Posts mit dem Label andy egli werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label andy egli werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 13. August 2013

Testspiele, S613E18

Lieber Ottmar,


Vielleicht kannst du mir es erklären, denn das gesammelte CC Fussballwissen steht vor einem Rätsel. Du hast letzte Woche dein Aufgebot für das Testspiel gegen Brasilien von Morgen bekannt gegeben. Wie immer bei dir ist dieses nicht frei von Überraschungen. Wir haben uns ja schon langsam daran gewöhnt dass du immer wieder mal zu Testspielen auch Spielern eine Chance geben willst, die nicht so im Fokus der Nationalmannschaft stehen, um ihnen die Möglichkeit zu geben ein bisschen "Nati" Feeling zu schnuppern, eventuell sogar ein paar Minuten spielen zu dürfen. Den Sinn davon musst du mir bitte erklären, das ganze ist doch ein bisschen verstörend. Uns allen ist doch klar dass Spieler vom Kaliber eines Michel Lang niemals einen Platz in der Nationalmannschaft bekommen werden. Und wenn schon Spieler getestet werden müssen, wieso nicht jemand aus der U-21 Mannschaft? Oder auf Positionen wo dringender Bedarf an Personal besteht? 
Gerade zu diesem Zeitpunkt, wo in den grösseren Ligen der Saisonstart unmittelbar bevorsteht und die Stammspieler wahrscheinlich ganz anderes im Kopf haben als ein mehr oder minder spannendes Testspiel. Wieso so einem Fussballer vorgaukeln er würde im Blickfeld der Nationalmannschaft stehen? Was das für eine Karriere bedeuten kann, kannst du bei nächster Gelegenheit mal bei Jonathan Rossini in Erfahrung bringen. Oder Adi Winter Fragen ob er sich noch in Reichweite der Nationalmannschaft sieht. Wahrscheinlich eher nicht. 

Montag, 6. Mai 2013

Panem et circenses oder Drama reloaded

Geschätzte Leser, 

Es soll auch hier nicht kommentarlos vorübergehen, nach der letztjährigen Absenz stellt der CC dieses Jahr eine Grümpelturniermannschaft, in der Hoffnung alte Erfolge wiederholen zu können und das Turnier ohne grössere Blessuren zu überstehen (wir werden eben nicht mehr Jünger und die Lebenssachinhalte verschieben sich zunehmend in andere Richtungen). Einen Prominenten Ausfall muss der CC schon einmal verkraften, laut einem Bericht unseres rasenden Reporters Churban Brünzel, der pausenlos in den Niederungen des Amateurfussballs unterwegs ist, hat sich an diesem Wochenende Herr Schnuffelberger verletzt.



Fassungslosigkeit, Panik, dramatische Szenen haben sich nach diesen Nachrichten abgespielt. Wie? Wo? Wer ist schuld? Reicht es noch für das Grümpeli? Fragen über Fragen, der CC hat wie immer alle Antworten, heroisch hat sich Herr Schnuffelberger nach diesen schweren Stunden bereit erklärt ein paar Fragen zu beantworten.

Beschreibe bitte die Szene die zur Verletzung geführt hat?

Wie so oft eine völlige Allerweltssituation aus den Niederungen derjenigen Kategorie Menschen, die sich als Fussballer bezeichnen. Sonntag Morgen auf einer Quartierwiese. Im Hintergrund Kirchengebimmel, Orgelklänge aus Radio Beromünster und Gipfeligeruch gemischt mit den Windeln der Fussballerkinder.
Zum Spiel: Es war natürlich kein System vorhanden. Zu viele Köche auf einem viel zu tiefen Niveau. Die Teilnehmenden interessieren sich dabei mehr nach dem jeweiligen Nachnamen des Mitspielers wie nach dessen bevorzugten Fuss (gibt's ja auch nicht). Das ich-steig-nachher-wieder-in-meine-Anzugshosen-Syndrom besteht natürlich auch und dazu natürlich eine Welle von Noch-Aktiven von der Sorte derjenigen, die eigentlich schon lange zum Schach übertreten könnten. Dazu viel zu viele Spieler (ist eben besser, dann muss man weniger rennen), keine einheitlichen Tenus und ein heilloses Chaos. Resultat: Keine Spielpositionen, kein Spielsystem, nur Kick-and-Rush. Einem solchen Querschläger bin ich elegant nachgerannt, hab den Verteidiger überköpfelt, um dann direkt aufs Tor ziehen zu können und bin dann entweder in ein Loch der Matrix getreten oder der obgenannten Schachsparte zuzuordnen. Resultat:
Umgeknickter Knöchel und sofortige Klarheit, dass die sportliche Aktivität und der Grümpeliaufbau kurzfristig kein Thema mehr sein können.

Eine Verletzung zu diesem Zeitpunkt in der Vorbereitung, gibt es noch Hoffnung für den CC dass Du doch mitspielen kannst?

Diagnose steht noch aus. Gerissen ist das Knöchel-Aussenband kaum, aber gut überdehnt und das reicht vorderhand auch, um jegliche Vorbereitung zu torpedieren. Ich bin relativ skeptisch: Sieben Wochen Heilungszeit, davon einige ohne Therapiemöglichkeit, da ausser Landes.

Die CC Mannschaft hat sich zu einem überraschend frühen Zeitpunkt schon formiert, ist das ein gutes oder schlechtes Zeichen?

An sich ein gutes Omen. Problem dabei ist das Spielsystem. Es muss jemand noch im Team den vorderen Block bilden. Da sehe ich noch Verbesserungspotential. Pässe spielen können alle, es schiessen nur wenige.

Einige Spieler haben sich in den letzten Jahren entweder Randsportarten zugewandt oder haben ihre Karriere unterbrochen, wie schätzt Du die Stärke des Kaders diese Saison ein?

Stark sind wir in den Goschen und in der Polyvalenz. Jedoch dürfte die Breite der teilnehmenden Teams doch auch für uns sprechen. Um vorne mitspielen zu können, fehlen uns wohl die Ansprüche.

Früher hat es dem CC oft an fehlender Durchschlagskraft vor dem Tor oder an der Spritzigkeit in der KO Runde mangeln lassen, wurden diese Schwächen durch die Transfers behoben?

Teilweise ist dies zu bejahen. Konditionell sind wir deutlich besser als in vergangenen Jahren und ehrliche Büezer sind wir auch. Zudem sind wir alle in Züri dihei und auch wir haben den Stern auf der Brust. Wenn das nicht reicht, ich weiss nicht.

Du hast im Zuge der Vorbereitung eher auf Fussballferne Sportarten gesetzt, die Verletzung aber während eines Fussballspiels erlitten, ein schlechtes Omen für deine weitere Karriere?

Auch ich habe die Polyvalenz entdeckt. Indem ich mich rar mache, geniesse ich die Fussballmomente eher. Zudem muss man sich eingestehen, dass Fussball derzeit etwas überbewertet ist und im Kalender viel zu prominent vertreten ist. Meine Abwesenheit beschränkt sich zudem v.a. auf den passiven Sport. Und von dem sind bisher die wenigsten fit geworden.

Eine baldige und vollständige Refuo

Diesen Worten ist nichts mehr hinzuzufügen (welche Fugen?), in diesem Sinne mögen wir hoffentlich bald besseren Zeiten entgegensehen.

Herzlichst, euer Lino

Freitag, 15. Juli 2011

Spiel.Spass.Spannung

Geschätzte Sportfans,

Kaum ist die alte Saison zu Ende geht es mit der neuen schon wieder los, nach einer kurzen Sommerpause, in der sogar eine WM einer Fussballverwandten Sportart stattfand, dürfen wir uns schon wieder auf eine neue Saison mit Grümpelfussball, langweiligen Spitzenkämpfen, willkürlichen Schiedsrichterentscheidungen und vor allem bedenklich tiefem Spielniveau freuen. Zur Vorbereitung wurde ich gebeten hier meinen Senf zu der neuen Saison zu geben, wie immer höchst Subjektiv und provokierend.


Die Topteams:


Wie immer in den letzten 5 Jahren wird der Titel zwischen YB, dem FCZ und dem FCB ausgespielt. Dieses Jahr schaffte es YB nicht einmal Transfersieger zu werden, und so wenigstens einen Titel zu holen, und der FCB hat sich dank dem Meistertitel letztes Jahr direkt für die CL qualifiziert. Es ist ja bekanntlich nicht ganz einfach für einen Schweizer Klub hier die Balance zu finden und sich genügend auf die Meisterschaft konzentrieren zu können. Aufgerüstet haben beide Mannschaften nicht gross, der Spielerstamm blieb mehr oder weniger zusammen. Apropos gross, der Gross Chrigel, die Glatze der Nation, ist auch wieder im Geschäft und versucht den Bernern beim erreichen eines Titels, siehe oben, zu helfen. Der FCZ spielt mit der exakt genau gleichen Zusammensetzung der Mannschaft wie letzte Saison, und ob es dieses Jahr zum Titel reicht werden wir Ende Mai 2012 wissen. Einen klaren Favoriten gibt es nicht, ich sehe den FCZ aufgrund seiner Mannschaftszusammenstellung eher im Nachteil, und somit auf Platz 3, es kann aber auch passieren das die Meisterschaft so langweilig wird wie nie oder das es spannend bleibt bis zum Schluss (Ich sollte Politiker werden, war eine tolle Nullaussage, nicht?)

Das Mittelfeld:


Luzern, Sion, Thun werden bereits nach wenigen Runden wieder einmal merken müssen das sie auch diese Jahr einzig und allein um den verbleibenden Platz in der Europaleague Quali spielen werden. Trotz den Irrungen und Wirrungen von CC und neuen Stadien von Luzern und Thun fehlt es an spielerischer Klasse und klaren Konzepten. Luzern hat zwar einen guten Trainer aber in der Summe kein besseres Team als letztes Jahr, bei Sion werden sich die Trainer die Klinke in die Hand drücken und bei Thun wird man schauen müssen ob man doch nicht gegen den Abstieg spielen wird. Graues Mittelmass halt.


Die Absteiger:


Bei Lausanne, Servette, Xamax und dem GC kann es einzig und allein darum gehen den Abstieg zu verhindern. Der GC hat in der Sommerpause ihren wichtigsten Spieler verloren, bei Lausanne und Servette fehlen die finanziellen Möglichkeiten um die richtigen Spieler zu verpflichten und bei Xamax hat der nackte Wahnsinn Einzug gehalten. Die neuen Mannschaften sind aber allemal besser als Bellenz und St. Gallen.

Das war es auch schon, in diesem Sinne

Geht's kucken und spüits Fussball

Dienstag, 5. April 2011

Taktikstunde mit Onkel Lino: Ottmar, wir müssen reden!!!

Lieber Herr Hitzfeld,


Es ist Zeit für ein paar ernsthafte Worte. So kann es nicht weitergehen. Ausscheiden in einer Qualifikation darf die Schweizer Nati immer, aber die Art und Weise wie sie das tut ist das Entscheidende. Was ich seit der WM sehen und erleben durfte ist schlecht, grausam und UNWÜRDIG um es Deutsch und deutlich sagen zu dürfen. Aber noch ist nicht aller Tage Abend, mit dem Rücktritt der Herren Streller und Frei ist es spätestens, SPÄTESTENS, an der Zeit den Umbruch einzuleiten. Ich als Ihr treuer Begleiter will Ihnen hiermit ein paar Denkanstösse mit auf die anstehende WM Quali mitgeben.
Beginnen wir beim Spielsystem. Ich kann ja nachvollziehen wieso es mal hiess das ein 4-4-2 mit zwei 6ern das A und O sei und nur mit diesem so Offensiv schwache Mannschaften wie die Schweiz etwas holen könnten.

x
x-x-x-x
x-x
x-------x
x-x

Aber ich erlaube mir zu sagen das dieses System einfach nicht mehr Zeitgemäss ist. Es ist schlicht weg zu defensiv.
Spätestens seit der WM sollten man wissen das der richtige Mix zwischen stabiler Defensive und aggressiver Offensive, inklusive Forechecking in der gegnerischen Hälfte, so wie es die Deutschen und Holländer spielen, das Mass der Dinge ist. Wieso nicht also mal ausprobieren, in den letzten verbleibenden EM Qualispielen kann man solche Dinge getrost mal einstudieren. Wie soll so etwas aussehen? Ein 4-3-3 mit Raute wäre ein Beispiel:

x

x-x-x-x
x
x------x
x
x-----x

Die Namen dürfen Sie selber einfüllen, so viel Arbeit muss sein. Die zentrale Figur ist und bleibt weiterhin die 6er Position, die aber viel Offensiver ausgerichtet sein MUSS damit das ganze funktioniert. Zusammen mit den beiden Aussenläufern und den drei Offensiven muss versucht werden, den Gegner ständig unter Druck setzen und zu Fehlern zwingen zu können, gleichzeitig muss sofort in den Angriff umgeschaltet werden wenn man in Ballbesitz kommt. Ungefähr so wie das Dortmund zur Zeit macht. Der Schlüssel meiner Meinung nach ist das Spieltempo bei eigenem Ballbesitz. Es muss kompromisslos der Weg nach vorne gesucht werden, 2-3 drei schnelle Pässe nach vorne und dann muss eine gefährlich Situation entstehen. Immer wieder hat man ja davon gehört das die Schweiz zu wenige gute Stürmer hat. Bei diesem System verteilt sich die Last ja auf die ganze Offensivfraktion, und nicht nur auf die Stürmer und Aussenläufer allein.
Die für die Schweiz am schwierigsten zu besetzende Position ist wohl die des zentralen Offensivmannes, Hakan Yakin wäre eine Kandidat, Moreno Costanzo vielleicht ein anderer. Er muss nicht nur aus dem Mittelfeld heraus gefährlich werden können sondern soll auch selber anspielbar sein können und, vor allem, Torgefahr ausstrahlen.
Ob es funktioniert? Keine Ahnung, aber ich bitte Sie eingehend, Mut zu zeigen, Willen zur Veränderung und ich möchte sehen können das die die 11 auf dem Platz zumindest ansatzweise ein Spielsystem befolgt. Dann kommt es gut, ganz bestimmt.

Montag, 4. April 2011

Karma und andere Nettigkeiten

Wie ihr bereits verschiedentlich feststellen durftet habe ich ein Flair für Karma entwickelt. Dieses Wochenende habe ich meines wieder mal ein bisschen gepflegt, kann jetzt vor Pessach ja nicht schaden. Ich war diesen Schabbes das erste Mal in der NIG, der Nederlandse Israelitsche Gemeente Groningen beten. Für die, die sich an die Synagoge in Enschede erinnern können, ungefähr eine ähnliche Grösse hat die Synagoge in Groningen auch. Mit mir eingerechnet waren wir genau 10 Männer und gleich viele Frauen, das alles in einer Synagoge der Grösse der ICZ Löwenstrasse. War ziemlich deprimierend. Unter den Zehn Männern waren 7 Einheimische, ein Kanadier, der Quotenrusse und ich, bei den Frauen waren es 8 Einheimische und zwei Israelis. Viel mehr gibt es schon nicht mehr zu erzählen darüber, das Gebet ging flott vorwärts und danach gab es eine "Kiddisch", nebbich ohne Hering und ohne Tschulent, dafür mit Kaffee und Kuchen. Ich habe also schon mal für die Sikna geübt. Ist extrem schade, das die Gemeinde wohl ihrem Ende entgegen sieht, ich hoffe mal die paar Male die ich dort sein werde hat es ein Minjan. Liegt ja auch ein bisschen an mir alles dafür zu tun. Wer also auch immer über Schabbes in der Gegend sein sollte ist jederzeit bei mir im Hause willkommen.

Nun zum wesentlichen, am Sonntag war ich auch noch auf Einladung des Putzinstituts unseres Büros im Stadion Euroborg in Groningen den Knüller FC Groningen - VVV Venlo schauen. Eigentlich wollte ich auf eigene Faust dahin gehen, wie mir aber einer der Holländer im Büro gesagt hat sei das Stadion bei jedem Heimspiel ausverkauft hatte ich schon alle Hoffnungen begraben. Es war wohl ein Wink des Schicksals, oder des Karmas, siehe oben, das ich am Ende doch auch noch eine Einladung erhielt. Mehr als das ich auch mitdurfte wusste ich nicht und so begab ich mich auf den Weg ins Stadion, welches in 10min vom HB Groningen zu Fuss erreichbar ist. Der richtige Holländer fährt natürlich mit dem Fahrrad. Deshalb hat es auch gleich neben dem Stadion einen Fahrradparkplatz.


Vor dem Stadion wartete dann auch bereits mein Gastgeber, der mir sofort eine Eintrittskarte für die Haupttribüne in die Hand drückte. Und er so beiläufig erwähnt wir würden dann gleich in die Skybox, die Loge, raufgehen.



Dort angekommen durfte ich mit Freuden feststellen das es a. gratis Bier und b. gratis Snacks gab, war in dem Moment ein Gefühl wie Chanukka und Purim zusammen. Da gleich das Spiel anfing blieb nicht viel Zeit um den lukullische Genüssen zu fröhnen und man nahm deshalb auf den sehr gemütlichen Businnesseats platz. Das Stadion ist in etwa so gebaut wie die Stadien in Bern und Basel, also so wie ich mir wünschte das das neue Stadion in Zürich auch aussehen sollte.


Zum Spiel, die erste Halbzeit war sehr unterhaltsam und die zweite Tod langweilig, wie ihr seht steigen mit den Preisen der Sitzplätze auch die Erwartungen des Schreibers... Das Niveau ist in etwa vergleichbar mit der Schweizer Superleague, wie die Schweizer Fans des FC Utrecht(Lino und ETNU) auch schon feststellen durften, nur mit noch mehr Fehlpässen und per Zufall erzielten Toren. Das Spiel entsprach ungefähr dem Niveau FCZ - Schaffhausen.
In der Pause gab es neben weiteren Gratisgetränken frittierte Fleischballen.


Die hatten ungefähr die Grösse eines Baseballs und haben unglaublich gut gerochen. Ja, manchmal wünscht man es sich halt anders....

Am Ende stand es 3-2 für den FC Groningen, bester Mann auf dem Platz war der Innenverteidiger von Groningen Alexander Granqvist, der diese Saison bereits 10!!! Tore erzielt hat. Erwähnenswert sind natürlich auch die Fans, einerseits die geschätzten 100 Leute die beim FC Groningen Stimmung machen und es tatsächlich schafften das ganze Stadion zum Mitsingen zu bewegen. Andererseits die Fans von Venlo, deren Trommler machen jeder Fasnacht Konkurrenz, mit ihrem Plakat, auf dem "AVE VVV" steht (Ave heisst auf lateinisch "Heil"). Keine Ahnung was sie damit ausdrücken wollten.

So konnte ich am Schluss zufrieden und glücklich nach Hause gehen, im Wissen das die Schweizer Liga doch nicht so schlecht ist wie alle glauben machen wollen und das man das Spiel aus einer Loge unglaublich viel besser sieht als aus der Kurve.
Halt jedem das seine....

Tot ziens!!!

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Goalie - Power Ranking 0.9.1.8 Beta

Morgen allerseits,

Wer heute die Tagi Homepage aufgeschlagen hat, dem ist sicherlich im Sportteil der Artikel über die Marktwerte der (besten...) Torhüter dieser Welt aufgefallen, zusammengestellt mit Hilfe von Dino Lamberti, seinerseits völlig neutraler Spielervermittler. Die gesammelte Fussballsachkompetenz eures Leitmediums, dieses Blogs nämlich, hat sich nun entschieden eine eigene Rangliste zu erstellen, basierend auf völlig zufälligen und intransparenten Methoden, also in etwa gleich wie die Vergabe der FIFA Fussball WM™.
Zuerst allerdings ein Kommentar zur Rangliste des Tagi. Es figurieren da ein paar Namen die in Anbetracht der Leistungen in diesem Jahr doch eher komisch erscheinen. Die Platzierung von Gigi "who the f*ck is Kahn" Buffon auf Platz 2 macht nach seiner Rückenverletzung und seinen Leistungen an der WM stutzig. Aber vorallem, wer beurteilt einen Torhüter nach seinem Marktwert? Das sagt natürlich nichts über seine Leistungen aus.

Deshalb wurde auf der Basis der Tagi Liste eine neue Rangliste erstellt, welche nur die sportlichen Leistungen in dieser Saison beurteilt und zu meiner Überraschung folgendes Resultat liefert:

Cech
Victor Valdes
Casillas
Pepe Reina
Lloris
Julio Cesar
De Gea
Wiese
Gomes
Diego Lopez
Akinfeev
Neuer
Mandanda
Howard
Frey
Adler
Stekelenburg
Benaglio
Buffon
Alves

In die Beurteilung flossen die folgenden Faktoren ein: Ligastärke, Clubstärke, Platzierung des Vereins, aktueller Nationaltorhüter, Gegentore/Spiel und die Anzahl Spiele zu Null in dieser Saison.

Im grossen und ganzen kann Ich mit den Namen auf der Liste leben, aber anstatt Buffon, der seinen Zenit klar überschritten hat, würde ich Sirigu oder Storari auf die Liste nehmen, und aus der Schweiz darf Marco "Chruselzubi" Wölfli auf solchen Listen natürlich nie fehlen, der Kultfaktor macht bei ihm fasst alles Negative weg. Tim Howard ist ebenso ein Spezialfall, da gibt es in England den einen oder anderen dessen Leistung in dieser Saison bedeutend stärker einzustufen sind, namentlich Joe Hart, der bei ManCity immerhin Shay Given aus der Start11 geschmissen hat.

Ich danke für die Aufmerksamkeit.

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Die 100 grössten Jungtalente des Fussballs Europas und Shakiri!

Die spanische Zeitschrift Don Balon hat die 100 weltbesten Fussballer mit Geburtsalter unter 1989 erkoren. Darunter findet sich zur grossen helvetischen Ernüchterung von Jean-Pierre Tami kein einziger Vertreter einer Under-Auswahl der Schweiz. Mit einer einzigen Ausnahme, nämlich einem Spieler, der bereits zeitweise die A-Auswahl unsicher macht: Xherdan Shakiri. Wir gratulieren und stehen Spalier!
Ach ja, einen gab's auch noch, der zählt aber nicht. Es ist Mayuka von YB. Der ist aber erstens nicht Schweizer und zweitens muss seine Nomination ein grosses Missverständnis sein. (Dafür wird der zwölfte von unten die Herzen von Chassidus Chübelsack höher schlagen lassen: Reeeeegis Van Wolfswingggöööl!)

In alphabetischer Reihenfolge:

Adiyiah (Reggina)
Alderweireld (Ajax)
Al Kamali (Al Wahda)
Ananidze (Spartak Mosca)
Ayew (O. Marsiglia)
Babacar (Fiorentina)
Badstuber (Bayern Monaco)
Bale (Tottenham)
Balotelli (Manchester City)
Ben Sahar (Hapoel Tel Aviv)
Bojan (Barcellona)
Bo-Kyung Kim (Oita Trinita)
Boudebouz (Sochaux)
Boyata (Manchester City)
Breno (Bayern Monaco)
Canales (Real Madrid)
Carcela (Standard Liegi)
Castaignos (Feyenoord)
Contento (Bayern Monaco)
Coutinho (Inter)
De Gea (Atlético)
Domínguez (Atlético)
Dos Santos (Tottenham)
Douglas Costa (Shakhtar)
Dzagoev (CSKA Mosca)
Fofana (Le Havre)
Ganso (Santos)
Giuliano (Internacional)
Gonalons (Lione)
Götze (B. Dortmund)
Griezmann (Real Sociedad)
Hazard (Lille)
Henderson (Sunderland)
Henriksen (Rosenborg)
Hernández (Palermo)
Herrera (Zaragozza)
Holtby (Mainz)
James Rodriguez (Porto)
Jovetic (Fiorentina)
Kadlec (Sparta Praga)
Kagawa (B. Dortmund)
Kakuta (Chelsea)
Kardec (Benfica)
Kjaer (Wolfsburg)
Koval (Dinamo Kiev)
Köybasi (Besiktas)
Kroos (Bayern Monaco)
Lanzini (River Plate)
Ljajic (Fiorentina)
Lovren (Lione)
Lukaku (Anderlecht)
Lukman (Monaco)
Macheda (Manchester United)
Marilungo (Sampdoria)
Marin (Werder Brema)
Mayuka (Young Boys)
Müller (Bayern Monaco)
Muniain (Athletic)
Muniesa (Barcellona)
Muñoz (Palermo)
Mvila (Rennes)
Necid (CSKA Mosca)
Neymar (Santos)
Ninis (Panathinaikos)
N'Koulou (Mónaco)
Pastore (Palermo)
Pato (Milan)
Piatti (Almería)
Pjanic (Lione)
Rafael da Silva (Manchester United)
Rakytskiy (Shakhtar Donetsk)
Renan, Diego (Cruzeiro)
Reus (B. Mönchengladbach)
Rivière (Saint-Étienne)
Rodwell (Everton)
Rondón (Málaga)
Ruiz (Espanyol)
Sakho (PSG)
Santon (Inter)
Shennikov (CSKA Mosca)
Shaqiri (Basilea)
Singh (Valerenga)
Sissoko (Toulouse)
Soder (Göteborg)
Stoch (Fenerbahçe)
Tafer (Toulouse)
Thiago (Barcellona)
Traoré (Cluj)
Van Wolfswinkel (Utrecht)
Vela (Arsenal)
Vossen (Genk)
Vukusic (Hadjuk Spalato)
Walcott (Arsenal)
Weiss (Rangers)
Wijnaldum (Feyenoord)
Wilshere (Arsenal)
Wilson (Liverpool)
Xulu (Mamelodi Sundowns)
Yarmolenko (Dinamo Kiev)
Yildirim (Bursaspor)

Donnerstag, 26. August 2010

Besser spät als nie

Wer ab dem Titel dieses Posts wild das Phrasenschwein fordert, hat absoult recht. Und damit sind wir schon beim Thema. Denn das Phrasenschwein ist wohl der/die/das einzige leidtragende des Rauswurfs von Hobby-Studiogast und Gspürschmi-MBT-Fetischist André "Andy" Egli.


Nach wirklich langen 3 Jahren hat das SF den Schlusstrich gezogen und Egli den Stifel (bzw. den MBT) gegeben. Dieser Schritt kommt doch reichlich spät. Denn Eglis Auftritte waren stets im besten Fall ein sofortiges Umschalten wert. Warum wir froh sind, dass Herr Egli seinen Posten aufgeben muss, soll aus folgender Liste hervorgehen. Wie immer ist diese Liste beliebig ergänzbar (z.B. in den Kommentaren).

Einfluss auf Gress:
Wie kompetent Gress sein kann, haben wir an der WM ja gesehen. Leider musste er im CL Studio immer von Egli aufgezogen werden. Somit verkamen die Gespräche immer zu folgendem: Egli war der kleine Gof mit Lolipop und Latzhose, der seinen Urgrosspapi fragt "Du säg mol. Wie isch das damals no vor em Krieg gsi, wo Du in Frankrich gsi bisch?".
Gress (als begnadeter Fusballer) kann natürlich nicht davon lassen, die Setilvorlage sofort zu verwandeln. Das tönt dann etwa so: "Jaaa damals in Fronkreisch 'aben wir mit Konserve-dose in die Strasse gespihlt".

Leider braucht es Sportstudio Gäste mit Kompetenz und etwas Humor. Keine Clowns mit Wikipedia-Fussball-Wissen.

Styling:

Ob Egli seine MBT Schuhe aus Style oder aus gesundheitlichen Gründen trägt, ist mir nicht bekannt. Auf jeden Fall sieht er darin schrecklich aus. Und auch der Rest seines Outfits hat regelmässig für Verwunderung und Kopfschütteln gesorgt.

Fussballwissen:
Was Egli im Studio erzählte, setzte sich oft aus dem zusammen, was in der Woche vor dem Spiel in den Medien rauf und runter gekaut wurde.

Grammatik:
Herr Egli scheint ein Mann von Welt zu sein. So merkt man, wie die englische (oder evtl. ist es auch die Schriftdeutsche) Sprache einen starken Einfluss auf sein Deutsch hat (in Fachkreisen unter "Kubiyot-Effekt" bekannt).
Bei Herrn Egli sieht das dann so aus: Müsste der Satz lauten "De Guardiola spielt hüt mit em Messi und em Ibrahimovic" tönt die Egli-Version so: "Guardiola spielt hüt mit Messi und Ibrahimovic".

Betonung:
Dieses Problem ist schriftlich nur sehr schwer zu umschreiben. Ich probier's mal. Tönt folgender Satz für Sie normal oder überbetont? 8-ung: Alles fett geschriebene muss scharf und abgehackt betont werden (wie zum Beispiel das otz in "Rotzlöffel"). Oder einfach sonst krass betont.

Und hier der Satz: "HHHHcs. Muurrrinjo het natürlich kchä eifachi Lag. Etto'o und Sneider sind sehr in Forrrm?! Aber es Rückspiel im Halbfinal vo de Chämjenliig isch natürlich e gewaltige Bühni. Gäll Schilber? HHHHcs..."
(Das verkehrte SCHHH am Anfang und Ende muss gelesen werden, wie das lange und starke Inhalieren einer Zigarette mit zusammengedrückten Zähnen aber breit offenem Mund. So wie es in der marokkanischen Region Fez praktiziert wird.)

Allgemien tönt es bei Egli immer, wie wenn er gerade alle Erkenntnisse erfunden hat und sie nun einem Pack von streunenden Hunden zu erklären versucht.

Fazit:

Es freut mich für alle Beteiligten, dass Herr Egli sich nun auf seine Aufgaben im Consulting-Bereich konzentrieren kann. Man ist ja schliesslich auch schescheftlich tätig. In diesem Fall heisst das dann "Andy Egli- Turnaround Management - Sport & Business".

Bleibt die Frage ob sich das Wort "Turnaround" auf seine Pirouette beim Kopfball-Eigentor 1994 im Vorbereitungsspiel auf die WM gegen USA bezieht?

Alles Gute Herr Egli.