Einmal in Skopje, wird man durch die Witterung beinahe erschlagen, strahlender Sonnenschein und mindestens 40°C im Schatten. Obwohl Skopje die grösste Stadt des Landes ist, ein Drittel aller Einwohner wohnen dort, ist die Infrastruktur schlecht und die Armut der Bewohner sicht- und spürbar. Trotzdem befinden sich auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel drei BMW Garagen. Skopje liegt in einem Tal und wird von einem Fluss, der Varna, geteilt. Eine Seite, die ärmere und mehr vergammelte, ist muslimisch, die andere christlich. Um die Verhältnisse gleich mal klarzustellen, hat die Kirche ein riesiges, in der Nacht hell erleuchtetes Kreuz auf einem Hügel aufgestellt. Die dritte Volksgruppe stellen die Zigeuner, welche in krasser Armut leben, in mitten von Dreck und Abfall. Grauslig.
Aber nun zum wesentlichen, ich war ja zum Arbeiten da.
Die Baustelle von uns wird zusammen mit einer Türkischen Firma geführt. Ja, alle türkischen Arbeiter hatten einen Schnauz und eher muffige Ausdünste, sogar die im Büro. Ihre Arbeitsmoral sieht so aus: An gewisse Dinge muss man sich einfach gewöhnen, zum Besipiel das sie sich keinen Deut um Health&Safety auf der Baustelle kümmern:
Der geneigte Leser mag sich fragen was man dort so gegessen hat, nun, zuerst stellt sich einmal das Problem das die Küche mehrheitlich auf Schweinefleisch in allen Formen und Arten basiert. Dazu serviert man meistens gegrilltes Gemüse. Und als Spezialität gibts Fisch, welcher auch dementsprechen Teuer ist. Ich habe mich deshalb auf Slat und Gemüse beschränkt.
Zum Schluss noch ein kleines Schmankerl, der Luxuswagen schlechthin, aus einheimischen Schaffen, der YUGO:

Ist neben sehr alten Skodas das meist gesehene Auto.
Alles in allem eine ttsd Reise, trotz anstrengender Heimreise mit 2:45 aufstehen.


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