Mittwoch, 30. September 2009
Mittwoch, 23. September 2009
FC Hakoah - FC Dietikon 1:2
Das Resultat lässt auf ein denkbar knappes Spiel schliessen. Entspricht diese erste Analyse dem gezeigten?
Überhaupt nicht, der Gegner war während 90min, oder waren es doch 613min?, krass überlegen, spielerisch und technisch. Der Haguah hat zwar kämpferisch dagegen gehalten, hätte sich zur Pause aber nicht beklagen können wenn es bereits 0-4 gestanden wäre.
Wie lief die dankbare Schiene über links?
Ich habe nur 45min gespielt, kämpferisch wohl überzeugend, aber ohne Akzente zu setzen. Der Dietsch mit einer soliden Leistung, ein bisschen wenig Zug nach vorne, nach 70min unter tosendem Applaus dann ausgewechselt.
Wie sportlich verhielt sich der Gegner?
Sehr, es wurde eigentlich viel gekämpft und gegrätscht, aber im grossen und ganzen verlief die Partie sehr fair.
Wie konnte der Trainer in der Halbzeit die Mannschaft aufrappeln und motivieren?
Zur Pause stand es eigentlich noch 1-1, es gab also nichts grosses zu beklagen, wieso ich dann ausgewechselt wurde habe ich noch nicht ganz begriffen. Viel wurde so oder so nicht gesagt, das Radio Hakoah blieb für einmal zu Hause.
Es scheint, als hätten die Aufstiegschancen einen kleinen Dämpfer erhalten. Wie geht die Mannschaft mit diesem Druck um?
Ich weiss nicht woher sie dieses Gerücht haben, niemand spricht vom Aufstieg, würde Sie sich bitte das nächste mal besser vorbereiten. Was glauben Sie eigentlich wer Sie sind! (Der Spieler verlässt wütend und mit Sachen um sich schmeissend den Raum, Anm. der Red.)
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Gonzalez Tripolensis
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18:49
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Divrei Chassidim
Labels: 13.05., 24.05., de tergo, Deutsche Signale, schnauze und strampeln, Topften
Blattkritik
Ich erlaube zum Relaunch der alten Dame der Schweizer Tageszeitungen, der NZZ, eine kleine Blattkritik.
Layout:
Das neue Schriftbild mit 5 Spalten, farbigen Blöcken und grösseren Überschriften gefällt mir ausgesprochen und gibt der Zeitung eine bessere Übersichtlichkeit. Das frühere Layout war ausgesprochen langweilig, das neue kann man als modern und aufgeräumt beschreiben.
Inhalt:
Die vorher auf fünf Bünde aufgeteilte Zeitung wird neu nur noch in drei Bünde aufgeteilt. In den Hauptbund, Wirtschaft und Sport und das Feuilleton. Ich hatte heute das Gefühl das der Umfang dabei eher gestiegen als gesunken ist. Ich finde das gut, wobei ich den Beschluss den Sport hinten an den Wirtschaftsteil anzuhängen nicht ganz nachvollziehen kann. Neu gibt es eine Meinungsseite mit Gastkommentaren, Essays und Leserbriefen, was ich einen guten Ansatz find um tiefere Betrachtungen zu Themen ins Blatt einfliessen zu lassen.
Fazit:
Der Relaunch ist meiner Meinung nach mehr als nur gelungen, die Zeitungen wirkt frischer und vom Staub befreit. Das neue Seitenlayout verbessert die Lesbarkeit markant, die farbigen Infopboxen verbessern die Übersichtlichkeit der Seiten. Den Vergleich mit der meiner Ansicht nach besten Tageszeitung, der International Herald Tribune, braucht sie nicht mehr zu scheuen. Alles in allem eine toller Neuanfang.
Alles gute uns allen
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Lino
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08:06
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Divrei Chassidim
Dienstag, 22. September 2009
JLeague goes San Siro / Muse "live" im italienischen TV
Wurde zwar in der Schweiz zwar online bereits abgehandelt und kommt etwas ausgelutscht daher: Muse tut im italienischen TV so, als würden sie live spielen, Bellamy sieht am Schlagzeug etwa so aus wie ich an einer Querflöte. GGK, "our drummer here Matt"!
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Gonzalez Tripolensis
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19:15
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Divrei Chassidim
Labels: Kultuhr, simchesnaches, Youtube
Donnerstag, 17. September 2009
RH-Statusbericht 2009
- Man gratuliert an erster Stelle dem Wächterrat von Mea Shearim in Jerushalajim, welcher mit ruchloser und erbarmungsloser Konsequenz um den Schutz seines Nukleus besorgt ist. Angeblich sind nun also Schwadronen im Einsatz, welche die Sitzbänke des Quartiers vor Shabbat-Eingang mit Sirup tapezieren, um frevelhafte Sitzophile ja vor der Verleitung unzüchtiger und schandhafter Konversation zu schützen. Im Sinne der totalen Bevormundung vor dem pösen Internet, des Verbots von Erste Hilfe-Kursen (unzüchtige Bilder) und eben auch der Verhinderung von sesshaften Bankgesprächen. Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich alle CC-Leser davor schützen, sie mit möglichen Konsequenzen derartigen Verhaltens zu konfrontieren. Osser.
Link: http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-3776316,00.html
- Man hat zwar erst unlängst und erst noch zu Recht auf das Kult-Magazin und einen Artikel durch Thomas Meyer verwiesen. Inzwischen hat der gute Typ aber gleich noch eins drüber geschossen und zwar mit einem sensationellen Artikel betreffend Vorurteile über Juden. Kann direkt unterzeichnet werden als selbst gemachte Erfahrung in der Arbeitswelt, wenn Judentum immer gleich mit konspirativen Zügen, krassen Fehleinschätzungen bezüglich der Anzahl jüdischen Schweizern („sicher 200‘000, oder?“) und undurchsichtig verschworenen Gruppen („ihr känned Oi doch eh alli!“, was dann aber wiederum ziemlich direkt in Widerspruch mit der ersten Annahme steht) gleichgesetzt wird. Man hat sich jedenfalls schon mal auf der Samenbank erkundigt, ob sie bereits Samples von Meyer’s Erbgut da befinden, möchte man doch sehr ziemlich sicher ein Kind von ihm. Vielleicht macht man aber aber auch einen etwas gewagten Cock-Tail zwischen ihm, Guido Mingels und Jean-Martin Büttner. Und natürlich auch von Niklaus Meienberg, auch wenn das vielleicht etwas morbide Kinder gibt.
- Szenenwechsel, Themaschnitt. Johnny Leoni. Man sitzt also am Dienstag im Letzigrund, man geniesst einen Champions League-Abend in der Kurve, wie es schon lange nicht mehr der Fall war, gerät innerhalb zweier Minute in eine Extase, die ihresgleichen sehr vieles in Schatten stellt und kassiert am Ende standesgemäss 2:5. Und nachdem halb Helvetien es offensichtlich für notwendig befunden hat, sich derart mit Tickets einzudecken, dass es für die halbe Südkurve nicht mehr gereicht hat, nachdem es jeder Lackaffe verstanden hat, sich ins Stadion zu stellen und dem FC Schweiz zuzujubeln, ist schon ein Tag nach der Niederlage die Medienschaft hauptsächlich damit beschäftigt, Schuldige für die „5“ zu finden, anstatt die Helden der „2“ zu loben. Am Ende ist es völlig wurscht, weil der erste Treffer war nicht zwingend haltbar. Und vor dem 2:4 waren schon 89 Minuten gespielt. Also huu käärs? Und wie Andy Egli zum ersten Mal in seinem Leben etwas richtiges festgestellt hat: „Ob man gegen Real 2:3 oder 2:5 verliert, es ist egal, weil es ohnehin eine beachtliche Leistung war!“. Hut ab. Hut ab auch vor der NZZ, welche als einzige heute einigermassen positive Töne fand. Und herzliche Gratulation an Herrn Rünggeli vom Blick, welcher nichts Gescheiteres findet, als polemisch Leoni die Nase zu stüben. Das ist noch ehrlicher und kritisch aufbauender Journalismus.
- Koscher-Burger vor dem Stadion wurde übrigens am Dienstag auch getestet. „Fine by Fein“ hat den Ja-Hoodie-Test eindeutig bestanden. Hut ab, schmeckt auch 20 Minuten nachher noch fast wie Fastfood, einfach besser!
- Noch viel deutlicher offtopic ist ein anerkennendes Stirnrunzeln an die fragwürdig-selbstgefällige Schülerreise FCB, die sich auch für eine absolut idiotensichere Fotoserie in Kaiseraugst nicht zu schade war, sedolüeg... Sieht dann auch gut aus, wenn man heute Abend derart wüst in die Goschen kassiert hat...
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el tigre numero uno_
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15:40
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Divrei Chassidim
Freitag, 11. September 2009
Erste Schritte im Fine by Fein
Entsprechend unseren Pflichten zur Unterstützung einer untergehenden Gilde (nämlich der Zulieferer und Schaufelmeister einer breitgefächertern, koscheren Verpflegung) haben sich Bertolotti und Gonzalez aufgemacht und ein erstes Mal die Räumlichkeiten des neu eröffneten „Fine by Fein“ gegenüber der Klopstockwiese erkundet. Die Gegend ist bekannt, der Coiffeur hat sich zurückgezogen und somit steht eigentlich nichts mehr im Wege, auch das 613. Konzept für eine koschere Gaststätte zu testen. Diesmal funktioniert das ganze am bisher unkompliziertesten und anscheinend am konventionellsten. Man steht in einer Reihe entlang einem Buffet an, wählt ein Sandwich, einen Fleisch-mit-Beilagen-Teller aus, zahlt jetzt oder zahlt später, konsumiert, men benscht oder benscht nicht, oys, fertig. Das ganze geschieht auch noch in einer erstaunlich speditiven Weise, so ist die Auswahl der Sandwiches überraschend gross und deren Grösse für einen Preis von Fr. 10.50 sicher nicht zu knapp bemessen. Einen satten Hamburger mitsamt seinem klischierten Brot kommt faire Fr. 9.50 zu stehen, wobei auch noch die Auswahl verschiedener Einlagen und Salate sowie eine Vielzahl sehr schmackhafter und nicht alltäglicher Saucen zu berücksichtigen ist. Das Brot schmeckt, der Burger ist schnell bereit und von guter Qualität. Für die ganz Geschäftigen (oder für den Prä-Match-Mampf) werden die Burger auch noch fachmännisch verpackt mitgegeben, was für künftige Letzibesuche doch zur Standartprozedur werden könnte (zumal auch die 33er-Linie vor der Hütte steht, aber das ist sicher bewusst so konzipiert worden). Gewöhnungsbedürftig für die Sitzenden ist nur, dass man für einmal in einer koscheren Lokalität der Stadt nicht schon Brandlöcher im Magen hat, bevor man was zu futtern kriegt und man so auch noch zu Post-Mahlzeitskonversation kommt, was am Mittag eben sonst zulasten einer Halsüberkopf-Zahlen-und-zurück-ins-Büro-Prozedur nur selten der Fall ist. Parkiergelegenheiten (sowie eine politisch absolut korrekte Anbindung an den öffentlichen Verkehr) sind zuhauf vorhanden. Auch soll ein Fokus des Geschäftskonzepts das Bereitstellen von verschiedenen Esswaren für Schabbatmahlzeiten sein, was bisher durch die Urheberschaft noch nicht getestet wurde. Einziges Manko sind leider die sehr dürftigen Sitzplätze innerhalb der Lokalität („Lounge“ ist hier etwas hochgegriffen) sowie eine noch ziemlich notdürftig pinwandierte Menükarte, welche über das offene Sortiment noch nicht ganz so Aufschluss gibt, wie man sich das erwünschen könnte.
Wenn das Lokal aber sich nur mit solchen Kinderkrankheiten abzugeben hat, sind wir ja gut bedient.
Fine by Fein; Take away und Lounge; Bederstrasse 102, Tel.: 044 2113040, info@fine-by-fein.ch (Montag bis Donnerstag 10h - 20h, Freitag 7h - 14h)
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el tigre numero uno_
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15:20
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Divrei Chassidim
Montag, 7. September 2009
Kränzchen für Ibra
Und auch immer wieder gut anzusehen ist der Anschauungsunterricht, weshalb Taekwondo vielleicht nicht ganz so eine schlechte Grundschulung für Fussball gewesen sein kann...
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Gonzalez Tripolensis
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23:57
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Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, de tergo, golaco, nicht übel, Youtube
Bollag-Bäckerei vor Schliessung?
Aus den Spelunken und Gossen des Ghettos mehren sich derzeit die Stimmen, dass die prominenteste koschere Backwaren-Anlaufstelle, die Bäckerei Bollag beim Waffenplatz, ihre Tore im Verlauf der kommenden Wochen und Monate schliessen werde. Nachdem man sich mannigfaltig darüber aufregen durfte, dass bei Simches in der Stadt die Nichteingeladenen selbsterklärend auf Gebäck zu verzichten hatten, am Morgen nach dem 9. Aw freitags bereits um 09:00 keine Challot mehr verfügbar waren und nicht zuletzt Produktequalität wie Bedienung regelmässig ein Besseres wünschen liessen, scheint der Markt nun einem unrühmlichen Kapitel unverständlichen Protektionismus‘ ein Ende zu setzen.
Wie immer handelt es sich zum jetzigen Zeitpunkt nur um unbestätigte Gerüchte ohne jeglichen Wahrheitsgehalt, bezüglich welcher erst die Zeit die nötige Relevanz beweisen wird.
Werter Konsumentenschaft wird jedoch aus der Liquidations- bzw. Ausverkaufsmasse in aller Deutlichkeit davon abgeraten, der Bäckerei Parve-Kuchen mit Geléeaufguss zu konsumieren. Nach einem einzigen Stück (Disclaimer: in zeitlich eng aufeinanderfolgenden Kombination mit einem Stück heimischen Kigels) davon verbrachte Schreibender 24 Stunden mit dem einzigen und insbrünstigen Wunsch,endlich einen Luftaufstoss konkretisieren zu können, was erst nach gut portioniertem Fleischkonsum gelang. Weitere Details über die Erleichterung bei Verlassen des endodigestiven Systems seien der werten Leserschaft an dieser Stelle erspart.
An dieser Stelle wird erhofft, dass sich ein allfälliger Nachfolger mit günstigeren Rahmenbedingungen, einem etwas spürsinnigerem Geschäftssinn und deutlich besseren Produkten gewappnet sei.
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el tigre numero uno_
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11:35
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Divrei Chassidim
Donnerstag, 3. September 2009
Kult-Uhr: Matisyahu's neue CD "Light"
Tönt deutlich ähnlicher wie "The Streets" als das letzte Chassidic Song Festival, aber vielleicht ist das auch gar nicht so ein schlechtes Zeichen...
Und noch ein Stück aus dem vergangenen Jahr. Manchmal hat man das Gefühl, das jüdischste an Setup und Liedern seien die Peyes und das Oioioi.
Freitag, 28. August 2009
beängstigend gut gemacht
in wales wurde folgendes video gedreht, um die leute davon abzuhalten, während des fahrens sms zu schreiben. das video ist äusserts brutal aber enorm gut gemacht. ich denke, dass es seine wirkung nicht verfehlen wird.
ob es ok ist, zur abschreckung solche mittel zu wählen ist die andere frage. ich finde, ja.
allerdings hat das video in amerika eine ziemliche diskussion ausgelöst. die frage ist einmal mehr: darf man das im TV zeigen. zwar ist es egal (es wurde schon über 1.5 mio mal im inernet (allein auf youtube) angeschaut), aber die diskussion ist doch ziemlich spannend.
das erste video zeigt die so genannte PSA (public serive announcement) und das 2. video ist eine diskussion aus dem amerikanischen TV:
8-ung: das video ist echt hart! nehmt euch ruhig einen moment.
und hier die diskussion:
gruss
etnu
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el tigre numero uno_
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14:42
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Divrei Chassidim
Donnerstag, 27. August 2009
Punk Meyer
An dieser Stelle sei eine kleine Anekdote wiedergegeben, welche im Kult Online (wärmstens zur Lektüre empfohlen) letzthin erschienen ist. Der anzupreisende Kolumnatör heisst Thomas Meyer und ist dem Anschein nach auch jüdisch (der Chug Genealogie für Schlaflose ist jedenfalls bereits avisiert und hat seine Aussenkorrespondenten zur Ahnenforschung nach Gummihalslandia und in die Vorbezirke Novosibirsk ausschwärmen lassen). Jedenfalls war er zu einer Hochzeit in Israel geladen und hat seine Eindrücke folgendermassen zusammengefasst:
Man schleppt sich
Mein Freund Gad aus Israel hat mich an seine Hochzeit eingeladen. Schon am Flughafen Zürich beglückwünschte mich der Sicherheitsbeamte, als ich the reason of my journey angab: "Ah! A wedding! Masel tov!" Selbiges dann in Tel Aviv, als mein Pass gestempelt wurde: "A wedding! Masel tov!"
Am nächsten Tag traf ich mich mit Freunden von Gad für die gemeinsame Anreise zum Fest, das in einem Kibbutz im Norden stattfinden sollte. Wie sich herausstellte, war ich der einzige in Anzug und Krawatte, was die Frauen dazu ermunterte, die jüdische Mutter in ihnen ausrufen zu lassen: "But you're going to be hot!"
Mindestens siebenmal musste ich beschwören, dass ich mich trotz Jackett und Krawatte wohlfühle, und selbst wenn nicht; hier heirate schliesslich einer, da stehe es ja wohl ausser Frage, dass man sich in Schale werfe.
Schallendes Gelächter; dies sei Israel, hier müsse man nichts. Don't be so Swiss!
Im Kibbutz angekommen, begrüsste mich Gads Vater: "How do you do?"
Ich: "I'm fine, thank you, Sir."
Er: "Do you know why they say this?"
Es ist sehr jüdisch, einander Wissen zu vermitteln, auch wenn man eigentlich gar nicht will, aber hier lohnte es sich: "Because in New York, the Jews greeted each other by: Nu, wus macht a Jid?; and the Americans, they made out of this: How do you do."
Ich: "Okay, wus macht a Jid?"
Er: "Nu, man schleppt sich."
Es ist auch sehr jüdisch, dass man sich schleppt. Man schleppte sich also in den Garten, wo die Zeremonie begann. Sie wurde von einem freundlichen jungen Rabbiner geführt, der eine enorme Nase hatte.
"Hat aber eine enorme Nase, der Jud", dachte ich mir, und dann: "Thomas! Du sollst nicht solche Sachen denken! Bist doch selber Jud!" Aber so passiert das halt dann im Kopf. Auch beim Jud.
Der Rabbiner sang, die Gäste sangen, Gad gelobte, im Falle einer Scheidung 20 Kamele zu bezahlen, was etwas anachronistisch war, man rechnet heute eigentlich in Dollar, und dann ging man über zu Speis und Tanz. Vor allem aber zum Trank.
Später sprang die Braut im Brautkleid in den Pool, und dann sprangen alle anderen in den Pool. Ich war totally Swiss und schonte meinen Anzug. Schliesslich kotzte die Braut noch auf die Tanzfläche, um sich dann im Schoss ihres Gatten niederzulassen, von wo sie nicht mehr wegzubewegen war, was ihn sehr amüsierte.
Sollten Sie die Möglichkeit haben, an einer jüdischen Hochzeit teilnehmen zu können: Schleppen Sie sich hin, es ist sehr lustig.
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Gonzalez Tripolensis
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00:14
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Divrei Chassidim
Labels: anti-system, gute_besserung, Kultuhr, tribute, Youtube
Sonntag, 16. August 2009
Kulturtipps: EPHRYME und Oi-Va-Voi
Einerseits also der Link zur obgenannten Combo, welche natürlich auch Ihren eigenen MySpace-Auftritt hat. Originell ist die Verbindung von Hip Hop und Klezmer allemal.
Zudem sei dann noch auf das Theaterspektakel hingewiesen, das derzeit an den Gestaden des Zürichsees vor Wollishofen seine Zelte aufgestellt hat. Neben selten sehr originellen Strassenkünstlern und Nutella-Crêpes gibt's da ja auch handfeste Künstler zu sehen. So tritt am Mozei Shabbat, 29.8.2009, also in knapp zwei Wochen, da Oi-Va-Voi auf. Die einen mögen's kennen, die anderen haben etwas verpasst. Wie im Übrigen auch alle die, welche am selben Abend lieber nach Witerthur ans Lamb-Konzert gehen. Aber wahre Männer setzen eben Prioritäten.
Chumre des Tages: Shockel-Verbot!
Wie uns zum Ende der vergangenen Woche zugetragen worden ist, sollen sich Gerüchte ranken um eine sehr eigentümliche Art einer Verletzung, wie sie sich letzthin zugetragen haben soll. Nämlich und sehr ziemlich konkret soll sich laut einer (zu Shidduch-Zwecken unerkannt bleiben wollende) Quelle der Assistent des Frisörs meiner Cousine ihres Dackels in der Synagoge von Shaarei Tfila in Montsey/New York bei Kriyat Shma und dem berühmten Sitz-Shockeln (siehe Link für dessen verschiedene Variationen) einen Schwindelfall eingeholt haben, aufgrund welchen er dann vornüber kopfvoran in seinen Lern-Ständer geknallt sei. Die weiteren Details und Reaktionen lokaler Grössen zu diesem Thema sparen wir uns vorderhand, weisen aber im Sinne übertriebener Transparenz jedoch auf die Internet-Fundstelle hin, für welche sich wieder einmal Frum Satire verantwortlich zeichnet. Wie immer ergeht der Tipp mit der Aufforderung, der Episode reinen Unterhaltungswert beizumessen und auf keinen Fall verfrühte Schlüsse wie asketisches Kerzenbeten (d.h. Beten mit der Körperhaltung einer Kerze, as opposed to Candlelight-Chasones, welche natürlich jedem Mann und jeder Frau offen bleiben soll), Beizug eines Metronoms oder rabbinisch reguliertes Metronom-Shockeln in Betracht zu ziehen.
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Gonzalez Tripolensis
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15:55
1 Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, anti-system, Schöni Momänt
Dienstag, 11. August 2009
Fippä Däge, ein Weiser der Neuzeit
Und wem das noch nicht gereicht hätte, ertappe bitte den erfolgreicheren der Zwillinge, wie er über einen eigenen Blödsinn stolpert und behauptet, er sei in diesem Verletzungsjahr weiser geworden und habe "herausgefunden, worum es im Leben, ähm, im Fussball geht".
In diesem Sinne weiterhin eine erfolgreiche Genesung von Körper und Geist.
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Gonzalez Tripolensis
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22:54
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Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, anti-system, gute_besserung
Samstag, 8. August 2009
Habt ihr einen Vogel?
In der Zeit der Wirtschaftskrise, gilt es zusammenzustehen. Die Schweiz verzeichnet zur Zeit knapp 150'000 Arbeitslose, die UBS wurde zu einer Staatsbank, Menschen bangen um ihre Stelle und König Couchepin macht schon mal einen Fendant auf, um seinen Abschied zu zelebrieren. Der Bundesrat hat bis jetzt drei Konjunkturprogramme verabschiedet, um mit Steuermilliarden unsere Wirtschaft zu stützen. Im Rahmen eines dieses Programms wurde vergangene Woche eine revolutionäre und erfolgsverpsrechende Massnahme umgesetzt: Das Wellensittich-Forum. Amtlich bewilligt. Publiziert auf der offiziellen Website der Jünger der heiligen Helvetia. Geschätzte Leserschaft, allein der Lead der Medienmitteilung verdient meine Hochachtung.
Es soll Euch dieser nicht vorenthalten bleiben:
Wellensittich-Forum startet im August
Bern, 04.08.2009 - Brauchen Wellensittiche ein Sandbad? Welches Futter tut ihnen gut? Wie lässt sich ein neues Tier in eine Gruppe einführen? Diese und ähnliche Fragen können Wellen-sittich-Haltende ab August im Forum ,Wellensittiche richtig halten" des Bundesamtes für Veterinärwesen (BVET) stellen. Moderiert wird das Forum von der Zoologin und Wellensittich-Expertin Esther Wullschleger.
»» Zur ganzen Mitteilung
»» Zum Forum
Und übrigens: Nein, Vogelsand ist für Wellensittiche nicht gefährlich, im Gegenteil: Sie brauchen ihn zum Verdauen.
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Diego
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23:41
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Divrei Chassidim
Donnerstag, 6. August 2009
Nachtrag zu Tisha beAv
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Warzenschnuffel
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23:53
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Divrei Chassidim
Labels: anti-system, Eretz und Medine, Nödschönaberwillig
Tripolis hat's gewusst!
Apropos Willensleistung und grosse Nüsse: Die Zusammenfassung des Maccabi Haifa-Spiels möchte man sich natürlich nicht vorenthalten, deshalb in vollen acht Minuten Länge, sedolüeg:
Bin nicht sicher, aber der eine Pancho bei Maccabi heisst wohl wirklich Golaco. Angeblich wollte er zuerst Eiskunstläufer werden, kam aber in den Walliser Vorausscheidungen nie am Lamm-Bieli (im Gegensatz zum Tscherno-Bieli) vorbei, weshalb er sich dann doch für Fussball entschied. Wahre Geschichten, welche nur das Leben selbst schreiben kann. Auf Simchesnaches und Maccabi-FCZ in der CL-Gruppenphase!
Mittwoch, 5. August 2009
Maccabi lässt grüssen
(Im Namen des Menschenfreundes Gonzos Gonzos Ghali)
Gestern Abend hat Maccabi Haifa ein kleines Fussballwunder geschafft und sich im Heim-Rückspiel gegen den kasachischen Meister FK Aktobe mit 4-3 durchgesetzt. Nach einem torlosen Hinspiel in Borat’s Heimstadium gerieten die Haifoniken im Kiryat Eliezer-Stadion nach 15 Minuten mit drei Toren von Averchenko (8‘ mit einem Schlenzer an Nir Davidovich vorbei), Verteidiger Chichulin (13‘ ungedeckt im Strafraum) und Khayrullin (15‘) ins Hintertreffen. Hernach hat sich die Mannschaft von Coach Elisha Levi aufgerafft und noch vor der Halbzeit durch Yaniv Katan and Eyal Golasa (abgelenkter Schuss) die Hypothek verringert, bevor Vladimer Dvalishvili, ein Neuzugang vom lettischen Skonto FC, zwischen den Minuten 59‘ und 62‘ den Sack zumachte, das Stadion zum Überkochen brachte und unverrichteter Dinge zurück in die hinterasiatische Pampa schickte. 
In diesem Sinne schreien wir heute Abend den FCZ zu einem eigenen Fussballwunder und einem weiteren Kraftakt. It ain’t over ’til it’s over. Sintflutartige Trainings hin oder her und ungeachtet Polo’s und Alex‘ Absenzen. Jetzt können die Jungen zeigen, dass sie bisher zu Unrecht verschmäht wurden.
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el tigre numero uno_
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10:03
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Divrei Chassidim
Sonntag, 2. August 2009
Die Coens nagen an der Wurzel: Der jüdischste Hollywood-Tschulent des Jahres
Der Filmstart für die Schweiz ist natürlich noch nicht bekannt.
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Gonzalez Tripolensis
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15:25
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Divrei Chassidim
Labels: Inyanei de Yuma, Youtube
Israelis neu an der Spitze der AC Mailand?
Derzeit gibt der derzeitige und langjährige Patron der AC Milan, Italiens Premierminister Silvio Berlusconi, vor allem Parolen raus, gemäss welchem er seine Mannschaft gerne mit einem Altersdurchschnitt von 23 Jahren sehen würde und diese einen attraktiven Fussball mit möglichst 3 Stürmern spielen soll. Derweil überstürzen sich die Transfer-Meldungen, wonach Italiens Serienmeister der 90er Jahre in Verhandlungen mit Spielern stand, welche aber noch nicht zu einem glücklichen Ende führten (Luis Fabiano, Edin Dzeko, Klas-Jan Huntelaar), scheiterten (Elano) oder sogar als vollzogen gemeldet wurden und hernach als nichtig erklärt wurden (Aly Cissokho, bei den medizinischen Tests wurden Probleme mit seinen Weisheitszähnen geltend gemacht, derweil klar war, dass der Verein nicht mehr gewillt war, 15 Mio für den Spieler auszugeben). Andererseits verliessen den Verein bereits Leistungsträger wie Kakà für eine Rekordsumme von 75 Mio Euro, der langjährige Coach Carlo Ancelotti, und der Abgang von Andrea Pirlo steht so gut wie fest („das Freundschaftsspiel gegen Inter von letzter Woche war mein letztes Mailänder Stadtderby“). Bisher wurden auch fast sämtliche bisherige Vorbereitungsspiele verloren.
Es ist somit klar, dass dem Verein sich in einer grossen Umbruchphase befindet, in welcher unter anderem auch Berlusconi vor der Ausgabe grosser Summe zur Aufrüstung der Mannschaft zurückschreckt, welche aber vom neuen Coach und ehemaligen Spieler Leonardo lauthals in den Medien gefordert wird („mind. ein Stürmer und ein Aussenverteidiger“). Es wird spekuliert, dass die neue Investorengruppe vertreten durch den derzeitigen Sportchef Adriano Galliani operieren soll.
Ob dieser womöglich lauen Sommerstory jedoch grosse Bedeutung zugemessen werden soll, darf derzeit noch bezweifelt werden: Vor wenigen Wochen noch war die Rede davon, dass die AC Milan von einem Scheich Mansour aufgekauft werde, was aber sehr ziemlich bald wieder dementiert wurde.
Kwöll Skysports (italienisch)
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Gonzalez Tripolensis
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13:15
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Divrei Chassidim
Labels: Anomalia, nef-zu-inter, nicht zu ernst nehmen




