Montag, 6. Mai 2013

Panem et circenses oder Drama reloaded

Geschätzte Leser, 

Es soll auch hier nicht kommentarlos vorübergehen, nach der letztjährigen Absenz stellt der CC dieses Jahr eine Grümpelturniermannschaft, in der Hoffnung alte Erfolge wiederholen zu können und das Turnier ohne grössere Blessuren zu überstehen (wir werden eben nicht mehr Jünger und die Lebenssachinhalte verschieben sich zunehmend in andere Richtungen). Einen Prominenten Ausfall muss der CC schon einmal verkraften, laut einem Bericht unseres rasenden Reporters Churban Brünzel, der pausenlos in den Niederungen des Amateurfussballs unterwegs ist, hat sich an diesem Wochenende Herr Schnuffelberger verletzt.



Fassungslosigkeit, Panik, dramatische Szenen haben sich nach diesen Nachrichten abgespielt. Wie? Wo? Wer ist schuld? Reicht es noch für das Grümpeli? Fragen über Fragen, der CC hat wie immer alle Antworten, heroisch hat sich Herr Schnuffelberger nach diesen schweren Stunden bereit erklärt ein paar Fragen zu beantworten.

Beschreibe bitte die Szene die zur Verletzung geführt hat?

Wie so oft eine völlige Allerweltssituation aus den Niederungen derjenigen Kategorie Menschen, die sich als Fussballer bezeichnen. Sonntag Morgen auf einer Quartierwiese. Im Hintergrund Kirchengebimmel, Orgelklänge aus Radio Beromünster und Gipfeligeruch gemischt mit den Windeln der Fussballerkinder.
Zum Spiel: Es war natürlich kein System vorhanden. Zu viele Köche auf einem viel zu tiefen Niveau. Die Teilnehmenden interessieren sich dabei mehr nach dem jeweiligen Nachnamen des Mitspielers wie nach dessen bevorzugten Fuss (gibt's ja auch nicht). Das ich-steig-nachher-wieder-in-meine-Anzugshosen-Syndrom besteht natürlich auch und dazu natürlich eine Welle von Noch-Aktiven von der Sorte derjenigen, die eigentlich schon lange zum Schach übertreten könnten. Dazu viel zu viele Spieler (ist eben besser, dann muss man weniger rennen), keine einheitlichen Tenus und ein heilloses Chaos. Resultat: Keine Spielpositionen, kein Spielsystem, nur Kick-and-Rush. Einem solchen Querschläger bin ich elegant nachgerannt, hab den Verteidiger überköpfelt, um dann direkt aufs Tor ziehen zu können und bin dann entweder in ein Loch der Matrix getreten oder der obgenannten Schachsparte zuzuordnen. Resultat:
Umgeknickter Knöchel und sofortige Klarheit, dass die sportliche Aktivität und der Grümpeliaufbau kurzfristig kein Thema mehr sein können.

Eine Verletzung zu diesem Zeitpunkt in der Vorbereitung, gibt es noch Hoffnung für den CC dass Du doch mitspielen kannst?

Diagnose steht noch aus. Gerissen ist das Knöchel-Aussenband kaum, aber gut überdehnt und das reicht vorderhand auch, um jegliche Vorbereitung zu torpedieren. Ich bin relativ skeptisch: Sieben Wochen Heilungszeit, davon einige ohne Therapiemöglichkeit, da ausser Landes.

Die CC Mannschaft hat sich zu einem überraschend frühen Zeitpunkt schon formiert, ist das ein gutes oder schlechtes Zeichen?

An sich ein gutes Omen. Problem dabei ist das Spielsystem. Es muss jemand noch im Team den vorderen Block bilden. Da sehe ich noch Verbesserungspotential. Pässe spielen können alle, es schiessen nur wenige.

Einige Spieler haben sich in den letzten Jahren entweder Randsportarten zugewandt oder haben ihre Karriere unterbrochen, wie schätzt Du die Stärke des Kaders diese Saison ein?

Stark sind wir in den Goschen und in der Polyvalenz. Jedoch dürfte die Breite der teilnehmenden Teams doch auch für uns sprechen. Um vorne mitspielen zu können, fehlen uns wohl die Ansprüche.

Früher hat es dem CC oft an fehlender Durchschlagskraft vor dem Tor oder an der Spritzigkeit in der KO Runde mangeln lassen, wurden diese Schwächen durch die Transfers behoben?

Teilweise ist dies zu bejahen. Konditionell sind wir deutlich besser als in vergangenen Jahren und ehrliche Büezer sind wir auch. Zudem sind wir alle in Züri dihei und auch wir haben den Stern auf der Brust. Wenn das nicht reicht, ich weiss nicht.

Du hast im Zuge der Vorbereitung eher auf Fussballferne Sportarten gesetzt, die Verletzung aber während eines Fussballspiels erlitten, ein schlechtes Omen für deine weitere Karriere?

Auch ich habe die Polyvalenz entdeckt. Indem ich mich rar mache, geniesse ich die Fussballmomente eher. Zudem muss man sich eingestehen, dass Fussball derzeit etwas überbewertet ist und im Kalender viel zu prominent vertreten ist. Meine Abwesenheit beschränkt sich zudem v.a. auf den passiven Sport. Und von dem sind bisher die wenigsten fit geworden.

Eine baldige und vollständige Refuo

Diesen Worten ist nichts mehr hinzuzufügen (welche Fugen?), in diesem Sinne mögen wir hoffentlich bald besseren Zeiten entgegensehen.

Herzlichst, euer Lino

Sonntag, 7. April 2013

Güllensturm post Pessach 2013

Ja, wir haben gewartet, bis alles bereits vorbei ist, um grenzenlos über Pessach ablästern zu können. Aber irgendwo kommt auch der Punkt, an welchem nicht mehr alles kommentarlos angenommen werden muss, ohne diese auch effektiv beim Namen zu nennen.
Es reicht ja nicht, dass die praktischen Aspekte eines Feiertags derart Überhand nehmen, dass das menschliche Gemüt derart in Anspruch steht, dass es jegliche Wertschätzung an einem Feiertag verliert, der neben allem auch noch eine fröhliche Angelegenheit darstellen soll. Wir sind an einem Punkt angelangt, wo Leute Glühbirnen nach Chametz absuchen (wie im Schweizer Fernsehen vor einigen Jahren peinlich dokumentiert worden), wo Strenggläubige für die Feiertagseinkäufe den Einkaufswagen im öffentlichen Verteiler mit Alu auslegen, der Aluminiumfetisch einen derart inflationären Auswuchs erfährt, dass Orte mit Folie abgedeckt werden, wo auch Hunde psychiatrisch betreut werden müssten, wenn sie die betreffenden Oberflächen / Objekte nach Esswaren suchen würden und wo beispielsweise rabbinisch verordnet wird, den Lavaboausguss mit Auflösungskonzentrat zu reinigen, weil darin ja auch Esswaren gen Ozean gespült werden. 
Und der Gipfel kommt erst noch: In Zürich haben Pessach-Esswaren einen derart lächerlichen hohen Preis erreicht, dass dies jeglicher Logik und Begründbarkeit entbehrt. Eine Packung handbackene Schmure-Matzes kostet locker mal Fr. 50.-, für einen Liter Olivenöl werden in hiesigen Läden, ohne mit der Wimper zu zucken, einmal Fr. 27.- verlangt (!). Der gewöhnliche Liter Öl kostet derweil ca. Fr. 8.- Und die Leute gehen hin und kaufen. Warum? Weil sich beispielsweise die gemässigte ICZ nicht überwinden konnte, dieses Jahr der Pessach-Beilage (mit der alljährlich rezyklierten Stimmungsbombe mit unübertroffenem voll-cool-Titel in der Richtung von "Dänk dra dänkt oder was, impfall") auch wirklich nützliche Informationen über die dieses Jahr verfügbaren Koscher-Esswaren beizulegen. Eine effektive Pessach-Koscherliste war erst wenige Tage vor dem Feiertag selbst auf der ICZ-Homepage zu finden, also reichlich spät: ein knapp zweiseitiges Pamphlet von nur sehr beschränkten Nutzen. Niemand hat beispielsweise je verstanden, aufgrund welchen Kriteriums bis vor einigen Jahren Zahnpasten bei Verteilern alljährlich erworben werden durften, derweil seither nur noch der gestempelte Alibi-Mörtel aufzutragen. Oder warum annähernd jedes zu reinigende Objekt ein Spezialfall sein muss, der mit dem Rabbinat bilateral erörtert werden muss.
Aber was soll man denn tun, im Ausland ist es ja kein Deut besser?
Wirklich? Stiergülle. Die Lotstetten-Schleuder, die St. Louis-Yeshiva oder insbesondere Läden in relativ grenznahen französischen Ortschaften wie Strassburg oder Gaillard offererieren Preise für die obgenannte exemplarische Produktauswahl, welche unvergleichbar erschwingbarer sind. Euro, Zoll oder Lohnniveau hin oder her. Und der Gipfel kommt erst noch: Die Gemeinde von Paris (also der grössten jüdischen Gemeinde Frankreichs) stellte auf http://www.consistoire.org/305.listes-a-telecharger online ein ausführliches Heft zur Verfügung mit Objekten von nicht zertifizierten Anbietern, welche Honig, Konserven und Basis-Nahrungsmitteln herstellen, welche auch an Pessach konsumiert werden dürfen (so übrigens auch für den 21. Jahrhundert-Pessach-Superstar Quinoa, der dort selbstverständlich nicht koscher zertifiziert sein muss). Unter anderem stand in besagter Publikation, dass gefrorenes Gemüse problemlos gekauft werden dürfe, wenn keinerlei andere Zusatzstoffe verwendet würden. Und auch in der Schweiz geht es anders: Einzelne Rabbiner haben in der Vergangenheit erlaubt, den gewöhnlichen Wasserkocher und -Thermos zu verwenden, wenn diese nicht direkt mit Brot in Kontakt gestanden hätten. Und mit etwas Rationalität ist auch erkennbar, dass Wärmeplatte und Kochplatten nur gereinigt werden müssen und nicht abgedeckt werden müssen, nachdem Chametz ja entgegen aller Erwartung und gewöhnlichen Laufs der Dinge sich während einer Woche bereit erklärt hat, weder zu springen noch die Aussenhülle eines Topfes zu penetrieren.
Darüber kann man sich aufregen oder man kann es akzeptieren, weil es der Weg des geringsten Widerstandes ist. Oder man steht hin und fordert die IGFKL nach einer Erklärung auf, aus welchen Gründen gefrorenes Gemüse boykottiert werden soll. Vielleicht erkennt der SIG aber auch nicht, dass die derzeitige Koscherüberwachung völlig mangelhaft ist (letzte vollständige Koscherliste datiert aus dem 2011, inexistente internationale Zusammenarbeit, obschon eine Vielzahl der hier angebotenen Waren im Ausland produziert werden, etc.). Es ist ein bisschen wie mit anonymen Rabbinaten in Städten, die wir weder kennen noch nennen: Man sagt lieber mal aus Vorsicht bzw. Unsicherheit Nein und muss sich deshalb nicht mit der Materie kritisch auseinandersetzen und eine differenzierte und womöglich konsumentenfreundliche Stellung zu beziehen.
Schlussendlich sind wir mit der derzeitigen Linie sicher dem Kuloy Koydesch-Status viel näher als dies behauptet sein möge, fragen uns aber je nachhaltig über den Sinn dieses Technokratismousse und entfernen uns behauptetermassen deutlich vom eigentlichen Sinn von Feiertagen, deren geistig-philosophischen Inhalt. Schade.

Dienstag, 2. April 2013

Breaking News: R.I.P. Pandoro Melegatti

Wochenlang schlage ich mich schon mit dem Bewusstsein herum, dass ich diese traurige Kunde dereinst werde müssen in Worte fassen und komme heute, sinnigerweise zum Ausgang des Wüstenkrümel-Festivals, nicht mehr darum herum: Ich bin einer kaum greifbar erschütternden Kunde mächtig geworden. Die Koscher-Zertifizierungsorganisation (SIKS) hat mich kontaktiert und mich darüber informiert, dass der Heiland unserer kalten Winter, der Pandoro von Melegatti, ab dem 1. Januar 2013 nicht mehr als koscher zertifiziert werden kann. Dieser Update gelte bis auf weiteres und es könnten keine Zusicherungen gegeben werden, wann eine erneute Aufnahme wieder ergehen könne.
Der Schreibende hat sich umgehend an die Tasten gesetzt und hat auf Ebay und Ricardo nach etwelchen Trouvaillen gesucht, welche aber nicht ausfindig gemacht werden konnten. Nachdem mit Eingang von Pessach wohl alle Krümel entweder beseitigt oder unsichtbar gemacht worden sind, bleibt wohl nichts Anderes übrig, als sich auf den Schwarzmarkt zu konzentrieren. Oder den kulinarischen Fokus für gesäuerte Brotwaren auf Schwarzbrot und Pumpernickel zu verlegen. Schrecklich erfolglose Perspektiven.

Montag, 25. März 2013

Chometz, Where Art Thou?

''Chometz wo bist du ich schlag dich in Domino''
(aus JLFfRuV.613)

Der drückten Stimmung wegen meldet sich der Mutschellenaussenposten ganz
schüchtern auf diesem Wege und wünscht allen Chassiden und Chassidirnen
einen kuscheren Pessach.
Sollen euch die Mazzeballs verstopfen den Darm und der Moraur den Klotinis
geben warm.

Hier ein paar Feststellungen für den diesjährigen Übergang:
- Hiltl ist möga in, jedoch waren quotisch mehr 825er im Grottino zu
finden, eine Trendwendung?
- Pessach en Basilea wird der chill, Hifahre, Davene, Schletz, Knack,
Davene, Schletz, Knack, Schletz, Davene, Schletz, Knack, Knack, Knack,
Schletz, Knack, Heifahre
- Chometzreservoir würde gefüllt, nach gutem alten Pre-Jom-Kipper-Motto:
Nur wenn dir schlecht ist hast du's richtig gemacht, und Atemnot bei Maariv
ist überbewertet
- Chips für 15.- sind sicher viel Wert, dafür Dr.Klöti-Milch ein wahres
Schnäppchen, gibts da efscher Agio-Potential?
- Ich vermute der zweite Seder fängt ein wenig später an, Gaboisinichill
- Mubarak feiert ebenfalls Seder, auch er ging schnell, zu und vielleicht
mit mehr als Gold, und dank ihm teilen sich ganze Länder
- Le Shuk verteilte gratis Traubensaft und nennt sich neu auch Apotheke für
Verstopfungen und Anti-Darmdepressiva ad interim
- Wenns an der Ziegelstrasse tätschts und klöpft, wird Grasl's Magen vom
Apfelsaft geschröpft
- Ein Pfünderli Mazze verheisst bei Schärli nix Gutes, obacht dem
Windelwechsel
- Schilbi spricht breites Französisch wenn zurück aus Villars und hört dann
neu auf den Namen 'Gilberto Virenque'
- Muss man analog Zahnpasta am Pessach auch Hakle wechseln? Oder chillen
die Kamillen?

In diesem Sinne seid heute bitte ein wenig ruhig und geniesst eure
Familien, am Mittwoch gehts bereits allen auf den Sack.

Gud Jondef
Goldener Ball

Freitag, 22. Februar 2013

Derby 2013.1

Der Schreiberling selbst wird durch NASigkeit glänzen, aber die Resonanz des anstehenden Derby ist gross. Seid gegrüsset werte Gadgesträger, es ist Derbytime.
Auch in der sechsten Saison der JLeague stellt die anstehende Begegnung zwischen Seleçao Simchesnaches und dem FC Scherdünn alles in den Schatten.
Die Verklediungen für Purim bestehen zu 90% aus den Trikots der beiden Mannschaften. An der letzten Gevau des Minjens W. wurde sogär die Dawenzeit während der Sommerzeit um 15 Minuten nach hinten angepasst, damit alle ausgeschlafen in die Woche starten können und ihre Teams nach Kräften unterstützen können. Salmen W. aus A. hats zwar noch nicht begriffen, ist aber egal.

Sorry, bin ein bisschen abgeschweift, aber es ist so viel passiert, was im Zusammenhang mit der JL Foundation für Recht und Verfassung steht. Auch Osieg Inglin hat sich im Übrigen bereit erklärt, am nächsten Makkabi Skitag den Kurs auszustecken, guter Typ.


Nun aber zum Spiel zurück:

Churban Brünzel hatte das Vergnügen, sich im Vorfeld zum Derby mit dem ehamligen Captain, ehemaligen 3. Liga Torwart und heutigen Allrounder von Seleçao zu unterhalten.

Die Stimme der Fans darf aber nicht fehlen. Daher hat auch ein langjähriger Fan, Supporter und Spielervermittler sich für ein Interview zur Verfügung gestellt. Man dankt!


Neue Saison, neues Derby. Was unterscheidet das diesjährige Derby von früheren Begegnungen?

Gonzalez Tripolensis : Das aktuelle Derby steht für mich eindeutig im Zeichen von Siata di
Schmaya. Ich hoffe sehr, das Spiel wird den Ansprüchen von Kuloy Koydesch
genügen, damit wir alle nicht nichschel werden.
Und wenn das alles nichts nützt, dann tritt die Selecao oben ohne an. Wir
haben uns alle ein monströses Winterfitnessprogramm aufgehalst, damit wir
im Frühling beim Sächsilüte-Schwimmen schon aussehen, als würde Baywatch in
Zürich gedreht. Ausserdem könnten wir dann mit der Verwendung von Shorts im
Leopardenkleid und barfuss spielend auch die aboriginell-kulturelle
Vielfalt der JLeague fördern. Dieser letzte Punkt steht aber noch in
Abklärung mit dem JLeague-Komitee für humanitäre Einsätze.


Seleçao galt zu Beginn der Saison als Transfersieger.  Hat sich dies bewahrheitet?


GT: Natürlich. Erstens konnten wir das chareidische Prinzip von "Men mischt
sech nescht." über Bord werfen und damit mehr Brücken gebaut als offizielle
Gremien mit Gspürschmi-Einschlag in dieser Stadt. Leider aber wurde dieser
Meilenstein durch eine unglückliche Verletzung (siehe letzten Matchbericht)
etwas redimensioniert. Wir verfügen sicher über mehr Masse als Klasse. Die
spielerisch stärkeren Elemente machen sich jedoch noch ein bisschen rar in
dieser Spielzeit. Jedenfalls ist es wichtig, dass unser Kader deutlich
breiter ist als dies in den letzten Saisons der Fall war. Der wirblige
Trainingscampsfetischist ist regelmässig verreist, andere finden Gingg
vielleicht etwas zu sehr 2012-lastig. Verständlich oder nicht. Und umso
schwieriger wird es uns fallen, den Auslandtransfer unseres Captains zu
verkraften. Das ist zwar ein harter Schlag in die verbotene Zone, jedoch
muss man sich damit abfinden, dass wir ein klassischer Ausbildnerverein
sind: Wie Ajax und Arsenal basiert unser Konzept darauf, unsere Kronjuwelen
gewinnbringend zu verschenken.


Frage an den Mitbegründer: 25einhalb Jahre nach Heyssel: Ist ein Stadionausbau der heiligen Hallen zu Freudenberg geplant?


GT: Wir haben bei Sport-0825 nachgefragt, ob es möglich sei, deren regelmässig
benützte Tribüne an der Glaswand zu montieren. Chauffeure für den
wöchentlichen Transport des Materials haben wir ja genug. Ich rechne aber
nicht mit einer Zusage. Aber derweil sind die Zuschauer an den Spielen
immer guter Dinge und gut unterhalten. Kein schlechtes Signal in der
mittlerweile sechsten Saison der JLeague.



Bef(r)uchtet das Derby die Liga, oder die Liga das Derby?


GT: Fakt ist, dass wir uns in einem sehr empfänglichen Umfeld bewegen. Es ist
ein bisschen wie das biblische Zusammenwohnen mit der Ex: Das Abenteuer
lebt vor allem von der Erinnerung an vergangene Glorien. Derby und Liga
sind heute Teil einer umfassenden Symbiose, welche grosses
Ansteckungspotential birgt. Dies soll weiter genutzt werden, wenn auch uns
noch nicht ganz klar ist, wie wir dies am ehesten tun sollen. Das Budget
für humanitäre Projekte ist vorläufig ausgeschöpft. Der Yom Iyun Kadurregel
findet dieses Jahr unter dem Patronat des Grümpelis statt. Aber es ist
schon so, dass die mannigfaltigen, mannschaftsübergreifenden Beziehungen
zwischen den Derbyspielern auch diesen Mittwoch zu spüren sein werden.
SSN-Spieler haben zugesagt, im Falle von Treffern ein Unterleibchen mit
Boldor-Konterfei zur Schau zu stellen.


Zu Beginn der Saison konnten man kein erklärtes Saisonziel von Seleçao in Erfahrung bringen. Wie sieht es jetzt aus?

GT: Wir haben vielversprechend mit einigen Punkten begonnen, dann aber gegen
direkte Konkurrenten entweder unglückliche Kaderengpässe erfahren oder sehr
unglücklich verloren. Unausgesprochenes Ziel bleibt die Qualifikation für
die Final Four, zu welchem Ziel wir aber mehr Direktbegegnungen in der
Rückrunde für uns entscheiden müssen, angefangen beim Derby.

 TAK



Ist ein Derby in Erinnerung geblieben?

Shir daberi: Die Geschichte des chübelsacker Derby ist ja so alt wie der Sport selbst. Erst kürzlich entdeckten Forscher bei Augrabungen
im ehemaligen Waynonie, dass ganze Kriege mittels diese Derbys entschieden wurden.
Konkret erinnere ich mich an jenes Derby bei dem Lino (a.k.a. die Katze) auch seinen letzten Kritikern (nämlich die im eigenen Team)
gezeigt hat, wer endgültig der beste Torhüter der Jleague Geschichte ist. Schepareits de men from de bois. Gewonnen hat trotzdem Scherdünn.

Wie ist die Stimmung auf den Rängen bei diesen Spielen?

SD: Die Stimmung ist gemischt ambivalent anders. Ich denke, es liegt daran, dass beide Fanlager spüren, dass in diesem Derby alles passieren kann.
Wie uns allen bekannt ist, entscheiden dieses Derby seit Jahrzehnten über den weiteren verlauf der Saison. Man erinnere an die Anfänge der Jleague.
Damals war Scherdünn der Seleçao klar überlegen, was in Titelgewinnen endete.

Siehst du einen Zusammenhang zwischen dem 5jährigen Jubiläum der JL und dem 11. September 2001?

SD: Ich denke, das ist offensichtlich: Die Zahlen 1,1,9,2,0,0,1 haben ja die Quersumme 5. Ich denke es wäre angebracht, wenn die JLFfRuV veranlassen würde,
dass vor jeder Partie eine Namenslesung stattfindet und die Hymne gesungen wird. Welche ist eigentlich egal. Hauptsache Pathos.

Es ist ja bekannt, dass sich die JL Foundation in vielen Projekten engagiert. Kannst Du eines hervorheben?

SD: Ich denke wir können hier ansprechen, was hinter vorgehaltener Hand schon lange geflüstert wird. Einige Mitglieder der Foundation sind selbst ein Projekt.
Das ist in meinen Augen ein sehr edler Zug. Edel finde ich auch, die kostenlose Beratungsstelle für traumatisierte Rekursverlierer, gegen die alle etwas haben.
Und natürlich die gnadenlose Offenlegung der Verschwörungen rund um Josef W. aus Z. Hier sieht man, dass sich die Foundation Werte wie Ehrlichkeit und Brünstigkeit
gross auf die Fahne geschrieben hat.

Ein Tipp für das Spiel vom Mittwoch?

SD: Egal ob Mailand oder Madrid. Hauptsache Italien.

Tak und Frucht

Sonntag, 27. Januar 2013

Trybol, Zottel und andere Alphatiere

Die kommende Abstimmung zur Initiative von Nationalrat Thomas Minder (Parteilos), die sogenannte Abzockerinitative, schlägt enorm hohe Wellen. Zurecht wie ich finde, denn diese Initiative, auch wenn vom Initiator anders beabsichtigt, könnte richtungsweisend sein für die weitere Politik der Schweiz. 
Die Initative hat mehr als nur gute Absichten und nach langen und beharrlichem Kampf muss man Herrn Minder zu gute Halten, dass er trotz massiven Gegenwind aller Parteien sich nie von seinem Weg und seiner Überzeugung hat abbringen lassen. Jedoch, diese Initative hat für mich den komplett falschen Ansatz. Denn Fragen wir uns mal ehrlich, wer wird den abgezockt? Die Mitarbeiter der Grossbanken? Die Aktionäre der der Grossbanken (bei der UBS sind das zur Zeit die norwegische Staatsbank, der Staat Singapur und ein paar Investmentfonds...)? Die Kunden der Grossbanken? Laut dem Initativtext sollen durch eine Stärkung des Aktionärsrecht "missbräuchlich überhöhte Lohnvergütungen verhindert werden". Nur, das widerspricht doch allen Realitäten bei den Aktionärsversammlungen. Solange der Shareholder Value stimmt wird es den Grossaktionären schnuppe sein ob die Bezüge der obersten Geschäftsführung ethisch vertretbar sind. Ich sehe nicht ein, wieso es zu so einem Thema einen Eingriff des Staates braucht. Ich muss nochmals fragen, wer wird den abgezockt, wo ist der Missbrauch bzw wer ist denn der Geschädigte? Für mich hat diese Initative einen ganz anderen Ursprung. Sie entstammt dem typisch schweizerischen Stammtischdenken, wo man über alles und jeden motzt, alles besser weiss, wenn nur mal endlich jemand was machen würde. Die SVP hat während knapp 20 Jahren so Politik betrieben. Dieser jemand, dass ist in diesem Fall Thomas Minder. Endlich mal einer der sich wehrt, der etwas gegen die oben in Bern macht. Dabei schiesst er komplett über das Ziel hinaus. Strafen soll es geben, Abgangsentschädigungen sollen verboten werden etc pp. Diese Intiative macht für mich mehr den Eindruck einer von Neid getriebenen Manie als von einer wohlüberlegten Idee. Und noch mehr, hat die Schweiz denn keine dringenderen Probleme, derer sich Herr Minder annehmen könnte? 
Nur als Beispiele: 

  • Steuerreform
  • Armeereform
  • Sicherung der AHV/IV
  • Krankenversicherungsreformen

Die Liste ist beliebig erweiterbar. Wobei natürlich auch gesagt sein soll das vieles in der Schweiz gut gelöst ist und keiner Reform oder Anpassung bedarf. Diese Initative ist ganz klar der falsche Ansatz. 

Montag, 14. Januar 2013

Internet und Chinuch - quo vadis

Das definitive statement ist noch ausstehend, doch Korrespondenten im Shtejtel Zirich wissen zu berichten, dass Eltern von JSK-Schüler einen Revers zur Unterschrift bekommen haben sollen, auf sie mit einer Unterschrift bestätigen, dass ihre Kinder KEINEN Zugang zum Internet haben. Folgt die Unterschrift nicht, sollen die Kinder nicht mehr zum Unterricht zugelassen werden.


Einmal mehr…

• schluckt man leer

• reibt man sich die Augen

• versucht man sich damit zu beruhigen, dass dies einem nicht mehr überrascht

• fragt man sich, wo der Aufschrei einiger Askonim bleibt

• macht man sich über die anhaltende Polarisierung unserer Religion intensive Gedanken

• wundert man sich darüber, warum nicht endlich mal GELEHRT anstatt VERBOTEN wird. In meinem Sider steht nach wie vor „…we’shinantam lewanecha…“

• ist man darüber gespannt, was als nächstes kommt

• ist man sprachlos



Schade, Internet bleibt offenbar Chaser an Jom Kipper.

Update: Alles Käse


Kääs Kääs wie goht's

Es ist wieder mal Zeit für ein Update an der Käsefront. Unser Südsüdwest-Korrespondent Churban Brünzel hat wieder mal aus den tiefen des Detailhandels eine Liste hervorgezaubert, welche Käse aus dem Sortiment von Coop aufführt, die ohne tierischem Lab hergestellt werden.

Zuvor nochmals zur Erinnerung diese Links:

Und nicht vergessen: Für das Gewissen noch den Post zum Thema Gvinat Akum studieren.

Und hier die Liste:
  • Babybel – Mini Babybel 
  • Bio Feta AOC mariniert 90g 
  • Bio Feta aus Griechenland 180g 
  • Bio Geisskäse 50% 
  • Boursin Knoblauch & Kräuter 150G 
  • Boursin Pfeffer 150G 
  • Cantadou Aioli 125g 
  • Cantadou Basilikum 125g
  • Cantadou Basilikum&Schnittlauch 125g 
  • Cantadou kräftiger Knoblauch 125G 
  • Cantadou Kräuter 125g 
  • Cantadou Kräuter3/4 fett 125G 
  • Cantadou Meerrettich 125g 
  • Cantadou Mousse nature 150G 
  • Cantadou Pfeffer 125G 
  • Cantadou Radieschen&Schnittlauch 125g 
  • Cantadou Sal.Basilik/Schnittlauch 120g 
  • Cantadou Salade Knoblauch/Kräuter 120g 
  • Cantadou Salade Peperoni/Oregano 120g 
  • Cantadou Salade Schalot.&Peters.120g 
  • Chäs Schiibe cremig-fein 
  • Chäs Schiibe nussig-mild 
  • Chäs Schiibe würzig-aromatisch 
  • Coop Free From Mozzarella 125G 
  • Coop Ilios Feta 2x100g 
  • Coop Mozzarella 150G 
  • Coop Mozzarella Stange 300g 
  • Coop Weight Watchers Mozza.1/4 fett 150g 
  • Emmi Couronne 
  • Emmi Couronne Laib ca. 1.6 Kg (mikrobielles Lab) 
  • Emmi Luzerner Rahmkäse 
  • Emmi Luzerner Rustico 
  • Emmi Mozz. Marinati Basilikum 230G 
  • Emmi Mozz. Marinati Basilikum 2x230g 
  • Emmi Mozz. Marinati Tomate 230G 
  • Emmi Mozz. Marinati Tomaten 2x230g 
  • Emmi Mozzarella 150g 
  • Emmi Mozzarella Maxi Stange 250G 
  • Emmi Mozzarella Perlen 120G 
  • Emmi Mozzarella Stange 300G 
  • Emmi Mozzarelline 145G 
  • Emmi Schafkäse 180 g 
  • Emmi Sennenmutschli 
  • Emmi St. Paulin 
  • Emmi SwissAlp Bellevue
  • Emmi SwissAlp Panorama
  • Emmi Tilsiter 1/4 fett/ My life
  • Emmi Tilsiter past.
  • Emmi Universico
  • Emmi Winzer Classic
  • Emmi Ziegenkäse 800 g (Chèvre)
  • Emmi Ziegenkäse 800 g (Nostrano)
  • Fontal Suisse
  • Galbani Croccarelle Mozzarella 180g
  • Galbani Mozzarella 150G
  • Galbani Mozzarella 400G
  • Galbani Mozzarella di Bufala 125g
  • Galbani Mozzarella Grattugiata 150g
  • Galbani Mozzarella light 125g
  • Galbani Mozzarella Mozzarelline 8x25g 
  • Galbani Mozzarella St. Lucia 250G 
  • Galbani MozzarellaMini 150G 
  • Kiri 18 Port. 324g 
  • Kiri 8 x 20g 
  • Kiri Dippi 140g 
  • Kiri Doppelrahm 12 Po.  240g 
  • Leerdammer Lightlife  200G 
  • Leerdammer Orig. Promopack 350g 
  • Leerdammer Scheiben 200G 
  • Leerdammer Scheiben Caractère 150g 
  • Leerdammer Scheiben Pfeffer/Chili 130g 
  • Leerdammer Special Toast 125g 
  • Luzerner Rahmkäse (mikrobielles Lab) 
  • Mozzarella Bufala 350g 
  • Mozzarella Bufala 500g 
  • Naturaplan Bio Mozzarella 150G 
  • Prix Garantie Brie Suisse 250g 
  • Prix Garantie Camembert CH 300g 
  • Prix Garantie FontalSuisse ca. 370g 
  • Prix Garantie Frischkäse Kräuter 200g 
  • Prix Garantie Mozzarella 4x125g 
  • Prix Garantie Mozzarella Stange 400G 
  • Prix Garantie Mozzarella Stange 600g 
  • Prix Garantie Raclette nature ca. 1.6 Kg 
  • Reibkäse Pizza- Mix 
  • Schafmilch Raclette 
  • Sennenmutschli (mikrobielles Lab) 
  • Spycher 1/2-fett 
  • St. Paulin port. 200g (mikrobielles Lab) 
  • Weight Watchers Feta Salatkäsewürf. 150G 
  • WW Feta aus Griechenland 180g
Bon Schletz und bitte alle ein bitzli ruhiger sein.

Freitag, 11. Januar 2013

Chasoke eines Fussballdramas

Am gestrigen Abend fand die erste Hälfte des fünften Spieltags der JLeague statt. Zuerst ass HAS den Neuankömmling der Liga zum Abendessen. Viel differenzierter kann man das gar nicht ausdrücken. Viel Klasse und die gewohnt korrekte Physis des Meisters, aber auch viel Empörung, wenn der Gegner seine ungehobelte und ineffiziente Gegenwehr in die Waagschale warf. Das Resultat lautete auch entsprechend zweistellig zu tief einstellig. Wayne ging nach Hause und die Scheinwerfen leuchteten auf das eigentliche Duell des Abends, Haschochtim gegen Selecao Simchesnaches. Viel ist geschehen seit der letzten Saison der brasilianischen Herbstauswahl. Das Kader erfuhr insbesondere in der Breite des Kaders einen spürbaren Upgrade, wodurch nunmehr nicht mehr regelmässig befürchtet werden muss, dass Spiele ohne Ersatzbank anzutreten sind. Wie dem auch sei, natürlich ging Selecao mit dem Bewusstsein der Tabelle ins Spiel, also als massiver Underdog. Dennoch lag allen das letzte Spiel noch in Erinnerung, als Selecao im bedeutungslosen Abschlussspiel der letzten Saison in letzter Minute einen Vorsprung verspielte und mit einem Punkt frustriert von dannen zog. Diesmal sollte es anders kommen. Die Schochtim traten in Bestbesetzung und voller Bank an, mit einer Linie, welche in der JLeague nominell zu den besten gehört (teils mit dem Senior, dem Shaliach, dem Showmaster sowie dem stärkeren Zwilling). Selecao sah sich gleich mit mehreren Angriffswellen konfrontiert, deckte aber die Flanken geschickt ab, passte am weiten Pfosten ebenso auf und ging prompt mit 2:0 in Führung. Die Schochtim wurden derweil schon etwas nervös und versuchten es mit Brechstange und Dribblings, scheiterten aber mehrmals am hervorragenden Torhüter der Brasilianer Tuff-Ariehl. Dennoch war eine Steigerung unausweichlich und die Schochtim gelangen mittels Ablenker (teils durch die Verteidiger) vor dem gegnerischen Tor zum Ausgleich und sodann sogar zur Führung. Dennoch rappelte sich der Underdog nochmals auf und erzielte den Ausgleich. Es folgte sodann dessen stärkste Phase. Tuff-Ariehl zwang mehrfach Rodschr zu Glanzreaktionen und sorgte mehrfach für optimale Angriffsauslösungen. Selecao verbuchte in der Folge einen Lattenkracher, einen Lattenunterkanten-Abpraller und ging sodann mit einem wunderbaren Hechtköpfler auf Goalieabwehr erneut mit 4:3 in Führung. Die Reaktion der Schochtim war furios. Immer wieder zwangen sie den Gegner in die Abwehr und nach dem erneuten Ausgleich landete sodann Tuff-Arieh bei einer Flugabwehr auf dem Daumen und musste das Feld räumen. Sein Ersatz tat das mögliche und Selecao gab nicht auf. Bei einem Gegenstoss aber fand sie sich in Unterzahl und ein Goalie-Ausflug wurde prompt mit der Führung der Schochtim bestraft. Und in den Schlussminuten, nach erneuten Grosschancen der Selecao fiel sogar das 4:6 für die Schochtim. Jedoch muss sich Selecao nichts vorwerfen. Viel mehr konnte nicht in die Waagschale geworfen werden und die Saison ist noch lange. Jedenfalls war's eines dieser Dramaspiele, welche es wert sind, ausgespielt zu werden - unabhängig vom Resultat.

Freitag, 14. Dezember 2012

Die Zionisten habens gerafft

Endlich ist die Message ruebergekommen. Weder Wissozky noch Nestea noch sonstwas ist der Aufbrau des 21. Jahrhunderts. Sondern der gute alte Zaubertrank aus Bischofszell. Jetzt muss ihnen nur noch jemand erklaeren, dass er im Tetrapak unvergleichbar besser schmeckt...


Sonntag, 9. Dezember 2012

Parkour-Channukah

Keine Ahnung, was das spezifisch mit dem Lichterfest zu tun haben soll. Da wir jedoch regelmässig auf heimische Darbietungen aus dem wilden, meschiggenen Netz hinweisen, sei hier auf diese Bochrim hingewiesen, denen entweder im Bet Midrash offensichtlich langweilig ist oder welche einfach einen etwas anderen Hintergrund für ihre Turnübungen gesucht haben.
Gut Channukah!

Donnerstag, 29. November 2012

Von 5:1 und Transfersiegern: JLeague Captains gewähren tiefe Einblicke

<Textowiert für Gonzels Tripolensis>


Drei Runden sind in der sechsten Saison der JLeague Zürich gespielt und schon trennt sich die Spreu vom Weizen. Für erste Erkenntnisse ist es nie zu früh, insbesondere in einem Format, wo primär gelabert und daneben auch noch etwas Fussball gespielt wird. Chassidus Chübelsack hat sich dieses Prinzip zu Herzen genommen und den Captains von Scherdünn und Selecao Simchesnaches auf den Puls gefühlt.

Start in die JLeague-Saison mit jeweils drei Spielen. Was ist das Fazit für Euer Team?

Scherdünn: Wir wissen noch nicht wirklich wo wir stehen. Wir haben zwar wenig Fluktuation im Kader gehabt, jedoch haben wir erst ein effektives Spiel ausgetragen gegen den Vorjahresfinalisten. Ein Spiel wurde verschoben, ein Spiel forfait gewonnen.

Selecao Simchesnaches: Man kann durchaus sagen, dass uns der Start in die Saison diesmal gelungen ist. Wir waren im Sommer sehr aktiv auf dem Transfermarkt und konnten Stars mit internationaler Erfahrung an uns binden. Zudem konnte der Stamm des Teams beibehalten werden und punktuell verstärkt werden. Zwei Siege aus drei Spielen und eine knappe Niederlage gegen den Serienmeister lassen sich durchaus sehen

Auf welchen Spieler Eures Teams müssen sich die Gegner besonders gefasst machen?

Scherdünn: Es gibt bei Scherdünn eigentlich seit Jahren keine Geheimnisse mehr. Als grosse Überraschung könnte sich aber unser Goalie 1b herausstellen. Nachdem unser Stammtorwart (wahrscheinlich der Spieler mit den meisten JLeague Spielen auf dem Buckel überhaupt) ein wenig kürzer treten möchte, hat sich eine Lösung herauskristallisiert, welche uns vor allem im Spiel nach vorne mehr Optionen eröffnen sollte. Sein exzellentes Stellungsspiel könnte noch so manchen Stürmer zur Verzweiflung bringen.

Selecao Simchesnaches: Der Schälleschimen hat sich bäumig ins Team integriert und ist mit seiner Physis und Speilverständnis eine zentral Figur unseres Teams. Was Chik bei Züri nicht kann, darf er bei uns. Zudem sind natürlich die Augen auch auf den Rückkehrer aus dem Morgenland gerichtet, Djibril ben Tamtam. Er ist der gefährliche Mann für den letzten Pass vor dem Tor.

Könnt Ihr einen Kurzabriss Eurer ersten Spiele geben?

Scherdünn: Das Spiel gegen Schochtim haben wir ersatzgeschwächt nach kurzfristiger Führung in Halbzeit zwo, klar verloren.
Das zweite Spiel haben wir forfait gewonnen. Im anschliessendem Trainingsspiel  hat sich aber gezeigt, dass eine Forfaitniederlage eher für FC Ballhammer als für uns ein Vorteil war. Das Zusammenspiel hat sich im Vergleich zur letzten Saison sicher verbessert.

Selecao Simchesnaches: Blind verstehen wir uns noch nicht aber, es ist eine gute Harmonie im Team spürbar. Alle wissen dass der Wüstensohn hohe Bälle mag und den tödlichen Pass auch dann sucht, wenn spielberuhigende Massnahmen angebracht wären. Wir werden uns noch steigern, ganz bestimmt.

Was liegt für Euch in dieser Saison drin, wer schafft es in die Playoffs?

Scherdünn: Anspruch von Scherdünn ist wie immer die Quali für die Playoffs, anschliessend ist alles offen. HAS und Schochtim sind wohl gesetzt. Ich sehe einen interessanten Zweikampf zwischen Schmotive und Seleçaco. Scherdünn wird versuchen, sich aus diesem Zweikampf herauszuhalten, im Wissen, dass Seleçao sich punktuell gut verstärkt hat und dementsprechend wieder näher zu Scherdünn aufgerückt ist. Derbys könnte also wieder zu echten Klassikern werden. Aus meiner Sicht ist Seleçao der Transfersieger.

Selecao Simchesnaches: Es wäre eigentlich angebracht, dass wir es wieder einmal ins Finalturnier schaffen. Das Niveau in der Liga ist aber generell hoch, so dass wir keinen Gegner unterschätzen dürfen und jedes Spiel konzentriert angehen sollten.

Erste Einschätzungen für den Sieger der Herzen? Habt Ihr auch schon ein neues Talent entdeckt?

Scherdünn: Sieger der Herzen ist Hapoel. Ich hoffe sie haben genügend Atem um die erste wohl nicht sehr erfolgreiche Saison zu überstehen und sich dann für die nächste Saison zu verstärken. Talente habe ich nach einem effektiv ausgetragenen Spiel noch keine neuen entdeckt.

Selecao Simchesnaches: Ganz klar der Alf aus dem A*rschgau. Wirbelzwirbel in Reinkultur.

Die Belastung durch den Hallenbelag ist beträchtlich, wie hält Ihr Euch neben den Spielen fit?

Selecao Simchesnaches: Die restlichen Abende schmeisse ich mich regelmässig weg, funktioniert super und kann ich jedermann empfehlen.

Scherdünn: Im Training wird viel Wert auf 5:1 gelegt. Langed lässig für zwo. Sonst abschalten mit genügend Musik in den Ohren.

Könnt Ihr bitte für die jüngeren Semester diätologische Tipps zur Spielvorbereitung abgeben?

Scherdünn: Das Prinzip der Gladbachstr. - Fraktion kann ich nicht unterstützen. Dort scheut man sich nicht ein Gemüsegratin vor dem Spiel zu essen. Ich beschränke mich auf leichte Kost vor dem Spiel und während den anschliessenden Champions League Zusammenfassungen auf Schletznunger mit Tschipsch, Schoggi, Piär.

Selecao Simchesnaches: Fleischbällchen mit Pasta, das erzeugt effektiven Mundsch*ss zur Abwehr des Gegner und gibt auch Kraft für Windstösse.

Dieses Wochenende findet der WIZO-Basar statt. Ist es denkbar, dass die JLeague einst gemeinsam mit dem Verein Euro0825 einen Stand eröffnen wird?

Scherdünn: Im Rahmen der Auslosung für den nächsten JLeague Cup Wettbewerb, sehe ich die Möglichkeit eines gemeinsamen Anlasses.  Losfee(s) ist D.P.

Selecao Simchesnaches: Das könnte ich mir durchaus vorstellen. Ideen gibt es ja zu genüge. Kegeln gegen Agua-Vorstände, Fressen mit Kumpels, Schlag den Lionau, Public Viewing vom Confetti-Cup, etc

Dienstag, 27. November 2012

*** Wettbewerb ***

Wieviele Schreibfehler finden sich im elektronischen Schriftstück (jaja, ich weiss, Widerspruch), das heute von der ICZ verschickt wurde? Lösungen bitte einschicken an wettbewerb@icz.org.

Das ganze Chübelsack-Team wünscht viel Glück!

PS: Wir helfen Euch ein bisschen...

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Lieber
Gemeindemitglied

Sollten Sie Mails aus der ICZ (auch älteren Datums) als Systemfehlermeldung erhalten, können Sie diese ignorieren.
Gegenwärtig sind wir an Vorbereitungsarbeiten für einen Email Providerwechsel, den wir per Ende Jahr in Betracht ziehen und in der Folge auch einiges an Geld einsparen können.

Diese Unzulänglichkeit entsteht, weil nicht alle Accounts - z.B. im Outlook - die Mails auf dem Server (Provider) nach dem runterladen gelöscht haben.

Die Einstellung hierzu lässt sich übligens im Outlook unter Optionen und EInstellungen anpassen. Ebenso bei iPhones oder iPads.

Diese besagten Mails können Sie getrost löschen.


Ihre ICZ
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