleischereibetrieb aus Zürich 3. Einen Lieferengpass für die koscheren Pausenwürste würde ein denkbar schlechtes Licht auf den Liga-Neuling werfen.

Hingegen konnte für das Editorial des Matchheftlis eine echte Fussball-Koryphäe gewonnen werden. Mützel wird bei den Heimspielen von HAS von der ersten Seite winken. Hingegen möchte für die Matchankündigungen per Newsletter auf den Dienst des dritten Stocks verzichten. Zu gross wäre die Verwirrung über die aktuellen Anspielzeiten, da nicht sichergestellt werden kann, dass die fünfte Korrektur die Spieler der Gast- und Heimmannschaft zeitig erreichen wird. Den Shuttle-Service zu den Parkplätzen übernimmt Familie Bernet.

Es gibt noch sehr viel zu tun. Wir bleiben dran!

Sonntag, 22. Januar 2012

Teilzeiterwachsenheit = Allwissenheit?

Unlängst war im Tagieg ein Interview zu lesen, wo es endlich wieder einmal um Israel und die Juden in der Schweiz (ist doch das selbe, oder?) ging.
Es ist grundsätzlich löblich, wenn sich Leute zur Verfügung stellen, dass Judentum in einer vernünftigen Art und Weise dem Schua (aus dem Französischen anm. des Schreiberlings) näher zu bringen.

Da werden die ersten Fragen abgeklärt und unerschrocken beantwortet, um sich kurze Zeit später in tief charejdischem Gedankengut wiederzufinden.

Der Blog unseres Vertrauens hat umgehend den Korrespondenten auf die Piste geschickt. Er konnte G. Tripolensis für ein Interview gewinnen.
Dank dieser Unterhaltung konnten einige Statements des ursprünglichen Interviews berichtigt werden, sedolüeg:


Wie nehmen die Züricher Juden die Konflikte zwischen säkulären Israeli und fanatischen Ultraorthodoxen auf?


GT: Die Situation ist aus dem Ausland nur schwierig nachzuvollziehen. Die einen argumentieren, sie werden ungerecht behandelt und verteufelt. Die Säkulären machen derweil in einer Art und Weise mobil, dass es den Anschein macht, als schwele ein viel tieferer Konflikt in der Gesellschaft und der Identität des israelischen Staates, als dass es auf einen einzelnen Zwischenfall darauf ankommt. Es geht um viel mehr: Einerseits steht die Frage im Raum, wieviel eine Volksgruppe zu Lasten einer breiten Mehrheit (Mehrheit der israelischen Staatsbevölkerung ist säkulär) fordern darf. Und dies erst noch, ohne sich nachweislich an der Volkswirtschaft oder dem gesellschaftlichen Leben bzw. der Staatssicherheit zu beteiligen. Inzwischen bestehen in Israel verschiedene Kanäle, durch deren Benützung ein Beitrag an das Staatsbürgertum auch den Religiösesten offensteht. Abgesehen davon: Die Forderung nach getrennten Trottoirs und Bussen ist absurd. Eine Lösung wäre sicherlich die Verteilung von Toitois mit Füssen: Wer nicht auf einer öffentlichen Strasse gehen will, soll alleine in seiner geistigen Scheisse rumspazieren.



Welche Geschlechterrollen werden in den jüdischen Schulen in Zürich vermittelt?

GT: Klar, wir sprechen hier von verschiedenen Schulen. Der joviale Wissen Sie-J. hat in seinem Interview-Statement insbesondere auf den äusseren rechten Flügel abgezielt. Dabei hat er leider vergessen zu erwähnen, dass die grösste jüdische Schule in der Schweiz seiner Beschreibung in keiner Weise entspricht. Es geht also primär nicht um die Vorbereitung der Frau auf die Bedienung eines Kochherds oder die Erziehung von Kindern, bevor die Frau selbst den Kinderschuhen entwachsen ist. Wir sprechen hier mitunter von Primarschülern. Also geht es für den jüdischen Fächeranteil primär darum, das Bewusstsein für die jüdische Religion, den jüdischen Alltag und die jüdische Kultur zu stärken und zu festigen. Besagte Schule kennt zumeist auch keine geschlechterspezifische Trennung, da die jüdische Geschichte wohl für beide Geschlechter aus derselben Perspektive vermittelt werden kann. Einzelne Fächer werden dennoch getrennt vermittelt, dies unterscheidet sich aber sehr marginal von einer a-religiösen klassischen Trennung der Geschlechter für Werken/Handarbeit. Ich spreche vor allem aus eigener Erfahrung, manches mag sich also auch geändert haben.



Tragen jüdische Privatschulen nicht dazu bei, dass sich eine Parallelgesellschaft entwickelt?

GT: Parallelgesellschaft ist ja so 2011 (also das alte Schwarz)... Ich weiss ehrlich gesagt nicht, was mit diesem Ausdruck signalisiert werden soll. Er tönt nach Abschottung, feindlicher Bildung und riecht nach der Jahrhunderte alten Angst, die Juden ziehen ihr eigenes Ding durch und konspirieren sich zum Papstmord, Blutrünstigkeit, Brunnenvergiftung und anderen Katastrophen der menschlichen Geschichte. Jemand hat mal gesagt, Antisemitismus sei weniger ein Problem der Juden, als ein Problem der Nicht-Juden. Wieso kommt es dazu, was löst ihn aus? Die Verschiedenheit? Die kulturelle Vielfalt, das Fehlen einer vollständigen Durchmischung? Ehrlich gesagt ist mir das Bestehen einer Parallelgesellschaft egal, solange sie nicht den Bestand des betroffenen Staates nicht unterläuft oder ernsthaft in seinen Grundwerten gefährdet. Wer dies in Zürich für die jüdische Gemeinschaft behauptet, weiss nicht, wovon er spricht.



Wie hat sich die jüdische Gemeinschaft in Zürich entwickelt?

GT: Für eine exakte Beantwortung dieser Frage müsste man die JLeague Foundation und deren Amt für Statistik und Vermessung konsultieren. Für eine ungefähre Beantwortung mag folgende Aussage genügen: Die Anzahl Juden in der Schweiz ist konstant. Während in den letzten 15 Jahren eine weitere Million die Schweiz bevölkert, ist die Anzahl Juden in der Schweiz stabil geblieben (statistisch wohl sogar leicht rückläufig). Einzelne Gemeinden sind durch das Ausbleiben einer breiten jüngeren Generation akuter vom Untergang gefährdet als andere (so zum Beispiel St. Gallen und mittelfristig auch Basel), grössere Gemeinden erfahren derweil eine Zuwanderung: Sei es aus den genannten Klein-Gemeinden, sei es aus dem Ausland durch partnerschaftlichen Nachzug. Einzelne jüdische Gemeinden erfahren ein deutliches Vakuum in der Mitte und polarisieren sich in den religiösen Gemeinden seit einigen Jahren zum rechten Spektrum. Derweil zeigt sich auch das Phänomen, dass die grösseren Synagogen je länger desto mehr desertiert werden: Einerseits liegen die Synagogen an historisch bedeutenden Stellen, welche heute aber zu zentral in der Stadt Zürich liegen und somit von den Wohnzentren jüdischer Familien im Kreis 2-3 und weiter stadtauswärts. Dies trägt dazu bei, dass einzelne kleinere Gebetlokale einen Boom erfahren und je länger desto mehr regelmässige Besucher zählen. Die Positionierung dieser Lokale untereinander ist nicht immer ganz problemfrei und die Kommunikation zwischen diesen ist zeitweise nicht optimal. Das Modell der Shop-in-Shop-Gemeinde wurde als vermeintlicher Pionier des 21. Jahrhunderts getestet, scheiterte aber aus verschiedenen Gründen (entweder war es für dieses Modell zu früh, die Basis war zu wenig breit oder es wurden in der Kommunikation oder philosophischen Ausrichtung Fehler begangen).
Und nun noch in eigener Sache:
Wenn man als Vertreter einer Minderheit Auskunft über dessen Religionsausübung gibt, entsteht automatisch folgendes Problem: Einerseits soll man Dritte über Gepflogenheiten informieren, andererseits besteht die Gefahr, wie in diesem Interview, dass gewisse Statements sehr generalisierend klingen oder auch von den Medien nur so dargestellt werden.



Wie geht man mit diesem Dilemma um?

GT: Die Frage ist nicht ganz einfach. Einerseits muss das entsprechende Medienunternehmen verstehen, dass wir hier von sehr verschiedenen und intra-jüdisch-philosophisch weit entfernten Ecken sprechen. Der ursprünglich Befrungene (mit einem tendentiell rechten und konservativen Spektrum) beispielsweise wird bei der gleichen Fragestellung nur sporadisch dieselben Antworten geben wie Rabbi S.R. (integrativer Ansatz verschiedener Einflüsse). Man muss auch aufpassen, wen die Antworten erreichen und wie man diese rüberbringt, ohne dass ein Bild entsteht, das ein Licht auf eine breite Mehrheit wirft. Der Vorsitzende der Teilzeiterwachsenheit beispielsweise begeht den Fehler, dass er die Vorfälle in Beit Shemesh verniedlicht und statuiert, das seien Einzelfälle. Zudem legt er sich selbstg in die Nesseln und behauptet, man kenne in diesen Kreisen weder Sex noch Drogen. Solche Aussagen sind leider und in schockierendem Ausmass absoluter Blödsinn und fernab der Realität des 21. Jahrhundert. Selbstverständlich auch im innerjüdischen Kontext. Ein Blick hinter die Kulissen religiös-jüdischer Teenager ist aufwändig und fördert erschreckende Realitäten zu Tage. Die zitierten Behauptungen dienen aber in keiner Weise Prävention oder der Problemlösung.



Bestehen allfällige Synergien zwischen der angestrebten Völkerverständigung und der JLF?

GT: Um Glatzköpfe und Jungnazis in inzwischen gesperrten Foren zu zitieren: Ein jüdischer Verein, welcher jüdischen Jugendlichen und Junggebliebenen ermöglicht, sich sportlich zu betätigen, ist separatistisch, elitaristisch und somit das alte Schwarz. In diesem Sinne fördert die JLeague auch die Parallelgesellschaft. Aber wie bereits weiter oben genannt: Das stört nicht zwingend, so lange man in der einen oder anderen Weise am Leben der ansässigen Gesellschaft teilnimmt. Und die JLF hat ja über seinen Emissären Julian Assange Medien ins Leben gerufen, welche sich die Transparenz und subversive Verbreitung von Gerüchten und Meta-Wissen auf die Stirn geschrieben haben. Wir sind also einerseits die Völkerverständigung selbst und dies aus einem integralistischen Mordor-Kreis heraus. Wer das versteht, darf sich gerne für einen Führungsposten bei der JLF bewerben (wenn's ihm hilft). Für das Bewerbungsgespräch muss sich der Kandidat insbesondere folgende Merkworte einprägen: Die JLeague Foundation basiert auf den standfesten Säulen von Integrität, Klugschiss und Joga Bonito.

Samstag, 21. Januar 2012

Eines Abends in Glasgow

Ist mir heute Abend auf Youtube wieder mal ueber den Weg gelaufen:


Laessig!

Sonntag, 15. Januar 2012

Entscheidung 12 in Zürich Süd – Zwischen Konkordanz und Kehile- Judentum (Teil 2, das Exklusiv-Interview)


Wichtige Stunden stehen der Vorzeige-Gemeinde des 21. Jahrhunderts bevor. Das Weltjudentum schaut gespannt auf dessen Vorstandswahlen für das kommende Quadriennat. Wir haben mit einem möglichen Macher und der personifizierten Kontrollstimme ein paar Worte wechseln können. Um nichts vorwegzunehmen und die Wahl trotz Absprachen und dem Verkauf von einzelnen Stimmen nach Neukaledonien und an die paritätische Kommission für Wahlfragen der JLeague spannend zu halten, wird sich der Antwortende verständlicherweise bedeckt halten. Dabei wurden die Prinzipien des "Fair and True Journalism" eingehalten und auf Anfrage werden jegliche Rückfragen durch den ebenfalls total anonymen Interviewenden annähernd beantwortet.

Herr Fuchtminister, eine spannende Wahl steht bevor. Prophezeist Du einen Erdrutschsieg?

Von Erdrutschsieg würde ich nicht sprechen, nachdem das Teilnehmerfeld doch eher überschaubar ist. In Analogie zu den gesamtschweizerischen Erneuerungswahlen von 2011 ist aber nicht auzuschliessen, dass sich die Gewichte verschieben werden und aktuelle Themen an Brisanz gewinnen werden. So bleibt spannend, ob die Affäre Hildebrand einige Kandidaten aus dem Finanzsektor negativ beeinflussen wird oder ob die Volkswahl des geliebten Junior-Führers die demokratischen Kräfte tangieren wird.

Ohne zu viel zu verraten: Geben Sie uns bitte ein kurzes Statement zur politischen Ausrichtung des sich stellenden Gremiums?

Jung, wild und s*xy – die einen fürs Volk, die anderen eher privat

Die emotionale Ausgewogenheit wird eine Stärke sein des neuen Vorstands. Wirst Du mässigend oder eher für die emotionalen Statements brillierend?

Das wird die Ämterverteilung zeigen, gewisse Ressort verlangen nach konzentrierten und emotional stabilen Kräften, um etwa den Vorhang bei Draschot in gleichmässigem Tempo auf- und zuzuziehen. Andererseits ist für das Gabbaut auch einmal eine starke Hand und eine saubere Landung gefragt.

Wichtige Themen wie der Whiskyclub wie auch dessen Guerillaversion in Form von illegalem Absinthsirups haben in den letzten Wochen für heftige Debatten gesorgt. Wie ist die Position des designierten Vorstands zu diesen Themen?

Das Thema wird zu stark politisiert, es sind Auswüchse einer Multikulti-Konsumgesellschaft, die man halt einfach mitgeht, ohne einen grossen Aufstand zu verursachen. Es soll auch nicht Zucker gegen Malz, sondern ein alle miteinander werden, wo sich jeder zuhause fühlt. Ein gelebter Sauglattismus, sozusagen.

Eine andere Frage ist, weshalb im Folgejahr des arabischen Frühlings keine Frau das Präsidentenamt bekleidet. Warum ist dies auch heuer so?

Ein schöner Gedanke, aber zukunftsgerichtet schwierig umzusetzen, weil ja unter Umständen auf missionarischen Ausflügen ins gelobte Land nicht mehr dasselbe Transportmittel oder gar Trottoir benutzt werden kann.

Wie hoch ist die Gefahr einer Torpedierung der Wahlen durch subversive Elemente?

Man munkelt, dass die SVP an einer Intrige arbeitet. KP Engeler’s Gastartikel im Tuchles von nächster Woche möchte ich nicht vorgreifen, aber vorerst soviel: wir sind alle starke Persönlichkeiten.

Wer könnte als Sprengkandidat für unverhoffte Spannung sorgen?

Der offiziöse Imitator von Dana International wird als Geheimfavorit gehandelt. Zudem geht das Gerücht um, dass Raoul Schütz ebenfalls interessiert ist, mit dem Hintergedanken eine Filiale in Effretikon zu eröffnen. Der Global Real Estate Fonds der SchÄM Asset Management hat bereits eine Finanzierung für einen Prunkbau in Aussicht gestellt.

Auch Sepp Blatter, unser Sonnenkönnig schwingt jeweils die Fairness-Fahne, tritt dann aber jegliche demokratische Prinzipien mit den Füssen. Wie habt Ihr sichergestellt, dass trotz Absprachen und Techtelmechtel im Hintergrund die Vorstandswahl gerecht abläuft?

Die OSZE hat die JLeague Foundation für Recht & Verfassung, Abteilung Compliance und Wahlrecht damit beauftragt die Wahlen zu beobachten und jegliche Verstösse gegen demokratische Prinzipien zu melden. Zudem wird auf der Website der ICZ ein Liveticker und ein Stream aus dem Wahlstudio eingerichtet, sofern die Infrastruktur in den nächsten 10 Tagen um 10 Jahre altern kann. 

Mittwoch, 11. Januar 2012

Und wieder deckt die "Weltwoche" eine unerhörte Geschichte auf...

Gemäss Recherchen der oben genannten Zeitung, soll ein Informant den SRG-Generaldirektor Roger de Weck darüber ins Bild gesetzt haben, dass SF-Meteorologe Thomas Bucheli an einem hochbrisanten Insiderdeal beteiligt gewesen sein soll.

Konkret geht es darum, dass Buchelis Frau mitte Dezember in einem Pneuhaus in Zürich-Altstetten neue Winterreifen gekauft haben soll und zwar genau einen Tag bevor es zum ersten mal bis ins Flachland geschneit hat.
Dieser Reifenhandel wirft natürlich viele Fragen auf. Hat Buchelis Frau vom bevorstehenden Schneefall gewusst? Hat Thomas Bucheli selbst den Reifendeal eingefädelt? Wer hat alles von der ganzen Sache profitiert? Eins ist auf jeden Fall klar. Die Sache stinkt zum Himmel!

Höchst pikant ist, dass der Informant (ein Hilfsarbeiter des Pneuhauses) mit seinen Beweisen zuerst zum obersten Muotathaler Wetterfrosch Hans-Heiri Tresch (ein seit Jahren vehementer Kritiker von Bucheli) ging, und dieser wiederum spielte die "Reifenakte" der "Weltwoche" und danach Roger de Weck zu. Was wiederum die Schlussfolgerung zulässt, dass sich Hans-Heiri Tresch den Moderationsposten auf dem Dach im Studio Leutschenbach unter den Nagel reissen will. Da Tresch im Moment "in der Zeit des Schweigens" ist, war keine Stellungnahme von ihm zu erhalten. Thomas Bucheli seinerseits weist alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe vehement zurück.

Eine Blitz-Umfrage von 20minuten Online hat übrigens ergeben, dass 98% der Userinnen und User nicht wissen, wer Thomas Bucheli ist, was Roger de Weck wiederum auf die sinkenden Einschaltquoten zurückführt.
Und zum Schluss noch die Wettervorhersage für nächste Woche: Am Abend ist mit aufkommender Dunkelheit zu rechnen..... gegen Morgen wird's aller Voraussicht nach wieder heller.

Dienstag, 10. Januar 2012

Moshe Ohayon zum FC Luzern

Nach seinem Abstecher beim FC Winterthur vor einigen Jahren kehrt Moshe Ohayon nun offiziell zurück in die Schweiz. Zuletzt noch bei Legia Warschau unter Vertrag, hat der israelische Spielmacher einen Vertrag beim ambitionierten Klub aus der Innerschweiz unterzeichnet und ist somit designierter Nachfolger des neuen Tessin-Pensionärs Hakan Yakin (gilt auch trotz Martin Andermatt's Dementi, die sehen dabei unter Umständen am Ende noch schlechter aus als der FCZ mit Magnin). Überbordendes Vertrauen sieht jedenfalls anders aus: Ohayon wurde mit einem Vertrag bis Sommer 2012 (und Verlängerungsoption) ausgestattet, also knapp über ein halbes Jahr, aus der Perspektive des mittlerweile 28-Jährigen ein überaus gewagtes Experiment.
Wir hoffen nur, dass er im Juni 2012 nicht wieder am Grümpelturnier steht und uns den Sonntag vermiest...

Mittwoch, 4. Januar 2012

Best Channukah Song (aufgewärmt)

Es ist definitiv Zeit für einen neuen Schnulz. Die Akteure sind allesamt bekannt, einerseits ist da Erran Baron Cohen, der Bruder von Sacha. Ersterer tritt mit dem mannigfaltig vorgestellten Rapper Y-Love (Yitz Jordan) auf. Das ganze wird gekocht in einem Tschulenttopf, der auf einem Plattenteller dreht und dreht und dreht...
Sedö lüeg:
Chassidus Chübelsack entschuldigt sich an dieser Stelle, nicht bereits früher, zum inzwischen vergangenen Lichterfest einen aktuellen kulturellen Beitrag gepostet zu haben. Wir versprechen Besserung.

Migros-Käse und mikrobielles Lab

Yves Bourgignon und die Chassidus Chübelsack-Aussendienststelle für Kulinarik und Rebellion haben durch Recherche in Erfahrung gebracht, dass die MIGROS in ihrem Käsesortiment nun ebenfalls Buch führt über die Käsesorten, welche ohne Lab aus Rindermägen hergestellt werden. In diesem Sinne erlauben wir uns, Teile der Kommunikation mit MIGROS an dieser Stelle zu replizieren:
Folgende Produkte der Migros wurden ohne tierisches Lab hergestellt:
Sämtliche Milchfrischprodukte unseres Eigenproduktionsbetriebes Estavayer Lait SA (ELSA) werden ohne tierisches Lab hergestellt. Beachten Sie das ELSA-Signet oder Betriebszulassungsnummer 2434 auf der Verpackung.
Sämtliche Quark-Produkte (Quark nature, Quark M-Budget, Bio Magerquark, Früchtequark, Léger-Quark, Quark-Crèmen) werden ohne tierisches Lab hergestellt. Die Quark-Desserts enthalten Gelatine.
Die in der Migros erhältlichen Mozzarella-Produkte aus Kuhmilch der Marken Alfredo, Santa Lucia (Galbani), Léger und M-Budget sowie der Migros Bio Mozzarella (2006.086) werden mit mikrobiellen Lab hergestellt. (Mozzarella di Bufala (2126.818) dagegen wird mit Kälbermagenlab hergestellt).
Auch Kiri, Babybel und alle Cantadous werden mit mikrobiellem Lab hergestellt.
Der Feta Mikos (2125.940) wird mit mikrobiellem Lab hergestellt.Für den Feta Xenia (2125.951) und den Xetabel (2125.760) wird dagegen Kälbermagenlab verwendet.
Hier ein paar weitere Beispiele von Produkten, welche ohne Kälbermagenlab hergestellt werden (Änderungen vorbehalten):
Artikelnummer
Produktname
2101.270.240.00
Léger Rustique
2101.277.240.00
M-Budget Schweizer Hartkäse
2104.051.060.00
Sennenmutschli 1/4 Laib
2104.070.240.00
Luzerner Rahmkäse
2104.070.242.00
AdR Luzerner Rahmkäse
2104.110.040.00
St. Paulin 1/2 Laib
2104.110.060.00
St. Paulin 1/4 Laib
2104.110.220.00
St. Paulin 150g
2104.113.040.00
SE St. Paulin 1/2
2104.118.240.00
Léger Minitaler
2104.143.040.00
Gomser Raclette 1/2 Laib
2104.279.240.00
Raccard Scheiben Moscato
2104.340.240.00
M-Budget Schweizer Halbhartkäse
2104.711.000.00
Reibkäse Pizzamischung
2104.789.240.00
Bio Familie-Chäs
2123.851.260.00
M-Budget Allgäuer
2124.052.260.00
M-Budget Gouda
2124.230.220.00
Fol Epi 150g
2125.173.220.00
Chamois d'Or 150g
2125.671.220.00
Le Vieux Pane
2125.673.220.00
Le Chaumes
2104.051.025.00
Sennenmutschli
2104.070.025.00
Luzerner Rahmtilsiter
2104.082.025.00
Léger Tilsiter
2104.143.025.00
Gomser Raclette
2104.160.025.00
AdR Walliser Bergkäse
2104.160.065.00
Gomserkäse
2104.164.025.00
AdR Dallenwilerkäse
2104.216.025.00
Spycherkäse
2104.249.025.00
AdR Lenker Bergtummeli
2104.360.025.00
Don Olivo
2104.505.025.00
AdR Lenker Kräuterkäse
2104.789.025.00
Bio Familie-Chäs
2105.053.025.00
Couronne
2105.166.025.00
Dallenwiler Geisskäse
2124.026.025.00
Stilton Vieux
2124.230.025.00
Fol Epi
2124.951.025.00
Englischer Cheddar
2125.107.025.00
St. André
2125.110.025.00
Peyrigoux
2125.173.025.00
Chamois d'Or
2125.211.025.00
Chavroux
2125.563.025.00
Brie Coeur de Lion
2125.609.025.00
Bresse Bleu
2125.673.025.00
Chaumes
2125.675.025.00
St. Albray
2125.740.025.00
Brebiou
2125.880.025.00
Cambozola
Frischkäse können in der Regel problemlos ohne tierisches Lab hergestellt werden. Für Weich-, Halbhart- und Hartkäse sind Labersatzstoffe aus qualitativen Gründen weniger geeignet.
Chassidus Chübelsack wird darüber hinaus demnächst eine Liste der Käsereien publizieren, welche Produkte mit künstlichem Labersatz herstellen. Auch in der Reihe "Demnächst" künden wir einen Exklusiv-Report über die Fondue mit mikrobiellem Lab der Schaukäserei Kloster Engelberg an.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Entscheidung 12 in Zürich Süd – Zwischen Konkordanz und Kehile- Judentum (Teil 1)

Spatzen pfeifen es von den Dächern. Zürich Süd (j.s.) stehen wegweisende Wochen bevor.
Neben dem 3- Jahresjubiläum des Teppichhändlers an der Albisstrasse, wählen die 98% - Erwachsenen ihre neue Generation von organisatorischen und geistigen Fürhungsspielern.
VoSuKo’s wurden gebildet, Wahlkampagnen via D.W. (privat) im Volk verbreitet und die Occupy Bewegung wurde ebenfalls eingespannt und diese protestierte im Zeichen des Davidsterns und forderte günstigere Mieten (sie drohte dabei auch mit Rücktritt).

Die Wahlen werden in durchaus fairem Rahmen durchgeführt. Für die bundesverfassungsrechliche Wahlfreiheit sorgt die JLeague Foundation , insbesondere deren Institut für Coporate Governance.

Um den letzten Zeilen mehr Kraft zu verleihen, ist es der Redakton des CC- Blogs gelungen, den unabhängigen Nordschweizer Politkbeobachter El Tigre zu einer Einschätzung der aktuellen Situation zu befragen, sedolüeg.

Zeiten politischen Umbruchs stehen an. Welche politische Gesinnung wird obsiegen?

Eine schwierige Frage. Ich habe das Gefühl, dass die politische Mitte ihren Siegeszug auch im 2012
auf Gemeindeebene fortführen wird. Denn die politische Rechte scheint sich in diesem Jahr auch rund
um die Wahlen eine Auszeit zu gönnen, während die politische Linke zu viel mit Kaddejschim und Vorhängen beschäftigt ist. Das Risiko, bei langweiligen Kandidaten zu enden, ist damit natürlich latent.
Aber es gibt auch gewisse Dauerbrenner, welchen in dieser Zeit einiges zuzutrauen ist. Ich werfe beide Augen in Richtung SCHÄM-Verwaltungsrat.

Inwiefern spielen die neusten charejdischen Unruhen in Bejt Shemesh eine Rolle?

Eine schwierige Frage. Wie bemerkt ist die politische Rechte im Moment im Winterschlaf. Bzw. sind keine ernst zu nehmenden Kandidaten in Aussicht. Inwiefern die aktuellen Unruhen zu einer erstärkung der Rechten beitragen wird, ist schwierig abzusehen. Es könnte gar auch zu einer Schwächung führen.
So habe ich auch schon beobachtet, wie der Vorhang am Freitagabend schon bedeutend energischer und mit mehr Chejn aufgezogen wurde. Andererseits sollen auch schon Kinder abgerichtet worden sein, den Vorhang während eines Vortrages zuzuziehen.
Inwiefern solche Guerilla-Aktionen Einfluss nehmen können auf das politische Klima, wird sich zeigen.

Die Occupy- Bewegung fordert in einem Pamphlet, die Aufnahme des ersten Bandes der Chassidus Chübelsack Saga, in die Bibliothek. Was sagt die Intelligentia dazu?

Eine schwierige Frage. Soll man warten, bis das Werk komplett ist? Wird es das denn je? Ich würde sagen,
das Buch muss aufgenommen werden. Schon nur aus „war schon immer CC-Fan“-Gründen. Dass sich gewisse Individuen an manchen Inhalten stören werden, wird nicht zu vermeiden sein. Aber welches Buch kennt dieses Problem schon nicht? Ich persönlich habe zum Beispiel grosse moralische und auch ethisch-theologische Probleme mit Büchern wie „Guinnes Buch der Rekorde“, der September-Ausgabe des „Lustigen Taschenbuches“ sowie mit dem „Schlauen Buch“ von T.,T. und T. (Namen der Redaktion bekannt). Oder auch mit der kompletten Shottenstein-Edition von Artscroll (seit ihrem infamosen Auftritt in Hollywoods „Book of Eli“).

Erwarten Sie in den kommenden Wochen in den Freitagabend- Draschot eine Zunahme politsicher Wahlslogans?

Eine schwierige Frage. Aber ein Klassiker. Kirche und Staat mischen? Ich sage, das wird nicht zu verhindern sein. Gewisse Strömungen aus dem Norden werden sich diese Gelegenheit nicht nehmen lassen, die Wahlen historisch-politisch zu analysieren und uns zu erklären,warum er die ganze Idee mit den Wahlen eigentlich erfunden hat. Auch gewisse teutonische Strömungen tendieren dazu, die Zeit der Wahlen als Plattform für angestaute Aggressionen und pädagogischen Kampfreden zu nutzen. Daher mein Tipp: Nicht ärgern, sondern Bambas mitbringen, zurücklehen und geniessen.

Nennen Sie uns bitten den demokratischsten Single Malt, den Sie kennen.

Eine schwierige Frage. Als erster fällt da natürlich der Gelngoyne auf, da er klassischerweise für Völkerverständigung und Annäherung der Kulturen eintritt. Vor einigen Jahrzehnten hätte ich auch noch die 3. Edition vom Ben Riach genommen. Aber der hat sich inzwischen selbst aus dem Spiel genommen. Und in Basel hätte ich hier natürlich den Glendornach aufgeführt. Schliesslich lebt die Region aus Isle of Dornach seit Jahren eine vorbildliche Demokratie vor. Doch ich muss mich ja für einen entscheiden. Daher greife ich auf den etwas unbekannten „Glen Deveron“ zurück. Erinnert mich an jemanden, der nicht nur schön ist, sondern auch krass.

Wie findet ein Vorstandswahl unter Heringen statt?

Eine schwierige Frage. Ich denke die Frage müsste aber eher so lauten „Wie findet eine Vorstandswahl unter Scott McWayningen statt“. Denn die Ruhe rund um diese Wahlen und das vollständige Fehlen von Kandidatur-Kolportationen deuten schon sehr darauf hin, dass alles mehr oder weniger geregelt ist. Ich denke, sowohl alle neuen Vorstandsmitglieder wie auch der neue Präsident sind bereits gefunden. Ob es an der GV zu spontanen Kandidaturen kommt (kennt man ja von der Weida), bleibt sowohl offen wie auch schwer zu hoffen. Vor allem des Spektakels wegen.

Wo könnte sich die JLeague Foundation für Recht und Verfassung ihr know how in diesem wichtigen Moment einbringen?

Eine schwierige Frage. Aber eine ebenso wichtige. Ich denke, dass die JLeague Foundation für Recht und Verfassung – oder einfach kurz die Foundation – hier eine grosse Chance hat, sich entscheidend zu positionieren und natürlich auch zu profilieren. Als Hüter über Sprache, Zucht und Ordnung sehe ich es gar als Pflicht an. Eigentlich müssten sich die Verantwortlichen Fragen, ob es nicht bereits an der Zeit wäre, Grössen wie Chürban B. aus C., Gwürzbi B. aus Z. oder auch Max Scott ins Rennen zu schicken.
Die Foundation hat zudem noch ein Ass im Ärmel: Klonimos Isroel Troll Tuchfühler. Wenn die Foundation auf ihn setzt, kann es eigentlich nichts schief gehen. Denn er kann fast alles. Ausser fliegen; davor hat er Angst. Sollte die Foundation aber auf eine Kandidatur verzichten, empfehle ich allen Lesern zumindest die Liste der JLFfRuV (Listen-Nr. 613) einzulegen und so für Stabilität und Kontinuität im Süden Zürichs zu sorgen.

Wir danken dem Politikexperten herzlich für diese kurze aber tiefgründige Einschätzung.
Weitere Updates zum bevorstehenden brisanten Wahlmonat folgen in unregelmässigen Abständen im Blog eures Vertrauens.

Für den Service Public

Tripolensis & Grasl

Seleçao im Umbruch

4 Runden sind in der fünften JLeague Saison gespielt. Erste Tendenzen sind erkennbar. Der aufstrebende Torhüter des erneuerten Traditionsteams Selçao Simchesnaches stellt sich den Medien, sedolüeg:



Tripolensis Zoff, Seleçao galt vor Saisonbeginn als Transfersieger und hat nach 4 Spielen, 3 Punkte. Wo steht Seleçao nach gut einem Viertel der Quali?

*räuspert sich* Das Gerücht des Transfersiegers wurde bewusst von den Gegnern gestreut, welche uns die Wonne und den Status als Sieger der Herzen nicht gönnen wollen. Alle wollen immer nur das Böse für uns. Das ist errasen und erwiesen. Hat aber wenig mit der Frage zu tun. (*PMLKRZ, runzelt Stirn, fuchtet*). Jedenfalls ist der missratene Start im Licht des FC Barcelona zu sehen. Auch das weltberühmteste Starensemble brauchte Zeit, um sich zu finden und einstudierte Spielzüge umzusetzen und zu perfektionieren. So auch wir. Wir sind wie der FC Barcelona, nur haben wir einen besseren Torhüter. Aber auch das hat wenig mit der Frage zu tun (*...*). Wo stehen wir also? Wir haben deutliche Aufwärtstendenz gezeigt,
die Niederlage gegen Bobby war extrem undankbar, futil (dedicated to Lino) und unnötig. Aber wir haben uns mittlerweile gefangen. Klar, gegen HAS wird es eine Klatsche absetzen und auch in anderen Spielen können wir verlieren. Wir haben aber Her Majesty rekuperiert, der Rotschopf spielt die Vorrunde seines Lebens und mittlerweile sind wir so eingetrunken, dass wir auf allen Linien Akzente setzen können.

Hat sich die Klubführung auf ein kommunizierbares Saisonziel geeinigt?

Kommunizierbar ist es dann, wenn es kommuniziert wird, also jetzt. Das JLeague-Institut für Ethik, Sportsmanship und Windforschung in Eemshaven hat uns diesbezüglich beraten. Saisonziel ist es, die lederne Medaille der JLeague, nämlich erster Verfehler der Playoff-Qualifikation nicht zum aufeinanderfolgenden dritten Mal einzuholen. Auch den Sieger der Herzen können wir gerne abgeben. Diesbezüglich habe ich schon Vorschläge für einen Nachfolger, dieser wird aber an anderer Stelle kommuniziert.

In der Presse wird von einem Goalizweikampf zwischen ihnen und ihrem Vorgänger, Linux die Katze, gesprochen. Bitte nehmen sie Stellung.

Hochstilisiert, pathetisch expandiert und ist absolut zu waynisieren. Aber: Der Zweikampf besteht. Das Grümpeli ist uns allen noch in den Adern, als die Katze erstens seine Nerven verlor, zweitens seine Konzentration und drittens auch noch den Achtelsfinal, der in einer Art in Reichweite lag, dass es schon beim Gedanken daran wieder schmerzt. Der Konkurrent und Rising Star hat insbesondere letzte Woche bewiesen, dass man auch mit 2 Promillen und ohne gerade gehen zu können noch Spiele für sich entscheiden
kann (sic) und wieder wird. Wenn aber der Anspruch im Rahmen eines Abkommens über ungesetzliche Leistungen im Zusammenhang mit dem WKSAS (siehe Eintrag unten vom 8.11.11) erhoben würde, müsste man sich natürlich an einen Tisch setzen und die Angelegenheit bilateral und ohne Pressefunk diskutieren. Unerlässliche Bedingung hierzu wäre, dass sich der alte Amtsinhaber dazu bewegen lässt, inskünftige Spiele nur noch im Gewand von Speedos und einem Wi*febeater zu bestreiten. Über die Speedos können wir
diskutieren, den Rest nicht.

Wie hat sich das neue Team, 1. FC Bobby, in die Liga eingeführt? Bitte beurteilen Sie diese Frage für uns auch in Anbetracht des vergangenen 10. Jahrestages von 9/11.

Bobby ist das neue Schwarz, ein bisschen wie Chabad bzw. der Olive Garden. Alte Ware, frisch aufgewärmt und zu fairen Preisen angeboten. Macht Spass, denen zuzusehen. Sieht teils aus, wie ein Dschungelcamp, aber das kommt schon noch. Der Spielführer hat ausgewiesene Kompetenzen, u.a. auch im
Ausland aquiriert. Dazu haben sie den Schachzug gewagt, einen Stürmer ins Tor zu stellen, der sich darin neu erfunden hat und dabei glänzt wie frische Gallerette auf Olivenöl. Respekt. Da stehen sich Mannen noch bei
und helfen aus, das ist noch ehrliche Büez wie im Geissenstall zu Endingen oder im Kohlestollen zu Oberweningen.

TAK

Sonntag, 4. Dezember 2011

Die Abrechnung

Die Website der ICZ verkündet es, heute Montag findet die 2. ordentliche Gemeindeversammlung 2011 statt. Dies ist zwar erst auf den zweiten Blick ersichtlich, denn auf der Agenda-Übersicht auf der Einstiegsseite erscheint der besagte Termin nicht. Wie dem auch sei...



Interessant scheint hier vor allem das Traktandum 4 "Abnahme der Bauabrechnung Umbau Gemeindezentrum". Im Vorfeld des besagten Termins erhielten die Gemeindemitglieder eine - zugegeben gelungene - Informationsbroschüre mit durchaus brisantem Inhalt: Die Abrechnung. Klingt fast wie der Titel von "Die Hard: Folge 613" mit Bruce Willis.

Die Zahlen sind transparent und nachvollziehbar dargestellt. So werden Kostendifferenzen von Kostenschätzung ggü. Kostenvorschlag oder - viel wichtiger - Differenzen von Kostenvoranschlag zu den effektiven Kosten kommentiert und erklärt. So beispielsweise auf Seite 7, Fusszeile 1: "Zum Zeitpunkt der Submission kamen die Offerten günstiger herein als bei der KS geschätzt." Hoffentlich haben die Offerten auch brav angeklopft, bevor sie einfach so hereinspaziert sind...

Kurz: es wird ersichtlich, welche Positionen zur Budgetüberschreitung von 6,1 Mio. geführt haben. Die GRPK relativiert die Mehrkosten und kommt auf 2,7 Mio, schliesslich sei es der Gemeindeführung gelungen, zusätzliche Spendengeldern zu akquirieren. Diesem Effort gebührt den zuständigen Personen ein Lob. Gerade in der jetzigen Zeit war das sicherlich keine leichte Aufgabe.

Nun liegt es an den Mitgliedern, über den Antrag des Vorstandes zu befinden, der da lautet: Der Vorstand beantragt (...) die Annahme der Bauabrechnung (...).

Für den Fall, dass sich die eine oder andere Gedächtnislücke auftut: Vor rund 8 Jahren hat sich die Gemeindeversammlung klar gegen das damalige Projekt "Neubau" ausgesprochen. Es sei unnötig, das Haus neu zu bauen und zudem unverantwortlich, der kommenden Generation diese enorme Schuldenlast zu übertragen. Der damalige Baukredit wurde damals mit 13 Mio. voranschlagt...

Die Rechnung - soviel sei hier vorweggenommen - wird abgenommen. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass sich innerhalb weniger Jahre die Kostensensibilität der Gemeinde drastisch verändert hat. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass die Gemeinde 11,4 Mio. Franken aus eigenen Mitteln für den Umbau aufbringen muss, von denen sie aber nur 8 Mio. bewilligt hat. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass das ganze Projekt 34 Prozent teuerer geworden ist, als dies die Gemeinde am 27.4.2009 gewünscht hat. Eigentlich eine unglaubliche Zahl. Aber wie gesagt, die Rechnung wird abgenommen.

Nachtrag 1: die GRPK empfiehlt übrigens das Budget zu Ablehnung. Begründung: Bitte sparen!
Nachtrag 2: Soeben hat das Restaurant olivegarden eröffnet. Es wird mit einer Defizitgarantie in unbekannter Höhe durch die ICZ subventioniert.

Montag, 21. November 2011

Eintracht Whisky-Schiff

Als freundlicher Hinweis auf das Wohlergehen des jüdischen Volkes, mit Rücksicht auf den Simchesnaches unter dem Davidstern und in Anbetracht der aktuellen Ereignisse seien die Jünger von Chassidus Chübelsack auf das bevorstehende Whiskyschiff (bzw. deren 3 Ausstellungsschiffe) unter tatkräftiger Führung des CC-Exekutivkomitees hingewiesen. Ein Anlass für Feinschmecker, Geniesser, Klugscheisser und Gelegenheitsproleten.
1. - 4. Dezember 2011
Die CC-Delegation wird den Bürkliplatz gleich am ersten Abend in seinen Grundfesten erschüttern (inklusive anschliessender Seeüberquerung.
In diesem Sinne Lechayim!

Pandoro Melegatti

Der werte Schlemmer-Oilem sei auch dieses Jahr freundlichst darauf hingewiesen, dass verschiedene Produkte der Marke Melegatti unter Aufsicht der S.I.K.S. stehen und deshalb auch dem heimischen Publikum zum Konsum anregen. Interessierte finden in der Schweiz Melegatti-Produkte insbesondere in Engros-Märkten. Im Detailhandel wurde bisher nur der Pandoro (grosser blauer Karton) gefunden. Munden tut er jedenfalls.
Wohl bekomm's!

Donnerstag, 10. November 2011

Maurizio Zamparini hat alles verstanden

Wer bitte? Zampano? Ja, der Präsident der U.S. Palermo ist auch ein bisschen ein Zampano. Ist ja auch der neue Tenor der Präsidenten der Vereine in der Serie A: Alle sind ein bisschen Über-Ich, ein bisschen super-berühmt und am allerprimärsten sind sie aber aufgeblasene Egomanen, welche nur noch über das Besitzverhältnis über einem Fussballclub zu Medienauftritten sondergleichen verhelfen. In diese Schublade siehe auch De Laurentiis, welcher sich auf einem Kreuzfahrtschiff an Inler in einem Plüschkostüm bei dessen Medienvorstellung reiben musste, um sodann die obligaten Applause der hörigen Journalisten zu erfahren. De Laurentiis kommt aus der Filmbranche und ist sich somit Inszenierungen gewohnt. Maurizio Zamparini hat Conforama an die Franzosen verkauft und hat seither seine Finger überall dabei. Jedes zweite Wochenende verkündet er, die U.S. Palermo verkaufen und selbst zurücktreten zu wollen, verschreit die gesamte Schiedsrichterschaft als korrupt, mafiös und antizamparistisch. Letzthin verkaufte er seinen mit Abstand fähigsten Fussballer, Javier Pastore, an den letzten dahergelaufenen Scheich in Paris zum P.S.G. für über € 40 Millionen. Nun aber macht er rechtsumkehrt. Und behauptet, er sei von Pastore's Spielervermittler verarscht worden. Mehr sogar, er hat Anzeige erstattet, weil er von ihm angeblich erpresst worden sei.
Und Wayne? Eben: Im Zusammenhang mit der Erpressung musste wieder mal die Judenschaft daran glauben. Zamparini nämlich: "In Amerika gibt es Anwälte, die meisten deren jüdischer Abstammung, welche spezifisch vor Spitälern und Gerichten potentielle Klienten abfangen, unbezahlte Beratung anbieten und sich sodann als höchste Tantiemen der erstrittenen Summen Gewinne einstreichen."
Aha. Mal abgesehen vom Zusammenhang bedanken wir uns wieder mal für diesen geistreichen Weltverschwörungsbeitrag. Wir applaudieren. Wem? Stefano Palazzi, der Staatsanwalt, welcher ein Untersuchungsverfahren gegen Zamparini wegen besagter antisemitischer Äusserung eröffnet hat.

Später am Tag soll sich Zampa dann wiederum vor die Kamera stellen und rechtstellen, dass er seine Bemerkung nur positiv gemeint habe. Er habe einen grossen Respekt vor der Geschichte und der Kultur des Judentums.

Kleine Bemerkung am Rande: Ja, Zamparini hat kein Problem jüdische Spieler zu engagieren, welche dann für seinen Verein Tore schiessen (Eran Zahavi hat im Sommer für € 1.6m von Hapoel Tel Aviv nach Sizilien gewechselt und seither in 8 Meisterschaftstoren 2 Tore geschossen und zu deren 3 die Vorlage geliefert).

Mittwoch, 9. November 2011

Gastro Kritik: Olive Garden, Zürich

Diese Kritik ist für einmal schnell zusammengefasst. Und zwar mit dem Satz "genau wie es sein soll". Das Olive Garden überzeugt sowohl durch sein Erscheinen als auch mit der Qualität des Essens und des Services.

Einrichtung

Die Einrichtung kommt modern und stilvoll daher. Das Lokal wirkt aufgeräumt und ruhig aber dennoch warm und einladend. Es liegt kein Seich rum und die Wände sind in gutem Mass stilvoll behangen. Sehr edel. 5 von 5 Sternen.

Essen

Zugegeben, 38.- sind ein stolzer Preis für ein Wiener Schnitzel. Dieses war dann aber auch sehr sehr gross. Und viel wichtiger: Es war wirklich gut. Die Beilagen überzeugten ausserdem auch. Der Gurkensalat war frisch und sehr schmackhaft (mit frischem Koriander). Die obligaten Pommes-Frites wurden durch Pommes Allumettes ersetzt. In meinen Augen genau richtig. Wir wisen alle, wie gut Pommes-Frites rauskommen können, wenn sie in grossen Mengen (und im voraus) gemacht werden. Die Pommes Allumettes waren zudem sehr gut gewürzt und nicht zu ölig.

Zum Dessert gab's eine Crème brûlée (vom Haus offeriert). Die überzeugte nicht restlos (zu fest und etwas zu künstlich). Das Olive Garden wird wohl besser beraten sein, künftig Desserts zu machen, die schon im Original nicht milchig sind (Früchte, Vermicelles usw.) und nicht zu versuchen, Parve-Varianten von milchigen Desserts zu kreieren.

Service

Auch der Service überzeugte. Freundlich, ehrlich, schnell und kompetent. Ob das die Anfangeuphorie ist und ob es in stressigen Situationen küntig auch so sein wird, wird sich zeigen. Im Moment stimmt's aber.

Preise

Ein Pasta-Menü gibt's ab 22.- (inkl. Salat und Kaffe) und danach steigen die Preise ziemlich gleichmässig bis 48.- (Osso Bucco). Sollte also für jeden was dabei sein.

Fazit

Es bleibt zu hoffen, dass dieses Restaurant länger überlebt als die 613 Fehlversuche zuvor. Ob das mit diesem Hechscher möglich sein wird, bleibt fraglich.

Daumen hoch und bis bald


Als CC-Bonus hier noch das Menü (zum vergrössern einfach drauf klicken):

Dienstag, 8. November 2011

WKSAS (Windkanal sucht den Ayduss-Superstar) 2012

Wir sind definitiv im Zeitalter der Superstars angelangt. Für jede Funktion, für jede Zahlstelle wird ein Wettbewerb ausgeführt. Was der Franzose für seine universitäre Ausbildung bereits seit Jahr und Tag entdeckt hat, hat seines Zeichens im eigentlichen Europa erst in der Unterhaltungsindustrie Einzug gefunden. Knochenmodels, Jodelstars, Köchen, Landwirten, deren Frauen und anderes Gesindel: Alles das ein einigermassen belustigendes und unterhaltendes Gesicht hat, wird von betrunkenen Juroren bewertet, abgekanzelt und in den Senkel gestellt.
Chassidus Chübelsack kann sich dieser Trendwende nicht verschliessen und beginnt nun im Jahr 5 seines Bestehens und seiner unaufhaltsamen Eroberung der Emerging Markets seinen ersten öffentlichen Wettbewerb vor:
Gesucht wird ab sofort ein Trauzeuge für unseren Korrespondenten im Windkanal. Bekanntermassen wird mit ihm nunmehr der letzte freie Geselle in die Hände von Hallo Austria übergeben. Demzufolge ist auch Personal zu finden, welche sicherstellen, dass er sich nicht im letzten Moment eine Fingerkuppe abbeisst und mit einem Hechtsprung in den Windkanal wieder das Weite sucht. Nein, wir suchen deshalb eine angemessene Persönlichkeit, welche eine unabhängige Jury von seiner Eignung überzeugt. Um die Sache realistisch und fair zu halten, sind Frauen natürlich ausgeschlossen (man muss dazu ein rechtlich bindendes Dokument unterzeichnen können, macht also auch diesbezüglich Sinn). Je ausgeflippter die Beiträge, je weiter die Reisewege, je grösser die Peinigungen, je skurriller und unheimischer der Kandidat, desto grösser sind die Gewinnchancen. Schliesslich gilt es auch, ein merkwürdiges Antipodium zur konservativistischen  Familie des Bräutigams zu stellen, auf dass sich auch MB aus Z, eingepfercht zwischen der wilden AA-Horde und den heimischen Teilzeit-Erwachsenen, seines unversehrten Glücks wieder einmal bewusst werde.
Der Wettbewerb ist lanciert, dem Gewinner winkt wie immer ein ruhiges Wochenende bei sich selbst zuhause und eine Replika der Siegertrophäe im Hochgeschwindigkeitswettbewerb "5 gegen 1".

Freitag, 4. November 2011

Nichts, aber auch gar nichts gelernt

Und gleich noch mehr Ungemach aus dem schönen Wien. Beim Gang durch die Strassen kommt immer wieder folgende Frage auf: Warum ist es OK, dass hier gewissen Sachen einfach so geblieben sind wie eh und je. Soviel ich weiss musste der grosse Nachbar doch einiges an Änderung vornehmen. Der kleine Bruder offenbar nur beschränkt:



Nebbisch

Donnerstag, 3. November 2011

Gastro Kritik: Bahur Tov, Wien

Warum? Warum können den koschere Restaurants nicht einfach so sein wie alle anderen? Ich beschriebe jetzt einfach mal, wie mein Besuch abging und ihr bildet euch dann selbst ein Urteil.

Also ich setze mich in das ziemlich leere Bahur Tov und warte mal (trotz mehrmaligem Winken) satte 10min auf den Kellner. Sätze wie "od m'eat" oder "in a minute" fallen wiederholt. Als er endlich kommt lege ich los.

- Zur Vorspeise bitte die Frühlingsrollen (auf der Karte steht klar 'mit Fleisch')
- Ok. Die sind aber ohne Fleisch.
- Meinetwegen. Zur Hauptspeise bitte folgende 3 Spiesschen. Herz, Lamm und Pargiot
- Davon haben wir nur Lamm.
- Also dann nehme ich was anderes. Einmal Crispy Lamb mit Reis.

Nach 10min kommen 3 riesige Frühlingsrollen (im Menü als mini beschrieben). Hab dann eine gegessen. Sie war 90% Teig und 10% lampiges Gemüse. Die anderen 2 hab ich mir einpacken lassen. Hatte ja noch die Hauptspeise vor mir.
Die kam dann auch. Mit Pommes. Der Kellner faselt was von 'es hat keinen Reis mehr'. Bravo. Ich beisse in das erste Stück Crispy Lamb und es ist lampig und schmeckt nach vielem, aber nicht nach Lamm. Eigentlich schmeckte es in erster Linie nach fertig Sauce. Na gut, dann gibt's halt Pommes. Die waren dann dafür komplett ohne Salz.

Das war's. Ich liess mir alles zusammenpacken, bezahlte die 30€ (!) und ging. Praktischerweise war ich nicht mehr hunrig. Satt war ich aber auch nicht. Sondern vor allem genervt.

Habe die mehr oder weniger noch komplette Mahlzeit dann einem Strassenmusiker geschenkt. Denn Lust war wirklich keine mehr da.

Toll. Neben keinem Books and Bagles gibt's jetzt in Wien auch einen Bar-ani Verschnitt.

'fit!

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Chassidus Chübelsack ausverkauft

Jetzt ist es amtlich, die letzten und gleichwohl wertvollsten Elemente von Chassidus Chübelsack wurden in einem Friendly Takeover von Österreich beansprucht, entführt und vereinnahmt. Somit eröffnet CC nach dem Büro in Tel Aviv und der zeitweisen Dependance am Palast von Sissi nun auch eine Botschaft im Windkanal.  Und das in nur fünf Jahren Betrieb. Wenn wir so weitermachen, verdrängen wir auf unserem Raubzug des Guerilla-Judentums bald Chabad. Bravo!
Wir bitten jedoch die Groupies, nun endlich mit Schidduch-Anfragen und unzüchtigen Angeboten aufzuhören. Wir haben aufgrund des Cherem de Rabbeinu Gershon nun leider keine Kapazitäten mehr für Euch. Wir können aber Euren Frust verstehen. Gestern das Drama um Gary Barlow & Co. und jetzt das. Der Ewige möge Euch trösten.

Sektion "15 Sek. für die Ewigkeit"
MASEL TOV!!!!