Mittwoch, 28. Dezember 2011

Entscheidung 12 in Zürich Süd – Zwischen Konkordanz und Kehile- Judentum (Teil 1)

Spatzen pfeifen es von den Dächern. Zürich Süd (j.s.) stehen wegweisende Wochen bevor.
Neben dem 3- Jahresjubiläum des Teppichhändlers an der Albisstrasse, wählen die 98% - Erwachsenen ihre neue Generation von organisatorischen und geistigen Fürhungsspielern.
VoSuKo’s wurden gebildet, Wahlkampagnen via D.W. (privat) im Volk verbreitet und die Occupy Bewegung wurde ebenfalls eingespannt und diese protestierte im Zeichen des Davidsterns und forderte günstigere Mieten (sie drohte dabei auch mit Rücktritt).

Die Wahlen werden in durchaus fairem Rahmen durchgeführt. Für die bundesverfassungsrechliche Wahlfreiheit sorgt die JLeague Foundation , insbesondere deren Institut für Coporate Governance.

Um den letzten Zeilen mehr Kraft zu verleihen, ist es der Redakton des CC- Blogs gelungen, den unabhängigen Nordschweizer Politkbeobachter El Tigre zu einer Einschätzung der aktuellen Situation zu befragen, sedolüeg.

Zeiten politischen Umbruchs stehen an. Welche politische Gesinnung wird obsiegen?

Eine schwierige Frage. Ich habe das Gefühl, dass die politische Mitte ihren Siegeszug auch im 2012
auf Gemeindeebene fortführen wird. Denn die politische Rechte scheint sich in diesem Jahr auch rund
um die Wahlen eine Auszeit zu gönnen, während die politische Linke zu viel mit Kaddejschim und Vorhängen beschäftigt ist. Das Risiko, bei langweiligen Kandidaten zu enden, ist damit natürlich latent.
Aber es gibt auch gewisse Dauerbrenner, welchen in dieser Zeit einiges zuzutrauen ist. Ich werfe beide Augen in Richtung SCHÄM-Verwaltungsrat.

Inwiefern spielen die neusten charejdischen Unruhen in Bejt Shemesh eine Rolle?

Eine schwierige Frage. Wie bemerkt ist die politische Rechte im Moment im Winterschlaf. Bzw. sind keine ernst zu nehmenden Kandidaten in Aussicht. Inwiefern die aktuellen Unruhen zu einer erstärkung der Rechten beitragen wird, ist schwierig abzusehen. Es könnte gar auch zu einer Schwächung führen.
So habe ich auch schon beobachtet, wie der Vorhang am Freitagabend schon bedeutend energischer und mit mehr Chejn aufgezogen wurde. Andererseits sollen auch schon Kinder abgerichtet worden sein, den Vorhang während eines Vortrages zuzuziehen.
Inwiefern solche Guerilla-Aktionen Einfluss nehmen können auf das politische Klima, wird sich zeigen.

Die Occupy- Bewegung fordert in einem Pamphlet, die Aufnahme des ersten Bandes der Chassidus Chübelsack Saga, in die Bibliothek. Was sagt die Intelligentia dazu?

Eine schwierige Frage. Soll man warten, bis das Werk komplett ist? Wird es das denn je? Ich würde sagen,
das Buch muss aufgenommen werden. Schon nur aus „war schon immer CC-Fan“-Gründen. Dass sich gewisse Individuen an manchen Inhalten stören werden, wird nicht zu vermeiden sein. Aber welches Buch kennt dieses Problem schon nicht? Ich persönlich habe zum Beispiel grosse moralische und auch ethisch-theologische Probleme mit Büchern wie „Guinnes Buch der Rekorde“, der September-Ausgabe des „Lustigen Taschenbuches“ sowie mit dem „Schlauen Buch“ von T.,T. und T. (Namen der Redaktion bekannt). Oder auch mit der kompletten Shottenstein-Edition von Artscroll (seit ihrem infamosen Auftritt in Hollywoods „Book of Eli“).

Erwarten Sie in den kommenden Wochen in den Freitagabend- Draschot eine Zunahme politsicher Wahlslogans?

Eine schwierige Frage. Aber ein Klassiker. Kirche und Staat mischen? Ich sage, das wird nicht zu verhindern sein. Gewisse Strömungen aus dem Norden werden sich diese Gelegenheit nicht nehmen lassen, die Wahlen historisch-politisch zu analysieren und uns zu erklären,warum er die ganze Idee mit den Wahlen eigentlich erfunden hat. Auch gewisse teutonische Strömungen tendieren dazu, die Zeit der Wahlen als Plattform für angestaute Aggressionen und pädagogischen Kampfreden zu nutzen. Daher mein Tipp: Nicht ärgern, sondern Bambas mitbringen, zurücklehen und geniessen.

Nennen Sie uns bitten den demokratischsten Single Malt, den Sie kennen.

Eine schwierige Frage. Als erster fällt da natürlich der Gelngoyne auf, da er klassischerweise für Völkerverständigung und Annäherung der Kulturen eintritt. Vor einigen Jahrzehnten hätte ich auch noch die 3. Edition vom Ben Riach genommen. Aber der hat sich inzwischen selbst aus dem Spiel genommen. Und in Basel hätte ich hier natürlich den Glendornach aufgeführt. Schliesslich lebt die Region aus Isle of Dornach seit Jahren eine vorbildliche Demokratie vor. Doch ich muss mich ja für einen entscheiden. Daher greife ich auf den etwas unbekannten „Glen Deveron“ zurück. Erinnert mich an jemanden, der nicht nur schön ist, sondern auch krass.

Wie findet ein Vorstandswahl unter Heringen statt?

Eine schwierige Frage. Ich denke die Frage müsste aber eher so lauten „Wie findet eine Vorstandswahl unter Scott McWayningen statt“. Denn die Ruhe rund um diese Wahlen und das vollständige Fehlen von Kandidatur-Kolportationen deuten schon sehr darauf hin, dass alles mehr oder weniger geregelt ist. Ich denke, sowohl alle neuen Vorstandsmitglieder wie auch der neue Präsident sind bereits gefunden. Ob es an der GV zu spontanen Kandidaturen kommt (kennt man ja von der Weida), bleibt sowohl offen wie auch schwer zu hoffen. Vor allem des Spektakels wegen.

Wo könnte sich die JLeague Foundation für Recht und Verfassung ihr know how in diesem wichtigen Moment einbringen?

Eine schwierige Frage. Aber eine ebenso wichtige. Ich denke, dass die JLeague Foundation für Recht und Verfassung – oder einfach kurz die Foundation – hier eine grosse Chance hat, sich entscheidend zu positionieren und natürlich auch zu profilieren. Als Hüter über Sprache, Zucht und Ordnung sehe ich es gar als Pflicht an. Eigentlich müssten sich die Verantwortlichen Fragen, ob es nicht bereits an der Zeit wäre, Grössen wie Chürban B. aus C., Gwürzbi B. aus Z. oder auch Max Scott ins Rennen zu schicken.
Die Foundation hat zudem noch ein Ass im Ärmel: Klonimos Isroel Troll Tuchfühler. Wenn die Foundation auf ihn setzt, kann es eigentlich nichts schief gehen. Denn er kann fast alles. Ausser fliegen; davor hat er Angst. Sollte die Foundation aber auf eine Kandidatur verzichten, empfehle ich allen Lesern zumindest die Liste der JLFfRuV (Listen-Nr. 613) einzulegen und so für Stabilität und Kontinuität im Süden Zürichs zu sorgen.

Wir danken dem Politikexperten herzlich für diese kurze aber tiefgründige Einschätzung.
Weitere Updates zum bevorstehenden brisanten Wahlmonat folgen in unregelmässigen Abständen im Blog eures Vertrauens.

Für den Service Public

Tripolensis & Grasl

Seleçao im Umbruch

4 Runden sind in der fünften JLeague Saison gespielt. Erste Tendenzen sind erkennbar. Der aufstrebende Torhüter des erneuerten Traditionsteams Selçao Simchesnaches stellt sich den Medien, sedolüeg:



Tripolensis Zoff, Seleçao galt vor Saisonbeginn als Transfersieger und hat nach 4 Spielen, 3 Punkte. Wo steht Seleçao nach gut einem Viertel der Quali?

*räuspert sich* Das Gerücht des Transfersiegers wurde bewusst von den Gegnern gestreut, welche uns die Wonne und den Status als Sieger der Herzen nicht gönnen wollen. Alle wollen immer nur das Böse für uns. Das ist errasen und erwiesen. Hat aber wenig mit der Frage zu tun. (*PMLKRZ, runzelt Stirn, fuchtet*). Jedenfalls ist der missratene Start im Licht des FC Barcelona zu sehen. Auch das weltberühmteste Starensemble brauchte Zeit, um sich zu finden und einstudierte Spielzüge umzusetzen und zu perfektionieren. So auch wir. Wir sind wie der FC Barcelona, nur haben wir einen besseren Torhüter. Aber auch das hat wenig mit der Frage zu tun (*...*). Wo stehen wir also? Wir haben deutliche Aufwärtstendenz gezeigt,
die Niederlage gegen Bobby war extrem undankbar, futil (dedicated to Lino) und unnötig. Aber wir haben uns mittlerweile gefangen. Klar, gegen HAS wird es eine Klatsche absetzen und auch in anderen Spielen können wir verlieren. Wir haben aber Her Majesty rekuperiert, der Rotschopf spielt die Vorrunde seines Lebens und mittlerweile sind wir so eingetrunken, dass wir auf allen Linien Akzente setzen können.

Hat sich die Klubführung auf ein kommunizierbares Saisonziel geeinigt?

Kommunizierbar ist es dann, wenn es kommuniziert wird, also jetzt. Das JLeague-Institut für Ethik, Sportsmanship und Windforschung in Eemshaven hat uns diesbezüglich beraten. Saisonziel ist es, die lederne Medaille der JLeague, nämlich erster Verfehler der Playoff-Qualifikation nicht zum aufeinanderfolgenden dritten Mal einzuholen. Auch den Sieger der Herzen können wir gerne abgeben. Diesbezüglich habe ich schon Vorschläge für einen Nachfolger, dieser wird aber an anderer Stelle kommuniziert.

In der Presse wird von einem Goalizweikampf zwischen ihnen und ihrem Vorgänger, Linux die Katze, gesprochen. Bitte nehmen sie Stellung.

Hochstilisiert, pathetisch expandiert und ist absolut zu waynisieren. Aber: Der Zweikampf besteht. Das Grümpeli ist uns allen noch in den Adern, als die Katze erstens seine Nerven verlor, zweitens seine Konzentration und drittens auch noch den Achtelsfinal, der in einer Art in Reichweite lag, dass es schon beim Gedanken daran wieder schmerzt. Der Konkurrent und Rising Star hat insbesondere letzte Woche bewiesen, dass man auch mit 2 Promillen und ohne gerade gehen zu können noch Spiele für sich entscheiden
kann (sic) und wieder wird. Wenn aber der Anspruch im Rahmen eines Abkommens über ungesetzliche Leistungen im Zusammenhang mit dem WKSAS (siehe Eintrag unten vom 8.11.11) erhoben würde, müsste man sich natürlich an einen Tisch setzen und die Angelegenheit bilateral und ohne Pressefunk diskutieren. Unerlässliche Bedingung hierzu wäre, dass sich der alte Amtsinhaber dazu bewegen lässt, inskünftige Spiele nur noch im Gewand von Speedos und einem Wi*febeater zu bestreiten. Über die Speedos können wir
diskutieren, den Rest nicht.

Wie hat sich das neue Team, 1. FC Bobby, in die Liga eingeführt? Bitte beurteilen Sie diese Frage für uns auch in Anbetracht des vergangenen 10. Jahrestages von 9/11.

Bobby ist das neue Schwarz, ein bisschen wie Chabad bzw. der Olive Garden. Alte Ware, frisch aufgewärmt und zu fairen Preisen angeboten. Macht Spass, denen zuzusehen. Sieht teils aus, wie ein Dschungelcamp, aber das kommt schon noch. Der Spielführer hat ausgewiesene Kompetenzen, u.a. auch im
Ausland aquiriert. Dazu haben sie den Schachzug gewagt, einen Stürmer ins Tor zu stellen, der sich darin neu erfunden hat und dabei glänzt wie frische Gallerette auf Olivenöl. Respekt. Da stehen sich Mannen noch bei
und helfen aus, das ist noch ehrliche Büez wie im Geissenstall zu Endingen oder im Kohlestollen zu Oberweningen.

TAK

Sonntag, 4. Dezember 2011

Die Abrechnung

Die Website der ICZ verkündet es, heute Montag findet die 2. ordentliche Gemeindeversammlung 2011 statt. Dies ist zwar erst auf den zweiten Blick ersichtlich, denn auf der Agenda-Übersicht auf der Einstiegsseite erscheint der besagte Termin nicht. Wie dem auch sei...



Interessant scheint hier vor allem das Traktandum 4 "Abnahme der Bauabrechnung Umbau Gemeindezentrum". Im Vorfeld des besagten Termins erhielten die Gemeindemitglieder eine - zugegeben gelungene - Informationsbroschüre mit durchaus brisantem Inhalt: Die Abrechnung. Klingt fast wie der Titel von "Die Hard: Folge 613" mit Bruce Willis.

Die Zahlen sind transparent und nachvollziehbar dargestellt. So werden Kostendifferenzen von Kostenschätzung ggü. Kostenvorschlag oder - viel wichtiger - Differenzen von Kostenvoranschlag zu den effektiven Kosten kommentiert und erklärt. So beispielsweise auf Seite 7, Fusszeile 1: "Zum Zeitpunkt der Submission kamen die Offerten günstiger herein als bei der KS geschätzt." Hoffentlich haben die Offerten auch brav angeklopft, bevor sie einfach so hereinspaziert sind...

Kurz: es wird ersichtlich, welche Positionen zur Budgetüberschreitung von 6,1 Mio. geführt haben. Die GRPK relativiert die Mehrkosten und kommt auf 2,7 Mio, schliesslich sei es der Gemeindeführung gelungen, zusätzliche Spendengeldern zu akquirieren. Diesem Effort gebührt den zuständigen Personen ein Lob. Gerade in der jetzigen Zeit war das sicherlich keine leichte Aufgabe.

Nun liegt es an den Mitgliedern, über den Antrag des Vorstandes zu befinden, der da lautet: Der Vorstand beantragt (...) die Annahme der Bauabrechnung (...).

Für den Fall, dass sich die eine oder andere Gedächtnislücke auftut: Vor rund 8 Jahren hat sich die Gemeindeversammlung klar gegen das damalige Projekt "Neubau" ausgesprochen. Es sei unnötig, das Haus neu zu bauen und zudem unverantwortlich, der kommenden Generation diese enorme Schuldenlast zu übertragen. Der damalige Baukredit wurde damals mit 13 Mio. voranschlagt...

Die Rechnung - soviel sei hier vorweggenommen - wird abgenommen. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass sich innerhalb weniger Jahre die Kostensensibilität der Gemeinde drastisch verändert hat. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass die Gemeinde 11,4 Mio. Franken aus eigenen Mitteln für den Umbau aufbringen muss, von denen sie aber nur 8 Mio. bewilligt hat. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass das ganze Projekt 34 Prozent teuerer geworden ist, als dies die Gemeinde am 27.4.2009 gewünscht hat. Eigentlich eine unglaubliche Zahl. Aber wie gesagt, die Rechnung wird abgenommen.

Nachtrag 1: die GRPK empfiehlt übrigens das Budget zu Ablehnung. Begründung: Bitte sparen!
Nachtrag 2: Soeben hat das Restaurant olivegarden eröffnet. Es wird mit einer Defizitgarantie in unbekannter Höhe durch die ICZ subventioniert.

Montag, 21. November 2011

Eintracht Whisky-Schiff

Als freundlicher Hinweis auf das Wohlergehen des jüdischen Volkes, mit Rücksicht auf den Simchesnaches unter dem Davidstern und in Anbetracht der aktuellen Ereignisse seien die Jünger von Chassidus Chübelsack auf das bevorstehende Whiskyschiff (bzw. deren 3 Ausstellungsschiffe) unter tatkräftiger Führung des CC-Exekutivkomitees hingewiesen. Ein Anlass für Feinschmecker, Geniesser, Klugscheisser und Gelegenheitsproleten.
1. - 4. Dezember 2011
Die CC-Delegation wird den Bürkliplatz gleich am ersten Abend in seinen Grundfesten erschüttern (inklusive anschliessender Seeüberquerung.
In diesem Sinne Lechayim!

Pandoro Melegatti

Der werte Schlemmer-Oilem sei auch dieses Jahr freundlichst darauf hingewiesen, dass verschiedene Produkte der Marke Melegatti unter Aufsicht der S.I.K.S. stehen und deshalb auch dem heimischen Publikum zum Konsum anregen. Interessierte finden in der Schweiz Melegatti-Produkte insbesondere in Engros-Märkten. Im Detailhandel wurde bisher nur der Pandoro (grosser blauer Karton) gefunden. Munden tut er jedenfalls.
Wohl bekomm's!

Donnerstag, 10. November 2011

Maurizio Zamparini hat alles verstanden

Wer bitte? Zampano? Ja, der Präsident der U.S. Palermo ist auch ein bisschen ein Zampano. Ist ja auch der neue Tenor der Präsidenten der Vereine in der Serie A: Alle sind ein bisschen Über-Ich, ein bisschen super-berühmt und am allerprimärsten sind sie aber aufgeblasene Egomanen, welche nur noch über das Besitzverhältnis über einem Fussballclub zu Medienauftritten sondergleichen verhelfen. In diese Schublade siehe auch De Laurentiis, welcher sich auf einem Kreuzfahrtschiff an Inler in einem Plüschkostüm bei dessen Medienvorstellung reiben musste, um sodann die obligaten Applause der hörigen Journalisten zu erfahren. De Laurentiis kommt aus der Filmbranche und ist sich somit Inszenierungen gewohnt. Maurizio Zamparini hat Conforama an die Franzosen verkauft und hat seither seine Finger überall dabei. Jedes zweite Wochenende verkündet er, die U.S. Palermo verkaufen und selbst zurücktreten zu wollen, verschreit die gesamte Schiedsrichterschaft als korrupt, mafiös und antizamparistisch. Letzthin verkaufte er seinen mit Abstand fähigsten Fussballer, Javier Pastore, an den letzten dahergelaufenen Scheich in Paris zum P.S.G. für über € 40 Millionen. Nun aber macht er rechtsumkehrt. Und behauptet, er sei von Pastore's Spielervermittler verarscht worden. Mehr sogar, er hat Anzeige erstattet, weil er von ihm angeblich erpresst worden sei.
Und Wayne? Eben: Im Zusammenhang mit der Erpressung musste wieder mal die Judenschaft daran glauben. Zamparini nämlich: "In Amerika gibt es Anwälte, die meisten deren jüdischer Abstammung, welche spezifisch vor Spitälern und Gerichten potentielle Klienten abfangen, unbezahlte Beratung anbieten und sich sodann als höchste Tantiemen der erstrittenen Summen Gewinne einstreichen."
Aha. Mal abgesehen vom Zusammenhang bedanken wir uns wieder mal für diesen geistreichen Weltverschwörungsbeitrag. Wir applaudieren. Wem? Stefano Palazzi, der Staatsanwalt, welcher ein Untersuchungsverfahren gegen Zamparini wegen besagter antisemitischer Äusserung eröffnet hat.

Später am Tag soll sich Zampa dann wiederum vor die Kamera stellen und rechtstellen, dass er seine Bemerkung nur positiv gemeint habe. Er habe einen grossen Respekt vor der Geschichte und der Kultur des Judentums.

Kleine Bemerkung am Rande: Ja, Zamparini hat kein Problem jüdische Spieler zu engagieren, welche dann für seinen Verein Tore schiessen (Eran Zahavi hat im Sommer für € 1.6m von Hapoel Tel Aviv nach Sizilien gewechselt und seither in 8 Meisterschaftstoren 2 Tore geschossen und zu deren 3 die Vorlage geliefert).

Mittwoch, 9. November 2011

Gastro Kritik: Olive Garden, Zürich

Diese Kritik ist für einmal schnell zusammengefasst. Und zwar mit dem Satz "genau wie es sein soll". Das Olive Garden überzeugt sowohl durch sein Erscheinen als auch mit der Qualität des Essens und des Services.

Einrichtung

Die Einrichtung kommt modern und stilvoll daher. Das Lokal wirkt aufgeräumt und ruhig aber dennoch warm und einladend. Es liegt kein Seich rum und die Wände sind in gutem Mass stilvoll behangen. Sehr edel. 5 von 5 Sternen.

Essen

Zugegeben, 38.- sind ein stolzer Preis für ein Wiener Schnitzel. Dieses war dann aber auch sehr sehr gross. Und viel wichtiger: Es war wirklich gut. Die Beilagen überzeugten ausserdem auch. Der Gurkensalat war frisch und sehr schmackhaft (mit frischem Koriander). Die obligaten Pommes-Frites wurden durch Pommes Allumettes ersetzt. In meinen Augen genau richtig. Wir wisen alle, wie gut Pommes-Frites rauskommen können, wenn sie in grossen Mengen (und im voraus) gemacht werden. Die Pommes Allumettes waren zudem sehr gut gewürzt und nicht zu ölig.

Zum Dessert gab's eine Crème brûlée (vom Haus offeriert). Die überzeugte nicht restlos (zu fest und etwas zu künstlich). Das Olive Garden wird wohl besser beraten sein, künftig Desserts zu machen, die schon im Original nicht milchig sind (Früchte, Vermicelles usw.) und nicht zu versuchen, Parve-Varianten von milchigen Desserts zu kreieren.

Service

Auch der Service überzeugte. Freundlich, ehrlich, schnell und kompetent. Ob das die Anfangeuphorie ist und ob es in stressigen Situationen küntig auch so sein wird, wird sich zeigen. Im Moment stimmt's aber.

Preise

Ein Pasta-Menü gibt's ab 22.- (inkl. Salat und Kaffe) und danach steigen die Preise ziemlich gleichmässig bis 48.- (Osso Bucco). Sollte also für jeden was dabei sein.

Fazit

Es bleibt zu hoffen, dass dieses Restaurant länger überlebt als die 613 Fehlversuche zuvor. Ob das mit diesem Hechscher möglich sein wird, bleibt fraglich.

Daumen hoch und bis bald


Als CC-Bonus hier noch das Menü (zum vergrössern einfach drauf klicken):

Dienstag, 8. November 2011

WKSAS (Windkanal sucht den Ayduss-Superstar) 2012

Wir sind definitiv im Zeitalter der Superstars angelangt. Für jede Funktion, für jede Zahlstelle wird ein Wettbewerb ausgeführt. Was der Franzose für seine universitäre Ausbildung bereits seit Jahr und Tag entdeckt hat, hat seines Zeichens im eigentlichen Europa erst in der Unterhaltungsindustrie Einzug gefunden. Knochenmodels, Jodelstars, Köchen, Landwirten, deren Frauen und anderes Gesindel: Alles das ein einigermassen belustigendes und unterhaltendes Gesicht hat, wird von betrunkenen Juroren bewertet, abgekanzelt und in den Senkel gestellt.
Chassidus Chübelsack kann sich dieser Trendwende nicht verschliessen und beginnt nun im Jahr 5 seines Bestehens und seiner unaufhaltsamen Eroberung der Emerging Markets seinen ersten öffentlichen Wettbewerb vor:
Gesucht wird ab sofort ein Trauzeuge für unseren Korrespondenten im Windkanal. Bekanntermassen wird mit ihm nunmehr der letzte freie Geselle in die Hände von Hallo Austria übergeben. Demzufolge ist auch Personal zu finden, welche sicherstellen, dass er sich nicht im letzten Moment eine Fingerkuppe abbeisst und mit einem Hechtsprung in den Windkanal wieder das Weite sucht. Nein, wir suchen deshalb eine angemessene Persönlichkeit, welche eine unabhängige Jury von seiner Eignung überzeugt. Um die Sache realistisch und fair zu halten, sind Frauen natürlich ausgeschlossen (man muss dazu ein rechtlich bindendes Dokument unterzeichnen können, macht also auch diesbezüglich Sinn). Je ausgeflippter die Beiträge, je weiter die Reisewege, je grösser die Peinigungen, je skurriller und unheimischer der Kandidat, desto grösser sind die Gewinnchancen. Schliesslich gilt es auch, ein merkwürdiges Antipodium zur konservativistischen  Familie des Bräutigams zu stellen, auf dass sich auch MB aus Z, eingepfercht zwischen der wilden AA-Horde und den heimischen Teilzeit-Erwachsenen, seines unversehrten Glücks wieder einmal bewusst werde.
Der Wettbewerb ist lanciert, dem Gewinner winkt wie immer ein ruhiges Wochenende bei sich selbst zuhause und eine Replika der Siegertrophäe im Hochgeschwindigkeitswettbewerb "5 gegen 1".

Freitag, 4. November 2011

Nichts, aber auch gar nichts gelernt

Und gleich noch mehr Ungemach aus dem schönen Wien. Beim Gang durch die Strassen kommt immer wieder folgende Frage auf: Warum ist es OK, dass hier gewissen Sachen einfach so geblieben sind wie eh und je. Soviel ich weiss musste der grosse Nachbar doch einiges an Änderung vornehmen. Der kleine Bruder offenbar nur beschränkt:



Nebbisch

Donnerstag, 3. November 2011

Gastro Kritik: Bahur Tov, Wien

Warum? Warum können den koschere Restaurants nicht einfach so sein wie alle anderen? Ich beschriebe jetzt einfach mal, wie mein Besuch abging und ihr bildet euch dann selbst ein Urteil.

Also ich setze mich in das ziemlich leere Bahur Tov und warte mal (trotz mehrmaligem Winken) satte 10min auf den Kellner. Sätze wie "od m'eat" oder "in a minute" fallen wiederholt. Als er endlich kommt lege ich los.

- Zur Vorspeise bitte die Frühlingsrollen (auf der Karte steht klar 'mit Fleisch')
- Ok. Die sind aber ohne Fleisch.
- Meinetwegen. Zur Hauptspeise bitte folgende 3 Spiesschen. Herz, Lamm und Pargiot
- Davon haben wir nur Lamm.
- Also dann nehme ich was anderes. Einmal Crispy Lamb mit Reis.

Nach 10min kommen 3 riesige Frühlingsrollen (im Menü als mini beschrieben). Hab dann eine gegessen. Sie war 90% Teig und 10% lampiges Gemüse. Die anderen 2 hab ich mir einpacken lassen. Hatte ja noch die Hauptspeise vor mir.
Die kam dann auch. Mit Pommes. Der Kellner faselt was von 'es hat keinen Reis mehr'. Bravo. Ich beisse in das erste Stück Crispy Lamb und es ist lampig und schmeckt nach vielem, aber nicht nach Lamm. Eigentlich schmeckte es in erster Linie nach fertig Sauce. Na gut, dann gibt's halt Pommes. Die waren dann dafür komplett ohne Salz.

Das war's. Ich liess mir alles zusammenpacken, bezahlte die 30€ (!) und ging. Praktischerweise war ich nicht mehr hunrig. Satt war ich aber auch nicht. Sondern vor allem genervt.

Habe die mehr oder weniger noch komplette Mahlzeit dann einem Strassenmusiker geschenkt. Denn Lust war wirklich keine mehr da.

Toll. Neben keinem Books and Bagles gibt's jetzt in Wien auch einen Bar-ani Verschnitt.

'fit!

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Chassidus Chübelsack ausverkauft

Jetzt ist es amtlich, die letzten und gleichwohl wertvollsten Elemente von Chassidus Chübelsack wurden in einem Friendly Takeover von Österreich beansprucht, entführt und vereinnahmt. Somit eröffnet CC nach dem Büro in Tel Aviv und der zeitweisen Dependance am Palast von Sissi nun auch eine Botschaft im Windkanal.  Und das in nur fünf Jahren Betrieb. Wenn wir so weitermachen, verdrängen wir auf unserem Raubzug des Guerilla-Judentums bald Chabad. Bravo!
Wir bitten jedoch die Groupies, nun endlich mit Schidduch-Anfragen und unzüchtigen Angeboten aufzuhören. Wir haben aufgrund des Cherem de Rabbeinu Gershon nun leider keine Kapazitäten mehr für Euch. Wir können aber Euren Frust verstehen. Gestern das Drama um Gary Barlow & Co. und jetzt das. Der Ewige möge Euch trösten.

Sektion "15 Sek. für die Ewigkeit"
MASEL TOV!!!!

Dienstag, 18. Oktober 2011

Del Piero zum FC Sion!

Agnelli hat heute angekündigt, dass die laufende die wohl letzte Saison von Alessandro Del Piero bei Juventus Turin sein wird. Zur Erinnerung aller: Del Piero hat Zeit seines Lebens und die gefühlten letzten 613 (de facto knapp 20) Jahre bei der Alten Dame gespielt. Heute also wird die Ende einer grossen Ära angekündigt. Wie die Welt damit umgeht, wird von Guysolino an dieser Stelle in einigen Tagen weiter verarbeitet.
Del Piero wird jedoch seine Schuhe kaum schon an den Nagel hängen, sondern in der einen oder anderen Form dem Fussball erhalten bleiben, zunächst sicher als Spieler. Und da lässt sich Christian Constantin, Präsident des FC Sion und unser Che Guevara aus dem Reich von Fendant und Kampfkühen nicht lumpen und hat sich gemäss italienischen Medienberichten bereits nach Del Piero erkundigt. Geschrieben wird so etwas schnell, ob es dann wirklich passiert, ist eine andere Frage. So wird sich Constantin mit jedem halbwegs potenten Emir und sonstigen Erdöl-Grosskotz streiten dürfen. Und höchstwahrscheinlich unterliegen. Unterhaltsam wär's sicher.

Montag, 17. Oktober 2011

Occupy Sukkoth

Ehrlich gesagt ist Schreiberling über das Video gestolpert. Bei dessen Visionierung stellte sich erstens die Frage, wer denn vom Jewish Daily Forward Kol Nidrei filmen geht. Aber das kann ja auch ausgelagert sein oder muss sonstwie nicht des Teufels sein.
Sodann stellte sich ein Runzeleffekt ein, weil der eine Akteur verdächtig bekannt vorkam (ja, der rote Kahle mit dem Vollbart). Deja Vu? Wirklich überrascht? Beides nicht wirklich: Es handelt sich tatsächlich um Daniel Sieradski (Wiki), selbsternannter "Digital Strategist", Verfechter des Open Source-Judentums und Gründer von Online-Medien wie Jewschool (schon eine Weile wieder ausgetreten) und von Projekten wie RepairLabs und Jew it Yourself (stagniert schon eine ganze Weile auf dem Nullpunkt).
Man bemerke sodann den höchst nützlichen Link zur 3 Minuten-Sukkah, der Pop Up Sukkah. Na ja, Ortsansässige dürften bei dessen Anblick und den hiesigen diesjährigen Temperaturen schon Friernüsse kriegen, aber andernorts könnte das System aber vielleicht Schule machen, damit man nicht mit einer massiv überteuerten und am Ende sehr temporären Behausung das Jahresbudget des lokalen Schreinerotto's derart prominent mitgestalten muss. Was vergessen? Ah ja, den Link, hier also Occupy Sukkoth, sedö lüeg:

Dienstag, 11. Oktober 2011

Endspurt

Lange hat es gedauert bis die Schweiz endlich aus der EM Quali ausgeschieden ist, jeder hat es gewusst, vermutet und hätte es so oder so besser gekonnt, aber wer will auch schon nach Polen oder in die Ukraine? Ich nicht. Deshalb danke Ottmar, mef und geile Siech, dass wir nicht dahin müssen.
Trotzdem scheinen aber doch einige Mannschaften dahin zu wollen, und die, die nicht schon qualifiziert sind erhalten Heute Abend in den letzten Gruppenspielen noch ihre Chance auf ein Ticket oder einen Barrageplatz. Als Serwis püblik von mir aufbereitet. Gratuit und franko.

Bei Punktgleichheit zählt zuerst:

  1. Direkter Vergleich (Auswärtstorregelung)
  2. Tordifferenz i.d. Gruppe
  3. Geschossene Tore i.d. Gruppe
  4. Geschossene Auswärtstore i.d. Gruppe
  5. Fair Play-Wertung
  6. Losentscheid
Das führt zu folgenden Konstellationen in den Gruppen:

Gruppe A: Belgien und die Türkei kämpfen um den zweiten Platz hinter Teutonia. Belgien spielt extrem ersatzgeschwächt gegen Teutonia
Gruppe B: Russland, Irland und Armenien streiten sich noch um die ersten beiden Plätze. Für die Armenier wäre es die erste Quali für ein Turnier überhaupt.
Gruppe C: Italien ist durch und Estland, momentan Zweiter, muss Zuschauen ob Slowenien gegen Serbien zumindest ein Unentschieden holt damit sie qualifiziert sind. Gewinnt Serbien sind sie weiter.
Gruppe D: Frankreich und Bosnien spielen im Direktduell um den ersten Platz.
Gruppe F: Kroatien muss heute gewinnen damit sie noch an Griechenland vorbeiziehen können. Holen die Griechen mindestens einen Punkt in ihrem Spiel (gegen Georgien) sind sie sicher erster.
Gruppe H: Komplex das ganze, Dänemark und Portugal mit jeweils 16 Punkten und der Sieger im Direktduell gewinnt die Gruppe (überraschenderweise). Gewinnt Norwegen mit mehr als 10 Toren Vorsprung gegen Zypern könnten sie nur bei einer Niederlage der Portugiesen noch auf den zweiten Platz rutschen.
Gruppe I: Spanien ist durch und dahinter kämpfen Tschechien und Schottland um den zweiten Platz. Verliert Schottland gegen Spanien reicht Tschechien ein Unentschieden.

Gehts kucken!

Jeder weitere Kommentar ist überflüssig

Danke an die Ostfront für dieses Video:



Gut Sukkes und gut Simches

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Merci für alles

Die Asseret Jemei Tshuva sind schon so keine einfache Zeit, die Nachricht von Heute Morgen dass Steve Jobs, der Gründer von Apple, gestorben ist, ist nur ein weiterer Box in die Magengrube.

RIP Steve


Mittwoch, 5. Oktober 2011

Adie Herr Yakin

(Dieser Post wird Euch herzlich präsentiert von:
Bol d'Or, der Kugelblitz aus dem Regenwald)



Möge er bei Bellenz in Frieden ruhen, auf das die Millionen geflossen sind, Luzern nicht Meister wird (JAJAJA) und in 9 Monaten dem Tessin zwei neue kleine Bambinos geboren werden... Uenenfrucht und vielen Dank für wunderschöne Momente bei GC (Sack), St. Güllen (Nebisch), FCB (Gänsehuutpäss gegen Celtic und Liverpool), PSG (erste Million), Stuttgart (zweite Million), Fenerbahce (Million 3-5), YB (man erinnere Meisterschaft 2006) und Luzern (jetzt vielen Dank für die Meisterschaft 2011/2012).

Schockiert und den Tränen nahe
Bol d'Or

Dienstag, 4. Oktober 2011

CC und die Zukunft

Sali minand

Er ist da, der Schritt in die Zukunft. CC präsentiert stolz seinen eigenen QR Code. Fühlt Euch frei, ihn auf euren Publikationen, CV, Prüfungen oder sonstwo zu publizieren.


Wie Funktioniert ein QR Code? Ihr braucht nur eine App, die QR Codes liest (z.B. QR Droid für Smartphones oder QR-Lesegerät für die Touchscreen Telefone von Apple). Dann einfach den Code fotografieren und schon geht's los.

Wow

Samstag, 1. Oktober 2011

Jihad Legia

Schauplatz ist Warschau und zwar das Legia Warschau-Stadion sowie deren Europa-League-Spiel gegen Hapoel Tel Aviv (welches bezeichnenderweise an Rosh Hashana stattfinden musste, genauso wie das Spiel von Maccabi Haifa und der Einsatz des israelischen Schiedsrichters, der den FCZ mit diesem seltsamen Elfmeter segnete). Und da kommt den Choreographen von Legia offensichtlich nichts Gescheiteres in den Sinn wie die obige Darstellung. Man gratuliert zu seltener Hirnamputierung, Geschmacklosigkeit und einer erwarteten, massiven Abstrafung durch die UEFA.
Anscheinend sei sonst keine antisemitischen Schmährufe gefallen und der Jihad-Banner werde auch an nationalen Spielen regelmässig ausgebreitet. Na dann...

Dienstag, 27. September 2011

Das Shofar geht vor die Hunde

Shana Tova u Metuka wünschen Euch 
- Die JLeague Foundation für Recht und Verfassung 
- Das Chassidus Chübelsack Rabbinat für interdisziplinäre Fragen (Wohin? Weshalb? Mit wem?) 
- Der JTV-Veloklub (noch ein Prototyp, Launch für 2012 und des 613-jährigen Jubiläums von Paprika Chips geplant)